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Schlagwortarchiv für: Reisen

Irland-Roadtrip Teil 4: Unterwegs nach Donegal und ruhige Tage am Meer

15. Juni 2026/0 Kommentare/von Tamara

Nach dem Besuch der Cliffs of Moher und unserer Übernachtung in Doolin (Irland-Roadtrip Teil 3) ging es für uns weiter Richtung Nordwesten.

Weiter Richtung Norden: Auf dem Weg nach Donegal

Als wir von Doolin losgefahren sind, haben wir noch schnell ein paar Snacks (riesige Schokoladengipfel) in einer Bäckerei eingekauft. Für diesen Tag war die Reise selbst das Ziel. Gleichzeitig lag die längste Strecke unseres gesamten Roadtrips vor uns, zumindest was einen einzelnen Tag betraf. Uns war aber klar, dass wir uns dafür Zeit nehmen wollten und immer wieder anhalten würden.

Kleine Stopps entlang der Strecke: Strände, Aussichtspunkte und Natur

Unterwegs legten wir immer wieder kurze Stopps ein. Ein besonders schöner Halt war ein kleiner, fast verwunschener Wald, in dem wir unsere Snacks gegessen haben. Genau solche Momente machen für mich einen Roadtrip aus. Einfach anhalten, kurz durchatmen und dann weiterfahren.

Am frühen Nachmittag kamen wir bei unserem Strandhotel in Donegal an. Wir waren noch früh dran, aber unser Zimmer war bereits bereit. Es hatte einen schönen Erker mit grossem Fenster und einem Sofa, von dem aus wir direkt auf das Meer blicken konnten. Für mich war das genau der richtige Ort, um anzukommen. Ein Buch lesen, zwischendurch auf die oft stürmische See schauen und einfach nichts tun.

Slieve League Cliffs

Ruhige Tage am Meer: Spaziergänge, Entspannung und Weite

Wir blieben zwei Nächte und ich habe diese Zeit sehr genossen. Mehrmals machten wir Spaziergänge am Rossnowlagh Beach, einem langen, offenen Sandstrand, der viel Platz bietet. Dank der Vorsaison und vermutlich auch, weil man ein gutes Stück laufen muss, war es dort angenehm ruhig. Ein Bad im Meer durfte natürlich auch nicht fehlen, auch wenn es bei einem einzigen, kurzen Gang bis zur Wade blieb.

Sonnenuntergang

Slieve League Cliffs

In den folgenden Tagen erkundeten wir die Umgebung. Wir fuhren unter anderem Richtung St. John’s Point, eine eher abgelegene Halbinsel mit ruhigen Stränden und einer ganz eigenen Stimmung. Besonders beeindruckt haben mich auch die Slieve League Cliffs. Sie gehören zu den höchsten Meeresklippen Europas und sind deutlich weniger besucht als die Cliffs of Moher. Wir unternahmen dort eine kleine Wanderung, bergauf und bergab, vorbei an Schafen und mit immer wieder neuen Ausblicken auf den Atlantik. Gerade in der Vorsaison war es dort angenehm ruhig.

Ein ganz besonderes Erlebnis hatten wir ebenfalls noch. Vom Land aus konnten wir Delfine und sogar einen Wal beobachten. Eine wunderbare und völlig unerwartete Erfahrung, die mir noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Nach diesen ruhigen Tagen in Donegal ging unsere Reise weiter Richtung Nordirland. Mehr dazu dann im nächsten Teil.

St. John’s Point
St. John’s Point

Reiseinformationen: Donegal und Umgebung

Beste Reisezeit
Mai bis September
Die Vorsaison im Frühling eignet sich besonders gut für ruhige Spaziergänge und Wanderungen ohne grossen Besucherandrang.

Wetter/Klima
Maritimes Klima mit wechselhaftem Wetter. Auch an sonnigen Tagen kann es windig sein, vor allem an der Küste. Die Temperaturen liegen meist zwischen 12 und 18 °C. Wetterfeste Kleidung ist empfehlenswert.

Sehenswürdigkeiten

Rossnowlagh Beach
Ein langer, weitläufiger Sandstrand an der Atlantikküste von Donegal. Besonders in der Vorsaison sehr ruhig. Ideal für Spaziergänge und zum Abschalten.

St. John’s Point
Eine abgelegene Halbinsel mit ruhigen Stränden und weitem Blick auf den Atlantik. Ein Ort mit viel Weite und einer ganz besonderen Stimmung, abseits der bekannten Routen.

Slieve League Cliffs
Zu den höchsten Meeresklippen Europas zählend und deutlich weniger besucht als die Cliffs of Moher. Kleine Wanderungen führen bergauf und bergab durch Schafweiden und bieten eindrückliche Ausblicke auf Meer und Küste. Besonders in der Vorsaison angenehm ruhig.

Tierbeobachtungen
Mit etwas Glück lassen sich entlang der Küste von Donegal Delfine und sogar Wale vom Land aus beobachten. Ein Fernglas lohnt sich.

https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2026/06/Klippen.jpg 1200 2131 Tamara https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.png Tamara2026-06-15 08:00:002026-06-08 13:34:03Irland-Roadtrip Teil 4: Unterwegs nach Donegal und ruhige Tage am Meer

Irland-Roadtrip Teil 3: Früh am Morgen bei den Cliffs of Moher

8. Juni 2026/0 Kommentare/von Tamara

Von Killarney aus sind wir früh am Morgen mit einem kleinen Breakfast Bag vom Guesthouse losgefahren, denn unser Ziel waren die Cliffs of Moher. Wir wollten unbedingt vor den grossen Touristenmassen dort sein. Die berühmten Klippen gehören zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Irlands und ziehen jedes Jahr rund eineinhalb Millionen Besucher an.

Cliffs of Moher

Die Cliffs of Moher erstrecken sich über etwa acht Kilometer entlang der Atlantikküste und ragen an ihrer höchsten Stelle rund 214 Meter über dem Meer auf. Sie sind nicht nur landschaftlich beeindruckend, sondern auch ein wichtiger Brutplatz für zahlreiche Seevögel. Mit etwas Glück lassen sich hier unter anderem Trottellummen, Tordalke und Möwen beobachten. Zudem dienten die Klippen bereits als Kulisse für verschiedene Filme, darunter Harry Potter and the Half-Blood Prince.

Cliffs of Moher im Frühling
Cliffs of Moher im Frühling

Tickets für Cliffs of Moher

Gerade in der Hauptsaison wird empfohlen, die Tickets im Voraus zu kaufen, da der Besucherandrang entsprechend hoch ist. Wir hatten Glück und kamen gerade noch rechtzeitig an, bevor die ersten Reisebusse eintrafen. Die Stimmung am frühen Morgen war eindrücklich, ruhig und fast ein wenig magisch. Als dann nach und nach immer mehr Besucher eintrafen, wurde es mir persönlich fast wieder etwas zu viel. Trotzdem sind die Cliffs of Moher ein Ort, den man einmal gesehen haben sollte.

Doolin

Unsere nächste Übernachtungsstation lag ganz in der Nähe, und zwar in Doolin. Da wir noch etwas zu früh waren, um im Hotel einzuchecken, setzten wir uns erst einmal draussen vor einen Pub. Das Wetter war herrlich, und das Essen ebenso. Ich entschied mich für einen Whiskey Stew mit Mash, der hervorragend war und genau richtig nach diesem Tag.

Whiskey Stew mit Mash,
Whiskey Stew mit Mash,

Spontan beschlossen wir danach, die Klippen auch vom Meer aus zu erkunden. Die Bootstour hat sich absolut gelohnt, denn die Cliffs of Moher wirken vom Wasser aus noch einmal ganz anders und mindestens genauso eindrücklich. Ganz perfekt war es allerdings nicht, da uns ein paar wenig rücksichtsvolle Mitreisende immer wieder die Sicht versperrten. Kleiner Tipp: Wenn ihr die Möglichkeit habt, setzt euch am besten oben rechts an den Bootsrand, nicht in den ersten drei Reihen.

Da es am nächsten Tag bereits wieder weiterging, liessen wir den restlichen Tag ruhig ausklingen. Wir machten noch einen kleinen Spaziergang und genossen ein leichtes Abendessen, bevor wir den Tag entspannt beendeten.

Cliffs of Moher

Weiterfahrt nach Donegal

Nach einem leckeren und ausgiebigen Frühstück hiess es für uns schon wieder Abschied nehmen. Wir packten unsere Sachen und machten uns auf den Weg Richtung Donegal. Eine längere Fahrstrecke lag vor uns, aber genau solche Etappen gehören für mich zu einem Roadtrip einfach dazu. Neue Landschaften, wechselnde Eindrücke und das Gefühl, langsam weiter in den Norden Irlands vorzudringen.


Reiseinformationen Cliffs of Moher & Doolin

Beste Reisezeit
April bis September
Für weniger Besucher empfiehlt sich ein Besuch früh am Morgen oder später am Abend

Wetter/Klima
Maritimes Klima mit oft wechselndem Wetter. Auch an sonnigen Tagen kann es windig sein, besonders entlang der Klippen. Temperaturen liegen meist zwischen 15 und 20 °C. Wind und Regenschauer sind jederzeit möglich.

Sehenswürdigkeiten

Cliffs of Moher
Die berühmten Klippen erstrecken sich über rund acht Kilometer entlang der Atlantikküste und ragen an ihrer höchsten Stelle etwa 214 Meter über dem Meer auf. Sie gehören zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Irlands und sind ein wichtiger Brutplatz für zahlreiche Seevögel. Zudem dienten sie als Kulisse für verschiedene Filme, unter anderem Harry Potter.

Bootstour zu den Cliffs of Moher
Die Klippen wirken vom Meer aus noch einmal ganz anders und besonders eindrücklich. Die Bootstouren starten meist in der Umgebung von Doolin. Für eine gute Sicht empfiehlt es sich, möglichst weit oben und seitlich am Boot zu sitzen.

Doolin
Ein kleines, sehr touristisches Dorf, bekannt für seine Pubs, traditionelle Musik und als Ausgangspunkt für Besuche der Cliffs of Moher. Trotz vieler Besucher bewahrt der Ort eine gemütliche Atmosphäre.

Tierwelt
An den Klippen lassen sich zahlreiche Seevögel beobachten, darunter Trottellummen, Tordalke, Möwen und mit etwas Glück auch Papageientaucher. Besonders im Frühling ist hier viel Aktivität zu sehen.

https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2026/05/Cliffs-of-Moher-vom-Wasser-aus.jpg 1200 2132 Tamara https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.png Tamara2026-06-08 13:07:022026-06-08 13:07:03Irland-Roadtrip Teil 3: Früh am Morgen bei den Cliffs of Moher
Skellig Michael

Irland-Roadtrip Teil 2: Mizen Head, wilde Küste und Ankommen in Killarney

1. Juni 2026/0 Kommentare/von Tamara

Nach Cork (Irland-Roadtrip Teil 1) ging es für uns weiter Richtung Westen, dorthin, wo die Landschaft noch etwas rauer, die Strassen noch etwas schmaler und die Ausblicke noch einmal eindrücklicher wurden. Genau solche Tage liebe ich auf Roadtrips besonders. Einfach losfahren, unterwegs staunen und sich von einem Ort zum nächsten treiben lassen.

Mizen Head und der Wild Atlantic Way

Für den nächsten Tag stand die Weiterfahrt an die Westküste auf dem Programm. Unser erstes Ziel war die Mizen Head Signal Station, einer der spektakulärsten Küstenorte im Südwesten Irlands. Bereits die Fahrt dorthin führte auf schmalen Wegen durch wunderschöne Landschaften.

Mizen Head Signal Station

Mizen Head ist etwas touristischer als viele der Orte, die wir bis dahin besucht hatten, und es lohnt sich definitiv, früh dort zu sein. Wir waren Anfang Mai dort und die Station war gut besucht, aber noch nicht überlaufen. Der Rundgang führt zu den Klippen, zur historischen Signal Station und über die berühmte Brücke, die hoch über dem Atlantik gespannt ist. Der Eintritt kostete rund 7.50 Euro pro Person, und das hat sich für uns absolut gelohnt, auch wenn dafür einige (viele!) Treppen zu bewältigen waren. Auch wenn wir einen eher ruhigen Tag hatten, machten Wind, Meer und diese raue Küstenlandschaft den Ort wirklich eindrücklich.

Bild von den Klippen bei der Mizen Head Station in Irland
Klippen bei der Mizen Head Station

Wild Atlantic Way

Nach dem Besuch von Mizen Head ging es für uns direkt weiter auf dem Wild Atlantic Way Richtung Killarney. Die Strecke zählt bereits zu den besonders schönen Abschnitten dieser Küstenroute. Wir fuhren über den Caha Pass, eine ruhige Passstrasse mit weiten Ausblicken auf Berge, Täler und Seen. Unterwegs hielten wir immer wieder spontan an, einfach dort, wo es uns gerade besonders gut gefallen hat.

Auf dieser Strecke bekommt man bereits einen ersten Eindruck davon, was einen rund um den Ring of Kerry erwartet. Grüne Hügel, Berge, Seen und immer wieder neue Perspektiven. Den Ring of Kerry selbst haben wir uns ganz bewusst für den nächsten Tag aufgehoben.

Ankommen in Killarney

Am Abend erreichten wir Killarney, ein kleines, sehr touristisches Städtchen. Im Stadtkern hatten wir schnell das Gefühl, dass vieles auf Touristen eingerichtet ist, was vermutlich auch stimmt. Von hier aus starten zahlreiche Bustouren, meist gegen den Uhrzeigersinn, um die Sehenswürdigkeiten der Umgebung abzufahren.

Nach den ruhigen Tagen zuvor mit wenig Verkehr und oft einsamen Strassen war uns an diesem Abend nicht mehr nach Pub oder Restaurant zumute. Stattdessen gab es ein simples Joghurt-Znacht, manchmal ist genau das nach einem langen Tag einfach richtig. Übernachtet haben wir in einem sauberen und bequemen Guesthouse mit einer sehr freundlichen Atmosphäre.

Skellig Michael
Skellig Michael

Ring of Kerry, Skellig Ring und raue Küstenlandschaften

Am nächsten Tag nahmen wir uns den berühmten Ring of Kerry vor. Wir starteten bewusst im Uhrzeigersinn, da wir vermeiden wollten, dass wir hinter den Tourbussen fahren mussten. Da wir am Nachmittag zuvor bereits einige der bekannten Aussichtspunkte rund um Killarney gesehen hatten, darunter den Upper Lake im Killarney National Park, Ladies View und den Looscaunagh Lough, sind wir gleich weiter über schmale Bergstrassen direkt Richtung Sneem gefahren und von dort weiter entlang der Küste Richtung Skelling Ring. Kurz darauf bogen wir auf den Skellig Ring ab, eine deutlich ruhigere Strecke, die für mich zu den schönsten Abschnitten dieser Region gehört. Weniger Verkehr, viel Landschaft und immer wieder neue Ausblicke machten diese Fahrt besonders eindrücklich.

Pausen und Ausblicke

Ein gemütlicher Stopp durfte natürlich nicht fehlen, und so legten wir eine Pause bei der Skelligs Chocolate Factory and Café ein. Bei einer heissen Schokolade und etwas Schokolade zum Probieren liess es sich wunderbar entspannen. Ein kleines Stück weiter, an einem einsamen Sandstrand, konnte ich dann auch die ersten Fotos der Skellig Islands machen. Die Inseln sind bekannt für ihr uraltes Kloster, ihre Vogelkolonien und nicht zuletzt auch als Filmkulisse für Star Wars.

Für eine Überfahrt nach Skellig Michael waren wir allerdings noch etwas zu früh. Die Anlandungen sind meist erst ab der zweiten Maiwoche möglich und stark wetterabhängig. Zudem sollte man die Boote frühzeitig reservieren. So bewunderten wir die Inseln aus der Ferne, was für uns trotzdem ein sehr besonderer Moment war.

Puffin Island (Oileán na gCanóg)
Puffin Island (Oileán na gCanóg)

Kerry Cliffs

Unsere Fahrt führte uns danach weiter zu den Kerry Cliffs. Von hier aus hat man einen fantastischen Blick auf die Skellig Islands und auf Puffin Island (Oileán na gCanóg). Die steilen Klippen sind ein bedeutendes Vogelschutzgebiet und Brutplatz für tausende Seevögel, darunter auch Papageientaucher. Besonders im Frühling herrscht hier reges Treiben. Um die Vögel gut fotografieren zu können, braucht es allerdings ein starkes Objektiv. Mit der Handy Kamera kommt man hier schnell an seine Grenzen. Trotzdem war der Besuch sehr eindrücklich und einer der landschaftlichen Höhepunkte des Tages.

Über Portmagee, ein kleines Hafenstädtchen, fuhren wir anschliessend zurück auf den Ring of Kerry und von dort weiter Richtung Killarney. Die Strecke ist lang und stellenweise anspruchsvoll, besonders dann, wenn einem ein Bus auf den schmalen Strassen entgegenkommt. Landschaftlich lohnt sich diese Fahrt aber jede Minute.

Looscaunagh Lough in der Nähe von Killarney
Looscaunagh Lough

Abschied von Killarney

Am nächsten Tag hiess es für uns bereits wieder Abschied nehmen. Wir machten uns auf den Weg zu einer längeren Etappe Richtung Donegal, einem kleinen, eher verschlafenen Ort in der Nähe der Cliffs of Moher. Mehr dazu gibt es dann im nächsten Teil.


Reiseinformationen Ring of Kerry & Skellig Ring

Beste Reisezeit
Mai, Juni, Juli, August und September
Für Vogelbeobachtungen, insbesondere Papageientaucher, eignen sich vor allem April bis Juni.

Wetter/Klima
Gemässigtes, maritimes Klima mit milden Sommern und häufig wechselndem Wetter. Die Temperaturen liegen im Sommer meist zwischen 15 und 20 °C. Regenschauer und Wind sind besonders an der Küste jederzeit möglich, weshalb wetterfeste Kleidung auch an sonnigen Tagen sinnvoll ist.

Sehenswürdigkeiten

Ring of Kerry
Eine der bekanntesten Panoramastrassen Irlands, die durch abwechslungsreiche Landschaften mit Bergen, Seen und Küstenabschnitten führt. Besonders lohnend ist es, früh zu starten oder bewusst abseits der Hauptzeiten unterwegs zu sein.

Skellig Ring
Ein ruhigerer Abstecher abseits des klassischen Ring of Kerry. Schmale Strassen, wenig Verkehr und eindrückliche Küstenlandschaften machen diesen Abschnitt für viele zu einem der schönsten der Region.

Skellig Islands
Die Inselgruppe vor der Küste ist bekannt für das frühchristliche Kloster auf Skellig Michael, für grosse Vogelkolonien und als Filmkulisse für Star Wars. Auch vom Festland aus bietet sich ein beeindruckender Blick auf die Inseln.

Puffin Island (Oileán na gCanóg)
Ein bedeutendes Vogelschutzgebiet und wichtiger Brutplatz für Papageientaucher. Besonders gut sichtbar von den Kerry Cliffs aus. Für gute Fotos empfiehlt sich ein starkes Objektiv.

Kerry Cliffs
Steile Klippen mit fantastischer Aussicht auf die Skellig Islands und Puffin Island. Ein eindrücklicher Ort, um die raue Atlantikküste und die Vogelwelt zu beobachten.

Caha Pass
Eine landschaftlich sehr schöne Passstrasse mit weiten Blicken auf Berge, Täler und Seen. Ruhiger als viele andere Strecken in der Region und ideal als Verbindung Richtung Killarney.

https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2026/06/Skelingisland-scaled.jpg 1441 2560 Tamara https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.png Tamara2026-06-01 09:28:332026-06-01 09:28:34Irland-Roadtrip Teil 2: Mizen Head, wilde Küste und Ankommen in Killarney
Wasserfall in Irland

Irland-Roadtrip Teil 1: Zwischen schmalen Strassen, wilden Klippen und ganz viel Grün

25. Mai 2026/0 Kommentare/von Tamara

Irland-Roadtrip

Nach unseren Sommerferien in Schottland haben wir den Norden ein wenig für uns entdeckt, auch wenn für mich der Süden noch immer die Nummer eins bleibt. Irland stand deshalb plötzlich immer weiter oben auf unserer Liste. Obwohl ich unglaublich gerne plane, kam ich dieses Mal nur zögerlich dazu. Doch je mehr ich mich mit der zauberhaften grünen Insel beschäftigte, desto mehr Punkte konnte ich auf Google Maps, einem meiner liebsten Planungstools, markieren.

Eine Kuhherde auf einer grünen Wiese in der Nähe von Cork.
Kühe in Cork

Einmal rund um Irland

Nachdem der Flug gebucht war, ging es direkt an die Auswahl der Hotels. Bis auf eine Ausnahme haben wir richtig gut gewählt, aber dazu mehr in einem späteren Beitrag. Wenn wir ein Land, eine Region oder auch eine Stadt erkunden, dann machen wir das meist ziemlich gründlich. Für Irland hiess das deshalb: einmal rund um die Insel, bitte. Dafür war ein Mietwagen ganz klar das praktischste Fortbewegungsmittel. Wie schon in Schottland und England ist das Fahren auch in Irland allerdings nichts für schwache Nerven. Falls ihr noch nie auf der linken Seite gefahren seid, empfehle ich euch auf jeden Fall einen Mietwagen mit Automatik, ausser, ihr liebt die Herausforderung. Ich hatte nicht lange genug nachgedacht und natürlich ein Auto mit Gangschaltung gebucht …

Die Strassen

Das Strassennetz ist insgesamt gut ausgebaut. Sobald man aber die Hauptstrassen verlässt und sich auch abseits der typischen Touristenrouten bewegt, werden die Strassen schnell sehr schmal und teilweise wirklich nur einspurig. Natürlich gibt es immer wieder Ausweichstellen, aber ich kann euch sagen: Wenn sich zwei Touristen an einer unpraktischen Stelle begegnen, erinnert das Ganze stark an Tetris.

Unser erster Tag in Irland

An unserem Anreisetag ging unser Flug ziemlich früh, sodass wir nach der Landung noch den ganzen Tag vor uns hatten. Das habe ich bei der Routenplanung natürlich voll ausgenützt und einen Fahrweg von eigentlich eineinhalb Stunden kurzerhand auf rund sechs Stunden ausgeweitet. Trotzdem liessen wir es gemütlich angehen und frühstückten zuerst im Armoury Café bei einer alten Kirche ganz ausgiebig. Anders als erwartet war das Wetter sonnig, und so konnten wir trotz eher tiefer Temperaturen wunderbar draussen sitzen. Für einen ersten Reisetag hätte es kaum schöner anfangen können.

Durch die Wicklow Mountains ans Meer

Unser Weg führte uns über die Old Military Road durch den Wicklow Mountains National Park in Richtung Enniskerry und später weiter ans Meer nach Bray, wo wir erst einmal die stürmische Brandung der Irischen See auf uns wirken liessen. Danach ging es über Greystones zurück in den Nationalpark zum Powerscourt Waterfall.

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Der Wasserfall ist mit seinen 121 Metern eine der bekanntesten Naturattraktionen der Region. Dort gibt es nicht nur den beeindruckenden Wasserfall selbst, sondern auch ein wunderschönes Gelände, das sich perfekt für ein Picknick eignet. Genau diese Mischung aus wilder Landschaft und entspannten Zwischenstopps mag ich auf Reisen besonders gerne.

Wasserfall in Irland
Powerscourt Waterfall

Erster Stopp: Kilkenny

Für uns ging es danach weiter durch die Wicklow Mountains Richtung Kilkenny, einem kleinen Städtchen abseits der Küste, wo wir unseren ersten Übernachtungsstopp eingelegt haben. Natürlich haben wir dort auch gleich dem urigen Kytelers Inn Pub einen Besuch abgestattet. Es gab Mash, paniertes Poulet und Gemüse. Das Essen war eher schwer, aber sehr fein.

Ein der ältesten Pubs in Irland - Kytellr's Inn
Kyteller’s Inn in Kilkenny

Unterwegs Richtung Cork

Unsere Reise führte uns danach weiter Richtung Cork, wo wir gleich drei Nächte geblieben sind. Natürlich war auch hier der Weg das Ziel, und ich hatte uns gleich zwei kleinere Wanderungen herausgesucht. Zuerst führte uns die Route über den Vee Pass. Dort sind wir rund 70 Höhenmeter zu einem Bergsee steil hinaufgewandert. Das Besondere an diesem Weg war die Strecke durch dichte Rhododendren – stellenweise lief man fast wie durch einen kleinen Zauberwald. Der Pfad war gut begehbar und einfach wunderschön. Wer lieber auf breiteren Wegen unterwegs ist, kann den See auch gemütlicher erreichen, aber wo bleibt da der Spass?

Ardmore Cliff Walk

Nach einer kleinen Stärkung im The Moorings machten wir uns schon auf zum nächsten Abenteuer und besuchten unsere ersten irischen Klippen: den Ardmore Cliff Walk. Auf dem Weg dorthin haben wir sogar eine vermeintliche Seehund-Sichtung gehabt. Trotz Feldstecher sind wir uns bis heute nicht ganz sicher, ob es wirklich einer war. In der Nähe des Cliff Walks zu parkieren ist nicht ganz einfach, aber der Besuch lohnt sich meiner Meinung nach auf jeden Fall. Die Klippen sind zwar nicht ganz so imposant wie die Cliffs of Moher, dafür ist die Stimmung dort wunderbar ruhig. Der Weg führt an der Küste entlang, vorbei am Samson-Schiffswrack und an zwei historischen Aussichtspunkten, darunter ein Beobachtungsposten aus dem Zweiten Weltkrieg. Es ist ein entspannter Spaziergang mit grossartiger Aussicht auf das keltische Meer. In Cork selbst haben wir in einem tollen Hotel mit Spa übernachtet und wurden dort auf unserer Silberhochzeitsreise sogar mit Bubbles und Erdbeeren überrascht. Solche kleinen Momente bleiben am Ende oft fast genauso fest in Erinnerung wie die grossen Sehenswürdigkeiten.

Admore Cliff im Mai
Admore Cliff

Cork und ein Ausflug nach Cobh

Cork ist eine lebendige, mittelgrosse Stadt mit viel Charakter. Besonders in Erinnerung geblieben sind mir die kleinen Gassen, die entspannte Atmosphäre und der tolle Food Market, durch den wir ausgiebig geschlendert sind. Persönlich zieht es mich zwar meist mehr in die Natur als in Städte, aber Cork hat uns trotzdem sehr gut gefallen. Danach machten wir noch einen kleinen Nachmittagsausflug nach Cobh, dem Ort, der als letzter Hafen der Titanic gilt. Das Städtchen ist bunt, charmant und hatte während unseres Besuchs sogar einen kleinen Markt. Die Titanic Experience haben wir diesmal ausgelassen, aber für Geschichtsinteressierte ist das sicher spannend. Leider wurde das Wetter an diesem Nachmittag zusehends schlechter. Trotzdem machten wir uns noch auf den Weg zum White Bay Beach, um den hellen Strand zu bestaunen und uns bei einem kleinen bergauf-bergab Spaziergang noch etwas die Füsse zu vertreten. Auch das gehört für mich irgendwie zu Irland: dass das Wetter jederzeit machen kann, was es will.

Die Farbig Häuserzeile von Cobh
Bunte Häuserzeile von Cobh

Ein Ort der Stille: Drombeg Stone Circle

Am zweiten Tag machten wir uns von Cork aus auf den Weg zum Drombeg Stone Circle. Der kleine Steinkreis ist vielleicht nicht einer der bekanntesten Orte Irlands, aber genau das machte seinen Reiz für mich aus. Es war ein stiller, fast andächtiger Ort mit einer besonderen Kraft, an dem man ganz automatisch einen Moment innehält. Gerade solche Plätze, die gar nicht laut beeindrucken wollen, bleiben mir auf Reisen oft besonders fest in Erinnerung. Von dort aus ging es für uns wieder zurück an die Küste auf dem Wild Atlantic Way über kleine Strassen zurück nach Cork gefahren und haben immer wieder dort angehalten, wo es uns besonders gut gefallen hat.

Wie es weitergeht, könnt ihr im nächsten Beitrag lesen – dann nehmen wir euch mit zum Mizen Head und auf eine weitere Fahrt entlang des Wild Atlantic Way.

Blick auf den Dromber Steinkreis in Irland - Steinkreis in der Nähe von Cork.
Dromber Steinkreis in Irland

Reiseinformationen Irland

Beste Reisezeit
Mai, Juni, Juli, August und September

Wetter/Klima
Gemässigtes, maritimes Klima mit milden Sommern und eher kühlen Wintern. Im Sommer liegen die Temperaturen meist bei etwa 15 bis 20 °C, im Winter häufig bei rund 4 bis 7 °C. Das Wetter kann sehr wechselhaft sein, und Regenschauer sind das ganze Jahr über möglich. Vor allem an den Küsten ist es oft windig – in Irland sollte man deshalb immer auf Sonne, Wind und Regen gleichzeitig vorbereitet sein.

Sehenswürdigkeiten

Wicklow Mountains National Park – Eine wunderschöne Region mit weiten Landschaften, kleinen Strassen und tollen Aussichtspunkten – ideal für einen Roadtrip und für erste Naturerlebnisse in Irland.

Powerscourt Waterfall – Einer der bekanntesten Wasserfälle Irlands und ein schöner Stopp für alle, die Natur, kurze Spaziergänge und Picknickplätze mögen.

Kilkenny – Eine charmante, kleine Stadt mit viel Atmosphäre, historischen Gassen und gemütlichen Pubs – perfekt für einen Zwischenstopp auf dem Weg Richtung Süden.

Cork – Eine lebendige Stadt mit viel Charakter, kleinen Gassen und einem tollen Food Market, die sich wunderbar mit Ausflügen in die Umgebung verbinden lässt.

Cobh – Der bunte Hafenort gilt als letzter Hafen der Titanic und ist besonders für Geschichtsinteressierte und für einen entspannten Nachmittagsausflug spannend.

Drombeg Stone Circle – Ein kleiner, stiller und eindrücklicher Ort, der mit seiner besonderen Atmosphäre und seiner ruhigen Lage zu den Plätzen gehört, an denen man ganz automatisch innehält.

https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2026/06/Hoechster-Wasserfall-in-Irland.jpg 1500 1000 Tamara https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.png Tamara2026-05-25 08:00:002026-05-23 13:53:46Irland-Roadtrip Teil 1: Zwischen schmalen Strassen, wilden Klippen und ganz viel Grün

Der Palmenhain von Elche – Europas einzigartige UNESCO-Oase

25. Februar 2026/0 Kommentare/von Tamara

Mitten im trockenen Südosten Spaniens liegt ein Natur‑ und Kulturschatz, der in Europa einzigartig ist: der Palmenhain von Elche (El Palmeral de Elche). Mit über 200’000 Dattelpalmen ist er der grösste zusammenhängende Palmenhain des Kontinents und seit dem Jahr 2000 UNESCO‑Weltkulturerbe. Doch Elches Palmen sind weit mehr als nur eine beeindruckende Kulisse für Touristen, sie erzählen eine Geschichte von Kultur, Technik und menschlichem Erfindungsgeist.

Wer in der Gegend ist, dem fallen bereits bei auf dem Weg nach Elche rund um die Stadt und natürlich in Elche selbst die vielen wundervollen Palmen in allen Grössen und Formen auf. Die Parkanlagen selbst sind sehr gepflegt und je nach Saison auch gut besucht. Je weiter man sich vom Stadtzentrum entfernt, umso „wilder“ und teilweise auch ungepflegter werden die Palmhaine.

Von Palmen gesäumter Weg im Palmenhain.
Palmen im „El Palmeral“ von Elche

Ein Kulturerbe von weltweiter Bedeutung

Die UNESCO zeichnete den Palmenhain von Elche als einzigartiges Beispiel arabischer Agrar‑ und Bewässerungskunst in Europa aus. Der Hain ist kein natürlicher Wald, sondern eine bewusst angelegte Kulturlandschaft, die sich über grosse Teile des Stadtgebiets von Elche erstreckt. Diese besondere Verbindung von Stadt, Landwirtschaft und Landschaft ist bis heute lebendig. Das Stadtbild ist stark geprägt von den Palmen und lässt einen teilweise eine Oase in der Wüste denken.

Die Palmen bedecken den Himmel und spenden Schatten.
Palmen-Himmel

Geschichte des Palmenhains von Elche: Von der Antike bis zu den Mauren

Die Geschichte der Palmenhaine von Elche reicht weit zurück:

  • Bereits im 5. Jahrhundert v. Chr. wurden in der Region Dattelpalmen kultiviert, vermutlich durch iberische Völker und später durch die Karthager.
  • Ihre heutige Struktur erhielt die Palmenlandschaft jedoch während der maurisch‑islamischen Zeit zwischen dem 8. und 10. Jahrhundert, als Elche als muslimische Stadt neu organisiert wurde.
  • Die Mauren übernahmen Oasen‑Techniken aus Nordafrika und passten sie an das mediterrane Klima an, ein System, das sich über Jahrhunderte bewährt hat.
Das maurische Bewässerungssystem - so gedeihen die Palmen.
Bewässerungssystem

Das maurische Bewässerungssystem: Wie der Palmenhain über Jahrhunderte gedeiht

Elche liegt in einer sehr trockenen Region mit nur rund 300 mm Niederschlag pro Jahr. Dass hier im Palmeral de Elche dennoch Palmen in solcher Zahl gedeihen, verdankt die Stadt einem bis heute genutzten Bewässerungssystem:

  • Wasser wird über Kanäle (Acequias) aus dem Fluss Vinalopó verteilt
  • Die Palmen sind in rechteckigen Feldern, den sogenannten „Huertos“, angeordnet
  • Die Palmen spenden Schatten, reduzieren Verdunstung und schaffen ein eigenes Mikroklima

Dieses System ist eines der wichtigsten Kriterien für den UNESCO‑Status des Palmenhains.

Einblick in den Palmenhain von Elche.
EL Palmeral von Elche

200’000 Palmen, seltene Exemplare un die berühmte Palmera Imperial

  • Heute wachsen in Elche über 200.000 Palmen, überwiegend Dattelpalmen (Phoenix dactylifera).
  • Viele Exemplare sind mehrere hundert Jahre alt, einige sogar über 300 Jahre.
  • Historisch war der Palmenhain zeitweise noch deutlich grösser als heute.

Besonders bekannt ist die „Palmera Imperial“ im Garten Huerto del Cura – eine aussergewöhnliche Palme mit sieben Stämmen, benannt nach Kaiserin Elisabeth („Sisi“), die den Garten 1894 besuchte.

Blick auf die mit blauen Ziegeln gedeckte Kuppel der Basilica de Santa Maria
Blick aus dem Palmgarten auf die Basilica de Santa Maria

Weisse Palmwedel für Palmsonntag – eine lebendige Tradition

Auch heute spielen die Palmen eine wichtige wirtschaftliche und kulturelle Rolle. Elche ist einer der wichtigsten Produzenten von weissen Palmwedeln, die für den Palmsonntag in ganz Spanien und darüber hinaus verwendet werden. Diese spezielle Verarbeitung ist eine jahrhundertealte Tradition und Teil der lokalen Identität. Bei Fahrten in der Umgebung konnten wir viele eingebundene Palmen sehen, die bereits zur „Produktion“ der weissen Palmwedel vorbereitet sind.

Fuente frente al Templete de la Música
Fuente frente al Templete de la Música

Bedrohung durch den Roten Palmrüssler und Schutzmassnahmen

Wie viele Palmenbestände im Mittelmeerraum ist auch der Palmenhain von Elche seit den 2000er‑Jahren durch den Roten Palmrüssler bedroht. Schutzprogramme und kontinuierliche Pflege sind daher entscheidend, um dieses einzigartige Erbe für kommende Generationen zu bewahren. Leider sind an der gesamten Costa Blanca immer mehr sterbende Palmen, vor allem Dattelpalmen, zu sehen und leider ist es für eine Rettung bereits zu spät, wenn die Zeichen eines Befalls sichtbar werden.

Unser Besuch im Februar: Mildes Klima und ruhige Palmhaine

Der Palmenhain von Elche ist keine touristische Kulisse, sondern ein lebendiges Zeugnis davon, wie Menschen über Jahrhunderte hinweg mit Wasser, Klima und Natur gearbeitet haben. Er prägt das Stadtbild, die Kultur und das Selbstverständnis von Elche bis heute und bleibt ein einzigartiges Beispiel dafür, wie nachhaltige Landschaftsgestaltung lange vor der Moderne möglich war und dies an vielen Orten besser als mit den heutigen modernen Mitteln.

Wir haben die Palmhaine im Februar besucht. Das Klima war überaus mild und wir sind mit wunderschönem Wetter beglückt worden. Touristen waren dafür nur wenige unterwegs. Elche mit der maurischen Bewässrung Acequias, Huerto del Cura und Palmeral Elche gehörten zu den schönsten Costa Blanca Sehenswürdigkeiten.

Verschiedene Palmen im Palmenhain von Elche Spanien. Ein UNESCO-Weltkulturerbe
Palmenhain von Elche


FAQ zum Palmenhain von Elche

Warum ist der Palmenhain von Elche UNESCO‑Weltkulturerbe?
Der Palmenhain wurde ausgezeichnet, weil er ein einzigartiges Beispiel maurischer Oasentechnik in Europa ist. Das historische Bewässerungssystem, die Kulturlandschaft und die enge Verbindung von Stadt und Landwirtschaft gelten als weltweit bedeutend.

Wie alt sind die Palmen im Palmenhain von Elche?
Viele Palmen sind mehrere hundert Jahre alt, einige über 300 Jahre. Die Kultivierung von Dattelpalmen in der Region reicht bis ins 5. Jahrhundert v. Chr. zurück.

Kann man den Palmenhain kostenlos besuchen?
Ja, grosse Teile des Palmenhains sind frei zugänglich. Lediglich einige Gärten wie der Huerto del Cura erheben Eintritt.

Wie funktioniert das Bewässerungssystem im Palmenhain?
Das Wasser wird über ein jahrhundertealtes Kanalsystem (Acequias) aus dem Fluss Vinalopó verteilt. Die rechteckigen Felder (Huertos) und die Palmen selbst schaffen ein Mikroklima, das Verdunstung reduziert.

Welche Bedrohungen gibt es für den Palmenhain?
Der Rote Palmrüssler ist die grösste Gefahr. Er befällt Palmen im gesamten Mittelmeerraum. Elche investiert in Schutzprogramme und Pflege, um den Bestand langfristig zu sichern.


Quellen:

https://whc.unesco.org/en/list/930

https://www.visitelche.com/en/patrimonios-de-la-humanidad/palmeral-de-elche

https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2026/02/Palmenhain-von-Elche.jpg 901 1600 Tamara https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.png Tamara2026-02-25 19:36:292026-02-25 19:37:06Der Palmenhain von Elche – Europas einzigartige UNESCO-Oase

Eine Auszeit im Retro-Charme von Grindelwald

24. Dezember 2025/0 Kommentare/von Tamara

Manchmal sehnen wir uns nach Einfachheit, Natur und einem Stück Freiheit. Genau diese Gefühle greift das Waldhuus Bellary auf und verbindet es mit einem liebevollen Retro-Konzept, das bewusst anders ist. Statt perfekter Hochglanzoptik erwartet die Gäste ein Haus mit Charakter, Geschichte, Wärme und einem unverwechselbaren „Back to the 70s“-Feeling.

Erster Eindruck mit Charme

Sobald man in die Lobby tritt, zeigt sich die Seele des Hauses. Retro-Elemente, kräftige Farben mischen sich mit gemütlichen Materialien und immer wieder schwingt der 70er-Jahre-Vibe mit, der bewusst erhalten bleibt. Dieses Zusammenspiel macht das Waldhuus Bellary unverwechselbar. Dazu kommt die Aussicht, die sofort begeistert. Der Blick auf den Eiger und die Natur geben dem Aufenthalt etwas sehr Entspannendes und Authentisches.

Zimmer mit Persönlichkeit und Panorama

Die Zimmer sind freundlich, individuell und haben viel Charme. Die markanten Tapeten, die erhaltenen Möbelstücke und die Lampen erzählen Geschichten und verleihen den Räumen Persönlichkeit. Der Blick auf den Eiger ist ein echtes Highlight und schafft Momente, in denen man einfach nur schauen und geniessen möchte.

Wadlhuus Bellary
Waldhuus Bellary

Digital, unkompliziert und komfortabel

Das digitale Konzept macht den Aufenthalt überraschend einfach. Check-in, Bezahlung und Zimmerzugang funktionieren bequem über das Smartphone, was modern und praktisch ist. Dass auf Fernseher verzichtet wird, unterstützt die Idee von Entschleunigung. Statt Bildschirmunterhaltung stehen Aussicht, Ruhe und gemeinsame Zeit im Mittelpunkt.

Ausblick von Grindelwald
Grindelwald Ausblick

Natur, Retro und ein Hauch Abenteuer

Das Waldhuus Bellary lebt von seiner Mischung aus Nostalgie, Naturverbundenheit und moderner Leichtigkeit. Es will nicht perfekt durchgestylt sein, sondern echt bleiben und seine Geschichte weitertragen. Genau das verleiht dem Haus seinen besonderen Charakter. Wer die Berge liebt, Individualität schätzt und einen Aufenthalt mit Herz, Charme und einer Prise Retro sucht, findet hier einen Ort zum Abschalten, Durchatmen und Geniessen.

https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2025/12/Grindelwald-Ausblick-vom-Waldhuus.jpg 901 1600 Tamara https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.png Tamara2025-12-24 06:53:092025-12-27 15:05:06Eine Auszeit im Retro-Charme von Grindelwald

Glamping im Wohnfass bei der Emmentaler Schaukäserei

5. September 2025/0 Kommentare/von Tamara

Glamping im Wohnfass bei der Emmentaler Schaukäserei in Affoltern i. E.. Ein Wochenende mit viel Ruhe, Käse und echtem Emmental-Feeling. Der Beitrag enthält Werbung

Sanfte Hügel, Bauernhäuser und gutes Essen

Das Emmental gehört unbestritten zu den schönsten Regionen der Schweiz. Sanfte Hügel, grüne Weiden und jede Menge wunderschöner Bauernhäuser, die im Sommer mit Geranien geschmückt sind. Bei einer gemütlichen Fahrt, ob mit dem Velo, dem ÖV, dem Töff oder dem Auto, lässt sich diese Landschaft wunderbar entdecken.

Emmentaler Wohnfass bei der Emmentaler Schaukäserei – Glamping im Emmental
Das gemütliche Wohnfass in der idyllischen Emmentaler Landschaft.

Essen wird in diesem Landesteil grossgeschrieben: Unser Weg war gesäumt von Restaurants mit Namen Bären, Rösli und Kronen. Wir fanden eine kleine Getreidemühle, urchige Metzgereien, Bäckereien mit den landesweit bekannten Berner Merengues und natürlich viele traditionelle Käsereien. Wegen einer Käserei, der Emmentaler Schaukäserei und deren besonderen Übernachtungsangebot, sind wir ins Bernerland gereist.

Wohnfass bei der Emmentaler Schaukäserei
Blick ins Fass

Schlafen im Emmentaler Wohnfass

Bei der Schaukäserei Emmental kann man nicht nur zuschauen, wie im Stöckli über dem Holzfeuer Käse gekocht wird, sondern auch in gemütlichen Wohnfässern übernachten.

Ein Blick ins Emmentaler Wohnfass
Wohnfass von innen

Die beiden Fässer bieten Platz für bis zu vier Personen und sind mit allem Wichtigen ausgestattet: Strom, fliessendem Wasser, Heizung, Kühlschrank, Kaffeemaschine, Wasserkocher, eigenem Sitzplatz sowie Velo- und Autoparkplatz. Ein Kompost-WC befindet sich gleich neben den Fässern, die Toiletten der Schaukäserei sind über Nacht zugänglich.

Draussen beim Emmentaler Fass ein Raclette geniessen.
Raclette beim Fass

Kulinarik direkt ans Fass geliefert

Wir haben uns für einen Znacht entschieden und je eine Portion Raclette und Fondue geteilt. Das Znacht und auch das Zmorgen können kostenpflichtig dazubestellt und direkt ans Wohnfass geliefert werden. Wir begannen unser Essen draussen auf der Terrasse, wo man bei schönen Wetter neben einem gemütlichen Feuer richtig schön chillen kann, mussten dann aber wegen des Wetters ins Fass umziehen. Das tat dem Genuss keinen Abbruch, im Gegenteil, es wurde richtig gemütlich.

Unser Fazit

Ab 17 Uhr, wenn die Tagestouristen gegangen sind, kehrt wunderbare Ruhe ein. Nur ab und zu hört man eine Kuhglocke oder sieht Pferde auf der Wiese spielen. Genau das Richtige, um abzuschalten und die Batterien wieder aufzuladen. Das Wetter spielte nicht immer mit, aber wir haben die Ruhe und die urchige Swissness sehr genossen. Für uns war es die perfekte Mischung aus Natur, Gemütlichkeit und regionaler Kulinarik. Glamping im Wohnfass ist ein Erlebnis, das wir auf jeden Fall weiterempfehlen.

Aussicht aus dem Wohnfass
Sicht vom Wohnfass aus

Die Wohnfässer können direkt über die Emmentaler Schaukäserei gebucht werden. Dort findest du alle Infos zu Preisen, Verfügbarkeit und Ausstattung.

Ausblick ins Emmental
Ausblick früh morgens im Emmental

Tipp: Emmentaler AOP Tag

Stöckli bei der Emmentaler Schaukäserei - mit Blumen vor den Fenstern.
Fenster vom „Stöckli“

Besonders empfehlenswert: der Emmentaler AOP Tag. Ein spannender Anlass rund um den berühmten Schweizer Käse, mit Degustationen, Erlebnissen für die ganze Familie und Einblicken in die Käsetradition. Alle Infos und Termine gibt’s hier: Emmentaler AOP Tag.

Emmentaler Haus mit dem "Königsweg" der Emmentaler Schaukäserei
Königsweg der Schaukäserei Emmental
https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2025/08/Ausblick-vom-Emmentaler-Wohnfass.jpg 675 1200 Tamara https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.png Tamara2025-09-05 08:31:462025-09-05 08:31:47Glamping im Wohnfass bei der Emmentaler Schaukäserei
Eilean Donan Castle auf einem Schottland-Roadtrip

Schottland-Roadtrip: Eilean Donan Castle und Loch Ness

24. Februar 2025/0 Kommentare/von Tamara

Schottland-Roadtrip: Von der Isle of Skye über Eilean Donan Castle und Loch Ness nach Nairn

Etwas verspätet, wie ich leider zugeben muss, geht es nun hier endlich weiter mit meinem Reisebericht über Schottland von unseren letzten Sommerferien. Nach den mystischen Landschaften von Isle of Skye führte uns unsere Reise über die Skye Bridge entlang des Loch Ness nach Inverness und schliesslich bis ins Küstenstädtchen Nairn. Eine tolle Gegend, für die man durchaus auch mehr als einen Tag einplanen könnte.

Eilean Donan Castle auf einem Schottland-Roadtrip
Eilean Donan Castle

Eilean Donan Castle – Märchenkulisse am Loch Duich

Auf unserem Schottland-Roadtrip fuhren wir nach der Skye Bridge entlang des Loch Alsh zum berühmten Eilean Donan Castle, das auf einer kleinen Insel am Zusammenfluss von Loch Duich, Loch Alsh und Loch Long thront. Das Schloss stammt ursprünglich aus dem 13. Jahrhundert und wurde als Schutz gegen Wikingerüberfälle erbaut. Im 18. Jahrhundert wurde es zerstört, bevor es in den 1930er Jahren liebevoll restauriert wurde. Heute gehört es zu den meistfotografierten Sehenswürdigkeiten Schottlands und diente als Kulisse für Filme wie Highlander und James Bond: Die Welt ist nicht genug.

Wir waren früh am Morgen auf der Insel von Eilean Donan, was besonders in der Hochsaison empfehlenswert ist. Gleich zur Öffnung findet man noch einfach einen der wenigen Parkplätze und ist dann, wie wir, wir fast allein beim Schloss. Die Kulisse mit dem Ausblick auf die Meeresarme war einfach grandios und richtig mystisch. Um diese Zeit herrschte eine ganz besondere Ruhe.

Ausblick auf unserem Roadtrip auf ein Loch / See in Schottland mit viel grüner Umgebung.
Schottland Roadtrip

Auf den Spuren von Nessie – Loch Ness und Urquhart Castle

Weiter ging es entlang des Loch Ness – nein, leider haben auch wir keine Beweise für Nessie gefunden. Die Strecke bietet zahlreiche Aussichtspunkte an denen man parken und sich bei einem Spaziergang die Füsse vertreten kann. Besonders schön ist der Stopp am Urquhart Castle, das majestätisch am Ufer des Loch Ness liegt. Je nach Ort sind die Parkplätze aber leider sehr rar. Dieser Bereich von Schottland ist im Sommer von Touristen überlaufen, welche die schöne Landschaft und die Geschichte geniessen wollen und die bestehende Infrastruktur kommt da natürlich nicht immer mit.

Die Ruine des Urquhart Castle stammt aus dem 13. Jahrhundert und spielte eine wichtige Rolle in den Schottischen Unabhängigkeitskriegen. Vom Turm hat man einen fantastischen Blick über den See – mit etwas Fantasie könnte man fast glauben, Nessie zu erspähen. Das Schloss ist allerdings sehr beliebt, und ohne Ticket ist nicht mal Parken möglich. Die Tickets bucht ihr am besten online oder in der Touristeninformation im nahegelegenen Ort. Persönlich ist mir dieser Ort schon zu beliebt und zu touristisch, ein Besuch frühmorgens wäre auch hier sehr empfehlenswert. 

Blick auf Loch Ness während einer Rundreise durch Schottland vom Urquhart Castle aus.
Blick auf Loch Ness von Urquhart Castle

Kurzer Stopp in Inverness

Unsere Reise führte uns dann mit einem kleinen Stopp in Inverness weiter. Die Hauptstadt der Highlands ist charmant und lebendig. Entlang des River Ness kann man wunderbar spazieren gehen und das Inverness Castle, das über der Stadt thront, bietet einen schönen Ausblick. Leider blieb uns wegen des fehlenden Tickets für Urquhart Castle nicht mehr so viel Zeit, Inverness genauer zu erkunden.

Nach dem Schottland-Roadtrip folgt die Entspannung am Meer

In Nairn haben wir im Invernairne Guest House übernachtet. Das viktorianische Haus liegt fast direkt am Strand und ist ruhig und erholsam gelegen. Nairn selbst ist ein charmanter Küstenort, bekannt für seinen breiten Sandstrand und die frische Seeluft. Hier kann man wunderbar entspannen, spazieren gehen oder sogar einen Abstecher auf einen der beiden Golfplätze machen.

Blick aufs Meer bei Nairn
Blick aufs Meer bei Nairn

Das Invernairne Guest House war sehr gemütlich. Die Zimmer sind liebevoll eingerichtet, das Frühstück ist frisch und vielseitig, und der Blick aufs Meer ist einfach herrlich. Das Guest House bietet nur Frühstück an, es gibt aber die Möglichkeit sich etwas bestellen zu lassen und es im Garten oder im gemütlichen Salon zu verspeisen. Nur für den Fall, dass ein Restaurantbesuch ausserhalb nicht in Frage kommt. Wir haben uns in Dorf Take Out geholt und es im friedlich im Garten gegessen. Ein perfekter Abschluss für diesen Abschnitt unserer Schottlandreise.

Invernairne Guest House in Nair - eine gemütliche Bleibe mit Zugang zum Meer.
Invernairne Guest House

Fazit: Von der Isle of Skye nach Nairn – Ein abwechslungsreicher Schottland-Roadtrip

Die Strecke von der Isle of Skye bis nach Nairn ist voller Highlights: Vom historischen Eilean Donan Castle über die mystische Atmosphäre am Loch Ness bis hin zur entspannten Küstenstadt Nairn. Plant genug Zeit ein, denn es gibt viel zu entdecken – und wer weiss, vielleicht habt ihr mehr Glück als wir und erspäht Nessie!

Reiseinformationen Eilean Donan Castle, Loch Ness undNairn


Beste Reisezeit

Mai, Juni, Juli, August und September

Wetter/Klima

Gemässigtes Klima – Im Sommer liegen die Temperaturen bei etwa 16 – 19 °C, im Winter zwischen 0–7 °C. Niederschläge im ganzen Jahr häufig. Im Sommer ist es etwas trockner als im Winter.


Sehenswürdigkeiten

Eilean Donan Castle – Eine der bekanntesten Burgen Schottlands, malerisch auf einer kleinen Insel am Loch Duich gelegen.
Loch Ness – Der sagenumwobene See, bekannt für die Legende von Nessie. Entlang des Ufers gibt es zahlreiche Aussichtspunkte für spektakuläre Blicke auf das Wasser.
Urquhart Castle – Die Ruine einer Burg direkt am Loch Ness mit einer fantastischen Aussicht über den See. Ein beliebter Fotospot mit viel Geschichte.
Inverness – Die Hauptstadt der Highlands, bekannt für ihr Schloss, die Kathedrale und die Uferpromenade am River Ness. Ein guter Ausgangspunkt für Touren rund um Loch Ness.


Links

Eilean Donan Castle
Loch Ness
Urquhart Castle
Inverness
Invernairne Guest House

https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2025/02/eilean-donan-castle-schottland.jpg 785 1600 Tamara https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.png Tamara2025-02-24 10:44:582026-06-16 11:46:33Schottland-Roadtrip: Eilean Donan Castle und Loch Ness

Fonduegondel

24. Dezember 2024/0 Kommentare/von Tamara

Werbung – Fonduegondel im Hotel Belvedere in Grindelwald

Bei unserem Besuch im Hotel Belvedere in Grindelwald haben wir ein einzigartiges 3-Gang-Menü in einer der nostalgischen Gondeln der alten Männlichen-Seilbahn genossen. Diese Gondeln, die einst Teil der längsten Einseilumlaufbahn Europas waren, bieten heute einen gemütlichen Rahmen für ein romantisches Dinner. Die 1978 eröffnete Männlichen-Seilbahn wurde 2019 durch eine neue Bahn ersetzt. Die alten Gondeln wurden verkauft und drei davon fanden im Hotel Belvedere ein neues Zuhause und bieten heute einen einzigartigen Rahmen für ein romantisches Fondue-Dinner.

Fonduegondel – eine wunderbare Gelegenheit für ein romantisches Tête-a-Tête

Unsere kulinarische „Gondelfahrt“ begann mit einem frischen Salat, der uns perfekt auf den Hauptgang einstimmte. In der liebevoll mit Fellen ausgestatteten Gondel fanden wir einen gemütlichen und romantischen Platz für uns zwei. Die Atmosphäre, verstärkt durch die funkelnden Weihnachtsbeleuchtungen um uns herum, war einfach magisch.

Käsefondue

Käsefondue

Der Star des Abends war natürlich das Käsefondue. Die „Hausmischung“ war wunderbar cremig und harmonisch. Dazu wurden uns „Geschwellti“ und frisches Fonduebrot gereicht, das aussen knusprig und innen weich war – eine ideale Ergänzung zum Fondue. Der dazu empfohlene Wein war hervorragend abgestimmt und ergänzte das Geschmackserlebnis auf perfekte Weise. Für diejenigen, die das gewisse Extra suchen, gibt es auch die Möglichkeit, eine Fondue-Variante mit Trüffel und Champagner zu wählen.

Dessert

Das Menü wurde mit einem feinen Glace abgerundet, das den perfekten süssen Abschluss bildete. Besonders in der Winterzeit fühlte sich die Erfahrung in der Gondel wie ein kleines, zauberhaftes Wintermärchen an. Das Erlebnis war durch die festliche Beleuchtung noch zauberhafter.

Gemütlichkeit

Das Fondue in der gemütlichen Gondel des Hotel Belvedere war ein Genuss für alle Sinne und ein Erlebnis, das wir nie vergessen werden. Eine Prise Nostalgie, gepaart mit exquisitem Geschmack und den festlichen Weihnachtsbeleuchtungen – ein Erlebnis, das wir von Herzen weiterempfehlen können.

Ich bin nicht mit leeren Händen nach Hause gekommen und durfte unter euch einen Gutschein für ein Fondue in einer der Gondeln des Hotels Belverdere in Grindelwald verlosen.

https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2024/12/Hotel-Belvedere-Grindelwald_Restaurant-Belvedere_Fondue-Gondel_02.jpg 1067 1600 Tamara https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.png Tamara2024-12-24 07:00:002025-01-22 13:16:29Fonduegondel

Isle of Skye

4. November 2024/0 Kommentare/von Tamara

Isle of Skye: Natur, Abenteuer und unvergessliche Erlebnisse

Nach unserem Aufenthalt in Fort William haben wir uns Richtung Isle of Skye aufgemacht. Unsere Reise führte uns nochmals am Viadukt von Glenfinnan vorbei und weiter zum Loch Eilt, einem malerischen Ort, der bei Harry-Potter-Fans bekannt ist. Hier wurde die Szene rund um Dumbledores Grab gedreht – ein ruhiger und mystischer Ort, der eine gewisse Magie ausstrahlt. Als wir da waren, gab es dort leider fast keine Möglichkeit, um auszusteigen und Fotos zu machen. 

Unsere Fahrt führte uns dem Meer entlang weiter Richtung Mallaig, von wo wir die Fähre nach Armadale (Isle of Skye) nehmen wollten. Die Strecke dorthin ist atemberaubend schön und bietet kleine Blicke auf das Meer und die rauen Küstenlinien.

Möve
Möve auf der Fähre nach Isle of Skye

Die Fähre nach Skye – Tipps und Empfehlungen

Die Fähre hatten wir im Voraus reserviert. Das geht online ganz einfach, und ich würde es vor allem in der Hauptreisezeit sehr empfehlen. Kleiner Tipp für die Überfahrt: Schaltet die Alarmanlage beim Auto aus, denn bei rauem Wetter (das tut sie bei manchen Fahrzeugen auch ohne Wellengang) kann sie während der Überfahrt immer wieder losgehen. Das sorgt entweder für einige Lacher oder genervte Blicke. Klärt zudem vorab mit dem Vermieter eures Mietwagens, ob ihr das Auto auf die Fähre mitnehmen dürft – das ist nicht nur in Schottland ein hilfreicher Tipp, sondern überall, wenn man Fahrzeuge verschiffen möchte.

Die Überfahrt selbst war ruhig und entspannend. Ich hätte gerne ein paar Delphine, Fische oder Seehunde gesehen und habe darum angestrengt aufs Meer geschaut, aber ausser einigen Wasservögeln habe ich leider keine Tiere gesehen.

Skye
Isle of Skye

Erste Erkundung der Insel und Unterkunftstipps

Da wir noch früh unterwegs waren und unser B&B noch nicht beziehen konnten, sind wir gleich weitergefahren und haben die Insel erkundet. Die Strassen auf Skye sind enger, oft einspurig und nicht immer im besten Zustand. Vorsichtiges Fahren ist hier angesagt, vor allem in der Hochsaison.

Ein weiterer Tipp: Bucht eure Unterkünfte frühzeitig, sie sind schnell ausgebucht und vergleichsweise teuer. Ich habe die Preise mit Schweizer Skigebieten wie Arosa in der Hochsaison verglichen – und tatsächlich sind die Preise ähnlich hoch.

Frühstück
Frühstück bei Bracken Brea

Unser B&B, das Bracken Brea, war komfortabel und ruhig. Besonders angenehm war, dass die Zimmer ausserhalb des Hauses der Gastfamilie lagen, was ein hohes Mass an Privatsphäre bot. Das Frühstück war köstlich, frisch und sehr vielseitig – von hausgemachtem Brot bis hin zu frischen Früchten war alles dabei. Die Aussicht über die umliegende Landschaft war einfach grandios. Besonders beeindruckt hat uns, dass hier sehr auf Nachhaltigkeit geachtet wird. Einziger Nachteil war die etwas abgelegene Lage, wodurch wir einige Wege häufiger als gewollt auf uns nehmen mussten. Dennoch ist das Bracken Brea eine wunderbare Unterkunft für alle, die Ruhe und Natur schätzen.

Potree - Schottland
Potree

Portree und die Schönheit der Küste

Von Armadale sind wir über schmale Strassen Richtung Portree gefahren. Der Ort ist das grösste Dorf auf Skye und bekannt für seine bunten Häuser entlang des Hafens. Hier kann man wunderbar spazieren und das maritime Flair geniessen.

Weiter ging es zu den berühmten Kilt Rock & Mealt Falls. Der Ausblick auf die steilen Klippen und das Meer ist atemberaubend. Wir hatten Glück mit dem Wetter und konnten unterwegs sogar draussen Pizza essen. Allerdings führte das dazu, dass ich vom Wasserfall selbst etwas enttäuscht war – er führte nur wenig Wasser und war eher ein Rinnsal. Das minderte aber keinesfalls unser Erlebnis und den grandiosen Ausblick.

Kilt Rock
Kilt Rock & Mealt Falls

Unterwegs gibt es zahlreiche Aussichtspunkte und Wanderwege. In der Hochsaison kann es allerdings schwierig sein, unterwegs einen Parkplatz zu finden.

Fairy Pools – Ein magischer Ort

An unserem zweiten Tag besuchten wir die Fairy Pools. Der Weg dorthin ist bereits ein Abenteuer, da man über viele einspurige und schlecht erhaltene Strassen fahren muss. Die Pools selbst sind glasklar und wirken wirklich magisch. Das Wasser der Fairy Pools ist eisig und selten wärmer als 10 bis 12 Grad Celsius.

Leider begann es, als wir dort waren, aus vollen Kannen zu regnen. Nicht nur ein bisschen, sondern so stark, dass normale, zugegeben eher leichte Regenkleidung schnell versagte. Ein Tipp: Gute Regenkleidung und wasserfeste Schuhe sind bei einer Reise nach Skye ein Muss, wenn ihr auch bei schlechtem Wetter wandern wollt.

Trotz des Regens war es ein tolles Erlebnis. Ursprünglich wollten wir danach noch zum Neist Point Lighthouse, mussten diesen Plan jedoch abbrechen, da wir uns unterwegs einen Nagel im Pneu eingefangen haben.

Fary Pool
Fary Pool

Kulinarischer Abschluss

Am letzten Abend haben wir im Red Skye Restaurant gegessen. Das Essen war sehr lecker, und auch hier lohnt sich eine Reservierung. Das Restaurant befindet sich in einem ehemaligen Schulgebäude in der Nähe von Broadford und bietet eine gemütliche Atmosphäre mit regionalen, frisch zubereiteten Gerichten. Besonders die Fisch- und Meeresfrüchte-Spezialitäten sind beliebt, da viele Zutaten direkt aus der Umgebung stammen. Die Lage macht es zudem zu einem perfekten Halt nach einem Tagesausflug im südlichen Teil der Insel.

Schottischer Käse
Schottischer Käse

Fazit

Unsere Reise zur Isle of Skye war voller Abenteuer und landschaftlicher Höhepunkte. Auch wenn das Wetter nicht immer mitgespielt hat, bleibt diese Insel mit ihrer rauen Schönheit und ihrem mystischen Charme unvergesslich. Ein Ort, an den wir jederzeit gerne zurückkehren würden – diesmal vielleicht besser vorbereitet auf die Launen des schottischen Wetters!

Reiseinformationen Isle of Skye


Beste Reisezeit

Mai, Juni, Juli, August und September

Wetter/Klima

Gemässigtes, maritimes Klima – Im Sommer liegen die Temperaturen bei etwa 12–17 °C, im Winter zwischen 1–7 °C. Häufige Niederschläge und ganzjährig windig, besonders in Küstenregionen.


Sehenswürdigkeiten

Portree – Grösstes Dorf auf Skye mit bunten Häusern entlang des Hafens
Kilt Rock & Mealt Falls – Eindrucksvolle Klippen mit einem Wasserfall, der direkt ins Meer stürzt.
Fairy Pools – Kristallklare, türkisfarbene Becken in einer wilden Landschaft.
Neist Point Lighthouse – Ein abgeschiedener Leuchtturm am westlichsten Punkt von Skye mit spektakulären Ausblicken auf das tosende Meer.


Links

Portree
Kilt Rock & Mealt Falls
Fairy Pools
Red Skye Restaurant
Bracken Brae B&B

https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2025/02/Portree.jpg 1200 1600 Tamara https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.png Tamara2024-11-04 14:32:412025-12-02 16:18:10Isle of Skye
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