Brioche Burger Buns

Rezept für Brioche Burger Buns

Für meine schwarzen Bohnenburger habe ich feine Brioche Burger Buns gebacken und das Rezept möchte ich unbedingt mit euch teilen! Die selbstgemachten Buns schmecken wunderbar weich, leicht süsslich und buttrig – genau so, wie man es sich bei Brioche vorstellt.

Sie sind besonders luftig und passen wunderbar zu herzhaften Burgern aller Art.

Brioche Burger Buns mit Sesam angerichtet auf schwarzem Hintergrund.
Brioche Burger Buns mit Sesam

Hefeteigliebe – darum backe ich Burger Buns selbst

Ich liebe es, Brot zu backen – besonders mit Hefeteig. Das Kneten, das Gehenlassen und der Duft beim Backen sind für mich etwas sehr Beruhigendes. Im Blog findet ihr bereits einige Rezepte für verschiedene Burger Buns – von der klassischen, neutralen Variante über Vollkornbuns bis hin zu fluffigen Milchbrötchen.

Falls du lieber „normale“ Burger Brötchen magst, findest du hier ein paar erprobte Rezepte: [Burger Buns].

Brioche Buns – weich, buttrig, ein bisschen Luxus

Heute geht es aber um Brioche: Diese französisch inspirierte Variante ist etwas gehaltvoller – durch Butter, Milch und Ei entsteht ein besonders weicher, fast zarter Teig. Die Brötchen bekommen dadurch nicht nur mehr Geschmack, sondern auch eine schöne goldene Farbe. Wer Burger liebt, wird diese Brioche Buns definitiv ausprobieren wollen.

Brioche Burger Buns mit schwarze Bohnen Patties
Schwarze Bohnen Burger

Gut vorzubereiten und ideal zum Einfrieren

Ich backe sie gerne frisch am Tag des Grillens oder friere sie direkt nach dem Abkühlen ein – so habe ich immer welche auf Vorrat. Und mit ein paar Minuten im Ofen oder auf dem Grill sind sie schnell wieder wie frisch gebacken.

Aufgeschnittener Brioche Burger Bun
Brioche Burger Buns

Burger Buns Buns

Dieses Rezept für Brioche Burger Buns ist perfekt für selbstgemachte Burger. Weich, buttrig und luftig – ideal zu Bohnenburgern, Smashed Burgers & Co.

Zutaten

Teig

  • 500 g Weissmehl
  • 50 g Hartweizengriess
  • 100 ml Milch zimmerwarm
  • 100 ml Wasser zimmerwarm
  • 1 TL Zucker
  • 15 g frische Hefe
  • 2 Eier Grösse M
  • 75 g weiche Butter
  • 11 g Salz

Anstrich

  • 1 Eigelb und 1 EL Milch zum Bestreichen
  • 1 EL Sesamsamen zum Bestreuen

Anleitungen

Teig

  • Für den Vorteig das Mehl und den Griess in die Rührschüssel der Haushaltsmaschine geben und eine Mulde hineindrücken. Wasser, Milch und Zucker vermischen, Hefe hineinbröckeln und darin auflösen. In die Mulde geissen und mit etwas Mehl verrühren. Etwas Mehl darüber streuen und für 15 Minuten stehen lassen. Es sollten jetzt Bläschen sichtbar sein.
  • Eier und Salz dazu geben und 5 Minuten auf der untersten Stufe kneten lassen. 3 Minuten auf der nächt höheren Stufe kneten lassen.
  • Butter in Stücken dazu geben und den Teig so lange kneten lassen, bis sie sich gut mit dem Teig verbunden hat.

Gare

  • Zu einer Kugel formen und in einer mit Öl ausgestrichenen Schüssel zugedeckt in ca. 2 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen. Der Teig sollte sich verdoppeln.
  • Den Teig in 8 gleichschwere Teile teilen und diese zu runden Brötchen schleifen. Die Brötchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und etwas flach drücken.

Stückgare

  • Zugedeckt nochmals 30 Minuten gehen lassen.
  • Eigelb mit der Milch verrühren und eine Prise Salz und Zucker dazu geben. Die Brötchen mit der Mischung bestreichen und mit Sesam bestreuen.

Backen

  • Backofen auf 200 Grad vorheizen
  • Im vorgeheizten Backofen für ca. 20 Minuten backen. Auf einem Gitter auskühlen lassen.

Ragù nach Bolognese-Art aus dem Slowcooker oder dem Schmortopf

Wenn es duftet wie in Italien – Ragù nach Bolognese-Art

Spaghetti Bolognese ist bei uns ein echter Familienklassiker. Ein Gericht, das immer geht, schnell auf dem Tisch steht und bei der ganzen Familie gut ankommt. Doch wenn wir uns etwas mehr Zeit lassen – oder genauer gesagt, dem Slowcooker mehr Zeit lassen – dann koche ich gerne eine Version, die näher am Original liegt: ein Ragù alla Bolognese, wie man es aus Italien kennt.

Im Gegensatz zur gewohnten „Schnell-Bolognese“, die bei uns oft auf den Tisch kommt, ist dieses Ragù aromatisch tief, sämig und reich an Geschmack. Es ist herrlich, wenn es im ganzen Haus zu duften beginnt, während das Ragù stundenlang vor sich hin schmort – ganz ohne mein Zutun.

Dieses Ragù nach Bolognese-Art ist perfekt für den Alltag – unkompliziert im Slowcooker zubereitet und voller Geschmack.
Dieses Ragù nach Bolognese-Art

Nicht ganz original – aber ganz nach meinem Geschmack

Das traditionelle Ragù alla Bolognese stammt aus der Emilia-Romagna, genauer gesagt aus Bologna. Klassisch wird es mit Tagliatelle serviert und enthält meist auch Pancetta, Milch oder Rahm und oft etwas Weisswein. Mein Rezept ist etwas einfacher gehalten – ohne Wein und Milch, dafür mit viel Gemüse, reichlich Tomaten und feinem Rindsragout.

Diese Version hat sich für mich bewährt – sie ist alltagstauglich, sehr aromatisch und gelingt wunderbar im Slowcooker oder im Schmortopf. Der Vorteil: Während das Ragù langsam gart, bleibt Zeit für anderes.

Dieses Ragù nach Bolognese-Art ist perfekt für den Alltag
Dieses Ragù nach Bolognese-Art ist perfekt für den Alltag

„Spaghetti Bolognese“

Wenn wir an Ragù denken, denken viele sofort an einen dampfenden Teller Spaghetti Bolognese. Doch streng genommen ist das in Italien so nicht vorgesehen. Das Originalgericht aus Bologna heißt Ragù alla Bolognese – und wird traditionell mit Tagliatelle serviert, nicht mit Spaghetti. Es enthält oft auch weniger Tomate, dafür mehr Zeit, Sorgfalt und ein Schuss Milch.

Doch irgendwo zwischen Zürich, London und San Francisco ist daraus eine internationale Ikone geworden: Spaghetti mit einer tomatigen Hackfleischsauce, oft vereinfacht und individuell interpretiert. Mein Ragù nach Bolognese-Art reiht sich genau dort ein – inspiriert vom Original, aber mit meiner Handschrift.

Rezepte für Ragù nach Bolognese-Art aus dem Slowcooker oder dem Schmortopf

Das Rindfleisch portionenweise in etwas Öl scharf anbraten, beiseite stellen und würzen. In der gleichen Pfanne Zwiebeln und Knoblauch andünsten. Rüebli, Sellerie und Tomaten dazu geben und mitdünsten. Mit der Fleischbouillon ablöschen. Für den Slowcooker das Fleisch mit dem Gemüse und der Sauce in den Slowcooker geben. Passierte Tomaten, Zucker und Kräuter dazu geben und auf Stufe High für 4 Stunden kochen lassen. In der Pfanne – Passierte Tomaten, Zucker und Kräuter dazu geben und für 3 Stunden bei kleiner Hitze schmoren. Ab und zu umrühren. Die Kräuter entfernen und das Fleisch mit einer Gabel auseinander ziehen. Gut vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Ragù nach Bolognese-Art aus dem Slowcooker oder dem Schmortopf - Angerichtet auf Pasta
Ragù nach Bolognese-Art aus dem Slowcooker oder dem Schmortopf

Ragù nach Bolognese-Art aus dem Slowcooker oder dem Schmortopf

Dieses Ragù nach Bolognese-Art ist perfekt für den Alltag – unkompliziert im Slowcooker zubereitet und voller Geschmack.

Zutaten

  • 2 TL Pflanzenöl
  • 1 kg Rindsgragout
  • 1 1/2 TL Salz
  • 3 Zwiebeln gehackt
  • 4 Knoblauchzehen gepresst
  • 1 Knollensellerie ca. 500 g, gehackt
  • 500 g Karotten gehackt
  • 5 EL Tomatenpüree
  • 200 ml Fleischbouillon
  • 1 Dose ganze Pelati mit Saft 400g, grob zerdrückt
  • 500 ml passierte Tomaten
  • 1 TL Zucker
  • 4 Lorbeerblätter
  • 2 Zweige Oregano
  • 2 Zweige Thymian
  • Salz und Pfeffer zum Würzen

Anleitungen

  • Das Rindfleisch portionenweise in etwas Öl scharf anbraten, beiseite stellen und würzen.
  • In der gleichen Pfanne Zwiebeln und Knoblauch andünsten. Rüebli, Sellerie und Tomaten dazu geben und mitdünsten. Mit der Fleischbouillon ablöschen.
  • Für den Slowcooker das Fleisch mit dem Gemüse und der Sauce in den Slowcooker geben. Passierte Tomaten, Zucker und Kräuter dazu geben und auf Stufe High für 4 Stunden kochen lassen.
  • In der Pfanne – Passierte Tomaten, Zucker und Kräuter dazu geben und für 3 Stunden bei kleiner Hitze schmoren. Ab und zu umrühren.
  • Die Kräuter entfernen und das Fleisch mit einer Gabel auseinander ziehen. Gut vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Linsen-Curry

Vegane Küche, ganz selbstverständlich zum Beispiel mit einem Linsen Curry

Immer mehr Menschen interessieren sich für die vegane Küche – sei es aus gesundheitlichen Gründen, aus Neugier oder weil sie ihren Fleischkonsum reduzieren möchten. Dabei wird oft vergessen, dass es unzählige Gerichte gibt, die schon seit jeher vegan sind. Ohne Ersatzprodukte, ohne komplizierte Umstellungen – einfach aus Tradition. Und genau diese Gerichte überzeugen oft mit besonders viel Geschmack und Natürlichkeit.

Ein gutes Beispiel dafür ist mein Linsen-Curry. Es ist nicht nur schnell gemacht und voller wertvoller Nährstoffe, sondern auch von Natur aus vegan. Kein Verzicht, sondern purer Genuss!

Linsen-Curry mit Kürbis
Linsen-Curry mit Kürbis

Inspiration aus der indischen Küche

Die indische Küche ist eine wunderbare Inspirationsquelle, wenn es um pflanzenbasierte Gerichte geht. Viele traditionelle Speisen enthalten keine tierischen Produkte – nicht, weil sie „veganisiert“ wurden, sondern weil sie es schon immer waren. Linsen, Kichererbsen, Gemüse, Reis und aromatische Gewürze bilden die Grundlage vieler Rezepte. Dazu kommt die jahrhundertealte Kochtradition, die weiss, wie man mit wenig viel Geschmack zaubert.

Auch mein Curry ist davon inspiriert. Es kombiniert rote Linsen mit Kürbis und einer cremigen Kokosmilch-Sauce – herrlich wärmend und perfekt für Alltag oder Meal Prep.

Linsen-Curry mit Kürbis
Linsen-Curry mit Kürbis

Vielseitig und familientauglich

Was ich an diesem Rezept besonders mag: Es schmeckt der ganzen Familie, ist unkompliziert und lässt sich wunderbar vorbereiten. Wer mag, kann es mit etwas Reis oder Fladenbrot servieren. Oder mit einem Klecks pflanzlichem Joghurt für zusätzliche Frische.

Vegane Küche muss nicht kompliziert sein. Manchmal liegt das Beste ganz nah – in den Traditionen anderer Länder, die seit jeher pflanzenbasiert kochen.

Rezept für Linsen-Curry

Zwiebeln im Öl dünsten. Knoblauch und Ingwer dazugeben und kurz dünsten. Kürbis dazugeben und für 5 Minuten dünsten. Linsen, Wasser, Kokosmilch, Garam Masala und Kurkuma hinzufügen, aufkochen und bei kleiner Hitze köcheln lassen, bis die Linsen weich sind (ca. 10 Minuten). Das Curry mit Salz, Pfeffer und Limettensaft abschmecken. Mit Kokosjoghurt und Koriander anrichten.

Linsen-Curry im Teller angerichtet
Linsen-Curry

Linsen-Curry

Ein einfaches, veganes Linsen-Curry inspiriert von der indischen Küche – natürlich pflanzlich, würzig und voller Geschmack.
Servings: 2 Personen

Zutaten

  • 1 EL Olivenöl
  • 1 kleine Zwiebeln fein gehackt
  • 1 Knoblauchzehen gepresst
  • 1 daumengrosses Stück Ingwer gerieben
  • 1 Stück Hokkaido-Kürbis in 1 cm Würfel
  • 2 TL Garam Masala
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 100 g rote Linsen
  • 250 ml Kokosmilch
  • 50 ml Wasser
  • 1/2 TL Salz
  • Naturjoghurt
  • 1/4 Bund Koriander optional
  • Limettensaft

Anleitungen

  • Zwiebeln im Öl dünsten. Knoblauch und Ingwer dazugeben und kurz dünsten. Kürbis dazugeben und für 5 Minuten dünsten.
  • Linsen, Wasser, Kokosmilch, Garam Masala und Kurkuma hinzufügen, aufkochen und bei kleiner Hitze köcheln lassen, bis die Linsen weich sind (ca. 10 Minuten).
  • Das Curry mit Salz, Pfeffer und Limettensaft abschmecken. Mit Kokosjoghurt und Koriander anrichten.

Notizen

Veganes Naanbrot dazu servieren.
Zur Abwechslung andere Gemüsesorten (z.B. Karotten, Blumenkohl, …) verwenden.
 

Weisser Bohnensalat mit Zitrone – ein Sommergruss aus der Provence

Manchmal braucht es nicht viel, um kulinarisch zu verreisen. Für meinen Kochkurs zur mediterranen Küche habe ich mich intensiver mit der französischen Mittelmeerküche beschäftigt – und dabei diesen wunderbaren, erfrischenden Bohnensalat entdeckt. Der Salade de Haricots Blancs au Citron ist einfach, aromatisch und perfekt für warme Tage. Ich mag solche unkomplizierten Rezepte, die nicht nur gut schmecken, sondern auch schnell gemacht sind.

Gerade im Sommer darf es gerne etwas Leichtes sein. Hülsenfrüchte wie weisse Bohnen machen den Salat trotzdem sättigend – ganz ohne tierische Produkte.

Französische Mittelmeerküche: Zwischen Tradition und Leichtigkeit

Die französische Küche ist weltberühmt – und so vielseitig wie das Land selbst. Im Süden Frankreichs, in der Provence und an der Côte d’Azur, zeigt sie sich besonders frisch, bunt und mit viel Gemüse. Olivenöl, Kräuter der Provence, Zitrone, Tomaten, Auberginen und Hülsenfrüchte prägen viele der traditionellen Gerichte.

Im Vergleich zur reichhaltigen Küche des Nordens (mit Butter, Rahm und Fleisch) ist die provenzalische Küche leichter und mediterraner. Fisch und Gemüse spielen eine grosse Rolle, aber auch Gerichte ohne tierische Produkte haben hier seit jeher Platz auf dem Teller.

Weisser Bohnensalat mit Zitrone – ein Sommergruss aus der Provence
Weisser Bohnensalat mit Zitrone – ein Sommergruss aus der Provence

Hülsenfrüchte in der mediterranen Küche

Bohnen, Linsen und Kichererbsen gehören zur traditionellen Ernährung im Mittelmeerraum – nicht nur aus kulinarischen, sondern auch aus praktischen Gründen: Sie sind lange haltbar, nahrhaft und günstig. Der Salade de Haricots Blancs ist nur eines von vielen Beispielen. Auch Gerichte wie die Soupe au Pistou, ein provenzalischer Gemüseeintopf mit weissen Bohnen, oder die Cassoulet, ein herzhafter Bohneneintopf aus dem Südwesten, zeigen die Vielfalt.

Heute sind Hülsenfrüchte auch für die vegetarische oder vegane Küche ein wichtiger Bestandteil – sie liefern nicht nur pflanzliches Protein, sondern auch Ballaststoffe und wichtige Mineralstoffe.

Rezept: Weisser Bohnensalat mit Zitrone

Das Olivenöl in einer Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen. Knoblauch und Kräuter hinzufügen und zwei Minuten im warmen Öl dünsten. Zitronenschale dazugeben und kurz umrühren. Anschliessend Zitronensaft sowie abgetropfte Bohnen hinzufügen und gut vermengen. Die Bohnen auf Raumtemperatur abkühlen lassen. Petersilie und Oliven unterheben und mit Salz sowie Pfeffer abschmecken. Nach Belieben mit fein geriebener Chili bestreuen.

Weisser Bohnensalat mit Zitrone – ein Sommergruss aus der Provence
Weisser Bohnensalat mit Zitrone

Weisser Bohnensalat mit Zitrone

Frisch, zitronig und sättigend – dieser französische Bohnensalat ist wie gemacht für heisse Sommertage.

Zutaten

  • 4 EL Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehe gepresst
  • 2 TL getrocknete Kräuter Provençale
  • 1 Zitrone 2 – 3 TL abgeriebene Zitronenschale und 4 EL Zitronensaft
  • 2 Dosen weisse Bohnen Cannellini oder kleine weisse Bohnen, abgespült und abgetropft
  • 1 Bund gehackte glatte Petersilie
  • 1 gefrorene Chili
  • 10 schwarze Oliven in Ringen oder gehackt
  • Salz und schwarzer Pfeffer

Anleitungen

  • Das Olivenöl in einer Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen. Knoblauch und Kräuter hinzufügen und zwei Minuten im warmen Öl dünsten. Zitronenschale dazugeben und kurz umrühren. Anschliessend Zitronensaft sowie abgetropfte Bohnen hinzufügen und gut vermengen. Die Bohnen auf Raumtemperatur abkühlen lassen.
  • Petersilie und Oliven unterheben und mit Salz sowie Pfeffer abschmecken. Nach Belieben mit fein geriebener Chili bestreuen.

Notizen

Tipps
Mit Proteinen Ergänzen
Für eine Vollwertige Mahlzeit eine Dose Thunfisch daruntermischen oder ein verlorenes Ei dazu servieren.
Getrocknete Bohnen kochen
Die getrockneten Bohnen sollten vor dem Kochen über Nacht in reichlich kaltem Wasser eingeweicht werden – das verkürzt die Kochzeit und verbessert die Bekömmlichkeit. Am nächsten Tag das Einweichwasser wegschütten, die Bohnen gut abspülen und in frischem Wasser ohne Salz aufkochen lassen. Die Bohnen bei kleiner Hitze etwa 60–90 Minuten sanft köcheln. Erst wenn sie fertiggekocht sind, salzen. Sobald sie weich, aber noch bissfest sind, abgiessen und je nach Rezept weiterverwenden.

Ein Salat für jeden Tag

Dieser französisch inspirierte Bohnensalat schmeckt als Beilage oder leichtes Hauptgericht, passt zu Grillgemüse, frischem Baguette oder einfach solo. Ich finde: Gerade die Kombination aus Zitrone, Kräutern und zart-milden Bohnen macht ihn so besonders – und zeigt, wie grossartig einfache Küche sein kann.

Gemüse- und Kartoffelpommes aus dem Airfryer

Schnell, gesund und beliebt bei Gross und Klein

Airfryer im Dauereinsatz

Seit einigen Jahren steht bei uns ein Airfryer in der Küche – und er ist definitiv eines der Geräte, das bei uns am häufigsten zum Einsatz kommt. Ob zum Aufbacken von Brötchen, Zubereiten von Snacks oder eben für Gemüsegerichte: Der Airfryer ist vielseitig, praktisch und zeitsparend. Besonders unter der Woche, wenn es schnell gehen muss, liebe ich die einfache Handhabung.

Pommes – aber bitte mit Gemüse

Klassische Pommes aus „Härdöpfel“ gehören natürlich zu den beliebtesten Airfryer-Rezepten. Doch wer sagt, dass Pommes immer nur aus Kartoffeln bestehen müssen? Genau hier setzt mein Rezept an: Gemüse- und Kartoffelpommes, ganz einfach selbst gemacht. Ob Rüebli, Süsskartoffeln, Pastinaken, Zucchini oder Kürbis – fast jedes Gemüse eignet sich für den knusprigen Genuss.

Die Pommes sind nicht nur eine tolle Möglichkeit, mehr Gemüse in den Alltag zu integrieren, sondern auch eine echte Alternative für Kinder, die vielleicht nicht immer gleich begeistert auf gedünstetes Gemüse reagieren. In Pommesform – mit knuspriger Textur und einem feinen Dip dazu – sehen viele Gemüsesorten plötzlich viel attraktiver aus.

Gemüsepommes aus dem Airfryer
Gemüsepommes aus dem Airfryer

Einfach und abwechslungsreich

Das Schöne an diesem Rezept: Es lässt sich beliebig abwandeln. Du kannst die Gemüsesorten je nach Saison oder Vorrat austauschen, mit Gewürzen experimentieren oder verschiedene Dips dazustellen – ganz nach deinem Geschmack. Besonders feine Ergebnisse gibt es mit ein wenig Olivenöl und einer Prise Salz, vielleicht ergänzt durch Paprika, Curry oder Kräuter der Provence.

Die Zubereitung ist denkbar einfach: Gemüse in Stäbchen schneiden, würzen, in den Airfryer legen und nach wenigen Minuten hast du eine gesunde, knusprige Beilage oder einen leichten Snack. Auch als Meal Prep lassen sich die geschnittenen Pommes gut vorbereiten und bei Bedarf frisch ausbacken.

Gemüsepommes aus dem Airfryer
Gemüsepommes aus dem Airfryer

Mehr als nur ein Trend

Gemüseküche liegt im Trend – und das völlig zu Recht. Sie ist gesund, vielseitig und bringt neue Geschmäcker auf den Teller. Der Airfryer hilft dabei, diese Gerichte besonders schnell und fettarm zuzubereiten. Gerade in Familien mit Kindern oder im hektischen Alltag kann das den Unterschied machen.

Wir geniessen unsere Gemüse-Pommes aus dem Airfryer besonders gern mit einer selbstgemachten Tartarsauce – ein echter Klassiker, der hervorragend dazu passt und dem Ganzen eine frische, würzige Note verleiht. Das Rezept für die Sauce findest du gleich hier im Beitrag. Und wer lieber ganz klassisch unterwegs ist, kombiniert sie mit einem Burger oder einem Stück Fleisch – ganz flexibel.

Gemüsepommes aus dem Airfryer
Gemüsepommes aus dem Airfryer

Gemüse- und Kartoffelpommes aus dem Airfryer

Knusprige Gemüse- und Kartoffelpommes aus dem Airfryer: gesund, schnell zubereitet und perfekt für Kinder und die ganze Familie.
Servings: 2 Personen

Zutaten

Gemüse und Kartoffel-Pommes

  • 300 g Kartoffeln
  • 300 g Gemüse z.B. Rüebli
  • 1 TL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Tartare-Sauce

  • 2 Essiggurken
  • 2 hartgekochte Eier
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 TL Senf
  • 4 EL Saurer Halbrahm
  • 3 EL Mayonnaise
  • 1/2 Bund Schnittlauch
  • Salz und Pfeffer zum Würzen

Anleitungen

Gemüse- und Kartoffelpommes

  • Kartoffeln in ca. 1 cm dicke Pommes schneiden. Mit dem Öl vermischen und für 5 Minuten in den Airfryer bei 180 Grad geben.
  • Das Gemüse dazu geben. Den Korb schütteln und die Pommes in ca. 15 Minuten fertig backen. Zwischen durch den Korb schütteln.
  • Die Pommes mit Salz und Pfeffer würzen

Tartare-Sauce

  • Ei, Zwiebel und Essiggurke fein hacken.
  • Mayonnaise, Sauerhalbrahm und Senf darunter rühren. Den Schnittlauch darrunterrühren.
  • Die Sauce mit Salz, Pfeffer abschmecken.

Veganes Gehacktes mit Hörnli – mal anders: Version mit Sojaschnetzel

Eine pflanzliche Variante eines Schweizer Klassikers

Gehacktes mit Hörnli gehört bei uns einfach dazu. Es ist eines dieser Gerichte, das Kindheitserinnerungen weckt und für viele ein fester Bestandteil im Familienalltag ist. Auch bei uns kommt es immer wieder auf den Tisch – in seiner klassischen Form mit Rindfleisch. Doch manchmal darf es gerne auch eine Abwechslung sein.

Wir essen zwar nach wie vor Fleisch, aber deutlich weniger als früher. Ich selbst sehe mich als Flexitarierin – ich liebe gutes Essen, bin aber auch offen für neue Ideen, besonders wenn sie alltagstauglich und fein sind. Genau deshalb hat mir diese vegane Variante so gut gefallen.

Mit Sojaschnetzel lässt sich das klassische Gericht wunderbar pflanzlich umsetzen – die Textur ist überraschend nah am Original, der Geschmack kräftig und würzig. Für mich ein voller Erfolg, der sicher bald wieder auf dem Familientisch landet.

veganes Gehacktes mit Hörnli im Teller angerichtet.
Gehacktes mit Hörnli – veganv

Warum Sojaschnetzel?

Sojaschnetzel sind eine tolle pflanzliche Eiweissquelle, lange haltbar und vielseitig einsetzbar. Sie nehmen Gewürze und Aromen sehr gut auf – perfekt also für ein Gericht wie Gehacktes mit Hörnli. Wer Sojaschnetzel bisher gemieden hat: Gib ihnen eine Chance! Gut gewürzt und richtig zubereitet sind sie alles andere als fad.

Was sind Sojaschnetzel?

Sojaschnetzel bestehen aus texturiertem Sojaprotein und werden aus entfettetem Sojamehl hergestellt. Im getrockneten Zustand sehen sie unscheinbar aus – doch nach dem Einweichen in Wasser oder Bouillon nehmen sie eine fleischähnliche Konsistenz an. Gewürzt und angebraten lassen sie sich ähnlich wie Hackfleisch verwenden und eignen sich wunderbar für Gerichte wie Bolognese, Tacos oder eben Gehacktes mit Hörnli.

Alternativen zu Soja

Wer kein Soja verwenden möchte oder Abwechslung sucht, findet inzwischen viele weitere pflanzliche „Schnetzel“-Produkte auf dem Markt:

  • Erbsenschnetzel: Diese bestehen aus Erbsenprotein, sind allergenarm und sehr sättigend. Die Konsistenz ist bissfest, der Eigengeschmack eher neutral – perfekt zum Marinieren.
  • Lupinenschnetzel: Noch eher unbekannt, aber sehr eiweissreich. Sie eignen sich gut für Pfannengerichte.
  • Pilze oder Linsen: Auch fein gehackte Champignons oder gekochte Linsen lassen sich als Hack-Ersatz einsetzen – besonders wenn es etwas natürlicher und weniger verarbeitet sein soll.
Gehacktes und Hörnli mit Sojaschnetzel
Gehacktes und Hörnli mit Sojaschnetzel

Tipps für Einsteiger

  • Einweichen: Trockenprodukte wie Sojaschnetzel oder Erbsenschnetzel brauchen Flüssigkeit – ideal ist Gemüsebouillon mit etwas Sojasauce und Paprika. So werden sie würziger.
  • Würzen ist alles: Pflanzliche Proteine schmecken neutral – Gewürze, Zwiebeln, Knoblauch oder ein Schuss Tamari machen den Unterschied.
  • Scharf anbraten: Nach dem Einweichen und Abtropfen ruhig mit etwas Öl in einer beschichteten Pfanne anbraten – das sorgt für Röstaromen.
  • Vorkochen oder marinieren: Manche Alternativen (z. B. Linsen oder Pilze) brauchen etwas Vorlauf, aber sie lohnen sich – geschmacklich und fürs Mundgefühl.

Der Klassiker bleibt – aber mit Abwechslung

Keine Sorge: Das klassische Gehacktes mit Hörnli bleibt bei uns weiterhin ein Favorit. Aber diese vegane Version ist eine tolle Ergänzung – ob für fleischfreie Tage oder einfach als spannende Alternative. Wer weiss, vielleicht wird sie bei euch ja sogar zum neuen Lieblingsrezept?

Rezept für Gehacktes mit Hörnli aus Sojaschnetzel

Gehacktes aus Sojaschnetzel

Die Bouillon aufkochen und die Sojaschnetzel 10 Minuten ziehen lassen. Die Champignons in etwas Öl scharf anbraten. Erst die Zwiebeln und dann das Tomatenmark dazu geben und kurz mit dünsten. Mit Sojasauce ablöschen. Gehacktes mit dem Einweichwasser hinzufügen, mit der Bouillon aufgiessen und 10 Minuten leicht köcheln lassen. Die Sauce mit Salz, Pfeffer und frischem Thymian abschmecken.

Veganes Gehacktes mit Hörnli
Veganes Gehacktes mit Hörnli

Gehacktes und Hörnli mit Sojaschnetzel

Der Schweizer Klassiker ohne Fleisch – herzhaft, sättigend und ganz ohne Kompromisse.
Servings: 2 Portionen

Zutaten

  • 300 g Hörnli

Gehacktes mit Sojaschnetzel

  • 1 kleine Zwiebel fein gehackt
  • 1 Knoblauchzehe gepresst
  • 400 g Champignons grob gehackt
  • 100 g Sojaschnetzel
  • 2 TL getrockneter Thymian
  • 4 EL Tomatenmark
  • 2 EL Sojasauce
  • 400 ml Gemüsebouillon
  • Salz, Pfeffer und frischen Thymian zum Abschmecken

Anleitungen

Gehacktes

  • Die Bouillon aufkochen und die Sojaschnetzel 10 Minuten ziehen lassen.
  • Die Champignons in etwas Öl scharf anbraten. Erst die Zwiebeln und dann das Tomatenmark dazu geben und kurz mit dünsten. Mit Sojasauce ablöschen.
  • Gehacktes mit dem Einweichwasser hinzufügen, mit der Bouillon aufgiessen und 10 Minuten leicht köcheln lassen.
  • Die Sauce mit Salz, Pfeffer und frischem Thymian abschmecken.

Teigwaren

  • Die Teigwaren nach Packungsanleitung in viel Salzwasser al dente kochen.

Fotzelschnitten-Waffeln

Fotzelschnitte-Waffeln und die „normalen“ Fotzelschnitten haben zugegebenermassen einen eher speziellen Namen. Doch das Gericht – das es in ähnlicher Form, einfach unter anderem Namen, in vielen Ländern gibt – ist seit Generationen ein Klassiker.

Fotzelschnitten – Ein Klassiker der Resteverwertung

Manchmal sind die einfachsten Gerichte die besten – und Fotzelschnitten sind das perfekte Beispiel dafür. Bei uns wird dieses Gericht seit Generationen gekocht. Es ist überaus einfach und eine tolle Art der Resteverwertung.

Fotzelschnitten-Waffeln aus altem Brot.
Fotzelschnitten-Waffeln

Ursprung und Bedeutung

Der Name „Fotzelschnitten“ klingt vielleicht ein wenig komisch, doch dahinter steckt eine lange Tradition. Das Wort „Fotzel“ bedeutet in der schweizerdeutschen Mundart „Fetzen“ oder „Stück“ – in diesem Fall bezieht es sich auf die geschnittenen Brotscheiben. Doch nicht nur darauf: In der Schule oder auf dem Pausenhof mussten wir früher oft „fötzele“ – also Papierschnipsel und Abfall aufsammeln.

Fotzelschnitten waren schon immer eine Möglichkeit, hart gewordenes Brot sinnvoll zu verwerten, anstatt es wegzuwerfen – ein Prinzip, das heute aktueller ist denn je, gerade angesichts der stetig steigenden Lebensmittelpreise. Bereits früher, als Lebensmittelverschwendung kaum denkbar war, fanden Menschen kreative Wege, altes Brot geniessbar zu machen. Durch das Einweichen in eine Mischung aus Milch und Ei erhält das trockene Brot eine neue, weiche Konsistenz, bevor es in der Pfanne goldbraun gebraten wird. Serviert werden Fotzelschnitten bei uns meist mit Zimt und Zucker und/oder Apfelmus.

Verwandte der Fotzelschnitte

Dieses Prinzip gibt es natürlich nicht nur bei uns in der Schweiz, ähnliche Gerichte gibt es überall:

  • Arme Ritter (Deutschland) – Ebenfalls aus altem Brot gemacht, meist süss mit Zucker und Zimt serviert.
  • French Toast (USA) – Weltweit bekannt, oft mit Ahornsirup oder Früchten genossen.
  • Pain Perdu (Frankreich) – Wörtlich „verlorenes Brot“, eine französische Variante.
  • Torrijas (Spanien) – Besonders zu Ostern beliebt, meist mit Honig oder Zucker.
  • Wentelteefjes (Niederlande) – Eine fast identische Zubereitung, oft mit Zimt und Zucker verfeinert.

Diese Variationen zeigen, dass die Idee, altes Brot in etwas Wunderbares zu verwandeln, überall auf der Welt geschätzt wird. Die Basis ist einfach, aber die Möglichkeiten sind vielfältig.

Fotzelschnitten - Waffeln mit Zimtzucker
Fotzelschnitten – Waffeln mit Zimtzucker

Fotzelschnitten oder Fotzelschnitten-Waffeln

Fast immer, wenn bei uns Zopf oder Brioche vom Wochenende übrig bleibt, verwandle ich ihn in Fotzelschnitten oder French Toast. Fotzelschnitten lassen sich zwar auch salzig zubereiten, zum Beispiel mit Schinken und Käse, aber ich persönlich bevorzuge die süsse Variante.

Ob süss oder salzig – die Zubereitung geht ganz schnell. Dafür verwende ich pro 2–3 Brotscheiben ein Ei, das ich mit einem Gutsch Milch sowie je einer Prise Salz und Zucker vermische. Die Brotscheiben lasse ich kurz darin einweichen. Anschliessend brate ich sie in der Pfanne – oder, wie hier gezeigt, im Waffeleisen. Das geht schneller und einfacher.

Rezept für Fotzelschnitten-Waffeln

Fotzelschnitten-Waffel angerichtet auf einem weissen Teller mit Zimtzucker bestreut.
Fotzelschnitten-Waffeln

Fotzelschnitten-Waffeln

Ein köstliches Resteverwertungs-Gericht. Schnell und einfach zubereitet.
Zubereitungszeit15 Minuten
Gericht: Frühstück
Küche: Schweiz
Keyword: Altes Brot, Resteverwertung, Tradition
Servings: 2 Personen

Zutaten

  • 2 Scheiben Zopf oder Brioche eher gross
  • 1 Ei
  • 50 ml Milch
  • 1 Prise Salz
  • 2 Prisen Zucker

Anleitungen

  • Ein Waffeleisen vorheizen.
  • Ei, Milch, Salz und Zucker verrühren. Die Zopfscheiben darin einweichen.
  • Die Fotzelschnitten im Waffeleisen ausbacken, bis sie golden und knusprig sind.
  • Mit Zimt-Zucker und/oder Apfelmus servieren.

 Pane Cafone Napoletano

Pane Cafone Napoletano – rustikales Brot mit italienischer Seele

Am vergangenen Wochenende war wieder #synchronbacken-Zeit – und das diesmalige Thema Pane Cafone Napoletano hat mich gleich sofort angesprochen. Dieses italienische Landbrot aus der Region Kampanien begeistert mit seiner kräftigen Kruste, einer saftigen Krume und echtem Charakter. Allerdings habe ich mir das Rezept zunächst nicht so richtig durchgelesen und erst am Sonntag bei der Zubereitung des Hauptteiges bemerkt, wie viel Zeit das Brot tatsächlich braucht. Gleich vorweg: Der Aufwand hat sich gelohnt. Das Brot ist sehr aromatisch geworden.

Was ist Pane Cafone Napoletano?

Pane Cafone ist ein traditionelles neapolitanisches Landbrot, das früher das Alltagsbrot der einfachen Leute war. Heute erlebt es eine kleine Renaissance bei allen, die Wert auf Geschmack, Handwerk und Authentizität legen.

Charakteristisch ist die lange Teigführung, meist mit einem milden italienischen Sauerteig wie Lievito Madre. In unserer Version beim #synchronbacken haben wir jedoch mit Hefe gebacken, was das Brot auch für Einsteiger*innen gut umsetzbar macht. Der Teig wird mehrfach gefaltet, wodurch eine stabile Struktur und eine offene, luftige Krume entsteht. Typisch ist auch die Mischung aus Tipo 0-Mehl und Manitoba-Mehl, was dem Brot Elastizität und Volumen verleiht.

 Pane Cafone Napoletano
 Pane Cafone Napoletano

Mein #synchronbacken-Erlebnis

Ich habe das Rezept im Rahmen von #synchronbacken umgesetzt – einer Aktion, bei der wir gleichzeitig dasselbe Rezept ausprobieren und unsere Ergebnisse erst auf Instagram und später dann auf unseren Blogs teilen. Organisiert wird der Event von Zorra vom Blog Kochtopf. Grundlage für dieses Mal war das Pane Cafone Napoletano von Profumo di Lievito.

Den Vorteig haben wir am Samstag vorbereitet und über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen. Am Sonntag wurde dann der Hauptteig zubereitet, gefaltet, geformt, nochmals gehen gelassen und schliesslich gebacken – und das Ergebnis war überzeugend: eine knusprige Kruste und ein feuchtes, aromatisches Innenleben. Besonders gut schmeckt das Brot zu Olivenöl, mit Tomaten oder einfach pur mit etwas Butter.

Da ich das passende Mehl zum Originalrezept nicht hatte, habe ich ein Gemisch aus Tipo 0-Mehl, Haushaltsmehl und Semola verwendet. Die Mischung hat gut geklappt.

Ein wirklich tolles Brotrezept – allerdings ist es für mich etwas zu aufwendig, um nur einen Laib Brot zu backen. Ich war gefühlt den ganzen Sonntag damit beschäftigt. Beim nächsten Mal werde ich eine größere Menge zubereiten und einen Teil des Brotes einfrieren.

 Pane Cafone Napoletano
 Pane Cafone Napoletano
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Pane Cafone Napoletano

Rustikales italienisches Brot mit Vorteig im Topf gebacken.
Gericht: Brot
Küche: Italien
Keyword: Hefeteig, Übernachtgare, Vorteig

Kochutensilien

  • Gusseisentopf

Zutaten

Pasta di riporto (alter Vorteig) – am Vortag zubereiten

  • 100 g Mehl W 300 ich habe Typo 00 verwendet
  • 70 g Wasser
  • 2 g frische Hefe
  • 2 g Salz

Hauptteig

  • 600 g Mehl W 250 ich habe 450 g Typo 0, 50 g Haushaltsmehl und 100 g Semola verwendet
  • 420 g Wasser Raumtemperatur
  • 5 frische Hefe
  • 13 g Salz
  • 1 TL Malz oder Honig ich habe Honig verwendet
  • gesamter Vorteig

Anleitungen

Pasta di riporto herstellen

  • Alle Zutaten verkneten, 2x aufgehen lassen (jeweils mit kurzem Durchkneten dazwischen), dann abgedeckt über Nacht im Kühlschrank lagern.

Hauptteig kneten

  • Hefe und Malz im Wasser auflösen. Mehl einrühren. Dann Salz und Vorteig zufügen. Mit dem Teighacken für 3 Minuten auf der ersten Stufe und danach 12 Minuten auf der zweiten Stufe kneten lassen.

Teigruhe und Falten

  • Den Teig 30 Minuten ruhen lassen, dann "Dehnen und Falten". Mit der Nat nach unten abgedeckt ruhen lassen.
  • Nach weiteren 30 Minuten nochmals "Dehnen und Falten". Mit der Nat nach unten abgedeckt ruhen lassen.
  • Nach weiteren 15 Minuten durch leichtes Bewegen auf der Arbeitsfläche rund formen. Abgedeckt weiter aufgehen lassen.
  • Nach ca. 60 Minuten fertig formen. Dabei darauf achten, dass die Luft nicht entweicht. Auf ein Backpapier legen und mit Mehl bestäuben.
  • Bei 28–30 °C ca. 50 Minuten gehen lassen, bis das Volumen sich verdoppelt hat. (Ich habe es für 30 Minuten im 30 Grad warmen Ofen aufgehen lassen, danach herausgenommen und den Ofen mit Gusseisentopf auf 250 Grad vorgeheizt)

Backen

  • Den Backofen mit dem Gusseisentopfe auf 250 Grad vorheizen.
  • Das Brot auf dem Backpapier in den Topf geben. Deckel schliessen.
  • Für 20 Minuten geschlossen backen. Danach den Deckel abnehmen und das Brot bei 200 Grad für weitere 20 – 30 Minuten backen.

Abkühlen lassen

  • Das fertige Brot aus dem Topf nehmen, Boden abklopfen (es soll hohl klingen), im offenen (ausgeschalteten) Ofen abkühlen lasse.

Fazit: Ein Brot mit Geschichte und Geschmack

Pane Cafone Napoletano ist mehr als nur ein Brot – es ist ein Stück italienischer Alltagskultur. Wer rustikale Brote liebt, wird dieses Rezept mögen. Dank der langen Teigführung und der einfachen Zutaten wird mit etwas Aufwand ein tolles Brot.

Beim Synchronbacken mit dabei waren:

zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
Petra von genusswerke
Bettina von homemade & baked
FEL!X von FEL!X KITCHEN
Tamara von Cakes, Cookies and more
Simone von zimtkringel
Ilka von Was machst du eigentlich so?!
Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum
Laura von Aus Lauras Küche
Nadja von Little Kitchen and more

Bulgur-Salat mit Ras-el-Hanout

Der Bulgur-Salat ist nicht nur eine köstliche Beilage, sondern ein echter Allrounder – leicht, gesund und dabei herrlich aromatisch. Er lässt sich je nach Saison, Geschmack oder Anlass wunderbar anpassen und variieren. Einer der bekanntesten Salate mit Bulgur ist das libanesische Taboulé, das auch meine Kreation inspiriert hat. Für meinen Bulgur-Salat habe ich das traditionell verwendete Gewürz Baharat durch Ras-el-Hanout ersetzt.

Gesunder Bulgur-Salat mit Tomaten und Petersielie
Bulgur-Salat mit Tomaten

Bulgur – zum Beispiel im Bulgur-Salat ist mehr als nur eine Beilage

Bulgur fristet bei vielen noch ein Dasein als exotische Beilage, dabei verdient er weitaus mehr Aufmerksamkeit. Der vorgekochte und geschrotete Hartweizen hat nicht nur geschmacklich, sondern auch bezüglich der Nährwerte einiges zu bieten.

Nährstoffe mit Substanz: Bulgur vs. Couscous

Der wichtigste Unterschied liegt im Verarbeitungsgrad. Während Couscous aus Griess zu kleinen Kügelchen gerollt wird, besteht Bulgur aus vorgegarten und nur grob gebrochenen Hartweizenkörnern – dadurch bleiben mehr Ballaststoffe und Mikronährstoffe erhalten.

Bulgur enthält pro 100 Gramm rund 12–18 Gramm Ballaststoffe, je nach Körnung. Couscous kommt dagegen oft nur auf etwa 2–4 Gramm. Auch beim Magnesium, Eisen und den B-Vitaminen schneidet Bulgur besser ab. Das wirkt sich nicht nur positiv auf die Verdauung aus, sondern auch auf Energiehaushalt und Nervenfunktion. Und wer Wert auf einen stabilen Blutzuckerspiegel legt: Bulgur hat einen deutlich niedrigeren glykämischen Index – ideal für alle, die sich bewusst ernähren möchten.

Konsistenz

Couscous ist eher weich, fast „fluffig“. Bulgur dagegen hat je nach Körnung mehr Biss, der in Salaten für Struktur und ein sättigendes Gefühl sorgt. Gerade in Kombination mit frischem Gemüse, Kräutern und Zitrone entfaltet sich das volle Potenzial dieses Getreides – nussig, erdig, und herrlich harmonisch.

Gesund essen

Bulgur-Salate sind oft vegan, voller Vitamine und halten lange satt – ideal für den Zmittag im Büro, Grillfeste oder Picknicks. Neben Salaten findet Bulgur auch in Suppen, Eintöpfen, vegetarischen Tätschli oder als Füllung für Gemüse wie Paprika oder Zucchini Verwendung. Die Vielseitigkeit macht ihn zu einem echten Favoriten für gesunde Alltagsküche.

Ras-el-Hanout

Ras-el-Hanout ist ein traditionelles Gewürz aus der nordafrikanischen Küche, vor allem aus Marokko. Der Name „Ras-el-Hanout“ bedeutet übersetzt „Kopf des Ladens“ und deutet darauf hin, dass es sich um die beste Mischung von Gewürzen handelt, die der Gewürzhändler in seinem Sortiment hat. Es ist eine Mischung aus vielen verschiedenen Gewürzen, manchmal sind es bis zu 30 Zutaten. Die genaue Zusammensetzung kann variieren, je nach Region, Familie oder persönlichem Geschmack. Typische Zutaten sind Kreuzkümmel, Koriander, Paprika, Zimt, Muskatnuss, Ingwer, Gewürznelken, Pfeffer und Kardamom, aber auch Zutaten wie Rosmarin, Fenchel oder Lavendel können enthalten sein.

Mittelmeerküche: Frisch, farbig, gesund

Die Mittelmeerküche gilt als sehr gesund, was auf frisches Gemüse, Olivenöl, Zitronensaft, Kräuter wie Minze oder Petersilie und sättigende Komponenten wie Hülsenfrüchte oder eben Bulgur zurückzuführen ist. Das ist mehr als nur Essen, das ist Lebensgefühl. Studien zeigen sogar, dass sich die mediterrane Ernährung positiv auf Herz, Gefässe und langfristige Gesundheit auswirkt. Da darf ein Bulgur-Salat ruhig öfter auf den Tisch.

Ein Klassiker unter den Bulgur-Salaten ist Taboulé – ein frischer Salat aus der levantinischen Küche, bei dem Petersilie die Hauptrolle spielt. Feiner Bulgur wird dabei nur sparsam verwendet, ergänzt durch Tomaten, Zitronensaft, Minze und Olivenöl. Taboulé zeigt besonders schön, wie Bulgur Salate nicht nur sättigend, sondern auch leicht und aromatisch machen kann.

Rezept für Bulgur-Salat

Bulgur-Salt mit Tomaten und Petersilie angerichtet in einer Schale.
Bulgur-Salat mit Tomaten

Bulgur-Salat mit Ras-el-Hanout

Ein ballaststoffreicher Salat mit einer marokkanischer Note.
Zubereitungszeit15 Minuten
Gericht: Salat
Küche: Mittelmeerküche
Keyword: Bulgur, Gesund, Kartoffelsalat
Servings: 2 Portionen

Zutaten

  • 100 g feiner Bulgur
  • 2 Tomaten ohne Kern fein gewürfelt
  • grüner Teil einer Frühlingszwiebel in Ringen
  • 1 Bund glattblätterige Petersilie fein gehackt
  • 2 TL Ras-al-Hanout
  • 3 EL Olivenöl
  • 2 EL Zitronensaft
  • Salz

Anleitungen

  • Den Bulgur mit 150 ml Wasser kochendem Wasser übergiessen und zugedeckt 10 – 15 min stehen lasse. Vollständig abkühlen lassen.
  • Bulgur, Tomaten, grüner Teil der Frühlingszwiebel und Petersilie in eine Schüssel geben. Olivenöl, Ras-al-Hanout und Zitronensaft vermischen und mit Salz abschmecken. Unter den Salat mischen.

Lust auf mehr Bulgur? Versuche den Bulgur-Salat mit Grillgemüse.

Monatsrückblick März 2025

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