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Cakes, Cookies and more

Pide mit Käse – EM-Rezept

18. Juni 2024/0 Kommentare/von Tamara

Pide mit Käse: Ein kulinarisches Erbe der Türkei

EM 2024 Food Challenge

Heute ist bereits der 5. Spieltag und das bedeutet, dass ich euch heute das 5. Rezept meiner EM 2024 Food Challenge vorstelle. Anfangs war ich unsicher, ob ich Börek oder Pide zubereiten sollte. Da mir der Yufkateig für die Börek auf den ersten Blick zu kompliziert erschien, habe ich mich für Pide entschieden. Ich liebe Pide besonders mit Käse und bestelle sie fast so regelmässig wie Pizza. Obwohl ich sie schon einige Male selbst zubereitet habe, habe ich das Rezept bisher noch nie veröffentlicht. Jetzt ist also die perfekte Gelegenheit dazu.

Pide mit Käse

Pide

Pide ist ein herzhaftes Gebäck und ein unverzichtbarer Bestandteil der kulinarischen Landschaft der Türkei. Dieses traditionelle Fladenbrot, das in seiner einfachen Form aus einem flachen Teig besteht, vielfälltig gefüllt und dann aufgeschnitten am besten in einem Steinofen gebacken wird, hat eine reiche Geschichte und eine Vielfalt an Variationen, die von Region zu Region variieren können.

Der Ursprung des Gebäcks

Die Ursprünge der Pide lassen sich anscheinend bis in die nordtürkische Stadt Samsun am Schwarzen Meer zurückverfolgen, wo sie als eine Art Grundnahrungsmittel gelten soll und in zahlreichen Varianten genossen wird. Die Pide hat sich von dort aus über die ganze Türkei verbreitet und ist heute in jeder Stadt und in jedem Dorf zu finden, oft neben anderen türkischen Backwaren wie Lahmacun und Pogaca verkauft.

PIde mit Käse
Pide mit Käse

Der Geschmack von Pide ist natürlich dann auch so vielfältig wie seine Füllungen. Der klassische Pide-Teig wird mit einer Prise Zucker und Salz, etwas Öl und Wasser zu einem glatten Teig verarbeitet, der dann zu einem länglichen Fladen ausgerollt wird. Für meinen Teig verwende ich zusätzlich noch Milch, das macht den Teig schön knusprig. Die Füllungen reichen von Hackfleisch, Schafskäse oder Sucuk, einer türkischen Knoblauchwurst, bis hin zu moderneren Kreationen mit Gemüse, Kartoffeln, Oliven, Tomaten oder verschiedenen Käsesorten. Für uns, habe ich mich für Käse als Füllung entschieden.

Die Zubereitung von Pide ist einfach, braucht aber für die charakteristischen Schiffchen-Form ein wenig Geschick. Gebacken wird das Ganze dann in einem heissen Ofen, bis die Pide goldbraun und knusprig ist.

Die Zubereitung von Pide zu Hause ist ganz sicher eine lohnende Erfahrung, die nicht nur die Sinne erfreut, sondern auch ein Stück türkische Tradition in die eigenen vier Wände bringt. Mit ein wenig Übung und den richtigen Zutaten kann jeder mit Freude am Backen und Geniessen diese köstlichen, gefüllten Fladenbrots erleben.

Pide mit Käse
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Pide mit Käse

Pide ist ein herzhaftes Gebäck und ein unverzichtbarer Bestandteil der kulinarischen Landschaft der Türkei. Das traditionelle Fladenbrot kann vielfältig gefüllt werden.
Servings: 3 Pides

Zutaten

Teig

  • 250 g Weissmehl
  • 5 g Frische Hefe
  • 155 ml Vollmilch
  • 1/2 TL Zucker
  • 1 TL Salz
  • 2 EL Olivenöl

Käsefüllung

  • 300 g Käse z.B. Kasar Peyniri, gerieben
  • 100 g Feta zerbröselt

Anleitungen

Teig

  • Alle Zutaten für den Teig in die Rührschüssel der Haushaltsmaschine geben. 3 Minuten auf der niedrigsten und 5 Minuten auf Stufe 1 kneten lassen. Zugedeckt ums Doppelte aufgehen lassen.

Backen

  • Den Käse reiben, bzw. zerbröckeln. Alles vermischen und in 3 Teile teilen.
  • Den Teig in 3 Teile teilen. Rundformen und oval ausrollen.
  • Mit dem Käse füllen. Die Ränder hochklappen und verschliessen. Die Pide mit der Naht nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. In der Mitte aufschneiden, so das noch ein Rand bleibt.
  • Im vorgeheizten Backofen backen.

Hier findest du noch mehr Ideen zum Thema: EM-Rezepte

https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2024/06/Pide-Titel.jpg 1067 1600 Tamara https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.png Tamara2024-06-18 22:21:292024-06-19 07:16:00Pide mit Käse – EM-Rezept

Lángos – EM-Rezept

15. Juni 2024/0 Kommentare/von Tamara

Lángos: Ein traditionelles ungarisches Gebäck

Für meine EM 2024 Food Challenge habe ich mich für ein Ungarisches Rezept und zwar für Lángos entschieden.

Lángos sind ein herzhaftes Stück ungarischer Tradition, welches inzwischen weit über die Grenzen Ungarns hinaus bekannt sind. Bei uns sind sie beliebtes Streetfood. Traditionell werden Lángos aus einem einfachen Hefeteig hergestellt, der zu Fladen geformt und dann in heissem Fett ausgebacken wird. Nach dem Frittieren können die Lángos mit Knoblauchöl bestrichen und mit einer Vielzahl von Belägen wie Sauerrahm, Käse oder Letscho, einer Mischung aus geschmorten Zwiebeln, Paprika und Tomaten, serviert werden.

Selbstgemachte Lángos
Lángos

Frittieren ohne Fritteuse

Für diejenigen, die keine Fritteuse besitzen: Lángos lassen sich auch ohne Fritteuse zubereiten. Man benötigt lediglich einen tiefen Topf oder eine Pfanne mit hohem Rand und genügend Pflanzenöl, um die Fladen schwimmend ausbacken zu können. Wichtig ist, das Öl auf die richtige Temperatur zu bringen – idealerweise 170°C. Ein Holzstäbchen kann dabei helfen, die Temperatur zu testen: Bilden sich um das eingetauchte Stäbchen Bläschen, ist das Öl heiss genug. Nach dem Frittieren sollte der Lángos auf Küchenpapier abtropfen, um überschüssiges Fett zu entfernen.

Lángos ist mehr als nur ein Gebäck – es ist ein Stück Kultur, das Menschen zusammenbringt und den Gaumen erfreut. Ob auf einem Festival, einem Markt oder einfach zu Hause – Lángos ist immer ein Genuss.

Lángos

Rezept für Lángos

Knoblauch-Öl

Alle Zutaten für das Knoblauch-Öl miteinander vermischen und beiseitestellen.

Teig

Alle Zutaten für den Teig in eine Rührschüssel geben und zu einem weichen Teig kneten. zugedeckt um das Doppelte aufgehen lassen.

Den Teig in 6 Teile teilen. Daraus Kugeln formen, dann ca. 6 mm dünn ausrollen, dabei den Rand etwas dicker lassen. Teigrondellen zugedeckt noch einmal 15 Minuten aufgehen lassen.

Frittieren

Die Fritteuse auf 170°C erhitzen. Die Teigrondellen mit einer Gabel einstechen und in das heisse Öl geben.

Beidseitig ca. 2 Minuten hellbraun backen. Herausnehmen und auf Haushaltpapier abtropfen lassen.

Sofort mit Knoblauch-Öl bestreichen.

Nach Gusto noch mit einem oben erwähnten Belag belegen.

Langos – EM-Rezept
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Lángos mit Knoblauch-Öl

Lángos sind ein herzhaftes Stück ungarischer Tradition, welches inzwischen weit über die Grenzen Ungarns hinaus bekannt sind.
Gesamtzeit2 Stunden Std.

Zutaten

Teig

  • 250 g Mehl
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL Zucker
  • 10 g Hefe zerbröckelt
  • 170 ml Milch
  • 25 g Butter weich

Knoblauch-Öl

  • Eine Knoblauchzehe gerieben
  • 2 EL Olivenöl
  • Gehackte Kräuter nach Wahl optional

Mögliche Beläge

  • Sauerrahm mit Knoblauch
  • Speck in Streifen knusprig gebraten
  • Frühlingszwiebeln
  • Käse

Frittieröl

Anleitungen

Knoblauch-Öl

  • Alle Zutaten für das Knoblauch-Öl miteinander vermischen und beiseitestellen.

Teig

  • Alle Zutaten für den Teig in eine Rührschüssel geben und zu einem weichen Teig kneten. zugedeckt um das Doppelte aufgehen lassen.
  • Den Teig in 6 Teile teilen. Daraus Kugeln formen, dann ca. 6 mm dünn ausrollen, dabei den Rand etwas dicker lassen. Teigrondellen zugedeckt noch einmal 15 Minuten aufgehen lassen.

Frittieren

  • Die Fritteuse auf 170°C erhitzen. Die Teigrondellen mit einer Gabel einstechen und in das heisse Öl geben.
  • Beidseitig ca. 2 Minuten hellbraun backen. Herausnehmen und auf Haushaltpapier abtropfen lassen.
  • Sofort mit Knoblauch-Öl bestreichen.
  • Nach Gusto noch mit einem oben erwähnten Belag belegen.

Notizen

Tipp:
Lángos lassen sich auch ohne Fritteuse zubereiten. Man benötigt lediglich einen tiefen Topf oder eine Pfanne mit hohem Rand und genügend Pflanzenöl, um die Fladen schwimmend ausbacken zu können. Wichtig ist, das Öl auf die richtige Temperatur zu bringen – idealerweise 170°C. Ein Holzstäbchen kann dabei helfen, die Temperatur zu testen: Bilden sich um das eingetauchte Stäbchen Bläschen, ist das Öl heiss genug. 

Hier geht es zu weiteren EM-Rezepte.

https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2024/06/Langos.jpg 1067 1600 Tamara https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.png Tamara2024-06-15 21:58:102024-06-15 21:58:10Lángos – EM-Rezept
Selbstgemachte Pita-Brot auf einem Holz-Schneidebrett

Pita-Brot

7. Juni 2024/3 Kommentare/von Tamara

Wir retten was zu retten ist – Brot und Brötchen – Pita-Brote

In dieser Runde des Blogevents „Wir retten was zu retten ist“ dreht sich alles um das Thema Brot und Brötchen. Bei diesem Event geht es darum, die Einfachheit und Freude des Selbermachens zu entdecken und zu teilen.

Wir retten, was zu retten ist

Wie wir das schon von anderen Rettungen gut kennen, gibt es natürlich auch zum Thema „Brötchen und Brote“ eine Vielzahl von Produkten, die fertig im Supermarkt gekauft werden können. Meinen Fokus habe ich nicht auf die frischen Brote gelegt, sondern auf diejenigen, welche in Plastik verpackt verkauft werden. Dazu gehören bei uns unter anderem Toastbrote und ganz viel „Frischback“-Produkte, die nochmals aufgebacken werden. Daneben gibt es bei uns im Supermarkt auch Zopf, Baguettes oder Pita-Brote. Natürlich sind diese Produkte eine praktische Sache, sie bieten Bequemlichkeit, da sie schnell und einfach zubereitet werden können. Aber diese Produkte sind meist mit Zusatzstoffen angereichert, damit die Brote auch haltbar gemacht werden.

Pita-Brot

Das Selbermachen dauert in diesem Fall leider etwas länger, aber die Zubereitung ist einfach und am Ende wissen wir, was in unseren Broten enthalten ist. Wir können die Produkte und deren Qualität selbst bestimmen. In diesem Rahmen möchte ich euch dieses Mal zeigen, wie einfach es ist, Pitabrote selbst zu machen.

Selbstgemachtes Pita-Brot auf einem Holzbrett.
Pita-Brot

Schritt für Schritt

Das Blogevent „Wir retten, was zu retten ist“ hat bereits viele inspiriert, den Schritt zum Selbermachen zu wagen. Von Guetzli bis hin zum herzhaften Gerichten hat die Gruppe gezeigt, dass selbstgemacht nicht nur besser schmeckt, sondern auch ein echtes Gefühl von Stolz und Zufriedenheit mit sich bringt.

Selbst über die Zutaten entscheiden

Es mag auf den ersten Blick kompliziert erscheinen Brot und Brötchen selbst zuzubereiten, aber ich versichere dir, es ist einfacher, als du denkst. Mit ein paar Grundzutaten und einer Anleitung, kannst du die verschiedensten Brote ganz einfach in deiner Küche zubereiten. Warum also nicht den Fertigbackwaren im Supermarkt widerstehen und stattdessen die Kontrolle über die Zutaten übernehmen? Wenn du dein Brot selbst backst, weisst du genau, was drin ist. Keine versteckten Konservierungsstoffe, keine unnötigen Zusatzstoffe – nur reine, unverfälschte Zutaten, die du selbst ausgewählt hast.

Traditionelles Brot

Pitabrot ist nicht nur lecker, sondern hat auch eine lange Tradition. In Griechenland und dem Nahen Osten ist Pita ein tägliches Brot. Bei uns kennt man es vor allem durch Gyros. Pita steht auch für einfache und reine Zutaten. Es wird meist aus Hefeteig und Salz gemacht, manchmal mit Öl oder Butter für eine weiche Textur. Frisch aus dem Ofen, passt es perfekt zu Hummus, Tzatziki oder Tabouleh. Es lässt sich vielseitig füllen. Zum Beispiel mit gegrilltem Poulet oder Fleisch, aber auch mit Gemüse, Käse oder Hülsenfrüchten, z.B. in Form von Falafel sind sie ein Genuss.

Rezept Pita-Brot

Alle Zutaten für die Pitabrote in die Rührschüssel der Haushaltsmaschine geben. Dabei 30 ml des Wassers zurück behalten. Den Teig 5 Minuten auf der niedrigsten Stufe kneten lassen. Ist der Teig dabei zu zäh, das restliche Wasser portionenweise dazu geben. Den Teig weitere 5 Minuten auf der Stufe 1 kneten. Zugedeckt um das Doppelte aufgehen lassen. Dies dauert ca. 2 Stunden. (Die Dauer kann je nach Raumtemperatur variieren.) Den Teig in 10 bis 12 gleich grosse Teile teilen. Rund formen und zugedeckt nochmals 15 bis 30 Minuten ruhen lassen. Den Backofen auf 220 Grad Umluft vorheizen. Die Teigstücke jeweils 1 cm dick rund ausrollen und auf zwei mit Backpapier belegte Bleche legen. Die Pita-Brote 6 bis 8 Minuten backen, bis sie schön aufgebläht, aber noch eher hell und weich sind.

Selbstgemachte Pita-Brot auf einem Holz-Schneidebrett
Pita-Brot
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Pita-Brot

Eine einfache Variante von Fladenbrot, welche vielseitig verwendbar ist und lecker schmeckt.
Zubereitungszeit20 Minuten Min.
Aufgehzeit2 Stunden Std.
Gesamtzeit2 Stunden Std. 20 Minuten Min.
Gericht: Brot
Suchbegriff: Fladenbrot, Hefeteig
Servings: 10 Stück

Zutaten

  • 470 g Weissmehl
  • 50 g Vollkornmehl
  • 20 g frische Hefe
  • 15 g Honig
  • 12 g Salz
  • 30 g Milch
  • 300 g Wasser

Anleitungen

  • Alle Zutaten für die Pitabrote in die Rührschüssel der Haushaltsmaschine geben. Dabei 30 ml des Wassers zurück behalten.
  • Den Teig 5 Minuten auf der niedrigsten Stufe kneten lassen. Ist der Teig dabei zu zäh, das restliche Wasser portionenweise dazu geben.
  • Den Teig weitere 5 Minuten auf der Stufe 1 kneten. Zugedeckt um das Doppelte aufgehen lassen. Dies dauert ca. 2 Stunden. (Die Dauer kann je nach Raumtemperatur variieren.)
  • Den Teig in 10 bis 12 gleich grosse Teile teilen. Rund formen und zugedeckt nochmals 15 bis 30 Minuten ruhen lassen.
  • Den Backofen auf 220 Grad Umluft vorheizen.
  • Die Teigstücke jeweils 1 cm dick rund ausrollen und auf zwei mit Backpapier belegte Bleche legen.
  • Die Pitabrote 6 bis 8 Minuten backen, bis sie schön aufgebläht, aber noch eher hell und weich sind.

Notizen

Die Pitabrote am besten noch frisch z.B. mit Poulet oder mit Hackfleisch zu Arayes verarbeiten. 

Die Pita-Brote lassen sich vielseitig füllen. Zum Beispiel mit gegrilltem Fleisch oder Poulet. Ich habe mich dazu entschieden sie mit Hackfleisch zu füllen und Arayes draus zu machen. Das Rezept dazu gibt es bald hier im Blog.

Pita-Brote mit Hackfleisch gefüllt.
Arayes

Wir retten, was zu retten ist

Bei der Rettung sind dieses Mal mit dabei:

Brittas Kochbuch – Dinkelvollkornbrötchen
Brotwein – Dinkel Buttermilchbrötchen
CorumBlog 2.0 – Burger Brötchen
Cahama – Kartoffel-Prügel

https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2024/06/Pita-Brot.jpg 1067 1600 Tamara https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.png Tamara2024-06-07 08:00:002024-06-05 15:20:59Pita-Brot

Selbstgemachte Tiefkühlpizza

5. April 2024/6 Kommentare/von Tamara

Gesunde und schnelle Mahlzeiten für Familien aus dem Tiefkühler – selbstgemachte Tiefkühlpizza

Immer dann, wenn wir wenig Zeit haben und nicht darauf vorbereitet sind, besteht die Gefahr, dass wir etwas Ungesundes und Schnelles wie z.B. eine Tiefkühlpizza zubereiten. Wer immer hungrige Teenager hat, kennt das Problem vermutlich auch. Um dem vorzubeugen, habe ich selbstgemachte Tiefkühlpizza im Gefrierschrank.

Gerichte vorbereiten und einfrieren

Als ich mit den Jungs schwanger war, habe ich vermutlich als Teil des „Nesttriebes“ gewisse Gerichte vorgekocht und eingefroren. Und auch heute halte ich es für sinnvoll, ein paar selbstgekochte Gerichte im Tiefkühlfach zu haben. Das bedeutet nicht, dass ich extra für den Gefrierschrank koche. Nein, ich bereite einfach von etwas aufwendigeren Gerichten eine grössere Menge zu. Manchmal ergibt es auch Sinn, gleich das doppelte Rezept zu kochen, zum Beispiel bei frischen Teigwaren oder Bolognese-Sauce. Ein Klassiker dabei ist die Lasagne. Das eher zeitaufwendige Gericht eignet sich wunderbar zum Einfrieren. Ich stelle die noch gefrorene Lasagne in den kalten Ofen und backe sie dann ein wenig länger als normal.

Selbstgemachte Tiefkühlpizza
Selbstgemachte Tiefkühlpizza

Selbstgemachte Tiefkühlpizza

Bei der Pizza, bzw. selbstgemachten Tiefkühlpizza verhält es sich ähnlich. Ich backe die Pizza nur mit Tomatensauce, also ohne Käse, Schinken und Co. vor. Lass sie abkühlen, belege sie mit Käse und z.B. Schinken und friere sie ein. Als Unterlage zum Einfrieren habe ich den Karton von Pizzaschachteln verwendet. (Ja, ab und zu lassen wir uns eine feine italienische Pizza nach Hause liefern). Etwas blöd ist, dass ich die Pizzas entweder mit Klarsichtfolie einwickeln oder sie in einen Gefrierbeutel packen muss. Den Gefrierbeutel kann ich gut mehrmals verwenden, aber mit der Klarsichtfolie geht das natürlich nicht. Wer Bienenwachstücher zu Haus hat, kann diese statt der Plastikfolie verwenden.

Auch hier verhält es sich wie bei den anderen „Sachen“, welche wir vorbereiten. Wenn du Zeit und Lust hast bereite ein wenig mehr zu, dann bist du vorbereitet für die stressigen Zeiten, wo keine Zeit zum Kochen bleibt oder einfach nur die Lust dazu fehlt. Dann müssen wir nicht auf die Fertigpizza von der Tankstelle zurückgreifen.

Selbstgemachte Tiefkühlpizza
Selbstgemachte Tiefkühlpizza

Tiefkühlgerichte – Wir retten, was zu retten ist

Und genau um diese Thema geht es in der aktuellen Rettung von der Gruppe „Wir retten, was zu retten ist“: Um einen zu zeigen, das Fertiggerichte, in diesem Fall, eben die Tiefkühlgerichte, auf einfache Art selbst gemacht werden können. Mir ist dabei wichtig euch einfache Tipps und Trick für diese Gerichte zu zeigen. Tiefkühlpizza ist dafür ein gutes Beispiel. Pizzateig kann einfach selbst gemacht werden, aber er braucht seine Zeit, bis er aufgegangen ist. Natürlich gibt es fertigen Pizzateig zu kaufen, aber das ist dann halt wieder ein Fertig- oder in diesem Fall, Halbfertigprodukt, welches wir vermeiden möchten.

Selbstgemachte Tiefkühlpizza
Selbstgemachte Tiefkühlpizza
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Rezept für selbstgemachte Tiefkühlpizza

Zutaten

  • 1 Portion selbstgemachten Pizzateig
  • 1 Portion selbstgemachte Pizzasauce
  • Belag nach Wahl

Anleitungen

  • Rolle den Pizzateig wie gewohnt aus und heize den Backofen vor. Ich empfehle einen Pizzastein bei 250 Grad zu verwenden.
  • Bestreiche die Pizzen mit der Pizzasauce und backe den Teig etwa zu 2/3 fertig.
  • Die vorgebackene Pizza ganz abkühlen lassen. Mit Käse und Belag belegen und auf einem Pizzakarton eingepackt einfrieren. Z.B. grosse Wachstücher, Gefriersäcke oder Klarsichtfolie dafür verwenden.
  • Zum Backen die Pizza aus dem Tiefkühler nehmen und den Backofen auf 250 Grad vorheizen. (Das beste Ergebnis habe ich, wenn die Pizza ca. 30 Minuten vor dem Backen aus dem Tiefkühler kommt.

Bei der Rettung mit dabei waren:

Barbaras Spielwiese – Chicken Nuggets, selbstgemacht
Cakes, Cookies and more – Selbstgemachte Tiefkühlpizza
Brotwein – Schlemmerfilet Bordelaise
Anna Antonia-Herzensangelegenheiten – Ragù, in etwa Bolognese, tk-tauglich
CorumBlog 2.0 – Schlemmerfilet – selbst gemacht
Cahama – Maultaschen mit Brenn(n)essel-Hackfüllung
Kaffeebohne – Kartoffel-Spinat-Auflauf

https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2024/04/Selbstgemachte-Tiefkuehlpizza-Titel-3.jpg 454 1300 Tamara https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.png Tamara2024-04-05 07:32:462024-04-05 08:39:18Selbstgemachte Tiefkühlpizza

Osterpinze

20. März 2024/12 Kommentare/von Tamara

Osterpinze wird je nach Region auch Osterpinza, Pinza oder Pinze genannt. Es ist ein traditionelles Ostergebäck aus den Regionen Österreich, Slowenien und Kroatien. Das Gebäck wird mit einem reichhaltigen Hefeteig hergestellt und wird drei mal tief eingeschnitten, um ein Kreuz zu formen, was symbolisch für die Dreifaltigkeit ist.

Osterpinze - Brötchen mit Schokolade
Osterpinze

Ostern und unsere Traditionen

Bei uns zählen die Osterfeiertage zu den höchsten Feiertagen, gefolgt von Weihnachten. Auch wenn vielen die Bedeutung des Kirchenjahres, wie auch mir, nicht mehr geläufig ist, so prägt es doch auch unseren Alltag und ist mit vielen Traditionen verbunden.

Der Osterhase und seine Spuren

Bei uns kommt der Osterhase schon seit meiner Kindheit vorbei und versteckt Osternesterchen im Garten. Dabei werden im Garten, oder bei schlechtem Wetter auch im Haus, für die Kinder Süssigkeiten, kleine Geschenke und auch bunte Ostereier versteckt. Die „Schnitzeljagd“ nach den Schokoladenhasen und gefärbten Eiern ist immer lustig und ein Highlight, das nicht nur kleine Kinder begeistert.

Das traditionelle Eierfärben

Natürlich gehört auch das Ostereierfärben zu den unverzichtbaren Traditionen. Wir bevorzugen dafür natürliche Farben aus Küche und Garten. Wie das Eierfärben mit natürlichen Zutaten funktioniert, verrate ich euch hier: Eier natürlich färben.

Eiertütschen – Ein spassiger Wettstreit

Mit den Ostereiern veranstalten wir jeweils ein „Eiertütschen“, dabei stossen zwei Personen ihre Ostereier gegeneinander, und das Ei, das nicht zerbricht, gewinnt.

Osterbäumchen – Frühling im Haus

Eine weitere schöne Tradition ist das Osterbäumchen oder die Osterzweige. Dafür werden einige Zeit vor Ostern Zweige von Obstbäumen geschnitten, die dann an Ostern im Haus erblühen. Sie werden bei uns mit ausgeblasenen Ostereiern dekoriert.

Brötchen mit Schokolade für Ostern - Osterpinze
Osterpinze

Rezept für Osterpinze

Im Rahmen des Synchronbackens auf dem Blog Kochtopf habe ich die Osterpinze zubereitet. Weiter unten, nach dem Rezept, findest du mehr dazu. Die Grundlage, bzw. das Rezept dafür habe ich vom Blog Chili und Ciabatta übernommen und dann ein paar kleine Anpassungen vorgenommen. Ich habe etwas weniger Hefe verwendet, dafür mehr Ei, und dem Teig Schokoladenstücke hinzugefügt. Die Brötchen sind trotz des reichhaltigen, schweren Teigs schön luftig und locker geworden. Sie schmecken besonders köstlich, wenn sie frisch sind, aber auch am nächsten Tag sind sie noch ein Genuss. Die Handhabung des Teigs ist einfach, er wird schön weich und geschmeidig. Der Hefeteig ist optimal aufgegangen. Um sicherzustellen, dass die Brötchen während des Backens an den richtigen Stellen aufreissen, ist es wichtig, die Stückgare einzuhalten.

Osterpinze - Ein Korb voll mit österreichischem Hefegebäck mit Schokolade.
Osterpinze
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Rezept für Osterpinze

Ein traditionelles österreichisches Gebäck aus einem reichhaltigen, luftigen Hefteig.
Gericht: Brot
Küche: Österreich
Suchbegriff: Hefeteig

Zutaten

Vorteig 1

  • 175 g Weissmehl
  • 25 g Frischhefe
  • 65 g Milch

Vorteig 2

  • Vorteig 1
  • 160 g Mehl
  • 35 g Milch
  • 35 g Zucker
  • 55 g Eigelb von 3 M (53+) Eiern

Hauptteig

  • Vorteig 2
  • 275 g Weizenmehl
  • 35 g Milch
  • 35 g Zucker
  • 100 g Eier ca 2 Eier Grösse M
  • 8 g Salz
  • 1 Vanille Schote Mark
  • 75 g Butter

Eiwasch

  • 1 Ei
  • 1 EL Milch
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Zucker

Anleitungen

Vorteig 1

  • Die Hefe in der Milch auflösen. Das Mehl darunter mischen. Zugedeckt 1 Stunde bei Raumtemperatur stehen lassen.

Vorteig 2

  • Alle Zutaten inkl. Vorteig miteinander zu einem Teig verrühren. 1 Stunde zugedeckt bei Raumtemperatur stehen lassen.

Hautpteig

  • Alle Zutaten, bis auf die Butter, mit der Haushaltsmaschine 5 Minuten auf der niedrigsten Stufe und 8 Minuten auf der nächst höheren Stufe kneten lassen und dabei die Butter in kleinen Stücken dazu geben. Der Teig sollte sich von der Schüssel lösen und ganz glatt sein. Wer mag gibt jetzt noch Schokoladenstücke dazu.
  • Zugedeckt nochmals 1 Stunde in aufgehen lassen.
  • Backofen auf 200 Grad vorheizen

Eiwasch

  • Alle Zutaten für den Eiwasch miteinander verrühren. Bis zur Verwendung im Kühlschrank aufbewahren.
  • Den Teig auf die Arbeitsfläche geben und in 10 ca. gleich schwere Stücke teilen. Die Teigstücke zu runden Brötchen formen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Abgedeckt 15 Minuten gehen lassen, dann mit Eiwasch bestreichen. 10 Minuten offen abtrocknen lassen, dann ein zweites Mal bestreichen. Weitere 10 – 15 Minuten gehen lassen.
  • Mit einer Schere drei mal tief einschneiden, damit die Pinza die typische Form erhält.
  • Für 15 bis 20 Minuten im vorgeheizten Backofen backen. Auf einem Gitter auskühlen lassen.

Notizen

 
Tipp 1: Beim Rezept bleiben Eiweisse übrig. Diese können zum Beispiel für den Mandelcake oder Kokosmakronen verwendet werden.
 
Tipp 2: Die ausgekratzte Vanilleschote für Vanillezucker verwenden. Dafür die Vanilleschote grosszügig mit Zucker bedecken und gut verschlossen aufbewahren.
Osterpinze
Osterpinze

Synchronbacken

Bis letzte Woche hatte ich keine Ahnung, was eine Osterpinze ist oder dass es sie überhaupt gibt. Aber das ist auch eine der Sachen, die ich am Synchronbacken mag. Ich entdecke neue Hefegebäcke und erweitere so jedes Mal meinen „Backhorizont“. Beim Synchronbacken auf dem Blog Kochtopf steht der Hefeteig im Fokus. Dabei experimentieren wir mit verschiedenen Rezepten, backen diese synchron (also gleichzeitig) und tauschen uns in den sozialen Medien darüber aus. Es ist eine grossartige Möglichkeit, sich mit anderen Hefeteigfans zu vernetzen und sich gegenseitig zu motivieren. Ich finde es sehr spannend, die verschiedenen Ergebnisse zu verfolgen und dabei auch neue Erkenntnisse über Hefeteig und Rezepte zu erhalten.

Osterpinze
Osterpinze

Mehr erfahren über das Synchronbacken der Osterpinze

Wenn du mehr über das Synchronbacken der Osterpinze erfahren möchtest, schau doch mal auf den teilnehmenden Blogs vorbei – dort findest du viele inspirierende Rezepte und Backgeschichten!

zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
Britta von Backmaedchen 1967
Caroline von Linal’s Backhimmel
Conny von Mein wunderbares Chaos
Tamara von Cakes, Cookies and more
Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum
Tina von Küchenmomente
Birgit M. von Backen mit Leidenschaft
Bettina von homemade & baked
Petra von genusswerke
Simone von zimtkringel
Sarah von Kinder, kommt essen!
Friederike von Fliederbaum
Nadja von Little Kitchen and more
Laura von Aus Lauras Küche
Sylvia von Mixgeschick

https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2024/03/Osterpinze-Titelbild.jpg 1067 1600 Tamara https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.png Tamara2024-03-20 09:00:002024-04-26 16:05:49Osterpinze

Einfaches Toastbrot

12. Februar 2024/1 Kommentar/von Tamara

Rezept für einfaches Toastbrot

Ich bin mir nicht sicher, woran es liegt, aber Toastbrot verbrauchen wir jede Menge, und das schon seit Jahren. Es ist praktisch, günstig und ist super haltbar. Aber wie immer ist es mit im Supermarkt gekauftem nicht ganz so einfach. Die fertigen Produkte enthalten häufig Zusatzstoffe, um die Ware haltbar und immer gleich schmeckend zu machen. Eine gute Alternative ist das Toastbrot vom Bäcker, aber das hat mich bei uns nicht so überzeugt.

Es gibt verschiedene Arten von Toastbrot bei uns zu kaufen: das normale, schweizerische Toastbrot und die grossen, flauschigen amerikanischen Toastbrote. Hierbei handelt es sich um die erstere Variante, die sich super für Sandwiches, Canapés, Tatar oder auch Schinken-Käse-Toast eignet.

Das Toastbrot kann sowohl in einer normalen Kastenform als auch in einer speziellen Toastbrotform gebacken werden. In der speziellen Form wird die Porung regelmässiger, so wie wir es vom gekauften Brot kennen, aber geschmacklich macht das keinen Unterschied.

Anschnitt einfaches Toastbrot
Einfaches Toastbrot

Rezept für Einfaches Toastbrot

Milch, Wasser, Hefe, Honig, Salz, Weissmehl und Pflanzenöl in der angegebenen Reihenfolge in die Rührschüssel einer Haushaltsmaschine geben. Den Teig für 3 Minuten auf der untersten Stufe und danach 5 Minuten auf der nächsten Stufe kneten lassen. (Der Teig kann alternativ auch von Hand geknetet werden. Dies dauert dann ca. 15 bis 20 Minuten.)

Den Teig zugedeckt für 1 Stunde bei Raumtemperatur (ca. 20 Grad) gehen lassen. Den Teig von Hand zu einem Rechteck formen und dann aufrollen.

Eine Toastbrotform einölen. (Alternativ kann auch eine grosse Cakeform verwendet werten). Den Teig in die vorbereitete Toastbrotform geben, zugedeckt nochmals 1 Stunde gehen lassen.

In der Zwischenzeit den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Das Toastbrot für 45 – 50 Minuten backen. Aus der Form nehmen und auf einem Gitter abkühlen lassen.

Je nach verwendeter Backform kann es sein, dass das Toastbrot aussen noch zu hell ist. Falls das der Fall ist, kann es im Backofen, ohne Form noch bis zur gewünschten Bräunung gebacken werden.

Einfaches Toastbrot im Anschnitt
Einfaches Toastbrot
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Einfaches Toastbrot

Ein einfaches Rezept für selbst gemachtes Toastbrot aus Hefeteig.
Zubereitungszeit2 Stunden Std. 10 Minuten Min.
Backzeit50 Minuten Min.
Gesamtzeit3 Stunden Std.
Gericht: Brot
Küche: Schweiz
Suchbegriff: Hefeteig, Toastbrot
Servings: 1 Brot

Kochutensilien

  • 1 Toastbrot oder Cakeform 30 x 10 x 10 cm

Zutaten

  • 220 g Milch
  • 145 g Wasser
  • 20 g Frische Hefe zerbröselt
  • 1 TL Honig
  • 12 g Salz
  • 600 g Weissmehl
  • 45 g Pflanzenöl z.B. Rapsöl

Anleitungen

  • Milch, Wasser, Hefe, Honig, Salz, Weissmehl und Pflanzenöl in der angegebenen Reihenfolge in die Rührschüssel einer Haushaltsmaschine geben. Den Teig für 3 Minuten auf der untersten Stufe und danach 5 Minuten auf der nächsten Stufe kneten lassen. (Der Teig kann alternativ auch von Hand geknetet werden. Dies dauert dann ca. 15 bis 20 Minuten.)
  • Den Teig zugedeckt für 1 Stunde bei Raumtemperatur (ca. Grad) gehen lassen. Den Teig von Hand zu einem Rechteck formen und dann aufrollen.
  • Eine Toastbrotform einölen. (Alternativ kann auch eine grosse Cakeform verwendet werten). Den Teig in die vorbereitete Toastbrotform geben, zugedeckt nochmals 1 Stunde gehen lassen.
  • In der Zwischenzeit den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Das Toastbrot für 45 – 50 Minuten backen. Aus der Form nehmen und auf einem Gitter abkühlen lassen

Notizen

Je nach verwendeter Backform kann es sein, dass das Toastbrot aussen noch zu hell ist. Falls das der Fall ist, kann es im Backofen, ohne Form noch bis zur gewünschten Bräunung gebacken werden.

Weitere Rezept mit Hefeteig findest du hier: Brot und Brötchen

Anschnitt einfaches Toastbrot
Einfaches Toastbrot
https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2024/02/Einfaches-Toastbrot.jpg 1067 1600 Tamara https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.png Tamara2024-02-12 08:36:002024-02-10 12:37:39Einfaches Toastbrot

Kougelhopf – Elsässer Hefe-Gugelhopf

24. Januar 2024/12 Kommentare/von Tamara

Synchronbacken – Kougelhopf

Hast du schon einmal die Magie des Hefeteigs erlebt? Die Verwandlung von wenigen Zutaten, meist nur Mehl, Wasser, Hefe und Salz, zu einem luftigen Teig? Der verlockende Duft und schliesslich der köstliche Geschmack eines frisch gebackenen Brotes sind einfach faszinierend. In diesem Beitrag geht es jedoch nicht um Brot, sondern um ein süsses Hefegebäck, genauer gesagt um den Kougelhopf – den Elsässer Hefe-Gugelhopf.

Kougelhopf - Elsässer Hefe-Gugelhopf
Kougelhopf – Elsässer Hefe-Gugelhopf

Gemeinsam backen beim Synchronbacken – Kougelhopf

Letztes Wochenende stand das Synchronbacken ganz im Zeichen des leckeren Hefe-Gugelhopfs aus dem Elsass. Diese regelmässige Aktion, organisiert vom Blog „Kochtopf„, bringt Hefeteig-Fans zusammen. Seit gut 9 Jahren bin ich fast immer mit dabei und habe in dieser Zeit nicht nur meine Backskills verbessert, sondern auch jede Menge neue Rezepte und Kniffe kennengelernt.

Kougelhopf- Gugelhopf aus dem Elsass

Beim Synchronbacken von „Kochtopf“ haben wir gemeinsam einen Kougelhopf, einen Hefe-Gugelhopf aus dem Elsass, gebacken. Wie es der Zufall wollte, waren wir vergangenes Wochenende im Elsass unterwegs und stiessen dabei auf eine originale Keramik-Gugelhopf-Form – da musste ich einfach zuschlagen! Anfangs hatte ich Bedenken, dass der Gugelhopf in der Form kleben bleiben könnte. Die Sorge war jedoch unbegründet, der Kuchen ist wunderbar geworden und hat sich ohne Probleme aus der Form gelöst. Dieses Mal hatte ich mich dazu entschieden, nur die Hälfte des Rezepts zu backen und wählte daher eine mittelgrosse Form. Das tat ich, weil ich unsicher war, ob die Familie überhaupt Interesse am Hefeteig-Gugelhopf hat.

Diese Sorge war unbegründet, denn der Kuchen war im Nu verschwunden – nicht zuletzt, weil ich statt der traditionellen Weinbeeren Schokoladenstückchen für den Teig verwendet hatte. Das Rezept ist einfach und eignet sich auch für Backanfänger. Es braucht dazu einfach etwas Geduld. Damit das Rezept auch euch gelingt habe ich meine Schritte für euch im Rezept genau notiert.

Kougelhopf - Elsässer Hefe-Gugelhopf
Kougelhopf – Elsässer Hefe-Gugelhopf

Die Kunst des Hefeteigs

Hefeteig ist wie die lebendige Seele in der Backstube. Seine Hauptbestandteile sind simpel – Mehl, Wasser, Hefe und Salz. Doch die wahre Magie liegt im Prozess. Die Hefe erwacht zum Leben, wenn sie mit Wasser und der oft warmen Umgebung in Berührung kommt, und beginnt die Mischung zu einem luftigen Teig zu verwandeln. Bei süssem Hefeteig kommen noch ein paar Zutaten hinzu. Für den Gugelhopf waren es Milch, Puderzucker, Eier und Butter. Der Kuchen ist mit diesem Rezept schön luftig und mürbe geworden.

Selbstgemachter Kougelhopf

Was macht den selbstgemachten Hefe-Gugelhopf so einzigartig? Abgesehen von der offensichtlichen Freude am Backen gibt es einige überzeugende Gründe, sich die Zeit für die Herstellung deines eigenen Hefeteigs zu nehmen. Einer davon ist die Kontrolle über die Zutaten. Du bestimmst die Qualität des Mehls und der Butter, die Frische der Eier und die Menge des Zuckers. Das Ergebnis? Ein Kuchen, der genau deinem Geschmack entspricht und frei von unnötigen Zusatzstoffen ist. Ein weiterer Vorteil des Selbstgemachten ist die Flexibilität. Du kannst experimentieren, neue Zutaten hinzufügen oder klassische Rezepte anpassen – sei es mit Schokoladenstückchen, Nüssen oder getrockneten Früchten.

Kougelhopf - Elsässer Hefe-Gugelhopf
Kougelhopf – Elsässer Hefe-Gugelhopf

Kougelhopf – Elsässer Hefe-Gugelhopf

Vorteig

Milch, Hefe und 50 g Mehl miteinander verrühren und zugedeckt für 30 Minuten stehen lassen.

Hauptteig

Den Vorteig und alle Zutaten bis und mit dem Ei in die Schüssel einer Haushaltsmaschine geben. Erst 4 Minuten auf der niedrigsten Stufe, danach 6 Minuten auf Stufe 1 kneten. Zugedeckt für 90 Minuten stehen lassen. Dem Teig die Schokoladenstückchen beigeben und den Teig nochmals für 2 Minuten auf niedrigster Stufe kneten lassen. Zugedeckt für 30 Minuten stehen lassen. Die Backform mit Butter ausstreichen und mit Mehl bestäuben. In jede Rille der Form eine Mandel legen. Den Teig zu einer Kugel wirken und ein Loch formen. In die vorbereitete Form legen und zugedeckt nochmals 90 Minuten aufgehen lassen.

Backen

Falls ihr eine Keramik-Form verwendet, diese in den kalten Ofen schieben und den Gugelhopf für 50 bis 60 Minuten bei 180 Grad im unteren Teil des Ofens backen. Falls ihr eine normale Form verwendet, den Backofen auf 180 Grad vorheizen und den Gugelhopf im unteren Teil des Ofens für ca. 45 Minuten backen.

Zutaten für Kougelhopf
Zutaten für Kougelhopf
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Kougelhopf – Elsässer Hefe-Gugelhopf

Ein luftiger und mürber Gugelhopf aus Hefeteig. Ich habe für den Teig Schokoladenstücke verwendet. Sie können ohne Probleme durch Rosinen ersetzt werden.
Zubereitungszeit4 Stunden Std.
Backzeit50 Minuten Min.
Gesamtzeit4 Stunden Std. 50 Minuten Min.
Gericht: Dessert
Küche: Frankreich
Suchbegriff: Hefeteig
Servings: 4 Portionen

Kochutensilien

  • 1 Gugelhopf-Form aus Keramik ca. 20 cm Durchmesser oder eine Gugelhopf-From aus Edelstahl

Zutaten

Vorteig

  • 50 g Weissmehl
  • 120 g zimmerwarme Milch
  • 10 g frische Hefe

Hautpteig

  • 200 g Weissmehl
  • 30 g Puderzucker
  • 1/2 TL Salz
  • 90 g zimmerwarme Butter
  • 1 Ei

Füllung

  • 50 g Schokoladenstückchen

Für die Backform

  • Butter
  • Mehl
  • Mandeln

Anleitungen

Vorteig

  • Milch, Hefe und 50 g Mehl miteinander verrühren und zugedeckt für 30 Minuten stehen lassen.

Hauptteig

  • Den Vorteig und alle Zutaten bis und mit dem Ei in die Schüssel einer Haushaltsmaschine geben. Erst 4 Minuten auf der niedrigsten Stufe, danach 6 Minuten auf Stufe 1 kneten.
  • Zugedeckt für 90 Minuten stehen lassen.
  • Dem Teig die Schokoladenstückchen beigeben und den Teig nochmals für 2 Minuten auf niedrigster Stufe kneten lassen.
  • Zugedeckt für 30 Minuten stehen lassen.
  • Die Backform mit Butter ausstreichen und mit Mehl bestäuben. In jede Rille der Form eine Mandel legen.
  • Den Teig zu einer Kugel wirken und ein Loch formen. In die vorbereitete Form legen und zugedeckt nochmals 90 Minuten aufgehen lassen.

Backen

  • Falls ihr eine Keramik-Form verwendet, diese in den kalten Ofen schieben und den Gugelhopf für 50 bis 60 Minuten bei 180 Grad im unteren Teil des Ofens backen.
  • Falls ihr eine normale Form verwendet, den Backofen auf 180 Grad vorheizen und den Gugelhopf im unteren Teil des Ofens für ca. 45 Minuten backen.

Notizen

Tipp: Falls der Gugelhopf nach dem lösen aus der Form zu hell ist, könnt ihr ihn im Backofen noch etwas „nachbacken“ lassen.
Kougelhopf - Elsässischer Gugelhopf
Kougelhopf

Beim Synchronbacken auch mit dabei waren:

zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
Simone von zimtkringel
Britta von Backmaedchen 1967
Caroline von Linal’s Backhimmel
Petra von Genusswerke
Regina von Bistroglobal
Katja von Kaffeebohne
Sarah von Kinder, kommt essen!
Susanne von magentratzerl
Ilka von Was machst du eigentlich so?!
Tina von Küchenmomente
Friederike von Fliederbaum
Sabine von Einfach Kochen und Mehr
Laura von Aus Lauras Küche

Lust auf mehr Hefeteigrezepte? Hier findest du meine Sammlung: Synchronbacken

https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2024/01/Kougelhopf-Titel.jpg 900 1600 Tamara https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.png Tamara2024-01-24 09:00:002024-03-20 09:15:22Kougelhopf – Elsässer Hefe-Gugelhopf
Rezept für Hausbrot mit verschiedenen Mehlsorten

Grundrezept Hausbrot

16. Oktober 2023/4 Kommentare/von Tamara

Selbstgemachtes Brot – Grundrezept für mein Hausbrot

Click here for the English version of the text

Brot gehört in unserer Umgebung mit zu den Grundnahrungsmitteln. Glücklich sind jene, die im Dorf noch eine Bäckerei haben, die wirklich gutes Brot backt. Leider ist das in der Zwischenzeit eine Seltenheit geworden und so kommt auch das Brot, welches wir in der nähren Umgebung kaufen können, aus einer Grossbäckerei. Das ist auch einer der Gründe, warum ich so gerne mein eigenes Brot backe. Es schmeckt nicht nur um Welten besser als die Brote aus dem Supermarkt, sondern kommt auch ohne Zusatzstoffe aus und ist durch eine längere Teigführung sogar bekömmlicher.

Grundrezept für Hausbrot
Hausbrot

Brotbacken – Einfach, aber wirkungsvoll

Manchmal sind es die einfachen Dinge im Leben, die den grössten Unterschied machen. Das Brotbacken ist ein perfektes Beispiel dafür. Selbst ohne superkomplizierte Rezepte können wir schmackhafte Brote backen und schon mit Aufgehzeiten ab 4 Stunden können wir die Verdaulichkeit unseres Brotes erheblich verbessern.

Das Hausbrot als Allrounder

Zum diesjährigen Tag des Brotes habe ich mich für das Grundrezept meines Hausbrotes entschieden. Es ist nicht nur köstlich und einfach in der Zubereitung, sondern auch sehr vielseitig. Es ermöglicht zum Beispiel auch, das verschiedene Mehlreste verwertet werden können, die in noch in den Schränken „herumliegen“. Das ist nicht nur nachhaltig, sondern führt auch zu interessanten Geschmacksvariationen.

Grundrezept Hausbrot

Das Grundrezept meines Hausbrotes besteht immer aus 500 g Mehl, ich gehe später noch darauf ein welches Mehl, 5g Frischhefe, 12 g Salz und je nach verwendetem Mehl zwischen 300 und 350 g Wasser. Es ist ein einfaches Brot und gelingt auch Anfängern. Es braucht einfach ein bisschen Übung, um abzuschätzen, wie viel Wasser in den Teig soll/darf/muss.Für die aktuelle Variante habe ich Bauernmehl, Vollkornmehl und einen kleinen Rest Ruchmehl verwendet. Je nach Wahl des Mehles ändert sich die Beschaffenheit des Brotes.

Rezept für Hausbrot mit verschiedenen Mehlsorten
Rezept drucken

Grundrezept für Hausbrot

Das Brot ist ganz einfach in der Zubereitung. Es können dafür auch gut Mehlreste verwertet werden, allerdings muss dabei je nach Mehlsorte die Wassermenge angepasst werden. Und falls Dinkelmehl verwendet wird sollte der Teig nicht zu lange geknetet werden.

Zutaten

  • 500 g Mehl z.B. Ruchmehl oder auch Mehlreste
  • 12 g Salz
  • 10 g frische Hefe *siehe Bemerkungen
  • 300 -350 ml Wasser

Anleitungen

  • 300 ml Wasser in die Rührschüssel geben. Salz und Hefe darin auflösen. Das Mehl dazu geben und für 4 Minuten auf der niedrigsten Stufe und danach 5 – 10 Minuten auf der 1. Stufe kneten lassen.
  • Falls nötig nach und nach noch etwas Wasser zugeben. Der Teig sollte sich, wenn er fertig ist fast ganz vom Boden lösen.
  • Den Teig für 4 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen. Zu einem Brot formen, auf ein auf Topfform zugeschnittenes Backpapier legen und nochmals für 30 Minuten gehen lassen. In der Zwischenzeit den Backofen mit dem Topf auf 240 Grad vorheizen.
  • Das Brot in den Topf legen. Deckel schliessen und für 30 Minuten backen. Den Deckel entfernen und die Temperatur auf 200 Grad einstellen. Das Brot nochmals für ca. 20 Minuten backen.
Rezept für Hausbrot mit verschiedenen Mehlsorten
Hausbrot

Homemade bread – Basic recipe for my home bread

English version

Bread is one of the staple foods in our environment. Lucky are those who still have a bakery in their village that bakes really good bread. Unfortunately, this has become a rarity in the meantime and the bread that we can buy in the local area comes from a large bakery. This is also one of the reasons why I like to bake my own bread. It not only tastes worlds better than the bread from the supermarket, but also comes without additives and is even more digestible due to a longer dough.

Bread baking – simple but effective

Sometimes it’s the simple things in life that make the biggest difference. Bread baking is a perfect example of this. Even without super complicated recipes, we can bake tasty breads and even with rise times as short as 4 hours, we can significantly improve the digestibility of our bread.

Hausbrot im Anschnitt
Hausbrot

The home bread as an all-rounder

For this year’s Day of Bread, I decided to use the basic recipe of my house bread. It is not only delicious and easy to prepare, but also very versatile. It also allows, for example, to utilize various flour scraps that are still „lying around“ in the cupboards. This is not only sustainable, but also leads to interesting flavor variations.

Basic recipe for home bread

It is a simple bread and succeeds even beginners. It just takes a bit of practice to estimate how much water should/must be in the dough.For the current version I used farmer’s flour, whole wheat flour and a small amount of „Ruch“ flour. Depending on the choice of flour, the texture of the bread changes.

The basic recipe of my house bread always consists of 500 g of flour, 5g of fresh yeast, 12 g of salt and between 300 and 350 g of water depending on the flour used.

Pour 300 ml of water into the mixing bowl. Dissolve the salt and yeast in it. Add the flour and knead for 4 minutes on the lowest speed and then 5 – 10 minutes on the 1st speed.

If necessary, gradually add a little more water. The dough should almost completely come off the bottom when it is ready.
Let the dough rise for 4 hours at room temperature.

Shape into a loaf, place on baking paper cut to fit pot shape, and let rise again for 30 minutes. In the meantime, preheat the oven with the pot to 240 degrees.

Wie immer wurde der Event zum Tag des Brotes vom Blog Kochtopf organisiert. Herzlichen Dank dafür.

Weitere Rezepte zum Thema findest du hier: Brot Rezepte

https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2023/10/Hausbrot-Grundrezept.jpg 1067 1600 Tamara https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.png Tamara2023-10-16 08:00:002023-10-05 08:25:43Grundrezept Hausbrot

Frühstücksbrötchen mit Roggenmehl

13. September 2023/8 Kommentare/von Tamara

Synchronbacken – Rezept für Frühstücksbrötchen mit Roggenmehl

Synchronbacken

Bei diesmaligen Synchronbacken vom Kochtopf haben wir ein Rezept von Pain de Martin nachgebacken. Eine Interpretation des Rezeptes findest du bei Küchenlatein. Martin schreibt in seinem Blog, dass bei Ihnen Roggenmehl, welches man im normal kaufen kann, bei ihnen nur aus 40 % Roggenmehl besteht und der Rest Weizenmehl ist. Ich habe mich darum entschieden, dass ich das Roggenvollkronmehl auch mit Weizenmehl zu vermischen. Roggenmehl gab es bei uns früher in verschiedenen „Ausführungen“ im Supermarkt zu kaufen. Als ich allerdings am Samstag vom Synchronbacken noch kurzfristig nach Roggenmehl suchte, war das gar nicht so einfach. Inzwischen bekommt man zwar allerlei „neuen“ Mehl, wie z.B. Reis- oder Mandelmehl im Supermarkt zu kaufen, dafür verschwinden alte Mehlsorten immer mehr. Natürlich wäre es sowieso besser, direkt in einer guten Mühle zu kaufen, spontan am Samstag klappt das aber leider nicht.

Ein weiteres Problem tauchte auf, als ich den Teig am Vorabend etwas zu lange bei Zimmertemperatur stehen liess und er nur knapp einer Übergare entging. Den Teig habe ich dann etwas später als geplant in den Kühlschrank gestellt. Am nächste Morgen liess sich mein etwas feuchter Teig nicht ausrollen. Ich habe es mir dann einfach gemacht und den Teig mit etwas Mehl von Hand in Form gebracht und die Brötchen dann einfach nur mit der Teigkarte abgestochen. Eine super einfache Methode, die irgendwie auch noch hübsch aussieht. Trotz der Herausforderungen, denen ich mich bei der Zubereitung meiner Frühstücksbrötchen mit Roggenmehl stellen musste, war das Ergebnis am Ende einfach köstlich und die Brötchen waren im Nu weg.

Frühstücksbrötchen mit Roggenmehl
Frühstücksbrötchen mit Roggenmehl

Roggenmehl

Das Roggenbrot in der Schweiz hat seinen Ursprung in der langen Geschichte des Roggenanbaus im Land. Im Laufe der Jahrhunderte verschiedene regionale Brot-Variationen entwickelt, die den regionalen Geschmack und die Vorlieben widerspiegeln. Das bekannteste Roggenbrot in der Schweiz ist das Walliser Roggenbrot, aber auch andere Regionen wie Graubünden und das Tessin haben ihre eigenen traditionellen Roggenbrotvarianten. Roggenmehl hat einen festen Bestandteil der Schweizer und wird in den hügeligen Regionen des Landes seit Jahrhunderten angebaut.

Frühstücksbrötchen mit Roggenmehl

Übernachtgare

Brot und Brötchen, welche mit „Übernachtgare“ des Teiges zubereitet werden haben verschiedene Vorteile. Dabei geht der Teig langsam, meist über Nacht auf. Dieser Prozess ermöglicht eine langsame und natürliche Fermentation des Teigs. Das führt zu verschiedenen Vorteilen wie: Geschmacksentwicklung, bessere Verträglichkeit, schönere Krustenbildung und längere Haltbarkeit. Ein weiterer Vorteil ist die Zeitersparnis am Morgen, wenn der Teig bereits zubereitet ist und noch Raumtemperatur annehmen kann, während der Ofen vorgeheizt wird.

Roggenbrötchen

Im Originalrezept werden die Frühstücksbrötchen noch in Sonnenblumenkernen gewälzt. Da das bei meiner Familie nicht so gut ankommt, habe ich diesen Schritt weggelassen. Aber natürlich könnt ihr die Saaten ganz einfach zu fügen, in dem ihr den Teig noch vor dem Teilen mit ihnen bestreut.

Roggenbrötchen
Frühstücks-Roggenbrötchen

Rezept für Frühstücksbrötchen mit Roggenmehl

Das Wasser in eine grosse Rührschüssel geben. Hefe und Honig darin auflösen. Die restlichen Zutaten dazu geben und alles miteinander verrühren, bis sich alles gut vermischt hat. Die Schüssel abdecken und den Teig für 1 bis 2 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen. Die abgedeckte Schüssel mit dem Teig über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Den Teig auf eine bemehlte Fläche geben und zu einem Rechteck von ca. 8 x 40 cm formen. Mit Mehl bestäuben. In der Zwischenzeit den Backofen so heiss wie möglich einstellen und ein Backblech mit aufheizen.

Das Blech auf eine Hitze resistente Fläche stellen und vom Teig mit einem Spatel „Brötchen“ abstechen. Diese auf das heisse Blech legen und sofort für ca. 15 Minuten backen. Brötchen herausnehmen und auf einem Gitter abkühlen lassen.

Frühstücksbrötchen mit Roggenmehl
Roggenbrötchen
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Frühstücksbrötchen mit Roggenmehl

Ein einfaches Brötchenrezept mit Übernachtgare.
Zubereitungszeit30 Minuten Min.
Gesamtzeit12 Stunden Std. 15 Minuten Min.
Gericht: Brot
Küche: Europa
Suchbegriff: Backen, Brot, Brötchen

Zutaten

  • 400 g Wasser
  • 10 g Hefe
  • 300 g Roggenmehl
  • 250 g Weissmehl
  • 10 g Salz
  • 25 g Honig

Anleitungen

  • Das Wasser in eine grosse Rührschüssel geben. Hefe und Honig darin auflösen. Die restlichen Zutaten dazu geben und alles miteinander verrühren, bis sich alles gut vermischt hat. Die Schüssel abdecken und den Teig für 1 bis 2 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen. Die abgedeckte Schüssel mit dem Teig über Nacht in den Kühlschrank stellen.
  • Den Teig auf eine bemehlte Fläche geben und zu einem Rechteck von ca. 8 x 40 cm formen. Mit Mehl bestäuben.
  • In der Zwischenzeit den Backofen so heiss wie möglich einstellen und ein Backblech mit aufheizen.
  • Das Blech auf eine Hitze resistente Fläche stellen und vom Teig mit einem Spatel "Brötchen" abstechen. Diese auf das heisse Blech legen und sofort für ca. 15 Minuten backen. Brötchen herausnehmen und auf einem Gitter abkühlen lassen.
Roggenbrötchen-Anschnitt
Roggenbrötchen-Anschnitt

Auch mit dabei beim Synchronbacken waren:

zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
Caroline von Linal’s Backhimmel
Britta von Backmaedchen 1967
Simone von zimtkringel
Ulrike von Küchenlatein
Tamara von Cakes, Cookies and more
Désirée von Momentgenuss
Petra von genusswerke
Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum
Ilka von Was machst du eigentlich so?!
Nadja von Little Kitchen and more
Laura von Aus Lauras Küche

Lust auf mehr? Hier findest du alle Rezepten von den Synchronbacken, bei welchen ich mit dabei war: Rezepte Synchronbacken.

https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2023/09/Roggenbroetchen.jpg 1067 1600 Tamara https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.png Tamara2023-09-13 09:00:002024-03-20 09:12:28Frühstücksbrötchen mit Roggenmehl

Matnakash – Armenisches Fladenbrot

24. Mai 2023/10 Kommentare/von Tamara

Synchronbacken – Rezept für Matnakash

Das Synchronbacken vom Kochtopf hat mich auch dieses Mal dazu verleitet ein mir unbekanntes Hefeteiggebäck auszuprobieren. Die armenische Küche ist für mich ein unbekanntes Gebiet. Bei meiner Recherche habe ich herausgefunden, dass grosse parallelen zu andern nahöstlichen Küchen bestehen. Die armenische Küche hat Ähnlichkeit mit den Küchen der Türkei, dem Iran und dem Libanon. Das betrifft sowohl die Zutaten wie auch die Zubereitungsstechnicken. So finden wir zum Beispiel Gerichte wie Kebab, Pilaw (Reisgericht) und Joghurt-basierte Saucen.

Matnakash
Matnakash

Ich wollte meiner Familie nicht einfach nur das Brot servieren und habe darum noch Lula Kebab, Muhammara, eine Paste aus Paprika und Walnüssen und ein Feta-Dip dazu.

Matnakash

Das traditionelle armenische Fladenbrot wird oft als Beilage zu verschiedenen Gerichten wie z. B. Suppen, Eintöpfen, Salaten und Fleischgerichten serviert. Manchmal wird es aber auch alleine mit Olivenöl gegessen. Ein vielseitiges Brot, welches in der armenischen Küche eine wichtige Rolle spielt.

Matnakash
Matnakash mit Dip

Wir haben ein Rezept von Bengingi nachgebacken. Das Rezept war einfach umzusetzen, wenn auch der Teig eher weich war und das, obwohl ich einen Teil des Weissmehls durch Vollkornmehl ersetzt habe. Es brauchte darum beim Formen etwas Öl oder Wasser, damit der Teig nicht an den Fingern klebt. Geschmeckt hat uns das Fladenbrot mit dem Vollkornmehl sehr gut und ich werde es sicher nochmals so backen.

Rezept für Matnakash – Armenisches Fladenbrot

Für den Vorteig alle Zutaten gut miteinander vermischen und zugedeckt für 12 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Am Backtag den Vorteig aus dem Kühlschrank nehmen. Alle Zutaten vom Hauptteig dazugeben und von Hand oder mit der Haushaltsmaschine 10 Minuten kneten bis der Teig weich und elastisch ist.

Zu einer festen Kugel formen. Eine Schüssel einölen. Den Teig zugedeckt aufs Doppelte aufgehen lassen. Den Backofen auf 230°C aufheizen. Den Teig auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Zu einem 2,5 cm dicken Oval formen. Das geht am besten mit den Händen. Zugedeckt nochmals 30 Minuten gehen lassen. Den Teig mit dem Ei-Wasser-Gemisch einstreichen. Mit den Fingern eine 2 cm dicken Rand eindrücken. Mit den Fingern ein „Gitter“ in den Teig drücken. Das Fladenbrot backen bis es goldbraun ist. Das dauert ca. 20 bis 25 Minuten. Aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen und servieren

Matnakash
Matnakash
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Matnakash – Armenisches Fladenbrot

Das traditionelle armenische Fladenbrot wird oft als Beilage zu verschiedenen Gerichten, wie z.B. Suppen, Eintöpfen, Salaten und Fleischgerichten serviert. Manchmal wird es aber auch alleine mit Olivenöl gegessen. Ein vielseitiges Brot, welches in der armenischen Küche eine wichtige Rolle spielt.
Vorbereitungszeit10 Minuten Min.
Zubereitungszeit30 Minuten Min.
Vorteig und Aufgehezeit18 Stunden Std.
Gericht: Brot
Küche: Armeinisch
Suchbegriff: Faldenbrot, Hefeteig, Länderküche
Servings: 1 Brot
Calories: 2000kcal

Zutaten

Vorteig

  • 150 g Weissmehl
  • 150 g Wasser
  • 10 g Zucker
  • 10 g Frischhefe

Hauptteig

  • Ganzer Vorteig von oben
  • 300 g Weissmehl
  • 125 g Vollkornmehl
  • 280 g lauwarmes Wasser
  • 10 g Salz

Zum Bestreichen

  • 1 Ei
  • 1 kleiner Schuss Wasser

Anleitungen

Vorteig

  • Für den Vorteig alle Zutaten gut miteinander vermischen und zugedeckt für 12 bis 18 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Hauptteig

  • Am Backtag den Vorteig aus dem Kühlschrank nehmen. Alle Zutaten vom Hauptteig dazugeben und von Hand oder mit der Haushaltsmaschine 10 Minuten kneten bis der Teig weich und elastisch ist.
  • Eine Schüssel einölen. Den Teig zugedeckt aufs Doppelte aufgehen lassen. Dies dauert ca. 2 ½ Stunden.
  • Den Backofen auf 230°C aufheizen.
  • Den Teig auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
  • Zu einem 2,5 cm dicken Oval formen. Das geht am besten mit den Händen und etwas Olivenöl. Zugedeckt nochmals 30 Minuten gehen lassen.
  • Mit den Fingern eine 2 cm dicken Rand eindrücken. Mit den Fingern ein "Gitter" in den Teig drücken.
  • Den Teig mit dem Ei-Wasser-Gemisch einstreichen.
  • Das Fladenbrot backen bis es goldbraun ist. Das dauert ca. 20 bis 25 Minuten.
  • Aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen und servieren
Matnakash
Matnakash

Beim diesem Synchronbacken waren mit dabei:

zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
Britta von Backmaedchen 1967
Caroline von Linal’s Backhimmel
Susanne von magentratzerl
Simone von zimtkringel
Sarah von Kinder, kommt essen!
Birgit M. von Backen mit Leidenschaft
Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum
Tina von Küchenmomente
Volker von Volkermampft
Shermin von Der magische Kessel
Laura von Aus Lauras Küche
Petra von Obers trifft Sahne
Petra von genusswerke
Nadja von Little Kitchen and more

https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2023/05/Matnakash-Titel.jpg 1067 1600 Tamara https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.png Tamara2023-05-24 09:00:002026-08-13 07:38:16Matnakash – Armenisches Fladenbrot
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