Focaccia Svizzera mit Polenta, Schweizer Käse und Cervelat

Saisonal und regional einkaufen ist nicht immer ganz einfach. Wenn wir im Februar durch die Gemüseabteilung gehen, gibt es dort viele Gemüsesorten zu kaufen, die im Moment einfach keine Saison haben. So sind z.B. Broccoli, Blumenkohl und Tomaten das ganze Jahr erhältlich und werden gefühlt auch von allen gekauft, ohne das dies gross hinterfragt wird. Klar kann die momentane Gemüseauswahl auch mal langweilig werden. In solchen Fällen greife ich gerne auf Schweizer Tiefkühlgemüse zurück.

Focaccia Svizzera

Saison haben unter anderem die folgenden Gemüsesorten:

Bodenkohlrabi, Chicorée, Chinakohl, Cicorino Rosso, Federkohl/Grünkohl, Karotte, Knoblauch, Knollensellerie, Kopfsalat grün/rot, Kürbis, Lauch, Nüsslisalat, Pastinake, Pfälzerrübe, Portulak, Radieschen, Rande, Rosenkohl, Rotkabis, Salate aus Hydroproduktion, Schalotte, Schnittlauch, Schwarzwurzel, Topinambur, Weisskabis, Wirz, Zuckerhut, Zwiebel

Foodblogs Schweiz

Für die Foodblogs Schweiz Challenge haben wir für euch 6 saisonale und regionale Zutaten in den Warenkorb gelegt. Diese waren:

Chicorée, Mais (Maisgriess, Maismehl, Polenta, Bramata), Äpfel, Federkohl, Rosmarin und Schweizer Käse

Für die Challenge habe ich Polenta, Schweizer Käse und Rosmarin ausgesucht und daraus ein Focaccia Svizzera gebacken. Die Polenta und den Rosmarin habe dafür in den Teig eingearbeitet. Die Focaccia habe ich mit Schweizer Käse, ich habe Tilsiter verwendet, und Cervelat belegt. Die Focaccia Svizzera, schmeckt lauwarm ganz wunderbar zum Apéro.

Rezept für Focaccia Svizzera mit Polenta, Schweizer Käse und Cervelat

Die Focaccia Svizzera wird mit einem Vorteig, einem Poolisch und einem Brühstück aus Polenta zubereitet. Das Brühstück verhindert, dass die Polenta zu viel Flüssigkeit aus dem Teig aufsaugt und die Focaccia später trocken wird. Der Teig ist eher feucht und löst sich beim Kneten nicht ganz von der Schüssel.

Der feuchte Teig wird nach der Gare mit den Fingern auf ein gut geöltes Blech gestrichen. Das Öl verhindert, dass das Focaccia nach dem Backen am Blech festklebt. Käse und Cervelat werden nach der Stückgare auf dem Teig verteilt und leicht eingedrückt.

Focaccia Svizzera

Rezept für Focaccia mit Polenta, Schweizer Käse und Cervelat

Das Focaccia Svizzera ist wird am Besten lauwarm zum Apèro serviert.

Zutaten

Poolish

  • 100 g Wasser
  • 100 g Mehl
  • 0.2 g Frischhefe

Brühstück

  • 100 g grobe Polenta
  • 200 g Wasser

Hautpteig

  • Poolish
  • Brühstück
  • 300 g Weissmehl
  • 1 Zweig Rosmarin fein gehackt
  • 5 g Frischhefe
  • 10 g Salz
  • 200 g Wasser

Belag

  • 150 g Tilsiter
  • 1 Cervelat

Anleitungen

Poolish

  • Für das Poolish Mehl, Wasser und 0.2 g Frischhefe in einem hohen Gefäss miteinander verrühren und zugedeckt für mind. 12 Stunden stehen lassen.

Brühstück

  • Das Wasser erhitzen und kochend über die Polenta giessen. Umrühren und ein paar Stunden quellen lassen.

Hauptteig

  • Alle Zutaten für den Hauptteig in die Schüssel der Haushaltsmaschine geben, dabei zuerst ca. 20 g Wasser zurückhalten und dieses bei Bedarf dazu geben.
  • Den Teig für 5 Minuten auf der niedrigsten Stufe kneten lassen und danach für 5 Minuten auf der zweiten Stufe auskneten. (Hinweis der Haushaltsmaschine beachten)
  • Den Teig zudecken und für ca. 2 Stunden aufgehen lassen. Dabei alle 30 Minuten von allen Seiten stretchen und falten.
  • Ein Backblech gut mit Olivenöl einölen. Den Teig darauf geben und mit den Fingern auf dem Blech ausstreichen, bis der Teig 1 cm dick ist. Mit Olivenöl bestreichen und zugedeckt nochmals 45 bis 60 Minuten gehen lassen.
  • Den Backofen auf 230 Grad (Unter- und Oberhitze) vorheizen.
  • Den Käse in Würfeli schneiden. Den Cervelat schälen, halbieren und in Scheiben schneiden. Alles auf dem Teig verteilen und mit den Fingern leicht in den Teig drücken.
  • 25 bis 30 Minuten backen. Etwas abkühlen lassen und lauwarm servieren.

Auf Foodblogs Schweiz findet ihr wie immer die Zusammenfassung zur Challenge, schaut vorbei und lasst euch inspirieren. Die Rezepte zu den vergangenen Challenges finde ihr hier: Rezepte Foodblogs Schweiz Challenge

Auch bei den anderen Foodblogs Schweiz Gründungsmitgliedern wurde etwas Feines für die Challenge zubereitet:

Marlene’s sweet things – Polenta Kuchen mit karamelisierten Äpfeln

Foodwerk.ch – Quark Pizokel

Möchtest du dir das Rezept für später merken? Nachfolgend habe ich einen Pin für die vorbereitet.

Brotbacken mit „Brot Huusgmacht“ – Rezept für Zürcher Brot

Buchbesprechung von „Brot Huusgmacht“ von Heddi Nieuwsma mit dem Rezept für Zürcher Brot

Ich bin immer neugierig, wenn neue Kochbücher erscheinen und so konnte ich auch nicht widerstehen, als die Anfrage vom Helvetiq Verlag kam, ob ich an einem Rezensionsexemplar interessiert sei. Ich habe mir nach dem Zufallsprinzip 2 Rezepte ausgesucht und sie nachgebacken. Dabei habe ich mich strikt an die Rezepte gehalten.

Das Buch „Brot Huusgmacht“

Der erste Eindruck vom Buch war sehr positiv. Ich liebe Kochbücher, mit „Lesebändchen“, festem Einband und einem grossem Umfang. Das Buch „Brot Huusgemacht“ ist eine Sammlung von Schweizer Brot Rezepten, angereichert mit Informationen zu den Broten und dem Bäckerhandwerk. Der Erhalt und die Bekanntmachung der Schweizer Rezepte ist ganz in meinem Sinn und sollte meiner Meinung nach mehr gefördert werden.

Beispiel Rezept aus „Brot Huusgmacht“


Die Kapitel

Im Kapitel „eine kleine Starthilfe“ finden wir zu Beginn des Buches Tipps und Tricks, allerlei Interessantes zum Brotbacken und ein Rezept für einen Sauerteig-Starter. Weiter geht es dann mit den folgenden Kapiteln:

  • Nationale Brote wie 1. August-Weggen, Zopf und Silserli
  • Kantonsbrote wie Pain Vaudois a la croix, Pane Ticinese und Luzernerbrot
  • Herzhafte regionale Brote und Hefekuchen wie St. Galler Bürli, Thurgauer Böllewegge und Fastenwähe
  • Süsse regionale Brote und Hefekuchen wie Birnbrot, Hefegugelhopf und Cuchaule

Brot Huusgmacht

HELVETIQ

Heddi Nieuwsma (Text)

Dorian Rollin (Fotos)

ISBN :9782940481774

Die Rezepte

Die Rezepte sind einfach gehalten und können auch von Anfängern im Brotbacken gut realisiert werden. Heddi Nieuwsma schreibt dazu: „Meine Perspektive aufs Backen ist die von jemandem, der zu Hause kocht, hochwertige Zutaten und köstliche, frisches Brot schätzt, aber nicht immer die Zeit (oder Geduld) für komplexe Rezepte hat. So lassen sich viele Rezepte ohne grossen Arbeits- und Zeitaufwand realisieren, haben dafür eher viel Hefe im Teig und kommen ohne Vorteig aus. Es finden sich aber auch Rezepte mit einer längeren Gare mit einem Vorteig und weniger Hefe im Buch. Zwei der Rezepte werden mit Sauerteig zubereitet.

Beispielrezept aus „Brot Huusgmacht“


Mein Fazit

Das Buch ist schön gestaltet und die Informationen rund um die Schweizer Brotwelt machen Lust auf mehr selbstgemachtes Brot. Die Rezepte in „Brot Huusgemacht“ sind einfach gehalten und werden bis auf ein paar Ausnahmen mit relativ viel Hefe zubereitet. Für Anfänger oder Einsteiger ins Brotbacken ist das super. Denn auch wenn ich inzwischen meist nur Brote mit einer längeren Gare, also mit weniger Hefe, backe, bin ich doch der Meinung, dass ein selbstgemachtes „schnelles“ Brot immer noch viel besser ist als ein Industrie-Brot aus dem Discounter. Wer Glück hat, der kann, wenn es mal schnell gehen muss, auf ein gutes Brot vom Bäcker zurückgreifen, aber das geht leider nicht immer.

Rezept für Zürcher Brot – Ruchbrot

Ausprobiert habe ich das Zürcherbrot und das Buurebrot. Das Rezept für das Zürcherbrot, welches den meisten von euch als Ruchbrot bekannt ist, habe ich für euch notiert. Die Zutaten entsprechen dem Rezept aus dem Buch. Die Anleitung habe ich mit meinen Worten geschrieben und dabei das Brot im Topf gebacken.

Rezept für Zürcher Brot – Ruchbrot

Das Zürcher Brot oder Ruchbrot ist ein einfaches Alltagsbrot, welches wunderbar zu einem Faustbrot verarbeitet werden kann, aber auch zum Frühstück oder zur Suppe gut schmeckt.

Zutaten

  • 500 g Ruchmehl
  • 12 g Salz
  • 10 g Frischhefe
  • 350 g Wasser laufwarm

Anleitungen

  • Die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen. (Achtung das Wasser darf nicht zu warm sein)
  • Das Mehl mit dem Salz vermischen, die Hefe-Wasser-Mischung dazu geben. 5 Minuten auf der niedrigsten Stufe kneten lassen, danach 5 Minuten auf Stufe 1 weiter kneten. (Der Teig kann natürlich auch von Hand geknetet werden, die dauert 10 bis 15 Minuten.)
  • Den Teig zugedeckt 3 Stunden bei ca. 20 Grad aufgehen lassen.
  • Den Teig aus der Schüssel nehmen, mit der Hand leicht entgasen und zu einem länglichen Laib formen. Den Teig auf ein auf Topfgrösse zugeschnittenes Backpapier legen. Zugedeckt nochmals eine Stunde aufgehen lassen.
  • Den Backofen mit dem Topf auf 240 Grad vorheizen.
  • Das Brot mit dem Backpapier in den Topf legen und quer einschneiden. Den Deckel auf den Topf geben und das Brot für 30 Minuten backen.
  • Den Deckel entfernen und in 10 bis 15 Minuten fertig backen.
  • Das Brot auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
Zürcher Brot

Lust auf mehr Brot? Hier findest du eine Sammlung Brot und Brötchen: Rezepte Brot und Brötchen.

Regionales Superfood Brot mit Leinsamen und Sonnenblumenkernen

#synchronbacken – regionales Superfood Brot mit Leinsamen und Sonnenblumenkernen

Vergangenes Wochenende fand eine weitere Ausgabe des Synchronbackens von Froms Snuggs Kitchen und dem Kochtopf statt. Ich habe nicht nachgezählt, aber ich habe bestimmt schon fast 50 mal an diesem spannenden Event mitgemacht. Die Rezepte dazu findest du hier: Rezepte Synchronbacken.

Superfood Brot mit Leinsamen und Sonnenblumenkernen
Superfood Brot mit Leinsamen und Sonnenblumenkernen

Das Rezept für dieses Synchronbacken haben wir von Chili und Ciabatta . Die Zubereitung des Teiges war war unproblematisch und einfach. Ich habe nur einen Drittel des Teiges zubereitet, da ich zuerst ausprobieren wollte, wie uns das Brot schmeckt. Ich habe das Rezept ein wenig abgeändert, noch Sonnenblumenkerne zu den Leinsamen gegeben und sowohl Ruch-, Weiss- und Vollkornmehl verwendet. Da es in meiner Küche mit nur knapp 19 Grad eher kühler ist, habe ich den Teig fast 3 Stunden gehen lassen, bevor ich ihn geformt habe. Das geformte Brot durfte danach nochmals etwas mehr als eine Stunde gehen. Das Brot habe ich im Topf gebacken, weil das bei meinem Backofen die zuverlässigste Methode zum Brotbacken ist.

Superfood Brot mit Leinsamen und Sonnenblumenkernen

Rezept für Superfood Brot mit Leinsamen und Sonnenblumenkerne

Alle Zutaten in die Schüssel der Küchenmaschine geben und 5 min auf dem Minimum kneten lassen. Danach 10 min auf Stufe 1 (eine Stufe höher als das Minimum) kneten lassen.

Bei Raumtemperatur zugedeckt um etwa das Doppelte aufgehen lassen. (Im Original-Rezept steht 1 Stunde. Bei mir hat es bei 19 Grad fast 3 Stunden gedauert.) Den Teig zu einer Kugel formen und auf eine bemeltes Backpapier legen. Zugedeckt 20 min ruhen lassen. Den Ball an drei Seiten etwas flach rollen, so das „Flügel“ entstehen. Diese der Reihe nach hochklappen. Die entstandenen Ecken zu einem Dreieck ausformen.

Ein Backpapier auf Topfgrösse zuschneiden. Das Brot mit den eingeschlagenen Teilen nach unten darauf legen. Das Brot mit Mehl bestauben und eine Stunde aufgehen lassen.Eine halbe Stunde vor dem Backen einen geeigneten Topf im Backofen auf 240 Grad vorheizen.

Das Brot parallel zu den Seiten einschneiden und vorsichtig mit dem Backpapier in den Topf legen. Den Topf mit dem Deckel verschliessen und das Brot 20 min so backen. Den Deckel entfernen und die Temperatur auf 200 Grad senken. Das Brot weiter 10 bis 15 Minuten fertig backen. Auf einem Gitter auskühlen lassen.

Superfood Brot mit Leinsamen und Sonnenblumenkernen
Superfood Brot mit Leinsamen und Sonnenblumenkernen
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Rezept für Superfood Brot mit Leinsamen und Sonnenblumenkerne

Der Hefeteig für das Superfood Brot wird mit Poolish und Brühstück zubereitet.
Gericht: Brot
Keyword: Brot, Hefeteig, Leinsamen, Sonnenblumenkerne, Vollkorn

Zutaten

Poolish

  • 50 g Ruchmehl
  • 65 g Wasser
  • 0.25 g Hefe

Brühstück

  • 25 g Leinsamen
  • 25 g Sonnenblumenkerne
  • 70 g Wasser

Zutaten Hauptteig

  • Poolish
  • Brühstück
  • 170 g Vollkornmehl
  • 100 g Weissmehl
  • 150 g Wasser
  • 3 g Hefe
  • 7 g Salz

Anleitungen

Poolish

  • Hefe, Wasser und Ruchmehl mit einander verrühren und zugedeckt bei Raumtemperatur 12 Stunden stehen lassen.

Brühstück

  • Leinsamen und Sonnenblumenkerne mit kochendem Wasser übergiessen. Abkühlen lassen und über Nacht im Kühlschrank quellen lassen.

Hauptteig

  • Alle Zutaten in die Schüssel der Küchenmaschine geben und 5 min auf dem Minimum kneten lassen. Danach 10 min auf Stufe 1 (eine Stufe höher als das Minimum) kneten lassen.
  • Bei Raumtemperatur zugedeckt um etwa das Doppelte aufgehen lassen. (Im Original-Rezept steht 1 Stunde. Bei mir hat es bei 19 Grad fast 3 Stunden gedauert.)
  • Den Teig zu einer Kugel formen und auf eine bemeltes Backpapier legen. Zugedeckt 20 min ruhen lassen.
  • Den Ball an drei Seiten etwas flach rollen, so das „Flügel“ entstehen. Diese der Reihe nach hochklappen. Die entstandenen Ecken zu einem Dreieck ausformen.
  • Ein Backpapier auf Topfgrösse zuschneiden. Das Brot mit den eingeschlagenen Teilen nach unten darauf legen. Das Brot mit Mehl bestauben und eine Stunde aufgehen lassen.
  • Eine halbe Stunde vor dem Backen einen geeigneten Topf im Backofen auf 240 Grad vorheizen.
  • Das Brot parallel zu den Seiten einschneiden und vorsichtig mit dem Backpapier in den Topf legen. Den Topf mit dem Deckel verschliessen und das Brot 20 min so backen. Den Deckel entfernen und die Temperatur auf 200 Grad senken. Das Brot weiter 10 bis 15 Minuten fertig backen.
  • Auf einem Gitter auskühlen lassen.

Notizen

*Neben der Hefemenge hat auch die Raumtemperatur einen Einfluss auf die Aufgehzeit. Man rechnet dabei, dass sie sich pro 5 Grad plus halbiert. Oder eben bei einer kälteren Temperatur entsprechend verlängert.
 
Leinsamen gelten als gesund. Sie enthalten viel gesunde Stoffe und tun auch dem Darm gut. Allerdings sollten sie in nicht zu grossen Mengen verzehrt werden. Also nicht das ganze Brot auf einmal essen. 😉

Beim Synchronbacken auch mit dabei waren:

zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
Sandra von From-Snuggs-Kitchen
Birgit M. von Backen mit Leidenschaft
Britta von Backmaedchen 1967
Désirée von Momentgenuss
Tina von Küchenmomente
Friederike von Fliederbaum
Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum
Tanja von Tanja’s „Süß & Herzhaft“
Ingrid von auchwas
Petra von genusswerke
Simone von zimtkringel
Dagmar von Dagmar brotecke
Tamara von Cakes, Cookies and more
Ilka von Was machst du eigentlich so?!
Volker von Volkermampft
Nora von Haferflocke – Der Blog
Wilma von Pane-Bistecca
Bettina von homemade & baked
Johanna von Dinkelliebe | Backblog Foodblog Genussblog
Anna von Frau M aus M
Manuela von Vive la rèduction!
Uschi von diebrotkrise
Geri von Lecker mit Geri

Ruchbrot aus dem Topf

Im neuen Brotback-Buch von Betty Bossi dreht sich alles ums Topfbrot. Beim im Topf gebratenen Brot wird die Kruste immer super knusprig und auch die Krumme perfekt. Dies geht wunderbar im Gusseisentopf, aber auch grosse Glasschalen eignen sich hervorragend dafür. Natürlich war ich neugierig auf das neue Brotbackbuch von Betty Bossi und habe mir das Buch gerne angeschaut.

Topfbrot


Das Buch Topfbrote vom Betty Bossi


Zu Beginn des Buches werden alle benötigten Schritte mit Zeichnungen erklärt, so dass beim Brotbacken nichts mehr schiefgehen kann. Die Rezepte sind vielseitig und die einzelnen Zubereitungsschritte werden gut erklärt. Im Kapitel „Lieblingsbrote“ finden wir „schnelle“ Brot, welche mit etwas mehr Hefe zubereitet werden. Darunter sind normale Brote wie Halbweiss- und Ruchbrot. Es gibt auch ausgefallene Sachen wie Marroni- oder Cervelatbrot. Für die Rezepte im Kapitel „Brote ohne Kneten“ braucht es dafür kaum Hefe, dafür aber etwas mehr Zeit. Diese Brote werden sehr aromatisch und der Aufwand, mal abgesehen von der Zeit die der Teig zum Aufgehen braucht, ist sehr gering.

Topfbrot


Ausprobiert habe ich das Ruchbrot und es in der Glasschale von Betty Bossi gebacken. Das Brot ist wunderbar knusprig geworden. Ich hatte nicht mehr so viel Hefe im Haus und habe darum das Brot mit weniger Hefe gebacken und dafür die Aufgehzeit etwas verlängert.

Topfbrote

So knusprig wie noch nie!

Betty Bossi

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Rezept für Ruchbrot aus dem Topf

Das einfache Ruchbrot wird im Topf gebacken, dabei wird die Kurste wunderbar knusprig.
Gericht: Brot
Land & Region: Schweiz
Keyword: Brotbacken, Hefeteig

Equipment

  • Geeignete Glasschüssel oder Gusseisentopf (Darauf achten, dass die Schüssel oder der Topf auch bei hohen Temperaturen in den Backofen düfen)

Zutaten

  • 500 g Ruchmehl
  • 1 3/4 TL Salz
  • 20 g frische Hefe (*siehe Bemerkungen)
  • 300 ml Wasser
  • 1 EL Honig

Anleitungen

  • Das Mehl mit dem Salz in einer Schüssel miteinander vermischen. Die Hefe darüber bröckeln und mit dem Mehl vermischen. Das Wasser und den Honig dazugeben und in ca. 5 Minuten mit der Küchenmaschine zu einem glatten Teig kneten.
  • Den Teig zugedeckt aufs Doppelte aufgehen lassen.
  • Den Teig flach drücken und zu einem Brot formen. Das Brot auf ein zugeschnittenes Backpapier legen und mit Mehl bestäuben. Zudecken und nochmals 30 Minuten aufgehen lassen.
  • In der Zwischenzeit den Topf mit dem Deckel in den Backofen schieben und auf 240 Grad vorheizen.
  • Das Brot einschneiden und mit dem Backpapier in den vorgeheizten Topf legen. Den Topf mit dem Deckel zudecken und in den Backofen schieben.
  • Das Brot 25 Minuten backen und dann den Deckel entfernen. In 15 Minuten fertig backen.
  • Das Brot aus dem Topf nehmen und auf einen Kuchengitter auskühlen lassen.

En Guete!

    Notizen

    • Ich habe die Hefemenge auf 10 Gramm reduziert und dafür die Aufgehzeit verlängert.

    Rezept für Grittibänz

    Dieses Wochenende haben wir beim #synchronbacken vom Kochtopf Grittibänz von „Besonders Gut“ gebacken. Mit Gritibänzen habe ich Erfahrung und die Rezepte von Besondersgut gelingen eigentlich immer. Da kann ja eigentlich nichts schief gehen, denkt man. Ausser vielleicht dem Formen der Bänzen. Ab und zu bringe ich ein paar schöne hin, aber meist geraten sie mir total aus der Form, weil ich zu ungeduldig beim Formen bin, zwei linke Hände habe oder der Ofentrieb einfach zu stark ist.

    Gritibänz - Hefeteig-Gebäck
    Grittibänz


    Meine Grittibänze vom Synchronbacken sind super lecker und wunderbar flauschig geworden. Der Ofentrieb war phänomenal. Etwas weniger wäre aber optisch etwas schöner gewesen. So sind sie wie immer etwas füllig geworden, was aber den Geschmack natürlich überhaupt nicht negativ beeinflusst. Der Grittibänz ist sogar so gut angekommen, dass ich ihn heute bereits wieder backen darf.

    Rezept für Grittibänz

    Für das Poolish am Vorabend Milch, Mehl und Frischhefe miteinander verrühren. Eine Stunde bei Raumtemperatur anspringen lassen und danach über Nacht in den Kühlschrank stellen.

    Für den Hauptteig die Milch, die Butter und das Poolish 1 Stunde vor dem Backen aus dem Kühlschrank nehmen. Milch, Frischhefe, Weissmehl, Salz und Zucker in die Schüssel der Haushaltsmaschine geben und für 5 Minuten auf der niedrigsten Stufe kneten lassen. Danach 5 Minuten auf Stufe 1 kneten. Die Butter in kleinen Stücken zum Teig geben und unterkneten. Den Teig nochmals für 5 bis 10 Minuten auf Stufe 1 Kneten lassen. Den Teig zugedeckt ca. 2 Stunden aufgehen lassen. Den Teig in drei Teile schneiden und zu Grittibänzen formen. Nochmals für 30 Minuten gehen lassen. In der Zwischenzeit den Backofen auf 180 Grad (Unter- und Oberhitze) vorheizen. Die Grittibänze mit verquirltem Ei bestreichen und für 20 bis 25 Minuten backen.

    Grittibänz - Hefeteig
    Grittibänz
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    Rezept für Grittibänz

    Der Grittibänz wird wunderbar flauschig und schmeckt einfach köstlich.
    Gericht: Brot
    Land & Region: Schweiz
    Keyword: Adventszeit, Hefeteig

    Zutaten

    Poolish/Vorteig

    • 110 g Milch
    • 100 g Weissmehl
    • 1 g Frischhefe

    Hauptteig

    • Poolish/Vorteig
    • 230 g Milch
    • 7 g Frischhefe
    • 400 g Weizen Weissmehl
    • 10 g Salz
    • 40 g Zucker
    • 55 g Butter weich

    Zum Bestreichen

    • 1 Ei

    Anleitungen

    Poolish

    • Am Vorabend Milch, Mehl und Frischhefe miteinander verrühren. Eine Stunde bei Raumtemperatur anspringen lassen und danach über Nacht in den Kühlschrank stellen.

    Hauptteig

    • Die Milch, die Butter und das Poolish 1 Stunde vor dem Backen aus dem Kühlschrank nehmen. Milch, Frischhefe, Weissmehl, Salz und Zucker in die Schüssel der Haushaltsmaschine geben und für 5 Minuten auf der niedrigsten Stufe kneten lassen. Danach 5 Minuten auf Stufe 1 kneten.
    • Die Butter in kleinen Stücken zum Teig geben und unterkneten. Den Teig nochmals für 5 bis 10 Minuten auf Stufe 1 Kneten lassen.
    • Den Teig zugedeckt ca. 2 Stunden aufgehen lassen.
    • Den Teig in drei Teile schneiden und zu Grittibänzen formen. Nochmals für 30 Minuten gehen lassen. In der Zwischenzeit den Backofen auf 180 Grad (Unter- und Oberhitze) vorheizen.
    • Die Grittibänze mit verquirltem Ei bestreichen und für 20 bis 25 Minuten backen.
    Grittibänz

    Beim Grittibänz Synchronbacken mit dabei waren:

    zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
    Britta von Backmaedchen 1967
    Geri von Lecker mit Geri
    Volker von volkermampft
    Simone von zimtkringel
    Thomas von esregionews
    Tina von Küchenmomente
    Karin von Food for Angels and Devils
    Ingrid von auchwas
    Bettina von homemade & baked
    Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum
    Tamara von Cakes, Cookies and more
    Ilka von Was machst du eigentlich so?!
    Sandra von From-Snuggs-Kitchen

    Grittibänz
    Frische Brot

    World Bread Day – Hirse UrDinkel Brot

    English version for the recipe „Hirse UrDinkel Brot“ below

    Auch wenn ich gerne schnelle Brote backe, so haben doch Brote mit etwas längerer Gare durchaus sehr viele Vorzüge. Dabei müssen diese Brote nicht zwingend komplizierter in der Zubereitung sein. Sie brauchen ganz einfach ein wenig mehr Zeit, das ist alles. Ich habe mich für den World Bread Day für ein einfaches Hirse UrDinkel Brot entschieden. Das Brot kommt mit 1 Gramm Hefe aus und geht über Nacht bei Zimmertemperatur.

    Hirse UrDinkel Brot

    Organisiert wird der Event zum World Bread Day sein 15 Jahren vom Kochtopf. Beim Synchronbacken vom Kochtopf mache ich seit Jahren fast jeden Monat mit, aber beim World Bread Day kommt mir komischerweise immer mal wieder etwas dazwischen. Auch dieses Jahr habe ich das Brot ganz knapp vor dem Termin gebacken. Vor sieben Jahren habe ich zum ersten Mal beim World Bread Day mitgemacht und ein Dinkelbrot mit Amaranth gebacken. In den Jahren darauf sind dann noch ein Weggen, ein Kümmelbrot, ein Dinkelbrot mit Leinsamen und im letzten Jahr das Marronibrot dazugekommen.

    Rezept für Hirse UrDinkel Brot

    Wenn trockene Zutaten wie Samen, Getreidekörner, Flocken oder Nüsse dem Brot zugefügt werden, empfiehlt es sich ein Brüh- oder Quellstück anzufertigen. Dies macht man, damit die Zutaten besser verträglich sind und das Brot am Schluss nicht zu trocken wird. Ich habe mich bei der Hirse für ein Brühstück entschieden, habe dabei aber etwas weniger Wasser als „normal“ verwendet, damit die Hirse im Brot noch spürbar ist.

    Brühstück

    Für das Brühstück habe ich die Hirse mit kochendem Wasser übergossen und so lange quellen lassen, bis die Hirse alles Wasser aufgesaugt hat. Das Brot kommt ohne Vorteig aus. Es wird aber nur mit einem Gramm frischer Hefe zubereitet und darf dann über Nacht bei Zimmertemperatur gehen. Die lange Gare bringt mehr Geschmack ins Brot und verringert auch die Phytinsäure im Brot, was das Brot verträglicher macht. Ein Phytinsäure-Überschuss sollte vermieden werden, damit wir das Eisen aus den eisenhaltigen Lebensmitteln bestmöglich verwerten können.

    UrDinkel

    Mit UrDinkel zu backen ist nicht schwierig. Man sollte dabei aber beachten, dass der Teig weniger lange geknetet wird und das der Teig gerne „fliesst“. Von daher empfiehlt es sich, das Brot in einem Garkörbchen oder in einer, mit einem bemelten Küchentuch ausgelegten, Schüssel aufgehen zu lassen.

    Hirse UrDinkel Brot

    Rezepf für Hirse UrDinkel Brot

    Rezept für ein gut bekömmliches Brot aus Hirse und UrDinkel. Das Brot wird am Abend vorbereitet und geht über Nacht auf.

    Zutaten

    Brühstück

    • 140 g Hirse ganz
    • 100 g Wasser kochend

    Hauptteig

    • Brühstück vorbereitet
    • 200 g UrDinkel Mehl hell
    • 200 g UrDinkel Vollkornmehl
    • 100 g Weissmehl
    • 10 g Salz
    • 1 g Hefe
    • 320 ml Wasser

    Zum Bestreuen

    • 3 EL Hirseflocken

    Anleitungen

    Brühstück

    • Für das Brühstück die Hirse mit kochendem Wasser übergiessen, nach dem Abkühlen zugedeckt in den Kühlschrank stellen und einige Stunden quellen lassen.

    Hauptteig

    • Das Brühstück mit dem Mehl, Salz, Hefe und Wasser zu einem Teig zusammenfügen und für 4 Minuten von der Haushaltsmaschine kneten lassen.
    • Den Teig zugedeckt über Nacht (12-14 Stunden) aufgehen lassen.
    • Das Brot auf etwas Mehl zu einem Brot formen und mit den Hirseflocken bestreuen. Ein Garkörbchen mit Mehl bestäuben und den Teig mit dem Verschluss nach unten in das Garkörbchen legen. Mit Hirseflocken bestreuen und zugedeckt für 30 Minuten aufgehen lassen.
    • In der Zwischenzeit einen Gusseisentopf (bitte Herstellerhinweise beachten) im Backofen auf 240 Grad aufheizen.
    • Das Brot in den Topf geben und zugedeckt für 30 Minuten backen. Den Deckel vom Topf nehmen und die Temperatur auf 200 Grad senken. Das Brot für 20 Minuten fertig backen.

    En Guete!

      Englisch version

      Hirse UrDinkel Brot

      Even though I like to bake fast breads, the ones with a longer riseing time have many advantages. These breads do not necessarily have to be more complicated to prepare. They simply need a little more time, that’s all. For World Bread Day, I have chosen a simple millet spelt bread. The bread gets by with 1 gram of yeast and goes overnight at room temperature.

      The World Bread Day event is organized by Kochtopf for 15 years. Seven years ago, I took part in World Bread Day for the first time and baked a spelt bread with amaranth. In the following years I added a Weggen, a caraway bread, a spelt bread with linseed and last year the marroni bread.

      Recipe for millet spelt bread

      If dry ingredients, such as seeds, grains, flakes or nuts, are added to the bread, it is recommended to make a scalding. This is done so that the ingredients are better tolerated and the bread does not become too dry at the end. I decided to use a scalding for the millet, but I used a little less water than „normal“ so that the millet is still perceptible in the bread.

      Scalding piece

      For the millet scalding, I poured boiling water over the millet and let it soak until the millet had absorbed all the water. The bread does not need any pre-dough. But it is prepared with only one gram of fresh yeast and can be left overnight at room temperature. That brings more taste to the bread and also reduces the phytic acid in the bread, which makes the bread more digestible. An excess of phytic acid should be avoided, so that we can make the best use of the iron from the foods.

      Spelt

      Baking with spelt is not difficult. However, you should note that the dough is not kneaded for as long and that the dough likes to „flow“, so it is recommended to let the bread rise in a basket or a bowl covered with a kitchen towel.

      Recipe for millet spelt bread

      Recipe for an easily digestible bread made from millet and original spelt. The bread is prepared in the evening and rises overnight.

      Zutaten

      Millet scalding

      • 140 g millet whole
      • 100 g water boiling

      Main dough

      • Millet scalding
      • 200 g spelt flour
      • 200 g spelt wholemeal flour
      • 100 g white flour
      • 10 g salt
      • 1 g yeast
      • 320 ml water

      To sprinkle

      • 3 tablespoons millet flakes

      Anleitungen

      Millet scalding

      • To make the millet scalding, pour boiling water over the millet, cover it and put it in the refrigerator after it has cooled down and let it swell for a few hours.

      Main dough

      • Mix the stock with the flour, salt, yeast and water to a dough and knead it for 4 minutes in the household machine.
      • Cover the dough and let it rise overnight (12-14 hours).
      • Form the bread into a loaf on some flour and sprinkle with the millet flakes. Dust a basket with flour and place the dough in the basket with the lid facing down. Sprinkle with millet flakes and let rise covered for 30 minutes.
      • In the meantime, heat up a cast iron pot (please follow the manufacturer’s instructions) in the oven to 240 degrees.
      • Put the bread into the pot and bake covered for 30 minutes. Take the lid off the pot and lower the temperature to 200 degrees. Bake the bread for 20 minutes.

      Pan Pizza – Rezept für Pfannenpizza

      Pan Pizza ist gerade ein grosser Trend in der USA. Und so ist bei King Arthur das Rezept für Pan Pizza, welches From Snuggs Kitchen und Kochtopf für das #synchronbacken ausgewählt haben, auch das Rezept des Jahres 2020.

      Pan Pizza – Pfannenpizza

      Rezept für Pan Pizza – Pfannenpizza

      Ich habe mich dieses Mal ans Rezept gehalten und nur etwas mit dem Mehl gespielt. Dafür habe ich einen kleinen Anteil des Weissmehls durch Vollkornmehl ersetzt. Mein Zeitplan war nicht so ideal, aber zum Schluss hat dann noch alles geklappt. Die cheesy Pan Pizza war fein, aber die dünne Pizza wird hier wohl der Favorit bleiben. Der Teig ist ganz einfach. Er wird nur zusammengerührt und dann wird er 4×4 mal gezogen und gefalten.

      Pan Pizza
      Pan Pizza
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      Rezept für Pan Pizza – Pfannenpizza

      Ein einfaches Rezept für eine Pfannenpizza (Pan Pizza). Der Hefeteig wird nur angerührt und gefalltet und kommt dann bis zu 72 Stunden in den Kühlschrank

      Equipment

      • Gusseisenpfanne, Durchmesser 25 bis 28 cm

      Zutaten

      Für den Teig

      • 200 g Weissmehl
      • 40 g Vollkornmehl
      • 3/4 TL Salz
      • 1/2 TL Trockenhefe
      • 170 g lauwarmes Wasser
      • 1 EL Olivenöl

      Fertigstellung / Belag

      • 1 1/2 EL Olivenöl für die Pfanne
      • 200 g Mozzarella in Stücke
      • 100 ml Tomatensauce

      Anleitungen

      Für den Teig

      • Alle Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben und mit einer Kelle oder einem Löffel verrühren, bis sich der Teig verbunden hat. Das dauert ca. 1 Minute. Zudecken und bei Raumtemperatur stehen lassen.
      • Nach 5 Minuten den Teig in der Schüssel 4x mal "strecken und falten", dabei die Schüssel jedes Mal um 90 Grad drehen. Diesen Vorgang nochmals 3-mal wiederholen. (So, dass der Teig 4×4 Mal gestreckt und gefaltet wurde)
      • Den Teig zugedeckt nochmals für 20 Minuten bei Raumtemperatur gehen lassen.
      • Danach darf der Teig zugedeckt 12 bis max. 72 Stunden in den Kühlschrank.

      Fertigstellen / Belag

      • Den Teig 3 Stunden vor dem Backen aus dem Kühlschrank nehmen. 1 1/2 EL Olivenöl in einer Gusseisenpfanne mit oberem Durchmesser 25 bis 28 cm (Der untere Durchmesser sollte ca. 23 cm sein) geben. Die Gusseisenpfanne mit dem Öl ausstreichen.
      • Den Teig in die Pfanne legen und den Teig einmal im Öl wenden. Den Teig mit den Fingern in der Pfanne verteilen. Der Teig muss den ganzen Pfannenboden bedecken. Den Teig zugedeckt für 2 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen.
      • 30 Minuten vor dem Backen einen Rost auf die unterste Schiene des Backofens stellen und einen Rost oben ca. 10 cm vom Heizelement entfernt einschieben. Den Backofen auf 230° vorheizen.
      • Die Pizza mit 1/2 des Mozzarellas bis zum Rand bestreuen. Die Tomatensauce darüber geben und mit dem restlichen Käse belegen.
      • Die Pan Pizza auf den untere Rost stellen und für ca. 20 Minuten backen. Wenn der Käse blubbert und die Ränder goldbraun sind ist die Pizza fertig. Falls die Pizza unten schon dunkel wird, aber oben noch hell ist, die Pfanne auf das obere Gitter stellen und fertig backen.
      • Die Pizza rasch aus der Pfanne nehmen und frisch geniessen.

      Auch mit dabei waren:

      zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
      Dominik von Salamico
      Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum
      Nora von Haferflocke – Der Blog
      Johanna von Dinkelliebe | Backblog Foodblog Genussblog
      Jeny von Jenny is baking
      Petra von Obers trifft Sahne
      Britta von Backmaedchen 1967
      Volker von Volkermampft
      Tina von Küchenmomente
      Simone von deliciousdishesaroundmykitchen
      Simone von zimtkringel
      Désirée von momentgenuss
      Martha von Bunte Küchenabenteuer
      Birgit M. von Backen mit Leidenschaft
      Britta von Brittas Kochbuch
      Geri von Lecker mit Geri
      Sandra von From-Snuggs-Kitchen
      Bettina von homemade & baked
      Ilka von Was machst du eigentlich so?!

      Weiter Rezept zum Event #synchronbacken findest du hier: Synchronbacken

      Butterkuchen aus Hefeteig

      Vergangenes Weekend haben wir mit Sandra von From Snuggs Kitchen und Zorra vom Kochtopf beim 50. #Synchronbacken Butterkuchen zubereitet. Die Vorgänge haben wir dabei zeitnah auf Instagram geteilt. Meine Abläufe findest du hier in den Stories. Dies ist übrigens das 32. Rezept, welches ich im Rahmen vom Synchronbacken veröffentliche.

      Rezept für Butterkuchen aus Hefeteig
      Butterkuchen aus Hefeteig

      Kuchen aus Hefeteig

      Diese Art von Hefeteigkuchen habe ich noch nie gebacken, auch wenn es etwas Ähnliches auch in der Schweiz gibt. Der Gâteau du Vully kommt aus der Region um den Murtensee. Er wird ähnlich zubereitet wie der vom Synchronbacken, aber als Belag hat er nicht nur Butter und Zucker, sondern auch noch Doppelrahm. Ich werde den Gâteau du Vully demnächst noch genauer vorstellen.

      Synchronbacken

      Für den Butterkuchen vom #synchronbacken habe ich mich weitgehend ans Rezept gehalten. Ich habe aber die Hälfte des Teiges noch mit Aprikosen belegt. Beide Varianten haben mir gut geschmeckt und besonders der Teil ohne Aprikosen ist bei unserem Jüngsten gut angekommen. Er hat es aber eher als süsses Brötli und nicht als Kuchen gegessen.

      Butterkuchen aus Hefeteig

      Rezept für Butterkuchen aus Hefeteig

      Der Butterkuchen ist sehr leicht, luftig und locker geworden. Als ich den Teig zubereitet habe, hätte ich nicht damit gerechnet, dass er diese Konsistenz, fast wie ein Rührkuchen, erhalten würden. Der Vorteig ging bei mir über Nacht kaum auf und der Hauptteig war am Anfang eine ziemlich zähe Sache. Erst als ich Zucker und Butter untergeknetet habe, ist der Teig, weiche und geschmeidig geworden.

      Das Rezept für dieses Synchronbacken stammt übrigens von „Hefe und mehr“ und das Rezept findest du hier.

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      Butterkuchen aus Hefeteig

      Der Butterkuchen aus Hefeteig wird schön locker und leicht. Er schmeckt am besten ganz frisch. Der Butterkuchen wird aus einem Vorteig mit Übernachtgare und einem Roux mit Milch zubereitet.
      Gericht: Hefeteig
      Land & Region: Deutschland
      Portionen: 4 Personen

      Zutaten

      Vorteig

      • 125 g Weissmehl
      • 80 g Wasser
      • 2 g Salz
      • 1 g Hefe

      Roux

      • 75 g Milch
      • 15 g Mehl Type 550

      Hauptteig

      • Vorteig
      • Roux
      • 260 g Weissmehl
      • 50 g Milch
      • 5 g Hefe
      • 60 g Ei
      • 50 g Butter
      • 20 g Zucker

      Belag

      • 30 g Butter
      • 40 g Zucker
      • 5 – 6 Stk. Aprikosen

      Anleitungen

      Vorteig

      • Alle Zutaten für den Vorteig verkneten und 1 Stunde bei Raumtemperatur stehen lassen. Danach den Vorteig für mindestens 12 Stunden in den Kühlschrank stellen.

      Roux

      • Für den Roux die kalte Milch mit dem Mehl verrühren, so das es keine Mehlklümpchen mehr hat. Die Masse unter Rühren erhitzen und rühren, bis der Roux eine Konsistenz von Pudding hat. Das dauert so ca. 3 Minuten. (Falls der Roux am Vortag zubereitet wird, soll er nach dem Abkühlen in den Kühlschrank.

      Hautpteig

      • Für den Hauptteig alle Zutaten, bis auf Butter und Zucker, miteinander verkneten. Der Teig ist ziemlich zäh. Diesen für 30 Minuten ruhen lassen und danach Butter und Zucker zugeben. Den Teig für ca. 7 Minuten von der Haushaltsmaschine kneten lassen. Der Teig wird dabei weicher und geschmeidig. Den Teig für ca. 1 Stunde bei Raumtemperatur aufgehen lassen.

      Belegen

      • Den Teig auf einem mit Backpapier belegtem Backblech zu einem Rechteck von etwa 40 cm x 20 cm ausrollen. Die kalte Butter in kleine Flocken teilen und tief in den Teig drücken. Den Zucker darüber streuen und eine Stunde gehen lassen. Wer mag, legt jetzt noch ein paar Aprikosen auf den Teig und drückt sie leicht an.

      Backen

      • Im auf 200°C vorgeheizten Backofen für ca. 15 min backen.
      Butterkuchen aus Hefeteig

      Beim 50. Synchronbacken mit dabei waren:

      zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
      Caroline von Linal’s Backhimmel
      Britta von Backmaedchen 1967
      Birgit von Birgit D
      Désirée von Momentgenuss
      Jenny von Jenny is baking
      Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum
      Tina von Küchenmomente
      Petra von Obers trifft Sahne
      Tanja von Tanja’s „Süß & Herzhaft“
      Simone von zimtkringel
      Geri von Lecker mit Geri
      Eva von evchenkocht
      Katrin von Summsis Hobbyküche
      Dagmar von Dagmar brotecke
      Birgit M. von Backen mit Leidenschaft
      Tamara von Cakes, Cookies and more
      Katja von Kaffeebohne
      Manuela von Vive la réduction!
      Martha von Bunte Küchenabenteuer
      Britta von Brittas Kochbuch
      Conny von Mein wunderbares Chaos

      Butterkuchen aus Hefeteig

      Synchronbacken – Ciabatta

      Dieses Weekend haben wieder ganz viele beim Synchronbacken von From Snuggs Kitchen und Kochtopf mitgemacht und Ciabatta gebacken. Dabei sind ganz unterschiedliche Brote entstanden. Wir haben dabei das Ciabatta nach King Arthur gebacken. Ich habe mich dieses Weekend etwas im Zeitplan vertan, aber zum Glück ging trotzdem alles gut.

      Ciabatta
      Ciabatta

      Synchronbacken – Ciabatta Rezept

      Für das #synchronciabatta habe ich am Samstag den Vorteig angerührt und ihn 14 Stunden bei Raumtemperatur stehen gelassen. Am nächsten Morgen wurde dann der Hauptteig geknetet. Bei den Zutaten habe ich mich ans Rezept gehalten und nur das Milchpulver weggelassen. Der Teig war dabei ziemlich weich und ich habe ihn 1 Stunde bei Raumtemperatur und dann 3 Stunden im Kühlschrank aufgehen lassen. Dies weil ich, wie bereits erwähnt, mich in der Zeit vertan hatte und zwischendurch weg musste.

      Ciabatta
      Ciabatta

      Das Formen der Ciabatta ging trotz der weichen Konsistenz des Teiges locker von der Hand. Optisch ist das Ciabatta sehr schön geworden, die Kruste war etwas zu weich geraten. Bei nächsten Mal würde ich die Backtemperatur und/oder die Backdauer etwas erhöhen. Die Krumm ist gut gelungen, sie ist schön weich, hätte aber noch etwas grobporiger sein können. Das Ciabatta war geschmacklich sehr gut. Für mich war es ein Ticken zu süss, daher würde ich den Zucker beim nächsten Mal reduzieren oder ganz weglassen.

      Ciabatta
      Ciabatta
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      Rezept für Ciabatta

      Ein wunderbares Brot für ein Sandwichs oder als Knoblauchbrot.

      Zutaten

      Vorteig

      • 180 g Weizenmehl
      • 225 g kaltes Wasser
      • 1/16 TL Trockenhefe

      Hauptteig

      • Vorteig von oben
      • 1 TL Trockenhefe
      • 180 g Weizenmehl
      • 1 1/4 TL Salz
      • 1 TL Zucker
      • 60 g lauwarmes Wasser
      • 25 g Olivenöl

      Anleitungen

      Vorteig

      • Die Zutaten für den Vorteig in eine Schüssel geben und gut vermischen. Zugedeckt bei Raumtemperatur über Nacht (bis zu 15 Stunden) gehen lassen.

      Hauptteig

      • Für den endgültigen Teig alle Zutaten und den Vorteig in die Schüssel der Küchenmaschine geben und bei mittlerer Geschwindigkeit für ca. 7 Minuten rühren. Der Teig soll dabei glatt, weich, glänzend und elastisch werden.
      • Den Teig zugedeckt für 1 Stunden bei Raumtemperatur und dann 3 Stunden im Kühlschrank gehen lassen, Nach einer Stunde den Teig entgasen. Das heisst die Luft aus dem Teig drücken.
      • Ein Backblech mit Backpapier belegen. Die Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben. Den Teig vorsichtig auf die Arbeitsfläche geben, dabei darauf achten, dass die Luft im Teig bleibt.
      • Den Teig halbieren. Ich habe dies mit einer Teigkarte gemacht. Es sollen zwei Teile, in der Grösse von ca. 25×10 cm, entstehen.
      • Die Teile vorsichtig aufs Blech legen, dabei je einen 6 cm Rand vom Blech einhalten. Zwischen den Teiglingen sollten ca. 10 cm Platz frei sein. Die Teigteile mit viel Mehl bestäuben.
      • Die geformten Ciabatta für ca. 60 Minuten bei Raumtemperatur gehen lassen. Gegen Ende der Gare den Ofen auf 220°C aufheizen.
      • Die Ciabatta vor dem Backen mit lauwarmen Wasser besprühen.
      • Die Ciabatta für ca. 20 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen.

      Beim Synchronbacken vom Ciabatta mit dabei waren:

      zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
      Britta von Backmaedchen 1967
      Désirée von Momentgenuss
      Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum
      Ilka von Was machst du eigentlich so?!
      Geri von Lecker mit Geri
      Tina von Küchenmomente
      Simone von zimtkringel
      Petra von Obers trifft Sahne
      Katja von Fambrenner
      Britta von Brittas Kochbuch
      Dani von Leberkassemmel
      Conny von Mein wunderbares Chaos
      Birgit M. von Backen mit Leidenschaft
      Manuela von Vive la réduction!
      Bettina von homemade & baked
      Tamara von Cakes, Cookies and more
      Tanja von Tanja’s „Süß & Herzhaft“
      Sandra von From-Snuggs-Kitchen
      Volker von Volkermampft
      Tanja von Miss Golosinas

      Ciabatta

      Babka mit Haselnusscreme

      Synchronbacken

      Dieses Weekend haben wir synchron Babka gebacken. Babka ist ein jüdisches Hefegebäck, welches traditionell mit Schokolade und Zimt gefüllt wird. From Snuggs Kitchen und Kochtopf haben sich dabei für die fruchtige Sommer-Babka von Sandra von Le Pétrin entschieden. Da wir die Füllung frei wählen durfte, habe ich eine mit Haselnusscreme gewählt.

      Babka mit Haselnusscreme

      Rezept für Babka mit Haselnusscreme

      Der Teig war nach der Zubereitung sehr geschmeidig und durfte nach einer Stunde bei Raumtemperatur die Nacht im Kühlschrank verbringen. Dort ging er leider kaum auf und wurde ziemlich hart. Ob mein Kühlschrank zu kalt ist? Nach 30 min bei Raumtemperatur habe ich den Teig dann trotzdem ausgerollt, mit Haselnusscreme bestrichen und aufgerollt. Nach weiteren 15 min im Kühlschrank wurde die Rolle halbiert, aufgezwirbelt und in eine Cakeform gepackt. Die Babka durfte danach noch ums Doppelte aufgehen. Was bei mir so ca. 2 1/2 Stunden gedauert hat. Im Ofen ging der Teig dann nochmals auf, so dass wir eine feinporige und luftige Babka geniessen durften.

      Die Babka hat uns besonders ganz frisch sehr gut geschmeckt, was natürlich auch mit der Füllung zusammenhing. Sie ist schön luftig und feinporig geworden. Alles in allem bin ich mit dem Rezept sehr zufrieden, obwohl es mit so einiges an Geduld abverlangt hat.

      Babka mit Haselnusscreme
      Babka mit Haselnusscreme
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      Rezept für Babka mit Haselnusscreme

      Ein Rezept für luftiges und feinporiges Babka mit einer Füllung aus Haselnusscreme. Der Hefeteig wird über Nacht im Kühlschrank aufbewahrt. Das jüdische Hefegebäck schmeckt am besten ganz frisch.
      Gericht: Frühstück
      Keyword: Brot, Haselnüsse, Süsses

      Zutaten

      Hefeteig

      • 240 g Weizenmehl
      • 10 g Maisstärke
      • 3 g Salz
      • 30 g Zucker
      • 1 EL Vanillezucker
      • 7 g Frischhefe
      • 50 g lauwarmes Wasser
      • 75 g Milch
      • 45 g Butter

      Füllung

      • 100 g Haselnusscreme

      Anleitungen

      Hefeteig

      • Alle Zutaten ausser die Butter in die Rührschüssel geben und so lange kneten bis sich die Zutaten verbunden haben und im Teig eine Spannung entsteht.
      • Die Butter in kleinen Stücken portionenweise unter den Teig kneten. Wenn die ganze Butter mit dem Teig verbunden ist, den Teig für ca. 10 Minuten miteinander verkneten.
      • Den Teig zugedeckt für 1 Stunde bei Raumtemperatur gehen lassen.
      • Danach den Teig über Nacht in den Kühlschrank stellen.
      • Den Teig 30 Minuten vor der Verarbeitung aus dem Kühlschrank nehmen.

      Füllung

      • Den Teig zu einem Rechteck von 35 x 30 cm auswallen.
      • Die Haselnusscreme auf dem ausgewallten Teig verstreichen, dabei rundherum einen Rand von ca. 2 cm auslassen.
      • Den Teig von der Längsseite aus satt aufrollen und die Rolle für ca. 15 Minuten in den Kühlschrank stellen.
      • Die Rolle halbieren und mit beiden Öffnungen nach oben verzwirbeln. Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Cakeform (ca. 30 cm lang) legen und zugedeckt ums Doppelte aufgehen lassen. (Dies hat bei mir ca. 2 1/2 Stunden gedauert.
      • Die Babka im auf 200 Grad vorgeheizten Backofen für ca. 30 Minuten backen.
      • Aus der Cakeform heben und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

      En Guete!

        Auch mit dabei beim Synchronbacken waren:

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        Babka mit Haselnusscreme

        Weitere Rezepte für Hefeteig findest du hier: Synchronbacken