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Cakes, Cookies and more

Scones – EM-Rezept

25. Juni 2024/0 Kommentare/von Tamara

EM 2024 Rezept – Scones

Für den heutigen Spieltag habe ich mir Scones ausgesucht. Wir haben sie zusammen mit Erdbeerkonfitüre genossen. Es gibt bereits seit 2013 ein Rezept für Scones im Blog. Ich habe es damals für eine Reihe zum Thema Afternoon Tea gebacken. Scones sind ein einfaches und köstliches Gebäck und haben ein Revival im Blog mehr als verdient.

Scones

Scones sind ein wichtiger Bestandteil der britischen Teekultur und erfreuen sich weltweit grosser Beliebtheit. Diese kleinen, oft runden Gebäckstücke haben eine reiche Geschichte und sind in zahlreichen Varianten erhältlich, die von süss bis herzhaft reichen.

Herkunft und Geschichte

Der Ursprung der Scones liegt nicht, wie oft angenommen, in England, sondern in Schottland. Bereits im 16. Jahrhundert wurden Scones aus feinem Mehl hergestellt und in der Pfanne gebacken. Das Wort „Scone“ leitet sich vermutlich vom niederländischen „schoonbrood“ ab, was „sauberes Brot“ bedeutet, oder vom schottischen Wort „sgonn“, was eine „formlose Masse“ beschreibt.

Selbstgemachte Scones
Scones

Zubereitung

Traditionell werden Scones aus Weizen-, Gersten- oder Hafermehl und Backpulver als Triebmittel hergestellt. Die besondere Konsistenz der Scones entsteht durch das Einarbeiten kalter Butter in den Teig, der nach Zugabe von Milch nur wenig gemischt oder geknetet werden darf. So bleibt das Gebäck schön mürbe. Würde man den Teig kneten würde das Gebäck zäh werden.

Varianten

Scones gibt es in vielen Varianten, von den klassischen Scones mit Clotted Cream und Erdbeerkonfitüre bis hin zu herzhaften Versionen mit Käse oder Kartoffeln. In den USA werden Scones oft mit Nüssen oder Preiselbeeren angereichert, während in Südafrika eine Variante mit geriebenem Cheddar beliebt ist.

Die Scones werden traditionell mit Clotted Cream und Erdbeerkonfitüre serviert. Als ich die Scones zum ersten Mal zubereitet habe, war es kaum möglich, Clotted Cream bei uns zu kaufen. Inzwischen erhält man sie in Spezialitäten Läden und auch bei manchen Grossverteilern ist sie im Angebot.

Selbstgemachte Scones
Scones

Afternoon Tea

In Grossbritannien werden Scones traditionell zum Afternoon Tea serviert, einer kleinen Mahlzeit, die typischerweise zwischen 16 und 17 Uhr eingenommen wird. Diese Teatime ist ein gesellschaftliches Ereignis, bei dem neben Scones auch feine Sandwiches und Desserts gereicht werden.

Immer wenn ich Scones backe, was ich leider viel zu selten tue, bin ich erstaunt, wie einfach und schnell sich das britische Gebäck zubereiten lässt. Die Zutaten sind rasch vermengt, es muss nicht geknetet werden und es gibt keine Wartezeit vor dem Backen. In nur 10 bis 15 Minuten, abhängig von der Größe der Scones, sind sie fertig und können nach kurzem Abkühlen sofort genossen werden.

Rezept für Scones

Anleitungen

Dem Backofen auf 180 Grad vorheizen. Mehl, Backpulver, Zucker und Salz in einer Schüssel vermischen. Die kalte Butter in Würfel schneiden und dazugeben. Mit den Fingern bröselig reiben. Milch beigeben und alles zu einem Teig mischen. (Ist der Teig zu klebrig ein wenig Mehl dazugeben) Den Teig von Hand auf wenig Mehl etwa 2 cm flach drücken. Daraus Rondellen ausstechen. Oder noch einfacher zu einer grossen Rondelle drücken und diese in 8 Stücke teilen. Mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen. Je nach Grösse für 10 bis 15 Minuten backen, bis die Scones ein wenig Farbe annehmen. Auf einem Kuchengitter etwas auskühlen lassen. Mit Clotted Cream und Erdbeermarmelade servieren.

Selbstgemachte Scones
Scones
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Rezept für Scones

Das britische Rezept mit Backpulver ist einfach und schnell zubereitet. Ideal zum Frühstück oder dem Tee.
Zubereitungszeit5 Minuten Min.
Backzeit15 Minuten Min.
Gericht: Frühstück
Küche: England
Suchbegriff: Frühstück, Gebäck, Znüni, Zvieri
Servings: 8 Stück

Zutaten

  • 220 g Mehl
  • 3 TL Backpulver
  • 1 EL Zucker
  • 0.5 TL Salz
  • 50 g kalte Butter
  • 150 ml Milch

Anleitungen

  • Dem Backofen auf 180 Grad vorheizen.
  • Mehl, Backpulver, Zucker und Salz in einer Schüssel vermischen. Die kalte Butter in Würfel schneiden und dazugeben. Mit den Fingern bröselig reiben. Milch beigeben und alles zu einem Teig mischen. (Ist der Teig zu klebrig ein wenig Mehl dazugeben.)
  • Den Teig von Hand auf wenig Mehl etwa 2 cm flach drücken. Daraus Rondellen ausstechen. Oder noch einfacher zu einer grossen Rondelle drücken und diese in 8 Stücke teilen. Mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen.
  • Je nach Grösse für ca. 15 Minuten backen, bis die Scones ein wenig Farbe annehmen. Auf einem Kuchengitter etwas auskühlen lassen.
  • Mit Clotted Cream und Erdbeermarmelade servieren.

Weiter Rezepte zum Thema findest du hier: EM-Rezepte

https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2024/06/Scones.jpg 1123 1600 Tamara https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.png Tamara2024-06-25 21:40:452024-06-25 21:40:46Scones – EM-Rezept

Aioli mit Milch – schnell gemacht

24. Juni 2024/0 Kommentare/von Tamara

EM-Rezept Nr. 10 – Schnelle Aioli mit Milch

Die authentische Aioli setzt sich lediglich aus Knoblauch, Olivenöl und einer Prise Salz zusammen. Traditionell wird sie von Hand mit einem Mörser hergestellt, was durchaus mühsam und nicht gerade einfach ist. Es existiert jedoch eine schnellere und einfachere Variante, die mit Knoblauch, Öl und Milch zubereitet wird. Genau dieses Rezept möchte ich euch heute im Rahmen meiner EM 2024 Food Challenge präsentieren.

Aioli

Traditionelle Aioli

Aioli ist eine köstliche Sauce, die traditionell mit Brot als Vorspeise serviert wird. Für mich ist sie ein unverzichtbarer Bestandteil eines spanischen Essens und gehört auch zu Tapas dazu. Die Herstellung der traditionellen spanischen Aioli erfordert Geduld und Fingerspitzengefühl. Dabei werden Knoblauchzehen in einem Mörser zu einer feinen Paste zerrieben. Anschliessend wird langsam und kontinuierlich Olivenöl eingearbeitet, bis eine cremige und emulgierte Sauce entsteht.

Varianten

Es ist bedauerlich, dass immer mehr Restaurants fertige Aioli anbieten, eine Tendenz, die mich etwas betrübt. Heutzutage existieren zahlreiche Varianten: Von einem Spritzer Zitronensaft für eine frische Note bis zu scharfen Chilis, die der Sauce einen feurigen Kick verleihen – die Optionen sind vielfältig. Manche verwenden sogar Mayonnaise als Grundlage für die Sauce.

Selbstgemachte schnelle Aioli
Schnelle Aioli

Zubereitung einfach und schnell – mit Milch

Für diejenigen, die es eilig haben, gibt es eine schnelle und einfache Methode, Aioli mit einem Stabmixer herzustellen. Mit einem Stabmixer kannst du Öl, Milch und Knoblauch in wenigen Sekunden zu einer glatten, luftigen Sauce verarbeiten. Diese Methode mag für viele ein No-Go sein, aber sie ist ideal für Ungeduldige.

Rezept für schnelle Aioli mit Milch

Zutaten

  • 100 ml Milch
  • 200 ml Öl z.B. Oliven- oder Sonnenblumenöl
  • 1 – 2 Knoblauchzehen gepresst
  • Salz zum Abschmecken

Anleitungen

Die Milch in einen hohen Becher geben. Den Knoblauch dazu geben. Das Öl über den Becherrand giessen, sodass das Öl über der Milch zu liegen kommt. Den Stabmixer im Becher laufen lassen, ohne den Stabmixer zu bewegen. Die Masse bindet sich. Erst wenn sich die Masse dick geworden ist, den Mixer langsam hochziehen. Mit Salz abschmecken.

Schnelle Aioli mit dem Stabmixer zubereitet.
Schnelle Aioli mit Milch
Rezept drucken

Schnelle Aioli mit Milch

Ein unkompliziertes und schnelles Rezept für einen leichtere Aioli.
Zubereitungszeit10 Minuten Min.
Gericht: Sauce
Küche: Spanien
Suchbegriff: Milch, Sauce, schnell

Kochutensilien

  • Stabmixer
  • Mixbecher

Zutaten

  • 100 ml Milch
  • 200 ml Öl z.B. Oliven- oder Sonnenblumenöl
  • 1 – 2 Knoblauchzehen gepresst
  • Salz zum Abschmecken

Anleitungen

  • Die Milch in einen hohen Becher geben. Den Knoblauch dazu geben. Das Öl über den Becherrand giessen, sodass das Öl über der Milch zu liegen kommt.
  • Den Stabmixer im Becher laufen lassen, ohne den Stabmixer zu bewegen. Die Masse bindet sich. Erst wenn sich die Masse dick geworden ist, den Mixer langsam hochziehen. Mit Salz abschmecken.

Notizen

Tipp:
Wenn die Masse noch zu dünn ist, etwas mehr Öl über einen dünnen Strahl dazu geben. Ist die Masse zu fest, etwas Milch dazu geben.

Weitere Rezepte zum Thema findest du hier: EM-Rezepte

https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2024/06/Aioli-Titel.jpg 1067 1600 Tamara https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.png Tamara2024-06-24 16:21:122026-02-08 17:13:07Aioli mit Milch – schnell gemacht

Backofen-Frikadellen mit Kartoffelsalat

23. Juni 2024/0 Kommentare/von Tamara

EM 2024 Rezept – Frikadellen mit Kartoffelsalat

Ursprünglich hatte ich für heute ein ganz anderes Rezept geplant, doch habe ich es versäumt, die nötigen Zutaten einzukaufen. Einen extra Gang zu einer Tankstelle, einem Bahnhof- oder Autobahnshop wollte ich dafür nicht auf mich nehmen. So bestimmte der Inhalt unseres Kühlschranks das heutige Menü. Das ist jedoch eine der schönen und aufregenden Facetten des Kochens. Natürlich ist es auch immer von Vorteil, wenn Grundzutaten im Haus sind. Gewählt habe ich für heute Frikadellen mit Kartoffelsalat. Den Salat können wir sehr gut vorbereiten und die Frikadellen werden ganz praktisch im Backofen zubereitet.

Backofen-Frikadellen
Backofen-Frikadellen

Frikadellen

Frikadellen, auch bekannt als Buletten oder Fleischpflanzerl, sind ein fester Bestandteil der deutschen Küche. Der Ursprung der Frikadellen lässt sich weit zurückverfolgen, wo sie als einfache und sättigende Speise dienten. Heute sind sie aus der deutschen Küche nicht mehr wegzudenken und werden sowohl zu Hause als auch auf Festen und in Gaststätten genossen.

Frikadellen haben auch international viele Geschwister: Die schwedischen Köttbullar, die italienischen Polpette, die schweizerischen Häcktätschli oder die niederländischen Bitterballen sind nur einige Beispiele für ähnliche Gerichte in anderen Ländern. Jede Variante spiegelt die kulinarischen Vorlieben und Traditionen ihres Landes wider.

Kartoffelsalat

Ein Kartoffelsalat passt perfekt zu den herzhaften Frikadellen. Jede Region hat ihre eigene Variante, die sich durch die Verwendung von Mayonnaise oder Brühe, Essig und Öl unterscheidet. In Süddeutschland bevorzugt man beispielsweise die Variante mit Bouillon, Brühe in Deutschland, während im Norden die mayonnaisehaltige Version beliebt ist. Normalerweise gibt es bei uns zu Hause auch immer Kartoffelsalat mit Mayonnaise – ich liebe ihn so zubereitet. Hier geht es zum Rezept: Kartoffelsalat. Für meine heutige Challenge habe ich mich für einen Salat mit Bouillon entschieden.

Backofen-Frikadellen
Backofen-Frikadellen

Rezept für Backofen-Frikadellen mit Kartoffelsalat

Kartoffelsalat

Die Kartoffeln in kochendem Wasser weichkochen. Die Zwiebeln schälen und in Scheiben schneiden und in etwas Öl weich dünsten. Zutaten bis und mit Zucker zur heissen Bouillon geben und verrühren. Die Kartoffeln in Scheiben schneiden und mit der Bouillon übergiessen. Zwiebeln dazu geben. Vorsichtig umrühren und ziehen lassen. Vor dem Servieren mit Salz und Pfeffer abschmecken. Optional gehackter Schnittlauch und/oder Petersilie darunter mischen.

Frikadellen

Zwiebeln, Hackfleisch, Ei, Senf, Paprika Salz und Pfeffer miteinander vermischen. Aus der Masse Frikadellen formen. Backofen auf 180 Grad vorheizen. Eine ofenfeste Form mit Öl auspinseln. Die Frikadellen hineinlegen und für ca. 20 Minuten backen. Warm oder kalt zum Kartoffelsalat geniessen.

Backofen-Frikadellen mit Kartoffelsalat
Backofen-Frikadellen mit Kartoffelsalat
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Backofen-Frikadellen mit Kartoffelsalat

Ein einfaches Rezept für Frikadellen aus dem Backofen mit Bouillon-Kartoffelsalat.
Gericht: Haupgericht
Küche: Deutschland
Suchbegriff: Fleisch, Hackfleisch, Kartoffeln

Zutaten

Kartoffelsalat mit Bouillon

  • 1 kg festkochende Kartoffeln
  • 1 Zwiebeln
  • 2 EL Öl z.B. Sonnenblumenöl
  • 3-4 EL Essig z.B. Weisswein-Essig
  • 1 EL Senf
  • 200 ml Gemüsebouillon heiss
  • 1/2 TL Zucker
  • Salz
  • Pfeffer
  • Schnittlauch / Petersilie optional

Frikadellen

  • 500 g Hackfleisch Rind oder gemischt
  • 50 g Paniermehl
  • 1 Ei
  • 1 EL Senf
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Zwiebelpulver
  • ½ TL Pfeffer
  • 1 TL Paprika
  • Pflanzenöl

Anleitungen

Kartoffelsalat

  • Die Kartoffeln in kochendem Wasser weichkochen.
  • Die Zwiebeln schälen und in Scheiben schneiden und in etwas Öl weich dünsten.
  • Zutaten bis und mit Zucker zur heissen Bouillon geben und verrühren. Die Kartoffeln in Scheiben schneiden und mit der Bouillon übergiessen. Zwiebeln dazu geben. Vorsichtig umrühren und ziehen lassen. Vor dem Servieren mit Salz und Pfeffer abschmecken. Optional gehackter Schnittlauch und/oder Petersilie darunter mischen.

Frikadellen

  • Zwiebeln, Hackfleisch, Ei, Senf, Paprika Salz und Pfeffer miteinander vermischen. Aus der Masse Frikadellen formen.
  • Backofen auf 180 Grad vorheizen.
  • Eine ofenfeste Form mit Öl auspinseln. Die Frikadellen hineinlegen und für ca. 20 Minuten backen. Warm oder kalt zum Kartoffelsalat geniessen.

Lust auf mehr? Im Blog findest du viele leckere Gerichte zum Thema: EM-Rezepte

https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2024/06/Backofen-Frikadellen.jpg 1067 1600 Tamara https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.png Tamara2024-06-23 22:28:032024-06-23 22:28:03Backofen-Frikadellen mit Kartoffelsalat

Pastéis de Nata – EM-Rezept

22. Juni 2024/0 Kommentare/von Tamara

EM 2024 Rezept – Pastéis de Nata: Ein portugiesisches Kulturerbe

Für den heutigen EM-Tag habe ich mich für ein feines Rezept aus Portugal entschieden. Die Wahl des Rezeptes fiel mir nicht einfach, da die portugiesische Küche für mich eher fremd ist. Entschieden habe ich mich für ein süsses Rezept und zwar für Pastéis de Nata. Den feinen Küchlein aus Blätterteig mit einer Patisseriecreme-Füllung können wir kaum widerstehen und natürlich habe ich sie darum auch bereits einige Male selbst zubereitet. Für die heutige Variante habe ich das Rezept zu meiner Bequemlichkeit ein wenig abgeändert.

Pastéis de Nata

Auf dem Blog gibt es bereits ein Rezept, bei dem die Creme für die Pastéis de Nata dem Original näherkommt. Heute habe ich mich entschlossen, euch mein Rezept mit ganzen Eiern zu zeigen. Ich finde es persönlich immer etwas unpraktisch, wenn Eiweiss oder Eigelb übrig bleiben. Es gibt zwar viele tolle Rezepte, die man damit zubereiten kann, aber manchmal ist es einfach praktischer, das ganze Ei zu verwenden.

Pastéis de Nata
Pastéis de Nata

Geschichte

Die Pastéis de Nata sind ein Stück portugiesischer Geschichte und Kultur. Sie wurden ursprünglich von Mönchen im Hieronymus-Kloster in Belém, einem Stadtteil Lissabons, hergestellt. Im Laufe der Geschichte haben diese kleinen Blätterteigtörtchen mit ihrer charakteristischen Patisserie-Füllung die Herzen weltweit erobert.

Die traditionellen Pastéis de Nata bestehen aus einem knusprigen Blätterteig und einer süssen Creme aus Eigelb, Zucker und Rahm. In Portugal werden sie oft mit Zimt oder Puderzucker bestreut genossen. Für eine etwas leichtere Variante habe ich den Rahm durch Milch ersetzt.

Pastéis de Nata selber machen
Pastéis de Nata

Varianten

Neben dem klassischen Rezept gibt es zahlreiche Varianten, die den Grundgeschmack der Pastéis de Nata aufgreifen und erweitern. Einige fügen Zimt, Zitronenschale oder sogar Schokolade unter die Puddingfüllung, um für Abwechslung zu sorgen. Andere experimentieren mit veganen Versionen, die Dinkelblätterteig und alternative Zutaten für die Creme verwenden.

Rezept für Pastéis de Nata

Milch und Maizena gut miteinander verrühren. Alle restlichen Zutaten für die Creme dazugeben und bei mittlerer Hitze so lange köcheln, bis Creme sich bindet. Dann die Pfanne vom Herd ziehen und noch ca. 2 Minuten weiterrühren. Die Creme durch ein feinmaschiges Sieb in eine Schüssel giessen, Klarsichtfolie direkt auf die Creme legen und diese auskühlen lassen.

Den Backofen auf 250 Grad vorheizen. Den Blätterteig ausrollen und quer halbieren. Die beiden Teighälften aufeinanderlegen. Von der schmalen Seite her aufrollen und in 12 gleichgrosse Stücke schneiden. Eine Muffinform mit Butter einfetten. Die Teigstücke zu Rondellen formen und in die Vertiefungen der Muffinform geben. Die Creme auf dem Blätterteig verteilen und im vorgeheizten Backofen für ca. 15 bis 20 Minuten backen. Etwas abkühlen lassen und aus der Form heben.

Pastés de Nata
Pastéis de Nata
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Rezept Pastéis de Nata

Die traditionellen Pastéis de Nata bestehen aus einem knusprigen Blätterteig und einer süssen Creme aus Eigelb, Zucker und Rahm. In Portugal werden sie oft mit Zimt oder Puderzucker bestreut genossen. Für eine leichtere Variante habe ich den Rahm durch Milch ersetzt.
Zubereitungszeit45 Minuten Min.
Gericht: Dessert
Küche: Portugal
Suchbegriff: Buttercreme, Dessert, Süssspeise
Servings: 12 Stück

Zutaten

  • 500 ml Milch
  • 4 Eier Grösse M
  • 1 Vanilleschote
  • 130 g Zucker
  • 30 g Speisestärke
  • 1 rechteckig ausgewallter Blätterteig

Anleitungen

  • Milch und Maizena gut miteinander verrühren. Alle restlichen Zutaten für die Creme dazugeben und bei mittlerer Hitze so lange köcheln, bis Creme sich bindet. Dann die Pfanne vom Herd ziehen und noch ca. 2 Minuten weiterrühren. Die Creme durch ein feinmaschiges Sieb in eine Schüssel giessen, Klarsichtfolie direkt auf die Creme legen und diese auskühlen lassen.
  • Den Backofen auf 250 Grad vorheizen.
  • Den Blätterteig ausrollen und quer halbieren. Die beiden Teighälften aufeinanderlegen. Von der schmalen Seite her aufrollen und in 12 gleichgrosse Stücke schneiden.
  • Eine Muffinform mit Butter einfetten.
  • Die Teigstücke zu Rondellen formen und in die Vertiefungen der Muffinform geben.
  • Die Creme auf dem Blätterteig verteilen und im vorgeheizten Backofen für ca. 15 bis 20 Minuten backen. Etwas abkühlen lassen und aus der Form heben.

Lust auf mehr Rezepte? Hier geht es weiter: EM-Rezepte

https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2024/06/Pasteisdenata.jpg 1067 1600 Tamara https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.png Tamara2024-06-22 23:10:012024-06-23 11:03:36Pastéis de Nata – EM-Rezept

Backofenschnitzel Wiener Art

21. Juni 2024/0 Kommentare/von Tamara

EM 2024 Food Challenge – Backofenschnitzel Wiener Art

Für den achten Tag meiner EM 2024 Food Challenge habe ich mich für Österreich entschieden und für uns panierte Backofenschnitzel Wiener Art zubereitet.

Warum Wiener Art und nicht ein echtes Wienerschnitzel? Da gibt es verschiedene Gründe, unter anderem die Wahl des Fleisches. Ein echtes Wiener Schnitzel wird mit Kalbfleisch zubereitet, richtig paniert und in Butterschmalz gebrate. Das Schnitzel wird während des Backens mit heissem Butterschmalz übergossen, so entsteht die typische Wellenform. Kalbfleisch ist bei uns ziemlich teuer und darum greife ich bei Schnitzel gerne auf Schweine-, Poulet- oder Truthahnfleisch zurück. Zudem backe ich die Schnitzelchen im Backofen, was sie weniger fettig macht. Dann sind sie halt „nur“ noch Schnitzel Wiener Art sind.

Wiener Schnitzel

Das Wiener Schnitzel ist ein dünnes, paniertes und knusprig gebratenes Kalbsschnitzel. Es ist nicht nur ein Klassiker der österreichischen Küche, sondern auch ein Stück kulinarische Geschichte. Seine Ursprünge sind umstritten, aber eine beliebte Theorie besagt, dass es im 19. Jahrhundert von Italien nach Wien gebracht wurde. Seitdem hat es seinen festen Platz in der Wiener Gastronomie. Als Beilagen zum Schnitzel sind vor allem Petersilienkartoffeln und ein knackiger grüner Salat beliebt. Aber auch der Wiener Kartoffelsalat ist eine wunderbar passende Beilage.

Paniertes Schnitzel aus dem Backofen.
Backofenschnitzel

Schnitzel Wiener Art

Varianten des Wiener Schnitzels gibt es viele. Vom Schnitzel vom Schwein, Poulet oder Truthahn bis hin zu vegetarischen Alternativen wie dem Sellerieschnitzel – die Vielfalt kennt kaum Grenzen. Auch die Zubereitungsmethoden variieren, wobei das klassische natürlich Kalbsschnitzel stets die Krone trägt.

Backofenschnitzel

Eine moderne Art Schnitzel zuzubereiten ist das Backen im Backofen. Diese Zubereitungsmethode ist nicht nur einfacher, sondern auch gesünder, weil sie weniger Fett benötigt. Das Ergebnis ist ein knuspriges Schnitzel, perfekt für den Alltag. Sobald die Schnitzel im Backofen sind, können wir uns ganz entspannt der Zubereitung der Beilagen widmen. So steht in nur 30 Minuten ein feines Gericht auf dem Tisch.

Rezept Backofenschnitzel Wiener Art

Backofen auf 220 Grad vorheizen. Die Schnitzel zwischen einer Folie oder Backpapier flach klopfen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Das Fleisch erst im Mehl, dann im Ei und zum Schluss im Paniermehl wenden. Die Plätzli auf beiden Seiten mit Öl bestreichen. Auf ein Backblech legen und je nach Fleischart für 20 – 25 Minuten backen. Die Schnitzel in der Hälfte der Backzeit wenden.

Paniertes Schnitzel aus dem Backofen mit Salzkartoffeln.
Backofenschnitzel
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Paniertes Backofenschnitzel (Wiener Art)

Gesamtzeit30 Minuten Min.
Gericht: Haupgericht
Küche: Österreich
Suchbegriff: Fleisch, Paniert, Schnitzel
Servings: 4 Personen

Zutaten

  • 8 Schnitzel z.B. Kalb, Schwein oder Poulet, je ca. 150 g
  • 6 EL Mehl
  • 1 grosses Ei
  • 150 g Paniermehl
  • Salz und Pfeffer
  • 30 ml Pflanzenöl z.B. Sonnenblumenöl

Anleitungen

  • Backofen auf 220 Grad vorheizen.
  • Die Schnitzel zwischen einer Folie oder Backpapier flach klopfen.
  • Mit Salz und Pfeffer würzen.
  • Das Fleisch erst im Mehl, dann im Ei und zum Schluss im Paniermehl wenden.
  • Die Plätzli auf beiden Seiten mit Öl bestreichen. Auf ein Backblech legen und je nach Fleischart für 20 – 25 Minuten backen. Die Schnitzel in der Hälfte der Backzeit wenden.

Hier geht es zu weiteren Beiträge zum Thema: EM-Rezepte

https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2024/06/Schnitzel-Titel.jpg 900 1600 Tamara https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.png Tamara2024-06-21 14:53:272024-06-27 15:01:26Backofenschnitzel Wiener Art

Brutti ma buoni – EM-Rezept

20. Juni 2024/0 Kommentare/von Tamara

EM 2024 Rezept – Italien – Brutti ma buoni

Die italienische Küche ist ein fester Bestandteil unseres Alltags, und ich denke dabei nicht nur an Pizza und Pasta. Deshalb fiel es mir schwer, ein Rezept für den heutigen Challenge-Tag zu finden. Für grossen Aufwand war heute keine Zeit, und so dachte ich zunächst an einen Panzanella. Aber dieser Salat, der in mehreren Varianten existiert, ist so einfach zuzubereiten, dass man eigentlich kein Rezept benötigt. Dann erinnerte ich mich an ein Gebäck, das wir letztes Jahr in Italien gekauft haben. Es ist ein einfaches Guetzli, für das man nur drei Zutaten braucht, aber wie der Name schon sagt, ist es kein hübsches Gebäck. Brutti ma buoni sind extrem lecker, aber optisch keine Schönheit.

Ursprung von Brutti ma buoni

Die „Brutti ma buoni“ sind für ihre knackige Aussenseite und weiche Innenseite bekannt, die aus einer Mischung aus geschlagenem Eiweiss und gehackten Haselnüssen besteht. Bei meiner Recherche habe ich verschiedene Theorien über den Ursprung der „Brutti ma buoni“ gefunden. Manche behaupten, sie stammen aus Varese, während andere glauben, sie kämen aus anderen Regionen wie Prato bei Florenz oder sogar aus der Toskana. Es heisst, sie seien Ende des 19. Jahrhunderts von Costantino Veniani in der noch heute existierenden Konditorei Veniani in Varese, Norditalien, kreiert worden, was ihre anhaltende Beliebtheit bezeugt.

Unabhängig von ihrem wahren Ursprung sind die „Brutti ma buoni“ ein perfektes Beispiel dafür, wie aus einfachen und wenigen Zutaten feine Leckereien entstehen können. Sie sind auch ein Symbol dafür, dass wahre Schönheit oft im Inneren liegt – eine Botschaft, die in unserer oft auf Äusserlichkeiten fixierten Welt eine besondere Bedeutung hat.

Rezept für Brutti ma buoni

Backofen auf 140 Grad vorheizen. Die Haselnüsse grob hacken. Die Eiweisse steif schlagen, den Zucker einrieseln lassen und weiterschlagen, bis das Eiweiss steif und glänzend ist. Die Haselnüsse dazu geben und verrühren. Die Masse auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben. Dazu einen kleinen Eisportionierer oder zwei Esslöffel verwenden. Die geformten Brutti ma buoni für 15 bis 20 Minuten bei 140 Grad backen. Danach auf 100 Grad noch ca. 20 bis 30 weiter backen. Die Brutti ma buoni auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Gut verschlossen aufbewahren.

Tipp

Um Haselnüsse selbst zu rösten und zu schälen, diese auf einem Backblech verteilen und bei ungefähr 175 Grad Celsius rösten. Die Nüsse regelmässig bewegen, bis sich die Haut löst. Achten Sie darauf, dass die Nüsse nicht anbrennen. Die heissen Nüsse in ein sauberes Handtuch geben und sie gegeneinander reiben, um die Schale zu entfernen.

Brutti ma buoni
Brutti ma buoni
Rezept drucken

Brutti ma buoni

Ein Rezept für ein einfaches italienische Guetzli mit nur drei Zutaten.
Zubereitungszeit15 Minuten Min.
Backzeit45 Minuten Min.

Zutaten

  • 2 Eiweisse ca. 80 g
  • 100 g Streuzucker
  • 150 g ganze geröstete und geschälte Haselnüsse

Anleitungen

  • Backofen auf 140 Grad vorheizen.
  • Die Haselnüsse grob hacken.
  • Die Eiweisse steif schlagen, den Zucker einrieseln lassen und weiterschlagen, bis das Eiweiss steif und glänzend ist.
  • Die Haselnüsse dazu geben und verrühren.
  • Die Masse auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben. Dazu einen kleinen Eisportionierer oder zwei Esslöffel verwenden.
  • Die geformten Brutti ma buoni für 15 bis 20 Minuten bei 140 Grad backen. Danach auf 100 Grad noch ca. 20 bis 30 weiter backen.
  • Die Brutti ma buoni auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Gut verschlossen aufbewahren.

Notizen

Tipp:
Um Haselnüsse selbst zu rösten und zu schälen, diese auf einem Backblech verteilen und bei ungefähr 175 Grad Celsius rösten. Die Nüsse regelmässig bewegen, bis sich die Haut löst. Achten Sie darauf, dass die Nüsse nicht anbrennen. Die heissen Nüsse in ein sauberes Handtuch geben und sie gegeneinander reiben, um die Schale zu entfernen.

Hier geht es zu den bisherigen Beiträgen zur EM 2024: EM-Rezepte

https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2024/06/Brutti-ma-buoni.jpg 900 1600 Tamara https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.png Tamara2024-06-20 21:38:372024-06-20 21:38:38Brutti ma buoni – EM-Rezept

Shortbread – EM-Rezept

19. Juni 2024/0 Kommentare/von Tamara

EM 2024 Rezept – Schottland – Shortbread

Für das heutige Spiel habe ich mich nochmals für ein Rezept aus Schottland entschieden und zwar für ein butteriges Shortbread. Das Gebäck ist bei uns sehr beliebt und selbstgemacht schmeckt es noch viel besser. Verwendet für dieses Rezept „gute“ Butter; ihr werdet den Unterschied beim Genuss bemerken.

Shortbread

Shortbread, das traditionelle schottische Gebäck, ist weit mehr als nur ein Guetzli. Mit seiner krümeligen Textur und dem butterreichen Geschmack repräsentiert Shortbread die Einfachheit und dennoch die Raffinesse der schottischen Backkunst.

Selbstgemachtes Shortbread
Shortbread

Die Geschichte

Die Geschichte des Shortbreads reicht bis ins mittelalterliche Schottland zurück, wo es ursprünglich aus Haferteig hergestellt wurde. Es war ein Luxus, der nur zu besonderen Anlässen wie Weihnachten oder dem Neujahrsfest „Hogmanay“ genossen wurde. Heute ist Shortbread ein ganzjähriger Genuss, der in verschiedenen Formen und Variationen erhältlich ist, von den klassischen „Fingern“ bis hin zu modernen Interpretationen mit Schokolade oder Fruchtstücken.

Die Beliebtheit des buttrigen Shortbreads liegt in seiner Vielseitigkeit. Es kann sowohl als Begleitung zu einer Tasse Tee als auch als Basis für Desserts dienen. In Schottland wird es traditionell mit einem „Dram“ Single Malt Whisky genossen.

Die Zubereitung von Shortbread ist ziemlich einfach; die klassische Rezeptur besteht aus drei Hauptzutaten – Mehl, Zucker und viel Butter. Die Qualität der Butter ist entscheidend für den Geschmack und die Textur des Gebäcks. In Schottland wird oft gesalzene Butter verwendet, die dem Shortbread eine feine Würze verleiht. Da bei uns gesalzene Butter zwar erhältlich, aber nicht üblich ist, habe ich „normale“ Butter verwendet und für den Geschmack noch etwas Salz hinzugefügt.

Shortbread
Shortbread

Rezept für Shortbread

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Eine Backform (ca. 16 x 30 cm) mit Butter ausstreichen. Die Butter zusammen mit dem Zucker und dem Salz schaumig rühren. Das Mehl dazu geben und zu einem Teig zusammenfügen. Nicht kneten. Den Teig in die vorbereitete Form geben und glatt streichen. Das Gebäck auf der mittleren Schiene 30-35 Minuten backen, bis es hellgolden und fest ist. Direkt nach dem Backen mit einer Gabel oder einem Holzstäbchen einstechen und schneiden.

Shortbread
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Shortbread

Die Zubereitung von Shortbread ist ziemlich einfach; die klassische Rezeptur besteht aus drei Hauptzutaten – Mehl, Zucker und viel Butter. Die Qualität der Butter ist entscheidend für den Geschmack und die Textur des Gebäcks.

Zutaten

  • 300 g Mehl
  • 300 g Butter gewürfelt, Raumtemperatur
  • 145 g Zucker
  • 1/2 TL Salz

Anleitungen

  • Den Backofen auf 180 Grad vorheizen
  • Eine Backform (ca. 16 x 30 cm) mit Butter ausstreichen.
  • Die Butter zusammen mit dem Zucker und dem Salz schaumig rühren.
  • Das Mehl dazu geben und zu einem Teig zusammenfügen. Nicht kneten.
  • Den Teig in die vorbereitete Form geben und glatt streichen.
  • Das Gebäck auf der mittleren Schiene 30-35 Minuten backen, bis es hellgolden und fest ist. Direkt nach dem Backen mit einer Gabel oder einem Holzstäbchen eindrücken und schneiden.

Hier findest du weitere Rezepte zum Thema: EM-Rezepte

https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2024/06/Shortbread-Titel.jpg 1067 1600 Tamara https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.png Tamara2024-06-19 10:42:452024-06-18 15:16:45Shortbread – EM-Rezept

Pide mit Käse – EM-Rezept

18. Juni 2024/0 Kommentare/von Tamara

Pide mit Käse: Ein kulinarisches Erbe der Türkei

EM 2024 Food Challenge

Heute ist bereits der 5. Spieltag und das bedeutet, dass ich euch heute das 5. Rezept meiner EM 2024 Food Challenge vorstelle. Anfangs war ich unsicher, ob ich Börek oder Pide zubereiten sollte. Da mir der Yufkateig für die Börek auf den ersten Blick zu kompliziert erschien, habe ich mich für Pide entschieden. Ich liebe Pide besonders mit Käse und bestelle sie fast so regelmässig wie Pizza. Obwohl ich sie schon einige Male selbst zubereitet habe, habe ich das Rezept bisher noch nie veröffentlicht. Jetzt ist also die perfekte Gelegenheit dazu.

Pide mit Käse

Pide

Pide ist ein herzhaftes Gebäck und ein unverzichtbarer Bestandteil der kulinarischen Landschaft der Türkei. Dieses traditionelle Fladenbrot, das in seiner einfachen Form aus einem flachen Teig besteht, vielfälltig gefüllt und dann aufgeschnitten am besten in einem Steinofen gebacken wird, hat eine reiche Geschichte und eine Vielfalt an Variationen, die von Region zu Region variieren können.

Der Ursprung des Gebäcks

Die Ursprünge der Pide lassen sich anscheinend bis in die nordtürkische Stadt Samsun am Schwarzen Meer zurückverfolgen, wo sie als eine Art Grundnahrungsmittel gelten soll und in zahlreichen Varianten genossen wird. Die Pide hat sich von dort aus über die ganze Türkei verbreitet und ist heute in jeder Stadt und in jedem Dorf zu finden, oft neben anderen türkischen Backwaren wie Lahmacun und Pogaca verkauft.

PIde mit Käse
Pide mit Käse

Der Geschmack von Pide ist natürlich dann auch so vielfältig wie seine Füllungen. Der klassische Pide-Teig wird mit einer Prise Zucker und Salz, etwas Öl und Wasser zu einem glatten Teig verarbeitet, der dann zu einem länglichen Fladen ausgerollt wird. Für meinen Teig verwende ich zusätzlich noch Milch, das macht den Teig schön knusprig. Die Füllungen reichen von Hackfleisch, Schafskäse oder Sucuk, einer türkischen Knoblauchwurst, bis hin zu moderneren Kreationen mit Gemüse, Kartoffeln, Oliven, Tomaten oder verschiedenen Käsesorten. Für uns, habe ich mich für Käse als Füllung entschieden.

Die Zubereitung von Pide ist einfach, braucht aber für die charakteristischen Schiffchen-Form ein wenig Geschick. Gebacken wird das Ganze dann in einem heissen Ofen, bis die Pide goldbraun und knusprig ist.

Die Zubereitung von Pide zu Hause ist ganz sicher eine lohnende Erfahrung, die nicht nur die Sinne erfreut, sondern auch ein Stück türkische Tradition in die eigenen vier Wände bringt. Mit ein wenig Übung und den richtigen Zutaten kann jeder mit Freude am Backen und Geniessen diese köstlichen, gefüllten Fladenbrots erleben.

Pide mit Käse
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Pide mit Käse

Pide ist ein herzhaftes Gebäck und ein unverzichtbarer Bestandteil der kulinarischen Landschaft der Türkei. Das traditionelle Fladenbrot kann vielfältig gefüllt werden.
Servings: 3 Pides

Zutaten

Teig

  • 250 g Weissmehl
  • 5 g Frische Hefe
  • 155 ml Vollmilch
  • 1/2 TL Zucker
  • 1 TL Salz
  • 2 EL Olivenöl

Käsefüllung

  • 300 g Käse z.B. Kasar Peyniri, gerieben
  • 100 g Feta zerbröselt

Anleitungen

Teig

  • Alle Zutaten für den Teig in die Rührschüssel der Haushaltsmaschine geben. 3 Minuten auf der niedrigsten und 5 Minuten auf Stufe 1 kneten lassen. Zugedeckt ums Doppelte aufgehen lassen.

Backen

  • Den Käse reiben, bzw. zerbröckeln. Alles vermischen und in 3 Teile teilen.
  • Den Teig in 3 Teile teilen. Rundformen und oval ausrollen.
  • Mit dem Käse füllen. Die Ränder hochklappen und verschliessen. Die Pide mit der Naht nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. In der Mitte aufschneiden, so das noch ein Rand bleibt.
  • Im vorgeheizten Backofen backen.

Hier findest du noch mehr Ideen zum Thema: EM-Rezepte

https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2024/06/Pide-Titel.jpg 1067 1600 Tamara https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.png Tamara2024-06-18 22:21:292024-06-19 07:16:00Pide mit Käse – EM-Rezept

Tartelettes Tatin – EM-Rezept

17. Juni 2024/0 Kommentare/von Tamara

Up Side Down Blätterteig – Tartelettes Tatin: Ein Klassiker der französischen Küche

Für meine EM 2024 Food Challenge habe ich mich heute für ein Rezept aus Frankreich entschieden. Die Tarte Tatin ist eine einfache und zugleich köstliche Art einen Apfelkuchen zuzubereiten. Ich habe die Sache noch ein wenig einfacher gemacht und einen Tik Tok Trend – Up Side Down Blätterteig – für die Zubereitung verwendet.

Tartelettes Tatin
Tartelettes Tatin

Tarte Tatin

Die Tarte Tatin ist mehr als nur ein Dessert; sie ist ein Stück französische Kulturgeschichte. Diese umgekehrte Apfeltorte hat ihren Ursprung im Herzen Frankreichs und ist mit einer Geschichte von Zufall und einem Fehler verbunden. Ein zugegeben köstlicher Fehler.

Die Geschichte erzählt, dass Stéphanie Tatin, die für das Kochen in einem Hotel zuständig war, eines Tages versehentlich die Äpfel in Butter und Zucker zu lange kochen liess. Sie wurde vermutlich von etwas abgelenkt, eine Sache, welche die meisten von uns nur zu gut kennen. Um ihr Malheur zu retten, soll sie einen Teig über die karamellisierten Äpfel gelegt und diesen dann im Backofen gebacken haben. Wie auch immer es tatsächlich passiert ist, das Ergebnis war so köstlich, dass es bald zum Markenzeichen des Hotels wurde.

Tartelettes Tatin
Tartelettes Tatin

Für die Zubereitung der Tarte Tatin karamellisiere ich normalerweise erst Zucker auf einem runden Backblech im Ofen. Danach kommen Butterstücke auf das Karamell und gleich darauf die Äpfel. Darüber lege ich einen Blätterteig und backe das ganze im Ofen bis der Teig golden und knusprig ist. Nach dem Backen wird die Tarte gestürzt, sodass die karamellisierte Schicht die Oberseite bildet und die Äpfel in ihrer ganzen Pracht zeigt.

Die Tarte Tatin ist ein Beweis dafür, dass manchmal die besten Kreationen aus Fehlern entstehen können. Sie ist ein Dessert, das Geschichten erzählt, Gäste verzaubert und immer wieder aufs Neue begeistert. Ob als krönender Abschluss eines eleganten Dinners oder als süsse Verführung zum Nachmittagskaffee – die Tarte Tatin ist ein wahres Gedicht der Patisserie.

Rezept für einfache Tartelettes Tatin

Für meine Challenge habe ich eine einfachere und schnellere Variante zubereitet, die durch eine ähnliche Zubereitung, welche ich auf Tik Tok gesehen habe, inspiriert ist. Dafür werden ungeschälte Äpfel in Scheiben geschnitten und die Kerne entfernt. Ein Backblech mit Butter einfetten und auf die Ober- und Unterseite der Apfelscheiben Honig gestrichen. Die Apfelscheiben werden dann mit Rondellen aus Blätterteig zugedeckt und ca. für 20 Minuten gebacken. So fein!

Tartelettes Tatin
Tartelletes Tatin
Rezept drucken

Rezept für Tartelettes Tatin

Ein einfaches und leckeres Rezept für welches wir neben dem Blätterteig nur noch Äpfel und Honig brauchen.

Zutaten

  • Blätterteig
  • Äpfel
  • Honig

Anleitungen

  • Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Ein Backblech mit Butter einfetten.
  • Aus dem Blätterteig Rondellen ausstechen, welche etwas grösser als die Äpfel sind.
  • Die Äpfel in Scheiben schneiden. Auf beiden Seiten mit Honig bestreichen und auf das vorbereitete Backblech legen.
  • Die Apfelscheiben mit Blätterteig belegen. Im vorgeheizten Backofen für ca. 20 Minuten backen.

Weitere Rezeptideen: EM-Rezepte

https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2024/06/Tartelletes-Tatin.jpg 1067 1600 Tamara https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.png Tamara2024-06-17 22:06:012026-10-15 13:17:25Tartelettes Tatin – EM-Rezept

Risalamande – EM-Rezept

16. Juni 2024/0 Kommentare/von Tamara

Risalamande: Ein dänisches Dessert, das dein Herz erwärmt

Mit meiner EM 2024 Food Challenge nehme ich dich heute mit auf eine kulinarische Reise nach Dänemark, wo ein traditionelles Dessert namens Risalamande die Weihnachtszeit versüsst. Dieses cremige Gericht, dessen Name sich aus dem Französischen „riz à l’amande“ ableitet, bedeutet übersetzt „Reis mit Mandeln“. Risalamande ist seit etwa 1900 bekannt und hat seinen Ursprung in den bürgerlichen Kreisen Dänemarks hat, wo es zu Weihnachten anstelle eines klassischen Reisbreis serviert wurde. Weihnachten steht zwar nicht gerade vor der Tür und wir haben strahlendes Sommerwetter, aber ich denke das Dessert passt auch wunderbar in den Sommer. Wer mag serviert dazu noch frische Beeren.

Risalamande - Milchreis mit Mandeln
Risalamande

Risalamande

Die Zubereitung von Risalamande ist relativ einfach. Traditionell wird das Dessert aus erkaltetem Milchreis, geschlagenem Rahm, gehackten Mandeln, Zucker und Vanille zubereitet. Der Tradition nach wird an Weihnachten eine ganze Mandel versteckt und der Finder erhält ein kleines Geschenk – eine charmante Tradition, die das Beisammensein während der Festtage noch schöner macht. Weihnachten ist aber noch weit entfernt und darum habe ich auf diese Tradition verzichtet.

Milchreis

Milchreis im Allgemeinen ist ein Gericht, das aus Rundkornreis besteht, der langsam in Milch gekocht wird. Die Stärke im Reis löst sich auf und verdicken die Milch, was zu einer sämigen, weichen Konsistenz führt. Milchreis wird weltweit geschätzt und kann sowohl als Hauptmahlzeit als auch als Dessert genossen werden. Auch andere Desserts, die Milchreis verwenden, sind vielfältig und kreativ. Von Milchreis mit Zimt und Zucker über exotische Varianten mit Kokosmilch bis hin zu Waffeln – die Möglichkeiten sind endlos.

Risalamande - Milchreis
Risalamande

Rezept für Risalamande

Milchreis, Salz, Zucker, die leere Vanilleschote und die Milch in einen Kochtopf geben. Aufkochen lassen. Bei geschlossenem Deckel bei niedriger Hitze für ca. 20 Minuten köcheln lassen. Dabei regelmässig umrühren. Wenn der Reis weich ist, die Pfanne vom Herd nehmen und den Milchreis abkühlen lassen.

Den Rahm mit dem Zucker und der Stärke steif schlagen. Den Rahm und die gehackten Mandeln unter den Milchreis rühren. Mit Vanille- oder Zimt-Zucker servieren.

Risalamande – Milchreis mit Mandeln
Rezept drucken

Rezept für Risalamande – WM-Rezept

Risalamanda; ein traditionelles Dessert mit Milchreis welches in Dänemak die Weihnachtszeit versüsst.

Zutaten

  • 80 g Milchreis
  • 1 Prise Salz
  • 400 ml Vollmilch
  • 30 g Zucker
  • 10 g Zucker
  • ½ Vanilleschote Samen ausgekratzt
  • 40 g gehackte Mandeln
  • 175 ml Vollrahm
  • 1 EL Maisstärke

Anleitungen

  • Milchreis, Salz, Zucker, die leere Vanilleschote und die Milch in einen Kochtopf geben. Aufkochen lassen. Bei geschlossenem Deckel bei niedriger Hitze für ca. 20 Minuten köcheln lassen. Dabei regelmässig umrühren. Wenn der Reis weich ist, die Pfanne vom Herd nehmen und den Milchreis abkühlen lassen.
  • Den Rahm mit dem Zucker und der Stärke steif schlagen. Den Rahm und die gehackten Mandeln unter den Milchreis rühren. Mit Vanille- oder Zimt-Zucker servieren.

Hier geht es zu weiteren Rezepten für die EM 2024: EM-Rezepte

https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2024/06/Risalamande-Titel.jpg 1067 1600 Tamara https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.png Tamara2024-06-16 21:07:112024-06-16 21:07:12Risalamande – EM-Rezept
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