Kougelhopf – Elsässer Hefe-Gugelhopf

Synchronbacken – Kougelhopf

Hast du schon einmal die Magie des Hefeteigs erlebt? Die Verwandlung von wenigen Zutaten, meist nur Mehl, Wasser, Hefe und Salz, zu einem luftigen Teig? Der verlockende Duft und schliesslich der köstliche Geschmack eines frisch gebackenen Brotes sind einfach faszinierend. In diesem Beitrag geht es jedoch nicht um Brot, sondern um ein süsses Hefegebäck, genauer gesagt um den Kougelhopf – den Elsässer Hefe-Gugelhopf.

Kougelhopf - Elsässer Hefe-Gugelhopf
Kougelhopf – Elsässer Hefe-Gugelhopf

Gemeinsam backen beim SynchronbackenKougelhopf

Letztes Wochenende stand das Synchronbacken ganz im Zeichen des leckeren Hefe-Gugelhopfs aus dem Elsass. Diese regelmässige Aktion, organisiert vom Blog „Kochtopf„, bringt Hefeteig-Fans zusammen. Seit gut 9 Jahren bin ich fast immer mit dabei und habe in dieser Zeit nicht nur meine Backskills verbessert, sondern auch jede Menge neue Rezepte und Kniffe kennengelernt.

Kougelhopf- Gugelhopf aus dem Elsass

Beim Synchronbacken von „Kochtopf“ haben wir gemeinsam einen Kougelhopf, einen Hefe-Gugelhopf aus dem Elsass, gebacken. Wie es der Zufall wollte, waren wir vergangenes Wochenende im Elsass unterwegs und stiessen dabei auf eine originale Keramik-Gugelhopf-Form – da musste ich einfach zuschlagen! Anfangs hatte ich Bedenken, dass der Gugelhopf in der Form kleben bleiben könnte. Die Sorge war jedoch unbegründet, der Kuchen ist wunderbar geworden und hat sich ohne Probleme aus der Form gelöst. Dieses Mal hatte ich mich dazu entschieden, nur die Hälfte des Rezepts zu backen und wählte daher eine mittelgrosse Form. Das tat ich, weil ich unsicher war, ob die Familie überhaupt Interesse am Hefeteig-Gugelhopf hat.

Diese Sorge war unbegründet, denn der Kuchen war im Nu verschwunden – nicht zuletzt, weil ich statt der traditionellen Weinbeeren Schokoladenstückchen für den Teig verwendet hatte. Das Rezept ist einfach und eignet sich auch für Backanfänger. Es braucht dazu einfach etwas Geduld. Damit das Rezept auch euch gelingt habe ich meine Schritte für euch im Rezept genau notiert.

Kougelhopf - Elsässer Hefe-Gugelhopf
Kougelhopf – Elsässer Hefe-Gugelhopf

Die Kunst des Hefeteigs

Hefeteig ist wie die lebendige Seele in der Backstube. Seine Hauptbestandteile sind simpel – Mehl, Wasser, Hefe und Salz. Doch die wahre Magie liegt im Prozess. Die Hefe erwacht zum Leben, wenn sie mit Wasser und der oft warmen Umgebung in Berührung kommt, und beginnt die Mischung zu einem luftigen Teig zu verwandeln. Bei süssem Hefeteig kommen noch ein paar Zutaten hinzu. Für den Gugelhopf waren es Milch, Puderzucker, Eier und Butter. Der Kuchen ist mit diesem Rezept schön luftig und mürbe geworden.

Selbstgemachter Kougelhopf

Was macht den selbstgemachten Hefe-Gugelhopf so einzigartig? Abgesehen von der offensichtlichen Freude am Backen gibt es einige überzeugende Gründe, sich die Zeit für die Herstellung deines eigenen Hefeteigs zu nehmen. Einer davon ist die Kontrolle über die Zutaten. Du bestimmst die Qualität des Mehls und der Butter, die Frische der Eier und die Menge des Zuckers. Das Ergebnis? Ein Kuchen, der genau deinem Geschmack entspricht und frei von unnötigen Zusatzstoffen ist. Ein weiterer Vorteil des Selbstgemachten ist die Flexibilität. Du kannst experimentieren, neue Zutaten hinzufügen oder klassische Rezepte anpassen – sei es mit Schokoladenstückchen, Nüssen oder getrockneten Früchten.

Kougelhopf - Elsässer Hefe-Gugelhopf
Kougelhopf – Elsässer Hefe-Gugelhopf

Kougelhopf – Elsässer Hefe-Gugelhopf

Vorteig

Milch, Hefe und 50 g Mehl miteinander verrühren und zugedeckt für 30 Minuten stehen lassen.

Hauptteig

Den Vorteig und alle Zutaten bis und mit dem Ei in die Schüssel einer Haushaltsmaschine geben. Erst 4 Minuten auf der niedrigsten Stufe, danach 6 Minuten auf Stufe 1 kneten. Zugedeckt für 90 Minuten stehen lassen. Dem Teig die Schokoladenstückchen beigeben und den Teig nochmals für 2 Minuten auf niedrigster Stufe kneten lassen. Zugedeckt für 30 Minuten stehen lassen. Die Backform mit Butter ausstreichen und mit Mehl bestäuben. In jede Rille der Form eine Mandel legen. Den Teig zu einer Kugel wirken und ein Loch formen. In die vorbereitete Form legen und zugedeckt nochmals 90 Minuten aufgehen lassen.

Backen

Falls ihr eine Keramik-Form verwendet, diese in den kalten Ofen schieben und den Gugelhopf für 50 bis 60 Minuten bei 180 Grad im unteren Teil des Ofens backen. Falls ihr eine normale Form verwendet, den Backofen auf 180 Grad vorheizen und den Gugelhopf im unteren Teil des Ofens für ca. 45 Minuten backen.

Zutaten für Kougelhopf
Zutaten für Kougelhopf
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Kougelhopf – Elsässer Hefe-Gugelhopf

Ein luftiger und mürber Gugelhopf aus Hefeteig. Ich habe für den Teig Schokoladenstücke verwendet. Sie können ohne Probleme durch Rosinen ersetzt werden.
Zubereitungszeit4 Stunden
Backzeit50 Minuten
Gesamtzeit4 Stunden 50 Minuten
Gericht: Dessert
Küche: Frankreich
Keyword: Hefeteig
Portionen: 4 Portionen

Kochutensilien

  • 1 Gugelhopf-Form aus Keramik ca. 20 cm Durchmesser oder eine Gugelhopf-From aus Edelstahl

Zutaten

Vorteig

  • 50 g Weissmehl
  • 120 g zimmerwarme Milch
  • 10 g frische Hefe

Hautpteig

  • 200 g Weissmehl
  • 30 g Puderzucker
  • 1/2 TL Salz
  • 90 g zimmerwarme Butter
  • 1 Ei

Füllung

  • 50 g Schokoladenstückchen

Für die Backform

  • Butter
  • Mehl
  • Mandeln

Anleitungen

Vorteig

  • Milch, Hefe und 50 g Mehl miteinander verrühren und zugedeckt für 30 Minuten stehen lassen.

Hauptteig

  • Den Vorteig und alle Zutaten bis und mit dem Ei in die Schüssel einer Haushaltsmaschine geben. Erst 4 Minuten auf der niedrigsten Stufe, danach 6 Minuten auf Stufe 1 kneten.
  • Zugedeckt für 90 Minuten stehen lassen.
  • Dem Teig die Schokoladenstückchen beigeben und den Teig nochmals für 2 Minuten auf niedrigster Stufe kneten lassen.
  • Zugedeckt für 30 Minuten stehen lassen.
  • Die Backform mit Butter ausstreichen und mit Mehl bestäuben. In jede Rille der Form eine Mandel legen.
  • Den Teig zu einer Kugel wirken und ein Loch formen. In die vorbereitete Form legen und zugedeckt nochmals 90 Minuten aufgehen lassen.

Backen

  • Falls ihr eine Keramik-Form verwendet, diese in den kalten Ofen schieben und den Gugelhopf für 50 bis 60 Minuten bei 180 Grad im unteren Teil des Ofens backen.
  • Falls ihr eine normale Form verwendet, den Backofen auf 180 Grad vorheizen und den Gugelhopf im unteren Teil des Ofens für ca. 45 Minuten backen.

Notizen

Tipp: Falls der Gugelhopf nach dem lösen aus der Form zu hell ist, könnt ihr ihn im Backofen noch etwas „nachbacken“ lassen.
Kougelhopf - Elsässischer Gugelhopf
Kougelhopf

Beim Synchronbacken auch mit dabei waren:

zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
Simone von zimtkringel
Britta von Backmaedchen 1967
Caroline von Linal’s Backhimmel
Petra von Genusswerke
Regina von Bistroglobal
Katja von Kaffeebohne
Sarah von Kinder, kommt essen!
Susanne von magentratzerl
Ilka von Was machst du eigentlich so?!
Tina von Küchenmomente
Friederike von Fliederbaum
Sabine von Einfach Kochen und Mehr
Laura von Aus Lauras Küche

Lust auf mehr Hefeteigrezepte? Hier findest du meine Sammlung: Synchronbacken

Frühstücksbrötchen mit Roggenmehl

Synchronbacken – Rezept für Frühstücksbrötchen mit Roggenmehl

Synchronbacken

Bei diesmaligen Synchronbacken vom Kochtopf haben wir ein Rezept von Pain de Martin nachgebacken. Eine Interpretation des Rezeptes findest du bei Küchenlatein. Martin schreibt in seinem Blog, dass bei Ihnen Roggenmehl, welches man im normal kaufen kann, bei ihnen nur aus 40 % Roggenmehl besteht und der Rest Weizenmehl ist. Ich habe mich darum entschieden, dass ich das Roggenvollkronmehl auch mit Weizenmehl zu vermischen. Roggenmehl gab es bei uns früher in verschiedenen „Ausführungen“ im Supermarkt zu kaufen. Als ich allerdings am Samstag vom Synchronbacken noch kurzfristig nach Roggenmehl suchte, war das gar nicht so einfach. Inzwischen bekommt man zwar allerlei „neuen“ Mehl, wie z.B. Reis- oder Mandelmehl im Supermarkt zu kaufen, dafür verschwinden alte Mehlsorten immer mehr. Natürlich wäre es sowieso besser, direkt in einer guten Mühle zu kaufen, spontan am Samstag klappt das aber leider nicht.

Ein weiteres Problem tauchte auf, als ich den Teig am Vorabend etwas zu lange bei Zimmertemperatur stehen liess und er nur knapp einer Übergare entging. Den Teig habe ich dann etwas später als geplant in den Kühlschrank gestellt. Am nächste Morgen liess sich mein etwas feuchter Teig nicht ausrollen. Ich habe es mir dann einfach gemacht und den Teig mit etwas Mehl von Hand in Form gebracht und die Brötchen dann einfach nur mit der Teigkarte abgestochen. Eine super einfache Methode, die irgendwie auch noch hübsch aussieht. Trotz der Herausforderungen, denen ich mich bei der Zubereitung meiner Frühstücksbrötchen mit Roggenmehl stellen musste, war das Ergebnis am Ende einfach köstlich und die Brötchen waren im Nu weg.

Frühstücksbrötchen mit Roggenmehl
Frühstücksbrötchen mit Roggenmehl

Roggenmehl

Das Roggenbrot in der Schweiz hat seinen Ursprung in der langen Geschichte des Roggenanbaus im Land. Im Laufe der Jahrhunderte verschiedene regionale Brot-Variationen entwickelt, die den regionalen Geschmack und die Vorlieben widerspiegeln. Das bekannteste Roggenbrot in der Schweiz ist das Walliser Roggenbrot, aber auch andere Regionen wie Graubünden und das Tessin haben ihre eigenen traditionellen Roggenbrotvarianten. Roggenmehl hat einen festen Bestandteil der Schweizer und wird in den hügeligen Regionen des Landes seit Jahrhunderten angebaut.

Frühstücksbrötchen mit Roggenmehl

Übernachtgare

Brot und Brötchen, welche mit „Übernachtgare“ des Teiges zubereitet werden haben verschiedene Vorteile. Dabei geht der Teig langsam, meist über Nacht auf. Dieser Prozess ermöglicht eine langsame und natürliche Fermentation des Teigs. Das führt zu verschiedenen Vorteilen wie: Geschmacksentwicklung, bessere Verträglichkeit, schönere Krustenbildung und längere Haltbarkeit. Ein weiterer Vorteil ist die Zeitersparnis am Morgen, wenn der Teig bereits zubereitet ist und noch Raumtemperatur annehmen kann, während der Ofen vorgeheizt wird.

Roggenbrötchen

Im Originalrezept werden die Frühstücksbrötchen noch in Sonnenblumenkernen gewälzt. Da das bei meiner Familie nicht so gut ankommt, habe ich diesen Schritt weggelassen. Aber natürlich könnt ihr die Saaten ganz einfach zu fügen, in dem ihr den Teig noch vor dem Teilen mit ihnen bestreut.

Roggenbrötchen
Frühstücks-Roggenbrötchen

Rezept für Frühstücksbrötchen mit Roggenmehl

Das Wasser in eine grosse Rührschüssel geben. Hefe und Honig darin auflösen. Die restlichen Zutaten dazu geben und alles miteinander verrühren, bis sich alles gut vermischt hat. Die Schüssel abdecken und den Teig für 1 bis 2 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen. Die abgedeckte Schüssel mit dem Teig über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Den Teig auf eine bemehlte Fläche geben und zu einem Rechteck von ca. 8 x 40 cm formen. Mit Mehl bestäuben. In der Zwischenzeit den Backofen so heiss wie möglich einstellen und ein Backblech mit aufheizen.

Das Blech auf eine Hitze resistente Fläche stellen und vom Teig mit einem Spatel „Brötchen“ abstechen. Diese auf das heisse Blech legen und sofort für ca. 15 Minuten backen. Brötchen herausnehmen und auf einem Gitter abkühlen lassen.

Frühstücksbrötchen mit Roggenmehl
Roggenbrötchen
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Frühstücksbrötchen mit Roggenmehl

Ein einfaches Brötchenrezept mit Übernachtgare.
Zubereitungszeit30 Minuten
Gesamtzeit12 Stunden 15 Minuten
Gericht: Brot
Küche: Europa
Keyword: Backen, Brot, Brötchen

Zutaten

  • 400 g Wasser
  • 10 g Hefe
  • 300 g Roggenmehl
  • 250 g Weissmehl
  • 10 g Salz
  • 25 g Honig

Anleitungen

  • Das Wasser in eine grosse Rührschüssel geben. Hefe und Honig darin auflösen. Die restlichen Zutaten dazu geben und alles miteinander verrühren, bis sich alles gut vermischt hat. Die Schüssel abdecken und den Teig für 1 bis 2 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen. Die abgedeckte Schüssel mit dem Teig über Nacht in den Kühlschrank stellen.
  • Den Teig auf eine bemehlte Fläche geben und zu einem Rechteck von ca. 8 x 40 cm formen. Mit Mehl bestäuben.
  • In der Zwischenzeit den Backofen so heiss wie möglich einstellen und ein Backblech mit aufheizen.
  • Das Blech auf eine Hitze resistente Fläche stellen und vom Teig mit einem Spatel "Brötchen" abstechen. Diese auf das heisse Blech legen und sofort für ca. 15 Minuten backen. Brötchen herausnehmen und auf einem Gitter abkühlen lassen.
Roggenbrötchen-Anschnitt
Roggenbrötchen-Anschnitt

Auch mit dabei beim Synchronbacken waren:

zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
Caroline von Linal’s Backhimmel
Britta von Backmaedchen 1967
Simone von zimtkringel
Ulrike von Küchenlatein
Tamara von Cakes, Cookies and more
Désirée von Momentgenuss
Petra von genusswerke
Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum
Ilka von Was machst du eigentlich so?!
Nadja von Little Kitchen and more
Laura von Aus Lauras Küche

Lust auf mehr? Hier findest du alle Rezepten von den Synchronbacken, bei welchen ich mit dabei war: Rezepte Synchronbacken.

Matnakash – Armenisches Fladenbrot

Synchronbacken – Rezept für Matnakash

Das Synchronbacken vom Kochtopf hat mich auch dieses Mal dazu verleitet ein mir unbekanntes Hefeteiggebäck auszuprobieren. Die armenische Küche ist für mich ein unbekanntes Gebiet. Bei meiner Recherche habe ich herausgefunden, dass grosse parallelen zu andern nahöstlichen Küchen bestehen. Die armenische Küche hat Ähnlichkeit mit den Küchen der Türkei, dem Iran und dem Libanon. Das betrifft sowohl die Zutaten wie auch die Zubereitungsstechnicken. So finden wir zum Beispiel Gerichte wie Kebab, Pilaw (Reisgericht) und Joghurt-basierte Saucen.

Matnakash
Matnakash

Ich wollte meiner Familie nicht einfach nur das Brot servieren und habe darum noch Lula Kebab, Muhammara, eine Paste aus Paprika und Walnüssen und ein Feta-Dip dazu.

Matnakash

Das traditionelle armenische Fladenbrot wird oft als Beilage zu verschiedenen Gerichten wie z. B. Suppen, Eintöpfen, Salaten und Fleischgerichten serviert. Manchmal wird es aber auch alleine mit Olivenöl gegessen. Ein vielseitiges Brot, welches in der armenischen Küche eine wichtige Rolle spielt.

Matnakash
Matnakash mit Dip

Wir haben ein Rezept von Bengingi nachgebacken. Das Rezept war einfach umzusetzen, wenn auch der Teig eher weich war und das, obwohl ich einen Teil des Weissmehls durch Vollkornmehl ersetzt habe. Es brauchte darum beim Formen etwas Öl oder Wasser, damit der Teig nicht an den Fingern klebt. Geschmeckt hat uns das Fladenbrot mit dem Vollkornmehl sehr gut und ich werde es sicher nochmals so backen.

Rezept für Matnakash – Armenisches Fladenbrot

Für den Vorteig alle Zutaten gut miteinander vermischen und zugedeckt für 12 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Am Backtag den Vorteig aus dem Kühlschrank nehmen. Alle Zutaten vom Hauptteig dazugeben und von Hand oder mit der Haushaltsmaschine 10 Minuten kneten bis der Teig weich und elastisch ist.

Zu einer festen Kugel formen. Eine Schüssel einölen. Den Teig zugedeckt aufs Doppelte aufgehen lassen. Den Backofen auf 230°C aufheizen. Den Teig auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Zu einem 2,5 cm dicken Oval formen. Das geht am besten mit den Händen. Zugedeckt nochmals 30 Minuten gehen lassen. Den Teig mit dem Ei-Wasser-Gemisch einstreichen. Mit den Fingern eine 2 cm dicken Rand eindrücken. Mit den Fingern ein „Gitter“ in den Teig drücken. Das Fladenbrot backen bis es goldbraun ist. Das dauert ca. 20 bis 25 Minuten. Aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen und servieren

Matnakash
Matnakash
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Matnakash – Armenisches Fladenbrot

Das traditionelle armenische Fladenbrot wird oft als Beilage zu verschiedenen Gerichten, wie z.B. Suppen, Eintöpfen, Salaten und Fleischgerichten serviert. Manchmal wird es aber auch alleine mit Olivenöl gegessen. Ein vielseitiges Brot, welches in der armenischen Küche eine wichtige Rolle spielt.
Vorbereitungszeit10 Minuten
Zubereitungszeit30 Minuten
Vorteig und Aufgehezeit18 Stunden
Gericht: Brot
Küche: Armeinisch
Keyword: Faldenbrot, Hefeteig, Länderküche
Portionen: 1 Brot
Kalorien: 2000kcal

Zutaten

Vorteig

  • 150 g Weissmehl
  • 150 g Wasser
  • 10 g Zucker
  • 10 g Frischhefe

Hauptteig

  • Ganzer Vorteig von oben
  • 300 g Weissmehl
  • 125 g Vollkornmehl
  • 280 g lauwarmes Wasser
  • 10 g Salz

Zum Bestreichen

  • 1 Ei
  • 1 kleiner Schuss Wasser

Anleitungen

Vorteig

  • Für den Vorteig alle Zutaten gut miteinander vermischen und zugedeckt für 12 bis 18 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Hauptteig

  • Am Backtag den Vorteig aus dem Kühlschrank nehmen. Alle Zutaten vom Hauptteig dazugeben und von Hand oder mit der Haushaltsmaschine 10 Minuten kneten bis der Teig weich und elastisch ist.
  • Eine Schüssel einölen. Den Teig zugedeckt aufs Doppelte aufgehen lassen. Dies dauert ca. 2 ½ Stunden.
  • Den Backofen auf 230°C aufheizen.
  • Den Teig auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
  • Zu einem 2,5 cm dicken Oval formen. Das geht am besten mit den Händen und etwas Olivenöl. Zugedeckt nochmals 30 Minuten gehen lassen.
  • Mit den Fingern eine 2 cm dicken Rand eindrücken. Mit den Fingern ein "Gitter" in den Teig drücken.
  • Den Teig mit dem Ei-Wasser-Gemisch einstreichen.
  • Das Fladenbrot backen bis es goldbraun ist. Das dauert ca. 20 bis 25 Minuten.
  • Aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen und servieren
Matnakash
Matnakash

Beim diesem Synchronbacken waren mit dabei:

zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
Britta von Backmaedchen 1967
Caroline von Linal’s Backhimmel
Susanne von magentratzerl
Simone von zimtkringel
Sarah von Kinder, kommt essen!
Birgit M. von Backen mit Leidenschaft
Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum
Tina von Küchenmomente
Volker von Volkermampft
Shermin von Der magische Kessel
Laura von Aus Lauras Küche
Petra von Obers trifft Sahne
Petra von genusswerke
Nadja von Little Kitchen and more

Colomba Pasquale selbstgemacht

Colomba Pasquale – Ostertaube

Synchronbacken – Rezept für Colomba Pasquale mit Schokolade (Ostertaube)

Die Ostertaube hat von ihrem Ursprungsort in Italien ihren Weg ins Tessin gefunden und ist dort nicht mehr wegzudenken. Vom Tessin aus war es dann nur noch ein kleiner Sprung in die Deutschschweiz. Inzwischen wird das Gebäck hier praktisch in jedem Supermarkt angeboten. Die Colomba Pasquale ist dem Panettone ähnlich, enthält aber keine Weinbeeren. Dafür wir sie mit Orangenschalen und teilweise Trockenfrüchte zubereitet. Diese sind bei uns in der Familie äusserst unbeliebt, darum habe ich sie kurzerhand durch Schokoladenstücke ausgetauscht. Eine Variante, die bei uns ganz sicher gegessen wird und auch wirklich gut schmeckt.

Colomba Pasquale - Ostertaube
Colomba Pasquale – Ostertaube

Ostertaube

Aromatisiert habe ich die Colomba Pasquale mit Orangenblütenwasser und frisch geriebener Orangenschale. Da ich nicht extra noch eine Backform für die Taube kaufen wollte und auch keine aus Karton oder Alufolie basteln wollte, habe ich die Taube von Hand „geformt“ . Das Formen von Hefeteig gehört nicht so zu meinen Stärken und ich habe mir bei der Zubereitung mehr als einmal gewünscht, dass ich eine Form gekauft hätte. Nur zu gerne hätte ich etwas einfacheres geformt. Da aber die Vorgabe der Challenge / des Synchronbackens eine Taube war, habe ich versucht eine Taube zu backen. Das hat mich dann stark ans Backen von „Gritibänzen“ erinnert, denn dort entstehen bei mir auch immer sehr individuelle Charaktere. Aber wie immer gilt: Es zählen die inneren Werte.

Synchronbacken

Die Colomba hat uns super geschmeckt und war noch am Sonntag weggefuttert. Ich habe sie ein wenig zu lange gebacken und sie ist darum etwas trockener geworden, als ich es mir gewünscht hätte. Geschmeckt hat sie trotzdem sehr gut. Das Rezept für das Synchronbacken, wie immer organisiert vom Kochtopf, kam von King Arthur.

Colomba Pasquale - Ostertaube
Colomba Pasquale – Ostertaube

Rezept für Colomba Pasquale mit Schokolade

Biga

Alle Zutaten für die Biga (Vorteig) in eine Schüssel geben, gut vermischen und für 4 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen.

Teig

Die Biga mit den übrigen Teigzutaten ohne Orangenschale und Schokolade in die Schüssel der Küchenmaschine geben und auf der niedrigsten Stufe für 4 Minuten vermischen. Danach den Teig 10 Minuten auf der nächst höheren Stufe kneten lassen. Der Teig sollte elastisch und geschmeidig sein und sich leicht vom Boden lösen. Die Orangenschale und Schokoladenstücke dazu geben und so lange kneten lassen, bis sich alles schön verteilt hat.

Den Teig zugedeckt 2 Stunden bei Raumtemperatur aufgehen lassen. Den Teig über Nacht in den Kühlschrank stellen. Am Morgen aus dem Kühlschrank nehmen und für 1 Stunde Raumtemperatur annehmen lassen.

Aus dem Teig eine Taube formen und zugedeckt auf einem mit Backpapier belegten Blech nochmals 30 bis 60 Minuten aufgehen lassen.

Backen

Den Backofen auf 190 Grad vorheizen.

Das Eiweiss, die gemahlenen Mandeln und den Zucker vermischen. Diese Glasur vorsichtig auf die Taube streichen. Den Hagelzucker darüber streuen.

Die Taube 15 Minuten bei 190°C backen, dann die Hitze auf 175°C reduzieren, weitere 20 Minuten backen, die Ostertaube falls nötig die letzten Minuten abdecken. Die fertige Ostertaube sollte goldbraun sein und in der Mitte 87 Grad aufweisen.

Colomba Pasquale selbstgemacht
Colomba Pasquale
Colomba Pasquale selbstgemacht
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Rezept für Colomba Pasquale (Ostertaube) mit Schokolade

Das Ostergebäck aus Hefeteig wird mit Orangenblütenwasser und Orangenschalen aromatisiert.
Zubereitungszeit1 Stunde
Aufgehzeit15 Stunden

Zutaten

Biga

  • 120 g Mehl
  • 120 g Wasser zimmerwarm
  • 1/8 TL Trockenhefe

Teig

  • Biga
  • 320 g Mehl
  • 8 g Salz
  • 3.5 g Trockenhefe
  • 65 g Zucker
  • 55 g Butter weich
  • 2 Eier L
  • 1 Eigelb Eiweiss für Glasur verwenden
  • 1 1/2 EL Orangenblütenwasser
  • 1 unbehandelte Orange Schale fein gerieben
  • 120 g Schokoladenstücke

Topping

  • 1 Eiweiss
  • 3 EL geschälte Mandeln fein gemahlen
  • 25 g Zucker
  • 3 – 4 EL Hagelzucker

Anleitungen

Biga

  • Alle Zutaten für die Biga (Vorteig) in eine Schüssel geben, gut vermischen und für 4 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen.

Teig

  • Die Biga mit den übrigen Teigzutaten ohne Orangenschale und Schokolade in die Schüssel der Küchenmaschine geben und auf der niedrigsten Stufe für 4 Minuten vermischen. Danach den Teig 10 Minuten auf der nächst höheren Stufe kneten lassen. Der Teig sollte elastisch und geschmeidig sein und sich leicht vom Boden lösen. Die Orangenschale und Schokoladenstücke dazu geben und so lange kneten lassen, bis sich alles schön verteilt hat.
  • Den Teig zugedeckt 2 Stunden bei Raumtemperatur aufgehen lassen. Den Teig über Nacht in den Kühlschrank stellen. Am Morgen aus dem Kühlschrank nehmen und für 1 Stunde Raumtemperatur annehmen lassen.
  • Aus dem Teig eine Taube formen und zugedeckt auf einem mit Backpapier belegten Blech nochmals 30 bis 60 Minuten aufgehen lassen.

Backen

  • Den Backofen auf 190 Grad vorheizen.
  • Das Eiweiss, die gemahlenen Mandeln und den Zucker vermischen. Diese Glasur vorsichtig auf die Taube streichen. Den Hagelzucker darüber streuen.
  • Die Taube 15 Minuten bei 190°C backen, dann die Hitze auf 175°C reduzieren, weitere 20 Minuten backen, die Ostertaube falls nötig die letzten Minuten abdecken. Die fertige Ostertaube sollte goldbraun sein und in der Mitte 87 Grad aufweisen.
Colomba Pasquale - Ostertaube
Colomba Pasquale – Ostertaube

Weitere Hefeteigrezepte findest du hier: Synchronbacken

Beim Synchronbacken mit dabei waren auch:

zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
Britta von Backmaedchen 1967
Simone von zimtkringel
Caroline von Linal’s Backhimmel
Désirée von Momentgenuss
Sarah von Kinder, kommt essen!
Ilka von Was machst du eigentlich so?!
Tamara von Cakes, Cookies and more
Laura von Aus Lauras Küche
Volker von Volkermampft

Anfängerbrot mit Leinsamen aus dem Topf

Synchronbacken – Anfängerbrot mit Leinsamen aus dem Topf

Hast du dir für dieses Jahr vorgenommen, öfters Brot zu backen oder gar damit neu anzufangen? Dafür sind No Knead Brote ideal. Sie sind schnell gemacht und gelingen eigentlich immer. Beim Rezept von Marcel wird das Brot auf dem Blechrücken gebacken und im Ofen „bedampft“. Aus Erfahrung weiss ich, dass dies in meinem altersschwachen Backofen nicht so gut funktioniert, darum habe ich mich entschieden, das Brot im Topf zu backen. Das Rezept reicht für zwei Topfbrote. Je nach Topfgrösse können beide auf einmal gebacken werden.

Anfängerbrot mit Leinsamen
Anfängerbrot mit Leinsamen

Anfängerbrot mit Leinsamen

Für mein Brot habe ich mich, abgesehen vom Backen im Topf, ziemlich genau an das Rezept von Marcel gehalten und auch die Wassermenge nicht reduziert, denn die Leinsamen „saugen“ einen Teil des Wassers mit auf. Den Teig habe ich für gut 16 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen. Das sind bei mir im Moment knapp 20 Grad.

Der Teig war nach den 16 Stunden aufgehen, ich habe ihn dabei zweimal gedehnt und gefaltet, noch schön feucht, aber nicht klebrig, so dass das rudimentärer Formen des Teigs zu zwei Brotteigen problemlos war.

Das Ergebnis hat mich überzeugt, denn das No Knead Brot ist schnell zubereitet und gelingt auch unerfahrenen Brotbackenden. Da der Teig zum Aufgehen bis zu 16 Stunden braucht, sind etwas Planung und Geduld gefragt. Wenn man Leinsamen mag, schmeckt das Brot super und ist sehr sättigend.

Anfängerbrot mit Leinsamen - Anschnitt
Anfängerbrot mit Leinsamen

Rezept für Anfängerbrot mit Leinsamen aus dem Topf – ein tolles No Knead Brot

Zubereitung Brot

Teig

Alle Zutaten in eine grosse Schüssel geben und von Hand gut miteinander vermischen, so dass keine Klumpen mehr vorhanden sind. Nicht kneten.

Den Teig in einem leicht gefetteten Becken oder Schüssel zugedeckt 12-16 Std. bei Raumtemperatur stehen lassen. (Bei mir ging der Teig 16 Stunden bei knapp 20 Grad)

Den Teig in dieser Zeit 2- bis 4-mal „dehnen und falten“. Dafür den Teig von allen Seiten erst leicht hochziehen und dann über den Teig falten.

Formen

Nach der Stockgare den Teig mit feuchten Händen vorsichtig auf ein mit etwas Mehl bestäubtes Backpapier legen. In zwei Teile teilen.

Beide Teile mit nassen Händen zu Broten formen.

Danach die Oberfläche der Teiglinge grosszügig mit Mehl bestäuben und diesen nochmals 30-50 Min. bei Raumtemperatur ruhen lassen.

In der Zwischenzeit den Backofen mit zwei backofengeeigneten Töpfen auf 240 Grad vorheizen.

Backen

Nach der Gärzeit das Backpapier um die Teiglinge zurückschneiden. Die Teiglinge mitsamt dem Backpapier in die Töpfe legen, mit einem scharfen Messer dreimal einschneiden und zugedeckt in den Backofen schieben.

Das Brot für 25 Minuten zugedeckt backen.

Die Temperatur auf 210 Grad reduzieren und das Brot etwa 25 Min. ohne Deckel backen.

Das Brot aus dem Topf heben und auf einem Gitter auskühlen lassen.

Anfängerbrot mit Leinsamen
Anfängerbrot mit Leinsamen
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Rezept für Anfängerbrot mit Leinsamen aus dem Topf

Ein einfaches No Knead Brot mit Weissmehl, Vollkronmehl und Leinsamen. Das Brot wird im Topf gebacken. Die Teigmenge reicht für zwei Brote
Zubereitungszeit15 Minuten
Gericht: Brot
Küche: Schweiz
Keyword: einfach, Leinsamen
Portionen: 2 Brote

Kochutensilien

  • Glasschüssel oder Gusseisentopf Backofen geeinget

Zutaten

  • 750 g Wasser
  • 40 g Olivenöl
  • 800 g Weissmehl
  • 200 g Vollkornmehl
  • 100 g Leinsamen
  • 20 g Salz
  • 1 g Frischhefe

Anleitungen

  • Alle Zutaten in eine grosse Schüssel geben und von Hand gut miteinander vermischen, so dass keine Klumpen mehr vorhanden sind. Nicht kneten.
  • Den Teig in einem leicht gefettetem Becken oder Schüssel zugedeckt 12-16 Std. bei Raumtemperatur stehen lassen. (Bei mir ging der Teig 16 Stunden bei knapp 20 Grad)
  • Den Teig in dieser Zeit 2 bis 4 mal "dehnen und falten". Dafür den Teig von allen Seiten erst leicht hochziehen und dann über den Teig falten.

Formen

  • Nach der Stockgare den Teig mit feuchten Händen vorsichtig auf ein mit etwas Mehl bestäubtes Backpapier legen. In zwei Teile teilen.
  • Beide Teile mit nassen Händen zu Broten formen.
  • Danach die Oberfläche der Teiglinge grosszügig mit Mehl stauben und den nochmals 30-50 Min. bei Raumtemperatur ruhen lassen.
  • In der Zwischenzeit den Backofen mit zwei backofengeeigneten Töpfen auf 240 Grad vorheizen.

Backen

  • Nach der Gärzeit das Backpapier um die Teiglinge zurückschneiden. Die Teiglinge mitsamt dem Backpapier in die Töpfe legen, mit einem scharfen Messer dreimal einschneiden und zugedeckt in den Backofen schieben.
  • Das Brot für 25 Minuten zugedeckt backen.
  • Die Temperatur auf 210 Grad reduzieren und das Brot etwa 25 Min. ohne Deckel backen.
  • Das Brot aus dem Topf heben und auf einem Gitter auskühlen lassen.

Notizen

Tipp:
Wer nur ein Topf hat (oder nur ein Topf in den Ofen passt), kann den Teig halbieren oder in zwei Schichten backen. Dazu das erste Brot nach 30 Minuten gehen, backen und das zweite Brot, sobald das erste fertig ist backen.
Anfängerbrot mit Aufstrich

Synchronbacken

Das Synchronbacken wird wie immer vom Kochtopf organisiert. Das Rezept stammt dieses mal von Marcel Paa – einfach backen. Weitere Rezept vom Synchronbacken findest du hier: Synchronbacken

Beim Synchronbacken mit dabei waren:

zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
Bettina von homemade & baked
Tamara von Cakes, Cookies and more
Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum
Britta von Backmaedchen 1967
Birgit M. von Backen mit Leidenschaft
Désirée von Momentgenuss
Ilka von Was machst du eigentlich so?!
Silvia von Kulturgut
Wilma von Pane-Bistecca
Laura von Aus Lauras Küche
Simone von zimtkringel
Ingrid von auchwas
Volker von Volkermampft
Nadja von Little Kitchen and more
Manuela von Vive la réduction!

Stromboli – Pizzarolle

Synchronbacken – Stromboli Pizzarolle

Beim #synchronbacken vom Kochtopf gibt es immer was Neues zu entdecken. Dieses Mal war es Stromboli, eine Pizzarolle, die in Amerika um 1950 „erfunden“ wurde. Das Rezept für dieses Synchronbacken kam vom Knusperstübchen. Wir haben den einfachen Teig über Nacht aufgehen lassen. Da ich keinen Platz im Kühlschrank hatte, habe ich den Teig mit einer geringen Hefemenge bei Raumtemperatur aufgehen lassen.

Der Teig ist sehr einfach in der Handhabung. Ich habe etwas mehr Wasser, als im Originalrezept verwendet. So wurde er sehr geschmeidig. Nur das einschneiden hat sich bei mir etwas schwieriger gestaltet, was aber gut auch an meinem nicht mehr ganz scharfen Messer zuzuschreiben war. Die Stromboli hat uns vorzüglich geschmeckt. Wir werden sie von jetzt an öfters zubereiten.

Stromboli - Pizzarolle
Stromboli – Pizzarolle

Rezept für Stromboli – Pizzarolle

Für den Stromboli-Teig

Das Wasser (20 bis 50 ml zurückbehalten) und Öl in die Schüssel einer Knetmaschine geben. Mehl, Salz, Hefe und Honig dazu geben. 5 Minuten auf der niedrigsten Stufe kneten lassen. Falls der Teig zu fest ist noch Wasser dazu geben. Der Teig sollte sich nicht ganz vom Schüsselboden lösen. Danach nochmals 8 Minuten kneten lassen. In eine geölte Schüssel geben und den Teig mit Öl einstreichen. Den Teig zugedeckt bei Raumtemperatur für 16 Stunden stehen lassen.

Für die Knoblauchbutter

Die Butter schmelzen. Knoblauchzehe gepresst dazu geben. Salz und Oregano beifügen und alles miteinander verrühren.

Fertigstellen

Den Teig auf einer bemehlten Fläche oval ausrollen. Die gewünschte Füllung darauf verteilen. Den Rand mit der Knoblauchbutter bestreichen und einschneiden. Den Teig Strang für Strang über die Füllung klappen. Mit Knoblauchbutter bestreichen und mit Parmesan bestreuen.

Für 20 bis 30 Minuten im auf 180 Grad vorgeheizten Ofen backen. Die heisse Stromboli mit der restlichen Knoblauchbutter bestreichen.

Stromboli - Pizzarolle
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Rezept für Stromboli – Pizzarolle

Die Stromboli ist eine Pizzarolle, welche nach Lust und Laune gefüllt werden kann. Die Kruste wird schön knusprig.

Zutaten

Für den Teig

  • 280 – 300 ml Wasser
  • 2.5 g Hefe
  • 1 EL Honig
  • 500 g Weissmehl
  • 50 ml Olivenöl
  • 1 1/2 TL Salz

Für die Knoblauchbutter

  • 100 g Butter
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL getrockneter Oregano
  • 1 Prise Salz

Für die Füllung

  • 100 g Schinken
  • 200 g Mozzarella
  • 150 g Tomatensauce

Zum Bestreuen

  • 50 g Parmesan gerieben

Anleitungen

Für den Teig

  • Das Wasser (20 bis 50 ml zurückbehalten) und Öl in die Schüssel einer Knetmaschine geben. Mehl, Salz, Hefe und Honig dazu geben. 5 Minuten auf der niedrigsten Stufe kneten lassen. Falls der Teig zu fest ist noch Wasser dazu geben. Der Teig sollte sich nicht ganz vom Schüsselboden lösen. Danach nochmals 8 Minuten kneten lassen. In eine geölte Schüssel geben und den Teig mit Öl einstreichen. Den Teig zugedeckt bei Raumtemperatur für 16 Stunden stehen lassen.

Für die Knoblauchbutter

  • Die Butter schmelzen. Knoblauchzehe gepresst dazu geben. Salz und Oregano beifügen und alles miteinander verrühren.

Fertigstellen

  • Den Teig auf einer bemehlten Fläche oval ausrollen. Die gewünschte Füllung darauf verteilen. Den Rand mit der Knoblauchbutter bestreichen und einschneiden. Den Teig Strang für Strang über die Füllung klappen. Mit Knoblauchbutter bestreichen und mit Parmesan bestreuen.
  • Für 20 bis 30 Minuten im auf 180 Grad vorgeheizten Ofen backen. Die heisse Stromboli mit der restlichen Knoblauchbutter bestreichen.
Stromboli - Pizzarolle
Stromboli – Pizzarolle

Bei diesem Synchronbacken waren mit dabei:

zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
Bettina von homemade & baked
Tamara von Cakes, Cookies and more
Simone von zimtkringel
Ilka von Was machst du eigentlich so?!
Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum
Désirée von Momentgenuss
Birgit M. von Backen mit Leidenschaft
Laura von Aus Lauras Küche
Silvia von Kulturgut
Katja von Kaffeebohne
Volker von Volkermampft
Petra von genusswerke

Weiter Rezepte zum Thema findest du hier: Synchronbacken

Açma – Rezept für türkische Brötchen

Açma sind türkische Brötchen mit Milch, Joghurt und Öl im Teig, welche häufig noch gefüllt werden, z. B. mit Butter oder Schafskäse. Wir haben sie vergangenes Wochenende im Rahmen des #Synchronbacken vom Kochtopf gemeinsam gebacken. Das köstliche Rezept dazu hatten wir von Cookie und Co.

Açma - türkische Brötchen
Açma

Gleich vorweg, die Brötchen sind grossartig geworden und haben ab sofort einen festen Platz in meinem Repertoire. Das Rezept habe ich geringfügig verändert. Dabei habe ich einen Teil des Weissmehls durch Vollkornmehl ersetzt, so werden sie ein wenig gesünder und schmecken wunderbar herzhaft. Den Haushaltszucker habe ich durch Dattelsirup ersetzt. Und damit sie noch luftiger werden, habe ich sie mit Butter „gefüllt“. So werden die Brötchen ähnlich wie Vollkorngipfel.

Der Teig ist total einfach in der Zubereitung und zudem noch praktisch, weil er über Nacht im Kühlschrank wunderbar langsam aufgehen kann. Sie mit Butter zu füllen, bedeutet ein kleiner Mehraufwand und benötigt ein bisschen Fingerspitzengefühl. Dafür werden sie so noch luftiger und bekommen wunderbare Schichten, wie bei einem Buttergipfel.

Açma - türkische Brötchen
Açma

Rezept für Açma

Joghurt, Milch, Hefe, Dattelsiurp, Ei, Weiss- und Vollkornmehl in die Schüssel der Knetmaschine geben.

Bei langsamer Geschwindigkeit für etwa 10 Minuten kneten lassen. Je nach Flüssigkeitsaufnahme des Mehls Wasser hinzufügen, sollte der Teig zu fest sein.

Das Salz zufügen und für 8 Minuten bei höherer Geschwindigkeit weiter kneten, dabei portionsweise das Öl hinzugeben.

Der Teig zugedeckt für 1 Stunde bei Raumtemperatur (20−22 °C) Stunden aufgehen lassen, danach einmal dehnen und falten. Den Teig zugedeckt für 14 Stunden in den Kühlschrank (5 °C ) stellen. Am Backtag 1 Stunde bei Raumtemperatur (20−22 °C) weiter aufgehen lassen.

Den Teig in 10 Stücke schneiden und diese Teiglinge rundschleifen. Mit dem Teigschluss nach unten für 15 Minuten ruhen lassen. Die Teiglinge ausrollen und mit Butter bestreichen. Zum einem Strang aufrollen und für weitere 15 Minuten ruhen lassen. Die Teiglinge zu 50 cm langen Strängen rollen. Zu einem U legen und miteinander verzwirbeln. Zu Ringen formen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Mit einem Küchentuch locker abdecken und 90 Minuten aufgehen lassen.

Den Backofen auf 220 Grad (Unter- und Oberhitze) vorheizen. Das Eigelb mit der Milch, Salz und Zucker vermischen und die Brötchen damit einstreichen. Mit Schwarzkümmel und Sesam bestreuen.

Im vorgeheizten Backofen für ca. 15 Minuten backen.

Am besten frisch geniessen.

Açma - türkische Brötchen
Açma
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Rezept für Açma – türkische Brötchen

Luftige türkische Brötchen mit Übernachtgare
Portionen: 10 Stück

Zutaten

Teig

  • 150 g kalter Joghurt
  • 130 g kalte Milch
  • 5 g Frischhefe oder 1,7 g Trockenhefe
  • 1 TL Dattelsirup
  • 1 Ei Gr. M
  • 400 g Weissmehl
  • 100 g Vollkornmehl
  • 20 g Wasser nach Bedarf
  • 40 g Schweizer Rapsöl
  • 11 g Salz

Zusätzlich

  • 80 g weiche Butter
  • 1 Eigelb
  • 20 g Milch
  • 1 Prise Zucker
  • 1 Prise Salz
  • etwas Schwarzkümmel oder weisser/schwarzer Sesam

Anleitungen

  • Joghurt, Milch, Hefe, Dattelsiurp, Ei, Weiss- und Vollkornmehl in die Schüssel der Knetmaschine geben.
  • Bei langsamer Geschwindigkeit für etwa 10 Minuten kneten lassen. Je nach Flüssigkeitsaufnahme des Mehls Wasser hinzufügen, sollte der Teig zu fest sein.
  • Das Salz zufügen und für 8 Minuten bei höherer Geschwindigkeit weiterkneten, dabei portionsweise das Öl hinzugeben.
  • Der Teig zugedeckt für 1 Stunde bei Raumtemperatur (20−22 °C) Stunden aufgehen lassen, danach einmal dehnen und falten. Den Teig zugedeckt für 14 Stunden in den Kühlschrank (5 °C ) stellen. Am Backtag 1 Stunde bei Raumtemperatur (20−22 °C) weiter aufgehen lassen.
  • Den Teig in 10 Stücke schneiden und diese Teiglinge rundschleifen. Mit dem Teigschluss nach unten für 15 Minuten ruhen lassen. Die Teiglinge ausrollen und mit Butter bestreichen. Zum einem Strang aufrollen und für weitere 15 Minuten ruhen lassen. Die Teiglinge zu 50 cm langen Strängen rollen. Zu einem U legen und miteinander verzwirbeln. Zu Ringen formen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Mit einem Küchentuch locker abdecken und 90 Minuten aufgehen lassen.
  • Den Backofen auf 220 Grad (Unter- und Oberhitze) vorheizen. Das Eigelb mit der Milch, Salz und Zucker vermischen und die Brötchen damit einstreichen. Mit Schwarzkümmel und Sesam bestreuen.
  • Im vorgeheizten Backofen für ca. 15 Minuten backen.
  • Am besten frisch geniessen.
Açma - türkische Brötchen
Açma

Beim Synchronbacken mit dabei waren:

zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
Friederike von Fliederbaum
Birgit M. von Backen mit Leidenschaft
Petra von genusswerke
Désirée von Momentgenuss
Thomas und Simone von zimtkringel
Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum
Ilka von Was machst du eigentlich so?!
Laura von Aus Lauras Küche

Weitere Rezepte zu diesem Thema findest du hier: Rezepte Synchronbacken

Sandwich Bagels

Planung ist alles – auch beim Synchronbacken von Sandwich Bagels

Sandwich Bagels

Leider vergesse ich das immer wieder, wenn es ums Brotbacken geht. Denn eigentlich könnte man zumindest ungefähr ausrechnen, wenn der Teig seine Reife erreichen wird und dies dann mit der Tagesplanung abgleichen. Das vergesse ich aber gerne und bin dann z. B. wie dieses Mal beim Synchronbacken nicht rechtzeitig zu Hause. Und bei dem schönen, warmen Wetter vom Sonntag ging der Teig natürlich auch noch schneller auf, als gewohnt. So bin ich mal wieder, nicht zum ersten Mal, mit einem Teig mit Überreife an den Start gegangen. Schlussendlich war es dennoch nicht so schlimm und die Bagels sind im Ofen nochmals schön aufgegangen. Aber ich empfehle euch für die meisten Brote einen Backplan zu erstellen, damit es keine „bösen“ Überraschungen gibt.

Selbstgemachte Bagels mit Saaten
Bagels Rezept

Das Formen

Der Teig war dann auch etwas schwierig zum Formen und hat zusätzlich auch noch am Backpapier geklebt, als ich ihn ins Wasserbad transferieren wollte. Dementsprechend sind meine Bagels halt nicht schön rund geworden. Geschmack und Konsistenz haben uns aber trotzdem überzeugt. Und beim nächsten oder übernächsten Mal, werden sie dann vielleicht auch bei mir schön rund.

Sandwich Bagel mit selbstgemachten Bagels
Sandwich Bagel mit Schinken und Ei

Weiteres Rezept für Bagels

Dies ist nicht das erste Mal, dass wir beim Synchronbacken Bagels backen. Wir haben dies bereits schon mal vor 8 Jahren gemacht. Das Rezept findest du hier: Bagels. Eine Zeit lang habe ich praktisch an jedem Synchronbacken teilgenommen und habe das irgendwie in den letzten Monaten vermisst, aber eine Teilnahme lag irgendwie zeitlich nicht mehr drin.

Wir haben die Sandwichs Bagels nach einem Rezept von „King Arthur“ gebacken. Die Seite ist zwar auf Englisch, aber ihr findet dort so einiges, was sich zum Nachbacken lohnt. Organisiert wird das Synchronbacken noch immer von „Zorra“ mit ihrem Blog „Kochtopf„.

Mein Vorgehen bei diesem Synchronbacken findest du in den Stories meines Instagram Accounts.

Selbstgemachte Bagels
Bagels

Rezept für Sandwich Bagels

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Rezept für Sandwich Bagels

Diese Bagels sind die leckere Grundlage für Sandwiches. Je nach Wunsch können sie zum Frühstück, Lunch oder einfach zwischendurch nach Lust und Laune gefüllt werden. Die Bagels bleiben gut verpackt im Kühlschrank ein paar Tage frisch und werden vor dem Verzehr einfach getoastet.
Portionen: 8 Stück

Zutaten

Vorteig

  • 120 g Weissmehl
  • 1/8 Teelöffel Salz
  • 0.5 g frische Hefe
  • 75 g Wasser

Hauptteig

  • den gesamten Vorteig
  • 170 g Wasser Raumtemperatur
  • 13 g Vollrohrzucker
  • 7 g frische Hefe
  • 1 1/4 TL Salz
  • 300 g Weissmehl

Wasserbad

  • 2 Liter Wasser
  • 2 EL Honig

Topping

  • 1 Ei verquirlt mit 1 Esslöffel Wasser
  • 50 g Sesam, Mohn oder Samen nach Wahl

Füllung

  • Sandwichfüllung nach Wahl Z.B. Schinken, Käse, Eier, …

Anleitungen

Vorteig

  • Für den Vorteig alle Zutaten in die Schüssel der Küchenmaschine geben und vermischen. Den Starter zugedeckt in der Schüssel über Nacht (ca. 10 bis 14 Stunden) bei Raumtemperatur gären lassen.

Teig

  • Die übrigen Zutaten, inkl. Vorteig, in die Schüssel der Haushaltsmaschine geben. Den Teig 5 Minuten auf Minimum und 5 bis 8 Minuten auf der ersten Stufe kneten lassen.
  • Den Teig zugedeckt ruhen lassen bis er sich verdoppelt hat. Das Dauert je nach Raumtemperatur 2 bis 3 Stunden.
  • Den Teig in 8 Stücke à ca. 80 Gramm teilen und rundschleifen. Die Teigstücke auf eine bemehlte Unterlage legen und für 15 Minuten entspannen lassen.
  • Ein Backblech mit Backpapier belegen. Aus den Teigstücken Bagels formen. Dafür mit dem Finger ein Loch in die Teigstücke stechen und das Loch auf ca. 5 cm vergrössern. Die geformten Bagels ca. 30 Minuten aufgehen lassen.
  • Den Backofen auf 230 Grad vorheizen. Das Wasser zusammen mit dem Honig in einen grossen Topf geben und zum Kochen bringen.
  • Die Bagels (jeweils 2 bis 3 Stück) auf beiden Seiten für 60 Sekunden im heissen Wasser kochen. Danach aus dem Wasser heben, abtropfen lassen und auf das vorbereitet Blech legen.
  • Die Bagels mit Ei bestreichen und nach Wahl mit Saaten bestreuen. Die Bagels für 18 bis 22 Minuten im vorgeheizten Ofen backen.
  • Auf einem Gitter auskühlen lassen und nach Wahl füllen.
Sandwich Bagel

Weitere Hefeteig-Rezepte findest du hier: Synchronbacken Rezepte

Hier findest du die Rezepte der anderen Teilnehmer des Synchronbackens:

zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
Ilka von Was machst du eigentlich so?!
Tamara von Cakes, Cookies and more
Simone von zimtkringel
Britta von Backmaedchen 1967
Bettina von homemade & baked
Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum
Birgit M. von Backen mit Leidenschaft
Désirée von Momentgenuss
Volker von volkermampft
Nadja von Little Kitchen and more

Pane di grano duro (Hartweizenbrot)

Bei diesem Synchronbacken vom Kochtopf sollte es das Pane di grano duro (Hartweizenbrot) aus dem Plötzblog geben. Der Plötzblog ist eine verlässliche Adresse für das Backen verschiedenster Brote. Ein Besuch des Blogs lohnt sich auf jeden Fall.

Pane di grano duro (Hartweizenbrot)
Pane di grano duro (Hartweizenbrot)


Das Brot

Der Teig besteht aus Hartweizenmehl, Weissmehl, Wasser, Salz und Hefe. Da ich kein Hartweizenmehl in der näheren Umgebung gefunden habe, habe ich das Mehl selbst gemahlen, was trotz guter Ausrüstung nicht ganz so einfach war. Meiner Getreidemühle ist es leider nicht gelungen aus dem Hartweizengriess Mehl herzustellen. Im Trockenbählter meines Mixers hat es dann aber zum Glück doch noch geklappt.

Vor-, Autosly- und Hauptteig waren schnell und problemlos angerührt. Der Teig war wunderbar geschmeidig und ist super schön aufgegangen. Ich hatte mich dazu entschieden das Brot im Topf zu Backen. Mit dem Transfer vom Brot in meinen Gusseisentopf hatte ich mal wieder meine Mühe – das Brot fällt bei mir einfach nie gerade in den Topf. Das hat dem Brot aber zum Glück nicht geschadet und es hat sich im Ofen noch wunderbar entwickelt. Das Brot hat uns sehr gut geschmeckt und es war auch am nächsten Tag noch wunderbar frisch.

Pane di grano duro (Hartweizenbrot)
Pane di grano duro (Hartweizenbrot)

Rezept für Pane di grano duro

Vorteig

Hartweizenmehl, Wasser und Hefe zu einem festen Teig vermischen und diesen zugedeckt bei Raumtemperatur (ca. 20°C) 12 Stunden reifen lassen.

Autolyseteig

Hartweizenmehl, Weissmehl und Wasser vermischen und eine Stunde bei Raumtemperatur stehen lassen.

Hauptteig

Alle Zutaten zum Autolyseteig geben und mit der Maschine 5 Minuten auf niedrigster Stufe und ca. 6 Minuten auf der ersten Stufe kneten lassen.

Den Teig zugegedeckt für 2 Stunden bei Raumtemperatur aufgehen lassen, dabei den Teig nach 30 und 60 Minuten dehnen und falten.

Den Teig zu einem Brot formen und rundwirken. Mit dem Schluss nach oben für ca. 90 Minuten in einem gut bemehlten Garkörbchen aufgehen lassen.

Einen Gusseisentopf auf 240 Grad vorheizen (Bitte abklären ob euer Topf die Temperatur aushält.)

Das Brot für 30 Minuten im Gusseisentopf mit geschlossenem Deckel backen. Dann den Deckel entfernen und das Brot in 10 bis 15 Minuten fertig backen.

Pane di grano duro (Hartweizenbrot)
Pane di grano duro (Hartweizenbrot)
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Rezept für Pane di grano duro (Hartweizenbrot)

Ein leckeres Brot mit Hartweizenmehl.
Gericht: Brot
Keyword: Brot, Hartweizen, Hefeteig

Zutaten

Vorteig

  • 135 g Hartweizenmehl oder selbst gemahlenes Hartweizengries
  • 70 g Wasser kalt
  • 1 g Frischhefe

Autolyseteig

  • 120 g Hartweizenmehl oder selbst gemahlenes Hartweizengries
  • 195 g Weissmehl
  • 250 g Wasser

Hauptteig

  • Vorteig
  • Autolyseteig
  • 4 g Frischhefe
  • 13 g Olivenöl
  • 10 g Salz

Anleitungen

Vorteig

  • Hartweizenmehl, Wasser und Hefe zu einem festen Teig vermischen und diesen zugedeckt bei Raumtemperatur (ca. 20°C) 12 Stunden reifen lassen.

Autolyseteig

  • Hartweizenmehl, Weissmehl und Wasser vermischen und eine Stunde bei Raumtemperatur stehen lassen.

Hauptteig

  • Alle Zutaten zum Autolyseteig geben und mit der Maschine 5 Minuten auf niedrigster Stufe und ca. 6 Minuten auf der ersten Stufe kneten lassen.
  • Den Teig zugegedeckt für 2 Stunden bei Raumtemperatur aufgehen lassen, dabei den Teig nach 30 und 60 Minuten dehnen und falten.
  • Den Teig zu einem Brot formen und rundwirken. Mit dem Schluss nach oben für ca. 90 Minuten in einem gut bemehlten Garkörbchen aufgehen lassen.
  • Einen Gusseisentopf auf 240 Grad vorheizen (Bitte abklären ob euer Topf die Temperatur aushält.
  • Das Brot für 30 Minuten im Gusseisentopf mit geschlossenem Deckel backen. Dann den Deckel entfernen und das Brot in 10 bis 15 Minuten fertig backen.

Beim Synchronbacken mit dabei waren:

zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
Désirée von Momentgenuss
Britta von Backmaedchen 1967
Volker von Volkermampft
Birgit M. von Backen mit Leidenschaft
Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum
Tamara von Cakes, Cookies and more
Katrin von Summsis Hobbyküche
Birgit von Birgit D
Geri von Lecker mit Geri
Sylvia von Brotwein
Tina von Küchenmomente
Ilka von Was machst du eigentlich so?!
Ingrid von Auchwas
Simone von zimtkringel

Schweizer Rezept für Weggli

Weggli gehören in der Schweiz zu den beliebtesten Brötchen. Sie werden gerne zum Znüni mit einem Schoggistengel gegessen. Weggli mit Schoggistengeli werden darum auch gerne als Geburtstags-Znüni mit in die Schulen gebracht. Weggli sind wunderbar vielseitig und können einfach so, zum Frühstück oder als Sandwichs gegessen werden.

Weggli
Weggli

Weggli im Sprachgebrauch

Die Weggli finden sich auch in unsere Alltagssprache wieder. „Dä Feufer und s Weggli welle“ (Denn Fünfer und das Weggli wollen)- was verwendet wird, wenn man sich nicht zwischen zwei Alternativen entscheiden kann und beides möchte. „Gaht wäg wie warmi Weggli“ (Verkauft sich wie warme Weggli) – wenn etwas sehr beliebt ist und sofort weg oder verkauft ist.

Synchronbacken

Diese Weggli sind im Rahmen des Synchronbackens vom Kochtopf und From Snuggs Kitchen entstanden. Das Rezept für die Weggli, oder besser die zwei Rezepte für Weggli, die wir zur Auswahl hatten, kommen von BesondersGut.

Die Weggli sind vom Geschmack her sehr gut geworden, hätten aber bei mir noch etwas mehr aufgehen dürfen. Mein Kühlschrank ist eindeutig zu kalt, so dass der Teig nicht genug reifen konnte und auch eher lange gebraucht hat, bis er Zimmertemperatur angenommen hat. Beim nächsten Mal werde ich darum etwas mehr Zeit einplanen und die Kühlschranktemperatur ein bisschen höher einstellen. Also achtet unbedingt auf die Temperatur in eurem Kühlschrank.

Weggli
Weggli

Rezept für Weggli

Am Tag 1 alle Zutaten, ausser der Butter, in die Schüssel der Haushaltsmaschine geben und auf der niedrigsten Stufe für 10 Minuten kneten lassen. Der Teig ist dabei etwas trocken. Die zimmerwarme Butter in Stücken zum Teig geben und nochmals 5 bis 10 Minuten kneten lassen, bis der Teig weich und geschmeidig ist. Den Teig zugedeckt bei Raumtemperatur für 90 Minuten gehen lassen. Danach den Teig für 12-18 Stunden in den 6 Grad kalten Kühlschrank stellen.

Am Tag 2 den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und für 90 bis 120 Minuten Raumtemperatur annehmen lassen. Den Teig in 14 Stücke teilen und zu Kugeln formen. Diese für 20 Minuten auf zwei mit Backpapier belegten Blechen ruhen lassen. Die Bleche dafür mit einem sauberen Küchentuch abdecken. Das Ei mit Rahm, Zucker und Salz verrühren und durch ein Sieb streichen.

Jetzt die Teigkugeln mit der Hand etwas flachdrücken und mit dem Stiel eines Holzlöffels in der Mitte sehr tief eindrücken. Die Weggli mit dem Eianstrich bestreichen und für 45 bis 60 Minuten gehen lassen.

In der Zwischenzeit den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Das erste Blech mit Weggli für ca. 18 Minuten backen. Herausnehmen und gleich in ein sauberes Haushaltstuch einwickeln. (So werden sie schön weich). Mit dem zweiten Blech gleich verfahren.

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Rezept für Weggli

Weggli gehören zu den beliebtesten Brötchen in der Schweiz. Sie werden einfach so, mit einem Schoggistengeli oder auch als Sandwiches gerne gegessen.
Gericht: Frühstück, Znüni, Zvieri
Küche: Schweiz
Keyword: Brötchen, Hefeteig, Milchbrötchen

Zutaten

Hauptteig

  • 310 g Milch zimmerwarm
  • 15 g Honig oder Malz
  • 15 g Zucker
  • 2 g Frischhefe
  • 100 g helles UrDinkelmehl
  • 400 g Weissmehl
  • 10 g Salz
  • 50 g Butter zimmerwarm

Eianstrich

  • 1 ganzes Ei
  • 10–15g Rahm
  • je 1 Prise Salz und Zucker

Anleitungen

Tag 1

  • Alle Zutaten ausser der Butter in die Schüssel der Haushaltsmaschine geben und auf der niedrigsten Stufe für 10 Minuten kneten lassen. Der Teig ist dabei etwas trocken. Die zimmerwarme Butter in Stücken zum Teig geben und nochmals 5 bis 10 Minuten kneten lassen, bis der Teig weich und geschmeidig ist.
  • Den Teig zugedeckt bei Raumtemperatur für 90 Minuten gehen lassen.
  • Danach den Teig für 12-18 Stunden in den 6 Grad kalten Kühlschrank stellen.

Tag 2

  • Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und für 90 bis 120 Minuten Raumtemperatur annehmen lassen. Den Teig in 14 Stücke teilen und zu Kugeln formen. Diese für 20 Minuten auf zwei mit Backpapier belegten Blechen ruhen lassen. Die Bleche dafür mit einem sauberen Küchentuch abdecken.
  • Das Ei mit Rahm, Zucker und Salz verrühren und durch ein Sieb streichen.
  • Jetzt die Teigkugeln mit der Hand etwas flachdrücken und mit dem Stiel eines Holzlöffels in der Mitte sehr tief eindrücken.
  • Die Weggli mit dem Eianstrich bestreichen und für 45 bis 60 Minuten gehen lassen.
  • In der Zwischenzeit den Backofen auf 200 Grad vorheizen.
  • Das erste Blech mit Weggli für ca. 18 Minuten backen. Herausnehmen und gleich in ein sauberes Haushaltstuch einwickeln. (So werden sie schön weich). Mit dem zweiten Blech gleich verfahren.

Interessiert an weiteren Rezepten vom Synchronbacken? Hier findest du alle Beiträge dazu: Synchronbacken

Wie immer sind ganz viele tolle Beiträge zusammen gekommen:

zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
Birgit von Birgit D
Britta von Backmaedchen 1967
Bettina von homemade & baked
Volker von volkermampft
Désirée von Momentgenuss
Linda von lindagendry.de
Anna von Frau M aus M
Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum
Johanna von Dinkelliebe | Backblog Foodblog Genussblog
Tamara von Cakes, Cookies and more
Tina von Küchenmomente
Conny von Mein wunderbares Chaos
Julia von Kitchen Spirit
Birgit M. von Backen mit Leidenschaft
Julia von Julia’s Sweet Bakery
Ilka von Was machst du eigentlich so?!
Sylvia von Brotwein
Geri von Lecker mit Geri
Nora von Haferflocke – der Blog
Simone von zimtkringel