Bärlauch-Schwiegermutterzungen

Schwiegermutterzungen mit Bärlauch (Lingue di suocera)

Überall da, wo Knoblauch passt, passt mit grösster Wahrscheinlichkeit auch Bärlauch. Und so färbt er in den selbst gemachten Schwiegermutterzungen mit Bärlauch nicht nur den Teig wunderbar grün, er verleiht dem Gebäck auch den unvergleichlichen leckeren Bärlauch-Geschmack.

Schwiegermutterzungen mit Bärlauch
Schwiegermutterzungen mit Bärlauch

Schwiegermutterzungen mit Bärlauch für den Apéro selber machen

Bärlauch

Der Bärlauch ist gilt bei uns als Frühlingsboten schlecht hin. Er färbt den Boden in den Wäldern grün und verströmt dabei den unverwechselbaren Bärlauch-Geruch nach Knoblauch, der besonders dann auffällt, wenn die Blätter zerrieben werden. Bärlauch kann im Frühling auf dem Markt gekauft werden oder natürlich auch selbst gesammelt werden. Wer den Bärlauch selbst sammelt, sollte sich aber sicher sein, dass er den Bärlauch richtig bestimmen kann. Eine Verwechslung kann zu Vergiftungen mit sehr schlimmen Folgen führen.

Schwiegermutterzungen mit Bärlauch

Die Schwiegermutterzungen (Lingue di suocera) aus selbst gemachtem Hefeteig sind ein italienischer Klassiker und eine Art Mischung zwischen Brot und Grissini. So passen sie wunderbar zum Apéro oder einer Vorspeise. Sie sind super knusprig und lassen sich je nach Geschmack automatisieren. Dazu können sie zum Beispiel mit Salz und Rosmarin bestreut werden oder mit Bärlauch oder andern Kräutern im Teig zubereiten. Der Hefeteig für den feinen Apéro ist unkompliziert in der Zubereitung und kann ganz leicht selbst gemacht werden.

Schwiegermutterzungen mit Bärlauch
Schwiegermutterzungen mit Bärlauch

Rezept für Schweigermutterzungen mit Bärlauch

Den Bärlauch in Streifen schneiden und zusammen mit dem Wasser pürieren. Bärlauch-Wasser in die Schüssel der Haushaltsmaschine geben. Mehl, Salz und Olivenöl dazugeben. Die Hefe darüber bröseln. Den Hefeteig für ca. 8 Minuten auf Minimum kneten lassen. Den Hefeteig zugedeckt aufs Doppelte aufgehen lassen. Backofen auf 200 Grad vorheizen. Den Teig in 8 Stücke teilen. Diese zu Kugeln formen und für 10 bis 20 Minuten zugedeckt ruhen lassen. Die Teigstücke zu ca. 2 mm dicken Zungen ausrollen und auf zwei mit Backpapier belegten Bleche legen. Ca. 15 Minuten im vorgeheizten Backofen backen. Die Schwiegermutterzungen auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Bärlauch-Schwiegermutterzungen
Schwiegermutterzungen mit Bärlauch

Rezept für Schwiegermutterzungen mit Bärlauch (Lingue di suocera)

Die Schwiegermutterzungen (Lingue di suocera) sind ein italienischer Klassiker und eine Art Mischung zwischen Brot und Grissini. Bärlauch gibt ihnen in diesem Rezept das gewisse Etwas. Der selbst gemachte Hefeteig ist einfach in der Zubereitung.
Portionen: 8 Stück

Zutaten

  • 250 g Weissmehl
  • 1 TL Salz
  • 5 g Frischhefe
  • 150 dl Wasser
  • 2 Handvoll Bärlauch mehr oder weniger nach Gusto
  • 1 EL Olivenöl

Anleitungen

  • Den Bärlauch in Streifen schneiden und zusammen mit dem Wasser pürieren.
  • Bärlauch-Wasser in die Schüssel der Haushaltsmaschine geben. Mehl, Salz und Olivenöl dazugeben. Die Hefe darüber bröseln.
  • Den Teig für ca. 8 Minuten auf Minimum kneten lassen.
  • Den Teig zugedeckt aufs Doppelte aufgehen lassen.
  • Backofen auf 200 Grad vorheizen.
  • Den Teig in 8 Stücke teilen. Diese zu Kugeln vormen und für 10 bis 20 Minuten zugedeckt ruhen lassen. Die Teigstücke zu ca. 2 mm dicken Zungen ausrollen und auf zwei mit Backpapier belegten Bleche legen.
  • Ca. 15 Minuten im vorgeheizten Backofen backen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Suchst du weiter Rezept für Bärlauch? Hier wirst du fündig: Bärlauch Rezepte

Radieschensalat mit Bärlauchvinaigrette

Ich habe mich sehr auf den Frühling und die frischen Zutaten gefreut. Nach dem Winter ist es herrlich, dass wir wieder mehr frische saisonale Zutaten zur Verfügung haben. Dementsprechend hatten wir auch einen tollen saisonalen Warenkorb bei der Food-Challenge von Foodblogs Schweiz

Radieschensalat mit Bärlauchvinaigrette
Radieschensalat mit Bärlauchvinaigrette

Food-Challenge von Foodblogs Schweiz

Im Warenkorb vom April waren:

Spargeln, Radieschen, Frühlingszwiebeln, Weizen, Äpfel und Honig

Ich habe mich für Honig, Frühlingszwiebeln und Radieschen entschieden und dabei noch gleich eine Handvoll Bärlauch aus dem Garten hinzugefügt. Salat und Vinaigrette sind schnell gemacht und schmecken sowohl als Vorspeise oder Beilage herrlich frisch.

Rezept für Radieschensalat mit Bärlauchvinaigrette

Radieschensalat mit Bärlauchvinaigrette
Radieschensalat mit Bärlauchvinaigrette

Rezept für Radieschensalat mit Bärlauchvinaigrette

Ein frischer Frühlingssalat mit einer leckeren Bärlauch-Vinaigrette
Portionen: 4 Personen
Autor: Tamara

Zutaten

  • 4 Bund Radischen gerüstet
  • 1 Frühlingszwiebel der grüne Teil

Für die Bärlauch-Vinaigrette

  • 2 Handvoll frischen Bärlauch gut gewaschen und geschleudert
  • 90 ml Raps- oder Sonnenblumenöl
  • 30 ml weisser Essig ich habe Birnenessig verwendet
  • 1 EL scharfer Senf
  • 1 TL Honig
  • Salz und Pfeffer zum Würzen

Anleitungen

Für den Salat

  • Die Radischen in Scheiben schneiden und der grüne Teil der Frühlingszwiebel in Ringe schneiden.

Für die Bärlauch-Vinaigrette

  • Den Bärlauch in Streifen schneiden und zusammen mit Öl, Essig, Honig und Senf mit der Haushaltsmaschine oder dem Stabmixer kurz mixen.
  • Die Sauce zum Salat geben. (Es braucht dazu vermutlich nicht die ganze Vinaigrette. Reste sollten rasch verbraucht werden.)

In der Zusammenfassung auf Foodblogs Schweiz findest du weitere tolle Rezepte und auch die anderen Mitglieder des Kernteams waren fleissig:

Marlene’s sweet things – Rhabarber-Apfel-Crumble

Die Angelones – Flammkuchen mit Radieschen und Frühlingszwiebeln

Princess.ch – Grüner Spargel Flammkuchen

Foodwerk – Weisse Balsamico Champignons mit Honig

Weitere saisonale Rezepte von der Food-Challenge findest du hier: Saisonale Rezepte

Solothurner Brot – Schweizer Rezept

Brote aus Ruchmehl gehören bei uns in der Schweiz zu den beliebtesten und wohl auch meist verkauften Broten. Aber obwohl die Zutaten fast immer die gleichen sind, wird das Brot je nach Region anders zubereitet und unterscheiden sich schlussendlich im Aussehen und auch im Geschmack. Das bekannteste dieser Brote heisst dann auch einfach nur „Ruchbrot“, Langbrot oder Zürcher Brot.

Solothurner Brot

Synchronbacken vom Solothurner Brot

Bei diesem Synchronbacken vom Kochtopf haben wir das Solothurner Brot von Marcel Paa nach gebacken. Den Preis für das schönste Brot wird mein Solothurner Brot wohl nicht gewinnen, zumindest von aussen nicht. Riechen tut es aber wunderbar, was vor allem von der schon fast etwas verbrannten Kruste her rührt. Das Solothurner Brot wird absichtlich nicht eingeschnitten, damit sich ein Kropf bildet. Auch auf das Schwaden wird verzichtet. Dafür wird es bei 280 Grad gebacken. Die Krume war wie gewünscht mit einer unregelmässigen Porung versehen und sehr aromatisch und luftig.

Solothurner Brot

Rezept für Solothurner Brot

Vorteig

Ruchmehl, Wasser und Hefe miteinander vermischen. Zugedeckt 12 – 14 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen.

Hauptteig

Zuerst das Wasser und das Ruchmehl in die Schüssel der Haushaltsmaschine geben. Die Hefe darüber bröseln und das Salz beigeben. Den Teig erst 3 – 4 Minuten auf niedrigster Stufe und dann 8 Minuten auf Stufe 1 kneten lassen. Das kalte Wasser dazu geben und den Teig nochmals für ca. 4 Minuten kneten lassen, bis der Teig den Fenstertest besteht.

Den Teig in eine geölte Schüssel geben und zugedeckt 3 – 4 Stunden aufgehen lassen, dabei den Teig 2 mal stretchen und falten.

Den Backofen mit einem Backstein auf 280 Grad vorheizen.

Den Teig zu einem länglichen Brot formen und diesen auf einem gut bemehlten Tuch nochmals 30 Minuten aufgehen lassen. Dabei das Brot mit Mehl bestäuben und mit dem Tuch auf zwei Seiten stützen.

Das Brot mit einem Schieber einschieben und 20 Minuten bei 280 Grad backen. Danach die Temperatur auf 180 Grad senken und in 30 bis 40 Minuten fertig backen.

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Schweizer Rezept – Solothurner Brot

Ein sehr knuspriges und aromatisches Brot, welches auch am nächsten Tag noch wunderbar schmeckt.
Vorbereitungszeit12 Stdn.
Zubereitungszeit4 Stdn.
Backzeit1 Std.
Arbeitszeit17 Stdn.
Gericht: Brot
Land & Region: Schweiz
Keyword: Brot, Hefeteig, Ruchmehl, Schweizer Rezept

Equipment

  • Backstein

Zutaten

Vorteig

  • 80 g Ruchmehl
  • 80 g Wasser zimmerwarm
  • 1 g Frischhefe

Hauptteig

  • Vorteig
  • 350 g Wasser kalt
  • 470 g Ruchmehl
  • 5 g Frischhefe
  • 12 g Salz
  • 20-30 g Wasser kalt

Anleitungen

Vorteig

  • Ruchmehl, Wasser und Hefe miteinander vermischen. Und zugedeckt 12 – 14 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen.

Hauptteig

  • Zuerst das Wasser und das Ruchmehl in die Schüssel der Haushaltsmaschine geben. Die Hefe darüber bröseln und das Salz beigeben. Den Teig erst 3 – 4 Minuten auf niedrigster Stufe und dann 8 Minuten auf Stufe 1 kneten lassen. Das kalte Wasser dazu geben und den Teig nochmals für ca. 4 Minuten kneten lassen, bis der Teig den Fenstertest besteht.
  • Den Teig in eine geölte Schüssel geben und zugedeckt 3 – 4 Stunden aufgehen lassen, dabei den Teig 2 mal stretchen und falten.
  • Den Backofen mit einem Backstein auf 280 Grad vorheizen.
  • Den Teig zu einem länglichen Brot formen und diesen auf einem gut bemehlten Tuch nochmals 30 Minuten aufgehen lassen. Dabei das Brot mit Mehl bestäuben und mit dem Tuch auf zwei Seiten stützen.
  • Das Brot mit einem Schieber einschieben und 20 Minuten bei 280 Grad backen. Danach die Temperatur auf 180 Grad senken und in 30 bis 40 Minuten fertig backen.

Auch beim Synchronbacken vom Solothurnerbrot mit dabei waren:

zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
Johanna von Dinkelliebe | Backblog Foodblog Genussblog
Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum
Britta von Backmaedchen 1967
Geri von Lecker mit Geri
Nora von Haferflocke
Britta von Brittas Kochbuch
Simone von zimtkringel
Tina von Küchenmomente
Anna von Frau M aus M
Birgit von Birgit D
Ilka von was machst du eigentlich so?!
Birgit M. von Backen mit Leidenschaft
Bettina von homemade & baked
Susanne von Was gibt’s zu essen, Liebling?
Volker von volkermampft
Tamara von Cakes, Cookies and more
Tanja von Tanja’s „Süß & Herzhaft“

Weitere Rezepte zum Thema findest du hier: Synchronbacken, Brot, Schweizer Rezepte

Apfelwähe mit UrDinkelmehl

Wääje, Chueche, Flade, Tünne und Turte – je nach Kanton wird Wähe anders genannt. So bin auch ich mit der Tradition aufgewachsen, dass am Freitag eine „Wääje“ auf dem Tisch stand. Früher war die Wähe eine Fastenspeise und wurde meist freitags aufgetischt. Ursprünglich wurden vermutlich Brotteigreste für den Boden verwendet und gefüllt wurden sie mit „Resten“, die noch da waren. Früher war es üblich, dass die Wähen, egal ob süss oder salzig als Hauptmahlzeit gegessen wurden. Mit deftigen Wähen handhaben wir das immer noch so, aber süsse Wähen sind bei uns eigentlich immer ein Zvieri oder Dessert.

Apfelwähe mit geraffelten Äpfel - ein Schweizer Rezept
Apfelwähe mit UrDinkelmehl

Und so handhabe ich Wähen heute noch als Resteverwertung. Aber der Wochentag spielt dabei keine Rolle mehr. Für den Boden verwende ich gerne einen selbst gemachten Kuchenteig oder ab und zu auch einen Blätterteig. Gefüllt werden sie meist mit Käse, Gemüse, Fürchten oder Beeren. Einer der Klassiker ist die Apfelwähe. Aber auch deftige Wähen, wie die Käsewähe ist sehr beliebt. Eine leckere Variante der Käsewähe ist der Appenzeller Käsefladen, er ist der „Ur-Wähe“ noch etwas näher und wird mit Brotteig zubereitet.

Rezept für Apfelwähe mit geraffelten Äpfeln

Für den Teig

Mehl und Salz miteinander vermischen. Butter dazu geben und zu einer krümmeligen Masse verreiben. Den Quark dazu geben und zu einem Teig zusammenfügen. Eingepackt für 30 Minuten kühlstellen.

Apfelwähe mit geraffelten Äpfel - ein Schweizer Rezept
Apfelwähe mit UrDinkelmehl

Für die Wähe

Ein Blech von 22 bis 24 cm mit Butter bestreichen. Den Teig etwas grösser als das Backblech auswallen und in das vorbereitete Blech legen. Den Teig mit einer Gabel einstechen. Die gemahlen Haselnüsse auf dem Teig verteilen, die Äpfel an einer Bircherraffel reiben und auf dem Teig verteilen. Alle Zutaten für den Guss miteinander verrühren und über die Äpfel giessen. Die Wähe im auf 200 Grad vorgeheizten Backofen für ca. 30 Minuten backen.

Apfelwähe mit geraffelten Äpfel mit Anschnitt - ein Schweizer Rezept
Apfelwähe mit UrDinkelmehl
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Rezept für Apfelwähe mit geraffelten Äpfeln

Die Apfelwähe ist ein Klassiker und schmeckt das ganze Jahr hindurch köstlich. Der Teig kann ganz einfach selbst zubereitet werden.
Zubereitungszeit15 Min.
Backzeit30 Min.
Arbeitszeit45 Min.
Gericht: Dessert
Land & Region: Schweiz
Keyword: Apfel, Schweizer Rezept, Wähe

Zutaten

Für den Teig

  • 125 g helles UrDinkelmehl wahlweise auch Weissmehl
  • 1/4 TL Salz
  • 40 g Butter
  • 125 g Quark

Für die Füllung

  • 2 EL Haselnüsse
  • 3 Äpfel fein geraffelt

Für den Guss

  • 200 ml Halbrahm
  • 1 Ei
  • 1 TL Maisstärke
  • 2 EL Zucker
  • 1 Prise Salz

Anleitungen

Für den Teig

  • Mehl und Salz miteinander vermischen. Butter dazu geben und zu einer krümmeligen Masse verreiben.
  • Den Quark dazu geben und zu einem Teig zusammenfügen. Eingepackt für 30 Minuten kühlstellen.

Für die Wähe

  • Ein Blech von 22 bis 24 cm mit Butter bestreichen. Den Teig etwas grösser als das Backblech auswallen und in das vorbereitete Blech legen. Den Teig mit einer Gabel einstechen.
  • Die gemahlen Haselnüsse auf dem Teig verteilen, die Äpfel an einer Bircherraffel reiben und auf dem Teig verteilen.
  • Alle Zutaten für den Guss miteinander verrühren und über die Äpfel giessen.
  • Die Wähe im auf 200 Grad vorgeheizten Backofen für ca. 30 Minuten backen.

En Guete!

    Weiter Rezept mit Äpfeln findest du hier: Apfel-Rezepte

    Gesundes Frühstück – Karotten-Pancakes mit Haferflocken

    Die gesunden Pancakes sind im Rahmen der Foodie-Challenge entstanden. In der Zwischenzeit haben mich einige Nachfragen nach dem Rezept erreicht und natürlich möchte ich es euch nicht vorenthalten.

    Gemüse zum Frühstück?

    Gemüse im süssen Frühstück hört sich zuerst vielleicht etwas komisch an, aber was für die Rüeblitorte gut funktioniert, geht auch wunderbar für Pancakes. Sie schmecken ein wenig nach Rüeblitorte und sind ein leckeres und gesundes Frühstück.

    Gesunde Panckes mit Karotten und Haferflocken
    Karotten-Pancakes mit Haferflocken

    Rezept für Karotten-Pancakes und Haferflocken

    Für die Pancakes die Karotten zusammen mit der Milch im Mixer fein pürieren. Das Ei dazu geben und nochmals mixen. Gemahlene Haferflocken, Backpulver und Zucker miteinander vermischen. Die Mischung zu den anderen Zutaten in den Mixer geben und mixen, bis sich alles gut vermischt hat. In einer Pfanne die Butter schmelzen lassen und die Pancakes ausbacken. Die Pancakes mit etwas Birnel begiessen und geniessen.

    Gesunde Panckes mit Karotten und Haferflocken
    Karotten-Pancakes mit Haferflocken

    Karotten-Pancakes mit Haferflocken

    Süsse und doch gesunde Karotten-Pancakes mit Haferflocken. Ein wunderbares Frühstück für die ganze Familie.

    Zutaten

    • 150 g Rüebli (Karotten) fein gerieben
    • 130 g Haferflocken im Mixer zu Mehl gemahlen
    • 2 Prise Salz
    • 1 EL Zucker
    • 1 TL Backpulver
    • 1 Ei
    • 100 ml Milch
    • Butter zum ausbacken der Pancakes
    • Birnel optional

    Anleitungen

    • Die Rüebli zusammen mit der Milch im Mixer fein pürieren. Das Ei dazu geben und nochmals mixen. Gemahlene Haferflocken, Backpulver und Zucker miteinander vermischen. Die Mischung zu den anderen Zutaten in den Mixer geben und mixen, bis sich alles gut vermischt hat.
    • In einer Pfanne die Butter schmelzen lassen und die Pancakes ausbacken. Die Pancakes mit etwas Birnel begiessen und geniessen.

    Aus Grossmutters Küche – Biskuitroulade mit Äpfeln

    Foodie-Challenge von Foodblogs-Schweiz

    Der Warenkorb der Foodie-Challenge von Schweizer Foodblogs war wie immer mit tollen saisonalen Zutaten bestückt, welche Raum für viel Kreativität gelassen haben. Im Warenkorb waren diesen Monat:

    Bärlauch, Rüebli, Champignons, Eier, Äpfel und Dinkel

    Biskuitroulade mit Äpfeln
    Biskuitroulade mit Äpfeln

    Ich habe mich für Dinkel (in Form von UrDinkelmehl), Eier und Äpfel entschieden und daraus zwei feine Desserts zubereitet. Eine traditionelle Apfelwähe und eine Biskuitroulade mit Äpfeln. Beide Rezepte lassen sich wunderbar mit UrDinkelmehl zubereiten. Ich finde, durch das UrDinkelmehl werden beide Gebäck noch aromatischer.

    Biskuitroulade mit Äpfeln und UrDinkelmehl

    Die Biskuitroulade mit einer Füllung aus geraffelten Äpfeln und geschlagenem Rahm gab es bei uns schon in meiner frühen Kindheit. Noch heute mag ich die Kombination sehr gerne. Die Roulade wird luftig, leicht und dank den Äpfeln schön saftig.

    Der Teig für die Biskuitroulade gilt häufig als eher kompliziert. Eier trennen, getrennt aufschlagen etc. können umständlich sein. Und wenn der Teig falsch zubereitet wird, geht er nicht richtig auf oder bricht beim Rollen. Das muss aber nicht sein. Mit dem einfachen Rezept geht das ganz problemlos. Es braucht dafür etwas Zeit bis die Eier richtig gut aufgeschlagen sind.

    Damit die Roulade später beim Rollen nicht bricht, wird sie noch heiss gerollt und in ein Küchentuch eingepackt.

    Rezept für Biskuitroulade mit Äpfeln und UrDinkelmehl

    Die Biskuitroulade mit Äpfeln und UrDinkelmehl ist ein leichtes und luftiges Dessert.

    Zutaten

    Für die Roulade

    • 4 Eier
    • 120 g Zucker
    • 120 g UrDinkelmehl wahlweise Weissmehl

    Für die Füllung

    • 200 ml Vollrahm Sahne
    • 2 EL Puderzucker
    • 1 TL Maisstärke
    • 2 Äpfel geschält und an der Bircherraffel geraffelt
    • 1 EL Zitronensaft

    Anleitungen

    Für die Biskuitroulade

    • Eier und Zucker zusammen schaumig rühren, bis die Masse hell und schaumig ist.
    • Das Mehl dazu sieben (damit keine Klümpchen entstehen) und vorsichtig unter die Masse heben.
    • Den Backofen auf 200 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
    • Die Masse gleichmässig auf ein mit Backpapier belegtes Blech streichen und im vorgeheizten Backofen für 10 bis 15 Minuten backen.
    • Nach dem Backen das noch heisse Biskuit mit einem Küchentuch aufwickeln und aufgerollt abkühlen lassen.

    Füllung

    • Den Rahm zusammen mit dem Puderzucker und der Maisstärke steifschlagen.
    • Die Äpfel schälen und an der Bircherraffel fein raffeln.
    • Die geraffelten Äpfel sofort mit Zitronensaft vermischen und unter den geschlagenen Rahm heben.
    • Die Füllung auf dem Biskuit verteilen und aufrollen.
    • Ca. eine Stunde kühl stellen und möglichst frisch geniessen.

    Die Zusammenfassung aller Teilnehmer der Foodie-Challenge findest du wie immer auf Schweizer Foodblogs.

    Auch bei den anderen Foodblogs Schweiz Gründungsmitgliedern wurde etwas Feines für die Challenge zubereitet:

    Marlene’s sweet things – Oeuffs Cocotte mit Pilzen

    Die Angelones – Pancakes italiana

    Princess.ch – Apfel-Brot-Pudding aka Scheiterhaufen

    Foodwerk – Dinkel Cake mit Joghurt, Rüebli und Zitrone

    Wollknäuelbrot – Food Trend Wool Roll Bread

    Was ist ein Wollknäuelbrot?

    Das fluffige und speziell geformte Brot erhält gerade viel Aufmerksamkeit auf Social Media. Den Hype um das schöne Brot hat ein Youtube-Video von Apron ausgelöst und das Brot wurde seit der Veröffentlichung schon unzählige Male nachgebacken. Der süsse Hefeteig wird nach je nach Gusto süss oder salzig gefüllt und aufgerollt. Der Geschmack des Brotes erinnert etwas an ein Zopf oder an den Dreikönigskuchen. Damit der Wollknäuel-Effekt entsteht, werden die Enden des Teiges vor dem Aufrollen eingeschnitten.

    Wollknäuelbrot
    Wollknäuelbrot

    Synchronbacken

    Für das Synchronbacken von From Snuggs Kitchen und dem Kochtopf haben wir die deutschsprachige Version von Bake to the roots nachgebacken. Das Rezept ist vergleichsweise einfach und hat gut funktioniert. Vom Geschmack und der Konsistenz unterscheidet sich das Brot nicht sehr von einem Zopf oder Hefeschnecken. Was speziell ist und vermutlich auch den Hype um das Brot ausmacht, ist die Form, die tatsächlich an einen Wollknäuel erinnert. Ich hätte mir das Brot flauschiger und luftiger gewünscht. Ich werde mich sicher nochmals an ein Wollknäuelbrot wagen, dann aber vermutlich mit einem Mehlkochstück und einem Poolish.

    Wollknäuelbrot
    Wollknäuelbrot – Wool Roll Bread

    Rezept für Wollknäuelbrot (Wool Roll Bread)

    Der Hefeteig für das Brot ist ganz unkompliziert und kann auch von Anfängern ganz einfach nachgebacken werden. Wer keine Übernachtgare wünscht, kann diese auch weglassen und das geformte Brot bei Raumtemperatur nochmals aufgehen lassen. Beim Füllen sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt und ich könne mir auch gut vorstellen, das Brot mit einer deftigen Füllung zu versehen.

    Wollknäuelbrot
    Wollknäuelbrot
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    Rezept für Wollknäuelbrot (Wool Roll Bread) gefüllt mit Nussnougatcreme

    Ein einfaches Rezept für das Wollknäuelbrot (Wool Roll Bread) gefüllt mit einer Nussnougatcreme.
    Gericht: Frühstück

    Zutaten

    Hefeteig

    • 80 ml lauwarme Milch
    • 1 1/2 TL TL Trockenhefe
    • 325 g Weissmehl
    • 2 EL Zucker
    • 2/3 TL Salz
    • 110 g Rahm
    • 1 Ei (53+)

    Füllung

    • 5 EL Nussnougatcreme

    Anleitungen

    • Alle Zutaten für den Hefeteig in eine Schüssel geben und für ca. 8 Minuten kneten lassen. Den Teig zugedeckt bei Raumtemperatur um das Doppelte aufgehen lassen.
    • Den Teig in 5 Stücke teilen. Die Teile ca. 5 mm dick auswallen. Je einen EL Nussnougatcreme auf den unteren Teil der Teigstücke geben und etwas verstreichen. Den oberen Teil der Teigstücke mit einem Messer dünn einschneiden. Die Teigstücke aufrollen und in eine mit Backpapier ausgelegte Springform legen. Den Teig zugedeckt im Kühlschrank über Nacht aufgehen lassen.
    • Wem das zu lange geht kann das Brot auch 1 bis 2 Stunden zugedeckt bei Raumtemperatur gehen lassen.
    • Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.
    • Das Wollknäuelbrot mit Milch bestreichen und für ca. 20 Minuten backen.
    Wollknäuelbrot

    Auch mit dabei beim Synchronbacken waren:

    zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
    Caroline von Linal’s Backhimmel
    Johanna von Dinkelliebe | Backblog Foodblog Genussblog
    Britta von Backmaedchen 1967
    Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum
    Sarah von Kinder, kommt essen!
    Birgit von Birgit D
    Tina von Küchenmomente
    Simone von zimtkringel
    Martha von Bunte Küchenabenteuer
    Bettina von homemade & baked
    Tamara von Cakes, Cookies and more
    Nora von Haferflocke
    Ilka von Was machst du eigentlich so?!
    Conny von Mein wunderbares Chaos
    Katja von Kaffeebohne
    Tanja von Tanja’s „Süß & Herzhaft“
    Volker von Volkermampft
    Birgit M. von Backen mit Leidenschaft
    Geri von Lecker mit Geri
    Yvonne von Yvonne kocht
    Petra von Genusswerke
    Manuela von Vive la Réduction!

    Wollknäuelbrot - Wool Roll Bread

    Saisonale Overnight Oats mit Apfel – Birchermüesli aus dem Glas

    Der Winter ist bald vorbei und wir durften schon die erste Woche mit Frühlingstemperaturen geniessen. Wir freuen uns alle auf den Frühling und auf die Zeit, wo wir saisonale Früchte und Beeren aus der Region kaufen können. Noch ist es aber nicht so weit und wenn wir nicht auf exotische Früchte oder TK-Beeren zurückgreifen möchten, bleiben uns nur Apfel und Birne aus dem „Lager“. Was nicht heissen soll, dass ich in der Winterzeit nicht ab und zu zu tiefgekühlten Beeren oder auch mal zu Exoten wie Bananen, Orangen und Co. greife. Aber ins Müesli oder eben in die Overnight Oats passen Äpfel ganz wunderbar.

    Overnight Oats - Birchermüesli aus dem Glas
    Overnight Oats – Birchermüesli aus dem Glas

    Koch mein Rezept

    Warum ich gerade jetzt auf Overnight Oats komme? Wir sind in der nächsten Runde vom „Koch mein Rezept“ angelangt und mir wurde dabei der sehr sympathische Blog „cookingknitter“ von Julia zugelost. Da ich ja im Moment verletzungsbedingt nicht stehen sollte, ich aber meine Verpflichtung doch einhalten möchte, habe ich mich auf „cookingknitter“ nach etwa Einfachem umgesehen und mich dabei von ihren Ovenight Oats mit Kaki inspirieren lassen. Wie der Blogname es verspricht, kocht und strickt Julia leidenschaftlich gerne und teil ihre Leidenschaft mit ihren Lesern. Julia kauft gerne auf Märkten und kleinen Läden in der Umgebung ein. Und bevorzugt, wie ich auch, saisonales Gemüse und allerlei Selbstgemachtes, wie Brot oder Suppenpulver.

    Overnight Oats - Birchermüesli aus dem Glas
    Overnight Oats – Birchermüesli aus dem Glas

    Rezept für Overnight Oats mit Apfel

    Overnight Oats sind super einfach in der Zubereitung und eignen sich auch wunderbar für ein Frühstück to go. Natürlich schmeckt das Birchermüesli im Glas auch zum Zmittag oder Znacht. Es ist schliesslich ein Allrounder. Wer mag, aromatisiert das Müesli mit etwas Zimt. Das Müesli wird am Vorabend fertig zubereitet und kommt gut verschlossen in den Kühlschrank. Wer morgens etwas mehr Zeit hat, lässt am Vorabend den Apfel weg und raffelt ihn kurz vor dem Essen frisch dazu.

    Overnight Oats - Birchermüesli aus dem Glas
    Overnight Oats – Birchermüesli aus dem Glas

    Rezept für Overnight Oats mit Apfel – Birchermüesli im Glas

    Overnight Oats sind super einfach in der Zubereitung und eignen sich auch wunderbar für ein Frühstück to go. Das Müesli wird am Vorabend fertig zubereitet und kommt gut verschlossen in den Kühlschrank. Wer morgens etwas mehr Zeit hat, lässt am Vorabend den Apfel weg und raffelt ihn kurz vor dem Essen frisch dazu.
    Portionen: 1 Portion

    Zutaten

    • 25 g Haferflocken
    • 1 Naturjoghurt 180 g
    • 100 ml Milch
    • 1 TL Birnendicksaft oder Honig
    • 1 Apfel
    • 1 EL Zitronensaft

    Anleitungen

    • Die Haferflocken mit Milch, Joghurt und Birnel in einem Glas vermischen.
    • Den Apfel raffeln und mit dem Zitronensaft vermischen. Ins Glas geben und gut vermischen. Zugedeckt über Nacht in den Kühlschrank stellen.

    Weitere Rezepte die ich im Rahmen des Events nachgekocht habe findest du hier: Koch mein Rezept

    Focaccia Svizzera mit Polenta, Schweizer Käse und Cervelat

    Saisonal und regional einkaufen ist nicht immer ganz einfach. Wenn wir im Februar durch die Gemüseabteilung gehen, gibt es dort viele Gemüsesorten zu kaufen, die im Moment einfach keine Saison haben. So sind z.B. Broccoli, Blumenkohl und Tomaten das ganze Jahr erhältlich und werden gefühlt auch von allen gekauft, ohne das dies gross hinterfragt wird. Klar kann die momentane Gemüseauswahl auch mal langweilig werden. In solchen Fällen greife ich gerne auf Schweizer Tiefkühlgemüse zurück.

    Focaccia Svizzera

    Saison haben unter anderem die folgenden Gemüsesorten:

    Bodenkohlrabi, Chicorée, Chinakohl, Cicorino Rosso, Federkohl/Grünkohl, Karotte, Knoblauch, Knollensellerie, Kopfsalat grün/rot, Kürbis, Lauch, Nüsslisalat, Pastinake, Pfälzerrübe, Portulak, Radieschen, Rande, Rosenkohl, Rotkabis, Salate aus Hydroproduktion, Schalotte, Schnittlauch, Schwarzwurzel, Topinambur, Weisskabis, Wirz, Zuckerhut, Zwiebel

    Foodblogs Schweiz

    Für die Foodblogs Schweiz Challenge haben wir für euch 6 saisonale und regionale Zutaten in den Warenkorb gelegt. Diese waren:

    Chicorée, Mais (Maisgriess, Maismehl, Polenta, Bramata), Äpfel, Federkohl, Rosmarin und Schweizer Käse

    Für die Challenge habe ich Polenta, Schweizer Käse und Rosmarin ausgesucht und daraus ein Focaccia Svizzera gebacken. Die Polenta und den Rosmarin habe dafür in den Teig eingearbeitet. Die Focaccia habe ich mit Schweizer Käse, ich habe Tilsiter verwendet, und Cervelat belegt. Die Focaccia Svizzera, schmeckt lauwarm ganz wunderbar zum Apéro.

    Rezept für Focaccia Svizzera mit Polenta, Schweizer Käse und Cervelat

    Die Focaccia Svizzera wird mit einem Vorteig, einem Poolisch und einem Brühstück aus Polenta zubereitet. Das Brühstück verhindert, dass die Polenta zu viel Flüssigkeit aus dem Teig aufsaugt und die Focaccia später trocken wird. Der Teig ist eher feucht und löst sich beim Kneten nicht ganz von der Schüssel.

    Der feuchte Teig wird nach der Gare mit den Fingern auf ein gut geöltes Blech gestrichen. Das Öl verhindert, dass das Focaccia nach dem Backen am Blech festklebt. Käse und Cervelat werden nach der Stückgare auf dem Teig verteilt und leicht eingedrückt.

    Focaccia Svizzera

    Rezept für Focaccia mit Polenta, Schweizer Käse und Cervelat

    Das Focaccia Svizzera ist wird am Besten lauwarm zum Apèro serviert.

    Zutaten

    Poolish

    • 100 g Wasser
    • 100 g Mehl
    • 0.2 g Frischhefe

    Brühstück

    • 100 g grobe Polenta
    • 200 g Wasser

    Hautpteig

    • Poolish
    • Brühstück
    • 300 g Weissmehl
    • 1 Zweig Rosmarin fein gehackt
    • 5 g Frischhefe
    • 10 g Salz
    • 200 g Wasser

    Belag

    • 150 g Tilsiter
    • 1 Cervelat

    Anleitungen

    Poolish

    • Für das Poolish Mehl, Wasser und 0.2 g Frischhefe in einem hohen Gefäss miteinander verrühren und zugedeckt für mind. 12 Stunden stehen lassen.

    Brühstück

    • Das Wasser erhitzen und kochend über die Polenta giessen. Umrühren und ein paar Stunden quellen lassen.

    Hauptteig

    • Alle Zutaten für den Hauptteig in die Schüssel der Haushaltsmaschine geben, dabei zuerst ca. 20 g Wasser zurückhalten und dieses bei Bedarf dazu geben.
    • Den Teig für 5 Minuten auf der niedrigsten Stufe kneten lassen und danach für 5 Minuten auf der zweiten Stufe auskneten. (Hinweis der Haushaltsmaschine beachten)
    • Den Teig zudecken und für ca. 2 Stunden aufgehen lassen. Dabei alle 30 Minuten von allen Seiten stretchen und falten.
    • Ein Backblech gut mit Olivenöl einölen. Den Teig darauf geben und mit den Fingern auf dem Blech ausstreichen, bis der Teig 1 cm dick ist. Mit Olivenöl bestreichen und zugedeckt nochmals 45 bis 60 Minuten gehen lassen.
    • Den Backofen auf 230 Grad (Unter- und Oberhitze) vorheizen.
    • Den Käse in Würfeli schneiden. Den Cervelat schälen, halbieren und in Scheiben schneiden. Alles auf dem Teig verteilen und mit den Fingern leicht in den Teig drücken.
    • 25 bis 30 Minuten backen. Etwas abkühlen lassen und lauwarm servieren.

    Auf Foodblogs Schweiz findet ihr wie immer die Zusammenfassung zur Challenge, schaut vorbei und lasst euch inspirieren. Die Rezepte zu den vergangenen Challenges finde ihr hier: Rezepte Foodblogs Schweiz Challenge

    Auch bei den anderen Foodblogs Schweiz Gründungsmitgliedern wurde etwas Feines für die Challenge zubereitet:

    Marlene’s sweet things – Polenta Kuchen mit karamelisierten Äpfeln

    Foodwerk.ch – Quark Pizokel

    Möchtest du dir das Rezept für später merken? Nachfolgend habe ich einen Pin für die vorbereitet.

    Brotbacken mit „Brot Huusgmacht“ – Rezept für Zürcher Brot

    Buchbesprechung von „Brot Huusgmacht“ von Heddi Nieuwsma mit dem Rezept für Zürcher Brot

    Ich bin immer neugierig, wenn neue Kochbücher erscheinen und so konnte ich auch nicht widerstehen, als die Anfrage vom Helvetiq Verlag kam, ob ich an einem Rezensionsexemplar interessiert sei. Ich habe mir nach dem Zufallsprinzip 2 Rezepte ausgesucht und sie nachgebacken. Dabei habe ich mich strikt an die Rezepte gehalten.

    Das Buch „Brot Huusgmacht“

    Der erste Eindruck vom Buch war sehr positiv. Ich liebe Kochbücher, mit „Lesebändchen“, festem Einband und einem grossem Umfang. Das Buch „Brot Huusgemacht“ ist eine Sammlung von Schweizer Brot Rezepten, angereichert mit Informationen zu den Broten und dem Bäckerhandwerk. Der Erhalt und die Bekanntmachung der Schweizer Rezepte ist ganz in meinem Sinn und sollte meiner Meinung nach mehr gefördert werden.

    Beispiel Rezept aus „Brot Huusgmacht“


    Die Kapitel

    Im Kapitel „eine kleine Starthilfe“ finden wir zu Beginn des Buches Tipps und Tricks, allerlei Interessantes zum Brotbacken und ein Rezept für einen Sauerteig-Starter. Weiter geht es dann mit den folgenden Kapiteln:

    • Nationale Brote wie 1. August-Weggen, Zopf und Silserli
    • Kantonsbrote wie Pain Vaudois a la croix, Pane Ticinese und Luzernerbrot
    • Herzhafte regionale Brote und Hefekuchen wie St. Galler Bürli, Thurgauer Böllewegge und Fastenwähe
    • Süsse regionale Brote und Hefekuchen wie Birnbrot, Hefegugelhopf und Cuchaule

    Brot Huusgmacht

    HELVETIQ

    Heddi Nieuwsma (Text)

    Dorian Rollin (Fotos)

    ISBN :9782940481774

    Die Rezepte

    Die Rezepte sind einfach gehalten und können auch von Anfängern im Brotbacken gut realisiert werden. Heddi Nieuwsma schreibt dazu: „Meine Perspektive aufs Backen ist die von jemandem, der zu Hause kocht, hochwertige Zutaten und köstliche, frisches Brot schätzt, aber nicht immer die Zeit (oder Geduld) für komplexe Rezepte hat. So lassen sich viele Rezepte ohne grossen Arbeits- und Zeitaufwand realisieren, haben dafür eher viel Hefe im Teig und kommen ohne Vorteig aus. Es finden sich aber auch Rezepte mit einer längeren Gare mit einem Vorteig und weniger Hefe im Buch. Zwei der Rezepte werden mit Sauerteig zubereitet.

    Beispielrezept aus „Brot Huusgmacht“


    Mein Fazit

    Das Buch ist schön gestaltet und die Informationen rund um die Schweizer Brotwelt machen Lust auf mehr selbstgemachtes Brot. Die Rezepte in „Brot Huusgemacht“ sind einfach gehalten und werden bis auf ein paar Ausnahmen mit relativ viel Hefe zubereitet. Für Anfänger oder Einsteiger ins Brotbacken ist das super. Denn auch wenn ich inzwischen meist nur Brote mit einer längeren Gare, also mit weniger Hefe, backe, bin ich doch der Meinung, dass ein selbstgemachtes „schnelles“ Brot immer noch viel besser ist als ein Industrie-Brot aus dem Discounter. Wer Glück hat, der kann, wenn es mal schnell gehen muss, auf ein gutes Brot vom Bäcker zurückgreifen, aber das geht leider nicht immer.

    Rezept für Zürcher Brot – Ruchbrot

    Ausprobiert habe ich das Zürcherbrot und das Buurebrot. Das Rezept für das Zürcherbrot, welches den meisten von euch als Ruchbrot bekannt ist, habe ich für euch notiert. Die Zutaten entsprechen dem Rezept aus dem Buch. Die Anleitung habe ich mit meinen Worten geschrieben und dabei das Brot im Topf gebacken.

    Rezept für Zürcher Brot – Ruchbrot

    Das Zürcher Brot oder Ruchbrot ist ein einfaches Alltagsbrot, welches wunderbar zu einem Faustbrot verarbeitet werden kann, aber auch zum Frühstück oder zur Suppe gut schmeckt.

    Zutaten

    • 500 g Ruchmehl
    • 12 g Salz
    • 10 g Frischhefe
    • 350 g Wasser laufwarm

    Anleitungen

    • Die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen. (Achtung das Wasser darf nicht zu warm sein)
    • Das Mehl mit dem Salz vermischen, die Hefe-Wasser-Mischung dazu geben. 5 Minuten auf der niedrigsten Stufe kneten lassen, danach 5 Minuten auf Stufe 1 weiter kneten. (Der Teig kann natürlich auch von Hand geknetet werden, die dauert 10 bis 15 Minuten.)
    • Den Teig zugedeckt 3 Stunden bei ca. 20 Grad aufgehen lassen.
    • Den Teig aus der Schüssel nehmen, mit der Hand leicht entgasen und zu einem länglichen Laib formen. Den Teig auf ein auf Topfgrösse zugeschnittenes Backpapier legen. Zugedeckt nochmals eine Stunde aufgehen lassen.
    • Den Backofen mit dem Topf auf 240 Grad vorheizen.
    • Das Brot mit dem Backpapier in den Topf legen und quer einschneiden. Den Deckel auf den Topf geben und das Brot für 30 Minuten backen.
    • Den Deckel entfernen und in 10 bis 15 Minuten fertig backen.
    • Das Brot auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
    Zürcher Brot

    Lust auf mehr Brot? Hier findest du eine Sammlung Brot und Brötchen: Rezepte Brot und Brötchen.