Die mediterrane Zucchini-Tomaten-Pfanne ist mit wenigen Zutaten schnell vorbereitet und wird direkt in einer ofenfesten Pfanne zubereitet. Zuerst werden die Zucchini auf dem Herd kräftig angebraten. Anschliessend kommen Pelati und Feta dazu, bevor das Gericht im Backofen fertig gart.
Entstanden ist das Rezept mit Zutaten, die ich bereits zu Hause hatte. Gerade im Sommer, wenn Zucchini Saison haben, sind unkomplizierte Ideen für ihre Zubereitung immer willkommen.
Zucchini haben einen eher milden Geschmack. Deshalb lohnt es sich, sie in der Pfanne bei relativ kräftiger Hitze anzubraten. Dabei sollten sie nicht ständig bewegt werden, damit sie stellenweise goldbraun werden und feine Röstaromen entwickeln.
Die Pelati werden nur grob zerteilt. Dadurch bleibt die Sauce etwas stückiger. Der Feta kommt in grösseren Stücken dazu und wird nicht vollständig untergemischt. Im Backofen bekommt er leicht Farbe, während die Tomatensauce weiter einkocht.
Zucchini Tomaten Pfanne mit Feta
Alles in einer ofenfesten Pfanne zubereiten
Für dieses Rezept braucht es eine Pfanne, die sich sowohl für den Herd als auch für den Backofen eignet. So kann das Gemüse zuerst angebraten und das Gericht anschliessend direkt in derselben Pfanne fertig gebacken werden.
Falls deine Pfanne einen Griff hat, der im Backofen heiss wird, solltest du beim Herausnehmen unbedingt einen guten Ofenhandschuh verwenden. Am besten bleibt dieser danach über dem Griff, damit niemand versehentlich die noch heisse Pfanne anfasst.
Was passt zur Zucchini-Tomaten-Pfanne?
Die mediterrane Gemüsepfanne lässt sich gut an die Vorlieben der Familie anpassen. Dazu passen beispielsweise:
Pasta
Reis
frisches Brot oder Focaccia
ein grüner Salat
Mit einer Beilage reicht das Rezept für vier Personen. Die Pfanne kann aber auch ohne zusätzliche Beilage als leichtes vegetarisches Essen serviert werden.
Ein unkompliziertes vegetarisches Sommergericht mit Zucchini, Pelati und Feta aus der ofenfesten Pfanne.
Servings: 4Portionen
Calories: 245kcal
Zutaten
2mittelgrosse Zucchinica. 500 bis 600 g
1Dose Pelatica. 400 g
200gFeta
2ELOlivenöl
½TLgetrocknete italienische Kräuter
Salz
schwarzer Pfeffer
Anleitungen
Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Zucchini längs halbieren und in Halbmonde schneiden.
1 EL Olivenöl in der Pfanne erhitzen. Zucchini hineingeben und bei relativ kräftiger Hitze 4 bis 6 Minuten anbraten. Nicht ständig bewegen, damit sie stellenweise schön goldbraun werden.
Pelati dazugeben und mit dem Kochlöffel nur grob zerteilen. Mit Pfeffer, wenig Salz und Kräutern würzen. Etwa 5 Minuten offen köcheln lassen.
Feta in gröbere Stücke brechen, nicht fein zerbröseln. Zwischen Zucchini und Tomaten verteilen. Mit dem restlichen Olivenöl beträufeln. Nach Wunsch wenig Hartkäse darüberreiben.
Die Pfanne für etwa 15 bis 20 Minuten in den Ofen stellen. Die Sauce soll sichtbar köcheln und der Feta leicht Farbe bekommen.
Die Pfanne vorsichtig aus dem Backofen nehmen und das Gericht direkt servieren.
https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2026/08/Zucchinipfanne.jpg11382000Tamarahttps://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.pngTamara2026-08-19 01:00:002026-08-15 18:20:52Mediterrane Zucchini-Tomaten-Pfanne mit Feta
Gemüse spielt in vielen Küchen eine Nebenrolle. Es ist Beilage, Ergänzung oder Pflichtprogramm. Selten aber der eigentliche Star auf dem Teller. Gleichzeitig wünschen sich viele Menschen, mehr Gemüse zu essen: aus gesundheitlichen Gründen, aus Genuss, aus Verantwortung oder einfach, weil es gut tut. Und doch scheitert genau das im Alltag oft schneller, als man denkt. Aus Erfahrung weiss ich, dass wir unsere Vorsätze in dieser Richtung schnell vergessen, weil wir andere Lebensmittelgruppen wie Proteine und Kohlenhydrate in den Vordergrund setzen.
Gemüseküche bedeutet für mich nicht Verzicht, nicht Dogma und auch nicht zwingend vegetarisch. Gemüseküche bedeutet, Gemüse ernst zu nehmen. Ihm Raum zu geben, es richtig zuzubereiten, gut zu würzen und so zu kombinieren, dass es sättigt, Freude macht und selbstverständlich Teil des Alltags wird. Es heisst wir geben dem Gemüse die Hauptrolle, Pasta und Fleisch treten ganz zurück oder bekommen zumindest nur noch eine Nebenrolle.
In meinen Kochkursen erlebe ich immer wieder, dass es dafür keine komplizierten Rezepte braucht. Entscheidend sind vielmehr ein paar grundlegende Prinzipien und das Vertrauen, dass Gemüse mehr kann, als wir ihm oft zutrauen. Wichtig dabei ist, dass wir dem Gemüse bei der Zubereitung mehr Aufmerksamkeit zukommen lassen und es nicht einfach aus dem Wasser ziehen.
Frische Spargelspitzen
Was ich unter Gemüseküche verstehe
Gemüseküche heisst für mich: Gemüse steht im Mittelpunkt, ohne dass alles andere ausgeschlossen wird. Es geht nicht darum, Fleisch, Fisch oder Käse zu verbannen, sondern darum, die Perspektive zu ändern. Nicht: Was serviere ich zum Fleisch? sondern: Welches Gemüse trägt dieses Gericht und was ergänzt es sinnvoll?
Gemüseküche
Eine gute Gemüseküche ist genussvoll, bodenständig und flexibel. Sie orientiert sich an dem, was Saison hat, an dem, was verfügbar ist, und an dem, was im Alltag realistisch umsetzbar ist. Genau deshalb eignet sie sich sowohl für den Unterricht wie auch für zu Hause.
Statt strikter Regeln steht das Verständnis für Produkte, Zubereitungsarten und Geschmack im Vordergrund. Wer diese Grundlagen verinnerlicht, kann Rezepte anpassen, variieren und weiterdenken und ist nicht darauf angewiesen, immer wieder etwas Neues zu suchen. Wer dieses Verständnis aufgebaut hat kann mit wenigen Zutaten, köstliche Gerichte zubereiten.
Frisches Grün
Die Grundprinzipien der Gemüseküche
1. Saisonalität und kochen im Rhythmus des Jahres
Saisonal zu kochen bedeutet nicht Einschränkung, sondern Orientierung. Gemüse, das bei uns gerade wächst, ist oft aromatischer, frischer und günstiger. Gleichzeitig verändert sich die Küche im Lauf des Jahres ganz natürlich: leichte Gerichte im Frühling, saftige und rohe Zubereitungen im Sommer, aromatische und wärmende Speisen im Herbst und Winter. So entsteht automatisch Abwechslung in unserem Speiseplan, was auch zur Vitamingewinnung beiträgt.
Gemüseküche funktioniert besonders gut, wenn man lernt, Rezepte nicht an einzelne Sorten zu binden, sondern an Prinzipien. Das Gemüse wechselt, aber die Technik bleibt. Wenn einem aber das Saisongemüse doch mal zu langweilig ist können wir auch guten Gewissens auf tiefgekühltes Gemüse zurückgreifen. Was besonders im Winter, wo es vorwiegend Lagergemüse gibt, eine super Lösung ist.
2. Die richtige Zubereitung
Ob roh, gedämpft, gebraten, geröstet oder geschmort: Die Zubereitungsart beeinflusst Geschmack, Textur und Bekömmlichkeit entscheidend. Während im Frühling und Sommer kurze Garzeiten und schonende Methoden im Vordergrund stehen, dürfen es in der kühleren Jahreszeit auch Röstaromen, Schmorgerichte und cremige Konsistenzen sein.
Wer Gemüse richtig schneidet und passend gart, holt deutlich mehr Geschmack heraus und das ganz ohne komplizierte Zutatenlisten.
3. Würze, Säure und Fett
Gemüse braucht Würze. Oft fehlt einem Gericht nicht Salz, sondern Spannung. Säure bringt Frische, Fett trägt Geschmack und sorgt für Sättigung. Beides bewusst und dosiert eingesetzt, macht den Unterschied zwischen „gesund“ und „wirklich gut“.
Gerade in der Gemüseküche lohnt es sich, in Etappen zu würzen und immer wieder zu probieren. Kleine Anpassungen haben oft grosse Wirkung.
4. Textur und Sättigung
Damit Gemüsegerichte zufrieden machen, braucht es Abwechslung im Mundgefühl. Knusprige Elemente, cremige Komponenten oder ein bewusst gesetztes Topping geben Struktur. Ergänzt durch Hülsenfrüchte, Nüsse, Milchprodukte oder Getreide entsteht ein Gericht, das nicht nur leicht, sondern auch sättigend ist.
Randen-Salat
Kochen im Jahreslauf
Frühling – leicht, frisch, grün
Im Frühling dominieren junge, zarte Gemüsesorten. Kurze Garzeiten, frische Kräuter und etwas Säure bringen Leichtigkeit auf den Teller. Suppen werden heller, Pfannen schneller, Gemüse darf knackig bleiben.
Sommer – roh, saftig, aromatisch
Der Sommer lädt zu rohen oder lauwarmen Gerichten ein. Tomaten, Zucchini, Gurken oder Bohnen brauchen oft nicht mehr als gutes Öl, Salz und Kräuter. Die Küche wird einfacher – und gerade deshalb besonders aromatisch.
Herbst – rund, erdig, aromatisch
Im Herbst kommen kräftigere Sorten ins Spiel. Rösten, Schmoren und langsames Garen bringen Tiefe und natürliche Süsse. Nüsse, Kerne und Käse ergänzen Gemüsegerichte ideal.
Winter – wärmend, sättigend, tröstlich
Im Winter darf Gemüse weich, cremig und würzig sein. Suppen, Eintöpfe und Ofengerichte stehen im Vordergrund. Etwas mehr Fett und Struktur sorgen für Zufriedenheit und Wärme.
Vom Kurs in den Alltag
In meinen Kursen zeigt sich immer wieder: Es sind nicht die ausgefallenen Rezepte, die langfristig bleiben, sondern die einfachen, verständlichen Gerichte. Wenn Teilnehmende verstehen, warum etwas funktioniert, verlieren sie die Angst vor Abweichungen.
Gemüseküche lebt davon, dass man ausprobiert, ersetzt und anpasst. Ein Grundrezept für eine Suppe wird zur Basis für alle Jahreszeiten. Ein Ofengemüse verändert seinen Charakter je nach Würze und Topping. Genau diese Flexibilität macht die Küche alltagstauglich.
Die folgenden Rezepte setzen genau diese Prinzipien um. Sie sind so aufgebaut, dass sie sich saisonal anpassen lassen und sowohl im Unterricht wie auch im Alltag funktionieren:
Gemüse‑Carpaccio mit Ziegenkäse – roh, frisch und wandelbar
Gemüse‑Cremesuppe – ein Grundrezept für alle Jahreszeiten
Ofengemüse mit Kartoffeln – einfach, sättigend und vielseitig
Stir‑Fry mit Udon‑Nudeln – schnell, aromatisch und flexibel
Gemüseeintopf – ein Gericht, zwei Jahreszeiten
Gedämpftes Gemüse mit Zitronenöl – pur und klar im Geschmack
Lauch‑Wirz‑Pfanne – wärmend und bodenständig
Schichtdessert mit Rhabarberkompott – leicht, saisonal und gut vorbereitbar
Jedes dieser Gerichte zeigt auf seine Weise, wie Gemüseküche gelingen kann: unkompliziert, genussvoll und ohne starre Regeln.
Fazit
Gemüseküche ist kein Trend, sondern eine Haltung. Wer Gemüse ins Zentrum stellt, kocht automatisch saisonaler, bewusster und oft auch entspannter. Mit ein paar Grundprinzipien und etwas Vertrauen in die eigenen Entscheidungen wird Gemüse zur Selbstverständlichkeit auf dem Teller und nicht zur Pflicht.
https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2026/05/Gemuese.jpg10131800Tamarahttps://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.pngTamara2026-06-02 08:00:002026-05-27 13:47:57Gemüseküche: Wie Gemüse zum Mittelpunkt wird – saisonal, alltagstauglich, genussvoll
Lauwarmer Zucchini-Salat mit Dörtomaten – Schnell gemacht, aromatisch und perfekt für warme Tage
Zucchini gehören für mich mittlerweile fest zur Sommerküche – auch wenn das nicht immer so war. Als Kind mochte ich das neutrale Gemüse überhaupt nicht. Heute liebe ich seine Vielseitigkeit: ob gebraten, gefüllt, geraspelt oder als Salat. Besonders im Sommer sind Zucchini fast schon im Überfluss vorhanden – im Garten, auf dem Wochenmarkt oder zu Aktionspreisen im Supermarkt. Da musst man einfach zugreifen und das Gemüse in feine Gemüsegerichte verwandeln.
Die «Zucchini-Schwemme» kreativ nutzen
Wer Zucchini im Garten hat, kennt es: Kaum schaut man zwei Tage nicht hin, haben die Pflanzen eine ganze Wagenladung produziert. Genau dafür eignet sich dieses Rezept wunderbar. Es braucht nur wenige Zutaten, ist schnell gemacht und schmeckt lauwarm oder auch abgekühlt. Der Salat kann als Hauptspeise, vielleicht mit einem Baguette, als Vorspeise oder Zwischenmahlzeit gegessen werden.
Lauwarmer Zucchini-Salat mit Dörrtomaten
Geschmacksbooster: Dörrtomaten in Öl
Eine Zutat im Salat ist der heimliche Star in diesem Rezept – eingelegte, getrocknete Tomaten. Sie bringen eine intensive Umami-Note, die wunderbar mit der milden Zucchini harmoniert. Achte auf gute Qualität – die Tomaten sollen in Olivenöl eingelegt sein und dürfen mit Kräutern oder Knoblauch verfeinert sein.
Noch ein paar Ideen, wie du Zucchini sonst noch verwenden kannst:
In dünne Scheiben gehobelt und gegrillt als Antipasti
Roh geraspelt in Salaten
Als Einlage in Currys oder Eintöpfen
Gebacken im Ofen mit Käse überbacken
In süssem Zucchini-Kuchen oder -Muffins
Zucchini lassen sich ausserdem sehr gut einfrieren – am besten geraspelt oder in Scheiben blanchiert.
Rezept für lauwarmen Zucchini-Salat mit Dörrtomaten
Die Zwiebeln im Öl andünsten, die Tomaten dazu geben und kurz mit dünsten. Die Zucchini, Zitronenschale und Thymian dazu geben und für 3 Minuten braten. Mit Salz, Pfeffer würzen. Zitronensaft mit dem Dörrtomaten-Öl vermischen, mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken und unter die Zucchinis mischen. Frischer Thymian darüber streuen.
Aromatischer, lauwarmer Zucchinisalat mit getrockneten Tomaten – perfekt für die Zucchini-Saison. Schnell gemacht, sommerlich leicht und voller Geschmack.
Zutaten
1kleine Zwiebelfein gehackt
1EL Olivenöl
100gDörrtomaten in Öl eingelegtfein gehackt
2kleine Zucchettica. 500 g, in dünne Stifte geschnitten
1TL Thymian
SalzPfeffer
2Prise Zucker
2EL Öl von den Dörrtomaten
1Bio-Zitronedavon 1 EL Saft und 1/2 Schale gerieben
Frischer Thymian
Anleitungen
Die Zwiebeln im Öl andünsten, die Tomaten dazu geben und kurz mit dünsten. Die Zucchini, Zitronenschale und Thymian dazu geben und für 3 Minuten braten.
Mit Salz, Pfeffer würzen. Zitronensaft mit dem Dörrtomaten-Öl vermischen, mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken und unter die Zucchinis mischen. Frischer Thymian darüber streuen.
https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2025/07/Lauwarmer-Zucchinisalat.jpg8001200Tamarahttps://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.pngTamara2025-08-04 08:00:002025-07-01 20:02:12Lauwarmer Zucchini-Salat mit Dörrtomaten
Seit einigen Jahren steht bei uns ein Airfryer in der Küche – und er ist definitiv eines der Geräte, das bei uns am häufigsten zum Einsatz kommt. Ob zum Aufbacken von Brötchen, Zubereiten von Snacks oder eben für Gemüsegerichte: Der Airfryer ist vielseitig, praktisch und zeitsparend. Besonders unter der Woche, wenn es schnell gehen muss, liebe ich die einfache Handhabung.
Pommes – aber bitte mit Gemüse
Klassische Pommes aus „Härdöpfel“ gehören natürlich zu den beliebtesten Airfryer-Rezepten. Doch wer sagt, dass Pommes immer nur aus Kartoffeln bestehen müssen? Genau hier setzt mein Rezept an: Gemüse- und Kartoffelpommes, ganz einfach selbst gemacht. Ob Rüebli, Süsskartoffeln, Pastinaken, Zucchini oder Kürbis – fast jedes Gemüse eignet sich für den knusprigen Genuss.
Die Pommes sind nicht nur eine tolle Möglichkeit, mehr Gemüse in den Alltag zu integrieren, sondern auch eine echte Alternative für Kinder, die vielleicht nicht immer gleich begeistert auf gedünstetes Gemüse reagieren. In Pommesform – mit knuspriger Textur und einem feinen Dip dazu – sehen viele Gemüsesorten plötzlich viel attraktiver aus.
Gemüsepommes aus dem Airfryer
Einfach und abwechslungsreich
Das Schöne an diesem Rezept: Es lässt sich beliebig abwandeln. Du kannst die Gemüsesorten je nach Saison oder Vorrat austauschen, mit Gewürzen experimentieren oder verschiedene Dips dazustellen – ganz nach deinem Geschmack. Besonders feine Ergebnisse gibt es mit ein wenig Olivenöl und einer Prise Salz, vielleicht ergänzt durch Paprika, Curry oder Kräuter der Provence.
Die Zubereitung ist denkbar einfach: Gemüse in Stäbchen schneiden, würzen, in den Airfryer legen und nach wenigen Minuten hast du eine gesunde, knusprige Beilage oder einen leichten Snack. Auch als Meal Prep lassen sich die geschnittenen Pommes gut vorbereiten und bei Bedarf frisch ausbacken.
Gemüsepommes aus dem Airfryer
Mehr als nur ein Trend
Gemüseküche liegt im Trend – und das völlig zu Recht. Sie ist gesund, vielseitig und bringt neue Geschmäcker auf den Teller. Der Airfryer hilft dabei, diese Gerichte besonders schnell und fettarm zuzubereiten. Gerade in Familien mit Kindern oder im hektischen Alltag kann das den Unterschied machen.
Wir geniessen unsere Gemüse-Pommes aus dem Airfryer besonders gern mit einer selbstgemachten Tartarsauce – ein echter Klassiker, der hervorragend dazu passt und dem Ganzen eine frische, würzige Note verleiht. Das Rezept für die Sauce findest du gleich hier im Beitrag. Und wer lieber ganz klassisch unterwegs ist, kombiniert sie mit einem Burger oder einem Stück Fleisch – ganz flexibel.
Knusprige Gemüse- und Kartoffelpommes aus dem Airfryer: gesund, schnell zubereitet und perfekt für Kinder und die ganze Familie.
Servings: 2Personen
Zutaten
Gemüse und Kartoffel-Pommes
300gKartoffeln
300gGemüsez.B. Rüebli
1 TL Olivenöl
Salz und Pfeffer
Tartare-Sauce
2Essiggurken
2hartgekochte Eier
1 kleineZwiebel
1TLSenf
4 ELSaurer Halbrahm
3 EL Mayonnaise
1/2BundSchnittlauch
Salz und Pfeffer zum Würzen
Anleitungen
Gemüse- und Kartoffelpommes
Kartoffeln in ca. 1 cm dicke Pommes schneiden. Mit dem Öl vermischen und für 5 Minuten in den Airfryer bei 180 Grad geben.
Das Gemüse dazu geben. Den Korb schütteln und die Pommes in ca. 15 Minuten fertig backen. Zwischen durch den Korb schütteln.
Die Pommes mit Salz und Pfeffer würzen
Tartare-Sauce
Ei, Zwiebel und Essiggurke fein hacken.
Mayonnaise, Sauerhalbrahm und Senf darunter rühren. Den Schnittlauch darrunterrühren.
Die Sauce mit Salz, Pfeffer abschmecken.
https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2025/07/Gemuese.jpg8001200Tamarahttps://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.pngTamara2025-07-03 08:00:002025-07-02 14:51:29Gemüse- und Kartoffelpommes aus dem Airfryer
Der Bulgur-Salat ist nicht nur eine köstliche Beilage, sondern ein echter Allrounder – leicht, gesund und dabei herrlich aromatisch. Er lässt sich je nach Saison, Geschmack oder Anlass wunderbar anpassen und variieren. Einer der bekanntesten Salate mit Bulgur ist das libanesische Taboulé, das auch meine Kreation inspiriert hat. Für meinen Bulgur-Salat habe ich das traditionell verwendete Gewürz Baharat durch Ras-el-Hanout ersetzt.
Bulgur-Salat mit Tomaten
Bulgur – zum Beispiel im Bulgur-Salat ist mehr als nur eine Beilage
Bulgur fristet bei vielen noch ein Dasein als exotische Beilage, dabei verdient er weitaus mehr Aufmerksamkeit. Der vorgekochte und geschrotete Hartweizen hat nicht nur geschmacklich, sondern auch bezüglich der Nährwerte einiges zu bieten.
Nährstoffe mit Substanz: Bulgur vs. Couscous
Der wichtigste Unterschied liegt im Verarbeitungsgrad. Während Couscous aus Griess zu kleinen Kügelchen gerollt wird, besteht Bulgur aus vorgegarten und nur grob gebrochenen Hartweizenkörnern – dadurch bleiben mehr Ballaststoffe und Mikronährstoffe erhalten.
Bulgur enthält pro 100 Gramm rund 12–18 Gramm Ballaststoffe, je nach Körnung. Couscous kommt dagegen oft nur auf etwa 2–4 Gramm. Auch beim Magnesium, Eisen und den B-Vitaminen schneidet Bulgur besser ab. Das wirkt sich nicht nur positiv auf die Verdauung aus, sondern auch auf Energiehaushalt und Nervenfunktion. Und wer Wert auf einen stabilen Blutzuckerspiegel legt: Bulgur hat einen deutlich niedrigeren glykämischen Index – ideal für alle, die sich bewusst ernähren möchten.
Konsistenz
Couscous ist eher weich, fast „fluffig“. Bulgur dagegen hat je nach Körnung mehr Biss, der in Salaten für Struktur und ein sättigendes Gefühl sorgt. Gerade in Kombination mit frischem Gemüse, Kräutern und Zitrone entfaltet sich das volle Potenzial dieses Getreides – nussig, erdig, und herrlich harmonisch.
Gesund essen
Bulgur-Salate sind oft vegan, voller Vitamine und halten lange satt – ideal für den Zmittag im Büro, Grillfeste oder Picknicks. Neben Salaten findet Bulgur auch in Suppen, Eintöpfen, vegetarischen Tätschli oder als Füllung für Gemüse wie Paprika oder Zucchini Verwendung. Die Vielseitigkeit macht ihn zu einem echten Favoriten für gesunde Alltagsküche.
Ras-el-Hanout
Ras-el-Hanout ist ein traditionelles Gewürz aus der nordafrikanischen Küche, vor allem aus Marokko. Der Name „Ras-el-Hanout“ bedeutet übersetzt „Kopf des Ladens“ und deutet darauf hin, dass es sich um die beste Mischung von Gewürzen handelt, die der Gewürzhändler in seinem Sortiment hat. Es ist eine Mischung aus vielen verschiedenen Gewürzen, manchmal sind es bis zu 30 Zutaten. Die genaue Zusammensetzung kann variieren, je nach Region, Familie oder persönlichem Geschmack. Typische Zutaten sind Kreuzkümmel, Koriander, Paprika, Zimt, Muskatnuss, Ingwer, Gewürznelken, Pfeffer und Kardamom, aber auch Zutaten wie Rosmarin, Fenchel oder Lavendel können enthalten sein.
Mittelmeerküche: Frisch, farbig, gesund
Die Mittelmeerküche gilt als sehr gesund, was auf frisches Gemüse, Olivenöl, Zitronensaft, Kräuter wie Minze oder Petersilie und sättigende Komponenten wie Hülsenfrüchte oder eben Bulgur zurückzuführen ist. Das ist mehr als nur Essen, das ist Lebensgefühl. Studien zeigen sogar, dass sich die mediterrane Ernährung positiv auf Herz, Gefässe und langfristige Gesundheit auswirkt. Da darf ein Bulgur-Salat ruhig öfter auf den Tisch.
Ein Klassiker unter den Bulgur-Salaten ist Taboulé – ein frischer Salat aus der levantinischen Küche, bei dem Petersilie die Hauptrolle spielt. Feiner Bulgur wird dabei nur sparsam verwendet, ergänzt durch Tomaten, Zitronensaft, Minze und Olivenöl. Taboulé zeigt besonders schön, wie Bulgur Salate nicht nur sättigend, sondern auch leicht und aromatisch machen kann.
Ein ballaststoffreicher Salat mit einer marokkanischer Note.
Zubereitungszeit15 MinutenMin.
Gericht: Salat
Küche: Mittelmeerküche
Keyword: Bulgur, Gesund, Kartoffelsalat
Servings: 2Portionen
Zutaten
100gfeiner Bulgur
2Tomatenohne Kern fein gewürfelt
grüner Teil einer Frühlingszwiebelin Ringen
1Bund glattblätterige Petersiliefein gehackt
2TL Ras-al-Hanout
3ELOlivenöl
2ELZitronensaft
Salz
Anleitungen
Den Bulgur mit 150 ml Wasser kochendem Wasser übergiessen und zugedeckt 10 – 15 min stehen lasse. Vollständig abkühlen lassen.
Bulgur, Tomaten, grüner Teil der Frühlingszwiebel und Petersilie in eine Schüssel geben. Olivenöl, Ras-al-Hanout und Zitronensaft vermischen und mit Salz abschmecken. Unter den Salat mischen.
https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2025/05/Bulgur-Salat.jpg12801920Tamarahttps://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.pngTamara2025-05-07 12:03:282025-05-07 12:03:29Bulgur-Salat mit Ras-el-Hanout
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One Pot Reisgerichte: Einfach und Lecker
One Pot Reisgerichte sind eine tolle Möglichkeit, schnell und unkompliziert ein vollwertiges Essen zu kochen. Dabei werden alle Zutaten zusammen in einem Topf gegart, was nicht nur Zeit spart, sondern auch den lästigen Abwasch minimiert. Die Kombination von Reis mit verschiedenen Gemüsesorten, Fleisch oder Fisch bietet unendlich viele Variationsmöglichkeiten. Bei uns sind One Pot Reis Gerichte beliebt weil der Reis beim Garen die Aromen der anderen Zutaten aufnimmt und so besonders geschmackvoll wird. Egal ob asiatisch, mediterran oder traditionell – One Pot Reisgerichte sind immer eine gute Wahl für ein unkompliziertes, leckeres Abendessen oder den schmackhaften Lunch.
Reis One Pot mit Churizo
Kochen im Hotpan
Seit ich den Hotpan von Kuhn Rikon ausprobiert habe, bin ich absolut begeistert und möchte ihn nicht mehr hergeben. Was mich besonders beeindruckt, ist die Zeit- und Energieersparnis, die dieses Kochgeschirr bietet. Die Möglichkeit, Speisen ohne ständige Überwachung zuzubereiten, ist ein wahrer Segen im hektischen Alltag. Das ausgeklügelte Zusammenspiel von Kochtopf und Warmhalteschüssel sorgt dafür, dass das Kochgut nach kurzer Erhitzung im Hotpan alleine weitergart und bis zu zwei Stunden warm bleibt. Dadurch bleiben Vitamine und Mineralstoffe erhalten, und die Gericht schmecken einfach köstlich. Der Hotpan ist zudem für alle Herdarten geeignet, was ihn besonders vielseitig macht.
Reis One Pot mit Chorizo, Erbsen und Rüebli
Eines meiner Lieblingsrezepte für den Hotpan ist der Reis One Pot mit Chorizo, Erbsen und Karotten. Die würzige Chorizo gibt dem Gericht eine herrliche Schärfe, während die Erbsen und Karotten für Frische und Farbe sorgen. Der Reis nimmt alle Aromen wunderbar auf und wird perfekt gegart. Der Hotpan macht es möglich, dass das Gericht ohne ständiges Rühren und Überwachen zubereitet werden kann.
Eines meiner Lieblingsrezepte für den Hotpan ist der Reis One Pot mit Chorizo, Erbsen und Karotten. Die würzige Chorizo gibt dem Gericht eine herrliche Schärfe.
Kochutensilien
1 Kuhn Rikon Hotpan
Zutaten
1Schalottefein gehackt
150gChorizoin Scheiben
1TLOlivenöl
1Knoblauchzehegepresst
100gErbsenfrisch oder aufgetaut
2Karottenin Stiften
2 TLKurkuma
1 TLPaprikapulver
200Langkornreisparboiled
500mlBouillonz.B. Gemüse
Anleitungen
In der Hotpan Chorizo in etwas Olivenöl braten, bis sie knusprig ist. Zur Seite stellen.
In der gleichen Pfanne die Zwiebeln glasig dünsten. Knoblauch und Gemüse dazu geben und für 4 Minuten weiter dünsten. Reis, Kurkuma und Paprika kurz mitdünsten bis der Reis glasig ist.
Die Bouillon dazu geben und gut umrühren. Deckel schliessen und aufkochen lassen, bis es durch den Deckel der Hotpan dampft. Temperatur runter schalten und für 5 Minuten köcheln lassen.
Die Pfanne vom Herd nehmen und in die Warmhalteschüssel stellen. 20 Minuten ziehen lassen.
Den Reis mit einer Gabel lockern und servieren.
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Der HOTPAN® ermöglicht eine schonende Zubereitung von Gerichten ohne die Zugabe von Fett. Dank der ausgeklügelten Kombination von Kochtopf und Warmhalteschüssel wird das Kochgut nur kurz erhitzt und gart anschliessend von alleine weiter. Diese Methode spart bis zu 60 % Energie und hält die Speisen bis zu zwei Stunden warm. Ein weiterer Vorteil des Softgarens® ist der Erhalt von Vitaminen und Mineralstoffen. Der HOTPAN® ist vielseitig einsetzbar und eignet sich für alle Herdarten.
https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2024/12/Reis-One-Pot.jpg10671600Tamarahttps://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.pngTamara2024-12-15 08:00:002025-03-11 13:47:24Reis One Pot mit Churizo
Lange zögerte ich One Pot Pasta auszuprobieren – die vermutlich amerikanische Erfindung erschien mir etwas suspekt, fast wie ein Sakrileg gegenüber den traditionellen italienischen Pastagerichten. Doch mittlerweile habe ich diese unkomplizierten Gerichte für mich entdeckt. Sie mögen keine Gourmetküche sein, aber sie sind einfach, herzhaft und sättigen gut, was sie zu idealen Alltagsgerichten macht. Gerade wenn die Zeit knapp ist, die Lust zum Kochen fehlt oder das Budget begrenzt ist, bieten sich solche Gerichte an. Sie sind einfach zuzubereiten und dennoch nahrhaft. Wichtig ist dabei, beim Kochen in der Nähe zu bleiben und ab und zu umzurühren, damit nichts am Boden der Pfanne anhaftet oder anbrennt.
One Pot Pasta
One Pot Pasta sind in den letzten Jahren immer beliebter geworden, hauptsächlich aufgrund ihrer einfachen und schnellen Zubereitung. Ein weiterer Vorteil ist, dass man nur ein einziges Kochutensil benötigt und dass bei der Zubereitung der One Pot Pasta nur gelegentliches Umrühren erforderlich ist. Alles in allem also ein Gericht, dass einfach und schnell zubereitet werden kann. Ich füge wann immer möglich, möglichst viel Gemüse dazu, zusammen mit den Kohlenhydraten, am Besten in Form von Vollkornpasta, und Proteine, z.B. Fleisch oder Käse, wird daraus ein gesundes vollwertiges Gericht.
One Pot Pasta mit Brokkoli
Rezept für One Pot Pasta mit Brokkoli und Würstchen
Anleitungen
Alles Zutaten, bis und mit Tomatenmark in eine grosse Pfanne geben. Aufkochen lassen und zugedeckt kochen, bis die Teigwaren al dente sind. Dabei ab und zu umrühren, damit die Teigwaren nicht am Pfannenboden kleben oder gar anbrennen. Wenn die Teigwaren al dente sind, die restlichen Zutaten dazu geben, gut verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Ein einfaches, schnelles Alltagsgericht mit Gemüse
Zubereitungszeit20 MinutenMin.
Gericht: Hauptgericht
Küche: Amerikanisch
Keyword: Gemüse, Teigwaren
Servings: 4Personen
Zutaten
500gTeigwaren
1 lWasser
1 TL Salz
1/2ELPaprika
1/2 TLChiliflockenOptional
4Wienerliin Scheiben
1kleinerBrokkoliin Röschen, Strunk geschält und gewürfelt
1EL Tomatenmark
Verfeinern
2ELFrischkäse
50 gReibkäse
100ml Rahm
Salz und Pfeffer
Anleitungen
Alles Zutaten, bis und mit Tomatenmark in eine grosse Pfanne geben. Aufkochen lassen und zugedeckt kochen, bis die Teigwaren al dente sind. Dabei ab und zu umrühren, damit die Teigwaren nicht am Pfannenboden kleben oder gar anbrennen.
Wenn die Teigwaren al dente sind, die restlichen Zutaten dazu geben, gut verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Notizen
Tipp: Die Würstchen für ein vegetarisches Gericht weglassen.
One Pot Pasta mit Brokkoli
One Pot Pasta, wie das hier vorgestellte Gericht oder One Pot Gehacktes mit Hörnli, sowie Blechgerichte, beispielsweise Poulet und Gemüse vom Blech oder Kartoffel-Wurst-Blech, sind ausgezeichnete Optionen für einfache und schnelle Mahlzeiten. Sie bieten eine köstliche Vielfalt und sind ideal für Tage, an denen man ohne großen Aufwand etwas Leckeres zubereiten möchte.
https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2024/09/One-Pot-Pasta.jpg10671600Tamarahttps://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.pngTamara2024-09-02 08:00:002024-08-27 16:35:27Cremige One Pot Pasta mit Brokkoli und Würstchen
Zucchini, auch als Sommerkürbis bekannt, ist ein vielseitiges Gemüse, das weltweit in vielen Küchen, auch bei uns in der Schweiz, geschätzt wird. Sie haben ihren Ursprung in Amerika, aber sind in zahlreiche Gerichte und Kulturen inzwischen nicht mehr wegzudenken. Zucchini lassen sich roh, gekocht oder gebacken geniessen und sind reich an Nährstoffen wie Vitamin A, Magnesium und Ballaststoffen. Der Anbau von Zucchini ist relativ einfach und sie produzieren oft einen reichlichen Ertrag, den man idealerweise zeitnah verarbeiten sollte. Daher sind Rezepte für Zucchini immer gefragt.
Lange Zeit mochte ich Zucchini nicht, weil ich sie langweilig und geschmacklos fand. Mittlerweile habe ich jedoch erkannt, dass die Zubereitungsart entscheidend ist und schätze nun ihre Vielseitigkeit. Dabei ist es mir wichtig, dass die Zucchini gut gewürzt sind, beispielsweise mit Knoblauch und Gartenkräutern wie Thymian.
Zucchini Galette
Zucchini aufbewahren
Die Aufbewahrung von Zucchini ist relativ einfach, wenn man einige Dinge beachtet. Um die Frische zu bewahren, sollten Zucchini im Gemüsefach des Kühlschranks gelagert werden. Dort bleiben sie in der Regel bis zu einer Woche frisch. Eine ungeschnittene Zucchini kann auch bei Raumtemperatur aufbewahrt werden, allerdings verkürzt sich dadurch die Haltbarkeit auf ein paar Tage. Achtet darauf die Zucchini nicht neben Äpfeln zu lagern, sonst verdirbt das Gemüse schneller.
Zucchini haltbar machen
Um Zucchini länger haltbar zu machen, gibt es verschiedene Methoden. Wir können sie zum Beispiel in Öl oder Essig einlegen, was sie einige Monate haltbar macht. Die wohl einfachste Methode ist das Blanchieren und Einfrieren, wodurch die Zucchini bis zu einem Jahr haltbar bleiben können. Wichtig ist, dass die Zucchini vor dem Einfrieren gründlich gewaschen und in Scheiben oder Würfel geschnitten werden.
Die Galette ist in klassisches französisches Gebäck, das meist süss mit Früchten zubereitet wird. Sie wird aus einem Mürbteig zubereitet. Die Galette hat ihren Ursprung in Frankreich und ist eine Art flacher Kuchen, der sowohl in süssen als auch in herzhaften Varianten zubereitet werden kann. Die Basis bildet ein buttriger Mürbteig, der mit einer Füllung nach Wahl belegt und dann an den Rändern umgeschlagen wird, um eine rustikale Form zu erhalten. Bei den herzhaften Varianten sind Zucchini eine beliebte Zutat, da sie eine angenehme Textur und einen milden Geschmack bieten, der sich gut mit anderen Aromen kombinieren lässt.
Zubereitung
Den Dinkelteig mit Frischkäse bestreichen, dabei 2 – 3 cm Rand frei lassen. Etwas Käse darüber streuen. Mit Zucchini belegen, würzen und mit Käse bestreuen. Den Rand umklappen und festdrücken. Die Galette auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Im auf 200 Grad vorgeheizten Ofen für ca. 25 Minuten backen.
In meinem Beitrag von gestern zum Buch Donnerstag, wo ich euch das Kochbuch „Green & Grains“ von Anne-Katrin Weber vorgestellt habe, habe ich euch noch das Rezept für den Auberginen-Polenta-Auflauf versprochen.
Warum habe ich gerade dieses Rezept ausprobiert? Nun, zum einen hatte ich noch eine Menge Polenta in meinem Vorrat und zum anderen zählen Auberginen und Polenta nicht unbedingt zu den Favoriten meiner Familie. Aber ist das nicht eher ein Grund, das Rezept nicht auszuprobieren? Ich sehe das anders. Ich bin der Meinung, dass wir auch den „ungeliebten“ Lebensmitteln eine Chance geben sollten, denn nur so können wir neue Geschmäcker entdecken und lieben lernen. Oftmals fehlt es bei vielen „ungeliebten“ Lebensmitteln nur an einer anderen Zubereitungsart. Dieses Rezept erfordert zwar etwas mehr Aufwand und hat eine Zubereitungszeit von etwa 75 Minuten, ist aber gut vorzubereiten, sodass wir das Gericht vor dem Essen nur noch in den Ofen schieben müssen.
Auberginen-Polenta-Auflauf
Rezept für Auberginen-Polenta-Auflauf aus „Green & Grains“
Nachfolgend findet ihr das Rezept für den Auberginen-Polenta-Auflauf aus „Green & Grains“. Die Zutatenliste ist unverändert. Ich habe nur das Wasser, welches für die Zubereitung verwendet wird in die Zutatenliste zugefügt und erwähnt was ich für Polenta verwendet habe. Den Text für das Rezept habe ich mit meinen Worten geschrieben.
Anleitungen
Den Backofen auf 240 Grad (220 Grad Umluft) vorheizen.
Auberginen
Die Auberginen der Länge nach in 1 cm dicke Scheiben schneiden, auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, mit 2 Esslöffeln Olivenöl bestreichen und mit Salz und Pfeffer würzen.
Die Auberginen im vorgeheizten Backofen für 12-15 Minuten backen bis die Auberginenscheiben leicht gebräunt und weich sind. Herausnehmen und den Backofen auf 200 Grad (180 Grad Umluft) herunterschalten.
Tomatensauce
Basilikum waschen und trocken, ein paar Blättchen zur Seite legen, restliche Blätter und dünne Stängel getrennt fein hacken. 1 Esslöffel Olivenöl erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin kurz andünsten, ohne das sie Farbe annehmen. Gehackten Basilikumstängel, Tomaten, Zucker und Wasser dazugeben. Kurz aufkochen lassen. 8-10 Minuten kräftig einkochen, gehackte Basilikumblättchen unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Polenta
Die Polenta nach der Packungsanleitung zusammen mit Rosmarin in der Gemüsebouillon garen, bis die Polenta cremig ist. Den Rosmarin entfernen.
Auberginen-Polenta-Auflauf
Zum Fertigstellen
Eine weite Auflaufform mit dem restlichen Öl einfetten und die Polenta darin verteilen.
Parmesan fein reiben. Mozzarella trocken tupfen und in kleine Stücke zupfen.
Die Tomatensauce auf der Polenta verstreichen die. Auberginen darauflegen, dann den Mozzarella und den geriebenen Käse verteilen. Im vorgeheizten Ofen 25 – 30 Minuten backen. Herausnehmen und mit den restlichen, zur Seite gestellten Basilikumblättchen bestreuen.
Vegetarisches Hauptgericht mit Polenta, Auberginen und einer selbst gemachten Tomatensauce.
Gesamtzeit1 StundeStd.15 MinutenMin.
Gericht: Hauptgericht
Keyword: Gemüse, Polenta
Servings: 4Personen
Zutaten
Auberginen
2Auberginenca. 600 g
4ELOlivenöl
Salz und schwarzer Pfeffer aus der Mühlezum Abschmecken
Tomatensauce
1kleine Zwiebelfein gehackt
2Knoblauchzehengepresst oder gerieben
1/2BundBasilikum
400gstückige Tomaten aus der Dosez. B. Pelati
1TLZucker
100mlWasser
Salz und schwarzer Pfeffer aus der Mühlezum Abschmecken
Polenta
200gPolentaMaisgriess, ich habe feinen Maisgriess mit 3 Minuten Kochzeit verwendet
1kleiner Stängel Rosmarin
800mlGemüsebouillon
Zum Fertigstellen
30gParmesan am Stück
1Büffel-Mozzarella125 g wer mag kann auch Kuhmilchmozzarella verwenden
Anleitungen
Den Backofen auf 240 Grad (220 Grad Umluft) vorheizen.
Auberginen
Die Auberginen der Länge nach in 1 cm dicke Scheiben schneiden, auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, mit 2 Esslöffeln Olivenöl bestreichen und mit Salz und Pfeffer würzen.
Die Auberginen im vorgeheizten Backofen für 12-15 Minuten backen bis die Auberginenscheiben leicht gebräunt und weich sind. Herausnehmen und den Backofen auf 200 Grad (180 Grad Umluft) herunterschalten.
Tomatensauce
Basilikum waschen und trocken, ein paar Blättchen zur Seite legen, restliche Blätter und dünne Stängel getrennt fein hacken. 1 Esslöffel Olivenöl erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin kurz andünsten, ohne das sie Farbe annehmen. Gehackten Basilikumstängel, Tomaten, Zucker und Wasser dazugeben. Kurz aufkochen lassen. 8-10 Minuten kräftig einkochen, gehackte Basilikumblättchen unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Polenta
Die Polenta nach der Packungsanleitung zusammen mit Rosmarin in der Gemüsebouillon garen, bis die Polenta cremig ist. Den Rosmarin entfernen.
Zum Fertigstellen
Eine weite Auflaufform mit dem restlichen Öl einfetten und die Polenta darin verteilen.
Parmesan fein reiben. Mozzarella trocken tupfen und in kleine Stücke zupfen.
Die Tomatensauce auf der Polenta verstreichen die. Auberginen darauflegen, dann den Mozzarella und den geriebenen Käse verteilen. Im vorgeheizten Ofen 25 – 30 Minuten backen. Herausnehmen und mit den restlichen, zur Seite gestellten Basilikumblättchen bestreuen.
Kochbuchrezension von „Greens & Grains“ aus dem AT Verlag
Das Buch „Greens & Grains“
„Greens & Grains“ ist fast 1 Kilogramm schwer und versorgt uns auf über 200 Seiten mit 66 leckeren Rezepten für die grüne Küche mit verschiedenen Getreide- und Pseudogetreidesorten.
Das Buch ist in die folgenden Kategorien aufgeteilt: „One Bowl„: Salate zum Sattessen. Anne-Katrin Weber präsentiert eine Vielzahl von Salaten und Bowls, die Getreide und Grünes kombinieren. Von Quinoa-Salat bis zu Bulgur-Bowls – hier ist für jeden Geschmack etwas dabei. „One Pot„: Dieser Abschnitt enthält Suppen, Pasta, Reis- und Gemüsegerichte, die leicht, würzig und herzhaft sind. „One Pan„: Mit knusprigen Speisen mit Einkorn, Reis, Dinkel und weiteren Getreidesorten. „One Oven„: Leckere Rezepte aus dem Backofen, wie z.B. Auberginen-Polenta-Auflauf, gefüllte Tomaten oder Buchweizen-Galettes. Zusätzlich gibt es im Buch noch die Abschnitte „Breakfast„: Hier finden wir eine kleine Auswahl von Frühstücksideen mit Quinoa, Haferflocken, Buchweizen und Amaranth. „Snacks„: Mit Scones, Kipferl und Crackern. „Sweets„: Süsse Leckereien zum Beispiel mit Emmer oder Hirse. „Bread„: Allerlei knusprige Brote und Brötchen. „Cake„: Süsse Versuchungen mit Einkorn, Dinkel oder Weizen.
Greens & Grains
Grüne Küche mit bekannten und besonderen Getreidesorten Kochen mit Buchweizen, Amaranth & Co.
Anne-Katrin Weber (Autorin), Wolfgang Schardt (Fotograf)
AT Verlag Einband: Gebunden Umfang: 208 Seiten Gewicht: 931 g Format: 19.5 cm x 26 cm
Getreidesorten
Der Einstieg in das Buch beginnt mit einer kleinen einführenden Betrachtung über die Bedeutung von Getreide und Körnern in der pflanzenbasierten Ernährung. Anne-Katrin Weber erläutert die historische und ernährungsphysiologische Bedeutung dieser Zutaten und gibt einen kleinen Überblick über die verschiedenen Sorten, insbesondere auch von Reis, aus aller Welt. Von Amaranth über Bulgur bis hin zu Quinoa – die Vielfalt der Getreidesorten finde ich beeindruckend und regt mich dazu an, die eigene kulinarische Horizonterweiterung voranzutreiben. Wir neigen dazu immer die selben Getreidesorten zu verwenden und diese leider auch meist in einer stark raffinierten Form.
Hintergrundinformationen und mehr
Neben den Rezepten bietet das Buch auch praktische Tipps und Hintergrundinformationen, um das Verständnis für die verschiedenen Getreidesorten zu vertiefen. Eine kleine Warenkunde liefert darüber hinaus nützliche Informationen über die Verfügbarkeit und Vielseitigkeit der einzelnen Getreidesorten, während der Saisonkalender Anregungen für eine saisonale Nutzung von Gemüse und Früchten bietet.
Informationen, die ich als wertvoll erachte, weil sie nicht nur das Verständnis für Lebensmittel vertiefen, sondern auch dazu beitragen können, Lebensmittelverschwendung zu reduzieren. Ich finde es ebenso wichtig, immer wieder darauf hinzuweisen, Früchte und Gemüse saisonal einzukaufen. Insbesondere deshalb, weil viele Produkte auch ausserhalb ihrer Saison erhältlich sind und dem Verbraucher manchmal nicht mehr bewusst ist, wann bestimmte Produkte Saison haben. Saisonales Einkaufen erachte ich als wichtig, da es die Umweltauswirkungen durch die Reduzierung von Transportwegen und CO2-Emissionen verringert, während es gleichzeitig lokale Landwirte unterstützt und frischere, nährstoffreichere Produkte bietet.
Die Rezepte in „Greens & Grains“ sind klar strukturiert und einfach zu folgen. Sie reichen von erfrischenden Salaten bis hin zu herzhaften Hauptgerichten. So finden wir zum Beispiel einen nussigen Dinkelsalat mit Tomaten und Fenchel oder mit Quinoa gefüllte Auberginen, die mit Feta verfeinert werden.
Auberginen-Polenta-Auflauf
Für euch ausprobiert habe ich das Rezept für den Auberginen-Polenta-Auflauf. Dies zum einen weil ich noch ganz viel Polenta in meinem Vorrat habe und auch weil sowohl Auberginen und Polenta von meiner Familie nicht so gern gegessen werden. Ist das nicht eher ein Grund das Rezept nicht auszuprobieren? Im Gegenteil finde ich. Ich vertrete die Meinung, dass wir auch „ungeliebten“ eine Chance geben sollten, denn nur so können wir neue Dinge entdecken und lieben lernen. Bei vielen „ungeliebten“ Lebensmitteln fehlt es nämlich manchmal nur an einer anderen Zubereitungsart. Das Rezept ist etwas aufwendiger und mit ca. 75 Minuten Zubereitungszeit eher zeitintensiv. Es kann aber super vorbereitet werden, so dass wir das Gericht vor dem Essen nur noch in den Ofen schieben können. Den Anleitungen im Rezept sind klar gehalten und sind einfach zu folgen. Das Rezept verrate ich euch im nächsten Blogbeitrag.
Brioche Burger Buns
Neben dem Buch Greens & Grains habe ich mir fast zeitgleich auch das erste Buch dieser Serie angeschaut und die Schwarze-Bohnen-Burger zubereitet. Da es gerade so gut gepasst hat, habe ich dazu das Rezept für Brioche Burger Buns ausprobiert. Die Brötchen sind super geworden und haben uns super geschmeckt. Da es in meiner Küche mit 20 Grad wohl gerade etwas kälter war, musste ich die Aufgehzeit etwas verlängern.
Kochbuch Greens & Grains von Anne-Katrin Weber aus dem AT Verlag
Autorin von Greens & Grains
Anne-Katrin Weber ist nicht nur Köchin und Ernährungswissenschaftlerin, sondern auch freischaffende Kochbuchautorin und Foodstylistin. Auf ihrem Foodblog “veggielicious” teilt sie ihre Liebe zur kreativen, köstlichen Gemüseküche mit dem Fotografen Wolfgang Schardt. Mehr über Anne-Katrin Weber erfahrt ihr in meiner Buchbesprechung von „Green & Beans“.
Nachgekocht aus Greens & Grains – Auberginen-Polenta-Auflauf
Fazit
Anne-Katrin Webers Kochbuch „Greens & Grains“ ist eine Bereicherung für alle, die ihre vegetarische oder vegane Küche erweitern möchten. Mit einer Fülle von Rezepten, 66 an der Zahl, welche die Vielfalt von Getreide und getreideähnlichen Körnern zelebrieren, bietet dieses Buch eine inspirierende Auswahl an Möglichkeiten, wie man diese Zutaten in köstliche Gerichte verwandeln kann. Mir gefällt das zweite Buch dieser Serie noch besser als das erste Buch „Greens & Beans“, was zum Teil damit zusammenhängt, dass ich grundsätzliche in meiner Alltagsküche viel mehr Getreide als Bohnen verwende. Und obwohl ich die meisten der verwendeten Getreidesorten bereits nutze, konnte ich viele spannende Inspirationen aus dem Buch gewinnen.
Insgesamt ist „Greens & Grains“ ein umfassendes und ansprechend gestaltetes Kochbuch, das nicht nur für Vegetarier und Veganer, sondern für alle, die ihre Ernährungsgewohnheiten erweitern möchten, empfehlenswert ist. Anne-Katrin Weber vereint in diesem Buch ihre Leidenschaft für gutes Essen mit fundiertem Fachwissen und inspiriert dazu, die kulinarischen Möglichkeiten von Getreide und Körnern zu erkunden.
Disclaimer: Dieses Buch wurde uns freundlicherweise vom Verlag (at Verlag) kostenlos zur Verfügung gestellt. Dieser Blogpost widerspiegelt unsere eigene Meinung über das Buch. Es wurde weder Einfluss auf uns genommen, noch wurden wir für den Blogpost bezahlt. Das Cover, Fotos und Rezept wurde vom Verlag (at Verlag) für diese Buchbesprechung zur Verfügung gestellt.
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