Dieses Jahr haben wir uns allerdings einen besonders heissen Sommer ausgesucht, um hier zu bleiben. Es ist warm wie im Süden, einfach ohne Klimaanlage. Dafür kommen wir in den Genuss, den 1. August wieder einmal zu Hause zu feiern und die Schweiz auch kulinarisch ein bisschen in den Mittelpunkt zu stellen. Im Blog haben sich über die Jahre viele Schweizer Rezepte angesammelt, Klassiker, einfache Alltagsgerichte und kleine Lieblingsrezepte, die uns durchs Jahr begleiten. Diese Sammlung möchte ich gerne mit euch teilen. Vielleicht findet ihr etwas, das ihr schon lange wieder einmal kochen wolltet, oder entdeckt ein neues Lieblingsrezept.
Schweizer Rezepte
Stöbert gerne durch die Übersicht; ich hoffe, es ist für viele von euch etwas Passendes dabei.
Zum Schluss bleibt mir nur noch, euch morgen einen schönen Schweizer Nationalfeiertag zu wünschen.
https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2026/07/Monatsrueckblick-8.png8401500Tamarahttps://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.pngTamara2026-07-31 08:00:002026-07-24 17:19:01Schweizer Klassiker zum 1. August
Am 1. August begeht die Schweiz ihren Nationalfeiertag, der an den Bundesbrief von 1291 erinnert. Traditionell wird dieser Tag mit typischen Bräuchen wie Höhenfeuern, Feuerwerk, Brunch auf dem Bauernhof und politischen Reden begangen. Aufgrund der anhaltenden Dürre werden Höhenfeuer und Feuerwerk in diesem Jahr vermutlich ausfallen. Kulinarisch bietet der Nationalfeiertag jedoch zahlreiche Highlights.
Als Erstes denke ich an den 1.-August-Weggen. Danach kommt alles, was man für einen gemütlichen Brunch braucht: Zopf, Käse, Aufschnitt. Zum Znacht passen natürlich Grilladen oder ein Wurst-Käse-Salat.
1. August-Weggen
Wie man den 1. August-Weggen vorbereiten kann
Der 1. August-Weggen könnt ihr auf verschiedene Arten vorbereiten. Zum einen könnt ihr das ganze Rezept am 1. August frisch zubereiten und ihn dann auch gleich warm geniessen. Ihr könnt die Brötli aber auch früher fertig backen, einfrieren und am Feiertag nur noch kurz aufbacken. Oder ihr bereitet die Brötchen am Vortag vor und backt sie nach einer Nacht im Kühlschrank frisch, diese Variante erkläre ich euch weiter unten.
Persönlich habe ich mich diesen Sommer fürs Einfrieren entschieden. So bin ich gut vorbereitet, und falls etwas anderes dazwischenkommt wie ein Brunch auf dem Bauernhof, eine spontane Einladung oder mehr/weniger Personen, die zum Zmorgen zu Hause sind, kann ich die Brötchen im Tiefkühler lassen oder genau so viele aufbacken, wie wir benötigen.
Der Teig – einfach und zuverlässig
Die Zubereitung – das Rezept dazu findet ihr im Anschluss – ist gar nicht schwer. Der Teig ist in ca. 15 Minuten gemacht, dann darf er ruhen, bevor er geformt wird. Normalerweise lasse ich ihn etwa 2 Stunden bei Raumtemperatur aufgehen, bis er sich verdoppelt hat. Danach forme ich die Brötchen und lasse sie nochmals 30 Minuten gehen.
Kurz vor dem Backen kann man mit einem scharfen Messer oder einer Schere ein Schweizerkreuz in die Brötchen schneiden. Das sieht nicht nur hübsch aus, sondern sorgt auch für eine schöne Form.
Übernachtgare – perfekt für entspannte Feiertage
Wenn ihr die Brötchen am Vortag vorbereiten möchtet, geht ihr so vor:
Teig herstellen und 1 Stunde anspringen lassen.
Brötchen formen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen.
Das Blech gut abdecken (z. B. mit einer Haube oder Frischhaltefolie) und über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Am Morgen die Brötchen 40 – 60 Minuten akklimatisieren lassen, damit sie nicht eiskalt in den Ofen kommen.
Schweizerkreuz einschneiden und wie im Rezept beschrieben backen.
Die Brötchen werden wunderbar aromatisch, bleiben saftig und passen perfekt zu jedem 1.-August-Brunch.
Smoothie Bowls gehören für mich einfach zum Sommer. Sie sind kühl, süss, schnell gemacht und fühlen sich ein bisschen an wie ein Freifahrtschein für Glace zum Zmorgen, nur eben in gesund. Genau diese Mischung liebe ich: etwas, das nach Dessert schmeckt, aber trotzdem voller Früchte steckt und mich gut in den Tag starten lässt.
Smoothie Bowl mit Kirschen
Kirschen
Kirschen (oder Chriesi, wie wir hier sagen) spielen dabei für mich eine besondere Rolle. Ich liebe sie schon immer. Wenn ich frische Kirschen zu Hause habe, esse ich meistens viel zu viele davon. Ich kann gar nicht mehr aufhören und am liebsten mache ich das draussen im Garten, wo ich die Steine einfach weit weg spucken kann. Vielleicht ist es genau diese Kindheitsfreiheit, die ich mit Kirschen verbinde, welche diese Smoothie Bowl für mich so besonders macht.
Für die Bowl friere ich die Kirschen gern selbst ein. Das lohnt sich total, aber natürlich funktionieren auch gekaufte TK-Kirschen wunderbar. Gerade im Alltag, wenn es schnell gehen muss. Und schnell geht dieses Rezept wirklich: Alles kommt einfach in den Mixer oder Handmixer, einmal durchmixen, fertig.
Mit griechischem Joghurt
Ich mache meine Smoothie Bowl am liebsten mit griechischem Joghurt. Der ist weniger sauer, dafür cremiger und gibt der Bowl eine richtig schöne Konsistenz. Wenn meine Proteinzufuhr gerade etwas knapp ist, kommt auch mal ein Löffel Proteinpulver dazu. Und Crunch darf nie fehlen, ein bisschen Granola, ein paar Nüsse oder einfach das, was gerade da ist. Im Alltag landet meist sowieso einfach alles in der Bowl, was ich finde. Hauptsache, es geht unkompliziert und schmeckt.
Für mehr Abwechslung
Was ich an Smoothie Bowls so mag? Sie sind extrem flexibel. Wenn du keine Kirschen hast oder gerade Lust auf etwas anderes, kannst du einfach andere gefrorene Früchte verwenden. Beeren funktionieren super, Mango macht die Bowl tropisch, und mit Pfirsich wird sie besonders mild und sommerlich. Für Familien ist das ideal, jeder kann sich die Bowl so zusammenstellen, wie es gerade passt.
Diese Smoothie Bowl ist ein typisches Sommerrezept aus meiner Alltagsküche: schnell, kühlend, fruchtig und perfekt für warme Tage.
Zutaten
200gTK-Kirschen
120gJoghurtNature oder Griechisch
½Bananeoptional für mehr Cremigkeit
1TL Honig oder Ahornsirupoptional
1-2ELMilch für eine weichere Konsistenznach Bedarf
Deko
Kirschen, Granola, Kokos, Nüsse, …
Anleitungen
Joghurt und gefrorene Kirschen in den Mixer geben.
Optional Banane und Honig hinzufügen.
Alles cremig mixen. Falls nötig 1–2 EL Milch zugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
In eine Schüssel füllen und mit Kirschen sowie weiteren Toppings dekorieren
Diese Smoothie Bowl ist ein typisches Sommerrezept aus meiner Alltagsküche: schnell, kühlend, fruchtig und perfekt für warme Tage. Und sie ist ein schönes Beispiel dafür, wie einfach ein gesundes Frühstück sein kann, ohne dass man auf Genuss verzichten muss.
https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2026/07/Smoothie-Bowl.jpg11262000Tamarahttps://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.pngTamara2026-07-22 11:39:402026-07-24 13:41:30Easy Smoothie Bowl mit Kirschen
Es gibt Rezepte und dazu gehören natürlich auch Teige, die begleiten mich über Jahre hinweg. Es wird ausprobiert, verändert, wieder ausprobiert und dann beginnt ich wieder von vorn. Genau so ging es mir mit dem Olivenölteig für die spanischen Empanadas. Ich wollte einen Teig, der nicht nur gut formbar ist, sondern auch nach dem Backen die richtige Balance aus Zartheit, Biss und Aroma hat. Ein Teig, der die Füllung trägt. Nach vielen Versuchen ist er nun genau so, wie ich ihn haben möchte.
Empanadas mit Olivenölteig
Warum Olivenölteig?
Olivenölteig unterscheidet sich vom klassischen Butterteig, die wir in der Schweizer Küche häufiger verwenden. Das Olivenöl bringt nicht nur Geschmack, sondern beeinflusst auch die Textur:
Feiner Biss: Der Teig wird geschmeidig und elastisch, ohne bröselig zu werden.
Aroma: Ein mildes, fruchtiges Olivenöl verleiht dem Teig eine mediterrane Note.
Stabilität: Der Teig bleibt beim Formen flexibel und reisst weniger schnell als ein Butterteig.
Alltagstauglichkeit: Olivenöl ist schneller verarbeitet, da es nicht gekühlt werden muss.
Kurz gesagt, ich backe gerne mit mildem Olivenöl (auch süsses Gebäck), es lässt sich leicht verarbeiten und hält sich besser als Butter im Vorrat.
Die Konsistenz
Die grösste Herausforderung bei Olivenölteig ist die richtige Konsistenz. Er darf nicht zu weich sein, sonst verliert er beim Backen seine Struktur oder lässt sich schlecht füllen und formen. Ist er zu fest, lässt er sich schlecht ausrollen und trocknet schnell aus. Die Balance entsteht durch das Zusammenspiel von Mehl, Öl und Wasser.
Ich habe lange an diesem Rezept gearbeitet, weil kleine Anpassungen grosse Wirkung haben. Ein Teelöffel mehr Wasser, ein etwas kräftigeres Olivenöl, eine andere Mehltype, all das verändert den Teig. Besonders in Schweizer Küchen, wo wir häufig mit Weissmehl, lohnt es sich, die Flüssigkeitsmenge langsam heranzutasten. Der Teig sollte sich weich anfühlen, aber nicht kleben. Der Teig sollte dabei möglichst wenig geknetet werden, damit er nachher beim Backen nicht zäh wird.
Empanadas aus Olivenölteig
Rezept für Olivenölteig für Empanadas
Mehl, Salz und Paprikapulver in eine Schüssel geben. Olivenöl und Wasser nach und nach hinzufügen und zu einem glatten, elastischen Teig verkneten. Falls der Teig zu trocken wirkt, esslöffelweise etwas Wasser ergänzen. Den Teig in Folie wickeln und 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.
1TL Paprikapulveroptional, für Farbe und Geschmack
Anleitungen
Mehl, Salz und Paprikapulver in eine Schüssel geben. Olivenöl und Wasser nach und nach hinzufügen und zu einem glatten, elastischen Teig verkneten. Falls der Teig zu trocken wirkt, esslöffelweise etwas Wasser ergänzen. Den Teig in Folie wickeln und 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.
https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2026/07/Empanadas.jpg11252000Tamarahttps://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.pngTamara2026-07-16 13:55:302026-07-16 13:55:31Olivenölteig für Spanische Empanadas
Gemüse spielt in vielen Küchen eine Nebenrolle. Es ist Beilage, Ergänzung oder Pflichtprogramm. Selten aber der eigentliche Star auf dem Teller. Gleichzeitig wünschen sich viele Menschen, mehr Gemüse zu essen: aus gesundheitlichen Gründen, aus Genuss, aus Verantwortung oder einfach, weil es gut tut. Und doch scheitert genau das im Alltag oft schneller, als man denkt. Aus Erfahrung weiss ich, dass wir unsere Vorsätze in dieser Richtung schnell vergessen, weil wir andere Lebensmittelgruppen wie Proteine und Kohlenhydrate in den Vordergrund setzen.
Gemüseküche bedeutet für mich nicht Verzicht, nicht Dogma und auch nicht zwingend vegetarisch. Gemüseküche bedeutet, Gemüse ernst zu nehmen. Ihm Raum zu geben, es richtig zuzubereiten, gut zu würzen und so zu kombinieren, dass es sättigt, Freude macht und selbstverständlich Teil des Alltags wird. Es heisst wir geben dem Gemüse die Hauptrolle, Pasta und Fleisch treten ganz zurück oder bekommen zumindest nur noch eine Nebenrolle.
In meinen Kochkursen erlebe ich immer wieder, dass es dafür keine komplizierten Rezepte braucht. Entscheidend sind vielmehr ein paar grundlegende Prinzipien und das Vertrauen, dass Gemüse mehr kann, als wir ihm oft zutrauen. Wichtig dabei ist, dass wir dem Gemüse bei der Zubereitung mehr Aufmerksamkeit zukommen lassen und es nicht einfach aus dem Wasser ziehen.
Frische Spargelspitzen
Was ich unter Gemüseküche verstehe
Gemüseküche heisst für mich: Gemüse steht im Mittelpunkt, ohne dass alles andere ausgeschlossen wird. Es geht nicht darum, Fleisch, Fisch oder Käse zu verbannen, sondern darum, die Perspektive zu ändern. Nicht: Was serviere ich zum Fleisch? sondern: Welches Gemüse trägt dieses Gericht und was ergänzt es sinnvoll?
Gemüseküche
Eine gute Gemüseküche ist genussvoll, bodenständig und flexibel. Sie orientiert sich an dem, was Saison hat, an dem, was verfügbar ist, und an dem, was im Alltag realistisch umsetzbar ist. Genau deshalb eignet sie sich sowohl für den Unterricht wie auch für zu Hause.
Statt strikter Regeln steht das Verständnis für Produkte, Zubereitungsarten und Geschmack im Vordergrund. Wer diese Grundlagen verinnerlicht, kann Rezepte anpassen, variieren und weiterdenken und ist nicht darauf angewiesen, immer wieder etwas Neues zu suchen. Wer dieses Verständnis aufgebaut hat kann mit wenigen Zutaten, köstliche Gerichte zubereiten.
Frisches Grün
Die Grundprinzipien der Gemüseküche
1. Saisonalität und kochen im Rhythmus des Jahres
Saisonal zu kochen bedeutet nicht Einschränkung, sondern Orientierung. Gemüse, das bei uns gerade wächst, ist oft aromatischer, frischer und günstiger. Gleichzeitig verändert sich die Küche im Lauf des Jahres ganz natürlich: leichte Gerichte im Frühling, saftige und rohe Zubereitungen im Sommer, aromatische und wärmende Speisen im Herbst und Winter. So entsteht automatisch Abwechslung in unserem Speiseplan, was auch zur Vitamingewinnung beiträgt.
Gemüseküche funktioniert besonders gut, wenn man lernt, Rezepte nicht an einzelne Sorten zu binden, sondern an Prinzipien. Das Gemüse wechselt, aber die Technik bleibt. Wenn einem aber das Saisongemüse doch mal zu langweilig ist können wir auch guten Gewissens auf tiefgekühltes Gemüse zurückgreifen. Was besonders im Winter, wo es vorwiegend Lagergemüse gibt, eine super Lösung ist.
2. Die richtige Zubereitung
Ob roh, gedämpft, gebraten, geröstet oder geschmort: Die Zubereitungsart beeinflusst Geschmack, Textur und Bekömmlichkeit entscheidend. Während im Frühling und Sommer kurze Garzeiten und schonende Methoden im Vordergrund stehen, dürfen es in der kühleren Jahreszeit auch Röstaromen, Schmorgerichte und cremige Konsistenzen sein.
Wer Gemüse richtig schneidet und passend gart, holt deutlich mehr Geschmack heraus und das ganz ohne komplizierte Zutatenlisten.
3. Würze, Säure und Fett
Gemüse braucht Würze. Oft fehlt einem Gericht nicht Salz, sondern Spannung. Säure bringt Frische, Fett trägt Geschmack und sorgt für Sättigung. Beides bewusst und dosiert eingesetzt, macht den Unterschied zwischen „gesund“ und „wirklich gut“.
Gerade in der Gemüseküche lohnt es sich, in Etappen zu würzen und immer wieder zu probieren. Kleine Anpassungen haben oft grosse Wirkung.
4. Textur und Sättigung
Damit Gemüsegerichte zufrieden machen, braucht es Abwechslung im Mundgefühl. Knusprige Elemente, cremige Komponenten oder ein bewusst gesetztes Topping geben Struktur. Ergänzt durch Hülsenfrüchte, Nüsse, Milchprodukte oder Getreide entsteht ein Gericht, das nicht nur leicht, sondern auch sättigend ist.
Randen-Salat
Kochen im Jahreslauf
Frühling – leicht, frisch, grün
Im Frühling dominieren junge, zarte Gemüsesorten. Kurze Garzeiten, frische Kräuter und etwas Säure bringen Leichtigkeit auf den Teller. Suppen werden heller, Pfannen schneller, Gemüse darf knackig bleiben.
Sommer – roh, saftig, aromatisch
Der Sommer lädt zu rohen oder lauwarmen Gerichten ein. Tomaten, Zucchini, Gurken oder Bohnen brauchen oft nicht mehr als gutes Öl, Salz und Kräuter. Die Küche wird einfacher – und gerade deshalb besonders aromatisch.
Herbst – rund, erdig, aromatisch
Im Herbst kommen kräftigere Sorten ins Spiel. Rösten, Schmoren und langsames Garen bringen Tiefe und natürliche Süsse. Nüsse, Kerne und Käse ergänzen Gemüsegerichte ideal.
Winter – wärmend, sättigend, tröstlich
Im Winter darf Gemüse weich, cremig und würzig sein. Suppen, Eintöpfe und Ofengerichte stehen im Vordergrund. Etwas mehr Fett und Struktur sorgen für Zufriedenheit und Wärme.
Vom Kurs in den Alltag
In meinen Kursen zeigt sich immer wieder: Es sind nicht die ausgefallenen Rezepte, die langfristig bleiben, sondern die einfachen, verständlichen Gerichte. Wenn Teilnehmende verstehen, warum etwas funktioniert, verlieren sie die Angst vor Abweichungen.
Gemüseküche lebt davon, dass man ausprobiert, ersetzt und anpasst. Ein Grundrezept für eine Suppe wird zur Basis für alle Jahreszeiten. Ein Ofengemüse verändert seinen Charakter je nach Würze und Topping. Genau diese Flexibilität macht die Küche alltagstauglich.
Die folgenden Rezepte setzen genau diese Prinzipien um. Sie sind so aufgebaut, dass sie sich saisonal anpassen lassen und sowohl im Unterricht wie auch im Alltag funktionieren:
Gemüse‑Carpaccio mit Ziegenkäse – roh, frisch und wandelbar
Gemüse‑Cremesuppe – ein Grundrezept für alle Jahreszeiten
Ofengemüse mit Kartoffeln – einfach, sättigend und vielseitig
Stir‑Fry mit Udon‑Nudeln – schnell, aromatisch und flexibel
Gemüseeintopf – ein Gericht, zwei Jahreszeiten
Gedämpftes Gemüse mit Zitronenöl – pur und klar im Geschmack
Lauch‑Wirz‑Pfanne – wärmend und bodenständig
Schichtdessert mit Rhabarberkompott – leicht, saisonal und gut vorbereitbar
Jedes dieser Gerichte zeigt auf seine Weise, wie Gemüseküche gelingen kann: unkompliziert, genussvoll und ohne starre Regeln.
Fazit
Gemüseküche ist kein Trend, sondern eine Haltung. Wer Gemüse ins Zentrum stellt, kocht automatisch saisonaler, bewusster und oft auch entspannter. Mit ein paar Grundprinzipien und etwas Vertrauen in die eigenen Entscheidungen wird Gemüse zur Selbstverständlichkeit auf dem Teller und nicht zur Pflicht.
https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2026/05/Gemuese.jpg10131800Tamarahttps://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.pngTamara2026-06-02 08:00:002026-05-27 13:47:57Gemüseküche: Wie Gemüse zum Mittelpunkt wird – saisonal, alltagstauglich, genussvoll
Zugegeben, das ist kein echtes Tiramisu, es ist eine leichtere Variante ohne Eier. Eins der Desserts, die ich zubereite, wenn es mal schnell gehen muss. Um das Dessert ein wenig leichter zu machen nehme Mascarpone und Magerquark, ein bisschen Vanillezucker dazu und schon entsteht eine leichtere Mascarpone Creme. Zudem brauchen wir noch Löffelbiskuits, einen Espresso (kalt) und ein wenig ungesüssten Kakao.
Ein klassisches Tiramisu wird ausschliesslich mit Mascarpone zubereitet. Für viele gehört genau diese üppige, fast schon buttrige Cremigkeit zum typischen Geschmack. In meinem Rezept für Tiramisu im Glas kombiniere ich Mascarpone jedoch bewusst mit Magerquark und zwar im Verhältnis 1:1. Das macht die Creme spürbar leichter, weniger mächtig und gleichzeitig wunderbar frisch. Gerade in kleinen Dessertgläsern, die oft nach einem reichhaltigen Essen serviert werden, sorgt diese Mischung für eine angenehme Balance.
Tiramisu im Glas
Was ist eigentlich Mascarpone?
Mascarpone ist eins der cremigsten Milchprodukte und schmeckt wunderbar in Cremes. Leider ist der Doppel-Rahm-Frischkäse mit bis zu 450 Kalorien pro 100 g nicht gerade ein Leichtgewicht und auch zum Essen sehr mächtig. Für mich war darum die Lösung ihn mit Quark für ein Dessert zu vermischen naheliegend. So schmeckt es zwar anders, aber nicht schlechter, dafür aber um die Hälfte „leichter“.
Mascarpone stammt aus Norditalien und wird aus Rahm hergestellt, der mit Zitronensäure oder Weinsäure leicht gesäuert und anschliessend erhitzt wird. Streng genommen ist Mascarpone also kein „richtiger“ Käse, sondern ein Frischrahmprodukt. Mit seinem hohen Fettgehalt von rund 40 % verleiht er Desserts eine samtige, stabile Konsistenz und einen milden, fast süsslichen Geschmack.
Im Vergleich zu normalem Frischkäse enthält Mascarpone weniger Wasser, ist deutlich cremiger und hat keinen salzigen Unterton. Während Frischkäse häufig für Cheesecakes, Dips oder herzhafte Aufstriche verwendet wird, bleibt Mascarpone vor allem in der Dessertküche.
Und was ist mit Quark?
Quark entsteht durch das Säuern von Milch mit Milchsäurebakterien. Die Masse wird anschliessend schonend abgetropft, wodurch ein frisches, leicht säuerliches Milchprodukt entsteht. Magerquark enthält kaum Fett, dafür viel Eiweiss und eine angenehm leichte Textur. Genau diese Eigenschaften bringen Frische in die Creme und verhindern, dass das Dessert zu schwer wird.
In Kombination mit Mascarpone entsteht eine Creme, die gleichzeitig stabil, cremig und luftig wirkt. Der Quark rundet die Süsse ab, während der Mascarpone für die typische Tiramisu‑Struktur sorgt. Für ein Dessert im Glas ist diese Mischung meiner Meinung nach ideal: sie lässt sich gut schichten, bleibt formstabil und schmeckt auch nach dem Essen nicht zu üppig.
Dieses schnelle Dessert lässt sich im Handumdrehen zubereiten und ist dabei weniger kalorienreich als das Original.
Zubereitungszeit10 MinutenMin.
Gericht: Dessert
Keyword: Mascarpone
Servings: 4Portionen
Calories: 400kcal
Zutaten
250gMascarpone
250gMagerquark
1 – 2 EL Vanillezucker
12StkLöffelbiskuit
1Espressokalt
Kakaozum Bestäuben
Anleitungen
Mascarpone mit dem Quark verrühren, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind. Mit dem Vanillezucker abschmecken, bis die gewünschte Süsses erreicht. ist.
2 Löffelbiskuits pro Glas zerbröseln und ins Glas geben. Mit Espresso beträufeln und mit der Creme auffüllen. Nach Belieben mit dem Kakao bestäuben.
https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2026/05/Tiramisuimglas.jpg10001500Tamarahttps://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.pngTamara2026-05-29 08:00:002026-05-24 10:47:02Tiramisu im Glas – eine Variante ohne Eier
Manchmal entstehen die besten Rezepte nicht am Schreibtisch, sondern mitten im Alltag oder, wie in meinem Fall, kurz vor einem Kurs. Für meinen Workshop zu Aperohäppchen fehlte mir damals noch ein Aufstrich für Crostini. Nichts Kompliziertes, aber etwas, das schnell geht, gut schmeckt und trotzdem ein bisschen „Wow“ mitbringt. Also habe ich in den Kühlschrank geschaut, ein paar Zutaten kombiniert und plötzlich war sie da: meine Ricotta-Creme mit einem wunderbar herzhaften Umami-Kick.
Ricotta Creme
„Die ist unglaublich gut!“
Seither begleitet mich diese Creme immer wieder durch meinen Küchenalltag. Ich habe sie Gästen serviert, zu Smashed Potatoes gereicht und natürlich erneut im Kurs eingesetzt. Und jedes Mal kam dieselbe Reaktion: „Was ist in dieser Creme? Die ist ja unglaublich gut!“ Genau das liebe ich an solchen Rezepten, sie wirken, als hätte man lange daran gefeilt, dabei sind sie in wenigen Minuten zusammengerührt.
Getrocknete Tomaten
Die Basis ist angenehm cremig, mit kleinen aromatischen Tomatenstückchen, die für Tiefe sorgen. Ein paar Kräuter runden alles ab, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Die Creme streicht sich wunderbar auf knusprige Crostini, passt aber genauso gut als Dip zu Gemüse oder als Topping auf warmen Kartoffeln. Sie ist vielseitig, unkompliziert und ideal, wenn es schnell gehen muss, aber trotzdem besonders sein darf.
Ein feiner Dip passend zu Kartoffeln, Plättli oder zu Crostinis.
Zubereitungszeit5 MinutenMin.
Servings: 4Personen
Zutaten
250gRicotta
125gQuark
4 – 6StkGetrocknete in Öl eingelegte Tomaten, fein gehackt
1 – 2TLTomaten-Öl
4ELgehackte Kräuter
Salz und Pfeffer
Anleitungen
Alle Zutaten für die Ricotta-Creme miteinander vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Zu Kartoffeln oder Crostini servieren.
https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2026/06/Ricottacreme.jpg10001500Tamarahttps://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.pngTamara2026-05-25 08:00:002026-05-24 10:27:49Ricotta-Creme mit Umami
Risotto; ein Wohlfühlklassiker für die ganze Familie
Risotto ist eines dieser Gerichte, die immer funktionieren und sowohl bei Gästen, wie auch bei der Familie gut ankommen. Es braucht keine grosse Show, keine komplizierten Techniken und keine ausgefallenen Zutaten. Was zählt ist Zeit, Ruhe und ein bisschen Hingabe. Für mich ist Risotto ein echtes Wohlfühlessen, ein Familiengericht, das man sowohl pur als auch mit Pilzen oder saisonalem Gemüse geniessen kann. In diesem Beitrag findest du ein verlässliches Grundrezept, Hintergrundwissen, Tipps sowie Varianten, die du jederzeit nach Lust und Laune abwandeln kannst. So kannst du es sowohl als Alltagsgericht oder auch als feine Beilage bei speziellen Gelegenheiten auftischen.
Risotto Grundrezept
Das Grundprinzip eines guten Risottos
Ein Risotto lebt von seiner Cremigkeit. Diese entsteht nicht durch Rahm, sondern durch die richtige Reissorte, das kontinuierliche Rühren und einen guten Mix aus Butter und Käse zum Schluss. Mein Weg zu einem klassischen Risotto ist einfach gehalten.:
Zwiebeln oder für einen feineren Geschmack Schalotten andünsten Die Basis fast jedes Risottos sind fein gehackte Zwiebeln. Sie werden in etwas Öl oder Butter glasig gedünstet. Nicht zu heiss, nicht zu schnell, denn die Zwiebeln sollen weich werden, Geschmack entwickeln, aber keine Farbe annehmen.
Reis glasig werden lassen Dann kommt der Risottoreis dazu. Durch dieses kurze Anschwitzen ummantelt das Fett jedes Reiskorn und sorgt dafür, dass der Reis später die Flüssigkeit gleichmässig aufnimmt. Er sollte leicht glänzen, wird dabei fast durchsichtig und wird daher „glasig“ genannt.
Bouillon vorbereiten Ein entscheidender Schritt: Die Bouillon sollte heiss sein, wenn sie zum Reis kommt. So unterbrichst du den Garprozess nicht und der Reis gart gleichmässig.
Mit Weisswein ablöschen Viele Risotto‑Rezepte beginnen mit einem Schuss Weisswein zum Ablöschen. Ich lasse diesen Schritt bewusst weg. Das Ergebnis: ein besonders mildes, rundes Risotto, das auch Kinder lieben. Die eigenen Aromen der Zutaten kommen klarer zur Geltung.
Geduld und Rühren Jetzt beginnt die meditative Phase: Bouillon schöpflöffelweise zugeben und rühren. Sobald der Reis die Flüssigkeit absorbiert hat, kommt der nächste Kelle mit Bouillon dazu. Dieser Rhythmus ist das Herzstück des Risottos und verleiht ihm seine Cremigkeit. Am Schluss bleibt ein wenig Flüssigkeit, damit der Risotto schön „schlorzig“ bleibt.
Zum Schluss: Butter und Käse Wenn der Reis weich ist, aber noch einen leichten Biss hat, kommen beim Butter und geriebener Käse dazu. Sie sorgen für den typischen Glanz und die Cremigkeit. Idealerweise ist das ein frisch geriebener Parmesan.
Welche Reissorte ist ideal?
Auch wenn du selbst keine feste Präferenz hast, lohnt es sich, die wichtigsten Reissorten zu kennen:
Arborio – weit verbreitet, ergibt ein cremiges Risotto mit etwas grösseren Körnern.
Carnaroli – gilt als König des Risottoreises, bleibt besonders gut bissfest.
Vialone Nano – beliebt in Norditalien, besonders bei Gemüse‑Risotti.
Wichtig ist: Nur spezieller Risottoreis liefert den gewünschten Schmelz, da er besonders stärkehaltig ist.
Risotto Grundrezept
Warum Risotto bei uns ein Familiengericht ist
Risotto passt sich an und kann je nach Situation variiert werden. Es kann schlicht oder aromatisch sein, elegant oder bodenständig. Bei uns zu Hause wird es gern „pur“ gegessen, Reis, Bouillon, Butter, Käse, mehr braucht es nicht für ein wohlverdientes Comfort Food. An anderen Tagen kommen Pilze oder Gemüse dazu. Gerade Steinpilze, Erbsen, Zucchetti oder Kürbis sind ideale Begleiter für das Risotto
Wenn es mal schnell gehen muss
Manchmal fehlt schlicht die Zeit fürs ständige Rühren. Dann ist ein Ofenrisotto eine praktische Alternative:
Alle Zutaten (Reis, Zwiebeln, heisse Bouillon) in eine ofenfeste Form geben.
Bei ca. 180 °C rund 25–30 Minuten garen.
Anschliessend Butter und Käse einrühren.
Das Ergebnis wird nicht ganz so cremig wie auf dem Herd, aber erstaunlich gut und vor allem stressfrei.
Ein vielseitiges Risotto-Basicsrezept, das pur begeistert und sich nach Saison und Lust beliebig variieren lässt.
Zubereitungszeit30 MinutenMin.
Servings: 4Portionen
Zutaten
1Zwiebelfein gehackt
2EL Butter oder neutrales Öl
1GlasWeissweinoder Bouillon
320gRisottoreis
1–1.2 l heisse Bouillon
40–60 g Butterfür den Schluss
60–80 g frisch geriebener Parmesan
SalzPfeffer
Anleitungen
Die Zwiebeln bei mittlerer Hitze glasig dünsten. Sie sollen weich sein, aber nicht bräunen. Das gibt dem Risotto eine milde Basis.
Den Reis dazugeben und gut unterrühren. Nach ein bis zwei Minuten glänzt er leicht – ein Zeichen, dass er bereit für den Weisswein ist. Mit dem Weisswein ablöschen. (Ich lasse diesen Schritt jeweils weg und beginne direkt mit der Bouillon)
Heisse Bouillon nach und nach zum Reis giessen. Immer erst dann weitergiessen, wenn die Flüssigkeit fast aufgenommen ist.
Risotto braucht Zeit und ein bisschen Geduld. Durch regelmässiges Rühren entsteht die Cremigkeit, die ein gutes Risotto ausmacht.
Sobald der Reis weich ist, aber noch etwas Biss hat, vom Herd nehmen. Butter und Parmesan einrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Notizen
Tipps für ein perfektes Risotto
Nicht waschen: Risottoreis nie vorab spülen, sonst verliert er Stärke.
Heisse Bouillon verwenden.
Nicht zu schnell arbeiten – Risotto lebt von der Zeit.
Käse erst zum Schluss zugeben, damit er nicht ausflockt.
Resten neues Leben schenken: Aus übrig gebliebenem Risotto lassen sich Arancini formen und ausbacken.
Fazit
Ein Risotto ist mehr als ein Rezept. Es ist ein kleines Ritual, ein Gericht, das sich mit jedem Rühren weiterentwickelt. Es wärmt, es beruhigt – und es bringt die Familie an einen Tisch. Mit ein paar Grundschritten, den richtigen Zutaten und etwas Geduld gelingt es dir jedes Mal.
Bananenmuffins und Bananencakes gehören für mich zu den liebsten Rezepten zur Resteverwertung von Bananen. Für dieses Rezept braucht es keine Butter – wir verwenden stattdessen ein Pflanzenöl aus dem Vorrat. Wer die Muffins vegan zubereiten möchte, kann das Ei problemlos weglassen. Die Konsistenz verändert sich leicht, aber köstlich bleiben sie trotzdem. Ich backe gerne mit Olivenöl, aber natürlich funktionieren auch Raps- oder Sonnenblumenöl wunderbar.
Bananen gehören zu diesen Früchten, die bei uns zu Hause im Alltag immer mal wieder ihr eigenes Tempo entwickeln. An manchen Tagen verschwinden sie schneller, als ich hinschauen kann und eine Woche später liegen sie unberührt im Früchtekorb, weil sich scheinbar niemand mehr für sie interessiert. Haben sie mal die ersten schwarzen Flecken gebildet, werden sie sowieso von der Familie nicht mehr angerührt. Genau in solchen Momenten zeigen sich Bananenmuffins oder Bananencakes als „Rettung“. Sie sind unkompliziert, flexibel und wunderbar geeignet, um reife oder sogar überreifen Bananen vor dem Wegwerfen zu bewahren.
Bananenmuffins aus geretteten Bananen
Reife Bananen zu köstlichen Bananenmuffins verarbeiten
Ich freue mich ehrlich gesagt, wenn die Bananen ab und zu vergessen werden. Manchmal kaufe sie auch schon mal so Supermarkt, wenn die schon etwas fleckigen Bananen mit grossem Rabatt angeboten werden. Für viele sind sie vielleicht nicht mehr perfekt, für Bananenmuffins hingegen sind sie ein wahrer Glücksfall. Je reifer die Banane, desto aromatischer der Teig und desto weniger zusätzliche Süsse braucht es. So entsteht ein Gebäck, das nicht nur köstlich schmeckt, sondern auch ein kleines Statement gegen Food Waste setzt.
Food Waste vermeiden – ohne Dogma
Dabei geht es nicht darum, dogmatisch zu sein. Manchmal lässt sich etwas nicht retten, manchmal geht etwas vergessen, das passiert in jedem Haushalt. Viel wichtiger ist die Freude daran, aus dem, was da ist, etwas Feines zu zaubern. Und genau das gelingt mit diesen Muffins besonders gut. Sie kommen ohne Butter aus, lassen sich mit einfachem Pflanzenöl zubereiten und funktionieren sogar vegan, wenn das Ei weggelassen wird. Die Konsistenz verändert sich leicht, aber der Genuss bleibt.
Bananen Muffins
Flexibilität und Kreativität
Das Schönste an diesem Rezept ist seine Flexibilität: ein paar Schokostückchen, eine Handvoll Nüsse, ein Rest Beeren, etwas Zimt oder Haferflocken alles darf, nichts muss. So entstehen jedes Mal Muffins, die ein bisschen anders schmecken und doch immer vertraut sind. Sie passen zum Frühstück, zum Znüni, zum Zvieri oder einfach als kleiner Glücksmoment zwischendurch.
Bananenmuffins zeigen, wie einfach Resteverwertung sein kann: ein paar Zutaten, ein wenig Zeit und die Bereitschaft, reifen Bananen eine zweite Chance zu geben. Und am Ende steht ein Duft in der Küche, der daran erinnert, wie viel Genuss in den kleinen Dingen steckt. Bei diesem Rezept braucht es keinen Butter, denn wir können es mit Pflanzenöl aus unserem Vorrat zubereiten. Wer die Muffins vegan zubereiten möchte, kann ohne Probleme das Ei weglassen. Die Konsistenz der Muffins verändert sich zwar dabei, dennoch werden sie köstlich.
Diese saftigen Bananenmuffins sind die perfekte Resteverwertung für reife Bananen. Sie kommen ohne Butter aus, sind schnell gerührt und lassen sich nach Lust und Laune mit Schokolade, Nüssen oder Früchten ergänzen. Ideal für Znüni, Zvieri oder als kleiner süsser Snack.
Servings: 8Stück
Zutaten
2überreife Bananen
150gMehl
50gZucker oder alternative Süsse
1Ei(optional für vegane Version weglassen)
50gOlivenöl (oder ein neutrales Pflanzenöl
Optional: FrüchteresteNüsse, Haferflocken, Zimt
Anleitungen
Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Bananen zerdrücken und mit Ei und Öl vermischen.
Mehl, Zucker und optionale Zutaten unter den Teig heben. Den Teig in ein mit Muffinförmchen ausgelegten Muffinblech füllen und für 20–25 Minuten backen.
Notizen
TippMit Schokolade, Beeren, Äpfeln, Zimt oder Nüssen ergänzen.
Die Bananenmuffins sind 2–3 Tage haltbar oder können eingefroren werden.
Bananenmuffins
https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2026/03/Bananenmuffins-Resteverwertung.jpg10671600Tamarahttps://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.pngTamara2026-03-10 08:00:002026-03-04 10:49:28Bananenmuffins – Einfaches Rezept zur Resteverwertung reifer Bananen
Ganz ehrlich. Beim ersten Mal Durchblättern wollte ich am liebsten sofort alle Rezepte ausprobieren. Die Bilder sind gluschtig und die Ideen einfach toll. So geht es mir bei jedem Kochbuch von Donna Hay, welches ich in die Hände bekomme. Schnelle Küche ist sowieso eine meiner liebsten und ich freue mich über jede neue Idee, die einfach umzusetzen ist und im Alltag funktioniert.
S. 195 Limoncello-Tiramisu Too Easy Donna Hay ISBN: 978-3-03902-279-3
Too Easy – Kochbuch von Donna Hay
Frisch, modern und inspirierend
Das Buch ist modern gestaltet, die Bilder sind grossartig und die Rezepte laden direkt zum Kochen ein. Die einleitenden Infos und der Grundstock helfen auch Kochanfängern gut weiter. Persönlich hatte ich ein bisschen Mühe mit den Hinweisen und Highlights in „Schnürlischrift“. Hübsch gemacht aber nicht ganz einfach zu lesen.
Abwechslungsreiche Rezepte für jeden Tag
Die Auswahl an Rezepten ist gross, wie man schon anhand der Kapitel erahnen kann. Einige davon sind:
«Schneller als der Takeaway»
«Klassiker im Schnellverfahren»
«All in one»
«Desserts und schnelle Snacks»
Die Küche entspricht nicht immer ganz dem mitteleuropäischen Gaumen, und es gibt Zutaten, die bei uns nicht überall erhältlich sind. Manchmal braucht es also den Gang zum Spezialitäten-Laden, aber es lohnt sich. Besonders für Kochanfänger und alle, die auf der Suche nach schnellen, abwechslungsreichen Rezeptideen sind, ist das Buch eine echte Bereicherung.
Erbsen-Schinken-Salat Too easy Donna Hay ISBN: 978-3-03902-279-3
Meine Favoriten
So finden wir zum Beispiel ein schnelles Rezept für eine „Chorizo-Zucchini-Pizza“ auf Fladenbrotbasis oder eine unkomplizierte „Pfannen-Lasagne“. Auch Rezepte und Tipps für den Airfryer dürfen nicht fehlen – ein Gerät, das bei uns fast täglich im Einsatz ist. Damit gelingen knuspriger Tofu, Pommes oder schnelle Pies ganz wunderbar.
Eins meiner liebsten Kapitel ist «All in one». Ich mag einfach Gerichte, bei denen alles zusammen in den Ofen kann – zum Beispiel „Tacos mit karamellisiertem Schweinebauch“, eine „Zucchini-Lauch-Tarte“ oder ein „Nudelauflauf mit Hackfleisch“.
Ausstattung und Buchinfos
Das Buch ist kein Hardcover, aber trotzdem robust und hochwertig. Es liegt gut in der Hand und ist für den täglichen Einsatz in der Küche bestens geeignet.
Das Buch ist eine tolle Inspirationsquelle für alle, die unkompliziert, frisch und schnell kochen möchten ohne auf Genuss zu verzichten. Die Rezepte sind vielfältig, modern und alltagstauglich.
Disclaimer: Dieses Buch wurde uns freundlicherweise vom Verlag (AT Verlag) kostenlos zur Verfügung gestellt. Dieser Blogpost widerspiegelt unsere eigene Meinung über das Buch. Es wurde weder Einfluss auf uns genommen, noch wurden wir für den Blogpost bezahlt. Das Cover, Fotos und Rezept wurde vom Verlag (AT Verlag) für diese Buchbesprechung zur Verfügung gestellt.
https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2026/03/s31_erbsen-schinken-salat_mit_halloumi-chips.jpg16001067Tamarahttps://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.pngTamara2026-03-05 08:00:002026-03-01 17:37:51Too Easy – Das neue Kochbuch für schnelle, einfache Gerichte
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