Schlagwortarchiv für: Backen

Vegane Hamburger Brötchen (Burger Buns)

Schweizer Foodblogs – Veganuary Challenge (vegan)

Dieses Jahr wurde der Veganuary in den sozialen Medien noch viel prominenter in den Mittelpunkt gerückt als in den vergangenen Jahren. Der „Trend“ hält also an. Und so haben wir uns bei Foodblogs Schweiz auch dazu entschieden, unsere Challenge dem #veganjuary zu widmen. Dabei war uns wichtig, dass falls Gemüse und/oder Früchte verwendet werden, diese sowohl saisonal wie auch regional sind. Ausnahmen haben wir für regionale Produkte gemacht, welche zur Saisonzeit eingefroren oder eingekocht wurden. Ich habe mich für Hamburger Brötchen (Burger Buns) mit Hafermilch aus der Schweiz entschieden.

Vegane Hamburger Brötchen (Buger Buns)
Vegane Hamburger Brötchen (Burger Buns)

Die vegane Küche

Auch wenn wir uns im Alltag doch sehr „flexibel“ ernähren, ist mir die vegane Küche nicht unbekannt. Ich experimentiere gerne in der Küche und da bietet sich das „Veganisieren“ von Rezepten geradezu an. Mir ist dabei wichtig, dass ich möglichst saisonal und regional koche. Dabei „erlaube“ ich uns aber schon mal exotische Lebensmittel, wie zum Beispiel Bananen, Zitrusfrüchte, mal eine Mango oder eine Avocado. Alles möglichst in einem vernünftigen Rahmen, so sind und bleiben gewisse Dinge Ausnahmen und somit etwas Besonderes.

Also ich finde es super die vegane Küche auszuprobieren und somit auch den Konsum der tierischen Produkte zu senken. Um gewohnte Gerichte zu „veganisieren“, braucht es meist nicht viel. Und umso besser ist es, wenn man dafür gewohnte Dinge verwenden kann und später nicht 10 neue Tüten im Schrank stehen hat, welche man nie mehr braucht und die später im Abfall landen. Die veganen Hamburger Brötchen (Burger Buns), welche ich euch heute vorstelle, sind ein gutes Beispiel dafür, wie Rezepte umgewandelt werden können.

Vegane Hamburger Brötchen (Buger Buns)
Vegane Hamburger Brötchen (Burger Buns)


Rezepte veganisieren

Für den Anfang lassen sich zum Beispiel Suppen ganz einfach vegan zubereiten. Im Winter eignen sich für vegane Suppen z. B. Rüebli, Pastinaken und Kürbis sehr gut. Dafür das Gemüse mit Zwiebeln in etwas Öl dünsten, mit Gemüsebouillon aufgiessen, weichkochen und pürieren. Verfeinern lässt sich die Suppe mit Kräutern, Gewürzen, Kokos- oder anderer Pflanzenmilch.

Vegane Hamburger Brötchen (Burger Buns)

Viele Brote und Brötchen, welche wir selbst zubereiten, sind sowieso schon vegan. Aber auch Zopf, Burgerbrötchen und der Dreikönigskuchen lassen sich ohne grössere Umstände vegan zubereiten. Bei den meisten Rezepten kann Milch durch eine Pflanzenmilch ersetzt werden und die Butter durch Margarine oder Öl. Ich verwende für Gebäck gerne Hafermilch aus Schweizer Hafer. Zum Trinken mag ich die nicht so gerne, aber zum Backen von Broten eignet sie sich meiner Erfahrung nach sehr gut.

Vegane Hamburger Brötchen (Buger Buns)
Vegane Hamburger Brötchen (Buger Buns)

Rezept für vegane Hamburger Brötchen (Burger Buns)

Tipps, Tricks und Hinweise zum Rezept

Für den Hefeteig der Brötchen gebe ich für dieses Rezept alle Zutaten (Mehl, Hefe (zerbröselt), Salz, Zucker, Öl und Hafermilch) zusammen in die Schüssel. Bei meiner Haushaltsmaschine klappt es am besten, wenn die Flüssigkeiten zuerst in die Schüssel kommt. Falls keine Haushaltsmaschine vorhanden ist kann der Teig auch von Hand geknetet werden.

Den Teig lasse für ca. 14 bis 16 Stunden bei Raumtemperatur ums Doppelte aufgehen. Da das Aufgehen nicht nur von der Hefemenge, sondern auch noch von anderen Dingen wie der Raumtemperatur beeinflusst wird, gibt es keine genauen Zeitangaben.

Nach dem Formen der Brötchen lasse ich sie nochmals für 30 Minuten aufgehen. Ich decke sie dafür mit einem tiefen Blech zu, damit sie genügend Platz zum Aufgehen haben. In dieser Zeit heize ich den Backofen vor. Ich backe Brote immer mit Unter- und Oberhitze.

Die Brötchen nach dem Backen aus dem Ofen nehmen und noch auf dem Blech mit einem sauberen Küchentuch bedecken. Abkühlen lassen. Dadurch bleiben die Brötchen weicher.

Vegane Hamburger Brötchen (Buger Buns)
Vegane Burger Brötchen

Rezept für vegane Hamburger Brötchen (Burger Buns)

Ein Rezept für vegane Burger Buns (Hamburger Brötchen) mit Hafermilch und Sonnenblumenöl mit Übernachtgare
Vorbereitungszeit5 Min.
Zubereitungszeit20 Min.
Zum Aufgehen16 Stdn.
Arbeitszeit16 Stdn. 20 Min.

Zutaten

Hefeteig

  • 310 -330 ml Hafermilch
  • 1 TL Rohzucker
  • 1 1/2 TL Salz
  • 500 g Weissmehl
  • 2.5 g Frischhefe
  • 4 EL Sonnenblumen- oder Rapsöl

Anstrich

  • 4 EL Hafermilch
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Zucker

Anleitungen

Hefeteig

  • Mehl, Hefe (zerböselt, Salz, Zucker, Öl und Hafermilch (erst mal nur 310 ml) in die Schüssel einer Haushaltsmaschine geben. (Falls keine Haushaltsmaschine vorhanden ist kann der Teig auch von Hand geknetet werden). Den Teig zuerst auf der niedrigsten Stufe für 3 Minuten kneten lassen. Danach die Maschine ein Stufe höher stellen (Bitte Hinweise des Geräteherstellers beachten).
  • Den Teig zugedeckt für ca. 14 bis 16 Stunden bei Raumtemperatur aufgehen lassen.
  • Den Teig in 8 bis 10 Stücke teilen und diese zu Brötchen formen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und etwas flach drücken. Zugedeckt nochmals für 30 Minuten aufgehen lassen.
  • In der Zwischenzeit den Backofen auf 180 Grad (Unter- und Oberhitze) vorheizen.
  • Hafermilch mit Zucker und Salz vermischen und auf die Teiglinge streichen.
  • Die Burger Buns für 20 bis 25 Minuten im vorgeheizten Backofen backen.
  • Die Brötchen nach dem Backen aus dem Ofen nehmen und noch auf dem Blech mit einem sauberen Küchentuch bedecken. Abkühlen lassen. Dadurch bleiben die Brötchen weicher.

En Guete!

    Die Rezepte der Teilnehmer der Veganuary findest du im neuesten Blogbeitrag von Foodblogs Schweiz. Schau dir die Rezepte an und lass dich inspirieren.

    Auch die anderen Mitglieder des Foodblog Schweiz Teams waren aktiv. Nachfolgend findest du die Links zu ihren Rezepten.

    Marlene’s sweet things Vegane Chai-Cashew Panna Cotta
    Die Angelones Vegane Schoko Cookies

    Foodwerk Hörnli und Linsen

    Schokoladenmuffins

    Schoggimuffins mit Schoggistückli sind so ziemlich das Nonplusultra für kalte Wintertage. Ach was, Schokoladenmuffins sind immer der Hit und diese hier lassen sich superschnell zubereiten. Sie sind ein wunderbares Soulfood. Zum Teig für die Schokoladenmuffins gebe ich noch einen Espresso. Diesen schmeckt man später nicht heraus, aber der Muffin wird durch den Kaffee besonders schokoladig. Kaffee in Schokoladenrezepten intensiviert den feinen Geschmack der Schokolade. Wer den Kaffee mehr rausspüren möchte, kann die Kaffeemenge natürlich auch vergrössern. Dabei dürft ihr aber nicht vergessen, die Milchmenge im gleichen Verhältnis zu reduzieren. Der Teig für die Muffins ist ziemlich flüssig, aber das muss so sein und bereitet beim Backen keine Probleme. Die Muffins sollten aber nicht zu hoch gefüllt werden, da sie sonst gerne über den Rand laufen. Ich fühle sie jeweils ca. zu 2/3.

    Schokoladenmuffins
    Schokoladenmuffins

    Die Muffins schmecken wunderbar zum Frühstück, Znüni, Zvieri oder natürlich auch als feines Dessert. Am liebsten geniesse ich sie zu einem Tässchen Kaffee oder einem grossen Glas Milch.

    Schokoladenmuffins
    Schokoladenmuffins

    Rezept für Schokoladenmuffins

    Den Backofen auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen und ein Muffinsblech mit Förmchen auslegen. Alternativ könnt ihr auch das Muffinsblech mit Butter ausstreichen und mit Mehl bestreuen. Allerdings habe ich mit den Muffinsförmchen bessere Ergebnisse erzielt. In einer grossen Schüssel Zucker, Mehl, Kakaopulver, Backpulver und Salz gut miteinander vermischen. So das keine Klümpchen in der Mischung sind. Sonnenblumenöl und Milch dazugeben und alle miteinander vermischen. Die Eier nacheinander dazu geben und gut vermischen. Den abgekühlten Espresso und die Schokoladenwürfel dazu geben und gut vermischen.
    Den Teig auf die Förmchen verteilen, dabei die Förmchen zu etwa 2/3 füllen. Ich würde sie nicht mehr füllen, das sie sonst gerne über den Rand laufen. Die Cupcakes für ca. 25 Minuten backen. Es empfiehlt sich eine Stäbchenprobe zu machen, damit wir sehen können, dass die Muffins auch im Innern durch sind.

    Schokoladenmuffins
    Schokoladenmuffins

    Rezept für Schokoladenmuffins

    Schokoladige Muffins mit extra Schokoladenstücken und Espresso
    Portionen: 12 Muffins

    Zutaten

    • 300 g Zucker
    • 260 g Mehl
    • 50 g ungesüsstes Kakaopulver
    • 1 1/2 TL Backpulver
    • 1/2 TL Salz
    • 160 g Sonnenblumenöl
    • 2 Eier
    • 200 ml Milch
    • 40 ml Espresso abgekühlt
    • 150 g Schokoladenwürfel

    Anleitungen

    • Den Backofen auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Ein Muffinsblech mit Förmchen auslegen.
    • In einer grossen Schüssel Zucker, Mehl, Kakopulver, Backpulver und Salz vermischen.
    • Sonnenblumenöl und Milch dazugeben und alle miteinander vermischen.
    • Die Eier nacheinander dazu geben und gut vermischen.
    • Den abgekühlten Espresso und die Schokoladenwürfel dazu geben und gut vermischen.
    • Den Teig auf die Förmchen verteilen, dabei die Förmchen zu etwa 2/3 füllen.
    • Die Cupcakes für ca. 25 Minuten backen. Stäbchenprobe machen.

    Werbung

    Bloggeburstag – Verlosung

    Ein Tässchen Kaffee passt besonders gut zu den feinen Muffins. Denn könnt ihr mit den tollen Accessoire von Starbucks, die ich unter euch verlosen darf, besonders stilecht geniessen. Wenn du das Starbucks-Überraschungsset gewinnen möchtest, befolge die folgenden Anweisungen.

    Abonniere kostenlos den Newsletter von Cakes, Cookies and more

    Möchtest du keine Neuigkeiten verpassen? Wir liefern dir die neusten Rezepte, DIYs und News direkt in dein Postfach.Newsletter abonnieren

    Teilnahmebedingungen

    Mit dem Absenden des Emails für den Wettbewerb auf Cakes, Cookies and more stimmst du nachfolgenden Teilnahmebedingungen zu:

    Wettbewerbsveranstalter: Cakes, Cookies and more

    Teilnahmeberechtigung: Teilnahmeberechtigt sind alle Personen mit Wohnsitz in der Schweiz, welche das 18. Altersjahr vollendet haben. Von der Teilnahme ausgeschlossen sind Gewinnspielvereine, automatisierte Dienste und weitere professionalisierte/gewerbliche Teilnehmende.

    Ablauf des Wettbewerbs: Durch Senden des Emails bis zum Einsendeschluss vom 15.12.2021, nehmen Sie am Wettbewerb teil. Unter allen Teilnehmenden mit der richtigen Antwort werden eine Woche nach Einsendeschluss durch Zufallsverlosung die Gewinner ermittelt. Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt.

    Gratisteilnahme: Mit der Teilnahme am Wettbewerb ist kein Kaufzwang verbunden.

    Weitere Bestimmungen: Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über den Wettbewerb wird – ausser mit den Gewinnern – keine Korrespondenz geführt. Die per Kontaktformular übermittelten Daten werden nur im Rahmen des Gewinnspiels verwendet und nach der Auslosung des Wettbewerbs gelöscht. Doppelte Einsendungen werden gelöscht.


    Verlosung

    5 + 2 = ?

    Apfel-Gugelhöpfli mit Haselnüssen

    Für die letzte Foodie-Challenge von diesem Jahr habe ich mich für ein süsses Rezept entschieden und Apfel-Gugelhöpfli mit Haselnüssen gebacken. Eine ordentliche Prise Zimt habe ich natürlich auch noch dazu gepackt. Das Rezept ist ganz einfach und Gugelhöpfli superschnell gemacht.

    Foodblogs Schweiz November Foodie Challenge

    Für die letzte Foodie-Challenge von diesem Jahr haben wir folgende Zutaten in den Warenkorb gepackt:

    Lauch, Spinat, Kartoffeln, Knoblauch, Haselnuss, Apfel

    Alles tolle saisonale Lebensmittel, mit welchen wunderbare Gerichte zubereitet werden können, wie zum Beispiel Kartoffel-Gratin mit Lauch oder Apfel-Haselnuss-Schnecken. Weitere tolle Ideen findet ihr in der aktuellen Zusammenfassung der November-Challenge von Foodblogs Schweiz.

    Apfel-Gugelhöpfli mit Haselnüssen
    Apfel-Gugelhöpfli mit Haselnüssen

    Äpfel und Haselnüsse

    Äpfel und Haselnüsse sind eine tolle Kombination für Süsses. Die heimischen Zutaten haben dank guter Lagerung praktisch das ganze Jahr Saison, schmecken aber jetzt, wo beide Zutaten vor noch nicht so langer Zeit geerntet wurden, besonders lecker.

    Haselnüsse

    Haselnüsse verwende ich sowohl in der süssen, wie auch in der deftigen Küche total gerne und du findest im Blog über 20 tolle Rezept mit Ihnen. Die tolle Nuss wächst bei uns in der Umgebung sehr gut und so haben wir mehrere Haselsträucher im Garten, was im Herbst so einige Eichhörnchen anlockt.

    Wie gut ganze oder gemahlene Haselnüsse schmecken, hängt auch davon ab, wie lange es her ist, seit sie geschält und gemahlen wurden. Haselnüsse haben einen hohen Anteil an Öl und werden daher schnell ranzig. Richtig getrocknete und optimal gelagerte Haselnüsse in der Schale sind aber gegen ein Jahr lang haltbar. Entkernte Haselnüsse können ganz oder gemahlen eingefroren werden.

    Apfel-Gugelhöpfli mit Haselnüssen
    Apfel-Gugelhöpfli mit Haselnüssen

    Äpfel

    In Äpfeln stecken viel Vitamine und Mineralstoffe. Die alte englische Volksweisheit „An apple a day keeps the doctor away“ ist darum gar nicht so verkehrt. Da die meisten Stoffe direkt unter der Schale sind, sollten die Apfel am besten mit Schale und roh genossen werden. Äpfel sind handlich und lassen sich super transportieren, daher sind sie wohl auch als Znüni so beliebt.

    Äpfel lassen sich am besten an einem dunklen, kühlen und frostfreien Ort lagern. Sie sollten dabei nicht aufeinander geschichtet werden, sondern möglichst ohne Berührung nebeneinander gelegt werden.

    Rezpte für Apfel-Gugelhöpfli mit Haselnüssen

    Die Gugelhöpfli sind schnell zubereitet und schmecken köstlich zum Kaffee oder Tee.

    Apfel-Gugelhöpfli mit Haselnüssen
    Apfel-Gugelhöpfli mit Haselnüssen

    Apfel-Gugelhöpfli mit Haselnüssen

    Apfel-Gugelhöpfli mit Haselnüssen werden nach einem einfachen Rezept zubereitet und schmecken einfach grossartig.

    Equipment

    • Backform für Mini-Gugelhöpfli

    Zutaten

    • 65 g weiche Butter
    • 75 g Zucker
    • 1 Prise Salz
    • 2 Eier 2 Eiweiss und 2 Eigelb
    • 100 g gemahlene Haselnüsse
    • 30 g gehackte Haselnüsse Optional
    • 1 Apfel ca. 150 g, geschält, entkernt und in Würfeli geschnitten
    • 50 ml Halbrahm
    • 65 g Mehl
    • ½ TL Backpulver
    • ½ TL Zimt

    Zimt-Zucker-Kruste

    • Zimt-Zucker (Zucker mit Zimt vermischt)
    • Apfelsaft

    Anleitungen

    Für eine *Mini-Gugelhöpfli-Form"

    • Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen

    Gugelhöpfli

    • Form mit Butter bestreichen und mit Mehl bestäuben.
    • Die Butter in einer Schüssel verrühren. Zucker und Salz unterrühren.
    • Die Eier trennen und Eigelbe zur Butter-Zucker-Masse geben und weiter rühren bis die Masse hell ist.
    • Die Haselnüsse, Zimt, Apfelstücke und den Rahm unter den Teig mischen.
    • Eiweisse zusammen mit einer Prise Salz steif schlagen.
    • Das Mehl mit dem Backpulver mischen und lagenweise mit dem Eischnee auf die vorbereitete Masse geben. Alles sorgfältig mit einem Schaber unterziehen und in die Form füllen.
    • Für ca. 15 Minuten im auf 180 Grad vorgeheizten Backofen backen.
    • Die Stäbchenprobe machen, falls kein Teig mehr am Stäbchen klebt den Kuchen herausnehmen.

    Zimt-Zucker-Kruste

    • Für ca. 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, vorsichtig aus der Form lösen mit Apfelsaft bestreichen und in Zimtzucker wälzen.
    Apfel-Gugelhöpfli mit Haselnüssen
    Apfel-Gugelhöpfli mit Haselnüssen

    Auch die anderen Mitglieder des Kernteams waren fleissig:

    Marlene’s sweet things Spinat Pide mit Ei

    Die Angelones Cookies mit Äpfeln und Haselnüssen

    Foodwerk Blechkartoffeln mit Raclettekäse

    Princess Kartoffelstock-Spinat-Auflauf

    Butter Cracker selber machen

    Wer kann schon Nein sagen zu Käse, Wein und Butter Cracker zum Apéro? Die Cracker können wir natürlich gleich zusammen mit dem Käse und dem Wein kaufen, aber ganz frisch und selbst gemacht schmecken sie einfach viel besser, besonders, wenn die Zubereitung so einfach ist.

    Selbst gemachte Butter Cracker
    Butter Cracker

    Der Apéro

    Der Apéro ist bei uns in der Schweiz inzwischen zur Tradition geworden und wird überall ausgiebig zelebriert. Bei praktisch jeder Gelegenheit und jedem Anlass gibt es einen Apéro. Und wenn ich ganz ehrlich bin, braucht es dazu nicht mal einen speziellen Anlass… Meist gibt es dabei etwas zum Trinken, das kann z.B. Wein oder aber auch ein Orangensaft sein, und etwas Kleines zum Knabbern. Häufig sind das einfach nur Nüssli oder Chips. Aber noch viel besser als so ein einfacher Apéro ist ein Apéro riche. Der Apéro riche ist ein reichhaltiger Apéro und fällt manchmal so üppig aus, dass er als Abendessen durchgehen kann, dies besonders dann, wenn salzige und süsse Häppchen gereicht werden. Das können zum Beispiel kleine Sandwiches, Chäschüechli oder Mini Muffins sein.

    Käseplatte mit selbst gemachten Butter Cracker
    Apéro mit Käse und Butter Cracker

    Käse als Apéro oder Dessert?

    Käse wird in der traditionellen Menüfolge zum Schluss gereicht, so sagt man, dass der Käse satt macht und den Magen „schliesst“. Im Alltag allerdings darf er bei uns gerne zum Apéro und fast noch häufiger als Hauptmahlzeit auf den Tisch. Ich denke da an die bei uns so beliebten Plättli mit Wurst und Käse, Raclette, Käsefondue und auch als einfache „Geschwellti mit Chäs“ (Schalenkartoffeln mit Käse).

    Rezept für Butter Cracker

    Egal ob zum Apéro oder Dessert, zum Käse esse ich gerne ein frisches Stück Brot oder ein paar Cracker. Sehr gerne mag ich dabei die selbst gemachten Cracker mit Butter. Sind sind schnell gemacht und lassen sich auch ein paar Tage in einer Dose aufbewahren. Das Rezept kann sowohl von Hand, aber auch super gut im Foodprozessor zubereitet werden.

    Selbst gemachte Butter Cracker
    Selbst gemachte Butter Cracker

    Rezept für Butter Cracker

    Ein einfaches und unkompliziertes Rezept für butterige Cracker. Die ideale Beilage zum Käse.

    Zutaten

    • 100 g Mehl
    • 1/6 TL Backpulver
    • 3 g Salz
    • 1 TL Zucker
    • 60 g Butter kalt
    • ca. 20 ml Wasser

    Anleitungen

    • Zucker, Mehl, Backpulver und Salz miteinander vermischen. Die kalte Butter in Stücken dazugeben und mit den Händen zu einer bröseligen Masse verreiben.
    • Das Wasser dazugeben und zu einem glatten Teig zusammenfügen. Nicht kneten.
    • Den Teig verpacken und für mind. 30 Minuten kühlstellen.
    • Den Teig ca. 2 mm dick ausrollen und mit einer Gabel einstechen. Den Teig in Vierecke schneiden und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
    • Die Cracker im auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze) für ca. 15 Minuten backen.

    En Guete!

      10 Jahre Cakes, Cookies and more

      Werbung

      Bloggeburstag – Verlosung

      Die Cracker schmecken natürlich am besten zu feinem Käse und einem Glas Wein, Darum kannst du heute eine Apéro Box von Cheezy mit Wein gewinnen. Die Boxen von Cheezy gibt es im Abo, einzeln oder als Geschenk bestellen.

      Möchtest du die Apéro Box von Cheezy gewinnen? Dann folge Cakes, Cookies and more (Facebook, Instagram oder abonniere den Newsletter) und fülle das Gewinnformular aus:

      Abonniere kostenlos den Newsletter von Cakes, Cookies and more

      Möchtest du keine Neuigkeiten verpassen? Wir liefern dir die neusten Rezepte, DIYs und News direkt in dein Postfach.

      Teilnahmebedingungen

      Mit dem Absenden des Emails für den Wettbewerb auf Cakes, Cookies and more stimmst du nachfolgenden Teilnahmebedingungen zu:

      Wettbewerbsveranstalter: Cakes, Cookies and more

      Teilnahmeberechtigung: Teilnahmeberechtigt sind alle Personen mit Wohnsitz in der Schweiz, welche das 18. Altersjahr vollendet haben. Von der Teilnahme ausgeschlossen sind Gewinnspielvereine, automatisierte Dienste und weitere professionalisierte/gewerbliche Teilnehmende.

      Ablauf des Wettbewerbs: Durch Senden des Emails bis zum Einsendeschluss vom 30.10.2021, nehmen Sie am Wettbewerb teil. Unter allen Teilnehmenden mit der richtigen Antwort werden eine Woche nach Einsendeschluss durch Zufallsverlosung die Gewinner ermittelt. Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt.

      Gratisteilnahme: Mit der Teilnahme am Wettbewerb ist kein Kaufzwang verbunden.

      Weitere Bestimmungen: Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über den Wettbewerb wird – ausser mit den Gewinnern – keine Korrespondenz geführt. Die per Kontaktformular übermittelten Daten werden nur im Rahmen des Gewinnspiels verwendet und nach der Auslosung des Wettbewerbs gelöscht. Doppelte Einsendungen werden gelöscht.

      Verlosung

      Pane di grano duro (Hartweizenbrot)

      Bei diesem Synchronbacken vom Kochtopf sollte es das Pane di grano duro (Hartweizenbrot) aus dem Plötzblog geben. Der Plötzblog ist eine verlässliche Adresse für das Backen verschiedenster Brote. Ein Besuch des Blogs lohnt sich auf jeden Fall.

      Pane di grano duro (Hartweizenbrot)
      Pane di grano duro (Hartweizenbrot)


      Das Brot

      Der Teig besteht aus Hartweizenmehl, Weissmehl, Wasser, Salz und Hefe. Da ich kein Hartweizenmehl in der näheren Umgebung gefunden habe, habe ich das Mehl selbst gemahlen, was trotz guter Ausrüstung nicht ganz so einfach war. Meiner Getreidemühle ist es leider nicht gelungen aus dem Hartweizengriess Mehl herzustellen. Im Trockenbählter meines Mixers hat es dann aber zum Glück doch noch geklappt.

      Vor-, Autosly- und Hauptteig waren schnell und problemlos angerührt. Der Teig war wunderbar geschmeidig und ist super schön aufgegangen. Ich hatte mich dazu entschieden das Brot im Topf zu Backen. Mit dem Transfer vom Brot in meinen Gusseisentopf hatte ich mal wieder meine Mühe – das Brot fällt bei mir einfach nie gerade in den Topf. Das hat dem Brot aber zum Glück nicht geschadet und es hat sich im Ofen noch wunderbar entwickelt. Das Brot hat uns sehr gut geschmeckt und es war auch am nächsten Tag noch wunderbar frisch.

      Pane di grano duro (Hartweizenbrot)
      Pane di grano duro (Hartweizenbrot)

      Rezept für Pane di grano duro

      Vorteig

      Hartweizenmehl, Wasser und Hefe zu einem festen Teig vermischen und diesen zugedeckt bei Raumtemperatur (ca. 20°C) 12 Stunden reifen lassen.

      Autolyseteig

      Hartweizenmehl, Weissmehl und Wasser vermischen und eine Stunde bei Raumtemperatur stehen lassen.

      Hauptteig

      Alle Zutaten zum Autolyseteig geben und mit der Maschine 5 Minuten auf niedrigster Stufe und ca. 6 Minuten auf der ersten Stufe kneten lassen.

      Den Teig zugegedeckt für 2 Stunden bei Raumtemperatur aufgehen lassen, dabei den Teig nach 30 und 60 Minuten dehnen und falten.

      Den Teig zu einem Brot formen und rundwirken. Mit dem Schluss nach oben für ca. 90 Minuten in einem gut bemehlten Garkörbchen aufgehen lassen.

      Einen Gusseisentopf auf 240 Grad vorheizen (Bitte abklären ob euer Topf die Temperatur aushält.)

      Das Brot für 30 Minuten im Gusseisentopf mit geschlossenem Deckel backen. Dann den Deckel entfernen und das Brot in 10 bis 15 Minuten fertig backen.

      Pane di grano duro (Hartweizenbrot)
      Pane di grano duro (Hartweizenbrot)
      Rezept drucken
      5 from 5 votes

      Rezept für Pane di grano duro (Hartweizenbrot)

      Ein leckeres Brot mit Hartweizenmehl.
      Gericht: Brot
      Keyword: Brot, Hartweizen, Hefeteig

      Zutaten

      Vorteig

      • 135 g Hartweizenmehl oder selbst gemahlenes Hartweizengries
      • 70 g Wasser kalt
      • 1 g Frischhefe

      Autolyseteig

      • 120 g Hartweizenmehl oder selbst gemahlenes Hartweizengries
      • 195 g Weissmehl
      • 250 g Wasser

      Hauptteig

      • Vorteig
      • Autolyseteig
      • 4 g Frischhefe
      • 13 g Olivenöl
      • 10 g Salz

      Anleitungen

      Vorteig

      • Hartweizenmehl, Wasser und Hefe zu einem festen Teig vermischen und diesen zugedeckt bei Raumtemperatur (ca. 20°C) 12 Stunden reifen lassen.

      Autolyseteig

      • Hartweizenmehl, Weissmehl und Wasser vermischen und eine Stunde bei Raumtemperatur stehen lassen.

      Hauptteig

      • Alle Zutaten zum Autolyseteig geben und mit der Maschine 5 Minuten auf niedrigster Stufe und ca. 6 Minuten auf der ersten Stufe kneten lassen.
      • Den Teig zugegedeckt für 2 Stunden bei Raumtemperatur aufgehen lassen, dabei den Teig nach 30 und 60 Minuten dehnen und falten.
      • Den Teig zu einem Brot formen und rundwirken. Mit dem Schluss nach oben für ca. 90 Minuten in einem gut bemehlten Garkörbchen aufgehen lassen.
      • Einen Gusseisentopf auf 240 Grad vorheizen (Bitte abklären ob euer Topf die Temperatur aushält.
      • Das Brot für 30 Minuten im Gusseisentopf mit geschlossenem Deckel backen. Dann den Deckel entfernen und das Brot in 10 bis 15 Minuten fertig backen.

      Beim Synchronbacken mit dabei waren:

      zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
      Désirée von Momentgenuss
      Britta von Backmaedchen 1967
      Volker von Volkermampft
      Birgit M. von Backen mit Leidenschaft
      Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum
      Tamara von Cakes, Cookies and more
      Katrin von Summsis Hobbyküche
      Birgit von Birgit D
      Geri von Lecker mit Geri
      Sylvia von Brotwein
      Tina von Küchenmomente
      Ilka von Was machst du eigentlich so?!
      Ingrid von Auchwas
      Simone von zimtkringel

      Mini Calzone – EM-Rezepte

      Wie schon bei der vergangenen Fussball-WM habe ich mir für diesjährige EM vorgenommen jeden Tag ein Gericht aus einem der teilnehmenden Ländern, welches an diesem Tag spielt, zu kochen oder backen. Die Rezept werde ich allerdings frei interpretieren und unserem Geschmack etwas anpassen. Für das heutige Spiel Türkei – Italien habe ich mini Calzone ausgewählt.

      Mini Calzone

      Die Küche Italiens

      In unserem Nachbarland Italien wird Fussball und Essen grossgeschrieben. Und in unserer Familie natürlich auch. Die Italienische Küche ist wohl auch darum, neben der Schweizer Küche, eine der meist gekochten bei uns zu Hause. Pasta in allen Variationen und Pizza sind aus unserer Alltagsküche nicht wegzudenken. Die Italienische Küche wird aus verschieden regionalen Küchen zusammengesetzt und ist wunderbar vielseitig. Caprese, Bruschetta, Pizza, Lasagne, Risotto sind nur ein paar wenige der überall bekannten Gerichte.

      Mini Calzone

      Rezept für mini Calzone

      Für den Teig alle Zutaten für den Teig ein eine Schüssel geben und kneten, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Dies kann sowohl mit der Haushaltsmaschine wie auch von Hand geschehen. Bis der Teig schön geschmeidig ist, braucht es ungefähr 10 Minuten. Den Teig zugedeckt aufs Doppelte gehen lassen. Dies braucht ca. 4 Stunden. Die Dauer der benötigten Zeit hängt auch von der Raumtemperatur ab.

      Für die Sauce Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Etwas Öl in einer Pfanne erwärmen und Zwiebeln und Knoblauch darin dämpfen. Das Tomatenpüree beigeben und mitdämpfen. Den Oregano hacken. Oregano, gehackte Tomaten, Zucker, Salz und Pfeffer beigeben und aufkochen lassen. Die Hitze reduzieren und die 30 min. offen köcheln lassen. Die Sauce auskühlen lassen. Wer keine Stückchen mag, kann die Sauce jetzt noch pürieren.

      Zum Fertig stellen den Teig in 16 gleich grosse Stücke schneiden, zu Kugeln formen und ca. 15 Minuten ruhen lassen. Die Kugeln zu Rondellen ausrollen. Die Zutaten auf die Rondellen verteilen (etwas Tomatensauce übrig lassen), dabei einen Hälfte des Teiges frei lassen. Die freie Teighälfte über die Füllung falten und alles gut verschliessen. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Die mini Calzone mit etwas Tomatensauce bestreichen und in 25 – 35 Minuten backen.

      Mini Calzone

      Mini Calzone – EM-Rezepte

      Die mini Calzone sind wunderbar als Apéro, Fingerfood oder mit einem Salat als Hauptspeise. Ein leckeres Rezept aus EM Rezept aus Italien.

      Zutaten

      Für den Teig

      • 600 g Mehl
      • 1 1/2 TL Salz
      • 10 g Frischhefe
      • 360 ml Wasser
      • 3 EL Olivenöl

      Für die Tomatensauce

      • 1 Zwiebel
      • 2 Knoblauchzehen
      • 1 EL Olivenöl
      • 1 EL Tomatenpüree
      • 2-3 Zweige Oregano
      • 1 Dose gehackte Tomaten ca. 400 g
      • 1 Prise Zucker
      • 0.5 TL Salz
      • Pfeffer

      Für die Füllung

      • 100 g geriebener Parmesan
      • 200 g Schinken
      • 100 g Ricotta
      • 300 g Mozzarella
      • Tomatensauce

      Anleitungen

      Für den Teig

      • Alle Zutaten für den Teig ein eine Schüssel geben und kneten, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Dies kann sowohl mit der Haushaltsmaschine wie auch von Hand geschehen. Bis der Teig schön geschmeidig ist, braucht es ungefähr 10 Minuten.
      • Den Teig zugedeckt aufs Doppelte gehen lassen. Dies braucht ca. 4 Stunden. Die Dauer der benötigten Zeit hängt auch von der Raumtemperatur ab.

      Für die Sauce

      • Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Etwas Öl in einer Pfanne erwärmen und Zwiebeln und Knoblauch darin dämpfen.
      • Das Tomatenpüree beigeben und mitdämpfen.
      • Den Oregano hacken. Oregano, gehackte Tomaten, Zucker, Salz und Pfeffer beigeben und aufkochen lassen. Die Hitze reduzieren und die 30 min. offen köcheln lassen. Die Sauce auskühlen lassen.
      • Wer keine Stückchen mag, kann die Sauce jetzt noch pürieren.

      Fertig stellen

      • Den Teig in 16 gleich grosse Stücke schneiden, zu Kugeln formen und ca. 15 Minuten ruhen lassen. Die Kugeln zu Rondellen ausrollen.
      • Die Zutaten auf die Rondellen verteilen (etwas Tomatensauce übrig lassen), dabei einen Hälfte des Teiges frei lassen. Die freie Teighälfte über die Füllung falten und alles gut verschliessen.
      • Den Backofen auf 220 Grad vorheizen.
      • Die mini Calzone mit etwas Tomatensauce bestreichen und in 15 – 20 Minuten backen.

      Auf der Suche nach weiteren Rezepten? Hier findest du die Rezepte der letzten Fussball-WM: Rezepte Fussball-WM

      Hermann-Teig Grundrezept

      Der Hermann-Teig kommt wieder zu uns

      Schon in den 1970 und 1980er Jahren machte der Hermann-Teig als eine Art Freundschaftsbrief seine Runden. Ich kann mich allerdings nicht erinnern, ob wir auch einmal einen geschenkt bekommen haben. Bei diesem Teig geht es darum einen Teil des angesetzten Teiges zusammen mit der Anleitung für die weitere Vermehrung an Familie und Freunde weiterzugegeben. Der Teig wird auch Freundschafts- oder Glückskuchen genannt.

      Die Reise geht weiter

      Und jetzt geht die Reise des Hermann-Teiges in der Schweiz weiter. Angestossen wurde die neuerliche Reise von Dr. Oetker Schweiz und natürlich habe ich dabei gerne mitgemacht. Ganz im Sinne von „sharing is caring“ geht der Hermann jetzt erneut auf Reisen. Etwas ähnliches wie den Hermann gibt es auch in den USA – dort wird aus dem Teig, das „Amish Friendship Bread“ gebacken.

      Zutaten Hermann-Teig
      Zutaten

      Süsser Sauerteig

      Sauerteig

      Im Blog findest du bereits eine Anleitung, um deinen eigenen Sauerteig herzustellen und ein paar Rezepte für Sauerteig-Brote, damit du deinen eigenen Sauerteig auch gleich ausprobieren kannst.

      Der Hermann ist ein süsser Sauerteig

      Der Hermann-Teig ist allerdings ein süsser Sauerteig. Er besteht aus Mehl, Zucker, Hefe und Milch. In einem Sauerteig entstehen lebende Kulturen. Wird er gut gepflegt und dabei immer gut auf die Sauberkeit geachtet, kann der Teig mehrere Jahre alt werden. Nachfolgend zeige ich euch, wie das mit dem Hermann-Teig herstellen, dem Teilen und der Pflege genau funktioniert.

      So entsteht der Hermann-Teig

      Wer keinen „Kettenbrief-Teig“ von seinen Freunden oder Bekannten bekommen kann, kann diesen ganz einfach selbst anrühren. Dafür braucht es vor allem etwas Geduld, denn der Hermann-Teig muss 10 Tage gepflegt werden, bevor er geteilt und verbacken wird. Die Verwendung des Teiges dafür ist vielseitig, er kann sowohl im Rührteig, wie auch in einem Hefeteig verwendet werden. Ich habe ihn für einen süssen Hefeteig verwendet und daraus Zimtschnecken zubereitet. Das Rezept für die Zimtschnecken, sie werden mit dem Hermann-Teig schön feucht und sind auch am nächsten Tag noch frisch, findet ihr demnächst im Blog.

      Grundrezept für den Hermann-Teig

      Rezept für Hermann-Teig
      Hermann-Teig

      Grundrezept für Hermann-Teig

      Der Hermann-Teig braucht 10 Tage bis er geteilt und verbacken werden kann. Er kann sowohl für Rührteig, wie süsse Hefeteige verwendet werden.

      Zutaten

      Teigansatz

      • 100 g Mehl
      • 1 EL Zucker
      • 200 ml Wasser
      • 3.5 g Trockenhefe

      1. Fütterung (Tag 5)

      • 100 g Mehl
      • 150 g Zucker
      • 200 ml Milch

      2. Fütterung (Tag 10)

      • 100 g Mehl
      • 150 g Zucker
      • 200 ml Milch

      Anleitungen

      Teigansatz

      • Mehl, Zucker, Hefe und Wasser in einer verschliessbaren Kunststoffschüssel miteinander verrühren und mit verschlossenem Deckel bei Raumtemperatur stehen lassen.

      Ruhen und umrühren

      • 1. Tag ruhen lassen
        2. Tag umrühren
        3. Tag umrühren und danach in den Kühlschrank stellen. Von nun an im Kühlschrank aufbewahren
        4. umrühren und wieder in den Kühlschrank stellen

      1. Fütterung (Tag 5)

      • 5. Tag Mehl und Zucker miteinander vermischen und unter den Hermann-Teig rühren. Die Milch dazugeben und alles gut miteinander vermischen. Den Teig zugedeckt in den Kühlschrank stellen.

      Umrühren und im Kühlschrank lagern

      • 6. Tag umrühren
        7. Tag umrühren
        8. Tag umrühren
        9. Tag umrühren

      2. Fütterung, teilen und verbacken (Tag 10)

      • 10. Tag Mehl und Zucker miteinander vermischen und unter den Hermann-Teig rühren. Die Milch dazugeben und alles gut miteinander vermischen.
        Den Teig in 4 Portionen à ca. 200 g teilen. Zwei Portionen verteilen, eine Portion behalten und eine Portion verbacken.
      • Um neuen Ansätze zuzubereiten bei Tag 1 beginnen.

      Notizen

      Die fertigen Teigportionen können auch eingefroren werden.
      Verwende kein Metall für die Zubereitung.
      Die Teigschüssel immer mit einem Deckel verschliessen.
      Den Teig ab dem 3. Tag im Kühlschrank aufbewahren.
      Der Hermann-Teig muss regelmässig umgerührt und nach Plan gefüttert werden.
      Am besten den Teig immer um die gleiche Zeit umrühren und füttern.

      Walliser Spargeltarte – Tarte aux asperges valaisanne –

      Wähen, in der Französischen Schweiz werden Sie Tartes genannt, sind eine sehr dankbare Sache. Sie lassen sich total einfach mit Zutaten aus dem Vorrat zubereiten und können immer wieder neu variiert werden. Für den Teig verwende ich jeweils einen süssen oder salzigen Kuchenteig. Das ist ein einfacher geriebener Mürbteig mit Mehl, Butter, Salz, Zucker und ein bisschen Wasser. Die Zubereitung ist ganz einfach und geht schnell, besonders, wenn der Teig in der Küchenmaschine zubereitet wird. Und genauso schnell ist die Walliser Spargeltarte zubereitet. Das Rezept dazu findet ihr im Anschluss.

      Walliser Spargeltarte - Spargelkuchen
      Walliser Spargeltarte – Spargelkuchen

      Walliser Spargeltarte – Schweizer Rezepte – Tarte aux asperges valaisanne

      Die Walliser Spargeltarte aus dem Wallies wird natürlich mit heimischem Spargel und feinem Bergkäse zubereitet. Sie schmeckt sowohl warm und frisch aus dem Ofen, wie auch kalt beim Picknick super lecker. Und das Beste daran, sie ist ganz schnell selbst gemacht und dies sogar mit selbst gemachtem Teig.

      Walliser Spargeltarte - Spargelkuchen
      Walliser Spargeltarte – Spargelkuchen
      Rezept drucken
      5 from 2 votes

      Rezept für Tarte aux asperges valaisanne – Walliser Spargeltarte

      Ein Schweizer Rezept für Walliser Spargeltarte. Die Tarte aus asperges valaisanne wird mit einheimischem Spargel und Käse zubereitet.
      Gericht: Salziger Kuchen, Tarte
      Land & Region: Schweiz
      Keyword: Brotbacken, Tarte, Wähe

      Equipment

      • Kuchenblech rund ca. 32 cm Ø

      Zutaten

      Für den Kuchenteig (salziger Mürbteig)

      • 200 g Mehl
      • 1/2 TL Salz
      • 70 g Butter
      • 80 ml Wasser

      Für den Belag

      • 800 g weisser Spargel

      Für den Guss

      • 250 ml Rahm Sahne
      • 1 Ei
      • 150 g geriebener Bergkäse
      • Salz und Pfeffer zum Würzen

      En Guete!

        Anleitungen

        Für den Mürbteig

        • Mehl, Salz und Butter in den Multizerkleinerer geben. (Das Rezept für den Kuchenteig von Hand findest du hier: Kuchenteig)
        • Alles vermengen, bis die Butter sich mit dem Mehl vermischt hat. Das Wasser dazu geben und den Multizerkleinerer nur noch solange laufen lassen, bis sich ein Teig bildet. Den Teig eingepackt für 30 Minuten kühl stellen.

        Spargeltarte

        • Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.
        • Den Spargel schälen und schräg in ca. 3 cm grosse Stücke schneiden.
        • Ein rundes Kuchenblech oder Tarteform mit Butter ausstreichen und mit Mehl bestreuen.
        • Den Teig auf etwas Mehl ausrollen und in die vorbereitete Form legen.
        • Den Teig mit einer Gabel einstechen.
        • Die Spargel darauf verteilen.
        • Rahm, Ei und Bergkäse miteinander verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Guss über die Tarte giessen.
        • Die Tarte im vorgeheizten Backofen für ca. 35 Minuten backen

        En Guete!

          Walliser Spargeltarte – Spargelkuchen

          Wir retten, was zu retten ist

          Bei der bei der aktuellen Rettung von „Wir retten, was zu retten ist“ haben wir uns entschieden Tartes und Quiches zu retten. Ein wunderbares Thema, zu welchem ich auch unsere Schweizer Wähen dazu zähle, welche in der französischen Schweiz ja auch Tartes sind. Wähen und Quiches gibt es bei uns sowohl im Supermarkt, wie auch in den Bäckereien in vielen Varianten zu kaufen. Auch diese Rettung wurde von Britta (Brittas Kochbuch) und mir organisiert. Herzlichen Dank an Britta und allen anderen Teilnehmern. Es freut mich sehr, dass dieses Mal so viele von euch mit dabei waren.

          Bei der Rettung mit dabei waren:

          Brittas Kochbuch – Spinattarte
          Barbaras Spielwiese – Rhabarber-Zitronenmelisse-Tarte
          Turbohausfrau – Tarte
          Brotwein – Paprika Quiche mit Käse
          Anna Antonia-Herzensangelegenheiten – Spaghetti-Pie
          Pane-Bistecca – Zwiebel Confit und 4 Kaese Quiche
          CorumBlog 2.0 – Rhabarber-Tarte
          evchenkocht – Tarte mit karamellisierter weißer Schokolade
          Kleines Kuliversum – Erdbeer Tarte mit Vanillecreme
          Cahama – Quiche vom grünen Spargel
          Kaffeebohne – Caprese Quiche
          Volkermampft – Linsen-Cotechino Tarte mit Rotwein-Ricotta Creme
          Möhreneck – vegane Schokoladentarte

          Apfelwähe mit UrDinkelmehl

          Wääje, Chueche, Flade, Tünne und Turte – je nach Kanton wird Wähe anders genannt. So bin auch ich mit der Tradition aufgewachsen, dass am Freitag eine „Wääje“ auf dem Tisch stand. Früher war die Wähe eine Fastenspeise und wurde meist freitags aufgetischt. Ursprünglich wurden vermutlich Brotteigreste für den Boden verwendet und gefüllt wurden sie mit „Resten“, die noch da waren. Früher war es üblich, dass die Wähen, egal ob süss oder salzig als Hauptmahlzeit gegessen wurden. Mit deftigen Wähen handhaben wir das immer noch so, aber süsse Wähen sind bei uns eigentlich immer ein Zvieri oder Dessert.

          Apfelwähe mit geraffelten Äpfel - ein Schweizer Rezept
          Apfelwähe mit UrDinkelmehl

          Und so handhabe ich Wähen heute noch als Resteverwertung. Aber der Wochentag spielt dabei keine Rolle mehr. Für den Boden verwende ich gerne einen selbst gemachten Kuchenteig oder ab und zu auch einen Blätterteig. Gefüllt werden sie meist mit Käse, Gemüse, Fürchten oder Beeren. Einer der Klassiker ist die Apfelwähe. Aber auch deftige Wähen, wie die Käsewähe ist sehr beliebt. Eine leckere Variante der Käsewähe ist der Appenzeller Käsefladen, er ist der „Ur-Wähe“ noch etwas näher und wird mit Brotteig zubereitet.

          Rezept für Apfelwähe mit geraffelten Äpfeln

          Für den Teig

          Mehl und Salz miteinander vermischen. Butter dazu geben und zu einer krümmeligen Masse verreiben. Den Quark dazu geben und zu einem Teig zusammenfügen. Eingepackt für 30 Minuten kühlstellen.

          Apfelwähe mit geraffelten Äpfel - ein Schweizer Rezept
          Apfelwähe mit UrDinkelmehl

          Für die Wähe

          Ein Blech von 22 bis 24 cm mit Butter bestreichen. Den Teig etwas grösser als das Backblech auswallen und in das vorbereitete Blech legen. Den Teig mit einer Gabel einstechen. Die gemahlen Haselnüsse auf dem Teig verteilen, die Äpfel an einer Bircherraffel reiben und auf dem Teig verteilen. Alle Zutaten für den Guss miteinander verrühren und über die Äpfel giessen. Die Wähe im auf 200 Grad vorgeheizten Backofen für ca. 30 Minuten backen.

          Apfelwähe mit geraffelten Äpfel mit Anschnitt - ein Schweizer Rezept
          Apfelwähe mit UrDinkelmehl
          Rezept drucken
          5 from 1 vote

          Rezept für Apfelwähe mit geraffelten Äpfeln

          Die Apfelwähe ist ein Klassiker und schmeckt das ganze Jahr hindurch köstlich. Der Teig kann ganz einfach selbst zubereitet werden.
          Zubereitungszeit15 Min.
          Backzeit30 Min.
          Arbeitszeit45 Min.
          Gericht: Dessert
          Land & Region: Schweiz
          Keyword: Apfel, Schweizer Rezept, Wähe

          Zutaten

          Für den Teig

          • 125 g helles UrDinkelmehl wahlweise auch Weissmehl
          • 1/4 TL Salz
          • 40 g Butter
          • 125 g Quark

          Für die Füllung

          • 2 EL Haselnüsse
          • 3 Äpfel fein geraffelt

          Für den Guss

          • 200 ml Halbrahm
          • 1 Ei
          • 1 TL Maisstärke
          • 2 EL Zucker
          • 1 Prise Salz

          Anleitungen

          Für den Teig

          • Mehl und Salz miteinander vermischen. Butter dazu geben und zu einer krümmeligen Masse verreiben.
          • Den Quark dazu geben und zu einem Teig zusammenfügen. Eingepackt für 30 Minuten kühlstellen.

          Für die Wähe

          • Ein Blech von 22 bis 24 cm mit Butter bestreichen. Den Teig etwas grösser als das Backblech auswallen und in das vorbereitete Blech legen. Den Teig mit einer Gabel einstechen.
          • Die gemahlen Haselnüsse auf dem Teig verteilen, die Äpfel an einer Bircherraffel reiben und auf dem Teig verteilen.
          • Alle Zutaten für den Guss miteinander verrühren und über die Äpfel giessen.
          • Die Wähe im auf 200 Grad vorgeheizten Backofen für ca. 30 Minuten backen.

          En Guete!

            Weiter Rezept mit Äpfeln findest du hier: Apfel-Rezepte

            Aus Grossmutters Küche – Biskuitroulade mit Äpfeln

            Foodie-Challenge von Foodblogs-Schweiz

            Der Warenkorb der Foodie-Challenge von Schweizer Foodblogs war wie immer mit tollen saisonalen Zutaten bestückt, welche Raum für viel Kreativität gelassen haben. Im Warenkorb waren diesen Monat:

            Bärlauch, Rüebli, Champignons, Eier, Äpfel und Dinkel

            Biskuitroulade mit Äpfeln
            Biskuitroulade mit Äpfeln

            Ich habe mich für Dinkel (in Form von UrDinkelmehl), Eier und Äpfel entschieden und daraus zwei feine Desserts zubereitet. Eine traditionelle Apfelwähe und eine Biskuitroulade mit Äpfeln. Beide Rezepte lassen sich wunderbar mit UrDinkelmehl zubereiten. Ich finde, durch das UrDinkelmehl werden beide Gebäck noch aromatischer.

            Biskuitroulade mit Äpfeln und UrDinkelmehl

            Die Biskuitroulade mit einer Füllung aus geraffelten Äpfeln und geschlagenem Rahm gab es bei uns schon in meiner frühen Kindheit. Noch heute mag ich die Kombination sehr gerne. Die Roulade wird luftig, leicht und dank den Äpfeln schön saftig.

            Der Teig für die Biskuitroulade gilt häufig als eher kompliziert. Eier trennen, getrennt aufschlagen etc. können umständlich sein. Und wenn der Teig falsch zubereitet wird, geht er nicht richtig auf oder bricht beim Rollen. Das muss aber nicht sein. Mit dem einfachen Rezept geht das ganz problemlos. Es braucht dafür etwas Zeit bis die Eier richtig gut aufgeschlagen sind.

            Damit die Roulade später beim Rollen nicht bricht, wird sie noch heiss gerollt und in ein Küchentuch eingepackt.

            Rezept für Biskuitroulade mit Äpfeln und UrDinkelmehl

            Die Biskuitroulade mit Äpfeln und UrDinkelmehl ist ein leichtes und luftiges Dessert.

            Zutaten

            Für die Roulade

            • 4 Eier
            • 120 g Zucker
            • 120 g UrDinkelmehl wahlweise Weissmehl

            Für die Füllung

            • 200 ml Vollrahm Sahne
            • 2 EL Puderzucker
            • 1 TL Maisstärke
            • 2 Äpfel geschält und an der Bircherraffel geraffelt
            • 1 EL Zitronensaft

            Anleitungen

            Für die Biskuitroulade

            • Eier und Zucker zusammen schaumig rühren, bis die Masse hell und schaumig ist.
            • Das Mehl dazu sieben (damit keine Klümpchen entstehen) und vorsichtig unter die Masse heben.
            • Den Backofen auf 200 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
            • Die Masse gleichmässig auf ein mit Backpapier belegtes Blech streichen und im vorgeheizten Backofen für 10 bis 15 Minuten backen.
            • Nach dem Backen das noch heisse Biskuit mit einem Küchentuch aufwickeln und aufgerollt abkühlen lassen.

            Füllung

            • Den Rahm zusammen mit dem Puderzucker und der Maisstärke steifschlagen.
            • Die Äpfel schälen und an der Bircherraffel fein raffeln.
            • Die geraffelten Äpfel sofort mit Zitronensaft vermischen und unter den geschlagenen Rahm heben.
            • Die Füllung auf dem Biskuit verteilen und aufrollen.
            • Ca. eine Stunde kühl stellen und möglichst frisch geniessen.

            Die Zusammenfassung aller Teilnehmer der Foodie-Challenge findest du wie immer auf Schweizer Foodblogs.

            Auch bei den anderen Foodblogs Schweiz Gründungsmitgliedern wurde etwas Feines für die Challenge zubereitet:

            Marlene’s sweet things – Oeuffs Cocotte mit Pilzen

            Die Angelones – Pancakes italiana

            Princess.ch – Apfel-Brot-Pudding aka Scheiterhaufen

            Foodwerk – Dinkel Cake mit Joghurt, Rüebli und Zitrone