Quinoasalat mit Radieschen

„Ein Blogger kommt selten allein“

Wir haben bemerkt, dass die Vernetzung der Schweizer Blogger noch recht sparsam vorhanden ist, besonders wenn es um eine nischenübergreifende Vernetzung geht. Dies möchten wir versuchen zu ändern und haben eine Themen übergreifende Blogparade ins Leben gerufen. Mit dabei bei der ersten Parade sind neben mir noch „Ich, Du & Wir“ – Fashion- und Lifestyleblog von Natascha und Fabienne, „Dreimalfrei“ – Familie, freie Schule und Freilernen von Svea und Keinsteins Kiste – Natur und Wissenschaft für die ganze Familie von Kathi.

Allerdings ist die Runde im Moment noch klein, aber wir hoffen natürlich, dass sich uns mit der Zeit noch mehr Blogs aus den verschiedensten Themengebieten anschliessen werden. Wir beginnen mit dem Thema „Ein Blogger kommt selten allein“. Die Idee gefällt mir sehr gut und ich hoffe, es kann auch eine Art Motto für uns werden. Als Beitrag für den Event habe ich mich für einen Quinoasalat entschieden.

Quinoasalat mit Rüebli, Nüsslisalat, Radieschen und Haselnüssen
Quinoasalat

Foodblogs Schweiz und Quinoasalat

Um zu erklären, warum ich mich für den Quinoasalat entschieden habe muss ich etwas weiter ausholen … Das Thema „Ein Blogger kommt selten alleine“ passt gerade wunderbar zu der neuen Plattform „Foodblogs Schweiz„, welche ich zusammen mit vier tollen Foodblogs gründen durfte. Die Plattform wurde aus dem Wunsch einer besseren Vernetzung untereinander und dem Bedürfnis, unseren Lesern Rezepte mit saisonalem Gemüse und Früchten näher zu bringen, gegründet. Und so wurde bereits diesen Monat die erste Food-Challenge durchgeführt und schon zum Start sind ganz viele tolle Rezepte zusammen gekommen. Bei der monatlichen Challenge wählen die Teilnehmer aus einem saisonalen Warenkorb mindestens zwei Zutaten aus und kreieren mit diesen Zutaten ein Gericht.

Saisongemüse März
Saisongemüse März

Food-Challenge

Im Warenkorb für die März Food-Challenge waren Radieschen, Haselnüsse, Karotten, Nüsslisalat, Apfel, Birne. Da ich mich nicht entscheiden konnte, habe ich gleich mehrere Gerichte gekocht. Für die Challenge habe ich mich für Rüebli-Spaghetti entschieden. Die beiden anderen Rezepte, die ich gekocht habe, waren genau so fein und haben es auch verdient, verbloggt zu werden. Darum habe ich für euch heute das Rezept für einen tollen saisonalen Quinoasalat.

Quinoasalat mit Rüebli, Nüsslisalat, Radieschen und Haselnüssen
Quinoasalat

Quinoasalat mit Rüebli, Radischen, Nüsslisalat und Haselnüssen

Für den Salat

200 g Quinoa
Salz, Pfeffer zum Abschmecken
2 Rüebli (Karotten)
6 Radieschen
1 Schalotte
10 Haselnüsse
2 Handvoll Nüsslisalat

Salatsauce

4 EL Olivenöl
2 EL Essig
1 TL Ahornsirup
Salz und Pfeffer zum Abschmecken

Quinoa nach Packungsanweisung kochen und abkühlen lassen. Die Haselnüsse in einer Pfanne, ohne Zugabe von Fett, kurz anrösten und grob hacken. Radieschen waschen und in Scheiben schneiden. Den Nüsslisalat rüsten und waschen. Die Rüebli waschen, schälen und mit dem Sparschäler in dünne Scheiben Schneiden. Die Schalotte schälen und fein hacken. Die Zutaten für die Salatsauce miteinander vermischen und abschmecken. Schalotten, Rüebli, Radieschen Salatsauce und Quinoa miteinader vermischen. Zusammen mit dem Nüsslisalat in Schalen anrichten.

En Guete!


Lauchspaghetti

Es gibt so einige Nahrungsmittel, welche ich schon als Kind nicht gemocht habe und bis heute noch nicht mag… Ich möchte versuchen dies zumindest bei einigen Sachen, bzw. Gerichten zu ändern. Als erstes Fallen mir da Innereien aller Art, Fisch, gleich alle Meeresfrüchte und ein paar Gemüsesorten ein. Also genug für eine ganze Reihe von Beiträgen …

Lauchspaghetti
Lauchspaghetti

Ran an den Lauch

Als Erstes werde ich mich aber dem Gemüse widmen. Und leider muss ich zugeben, dass ich das auch so einiges nicht mag … Gekochter Spinat, Sauerkraut, gekochter Kohl, warme Kohlrabi, Lauch, Stangensellerie, Sellerie, Kefen, warme Randen, warme Tomaten, gekochte Peperoni,…

Bei der Recherche bin ich auf verschiedene Tipps gestossen, die helfen sollen, uns an neue oder ungeliebte Lebensmittel heranzuführen. Dabei habe ich erfahren, dass hilfreich sei, wenn die Lebensmittel erst in kleiner Menge und zusammen mit unseren Lieblingsgerichten serviert werden. So, dass wir das neue Nahrungsmittelmittel mit einem positiven Erlebnis verbinden können. Dabei hatte ich ein bisschen Bedenken, dass das ungeliebte Lebensmittel mir eine meiner Lieblingsspeisen verdirbt … Aber ein Versuch war es auf jeden Fall wert.

Lauch

Da Lauch gerade Saison hat, habe ich mich als Erstes an die „Lauchgewöhnung“ gewagt. In meiner Instagram-Story habe ich bereits ein wenig darüber berichtet. Heute stelle ich eins der Rezepte vor, die ich ausprobiert habe. Und ich muss sagen, inzwischen finde ich Lauch gar nicht mehr so schlimm. Sogar die Familie hat von meinen „Lauch-Experimenten“ probiert. Sie haben es alle gegessen und ich werde sicher weitere Rezepte mit Lauch ausprobieren.


Rezept für Lauchspaghetti

350 g Spaghetti
1 EL Olivenöl
1 Lauch
1/2 TL Bouillonpulver oder Salz
1 dl Halbrahm (Sahne)

Die Spaghetti im Salzwasser al dente kochen. Den Lauch halbieren und in feine Streifen schneiden. Den Lauch im Olivenöl für 5 Minuten andämpfen. Mit dem Bouillonpulver (oder Salz) würzen. Den Rahm dazugeben und für nochmals 5 Minuten köcheln lassen. Die Spaghetti dazu geben und heiss werden lassen.

En Guete!


Lauchspaghetti
Lauchspaghetti

Weitere feine Gerichte mit Gemüse findest du hier: Gemüsegerichte

Saisongemüse Winter - Rezept für Spaghetti mit Lauch


WM Rezept – Patatas Bravas

Rezept aus dem WM-Teilnehmerland Spanien

Mit den Patatas Bravas haben wir bereits das zweite spanische Gericht in der WM-Food-Challenge. Das zeigt ein wenig, wie verbunden wir mit der spanischen Küche doch sind. Das heutige Rezept, ist zwar inspiriert von Original-Rezept, aber unserem Gusto angepasst. Wie bei vielen Rezepten ist es schwierig zu sagen, welches Rezept das ursprüngliche ist, denn jede Familie hat ihre eigenes Rezept.

Ein kleiner Tipp. Die Salsa Brava wird dank der Cayenne Schote ziemlich scharf, also geht vorsichtig damit um.

 

Patatas Bravas

 

Rezept für Patatas Bravas aus dem Airfryer oder Backofen

 

für die Kartoffeln

500g mehligkochende Kartoffeln
1 EL Sonnenblumenöl
Salz

für die Sauce

2 grosse Tomaten, in Stücke geschnitten
1 Zwiebel, gehackt
Olivenöl
2 Knoblauchzehen, gepresst
1/2 getrocknete Cayenne Schote (mehr oder weniger je nach gewünschter Schärfe)
1 EL Tomatenmark
50 ml Wasser
1 TL Piementón dulce oder picante
Cherry-Essig, Zucker und Salz zum Abschmecken

Die Kartoffeln schälen und in Stücke schneiden, Öl dazu geben und mischen. Im Airfryer oder im Backofen bei 180 Grad backen, bis sie knusprig und golden sind. Dies Dauert je nach Gerät ca. 15 bis 20 Minuten.

Für die Sauce Tomaten und Zwiebeln in etwas Olivenöl andünsten, Knoblauch und 1/2 Cayenne Schote dazugeben, kurz mit dünsten und mit dem Wasser ablöschen. Auf niedriger Hitze köcheln lassen, bis die Tomaten schön weich sind. Die Sauce pürieren mit Piemntón, Salz, Zucker und Essig abschmecken.

Die Kartoffeln zusammen mit der Sauce und Aioli servieren.

En Guete!

 

Patatas Bravas

 

Gluschtig auf mehr Rezepte von Nah und Fern? Alle bereits servierten WM-Gerichte habe ich für euch zusammengefasst. Du findest du hier: WM-Rezepte.

 

Blumenkohl Quinoa Frikadellen Rezept

Aus Blumenkohl und Quinoa lassen sich total gut „Tätschli“, so eine Art Frikadelle, backen. Sie schmecken richtig köstlich und können sowohl als Hauptspeise, zum Beispiel mit einem feinen Salat dazu oder auch als Beilage zu Grilladen genossen werden.

Blumenkohl Quinoa Tätschli
Blumenkohl Quinoa Tätschli

 

Rezept für Blumenkohl Quinoa Tätschli (Frikadellen)

8 Stücke

50 g weisser Quinoa
1/2 Blumenkohl ca 300g
1 Knoblauchzehen
1 Frühlingszwiebeln
2 EL frisch geriebener Parmesan
3 Eier
80g Mehl
Salz, Pfeffer

Bratbutter oder Pflanzenöl zum anbraten

Den Quinoa abspühlen und nach der Packungsbeilage kochen und etwas abkühlen lassen. In der Zwischenzeit den Blumenkohl waschen, rüsten und grob raffeln. Den Knoblauch schälen und fein hacken. Die Frühlingszwiebeln waschen, rüsten und klein schneiden. Quinoa, Blumenkohl, Knoblauch, Frühlingszwiebeln, Parmesan, Eier und Mehl vermischen. Die Masse mit Salz und Pfeffer abschmecken. Aus der Masse ca. 8 Frikadellen formen. Etwas Bratbutter in einer Bratpfanne schmelzen und die Blumenkohlfrikadellen auf jeder Seite ca. 4 Minuten braten.

Die Frikadellen können warm und kalt genossen werden. Schmeckt als eigene Mahlzeit, aber auch als Beilage zu Fleisch oder Geflügel.

Blumenkohl Quinoa Tätschli
Blumenkohl Quinoa Tätschli
En Guete!
Rezept Blumenkohl Quinoa Tätschli
Blumenkohl Quinoa Tätschli

 

Kartoffelsalat Rezept

Am vergangenen Sonntag habe ich mal wieder an Synchronevent auf Instagram teilgenommen. Es war sehr spannend zu sehen, wie die verschiedenen Kartoffelsalate entstanden sind. Wer sich dafür interessiert, findet die anderen Teilnehmer in meinen Beiträgen markiert.

 

Kartoffelsalat
Kartoffelsalat

Es wurden sehr spannende Kartoffelsalate gekocht, zum Beispiel mit Süsskartoffeln oder blauen Kartoffeln. Ich muss aber zugeben, dass mein Kartoffelsalat dagegen ziemlich langweilig daher kommt. Experimente sind mit den Kindern immer ein wenig heikel und da gehe ich halt meistens auf Nummer sicher…. Daher habe ich für euch heute ein ganz normales Rezept für Kartoffelsalat. Er schmeckt wunderbar zu Wienerli, Bratwurst, Fleischkäse oder auch zum Rollschinken. Kartoffelsalat und Rollschinken war übrigens immer unser Weihnachtsessen in meiner Kindheit…

 

Salatsauce für den Katoffelsalat
Salatsauce für den Katoffelsalat

 

Rezept für Kartoffelsalat

1 kg festkochende Kartoffeln
100 ml Gemüsebrühe
6 EL Weissweinessig
2 EL milden Senf
6 EL Mayonnaise
6 EL Sahne
Salz und Pfeffer zum Abschmecken
Frühlingszwiebeln
Die Kartoffeln weich kochen. In der Zwischenzeit Bouillon, Weissweinessig, Senf, Mayo und Sahne zu einer Salatsauce vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Kartoffeln noch heiss schälen und in Scheiben schneiden. Sofort mit der Salatsauce übergiessen und den Salat zugedeckt für mindestens eine Stunde ziehen lassen. Ich mag den Salat am liebsten wenn er noch etwas lauwarm ist oder zumindestens Zimmertemperatur hat.

En Guete!

 

Rezept für köstlichen Kartoffelsalat
Rezept für köstlichen Kartoffelsalat

Rezept für Zucchinispaghetti aglio e olio

Zoodles, Zucchinispaghetti und andere Gemüsenudeln sind in den letzten Jahren so richtig auf dem Vormarsch, trotzdem, oder gerade deswegen, habe ich dem Trend ganz lange keine Beachtung geschenkt.  Aber dann hat doch die Neugier gesiegt und ich musste die trendigen Gemüsespiralen auch ausprobieren. Ich habe mich für die einfache Zubereitungsart „aglio e olio“, wie wir es von den Spaghettis kennen, entschieden. Die „Zoodles“ mit Öl, Knoblauch und Parmesan haben uns dann auch total gut geschmeckt, so gut, dass ich sie jetzt immer mal wieder kochen darf, allerdings nicht als eingenständiges Gericht, sondern als feine Gemüsebeilage…..

 

Rezept für Zucchinispaghetti aglio e olio (Zoodles with garlic)

 

 

für 2 Personen
2 Zucchini
1 1/2 EL Olivenöl
1 Knoblauchzehe, gepresst
1/2 TL Salz
1/2 TL Pfeffer
2 Prisen Chiliflocken
40g frisch geriebener Parmesan

 2 Eier (optional)

Chiliflocken für die Dekoration, nach Belieben

 

Zutaten für Zucchinispaghetti aglio e olio
Zutaten für Zucchinispaghetti aglio e olio
Die Zucchini waschen und die Enden abschneiden. Im Spiralschneider zu Spaghettis schneiden.

In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen und Knoblauch, Chiliflocken, Salz und Pfeffer ganz kurz darin andünsten (Achtung der Knoblauch, darf dabei nicht anbrennen, sonst wird er bitter.) Zucchinispaghetti dazugeben und ca 3 Minuten erhitzen, bis sie ein bisschen weich sind. Die Zoodles auf einem Teller anrichten, mit Parmesan und wenig Chiliflocken bestreuen. Nach Belieben mit einem Spiegelei servieren.

 

Zucchinispaghetti aglio e olio mit Spiegelei
Zucchinispaghetti aglio e olio mit Spiegelei
En Guete!

 

 

Zucchinispaghetti aglio e olio
Zucchinispaghetti aglio e olio

Federkohl (Grünkohl) Pesto mit Walnüssen – Rezept

#Dishstorm und #Pestostorm

 

Federkohl (Grünkohl) Pesto mit Walnüssen
Federkohl (Grünkohl) Pesto mit Walnüssen


Ende Januar war es, als ein Hersteller von Pesto ungefragt Werbung für sein Produkt unter Facebookbeiträge von Foodbloggern gesetzt hatte. Die Foodbloggergemeinde hat darauf prompt reagiert und zwar auf ziemlich kreative Weise. Statt mit einem Shitstorm haben viele Foodblogger mit einem #dishstorm bez. #pestostorm reagiert. Daraus hat jetzt Mia alias Küchenchaotin einen Pesto-Blogevent gemacht.
Gerne unterstütze auch ich diese Aktion. Da mein Basilikum noch einen ziemlich traurigen Anblick bietet, habe ich mich für eine Wintergemüse-Pesto mit Federkohl und Walnüssen entschieden.
Federkohl hat ja in der letzten Zeit mit den Green Smoothies einen ziemlichen Aufwind erlebt. Allerdings haben dies die Produzenten in der Schweiz irgendwie verpasst. Es ist nicht gerade einfach den Federkohl bei uns zu beschaffen – ich bin eher zufällig darüber gestolpert.

 

Federkohl (Grünkohl) Pesto mit Walnüssen
Federkohl (Grünkohl) Pesto mit Walnüssen

 

Rezept für Federkohl (Grünkohl) Pesto mit Walnüssen 

75g Walnusskerne
80g Parmesan
2 Knoblauchzehen
100 ml Olivenöl
100g Federkohl
Salz und Pfeffer
Walnüsse in einer Pfanne, ohne Zugabe von Fett, rösten. Abkühlen lassen.
Parmesan reiben, Walnüsse grob hacken und Knoblauch schälen. Federkohl waschen, von harten Stängeln befreien und grob hacken. Alle Zutaten ohne Parmesan zusammen mit dem Öl in einen Häxler geben und pürieren. Den Parmesan zugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Pesto zum Lagern in ein Glas geben und das Pesto mit Olivenöl bedecken.
Zu Pasta oder Suppe geniessen.

En Guete!

Rezept für gebackenen Rosenkohl

Wer von euch mag keinen Rosenkohl? Die Mehrheit der Leute in meinem Bekanntenkreis mögen ihn nicht besonders gerne. Bei uns wird er gegessen und von unserem Kleinsten wird er sogar sehr gern gegessen. Allerdings gilt das nicht für alle Zubereitungsarten. Und der geröstete Rosenkohl ist bei uns gar nicht angekommen.

Ausser? Ja genau, ausser bei mir…. ich mag den im Ofen gerösteten Rosenkohl sehr gerne. Und daher stelle ich euch das Rezept heute auch vor! Aber seid gewarnt, diese Zubereitungsart schmeckt nicht jedem!

Rosenkohl; Bereit für den Ofen

 

Rezept für gebackener Rosenkohl

400g Rosenkohl, geputzt und die grösseren halbiert
2 EL Olivenöl
1/4 TL Salz
1/4 TL Edelsüsses Paprikpulver
1/4 TL Chilipulver
1/2 TL gemahlener Koriander
Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Die Zutaten in einer Ofenform mischen und die Form zugedeckt für 30 Minuten in den Ofen schieben. Nach der Hälfte der Backzeit alles gut druchrühren und wieder zudecken.

 

Gerösteter oder gebackener Rosenkohl

En Guete!

 

Gerösteter Rosenkohl

Inspirationsquelle: Täglich Vegetarisch 

Bärlauchzeit

Immer im Frühling freue ich mich auf ein bestimmtes, wild wachsendes Kraut – den leckeren Bärlauch. Eigentlich sind es einige wild wachsende Pflanzen, die unseren Speiseplan im Frühling bereichern, zum Beispiel der Löwenzahn, die Sauerampfer und die Gänseblümchen und nur ein paar davon zu nennen. Aber von all denen ist mir der Bärlauch am liebsten.

Frühlingserwachen

So dominiert der zarte Knoblauchgeruch gerade die deftige Küche bei „Cakes, Cookies and more“. Bärlauchpaste mixe ich nach Gefühl zusammen. Eine Handvoll Bärlauch, etwas Salz, ein paar geröstet Pinienkerne und ein Schuss Olivenöl im Mörser zu einer schönen Paste verarbeiten. Kurz vor dem Servieren gebe ich noch etwas frisch geriebener Parmesan dazu. Die Paste ist sehr lecker zu Teigwaren.

Auch im frischer Frühlingssalat schmeckt in Streifen geschnittener Bärlauch wunderbar.

Bärlauch Rezepte

Rezept für Bärlauchchnöpfli

Bärlauch Chnöpfli (Spätzli)
Die Bärlauchchnöpfli sind bei meinen Kids so beliebt, dass ich jedes Jahr auch immer gleich ein paar Portionen davon einfriere. Das mache ich übrigens auch immer bein den normalen Chnöpfli, ich bereite immer eine doppelte oder gar dreifache Menge zu und friere eine Portion ein. So haben wir immer selbst gemachte Chnöpfli oder Spätzli im Vorrat. Hier geht es zum Bärlauch Rezept:

Rezept für Bärlauch – Schinken – Täschli

Bärlauch – Schinken – Täschli
Warum nicht mal Gewohntes etwas verändern? Wie zum Beispiel feine Schinken – Täschli mit Bärlauch verfeinernt? Die Bärlauch-Schinken-Täschli sind besonders schnell gemacht und passen gut zu einem Apéro oder mit einem Salat als Lunch oder Abendessen. Das Rezept für die Täschli gibt es hier:

 

Rezept für Bärlauch – Kartoffel – Suppe

 

Bärlauchsuppe
Bärlauch gibt der einfachen Kartoffelsuppe einen schönen Geschmack und eine wunderbare Farbe. Sie ist schnell und einfach gekocht. Das Rezept dazu findet Ihr im folgenden Beitrag.

 

„Bärlauch – Kartoffel – Suppe“

 

Rezept für Bärlauchbutter

 

Ganz einfach und schnell hergestellt ist die Bärlauchbutter. Und sie lässt sich wunderbar vorbereiten und einfrieren.

Rezept für Bärlauchbutter

 

Falls Ihr Bärlauch mögt, habt Ihr sicher auch bereits eure Lieblingsgerichte, ich würde mich freuen, wenn ihr eure Lieblinggerichte in einem Kommentar veröffentlicht.
En Guete!

ACHTUNG! Wer den Bärlauch selber sammelt sollte sich seiner Sache sicher sein und den Bärlauch zweifelsfrei erkennen können. Er kann mit dem giftigen Maiglöckchen verwechselt werden, dessen Pflanzenteile alle stark giftig sind. Bärlauch verströmt einen Knoblauchgeruch, wenn man ihn zwischen den Finger verreibt. Im Zweifelsfall lieber die Finger davon lassen und den Bärlauch kaufen. Die Bilder auf meinem Blog gelten nicht als Bestimmungsnachschlagewerk. Den Bärlauch vor dem Verzehr gründlich waschen.

Mein Bärlauch – Rezept für Chnöpfli oder Spätzli

Bärlauch wird immer bekannter und in vielen Medien sind zahlreiche Rezepte dazu zu finden. Bärlauch verwende ich schon viele Jahre in der Küche und freue mich jedes Jahr, wenn ich die Blätter spriessen sehe. Er schmeckt sehr gut im Salat, als Pesto und in vielen Gerichten. In vielen Läden und auf dem Markt kann man inzwischen frischen Bärlauch kaufen. Beim verarbeiteten verbreitet er ein sehr intensiver Knoblauchgeruch, aber beim Essen bleiben keine „Nebenwirkungen“ wie beim Knoblauch.

Bärlauch
ACHTUNG! Wer den Bärlauch selber sammelt sollte sich seiner Sache sicher sein und den Bärlauch zweifelsfrei erkennen können. Er kann mit dem giftigen Maiglöckchen verwechselt werden, dessen Pflanzenteile alle stark giftig sind. Bärlauch verströmt einen Knoblauchgeruch, wenn man ihn zwischen den Finger verreibt. Im Zweifelsfall lieber die Finger davon lassen und den Bärlauch kaufen. Die Bilder auf meinem Blog gelten nicht als Bestimmungsnachschlagewerk. Den Bärlauch vor dem Verzehr gründlich waschen.
Bärlauch-Chnöpfli
 Rezept Bärlauch-Chnöpfli (oder Spätzli)
Ergibt ca. 8 Portionen als Beilage
500 g Mehl
1 ¼ TL Salz
3 dl Milchwasser ( 1.5 dl Milch und 1.5 dl Wasser)
30g Bärlauch, gewaschen
3 Eier
In einer Schüssel Mehl und Salz mischen. Den Bärlauch im Milchwasser pürieren und die Eier unterrühren. Das Ganze nach und nach unter rühren, zum Mehl giessen und mit einer Kelle so lange rühren bis der Teig Blasen wirft. Zugedeckt bei Raumtemperatur stehen lassen.
Den Teig, portionenweise, durch ein Chnöpflisieb ins siedende Salzwasser geben.  (Für Spätzli mit einem Spachtel vom Brett ins Wasser streichen). Sobald die Chnöpfli an die Oberfläche steigen mit einer Schaumkelle herausnehmen und in einem Sieb abtropfen lassen und warmstellen und die nächste Portion machen. Vor dem Servieren nach Belieben mit flüssiger Butter oder Brösmeli übergiessen.

En Guete!