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Röstknoblauchpaste

Kochbuchvorstellung mit Rezept für Röstknoblauchpaste

Bei einem Kochbuch ist für mich das erste Durchblättern sehr wichtig, meist entscheiden dann auch schon die ersten paar Sekunden, ob mir das Kochbuch sympathisch ist und ob es in die eigene Küche passt. Tanjas Kochbuch gefiel mir auf Anhieb sehr gut. Das Buch beinhaltet genau die Art einfacher, aber wirkungsvoller Rezepte, die mich sehr ansprechen.

Tanjas Kochbuch aus dem AT Verlag

Alltagsküche, sollte einfach, unkompliziert und möglichst schnell sein. Dabei muss sie aber auch schmecken und darf nicht langweilig sein. Tanjas Kochbuch erfüllt diese Kriterien und ist ein wundervolles Weihnachtsgeschenk.

Frühstücksreis aus Tanjas Kochbuch
Fotografie© Lukas Lienhard, AT Verlag / www.at-verlag.ch

Das umfangreiche, aber dennoch handliche Buch hat 10 Kapitel vom Frühstück, über Suppen, Hauptspeisen und Desserts bis hin zum „magischen Vorrat“ ist alles mit dabei. Dabei finden wir auch Rezepte, die wir in unseren Breitengraden nicht unbedingt gewohnt sind, wie zum Beispiel „Gebratener Frühstücksreis“, der Abwechslung in die Alltagsküche bringen. Es gibt Rezepte für Fisch und Fleisch, aber auch Vegetarisches kommt nicht zu kurz.

Sirups aus Tanjas Kochbuch – 
Fotografie© Lukas Lienhard, AT Verlag / www.at-verlag.ch

Mein Lieblingskapitel ist „Mein magischer Vorrat“. Dort finden wir aromatische Öle, geschmacksverstärkende Nussmischungen, fruchtige Sirups, Fonds, Brühen und Einmachgläser mit Süssem und Saurem. Alles Dinge die Gerichte aufwerten und abrunden. Das Kapitel spricht total den Selbermacher in mir an und darum habe ich für euch auch ein Rezept aus diesem Kapitel.

Tanajs Kochbuch – von Tanja Grandits aus dem AT Verlag

ISBN: 978-3-03800-067-9
Einband: Gebunden
Umfang: 320 Seiten
Gewicht: 1241 g
Format: 21 cm x 26.5 cm

Die Röstknoblauchpaste ist eine Umami-Bombe und ist total köstlich. Für einen tollen Dip ein Löffelchen davon in Mayonnaise rühren oder damit Suppen und Saucen zu aromatisieren.

Rezept für Röstknoblauchpaste

Röstknoblauchpaste


200 g Knoblauch, geschält

2 EL Sonnenblumenöl

100 ml Sake

100 ml Mirin

100 ml Reisessig

100 ml Sojasauce

100 ml Balsamicoessig

1 EL Salz

1 TL Zucker

Den Knoblauch schälen. Ich habe dafür die Knoblauchknollen angedrückt und in ein Einmachglas gegeben. Durch kräftiges Schütteln löst sich die Schale, zumindest die meiste davon. Die Knoblauchzehen mit dem Sonnenblumenöl vermischen und auf einem mit Backpapier belegten Blech, bei 190 Grad, für ca. 20 Minuten rösten. Der Knoblauch sollte hellbraun sein. In der Zwischenzeit die restlichen Zutaten in einer Pfanne erhitzen und in 10 bis 15 Minuten sirupartig einkochen lassen. Den gerösteten Knoblauch zusammen mit „Siup“ pürieren und in ein heiss ausgespültes Glas füllen. Die Paste im Kühlschrank aufbewahren.

En Guete!

Wer einen Blick in das Buch werfen möchte kann das hier tun: Tanjas Kochbuch


Vegane Rezepte mit Aquafaba – Buchbesprechung

Aquafaba fasziniert mich schon länger, und da ich die feinen Hülsenfrüchte sehr mag, fällt Aquafaba auch in geeigneten Mengen an. Ich habe bereits Meringues damit hergestellt und war dabei recht erfolgreich. Sie sind schön luftig geworden und haben nicht schlecht geschmeckt. Die Jungs konnte ich damit allerdings nicht täuschen! Sie fanden sofort heraus, dass mit den süssen Teilchen etwas nicht stimmt.

Da wir zum Glück in der Familie keine Unverträglichkeiten gegenüber Eiern haben und uns auch nicht vegan ernähren, kommt das Aquafaba bei uns halt nicht wirklich oft zum Einsatz. Interessant wird es für mich vor allem überall da, wo ich damit Eier ersetzen kann, die ansonsten in den Speisen roh genossen werden. Also zum Beispiel in Mayonnaise, Eis oder einem Schokoladenmousse.

 

Vegane Rezepte mit Aquafaba aus dem AT Verlag
Vegane Rezepte mit Aquafaba aus dem AT Verlag

 

 

Vegene Rezepte mit Aquafaba
Zsu Dever
ISBN: 978-3-03800-965-8
Einband: Gebunden
Umfang: 184 Seiten
Gewicht: 719 g
Format: 19 cm x 23 cm

Das Buch „Vegane Rezepte mit Aquafaba“

Im Buch „Vegane Rezepte mit Aquafaba“ geht es vor allem um pflanzliches Eischnee, welches aus dem Kochwasser von Kichererbsen, Bohnen oder anderen Hülsenfrüchten gewonnen wird. Wir finden rund 80 Rezepte, in welchen Aquafaba zum Kochen und Backen verwendet wird. In den Rezepten wurde das Eiweiss durch Aquafaba ersetzt, um Mousse, Baiser oder Macarons herzustellen. Es dient auch als pflanzliches Binde- und Andickmittel, als Emulgator, Konsistenz- und Volumengeber. Im Buch wird empfohlen das Aquafaba selber herzustellen, weil dies vorallem eine grössere Ausbeute bringt. Da aber laut dem Rezept für das gute Gelingen Kombu, das ist eine Algenart, benötigt wird, habe ich erst mal darauf verzichtet Aqufaba selbst herzustellen. Mit dem Kichererbsenwasser aus der Dose habe die Rezepte jedoch auch wunderbar funktioniert.

„Vegane Rezepte mit Aquafaba“ ist in die Kapitel „Aquafaba die Grundlagen“, „Saucen, Pasten, Käse, Würzmittel“, „Frühstück“, „Pikante Gerichte und Beilagen“, „Süsses ohne Backen“, „Süsses aus dem Ofen“ und als Bonus „Kicherebsen-Rezepte“ unterteilt. Dort finden wir vegane Rezepte wie: „Butter“, „Waffeln“, „Spätzle“, „Schokoladenmousse“, Kokos-Beeren-Eis“ und „Macarons“.

 

Fotografie © Zsu Dever, AT Verlag / www.at-verlag.ch

Die Autorin Zsu Dever stammt aus einer Familie von Köchen und Restaurantbetreibern. Sie ist Bloggerin, Fotografin und Autorin zu Themen der veganen Küche und gibt Kochkurse. Sie ist Mutter von drei Teenagern und lebt in San Diego, Kalifornien.

Mein Fazit

Persönlich haben mich im Buch die Kapitel „Saucen, Pasten, Käse, Würzmittel“ und „Süsses ohne Backen“ am meisten angesprochen. Natürlich sind die Grundlagen und auch die Rezepte mit den Kichererbsen sehr hilfreich. Aquafaba fasziniert mit vielen Anwendungsmöglichkeiten und das Buch bietet viele Rezept und Tipps im Umgang mit Aquafaba an. Besonders für die vegane Küche bietet es zahlreiche, wohlschmeckende Rezepte. Alles was ich ausprobiert habe ist gut gelungen und hat gut geschmeckt. Meine Kids liessen sich natürlich nicht täuschen, fanden die Gerichte, wie z.B. das Schokoladenmousse fein, aber irgendwie für sie sehr ungewohnt. Der Umgang, die Herstellung und auch die Rezepte sind gut verständlich erklärt, so dass ich den Einstieg in die vegane Küche mit Aquafaba schnell und einfach gefunden habe.

Buchdonnerstag – Donna Hay – Life in balance

Life in balance von Donna Hay

Frische, leichte Rezepte für gesunden Genuss aus dem AT Verlag

Dass ich ein Faible für die Kochbücher von Donna Hay habe, konntet ihr bis jetzt bereits schon ein paar Mal lesen. Ich liebe vor allem die Bilder und lasse mich von den Rezepten gerne inspirieren.

 

Life in balance von Donna Hay aus dem AT Verlag

 

Life in balance
Donna Hay
AT Verlag
ISBN: 978-3-03800-929-0
Einband: Pappband
Umfang: 240 Seiten
Gewicht: 1270 g
Format: 25 cm x 25 cm

 

„Frische, leichte Rezept für den gesunden Genuss“

Balancefood, Superfood, Diäten und Co. sind nicht so meins, daher war ich erst auch skeptisch, ob das neue Kochbuch von Donna Hay etwas für mich ist. Doch beim Durchblättern habe ich rasch bemerkt, dass es sich dabei nicht um eine Diät handelt, denn es wird zum Beispiel auch mit Butter gekocht und gebacken. Und Zucker. Und Fleisch. Was allerdings im Buch thematisiert wird, sind die heutigen so trendigen Superfoods. So finden wir in „Life in balance“ 120 Rezepte mit Grünkohl, Quinoa, Chiasamen und weiteren trendigen Zutaten. Die natürlichen Superfoods, wie Donna Hay diese Lebensmittel nennt, werden im Buch auf verkürzten Seiten abgebildet und kurz erklärt. Die meisten dieser Super-Lebensmittel, Donna Hay zählt da auch Leinsamen, Mandeln und Rosenkohl dazu, können bei uns im Supermarkt um die Ecke gekauft werden. Einzig mit dem Rohkakao und dem Buchweizenmehl hatte ich so meine Probleme. In Reformhäusern und im Onlinehandel sollten die meisten Superfoods aber erhältlich sein….

Die 120 Rezepte sind in die sieben Kapitel „perfekter Start in den Tag“, „Gemüse“, „Power-Proteine“, „kernige Körner“, „klein + fein“, „Power-Snacks“ und „clever backen + Süsses“ aufgeteilt. Dort finden wir Rezepte wie „knuspriger Chia-Tofu“, „marokkanischer Hühnchen-Karotten-Salat mit Vollkorn-Couscous“, „Matcha-Joghurt-Pops“, „Dattelriegel mit Kernen“ und „Kokos-Cupcakes“.

 

Nachgekocht - Cremiger Schokokuchen ohne Mehl
Nachgekocht – Cremiger Schokokuchen ohne Mehl



Mein Fazit

Die Rezeptbilder sind sehr ansprechend, farbig und aussagekräftig. Auf jeden Fall machen sie Lust, die Rezepte nachzukochen. Diese sind gut beschrieben und lassen sich auch als Laie nachkochen – vorausgesetzt natürlich man hält sich an den Rezepttext. Der „Cremige Schokokuchen ohne Mehl“ ist übrigens unwiderstehlich und total empfehlenswert! Da meine Familie das Bewährte liebt, ist es relativ schwierig sie an Neues heranzuführen und alles was mit Körnern bestreut ist hat einen schweren Stand, darum kommen solche Rezepte höchst selten auf unseren Familientisch. Ausser die Körner verschwinden im Brot wie im Rezept „Körner-Frühstücksbrot ohne Kneten“, dann werden sie durchaus auch gegessen….

Wer schon ein bisschen im Buch „Life in balance“ von Donna Hay blättern will kann das hier tun: Life in balance

Auch auf der englischen Sprachigen Seite von Donna Hay könnt ihr viele tolle Rezepte finden.