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Auberginen-Polenta-Auflauf

Rezept für Auberginen-Polenta-Auflauf

In meinem Beitrag von gestern zum Buch Donnerstag, wo ich euch das Kochbuch „Green & Grains“ von Anne-Katrin Weber vorgestellt habe, habe ich euch noch das Rezept für den Auberginen-Polenta-Auflauf versprochen.

Warum habe ich gerade dieses Rezept ausprobiert? Nun, zum einen hatte ich noch eine Menge Polenta in meinem Vorrat und zum anderen zählen Auberginen und Polenta nicht unbedingt zu den Favoriten meiner Familie. Aber ist das nicht eher ein Grund, das Rezept nicht auszuprobieren? Ich sehe das anders. Ich bin der Meinung, dass wir auch den „ungeliebten“ Lebensmitteln eine Chance geben sollten, denn nur so können wir neue Geschmäcker entdecken und lieben lernen. Oftmals fehlt es bei vielen „ungeliebten“ Lebensmitteln nur an einer anderen Zubereitungsart. Dieses Rezept erfordert zwar etwas mehr Aufwand und hat eine Zubereitungszeit von etwa 75 Minuten, ist aber gut vorzubereiten, sodass wir das Gericht vor dem Essen nur noch in den Ofen schieben müssen.

Auberginen-Polenta-Auflauf
Auberginen-Polenta-Auflauf

Rezept für Auberginen-Polenta-Auflauf aus „Green & Grains“

Nachfolgend findet ihr das Rezept für den Auberginen-Polenta-Auflauf aus „Green & Grains“. Die Zutatenliste ist unverändert. Ich habe nur das Wasser, welches für die Zubereitung verwendet wird in die Zutatenliste zugefügt und erwähnt was ich für Polenta verwendet habe. Den Text für das Rezept habe ich mit meinen Worten geschrieben.

Anleitungen

Den Backofen auf 240 Grad (220 Grad Umluft) vorheizen.

Auberginen

Die Auberginen der Länge nach in 1 cm dicke Scheiben schneiden, auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, mit 2 Esslöffeln Olivenöl bestreichen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Auberginen im vorgeheizten Backofen für 12-15 Minuten backen bis die Auberginenscheiben leicht gebräunt und weich sind. Herausnehmen und den Backofen auf 200 Grad (180 Grad Umluft) herunterschalten.

Tomatensauce

Basilikum waschen und trocken, ein paar Blättchen zur Seite legen, restliche Blätter und dünne Stängel getrennt fein hacken. 1 Esslöffel Olivenöl erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin kurz andünsten, ohne das sie Farbe annehmen. Gehackten Basilikumstängel, Tomaten, Zucker und Wasser dazugeben. Kurz aufkochen lassen. 8-10 Minuten kräftig einkochen, gehackte Basilikumblättchen unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Polenta

Die Polenta nach der Packungsanleitung zusammen mit Rosmarin in der Gemüsebouillon garen, bis die Polenta cremig ist. Den Rosmarin entfernen.

Auberginen-Polenta-Auflauf
Auberginen-Polenta-Auflauf

Zum Fertigstellen

Eine weite Auflaufform mit dem restlichen Öl einfetten und die Polenta darin verteilen.

Parmesan fein reiben. Mozzarella trocken tupfen und in kleine Stücke zupfen.

Die Tomatensauce auf der Polenta verstreichen die. Auberginen darauflegen, dann den Mozzarella und den geriebenen Käse verteilen. Im vorgeheizten Ofen 25 – 30 Minuten backen. Herausnehmen und mit den restlichen, zur Seite gestellten Basilikumblättchen bestreuen.

Auberginen-Polenta-Auflauf

Vegetarisches Hauptgericht mit Polenta, Auberginen und einer selbst gemachten Tomatensauce.
Gesamtzeit1 Stunde 15 Minuten
Gericht: Hauptgericht
Keyword: Gemüse, Polenta
Portionen: 4 Personen

Zutaten

Auberginen

  • 2 Auberginen ca. 600 g
  • 4 EL Olivenöl
  • Salz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle zum Abschmecken

Tomatensauce

  • 1 kleine Zwiebel fein gehackt
  • 2 Knoblauchzehen gepresst oder gerieben
  • 1/2 Bund Basilikum
  • 400 g stückige Tomaten aus der Dose z. B. Pelati
  • 1 TL Zucker
  • 100 ml Wasser
  • Salz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle zum Abschmecken

Polenta

  • 200 g Polenta Maisgriess, ich habe feinen Maisgriess mit 3 Minuten Kochzeit verwendet
  • 1 kleiner Stängel Rosmarin
  • 800 ml Gemüsebouillon

Zum Fertigstellen

  • 30 g Parmesan am Stück
  • 1 Büffel-Mozzarella 125 g wer mag kann auch Kuhmilchmozzarella verwenden

Anleitungen

  • Den Backofen auf 240 Grad (220 Grad Umluft) vorheizen.

Auberginen

  • Die Auberginen der Länge nach in 1 cm dicke Scheiben schneiden, auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, mit 2 Esslöffeln Olivenöl bestreichen und mit Salz und Pfeffer würzen.
  • Die Auberginen im vorgeheizten Backofen für 12-15 Minuten backen bis die Auberginenscheiben leicht gebräunt und weich sind. Herausnehmen und den Backofen auf 200 Grad (180 Grad Umluft) herunterschalten.

Tomatensauce

  • Basilikum waschen und trocken, ein paar Blättchen zur Seite legen, restliche Blätter und dünne Stängel getrennt fein hacken. 1 Esslöffel Olivenöl erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin kurz andünsten, ohne das sie Farbe annehmen. Gehackten Basilikumstängel, Tomaten, Zucker und Wasser dazugeben. Kurz aufkochen lassen. 8-10 Minuten kräftig einkochen, gehackte Basilikumblättchen unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Polenta

  • Die Polenta nach der Packungsanleitung zusammen mit Rosmarin in der Gemüsebouillon garen, bis die Polenta cremig ist. Den Rosmarin entfernen.

Zum Fertigstellen

  • Eine weite Auflaufform mit dem restlichen Öl einfetten und die Polenta darin verteilen.
  • Parmesan fein reiben. Mozzarella trocken tupfen und in kleine Stücke zupfen.
  • Die Tomatensauce auf der Polenta verstreichen die. Auberginen darauflegen, dann den Mozzarella und den geriebenen Käse verteilen. Im vorgeheizten Ofen 25 – 30 Minuten backen. Herausnehmen und mit den restlichen, zur Seite gestellten Basilikumblättchen bestreuen.

Greens & Grains

Kochbuchrezension von „Greens & Grains“ aus dem AT Verlag

Das Buch „Greens & Grains“

Greens & Grains“ ist fast 1 Kilogramm schwer und versorgt uns auf über 200 Seiten mit 66 leckeren Rezepten für die grüne Küche mit verschiedenen Getreide- und Pseudogetreidesorten.

Grünkernrisotto - Foto © Wolfgang Schardt, AT Verlag / www.at-verlag.ch
Grünkernrisotto – Foto © Wolfgang Schardt, AT Verlag / www.at-verlag.ch

Kategorien / Kapitel von „Greens & Grains“

Das Buch ist in die folgenden Kategorien aufgeteilt: „One Bowl„: Salate zum Sattessen. Anne-Katrin Weber präsentiert eine Vielzahl von Salaten und Bowls, die Getreide und Grünes kombinieren. Von Quinoa-Salat bis zu Bulgur-Bowls – hier ist für jeden Geschmack etwas dabei. „One Pot„: Dieser Abschnitt enthält Suppen, Pasta, Reis- und Gemüsegerichte, die leicht, würzig und herzhaft sind. „One Pan„: Mit knusprigen Speisen mit Einkorn, Reis, Dinkel und weiteren Getreidesorten. „One Oven„: Leckere Rezepte aus dem Backofen, wie z.B. Auberginen-Polenta-Auflauf, gefüllte Tomaten oder Buchweizen-Galettes. Zusätzlich gibt es im Buch noch die Abschnitte „Breakfast„: Hier finden wir eine kleine Auswahl von Frühstücksideen mit Quinoa, Haferflocken, Buchweizen und Amaranth. „Snacks„: Mit Scones, Kipferl und Crackern. „Sweets„: Süsse Leckereien zum Beispiel mit Emmer oder Hirse. „Bread„: Allerlei knusprige Brote und Brötchen. „Cake„: Süsse Versuchungen mit Einkorn, Dinkel oder Weizen.

Greens & Grains


Grüne Küche mit bekannten und besonderen Getreidesorten
Kochen mit Buchweizen, Amaranth & Co.

Anne-Katrin Weber (Autorin), Wolfgang Schardt (Fotograf)

AT Verlag
Einband: Gebunden
Umfang: 208 Seiten
Gewicht: 931 g
Format: 19.5 cm x 26 cm

Getreidesorten

Der Einstieg in das Buch beginnt mit einer kleinen einführenden Betrachtung über die Bedeutung von Getreide und Körnern in der pflanzenbasierten Ernährung. Anne-Katrin Weber erläutert die historische und ernährungsphysiologische Bedeutung dieser Zutaten und gibt einen kleinen Überblick über die verschiedenen Sorten, insbesondere auch von Reis, aus aller Welt. Von Amaranth über Bulgur bis hin zu Quinoa – die Vielfalt der Getreidesorten finde ich beeindruckend und regt mich dazu an, die eigene kulinarische Horizonterweiterung voranzutreiben. Wir neigen dazu immer die selben Getreidesorten zu verwenden und diese leider auch meist in einer stark raffinierten Form.

Hintergrundinformationen und mehr

Neben den Rezepten bietet das Buch auch praktische Tipps und Hintergrundinformationen, um das Verständnis für die verschiedenen Getreidesorten zu vertiefen. Eine kleine Warenkunde liefert darüber hinaus nützliche Informationen über die Verfügbarkeit und Vielseitigkeit der einzelnen Getreidesorten, während der Saisonkalender Anregungen für eine saisonale Nutzung von Gemüse und Früchten bietet.

Informationen, die ich als wertvoll erachte, weil sie nicht nur das Verständnis für Lebensmittel vertiefen, sondern auch dazu beitragen können, Lebensmittelverschwendung zu reduzieren. Ich finde es ebenso wichtig, immer wieder darauf hinzuweisen, Früchte und Gemüse saisonal einzukaufen. Insbesondere deshalb, weil viele Produkte auch ausserhalb ihrer Saison erhältlich sind und dem Verbraucher manchmal nicht mehr bewusst ist, wann bestimmte Produkte Saison haben. Saisonales Einkaufen erachte ich als wichtig, da es die Umweltauswirkungen durch die Reduzierung von Transportwegen und CO2-Emissionen verringert, während es gleichzeitig lokale Landwirte unterstützt und frischere, nährstoffreichere Produkte bietet.

Auberginen-Polenta-Auflauf - Foto © Wolfgang Schardt, AT Verlag / www.at-verlag.ch
Auberginen-Polenta-Auflauf – Foto © Wolfgang Schardt, AT Verlag / www.at-verlag.ch

Rezepte in „Greens & Grains“

Die Rezepte in „Greens & Grains“ sind klar strukturiert und einfach zu folgen. Sie reichen von erfrischenden Salaten bis hin zu herzhaften Hauptgerichten. So finden wir zum Beispiel einen nussigen Dinkelsalat mit Tomaten und Fenchel oder mit Quinoa gefüllte Auberginen, die mit Feta verfeinert werden.

Auberginen-Polenta-Auflauf

Für euch ausprobiert habe ich das Rezept für den Auberginen-Polenta-Auflauf. Dies zum einen weil ich noch ganz viel Polenta in meinem Vorrat habe und auch weil sowohl Auberginen und Polenta von meiner Familie nicht so gern gegessen werden. Ist das nicht eher ein Grund das Rezept nicht auszuprobieren? Im Gegenteil finde ich. Ich vertrete die Meinung, dass wir auch „ungeliebten“ eine Chance geben sollten, denn nur so können wir neue Dinge entdecken und lieben lernen. Bei vielen „ungeliebten“ Lebensmitteln fehlt es nämlich manchmal nur an einer anderen Zubereitungsart. Das Rezept ist etwas aufwendiger und mit ca. 75 Minuten Zubereitungszeit eher zeitintensiv. Es kann aber super vorbereitet werden, so dass wir das Gericht vor dem Essen nur noch in den Ofen schieben können. Den Anleitungen im Rezept sind klar gehalten und sind einfach zu folgen. Das Rezept verrate ich euch im nächsten Blogbeitrag.

Brioche Burger Buns

Neben dem Buch Greens & Grains habe ich mir fast zeitgleich auch das erste Buch dieser Serie angeschaut und die Schwarze-Bohnen-Burger zubereitet. Da es gerade so gut gepasst hat, habe ich dazu das Rezept für Brioche Burger Buns ausprobiert. Die Brötchen sind super geworden und haben uns super geschmeckt. Da es in meiner Küche mit 20 Grad wohl gerade etwas kälter war, musste ich die Aufgehzeit etwas verlängern.

Kochbuch Greens & Grains von Anne-Katrin Weber aus dem AT Verlag
Kochbuch Greens & Grains von Anne-Katrin Weber aus dem AT Verlag

Autorin von Greens & Grains

Anne-Katrin Weber ist nicht nur Köchin und Ernährungswissenschaftlerin, sondern auch freischaffende Kochbuchautorin und Foodstylistin. Auf ihrem Foodblog “veggielicious” teilt sie ihre Liebe zur kreativen, köstlichen Gemüseküche mit dem Fotografen Wolfgang Schardt. Mehr über Anne-Katrin Weber erfahrt ihr in meiner Buchbesprechung von „Green & Beans“.

Nachgekocht aus Greens & Grains - Auberginen-Polenta-Auflauf
Nachgekocht aus Greens & Grains – Auberginen-Polenta-Auflauf

Fazit

Anne-Katrin Webers Kochbuch „Greens & Grains“ ist eine Bereicherung für alle, die ihre vegetarische oder vegane Küche erweitern möchten. Mit einer Fülle von Rezepten, 66 an der Zahl, welche die Vielfalt von Getreide und getreideähnlichen Körnern zelebrieren, bietet dieses Buch eine inspirierende Auswahl an Möglichkeiten, wie man diese Zutaten in köstliche Gerichte verwandeln kann. Mir gefällt das zweite Buch dieser Serie noch besser als das erste Buch „Greens & Beans“, was zum Teil damit zusammenhängt, dass ich grundsätzliche in meiner Alltagsküche viel mehr Getreide als Bohnen verwende. Und obwohl ich die meisten der verwendeten Getreidesorten bereits nutze, konnte ich viele spannende Inspirationen aus dem Buch gewinnen.

Insgesamt ist „Greens & Grains“ ein umfassendes und ansprechend gestaltetes Kochbuch, das nicht nur für Vegetarier und Veganer, sondern für alle, die ihre Ernährungsgewohnheiten erweitern möchten, empfehlenswert ist. Anne-Katrin Weber vereint in diesem Buch ihre Leidenschaft für gutes Essen mit fundiertem Fachwissen und inspiriert dazu, die kulinarischen Möglichkeiten von Getreide und Körnern zu erkunden.

Lust auf mehr? Hier geht es weiter: Buchbesprechungen

Disclaimer: Dieses Buch wurde uns freundlicherweise vom Verlag (at Verlag) kostenlos zur Verfügung gestellt. Dieser Blogpost widerspiegelt unsere eigene Meinung über das Buch. Es wurde weder Einfluss auf uns genommen, noch wurden wir für den Blogpost bezahlt. Das Cover, Fotos und Rezept wurde vom Verlag (at Verlag) für diese Buchbesprechung zur Verfügung gestellt.

Gemüse im 2024

Ein neues Jahr, neue Vorsätze – und einer von meinen ist es mehr Gemüse auf den Teller und in die Schüsseln zu bringen. Ich freue mich auf das erste meiner Projekte fürs Jahr 2024. Jede Woche soll es ein neues, kreatives Gemüsegericht geben. Ich werde euch sowohl vegetarische wie auch vegane Gerichte vorstellen. Die Reihe starte ich mit Undo-Nudeln mit Broccoli und Tofu. Das Rezept gibt es noch diese Woche. Bis dahin findet ihr am Ende des Beitrags bereits ein paar Rezeptideen zum Nachkochen.

Schale voll mit Undo Nudeln und Gemüse
Undo Nudeln mit Gemüse

Mehr Gemüse

Nun, mein Ziel ist es nicht nur, meinen eigenen Gemüsekonsum zu steigern, sondern auch meiner Familie mehr grüne Vielfalt zu bieten. Es gibt so viele Gemüsesorten, die nur darauf warten, entdeckt und genossen zu werden. Ich möchte diese Reise mit euch teilen und euch inspirieren, mehr Gemüse in euren Alltag zu integrieren.

Für Erwachsene und kleine Entdecker

Gemüse ist nicht nur gesund, sondern kann auch sehr fein sein! Für Erwachsene bedeutet dies nicht nur eine nährstoffreiche Bereicherung, sondern auch ein Genuss für den Gaumen. Und für die kleinen Gemüse-Entdecker unter uns? Bunte Gemüsesorten sind nicht nur visuell ansprechend, sondern bieten auch die perfekte Möglichkeit, spielerisch gesunde Essgewohnheiten zu entwickeln.

Saisonal und vielseitig – Gemüse im Rhythmus der Natur

Ein weiterer spannender Aspekt meiner Gemüse-Reise ist die Betonung von Saisonalität. Gemüse, das zur richtigen Zeit geerntet wird, schmeckt nicht nur besser, sondern ist auch nachhaltiger. Es trägt dazu bei, den ökologischen Fussabdruck zu reduzieren und unterstützt lokale Bauern. Und keine Sorge, wenn bestimmte Gemüsesorten nicht gerade Saison haben – tiefgekühltes Gemüse ist eine super Option und oft genauso nährstoffreich wie frisches Gemüse.

Warum Tiefkühlgemüse?

Tiefgekühltes Gemüse ist nicht nur praktisch, sondern auch eine ausgezeichnete Möglichkeit sicherzustellen, dass wir das ganze Jahr über eine breite Palette von Gemüsesorten nutzen können. Das Einfrieren bewahrt nicht nur den Nährstoffgehalt, sondern ermöglicht es uns auch, auf saisonale Gemüsesorten zuzugreifen, selbst wenn sie gerade nicht frisch verfügbar sind. Also, lasst uns gemeinsam die Vielfalt der Gemüsewelt erkunden, egal zu welcher Jahreszeit!

Bulgursalat mit Grillgemüse

Mach mit und folge meinem Gemüseprojekt

Ich lade euch herzlich ein, mich auf dieser aufregenden Gemüse-Reise zu begleiten. Jede Woche teile ich ein neues Rezept mit euch, angefangen bei Undo-Nudeln mit Broccoli und Tofu bis hin zu exotischeren Gemüseabenteuern. Ihr könnt mir auf Instagram, Facebook oder über meinen Newsletter folgen, um keine grüne Kreation zu verpassen. Teilt eure eigenen Gemüseerfahrungen mit mir – ich freue mich darauf, von euren kulinarischen Abenteuern zu hören

Rezepte mit Gemüse

Herbstliches Ofengemüse mit Chutney
Ofengemüse mit Tofu

Asiatischer Kohlrabisalat

Rezept für asiatischen Kohlrabisalat

Sommer! Auf diese Jahreszeit haben wir lange gewartet und dies nicht nur wegen den wärmenden Sonnenstrahlen. Endlich können wir unsere Teller wieder mit einer bunten Mischung aus Gemüse und Früchten füllen, so zu sagen aus dem Vollen schöpfen. Zur Zeit haben darum auch Kohlrabi bei uns Saison. Ein Gemüse, welches ich roh liebe gekocht aber nicht gerne esse. Und wie meine kleine Umfrage auf Instagram gezeigt hat, bin ich mit der Einstellung nicht alleine. Viele mögen Kohlrabi gekocht nicht so gerne essen.

Am liebsten mag ich Kohlrabi als einfache Gemüsesticks mit einem feinen Dip. Da kann ich gut und gerne ein ganzes Kohlrabi einfach so wegfuttern. Auch als Salat macht das Kohlrabi eine tolle Figur. Ich habe ihn mit einer scharfen asiatischer Salatsauce mariniert. Das Rezept dazu findet ihr etwas weiter unten.

Kohlrabisalat
Kohlrabisalat

Kohlrabi

Kohlrabi hat in der Schweiz von April bis November Saison. Er kann in vielfältiger Weise zubereitet werden. Er kann gekocht, gedünstet, gebraten oder gegrillt werden. Und natürlich schmeckt er roh auch sehr gut. Kohlrabi ist sehr gesund und enthält sehr viel Vitamin C. Die Blätter der Kohlrabis können wie Spinat zubereitet werden, sie enthalten sogar noch mehr Vitamine als die Knolle. Also alles in allem ein Gemüse, welches nährstoffreich ist und sich problemlos in die verschiedensten Gerichte integrieren lässt.

Kohlrabisalat
Kohlrabisalat

Rezept für Asiatischer Kohlrabisalat

Kohlrabi rüsten und raffeln und in eine Schüssel geben. Alle Zutaten für die Sauce miteinander vermischen und über das Gemüse geben. Gut vermengen. Für ein bis zwei Stunden im Kühlschrank stehen lassen.Dadurch kann die Salatsauce wie eine Marinade in den Salat einziehen. Nicht vergessen, den Salat mit Salz und Pfeffer abschmecken. Vor dem Servieren mit Sesam, Frühlingszwiebeln und Erdnüssen bestreuen. Wer es noch etwas schärfer mag, mischt gibt noch etwas mehr Chili zum Kohlrabisalat.

Asiatischer Kohlrabisalat
Asiatischer Kohlrabisalat

Asiatischer Kohlrabisalat

Ein frischer Salat mit einer scharfen asiatischen Sauce.
Vorbereitungszeit15 Minuten
Marinieren2 Stunden
Gesamtzeit2 Stunden 15 Minuten
Gericht: Salat
Küche: Asiatisch
Keyword: Gemüse, Kohlrabi
Portionen: 4 Portionen

Zutaten

  • 1 grosser Kohlrabi
  • ½ – 1 Limette
  • ½ – Knoblauchzehe
  • ¼ – ½ rote Chili ohne Kerne in feinen Streifen
  • 1 TL Ahornsirup
  • 2 EL Sojasauce
  • 1 Frühlingszwiebel nur grüner Teil in Ringen
  • 1 Handvoll gesalzene Erdnüsse grob gehackt
  • Sesam
  • Salz und Pfeffer

Anleitungen

  • Kohlrabi rüsten und raffeln und in eine Schüssel geben. Alle Zutaten für die Sauce miteinander vermischen. Und über das Gemüse geben. Gut vermengen. Für 1 – 2 Stunden im Kühlschrank stehen lassen.
  • Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Vor dem Servieren mit Sesam, Frühlingszwiebeln und Erdnüssen bestreuen.

Lust auf mehr Gemüse? Hier findest du weitere Rezepte: Gemüse Rezepte

Gemüse Rösti mit Joghurtsauce

Einfache Rezept sind bei mir in der Alltagsküche immer willkommen, ganz besonders dann, wenn sie viel Gemüse und andere gesunde Zutaten enthalten. Die Inspiration für dieses Rezept habe ich aus Kochbuch Week light, welches ich euch kürzlich vorgestellt habe. Es bietet tolle Ideen für die Alltagsküche.

Rösti gibt es bei uns häufig, meist enthält sie „nur“ Kartoffeln und ab und an noch ein kleiner Anteil an Gemüse. Die Rösti ganz aus Gemüse zu machen ist aber natürlich viel gesünder. Besonders natürlich, wenn wir dafür frisches Gemüse verwenden, welches gerade Saison hat. Im Herbst eignet sich Kürbis, Rüebli und Süsskartoffeln hervorragend für eine Gemüse-Rösti. Gemüsereste lassen sich wunderbar in der Gemüse-Rösti verstecken, wie zum Beispiel der Strunk vom Broccoli.

Gemüse-Rösti

Die Gemüse Rösti mit Joghurtsauce ist schnell zubereitet und lässt sich zu jeder Jahreszeit mit saisonalem Gemüse zubereiten. Ich habe mich für Rüebli und Kürbis entschieden, weil ich beides gerade vorrätig hatte. Die Gemüse-Rösti sind schnell vorbereitet und werden im Backofen knusprig gebacken.

Gerichte, die im Backofen zubereitet werden können, sind total praktisch und sparen viel Zeit, welche besonders unter der Woche immer ein wenig knapp ist. Super finde ich dabei zum Beispiel Blechgerichte jeder Art, wie zum Beispiel das Kartoffel-Wurst-Blech.

Gemüse-Rösti
Gemüse-Rösti

Rezept für Gemüse-Rösti mit Joghurtsauce

Gemüse-Rösti

Den Backofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier belegen. Die Kidneybohnen mit einer Gabel gut zerdrücken oder rasch im Foodprozessor zerkleinern. In eine grosse Schüssel geben. Das Gemüse rüsten, raffeln und zu den Bohnen geben. Tahini, Olivenöl und Chiasamen dazu geben und alles gut miteinander vermischen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Die Mischung in kleinen Portionen auf die Bleche geben und flach streichen. Die Rösti für 15 bis 20 Minuten backen, bis sie schön knusprig sind.

Joghurtsauce

Für die Sauce den Joghurt mit dem Knoblauch vermischen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Gemüse-Rösti
Gemüse-Rösti

Gemüse-Rösti mit Joghurtsauce

Ein einfaches und sehr gesundes Gericht, welches sich wunderbar für die Alltags- und Familienküche eignet. Die Gemüse-Rösti sind schnell vorbereitet und werden im Backofen knusprig gebacken.
Gericht: Hauptgericht

Zutaten

Gemüse-Rösti

  • 150 g Kidneybohnen aus der Dose abgespült und abgetropft
  • 500 g Gemüse (z.B. Rüebli, Kürbis, Raden, Kohlrabi) gerüstet und geraffelt
  • 50 g Tahini
  • 20 g Chiasamen
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer zum Würzen

Joghurtsauce

  • 180 g griechisches Joghurt
  • 1 kleine Knoblauchzehe gerieben oder gepresst
  • Salz und Pfeffer zum Würzen

Anleitungen

Gemüse-Rösti

  • Den Backofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier belegen.
  • Die Kidneybohnen mit einer Gabel gut zerdrücken oder rasch im Foodprozessor zerkleinern. In eine grosse Schüssel geben.
  • Das Gemüse rüsten, raffeln und zu den Bohnen geben.
  • Tahini, Olivenöl und Chiasamen dazu geben und alles gut miteinander vermischen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  • Die Mischung in kleinen Portionen auf die Bleche geben und flach streichen. Die Rösti für 15 bis 20 Minuten backen, bis sie schön knusprig sind.

Joghurtsauce

  • Für die Sauce den Joghurt mit dem Knoblauch vermischen und mit Salz und Pfeffer würzen.

En Guete!

    Veganer Blätterteig-Kranz mit Tomaten und Zucchetti

    Unsere monatliche Challenge von Foodblogs Schweiz ist bereits eine lieb gewordene Gewohnheit geworden und ich freue mich jeden Monat auf die Herausforderung und viele tolle Rezepte. Diesen Monat habe ich einen leckeren Blätterteig-Kranz mit Tomaten und Zucchetti zubereitet.

    Foodblog Schweiz Challenge

    Aber da greife ich jetzt etwas vor. Mit den monatlichen Challenges von Foodblogs Schweiz wollen wir dazu animieren, saisonal und regional einzukaufen. Das ist aus vielen Gründen nicht immer einfach. So fällt manchmal eine Ernte sehr schmal aus oder fällt dem Hagel zum Opfer, so dass ein gewünschtes Gericht nicht zubereitet werden kann. Der Hagel hat an einigen Orten praktisch die ganze Ernte vernichtet und vorher hat die lang anhaltende Kälte die Ernte verzögert oder sogar sehr dezimiert. Ist das der Fall, bleibt einem, wenn man bei den saisonalen und regionalen Produkten bleiben möchte, nur sich für die Zutaten zu entscheiden, welche man auch wirklich aus der Region einkaufen kann.

    Blätterteig-Kranz mit Tomaten und Zucchetti

    Im Warenkorb für die Juli-Challenge waren:

    Basilikum, Zucchini, Tomaten, Aprikosen, Kirschen und Himbeeren

    Entschieden habe ich mich für Zucchetti und Tomaten. Eigentlich hätte ich aber gerne eine Aprikosentarte mit Himbeeren zubereitet, aber leider habe ich keine Schweizer Aprikosen gefunden.

    Tomaten

    Tomaten gehören zu den beliebtesten Gemüsen in der Schweiz. Sie werden bei uns vorwiegend im Gewächshaus angepflanzt, da sie sehr wärme-liebend sind und vor Wind und Regen geschützt werden sollten. Verarbeitet werden sie vor allem zu Salaten, Suppen und Saucen. Im Blog findest du ein feines Rezept für feine Schmortomaten Passata. Tomaten sind lange haltbar, sollten aber nicht neben Früchten gelagert werden. Auch den Kühlschrank mögen sie nicht so gerne. Schweizer Tomaten sind von April bis November erhältlich.

    Blätterteig-Kranz mit Tomaten und Zucchetti

    Zucchetti

    Das Sommergemüse kommt aus dem Freiland und hat von Mai bis Oktober bei uns Saison. Neben den Zucchetti sind auch die Zuchetti-Blüten essbar und werden gerne gefüllt. Die Zucchetti sind im Kühlschrank 2 bis 3 Wochen haltbar, sollten dabei aber nicht mit Tomaten oder anderen Früchten gelagert werden.

    Rezept für veganen Blätterteig-Kranz mit Tomaten und Zucchetti

    Blätterteig-Kranz mit Tomaten und Zucchetti

    Rezept für veganen Blätterteig-Kranz  

    Der Blätterteig-Kranz wird im Sommer mit saisonalem Gemüse, wie Tomaten und Zucchetti gefüllt. Ein köstlicher, veganer Apéro. Der Blätterteig-Kranz schmeckt sowohl warm, lauwarm oder abgekühlt sehr lecker.

    Zutaten

    • 1 rund ausgerollter Blätterteig vegan
    • 1 kleine Zucchetti längs gevierteilt und in dünne Scheiben geschnitten
    • 1 Tomate mit den Kernen gewürfelt
    • 1 Knoblauchzehe in Scheiben
    • 2-3 Zweiglein Majoran
    • 2-3 Zweiglein Oregano
    • 3 EL Pflanzenmilch – Ich verwende Hafermilch
    • Getrockneter Oregano

    Anleitungen

    • Das Gemüse wird gerüstet und in mundgerechte Stücke geschnitten. In einer Bratpfanne wird es in etwas Olivenöl gedünstet, bis die Zucchetti weicher, aber noch bissfest sind. Gewürzt habe ich das Gemüse mit Knoblauch, Majoran und Oregano.
    • Das Gemüse erkalten lassen.
    • Backofen auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
    • Einen runden Blätterteig in der Mitte mit einer Schale belegen und rundherum die Füllung verteilen.
    • Zu einem Kranz formen, mit Pflanzenmilch bestreichen und golden Backen.

    Food-Challenge von Foodblogs Schweiz

    Eine Zusammenfassung mit den Links zu den Teilnehmern der Challenge findest du bei Foodblogs Schweizer.

    Auch die anderen Mitglieder des Kernteams waren fleissig:

    Marlene’s sweet things Griess-Quark Auflauf mit Kirschen und Himbeeren

    Die Angelones Zucchetti Bruschetta

    Foodwerk Streuselkuchen

    Princess Tomaten Aprikosen Chutney

    Weitere Rezept zur Challenge findest du hier: Foodblogs Schweiz Rezepte

    Radieschensalat mit Bärlauchvinaigrette

    Ich habe mich sehr auf den Frühling und die frischen Zutaten gefreut. Nach dem Winter ist es herrlich, dass wir wieder mehr frische saisonale Zutaten zur Verfügung haben. Dementsprechend hatten wir auch einen tollen saisonalen Warenkorb bei der Food-Challenge von Foodblogs Schweiz

    Radieschensalat mit Bärlauchvinaigrette
    Radieschensalat mit Bärlauchvinaigrette

    Food-Challenge von Foodblogs Schweiz

    Im Warenkorb vom April waren:

    Spargeln, Radieschen, Frühlingszwiebeln, Weizen, Äpfel und Honig

    Ich habe mich für Honig, Frühlingszwiebeln und Radieschen entschieden und dabei noch gleich eine Handvoll Bärlauch aus dem Garten hinzugefügt. Salat und Vinaigrette sind schnell gemacht und schmecken sowohl als Vorspeise oder Beilage herrlich frisch.

    Rezept für Radieschensalat mit Bärlauchvinaigrette

    Radieschensalat mit Bärlauchvinaigrette
    Radieschensalat mit Bärlauchvinaigrette

    Rezept für Radieschensalat mit Bärlauchvinaigrette

    Ein frischer Frühlingssalat mit einer leckeren Bärlauch-Vinaigrette
    Portionen: 4 Personen
    Autor: Tamara

    Zutaten

    • 4 Bund Radischen gerüstet
    • 1 Frühlingszwiebel der grüne Teil

    Für die Bärlauch-Vinaigrette

    • 2 Handvoll frischen Bärlauch gut gewaschen und geschleudert
    • 90 ml Raps- oder Sonnenblumenöl
    • 30 ml weisser Essig ich habe Birnenessig verwendet
    • 1 EL scharfer Senf
    • 1 TL Honig
    • Salz und Pfeffer zum Würzen

    Anleitungen

    Für den Salat

    • Die Radischen in Scheiben schneiden und der grüne Teil der Frühlingszwiebel in Ringe schneiden.

    Für die Bärlauch-Vinaigrette

    • Den Bärlauch in Streifen schneiden und zusammen mit Öl, Essig, Honig und Senf mit der Haushaltsmaschine oder dem Stabmixer kurz mixen.
    • Die Sauce zum Salat geben. (Es braucht dazu vermutlich nicht die ganze Vinaigrette. Reste sollten rasch verbraucht werden.)

    In der Zusammenfassung auf Foodblogs Schweiz findest du weitere tolle Rezepte und auch die anderen Mitglieder des Kernteams waren fleissig:

    Marlene’s sweet things – Rhabarber-Apfel-Crumble

    Die Angelones – Flammkuchen mit Radieschen und Frühlingszwiebeln

    Princess.ch – Grüner Spargel Flammkuchen

    Foodwerk – Weisse Balsamico Champignons mit Honig

    Weitere saisonale Rezepte von der Food-Challenge findest du hier: Saisonale Rezepte

    Vegane Linsen Bolognese

    Wir mögen Spaghetti mit einer Bolognese, bzw. Ragu sehr gerne und so kommt das feine Gericht bei uns auch öfters auf den Tisch. Warum also nicht mal eine vegane Version ausprobieren? Der Versuch ist jedenfalls gut geglückt und mir hat die Sauce mit frischem Gemüse und den orangen Linsen wunderbar geschmeckt. Und das Gute daran, die Zubereitung ist ganze einfach.

    Vegane Linsen Bolognese

    Koch mein Rezept

    Das ist bereits die zweite Runde des Blog-Events „Koch mein Rezept“. Bei der Aktion „Koch mein Rezept“ geht es darum, aus einem vorher ausgelosten Blog ein Rezept auszusuchen und dieses frei interpretiert nachzukochen oder- backen. Dabei nehmen wir uns Zeit für den zugeteilten Blog und stellen ihn auch kurz unseren Lesern vor.

    Zugelost wurde mir „Ein grünes Familienleben„, ein Blog über Minimalismus & Nachhaltigkeit im Familienleben. Ich kannte den Blog von Jani und Fredy vorher nicht und habe mich gerne bei Ihnen umgesehen. Gefunden habe ich bei ihnen glutenfreie und vegane Rezepte. Glutenfrei brauche ich zum Glück nicht zu kochen oder backen, da wir zum Glück an keiner Unverträglichkeit leiden, darum habe ich mich für ein veganes Gericht und zwar eine vegane Linsen Bolognese entschieden. Ich habe das Rezept ein bisschen verändert und habe noch Knoblauch und Stangensellerie dazu gegeben.

    Vegane Linsen Bolognese

    Rezept für vegane Linsen Bolognese

    Wir ernähren uns nicht nach einer spezifischen Ernährungsform, aber natürlich gibt es auch bei uns ab und zu ein veganes Gericht. Dies sind meist Suppen wie z.B. die vegane Pastinakensuppe oder die Karottensuppe mit Ingwer und Curry. Aber auch feine Dessert wie z.B. Bananen Split Cupcakes, veganes Schokoladenemus, vegane Spitzbuben oder eine feine Haselnusscreme findest du bei mir im Blog.

    Die Zubereitung der Linsen Bolognese ist ganz einfach. Das Gemüse gebe ich einfach in den Häxler der Küchenmschiene, das geht super schnell und das Gemüse ist dann in der Sauce nicht mehr zu spüren. Wer lieber noch Gemüsestückli in der Sauce mag, kann das Gemüse auch in kleine Würfeli schneiden.

    Vegane Linsen Bolognese

    Rezept für vegane Linsen Bolognese

    Die vegane Linsen Bolognese ist eine wunderbare Alternative zur altbekannten Pasta-Sauce. Sie schmeckt hervorragend zu frischen Teigwaren.
    Portionen: 4 Personen

    Zutaten

    • 1 Zwiebel gehackt
    • 2 Knoblauchzehen
    • 2 Rüebli
    • 1 Stängel vom Stangensellerie
    • 1 EL Olivenöl
    • 2 EL Tomatenmark
    • 200 g orange Linsen
    • 400 ml passierte Tomaten
    • 600 – 800 ml Gemüsebouillon
    • Salz und Pfeffer zum Würzen

    Anleitungen

    • Zwiebel, Knoblauch, Rüebli (Karotten) und den Stangensellerie fein raspeln. Ich habe dafür die Küchenmaschine verwendet und das Gemüse sehr fein geraspelt. Wer die Sauce mit Gemüsestücken mag, kann das Gemüse natürlich auch in Würfeli schneiden.
    • In einer Bratpfanne das Olivenöl erhitzen und das Gemüse darin andünsten. Das Tomatenmark dazu geben und einen Moment mit dünsten.
    • Die Linsen, passierte Tomaten und 600 ml der Gemüsebouillon dazu geben. Das Ganze für ca. 20 Minuten köcheln lassen. Dabei immer mal wieder umrühren und bei Bedarf noch etwas Bouillon dazu geben.
    • Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das vegane Linsen Bolo zu frischen Teigwaren oder Reis servieren.

    En Guete!

      Randen-Schokoladenkuchen mit Haferflocken

      Für die 11. Foodie-Challenge von Foodblogs Schweiz habe ich neben Randen-Kartoffelstock noch Mini Randen-Schokoladenkuchen mit Haferflocken zubereitet. Eine tolle Kombination, die wie ich finde, wunderbar gelungen ist. Allerdings muss ich zugeben, dass die Jungs von der Vorstellung Randen zu essen, auch wenn sie in Süss daher kommen, nicht gerade begeistert waren. Sie haben nur mir zu liebe davon probiert. Ich hätte die ungewöhnlichen Zutaten wohl besser erst nach dem Essen erwähnen sollen.

      Randen-Schokoladenkuchen mit Haferflocken
      Randen-Schokoladenkuchen mit Haferflocken

      Süsses mit Gemüse zu verbinden ist ja nicht so unbekannt. So habe ich früher gerne einen Schokoladenkuchen mit Zucchini gebacken. Was im Sommer dann wieder eine tolle Verwertungsmöglichkeit für alljährliche Zucchinischwemme ist. Der bei uns wohl berühmteste Kuchen mit Gemüse ist wohl der Aargauer Rüeblitorte. Er wird immer wunderbar saftig und megafein.

      Rezept für Randen-Schokoladenkuchen mit Haferflocken (Red Velvet Cake)

      Randen und Schokolade sind nicht gerade eine Kombination, an welche wir sofort denken. Dabei passt es wunderbar und durch die Randen (Rote Beete) wird aus dem Schokoladenkuchen ein natürlicher Red Velvet Kuchen. Durch die Randen (Rote Beete) wird der Schokoladenkuchen schön saftig.

      Für den Kuchen habe ich auf Mehl ganz verzichtet und es durch gemahlene Schweizer Vollkornflocken ersetzt. Die Haferflocken lassen sich am besten in einem Hochleistungsmixer mahlen. Ich habe dazu für meinen Mixer einen Aufsatz, mit welchem sich die trockenen Zutaten, zu einem feinen Mehl mahlen lassen. Die Randen (Rote Beete) habe ich für das Gericht selbst gekocht.

      Randen kochen

      Die Randen werden dafür am besten mit Schale in einem grossen Topf mit Salzwasser gekocht. Sie brauchen bei einer üblichen Grösse ca. eine Stunde bis sie weich sind. Um festzustellen, ob die Randen weich sind, einfach mit einem Messer, wie wir es bei Geschwelten (Schalenkartoffeln) machen, einstechen. Nach dem Kochen die Randen gleich mit kaltem Wasser abspülen, so lassen sie sich leichter schälen.

      Randen-Schokoladenkuchen mit Haferflocken
      Randen-Schokoladenkuchen mit Haferflocken
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      Mini Randen-Schokoladenkuchen mit Haferflocken

      Rezept für saftigen Schokoladenkuchen mit Randen (Rote Beete) und Haferflocken.

      Kochutensilien

      • 4 Mini Cake-Förmchen

      Zutaten

      • 100 g Vollkornhaferflocken
      • 140 g gekochte Randen Rote Beete
      • 2 Eier
      • 120 ml Sonnenblumenöl
      • 1 1/2 TL Backpulver
      • 40 g Kakao
      • 140 g Zucker

      Anleitungen

      • Den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
      • 4 Mini-Cake-Formen auf ein Blech stellen.
      • Die Haferflocken in einem Mixer fein mahlen und mit dem Kakao, dem Zucker und dem Backpulver vermischen.
      • Die Rote Beete pürieren und mit den Eiern und dem Öl vermischen. Zu den trockenen Zutaten gben und alles gut vermischen. Auf die vorbereiteten Mini-Cake-Formen verteilen und im vorgeheizten Backeofen für ca. 30 Minuten backen.

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      Schokoladencake mit Randen und Haferflocken

      Winter-Ofengemüse Rezept

      Der Januar-Warenkorb von der Foodblogs Schweiz Foodie-Challenge hat für mich nach einem Winter-Ofengemüse geradezu gerufen! Ich bin ein riesen Fan von Ofengerichten und das Chuggeliblech gehört mitunter zu den meist nachgekochten Gerichten in unserem Bekanntenkreis. Ofengemüse kann sehr gut der Saison angepasst werden.

      Im Januar-Warenkorb waren:

      Süsskartoffel, Baumnuss, Apfel, Pastinake, Sellerie und Federkohl


      Saisongemüse Winter

      Rezept für Winter-Ofengemüse

      Die Kombination aller Gemüse vom Blech hat mir sehr gut geschmeckt. Der Federkohl und die Baumnüsse geben dem ganzen einen schönen Chrunch und der Apfel, ich habe einen eher sauren gewählt, bringen eine fruchtige Komponente dazu.

      Gebackenes Wintergemüse auf einem Teller angerichtet. Ein Winter-Ofengemüse
      Winter-Ofengemüse

      Für das Ofengemüse habe ich alle Zutaten aus dem Januar-Warenkorb der Foodie-Challenge verwendet. Die Gemüsesorten können je nach Saison und Angebot sehr gut ausgetauscht werden.

      Winter-Ofengemüse
      Winter-Ofengemüse

      Rezept für Winter-Ofengemüse

      Dieses vegane Ofengericht, lasst sich gut vorbereiten. Es ist unkompliziert und einfach in der Zubereitung. Eine ideale Mahlzeit für den Alltag und den Familientisch. Ein gesundes und einfaches Rezept für Winter-Ofengemüse vom Blech. Pastinake, Sellerie, Süsskartoffeln, Federkohl, Apfel und Baumnüsse werden zusammen im Backofen gebacken.
      Zubereitungszeit15 Minuten
      Backzeit20 Minuten
      Gericht: Hauptgericht
      Keyword: Gemüse, Saisonal, Schweizer Rezept
      Kalorien: 370kcal
      Autor: Tamara

      Zutaten

      • 250 g Pastinaken in Stängeln
      • 250 g Süsskartoffeln in Stängeln
      • 250 g Sellerie in Stängeln
      • 2 Äpfel in Schnitzen
      • 120 g Federkohl in Stücken
      • 80 g Baumnusskerne grob gehackt
      • 3 EL Olivenöl
      • 1 TL Salz
      • Pfeffer
      • 2 EL Ahornsirup optional

      Anleitungen

      • Den Backofen auf 200 Grad vorheizen.
      • Das gerüstete und in Stücke geschnittene Gemüse und die Nüsse in eine Schüssel geben, mit dem Olivenöl vermischen und mit Salz und Pfeffer würzen. Das Gemüse auf ein Backblech geben.
      • Das Gemüse für ca. 20 min Backen. Ab und zu wenden und im Auge behalten, damit nichts anbrennt.
      Wintergemüse vom Blech
      Wintergemüse vom Blech

      Auch bei dieser Challenge sind tolle Rezepte zusammengekommen. Auf Foodblogs Schweiz haben wir sie für euch gesammelt und zusammengefasst.

      Rezepte der 10. Foodie Challenge findet ihr jetzt auf Foodblogs Schweiz.

      Auch bei den anderen Mitgliedern des Organisationsteams von Foodblogs Schweiz sind tolle Rezept entstanden. Schaut vorbei und lasst euch inspirieren!

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      Winter-Ofengemüse
      Winter-Ofengemüse