Focaccia Svizzera mit Polenta, Schweizer Käse und Cervelat

Saisonal und regional einkaufen ist nicht immer ganz einfach. Wenn wir im Februar durch die Gemüseabteilung gehen, gibt es dort viele Gemüsesorten zu kaufen, die im Moment einfach keine Saison haben. So sind z.B. Broccoli, Blumenkohl und Tomaten das ganze Jahr erhältlich und werden gefühlt auch von allen gekauft, ohne das dies gross hinterfragt wird. Klar kann die momentane Gemüseauswahl auch mal langweilig werden. In solchen Fällen greife ich gerne auf Schweizer Tiefkühlgemüse zurück.

Focaccia Svizzera

Saison haben unter anderem die folgenden Gemüsesorten:

Bodenkohlrabi, Chicorée, Chinakohl, Cicorino Rosso, Federkohl/Grünkohl, Karotte, Knoblauch, Knollensellerie, Kopfsalat grün/rot, Kürbis, Lauch, Nüsslisalat, Pastinake, Pfälzerrübe, Portulak, Radieschen, Rande, Rosenkohl, Rotkabis, Salate aus Hydroproduktion, Schalotte, Schnittlauch, Schwarzwurzel, Topinambur, Weisskabis, Wirz, Zuckerhut, Zwiebel

Foodblogs Schweiz

Für die Foodblogs Schweiz Challenge haben wir für euch 6 saisonale und regionale Zutaten in den Warenkorb gelegt. Diese waren:

Chicorée, Mais (Maisgriess, Maismehl, Polenta, Bramata), Äpfel, Federkohl, Rosmarin und Schweizer Käse

Für die Challenge habe ich Polenta, Schweizer Käse und Rosmarin ausgesucht und daraus ein Focaccia Svizzera gebacken. Die Polenta und den Rosmarin habe dafür in den Teig eingearbeitet. Die Focaccia habe ich mit Schweizer Käse, ich habe Tilsiter verwendet, und Cervelat belegt. Die Focaccia Svizzera, schmeckt lauwarm ganz wunderbar zum Apéro.

Rezept für Focaccia Svizzera mit Polenta, Schweizer Käse und Cervelat

Die Focaccia Svizzera wird mit einem Vorteig, einem Poolisch und einem Brühstück aus Polenta zubereitet. Das Brühstück verhindert, dass die Polenta zu viel Flüssigkeit aus dem Teig aufsaugt und die Focaccia später trocken wird. Der Teig ist eher feucht und löst sich beim Kneten nicht ganz von der Schüssel.

Der feuchte Teig wird nach der Gare mit den Fingern auf ein gut geöltes Blech gestrichen. Das Öl verhindert, dass das Focaccia nach dem Backen am Blech festklebt. Käse und Cervelat werden nach der Stückgare auf dem Teig verteilt und leicht eingedrückt.

Focaccia Svizzera

Rezept für Focaccia mit Polenta, Schweizer Käse und Cervelat

Das Focaccia Svizzera ist wird am Besten lauwarm zum Apèro serviert.

Zutaten

Poolish

  • 100 g Wasser
  • 100 g Mehl
  • 0.2 g Frischhefe

Brühstück

  • 100 g grobe Polenta
  • 200 g Wasser

Hautpteig

  • Poolish
  • Brühstück
  • 300 g Weissmehl
  • 1 Zweig Rosmarin fein gehackt
  • 5 g Frischhefe
  • 10 g Salz
  • 200 g Wasser

Belag

  • 150 g Tilsiter
  • 1 Cervelat

Anleitungen

Poolish

  • Für das Poolish Mehl, Wasser und 0.2 g Frischhefe in einem hohen Gefäss miteinander verrühren und zugedeckt für mind. 12 Stunden stehen lassen.

Brühstück

  • Das Wasser erhitzen und kochend über die Polenta giessen. Umrühren und ein paar Stunden quellen lassen.

Hauptteig

  • Alle Zutaten für den Hauptteig in die Schüssel der Haushaltsmaschine geben, dabei zuerst ca. 20 g Wasser zurückhalten und dieses bei Bedarf dazu geben.
  • Den Teig für 5 Minuten auf der niedrigsten Stufe kneten lassen und danach für 5 Minuten auf der zweiten Stufe auskneten. (Hinweis der Haushaltsmaschine beachten)
  • Den Teig zudecken und für ca. 2 Stunden aufgehen lassen. Dabei alle 30 Minuten von allen Seiten stretchen und falten.
  • Ein Backblech gut mit Olivenöl einölen. Den Teig darauf geben und mit den Fingern auf dem Blech ausstreichen, bis der Teig 1 cm dick ist. Mit Olivenöl bestreichen und zugedeckt nochmals 45 bis 60 Minuten gehen lassen.
  • Den Backofen auf 230 Grad (Unter- und Oberhitze) vorheizen.
  • Den Käse in Würfeli schneiden. Den Cervelat schälen, halbieren und in Scheiben schneiden. Alles auf dem Teig verteilen und mit den Fingern leicht in den Teig drücken.
  • 25 bis 30 Minuten backen. Etwas abkühlen lassen und lauwarm servieren.

Auf Foodblogs Schweiz findet ihr wie immer die Zusammenfassung zur Challenge, schaut vorbei und lasst euch inspirieren. Die Rezepte zu den vergangenen Challenges finde ihr hier: Rezepte Foodblogs Schweiz Challenge

Auch bei den anderen Foodblogs Schweiz Gründungsmitgliedern wurde etwas Feines für die Challenge zubereitet:

Marlene’s sweet things – Polenta Kuchen mit karamelisierten Äpfeln

Foodwerk.ch – Quark Pizokel

Möchtest du dir das Rezept für später merken? Nachfolgend habe ich einen Pin für die vorbereitet.

Brotbacken mit „Brot Huusgmacht“ – Rezept für Zürcher Brot

Buchbesprechung von „Brot Huusgmacht“ von Heddi Nieuwsma mit dem Rezept für Zürcher Brot

Ich bin immer neugierig, wenn neue Kochbücher erscheinen und so konnte ich auch nicht widerstehen, als die Anfrage vom Helvetiq Verlag kam, ob ich an einem Rezensionsexemplar interessiert sei. Ich habe mir nach dem Zufallsprinzip 2 Rezepte ausgesucht und sie nachgebacken. Dabei habe ich mich strikt an die Rezepte gehalten.

Das Buch „Brot Huusgmacht“

Der erste Eindruck vom Buch war sehr positiv. Ich liebe Kochbücher, mit „Lesebändchen“, festem Einband und einem grossem Umfang. Das Buch „Brot Huusgemacht“ ist eine Sammlung von Schweizer Brot Rezepten, angereichert mit Informationen zu den Broten und dem Bäckerhandwerk. Der Erhalt und die Bekanntmachung der Schweizer Rezepte ist ganz in meinem Sinn und sollte meiner Meinung nach mehr gefördert werden.

Beispiel Rezept aus „Brot Huusgmacht“


Die Kapitel

Im Kapitel „eine kleine Starthilfe“ finden wir zu Beginn des Buches Tipps und Tricks, allerlei Interessantes zum Brotbacken und ein Rezept für einen Sauerteig-Starter. Weiter geht es dann mit den folgenden Kapiteln:

  • Nationale Brote wie 1. August-Weggen, Zopf und Silserli
  • Kantonsbrote wie Pain Vaudois a la croix, Pane Ticinese und Luzernerbrot
  • Herzhafte regionale Brote und Hefekuchen wie St. Galler Bürli, Thurgauer Böllewegge und Fastenwähe
  • Süsse regionale Brote und Hefekuchen wie Birnbrot, Hefegugelhopf und Cuchaule

Brot Huusgmacht

HELVETIQ

Heddi Nieuwsma (Text)

Dorian Rollin (Fotos)

ISBN :9782940481774

Die Rezepte

Die Rezepte sind einfach gehalten und können auch von Anfängern im Brotbacken gut realisiert werden. Heddi Nieuwsma schreibt dazu: „Meine Perspektive aufs Backen ist die von jemandem, der zu Hause kocht, hochwertige Zutaten und köstliche, frisches Brot schätzt, aber nicht immer die Zeit (oder Geduld) für komplexe Rezepte hat. So lassen sich viele Rezepte ohne grossen Arbeits- und Zeitaufwand realisieren, haben dafür eher viel Hefe im Teig und kommen ohne Vorteig aus. Es finden sich aber auch Rezepte mit einer längeren Gare mit einem Vorteig und weniger Hefe im Buch. Zwei der Rezepte werden mit Sauerteig zubereitet.

Beispielrezept aus „Brot Huusgmacht“


Mein Fazit

Das Buch ist schön gestaltet und die Informationen rund um die Schweizer Brotwelt machen Lust auf mehr selbstgemachtes Brot. Die Rezepte in „Brot Huusgemacht“ sind einfach gehalten und werden bis auf ein paar Ausnahmen mit relativ viel Hefe zubereitet. Für Anfänger oder Einsteiger ins Brotbacken ist das super. Denn auch wenn ich inzwischen meist nur Brote mit einer längeren Gare, also mit weniger Hefe, backe, bin ich doch der Meinung, dass ein selbstgemachtes „schnelles“ Brot immer noch viel besser ist als ein Industrie-Brot aus dem Discounter. Wer Glück hat, der kann, wenn es mal schnell gehen muss, auf ein gutes Brot vom Bäcker zurückgreifen, aber das geht leider nicht immer.

Rezept für Zürcher Brot – Ruchbrot

Ausprobiert habe ich das Zürcherbrot und das Buurebrot. Das Rezept für das Zürcherbrot, welches den meisten von euch als Ruchbrot bekannt ist, habe ich für euch notiert. Die Zutaten entsprechen dem Rezept aus dem Buch. Die Anleitung habe ich mit meinen Worten geschrieben und dabei das Brot im Topf gebacken.

Rezept für Zürcher Brot – Ruchbrot

Das Zürcher Brot oder Ruchbrot ist ein einfaches Alltagsbrot, welches wunderbar zu einem Faustbrot verarbeitet werden kann, aber auch zum Frühstück oder zur Suppe gut schmeckt.

Zutaten

  • 500 g Ruchmehl
  • 12 g Salz
  • 10 g Frischhefe
  • 350 g Wasser laufwarm

Anleitungen

  • Die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen. (Achtung das Wasser darf nicht zu warm sein)
  • Das Mehl mit dem Salz vermischen, die Hefe-Wasser-Mischung dazu geben. 5 Minuten auf der niedrigsten Stufe kneten lassen, danach 5 Minuten auf Stufe 1 weiter kneten. (Der Teig kann natürlich auch von Hand geknetet werden, die dauert 10 bis 15 Minuten.)
  • Den Teig zugedeckt 3 Stunden bei ca. 20 Grad aufgehen lassen.
  • Den Teig aus der Schüssel nehmen, mit der Hand leicht entgasen und zu einem länglichen Laib formen. Den Teig auf ein auf Topfgrösse zugeschnittenes Backpapier legen. Zugedeckt nochmals eine Stunde aufgehen lassen.
  • Den Backofen mit dem Topf auf 240 Grad vorheizen.
  • Das Brot mit dem Backpapier in den Topf legen und quer einschneiden. Den Deckel auf den Topf geben und das Brot für 30 Minuten backen.
  • Den Deckel entfernen und in 10 bis 15 Minuten fertig backen.
  • Das Brot auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
Zürcher Brot

Lust auf mehr Brot? Hier findest du eine Sammlung Brot und Brötchen: Rezepte Brot und Brötchen.

Gesundes Knabbern – Low Carb Saaten-Cracker


Traditionell überprüfe ich anfangs Jahr meine haltbaren Vorräte und brauche auf, was bald abläuft oder offen ist. Dabei habe ich noch kleinere Reste von Saaten gefunden, die sich wunderbar zu Saaten-Cracker verarbeiten lassen. Es ist mir ein Anliegen, alles zu verarbeiten und möglichst wenig fortzuwerfen. Mit einer gut organisierten Vorratshaltung gelingt das sehr gut.

Saaten-Cracker

No Foodwaste

Mit dem Thema „Foodwaste“ beschäftige ich mich schon länger und im informativen Beitrag „No Foodwaste“ erfahrt ihr mehr dazu. Nach wie vor ist es erschütternd, wie viele Lebensmittel zwischen der Produktion und unserem Teller verloren gehen. Ein grosser Teil davon geht in den Haushalten verloren. Bei uns zu Hause können wir aber auch am einfachsten etwas ändern und so unseren Anteil gegen Foodwaste leisten.

Selbstgemachte Saaten-Cracker

Die Cracker aus Saaten sind erstaunlich einfach gemacht und es braucht neben den Saaten wie Sonnenblumenkerne, Leinsamen, Kürbiskerne usw. nur noch Wasser, Salz und vielleicht ein paar Gewürze. Dank Leinsamen oder Chiasamen halten die gequellten Saaten gut zusammen und es braucht keine weiteren Zutaten.

Die Saaten-Cracker sind ein super Ersatz für gekaufte Cracker und Knäckebrot. Sie sind nicht nur lecker, sonder auch sehr gesund. Die gesunden Low Carb Cracker können einfach so gegessen werden, schmecken aber auch wunderbar mit Hummus oder Frischkäse. Sie sind schnell gemacht und halten gut verschlossen auch ein paar Tage.


Die Saaten-Cracker habe ich bei Mrs. Flury gesehen und da ausser mir in der Familie niemand Interesse an „Chörnli“ hat, habe ich nur die Hälfte des Rezeptes zubereitet, dieses dafür noch mit Chili und Kreuzkümmel ergänzt.

Saaten-Cracker

Rezept für Low Carb Saaten-Cracker

Anleitungen

Die Saaten zusammen mit dem Salz und den Gewürzen in eine Schüssel geben und mit kochendem Wasser übergiessen. Für 30 Minuten quellen lassen. Die Masse auf einem mit Backpapier belegten Blech dünn ausstreichen und bei 180 Grad für ca. 25 Minuten backen. Gegen Ende der Backzeit immer wieder kontrollieren, da die Cracker relativ rasch „verbrennen“.

Saaten-Cracker

Rezept für Saaten-Cracker

Die Cracker sind ein super Ersatz für Cracker und Knäckebrot. Sie sind nicht nur lecker, sondern auch sehr gesund.

Zutaten

  • 150 g Saaten (Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Leinsamen und Chiasamen) Chia- und Leinsamen braucht es, damit die Cracker zusammenhalten.
  • 125 g Wasser
  • 1/4 TL Salz
  • 1/4 TL Chilipulver
  • 1/4 TL Kreuzkümmel gemahlen

Anleitungen

  • Die Saaten zusammen mit dem Salz und den Gewürzen in eine Schüssel geben und mit kochendem Wasser übergiessen.
  • Für 30 Minuten quellen lassen. Die Masse auf einem mit Backpapier belegten Blech dünn ausstreichen und bei 180 Grad für ca. 25 Minuten backen.
  • Gegen Ende der Backzeit immer wieder kontrollieren, da die Cracker relativ rasch "verbrennen".

Süsse Versuchung – Brownies mit Kirschen

Süsse Brownies mit viel dunkler Schokolade und feinen frischen oder tiefgekühlten Kirschen. Die Kirschen geben dem Brownie noch zusätzliche Feuchtigkeit. Dadurch werden sie super cremig.

Brownies mit Kirschen

Koch mein Rezept

In der 4. Runde von Koch mein Rezept wurde mir Sus Corum Blog 2.0 zugelost. Sus Blog kenne ich schon länger von der Rettung der Gruppe „Wir retten, was zu retten ist“. Bei Sus findet ihr darum auch ganz viele tolle Rezepte für Selbermacher. Die Rezepte gehen querbeet, von süss bis deftig und sogar von A bis Z mit Aprikosen und Zitronen. Für die Rettung habe ich mir Schokoladenbrownies mit Kirschen ausgewählt. Dabei habe ich die getrockneten Kirschen gegen tiefgekühlt ausgetauscht. Weitere Rezepte findest du hier: Koch mein Rezept

Rezept für Brownies mit Kirschen

Den Backofen auf 180 Grad Unter- und Oberhitze vorheizen. Eine Backform (ca. 24 x 24 cm) mit Butter ausstreichen und mit Mehl bestäuben. Die Schokolade zusammen mit der Butter in Schüssel über dem Wasserbad schmelzen lassen. Etwas abkühlen lassen. Die Eier zusammen mit dem Zucker und einer Prise Salz sehr schaumig schlagen. Die abgekühlte Schokolade darunter mischen. Das Mehl sieben und vorsichtig unter die Masse heben. Den Teig in die vorbereitete Form geben und glatt streichen. Die Kirschen auf dem Teig verteilen und leicht in den Teig drücken. Für ca. 25 Minuten im vorgeheizten Backofen backen.

Brownies mit Kirschen

Brownies mit Kirschen

Süsse Brownies mit viel dunkler Schokolade und feinen frischen oder tiefgekühlten Kirschen. Die Kirschen geben dem Brownie noch zusätzliche Feuchtigkeit. Dadurch werden sie super cremig.

Zutaten

  • 200 g dunkle Schokolade
  • 200 g Butter
  • 3 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 175 g Zucker
  • 200 g Mehl
  • 100 g frische oder tiefgekühlte Kirschen entsteint

Anleitungen

  • Den Backofen auf 180 Grad Unter- und Oberhitze vorheizen.
  • Eine Backform (ca. 24 x 24 cm) mit Butter ausstreichen und mit Mehl bestäuben.
  • Die Schokoalde zusammen mit der Butter in Schüssel über dem Wasserbad schmelzen lassen. Etwas abkühlen lassen.
  • Die Eier zusammen mit dem Zucker und einer Prise Salz sehr schaumig schlagen. Die abgekühlte Schokolade darunter mischen.
  • Das Mehl sieben und vorsichtig unter die Masse heben.
  • Den Teig in die vorbereitete Form geben und glatt streichen.
  • Die Kirschen auf dem Teig verteilen und leicht in den Teig drücken.
  • Für ca. 25 Minuten im vorgeheizten Backofen backen.

Weiter Rezepte von Koch mein Rezept findest du hier.

Resteküche – 5 Wege, wie du altes Brot weiterverwendest – mit Rezept für Brot-Chips

Für die heutig Rettung von der Gruppe „Wir retten, was zu retten ist“ haben wir für das Thema Resteküche abgestimmt. Für einmal es weniger darum, ein Fertiggericht aus dem Supermarkt zu retten, sondern um die Rettung der Lebensmittel in unserem Kühlschrank. Ich habe mich für Brot-Chips entschieden.

Brot-Chips
Brot-Chips

Resteverwertung von Brot mit Brot-Chips und weiteren Ideen

Warum Reste entstehen

Ich weiss ja nicht, wie das bei euch ist, aber bei uns ist es mit der Kalkulation eines Gerichtes nicht immer einfach. Mit Kindern und/oder Teenager im Haus ist es nicht immer ganz einfach abzuschätzen, welche Mengen benötigt werden. Von den meisten Gerichten, besonders wenn es um Fleisch, Pasta oder stärkehaltige Beilagen geht, bleiben mit zwei Jungs im Teenageralter nie wirklich viel Reste übrig. Und wenn, dann sind es eher die unbeliebten Sachen wie Linsen oder Gemüse im Allgemeinen.

No Foodwaste

Dass das übrig gebliebenes Essen nicht im Müll landen soll ist uns wohl allen klar. Manchmal entstehen gerade daraus wunderbare neue Gerichte. Reste lassen sich wunderbar zu Suppen oder Aufläufen verarbeiten. Oder man verpackt sie in Teig und macht Ravioli, Teigtaschen, Tacos oder etwas Ähnliches daraus.

Resteverwertung Brot

Auf Instagram habe ich bereits ein wenig davon berichtet, was ich alles aus Brotresten zubereite. Und jetzt möchte ich gerne auch hier im Blog noch ein wenig auf das Thema Resteverwertung Brot eingehen.
In meiner Kindheit haben wir im Winter jeweils übrig gebliebenes Brot an die Wildenten verfüttert. Inzwischen wissen wir, dass dies für die Vögel ungesund und manchmal sogar tödlich enden kann. Also wohin mit den Brotresten?

5 Wege wie du altes Brot weiterverwendest mit Rezept für Brot-Chips

5 Wege, wie du altes Brot weiterverwendest
  1. Bereite aus Altbrot ein frisches Brot zu. Wie das geht, erfährst du im Beitrag „Brot aus Altbrot“.
  2. Verarbeite das Brot zu Paniermehl. Das geht ganz einfach. Ich trockne altes Brot in Würfel geschnitten in der Restwärme des Backofens und mahle es danach in meinem Mixer (Achtung Betriebsanleitung des Mixers beachten und nachlesen, ob er dafür geeignet ist. ) Falls das Paniermehl nach dem Mahlen nicht ganz trocken ist, sollte es getrocknet werden, bis die Restfeuchtigkeit entwichen ist.  Meist verwende ich dafür Ruchbrot, aber auch mit Vollkornmehl geht das gut,
  3. Koche Knödel aus dem Altbrot. Dafür schneide ich übrig gebliebenes Brot, vor allem wenn es sich um Weissbrot, wie Zopf, Brötchen oder Toast handelt, in Würfel und friere sie ein, bis ich genug für eine grosse Portion Knödel gesammelt habe. Knödel bereite ich „Handgelenk mal pi“ zu, wenn du unsicher bist, kannst du dich an diesem Rezept orientieren: Knödel.
  4. Lege dir einen Vorrat an Croûtons an. Dazu schneidest du übrig gebliebenes Brot in Würfeli. Wer mag, schneidet die Kruste dafür ab. Ich finde das schade und lasse die Kruste am Brot. Vermische die Brötwürfeli mit etwas Speiseöl oder Butter, salze sie und vermische sie mit Kräuter deiner Wahl und/oder Knoblauch.
  5. Wenn du Baguette übrig hast, bereite Brot-Chips zu. Wenn es dir so geht wie mir, wirst du begeistert sein. Schneide für die Brot-Chips das Baguette von „gestern“ in ganz dünne Scheiben. Gebe die Baguette-Scheiben in eine Schüssel und vermische diese mit Öl oder Butter. Sei kreativ beim Würzen. Ich mag die Brot-Chips gerne mit Knoblauch und Salz oder mit Chili. Geröstet werden sie dann im Backofen oder der Heissluftfriteuse. Da die Chips ja ziemlich dünn sind, sollten dabei nicht aus den Augen gelassen werden, damit sie nicht verbrennen.

Rezept für Brot-Chips

Brot-Chips
Brot-Chips
Rezept drucken
5 von 1 Bewertung

Rezept für Brot-Chips

Ein tolles Rezept für die Resteverwertung von altem Brot, wie zum Beispiel dem Baguette vom Vortag.

Zutaten

  • 250 g Baguette oder Brötchen vom Vortag
  • 2 – 3 EL flüssige Butter oder Olivenöl
  • Salz, Pfeffer, Knoblauch, usw. nach Wahl

Anleitungen

  • Schneide für die Brot-Chips das Baguette von „gestern“ in ganz dünne Scheiben. Gebe die Baguette-Scheiben in eine Schüssel und vermische diese mit Öl oder Butter.
  • Sei kreativ beim Würzen. Ich mag die Brot-Chips gerne mit Knoblauch und Salz oder mit Chili.
  • Geröstet werden sie dann im Backofen bei 180 Grad oder der Heissluftfriteuse. Da die Chips ja ziemlich dünn sind, sollten sie dabei nicht aus den Augen gelassen werden, damit sie nicht verbrennen.

Bei der Rettung mit dabei waren:

Brittas Kochbuch – Chili-sin-Carne-Pizza
Cakes, Cookies and more – Brot Chips
Turbohausfrau – Pavlova mit Tarocco-Blutorangen
Brotwein – Semmelknödelsalat – Saure Knödel Salat
Anna Antonia-Herzensangelegenheiten – Resteküche – gut eingewickelt
Pane-Bistecca – Risotto Puffer-Kochen mit Resten
BackeBackeKuchen – Schwarzbrotknödel mit Sauerkraut
Das Mädel vom Land – Fenchel-Brot-Suppe
Bonjour Alsace – knusprig gebratene Nudeln
our food creations – Bratenreste kreativ verwerten
Cahama – Kartoffelbrei-Muffins
Kaffeebohne – Himbeer-Mascarpone-Dessert
Volkermampft – Haferflocken-Möhren Cracker – gesünder Snacken

Hacktätschli mit Karotten, Haferflocken und Cafe de Paris Sauce

Wie bereitest du Hacktätschli zu? Mischst du Toastbrot unter die Masse?

Hacktätschli (Frikadellen) , Hackbraten und Co. lassen sich wunderbar „strecken“. Meist wird dafür weisses Toastbrot verwendet, welches eigentlich nur leere Kalorien ist. Meiner Meinung nach ist es sinnvoller, die Hacktätschli mit Zutaten zu „strecken“ die gesünder sind. Mit Gemüse zum Beispiel werden sie auch schön saftig und schmecken grossartig. Dafür können je nach Gusto verschiedene Gemüsesorten verwendet werden, wie z. B. Sellerie, Rüebli oder Lauch.

Hacktätschli mit Haferflocken und Rüebli
Hacktätschli mit Haferflocken und Rüebli

Ich verwende dazu gerne Rüebli und Haferflocken. Mit dieser Kombination werden die Hacktätschli aussen schön knusprig und bleiben dabei innen schön saftig. Zwei Zutaten, die sich auch im Warenkorb der #foodiechallenge von Foodblogs Schweiz befinden. Rüebli (Karotten) und Haferflocken sind für mich sowieso ein unschlagbares Duo in der Küche, weil sie sowohl für deftige wie auch süsse Speisen verwendet werden können. Ganz fein sind sind z. B. auch Rüebli-Pancakes mit Haferflocken. Im Warenkorb der Challenge vom Januar waren neben Rüebli und Hafer auch noch Lauch, Kartoffeln, Randen und Birnen.

Hacktätschli mit Haferflocken und Rüebli
Hacktätschli mit Haferflocken und Rüebli

Rezept für Hacktätschli (Frikadellen) mit Karotten, Haferflocken und Café de Paris Sauce

Hacktätschli

Die Haferflocken mit heisser Milch übergiessen und quellen lassen. Rüebli, Zwiebeln und Knoblauch in etwas Öl dünsten, bis sie schön weich sind. Abkühlen lassen. Hackfleisch, vorbereitete Haferflocken, gedünstetes Gemüse, Ei, Senf und Gewürze in eine grosse Schüssel geben und gut miteinander verkneten. Aus der Masse Hacktätschli formen und sie in etwas Bratbutter oder Öl braten. Wenn die Hacktätschli die gewünschte Garstufe erreicht haben, diese im Backofen warm halten.

Sauce

Alle Zutaten, bis und mit der Knoblauchzehe, in die Pfanne geben und die Butter aufschäumen lassen. Den Rahm dazu geben und kurz aufköcheln . Mit Salz und Pfeffer abschmecken und zu den Hacktätschli servieren.

Hacktätschli mit Haferflocken und Rüebli

Rezept für Hacktätschli (Frikadellen) mit Karotten, Haferflocken und Café de Paris Sauce

Die leckeren Hacktätsschli werden mit Rüebli und Haferflocken zubereiten und werden so gesünder und saftiger.
Gericht: Hauptgericht
Land & Region: Schweiz
Keyword: Hackfleisch, Haferflocken, Rüebli

Zutaten

Hacktätschli

  • 100 g Haferflocken
  • 150 ml Milch
  • 1 Zwiebel fein gehackt
  • 1 Knoblauchzehe fein gehackt
  • 200 g Rüebli fein gehackt
  • 1 TL Olivenöl
  • 500 g Rindshackfleisch
  • 1 Ei
  • 1 EL Senf
  • 1/2 TL Curry
  • Salz und Pfeffer

Sauce

  • 50 g Butter
  • 1/2 TL getrocknete Kräuter
  • 1 TL Senf scharf
  • 1 TL Worcestersauce
  • 1/2 TL Currypulver
  • 1 Knoblauchzehe
  • 150 ml Vollrahm
  • Salz und Pfeffer zum Abschmecken

Anleitungen

Hacktätschli

  • Die Haferflocken mit heisser Milch übergiessen und quellen lassen. Rüebli, Zwiebeln und Knoblauch in etwas Öl dünsten, bis sie schön weich sind. Abkühlen lassen.
  • Hackfleisch, vorbereitete Haferflocken, gedünstetes Gemüse, Ei, Senf und Gewürze in eine grosse Schüssel geben und gut miteinander verkneten. Aus der Masse Hacktätschli formen und sie in etwas Bratbutter oder Öl braten. Wenn die Hacktätschli die gewünschte Garstufe erreicht haben, diese im Backofen warm halten.

Sauce

  • Alle Zutaten, bis und mit der Knoblauchzehe, in die Pfanne geben und die Butter aufschäumen lassen. Den Rahm dazu geben und kurz aufköcheln . Mit Salz und Pfeffer abschmecken und zu den Hacktätschli servieren.

En Guete!

    Notizen

    Ich gebe die Hackmasse in die Küchenmaschine und lasse es „kneten“, bis sich alles gut verbunden hat.
    Einen Teil der Rüebli, z.B. durch Sellerie oder Lauch ersetzen.

    Auch die anderen Kernteammitglieder von Foodblogs Schweiz waren wieder aktiv und haben was köstliches für uns gekocht.

    Marlene‘ sweet things : Wintergemüse Tarte

    Die Angelones; Haferflocken-Gemüsesuppe

    Princess: Birnen-Vanille Porridge

    Foodwerk: Ofen Kartoffel Eintopf mit Lauch und Wienerli

    Foodblogs Schweiz Challenge

    Regionales Superfood Brot mit Leinsamen und Sonnenblumenkernen

    #synchronbacken – regionales Superfood Brot mit Leinsamen und Sonnenblumenkernen

    Vergangenes Wochenende fand eine weitere Ausgabe des Synchronbackens von Froms Snuggs Kitchen und dem Kochtopf statt. Ich habe nicht nachgezählt, aber ich habe bestimmt schon fast 50 mal an diesem spannenden Event mitgemacht. Die Rezepte dazu findest du hier: Rezepte Synchronbacken.

    Superfood Brot mit Leinsamen und Sonnenblumenkernen
    Superfood Brot mit Leinsamen und Sonnenblumenkernen

    Das Rezept für dieses Synchronbacken haben wir von Chili und Ciabatta . Die Zubereitung des Teiges war war unproblematisch und einfach. Ich habe nur einen Drittel des Teiges zubereitet, da ich zuerst ausprobieren wollte, wie uns das Brot schmeckt. Ich habe das Rezept ein wenig abgeändert, noch Sonnenblumenkerne zu den Leinsamen gegeben und sowohl Ruch-, Weiss- und Vollkornmehl verwendet. Da es in meiner Küche mit nur knapp 19 Grad eher kühler ist, habe ich den Teig fast 3 Stunden gehen lassen, bevor ich ihn geformt habe. Das geformte Brot durfte danach nochmals etwas mehr als eine Stunde gehen. Das Brot habe ich im Topf gebacken, weil das bei meinem Backofen die zuverlässigste Methode zum Brotbacken ist.

    Superfood Brot mit Leinsamen und Sonnenblumenkernen

    Rezept für Superfood Brot mit Leinsamen und Sonnenblumenkerne

    Alle Zutaten in die Schüssel der Küchenmaschine geben und 5 min auf dem Minimum kneten lassen. Danach 10 min auf Stufe 1 (eine Stufe höher als das Minimum) kneten lassen.

    Bei Raumtemperatur zugedeckt um etwa das Doppelte aufgehen lassen. (Im Original-Rezept steht 1 Stunde. Bei mir hat es bei 19 Grad fast 3 Stunden gedauert.) Den Teig zu einer Kugel formen und auf eine bemeltes Backpapier legen. Zugedeckt 20 min ruhen lassen. Den Ball an drei Seiten etwas flach rollen, so das „Flügel“ entstehen. Diese der Reihe nach hochklappen. Die entstandenen Ecken zu einem Dreieck ausformen.

    Ein Backpapier auf Topfgrösse zuschneiden. Das Brot mit den eingeschlagenen Teilen nach unten darauf legen. Das Brot mit Mehl bestauben und eine Stunde aufgehen lassen.Eine halbe Stunde vor dem Backen einen geeigneten Topf im Backofen auf 240 Grad vorheizen.

    Das Brot parallel zu den Seiten einschneiden und vorsichtig mit dem Backpapier in den Topf legen. Den Topf mit dem Deckel verschliessen und das Brot 20 min so backen. Den Deckel entfernen und die Temperatur auf 200 Grad senken. Das Brot weiter 10 bis 15 Minuten fertig backen. Auf einem Gitter auskühlen lassen.

    Superfood Brot mit Leinsamen und Sonnenblumenkernen
    Superfood Brot mit Leinsamen und Sonnenblumenkernen
    Rezept drucken
    5 von 4 Bewertungen

    Rezept für Superfood Brot mit Leinsamen und Sonnenblumenkerne

    Der Hefeteig für das Superfood Brot wird mit Poolish und Brühstück zubereitet.
    Gericht: Brot
    Keyword: Brot, Hefeteig, Leinsamen, Sonnenblumenkerne, Vollkorn

    Zutaten

    Poolish

    • 50 g Ruchmehl
    • 65 g Wasser
    • 0.25 g Hefe

    Brühstück

    • 25 g Leinsamen
    • 25 g Sonnenblumenkerne
    • 70 g Wasser

    Zutaten Hauptteig

    • Poolish
    • Brühstück
    • 170 g Vollkornmehl
    • 100 g Weissmehl
    • 150 g Wasser
    • 3 g Hefe
    • 7 g Salz

    Anleitungen

    Poolish

    • Hefe, Wasser und Ruchmehl mit einander verrühren und zugedeckt bei Raumtemperatur 12 Stunden stehen lassen.

    Brühstück

    • Leinsamen und Sonnenblumenkerne mit kochendem Wasser übergiessen. Abkühlen lassen und über Nacht im Kühlschrank quellen lassen.

    Hauptteig

    • Alle Zutaten in die Schüssel der Küchenmaschine geben und 5 min auf dem Minimum kneten lassen. Danach 10 min auf Stufe 1 (eine Stufe höher als das Minimum) kneten lassen.
    • Bei Raumtemperatur zugedeckt um etwa das Doppelte aufgehen lassen. (Im Original-Rezept steht 1 Stunde. Bei mir hat es bei 19 Grad fast 3 Stunden gedauert.)
    • Den Teig zu einer Kugel formen und auf eine bemeltes Backpapier legen. Zugedeckt 20 min ruhen lassen.
    • Den Ball an drei Seiten etwas flach rollen, so das „Flügel“ entstehen. Diese der Reihe nach hochklappen. Die entstandenen Ecken zu einem Dreieck ausformen.
    • Ein Backpapier auf Topfgrösse zuschneiden. Das Brot mit den eingeschlagenen Teilen nach unten darauf legen. Das Brot mit Mehl bestauben und eine Stunde aufgehen lassen.
    • Eine halbe Stunde vor dem Backen einen geeigneten Topf im Backofen auf 240 Grad vorheizen.
    • Das Brot parallel zu den Seiten einschneiden und vorsichtig mit dem Backpapier in den Topf legen. Den Topf mit dem Deckel verschliessen und das Brot 20 min so backen. Den Deckel entfernen und die Temperatur auf 200 Grad senken. Das Brot weiter 10 bis 15 Minuten fertig backen.
    • Auf einem Gitter auskühlen lassen.

    Notizen

    *Neben der Hefemenge hat auch die Raumtemperatur einen Einfluss auf die Aufgehzeit. Man rechnet dabei, dass sie sich pro 5 Grad plus halbiert. Oder eben bei einer kälteren Temperatur entsprechend verlängert.
     
    Leinsamen gelten als gesund. Sie enthalten viel gesunde Stoffe und tun auch dem Darm gut. Allerdings sollten sie in nicht zu grossen Mengen verzehrt werden. Also nicht das ganze Brot auf einmal essen. 😉

    Beim Synchronbacken auch mit dabei waren:

    zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
    Sandra von From-Snuggs-Kitchen
    Birgit M. von Backen mit Leidenschaft
    Britta von Backmaedchen 1967
    Désirée von Momentgenuss
    Tina von Küchenmomente
    Friederike von Fliederbaum
    Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum
    Tanja von Tanja’s „Süß & Herzhaft“
    Ingrid von auchwas
    Petra von genusswerke
    Simone von zimtkringel
    Dagmar von Dagmar brotecke
    Tamara von Cakes, Cookies and more
    Ilka von Was machst du eigentlich so?!
    Volker von Volkermampft
    Nora von Haferflocke – Der Blog
    Wilma von Pane-Bistecca
    Bettina von homemade & baked
    Johanna von Dinkelliebe | Backblog Foodblog Genussblog
    Anna von Frau M aus M
    Manuela von Vive la rèduction!
    Uschi von diebrotkrise
    Geri von Lecker mit Geri

    Rezept für Bretzeli aus Mailänderli-Teig

    Kennst du die Bretzeli? 


    Falls nicht, musst du sie unbedingt mal probieren. Selbstgemacht und ganz frisch schmecken sie mir am besten. Aber aufgepasst, die Herstellung ist nicht ganz ohne. Für „Brätzeli“ braucht es ein spezielles Bretzeli-Eisen. Welches du vermutlich nur selten brauchen wirst. Die Guten Exemplare halten dann aber Jahrzehnte und man könnte sich auch eins mit jemandem teilen. Leider gibt es das, welches ich habe, nicht mehr zu kaufen. Wer Glück hat, findet noch eins aus zweiter Hand, aber die werden im Moment eher teuer gehandelt. Es gibt aber auch günstigere Varianten zu kaufen. Da ich aber keines davon ausprobiert habe, kann ich euch leider keine Empfehlung aussprechen.


    Es gibt verschiedene Sorten von Bretzeli die meisten davon sind süss. Aber auch die salzigen Varianten schmecken grandios. Die Wassserbretzeli sind etwas weniger aufwendig als die aus festem Teig.

    Bretzeli aus Mailänderliteig
    Bretzeli aus Mäiländerliteig

    Rezept für Bretzeli aus Mailänderliteig

    Meist nehme ich dafür aber einen Mailänderli-Teig. Dieser wird in Kügelchen portioniert und im Bretzeli-Eisen gebacken. Wenn es schneller gehen soll, forme ich den Teig zu Rollen und friere diese für 30 Minuten ein. Danach lässt sie sich prima in Scheiben schneiden, welche dann im Bretzeli-Eisen gebacken werden können. Das Backen ist einfach, aber es dauert ewig, bis alle ausgebacken sind. Und ich verbrenne mir dabei jedes Mal die Finger. Gegessen sind sie dann dafür aber schneller als man denkt, denn die hauchdünnen Guetzli schmecken einfach köstlich.

    Für die „Brätzeli“ die Butter schaumig rühren und dann zusammen mit dem Zucker nochmals weichrühren. Die Eier nach und nach dazugeben und solange rühren, bis die Masse heller geworden ist. Salz und Vanillepaste unterrühren. Das Mehl dazugeben und von Hand zu einem Teig kneten. Den Teig zu vier, ca. 3 cm dicken Rollen formen und für ca. 30 Minuten in den Tiefkühler geben. Die Rolle in Scheiben schneiden und im Bretzeli-Eisen ausbacken. Die Bretzeli auf einem Gitter auskühlen lassen.

    Die „Brätzeli“ können, solange sie heiss sind, in Form gebracht werden.

    Bretzeli aus Mailänderliteig
    Bretzeli aus Mäiländerliteig

    Rezept für Bretzeli aus Mailänderliteig

    Die etwas aufwendig zu backenden Guetzli sind meist schneller weg als man denkt, denn die hauchdünnen Bretzeli schmecken einfach köstlich.

    Zutaten

    • 250 g Butter oder Margarine
    • 250 g Zucker
    • 3 Eier
    • 1 Prise Salz
    • 1 TL Vanillepaste oder 1 Zitrone abgeriebene Schale
    • 500 g Mehl

    Anleitungen

    • Für die Bretzeli die Butter schaumig rühren und dann zusammen mit dem Zucker nochmals weichrühren. Die Eier nach und nach dazugeben und solange rühren, bis die Masse heller geworden ist. Salz und Vanillepaste unterrühren. Das Mehl dazugeben und von Hand zu einem Teig kneten.
    • Den Teig zu vier, ca. 3 cm dicken Rollen formen und für ca. 30 Minuten in den Tiefkühler geben. 
    • Die Rolle in Scheiben schneiden und im Bretzeli-Eisen ausbacken. Die Bretzeli auf einem Gitter auskühlen lassen.

    Notizen

    Wer den Teig nicht zu Rollen formen möchte, kann dieser auch direkt nach der Zubereitung zu Kügelchen formen und diese im Bretzeli-Eisen ausbacken.
    Die Bretzeli können, solange sie heiss sind, in Form gebracht werden.
    Bretzeli aus Mailänderliteig
    Bretzeli – Brätzeli
    Rezept für Bretzli aus Mailänderliteig

    Orangenpunsch-Sirup mit Karkadeblüten

    Eigentlich mag ich ja lieber heisse Schokolade, den ich bin nicht so der Punsch- oder Glühweintrinker, dies aber vor allem, weil ich warmen Alkohol nicht gerne trinke. Aber fruchtige Varianten wie der Orangenpunsch-Sirup mit Karkadeblüten schmecken mir richtig gut. Er wird aus einem Sud mit Gewürzen und Karkadeblüten und frischem Orangensaft zubereitet.

    Orangenpunsch-Sirup mit Karkadeblüten

    Rezept für Orangenpunsch-Sirup mit Karkadeblüten

    Für den Sirup das Wasser zusammen mit den Gewürzen aufkochen lassen. Die Karkadeblüten dazu geben und für 24 Stunden ziehen lassen. Den Tee durch ein Sieb in eine Pfanne giessen (ergibt ca. 150 ml und mit dem Orangensaft auf 600 ml auffüllen. Den Zucker dazugeben und aufkochen lassen. Für 2 bis 3 Minuten köcheln lassen und heiss in saubere Flaschen füllen. Im Kühlschrank aufbewahren. Sollte der Sirup länger halten, empfehle ich ihn in den Flaschen noch einzukochen.

    Orangenpunsch-Sirup mit Karkadeblüten
    Rezept drucken
    5 von 1 Bewertung

    Rezept für Orangenpunsch-Sirup mit Karkadeblüten

    Der feine Orangenpunsch-Sirup mit Karkadeblüten kann sowohl heiss und kalt genossen werden.

    Zutaten

    • 500 ml Orangensaft möglichst frisch gepresst vom Fruchtfleisch befreit
    • 200 g weisser Zucker
    • 200 ml Wasser
    • 1-2 EL Karkadeblüten
    • 4 Sternanis
    • 4 Nelken
    • 1 Zimtstange
    • 4 Kardamom-Kapseln

    Anleitungen

    • Das Wasser zusammen mit den Gewürzen aufkochen lassen. Die Karkadeblüten dazu geben und für 24 Stunden ziehen lassen. 
    • Den Tee durch ein Sieb in eine Pfanne giessen (ergibt ca. 150 ml und mit dem Orangensaft auf 600 ml auffüllen. Den Zucker dazugeben und aufkochen lassen. Für 2 bis 3 Minuten köcheln lassen und heiss in saubere Flaschen füllen.
    • Im Kühlschrank aufbewahren. Sollte der Sirup länger halten, empfehle ich ihn in den Flaschen noch einzukochen.

    Notizen

    Für ca. 400 ml Sirup

    Weihnachtliches Apfel-Schichtdessert im Glas

    Desserts im Glas haben es mir angetan. Sie lassen sich super vorbereiten und passen zu praktisch jeder Gelegenheit. Im Blog findest du einige Ideen für Desserts aus dem Glas. Da gibt es zum Beispiel das Lebkuchen Tiramisu, den Himbeertraum oder auch das Mandarinen Schichtdessert. Für das Apfel-Schichtdessert habe ich Zimt, Äpfel, Mascarpone und Rahm zu einem himmlischen Weihnachtsdessert in ein Glas geschichtet.

    Apfel-Schichtdessert im Glas
    Apfel-Schichtdessert im Glas

    Rezept für weihnachtliches Apfel-Schichtdessert

    Apfel-Kompott

    Die Apfelwürfeli zusammen mit dem Süssmost, dem Vanillezucker und dem Zimt in eine Pfanne geben und mittlerer Hitze köcheln lassen, bis die Apfelwürfeli weich aber noch nicht ganz verkocht sind. Den Kompott abkühlen lassen.

    Mascarpone-Rahm

    Den Rahm steif schlagen. Den Mascarpone mit Puderzucker und Vanillepast verrühren. Den Rahm unter heben.

    Vor dem Servieren den Apfelkompott auf Gläser verteilen und mit der Creme bedecken. Nach Belieben verzieren und servieren.

    Rezept drucken
    5 von 2 Bewertungen

    Rezept für weihnachtliches Apfel-Schichtdessert im Glas

    Das Weihnachtliche Apfel-Schichtdessert im Glas ist ein einfaches, aber erstaundlich leckeres Dessert.

    Zutaten

    Für die Äpfel

    • 400 g Äpfel in 1 cm grosse Würfeli
    • 40 ml Süssmost
    • 1 EL Vanillezucker
    • 1/2 TL Zimt

    Für die Mascarpone-Rahm

    • 250 ml Vollrahm (Sahne)
    • 125 g Mascarpone
    • 1/2 TL Vanillepaste
    • 20 g Puderzucker

    Anleitungen

    Äpfel

    • Die Apfelwürfeli zusammen mit dem Süssmost, dem Vanillezucker und dem Zimt in eine Pfanne geben und bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis die Apfelwürfeli weich aber noch nicht ganz verkocht sind. Den Kompott abkühlen lassen.

    Mascarpone Rahm

    • Den Rahm steif schlagen. Den Mascarpone mit Puderzucker und Vanillepast verrühren. Den Rahm unterheben.

    Vor dem Servieren

    • Den Apfelkompott auf Gläser verteilen und mit der Creme bedecken. Nach Belieben verzieren und servieren.

    En Guete!

      Apfel-Schichtdessert im Glas
      Apfel-Schichtdessert im Glas