Samichlaus Brot aus Globis Winterbackbuch

Adventskalender, Buchbesprechung und Verlosung

Globis Winterbackbuch

Im „Globis Winterbackbuch“ finden wir 70 Rezepte für die kalte Jahreszeit von Bäcker Lukas Imseng aus Saas-Fee. So gibt es zum Beispiel Klauskopf-Brot, Zimtspritzgebäck, Liebesäpfel, Aprikosentannenbaum, Schneemänner, Engelsaugen, Kürbiskonfi, Gugelhöpfli mit Erbsen, kandierte Früchte, Schoko-Salami und Gingerman aus England zu entdecken. Das Klauskopf-Brot habe ich gleich nachgebacken. Mit den tollen Anleitungen von Globi war das gar kein Problem.

Globis Winterbackbuch

Globis Winterbackbuch Walter Pfenninger (Illustrator/in)
Marc Zollinger
Lukas Imseng

Orell Füssli Verlag

ISBN 978-3-85703-132-8

Die Rezepte sind mit Zeichnungen von Globi und seinen Backwerken bezaubernd illustriert. Die einzelnen Zubereitungsschritte werden mit Texten und Bildern erklärt. So, dass beim Backen eigentlich nichts schiefgehen kann.

Die Rezepte sind je nach Schwierigkeitsgrad mit bis zu drei Hauben gekennzeichnet. So finden Anfänger und Fortgeschrittene das geeignete Rezept. Mit im Buch ist auch ein Globi Tortenaufleger aus Fondant.

Hier findest du weitere Post rund um Globi: Globi und die Demokratie, Globi-Guetzli, Backen mit Globi, Globis grosses Frühstückbuch.

Rezept und Anleitung für Samichlaus Brot (Nikolaus Brot) aus dem Globi Winterbackbuch
Samichlaus Brot

Rezept für Samichlaus Brot

Die Anleitung von Globi für das Samichlaus Brot hat wunderbar funktioniert. Der Teig hat uns gut geschmeckt, könnte für unseren Geschmack aber etwas mehr Salz und etwas weniger Hefe enthalten. So habe ich dann bei der Zubereitung die Hefe auf 10 Gramm reduziert und 3 schöne Prisen Salz zum Teig gegeben. Meine Änderungen habe ich im Rezept in Klammern notiert.

Rezept für Samichlaus Brot (Nikolaus Brot) nach Globi

Das Samichlaus Brot wird mit süssem Hefeteig zubereitet. Das süsse Brot schmeckt frisch zubereitet am Besten
Vorbereitungszeit1 Std.
Zubereitungszeit15 Min.
Backzeit30 Min.
Arbeitszeit1 Std. 45 Min.
Gericht: Brot
Land & Region: Schweiz
Keyword: Grittibänz, Samichlaus
Portionen: 1 Stück
Kalorien: 2000kcal

Zutaten

Für den Teig

  • 350 g Mehl
  • 50 g Butter , weich, in Stücken
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz (ich habe 2-3 Prisen Salz verwendet)
  • 150 ml lauwarme Milch
  • 60 g Zucker
  • 40 g Hefe (ich habe nur 10 g frische Hefe verwendet)

Für die Verzierung

  • 1 Ei
  • rote Lebensmittelfarbe
  • 2 Rosinen

Anleitungen

  • Mehl, Zucker Salz in einer Schüssel vermischen. Die Hefe in der Milch auflösen und zusammen mit dem Butter und einem Ei in die Schüssel geben. Den Teig kneten bis er geschmeidig ist. (Dies hat bei mir mit der Küchenmaschine ca. 6 Minuten gedauert.
  • Den Teig zugedeckt ums Doppelte aufgehen lassen. Dies Dauert bei voller Hefemenge ca. 1 Stunden. (Bei nur 10 g Hefe es bei mir knapp 4 Stunden gedauert. Die Aufgehzeit variiert je nach Raumtemperatur und Hefemenge)
  • Den Teig halbieren und je, auf etwas Mehl, eiförmig 1 cm dick auswallen. Ein Teil dient als Unterlage. Den zweiten Teil nach der Bilderanleitung schneiden und auf der Unterlage platzieren.
    Anleitung Samichlaus Brot

Für die Verzierung

  • Das Ei aufschlagen und verquirlen. Auf zwei Schalen verteilen. Ein Teil mit der Lebensmittelfarbe einfärben. Den Samichlaus mit dem Ei bestreichen.
  • Den Samichlaus im auf 175 Grad (Ober- und Unterhitze) vorgeheizten Ofen für ca. 30 backen.

Samichlaus Brot aus dem Globi Winterbackbuch
Samichlaus Brot

Adventskalender

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Ablauf des Wettbewerbs: Durch Senden des Formulars bis zum Einsendeschluss vom 25.12.2019, nehmen Sie am Wettbewerb teil. Unter allen Teilnehmenden mit der richtigen Antwort werden eine Woche nach Einsendeschluss durch Zufallsverlosung die Gewinner ermittelt. Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt.

Gratisteilnahme: Mit der Teilnahme am Wettbewerb ist kein Kaufzwang verbunden.

Weitere Bestimmungen: Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über den Wettbewerb wird – ausser mit den Gewinnern – keine Korrespondenz geführt. Die per Kontaktformular übermittelten Daten werden nur im Rahmen des Gewinnspiels verwendet und nach der Auslosung des Wettbewerbs gelöscht. Doppelte Einsendungen werden gelöscht.

Rezept für Samichlaus (Nikolaus) Brot aus Hefeteig.
Rezept für Samichlaus (Nikolaus) Brot aus Hefeteig.

Rezept für Laugenbrötchen

Rezept mit Verlosung/Werbung

Wir mögen Laugenbrötchen sehr gerne. Ich bereite sie einfachheitshalber mit einer Lauge aus Backnatron zu. Der Umgang mit der Lauge aus Backnatron einfacher und Backnatron können wir in fast jedem Supermarkt kaufen. Was das spontane Backen natürlich vereinfacht.

Rezept für Laugenbrötchen aus selbstgemachtem Hefeteig
Laugenbrötchen

Rezept für verzierte Laugenbrötchen

Die Brötchen werden aus einem einfachen Hefeteig zubereitet. Er ist schnell vorbereitet, braucht aber je nach Raumtemperatur ein paar Stunden Zeit, bis er aufs Doppelte aufgegangen ist. Die Laugenbrötchen können mit einem Guetzli-Ausstecher ganz einfach verziert werden. Dazu drückt man den Ausstecher, nachdem die Brötchen in der Lauge gebadet haben, einfach in den Teig und lässt die Brötchen danach noch ca. 30 Minuten aufgehen, bevor sie dann in den vorgeheizten Ofen geschoben werden. Hier findest du weitere Rezepte für Laugengebäck.

Rezept für Laugenbrötchen aus selbstgemachtem Hefeteig
Laugenbrötchen

Rezept für Laugenbrötchen

Ein Rezept für Laugenbrötchen mit selbstgemachtem Hefeteig. Die Brötchen werden in einer Lauge aus Backnatron kurz erhitzt.
Vorbereitungszeit15 Min.
Zubereitungszeit4 Stdn.
Backzeit20 Min.
Gericht: Brot
Keyword: Backnatron, Brötchen, Hefeteig
Portionen: 12 Stück
Kalorien: 250kcal
Autor: Tamara

Zutaten

Hefeteig

  • 500 g Weissmehl
  • 1 1/2 TL Salz
  • 10 g Hefe
  • 300 bis 330 ml Wasser. lauwarm

Lauge

  • 500 ml Wasser
  • 30 g Backnatron
  • 1 TL Salz

Anleitungen

Hefeteig

  • Mehl und Salz in eine Schüssel geben. Die Hefe darüber bröseln. 300 ml Wasser dazugeben und zu einem geschmeidigen Teig kneten. Falls der Teig zu trocken ist, noch etwas Wasser dazu geben. Den Teig zugedeckt bei Raumtemperatur ums Doppelte aufgehen lassen.
  • Den Teig ca. 1 cm dick auswallen und in ca. 12 gleich grosse Stücke schneiden.

Brötchen fertigstellen

  • Für die Backnatronlauge alle Zutaten aufkochen. Die Herdplatte ausstellen und die Teigstücke je ca. 3 Sekunde in der Lauge baden. Nass auf ein mit Packpapier belegtes Blech legen. Mit einem Ausstecher Motive eindrücken. Nochmals 30 Minuten aufgehen lassen.
  • Den Backofen auf 190 Grad vorheizen und die Brötchen ca. 20 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter abkühlen lassen.

Lauge hat eine ätzende Wirkung und gehört nicht in Kinderhände.


    Adventskalender

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    Dr. Oetker hat für den Cakes, Cookies and more Adventskalender ein tolles Backpäckchen gefüllt mit Dr. Oetker-Produkten und dem neuen Dr. Oetker Backbuch „Garten“ zur Verfügung gestellt.

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    Rezept für Laugenbrötchen aus Hefeteig
    Rezept für Laugenbrötchen aus Hefeteig
    Selbstgemachtes Marronibrot

    Marronibrot aus dem Topf

    Hast du schon einmal selbst ein Brot gebacken? Für mich ist es immer wieder eine tolle Erfahrung, ein Brot zu backen. Das Kneten des Teiges ist eine Handarbeit, welche ich als sehr beruhigend empfinde. Und der Duft des fertigen Brotes, das Knistern der Kruste und der Genuss des Brotes, ist einfach wunderbar.

    Selbstgemachtes Brot mit Marroni (Esskastanien), welches im Gusseisentopf gebacken wurde.
    Selbstgemachtes Marronibrot

    World Bread Day 2019

    Der World Bread Day wird jedes Jahr am 16. Oktober gefeiert. Der Tag wurde von einer internationalen Union der Bäcker ins Leben gerufen und soll die Beachtung auf das Brot, eins unserer Grundnahrungsmittel, lenken. Brot ist eines der ältesten zubereiteten Lebensmittel. Es gilt als Grundnahrungsmittel in vielen Ländern und hat in vielen Kulturen eine Bedeutung, die über die Ernährung hinausgeht.

    Selbstgemachtes Brot mit Marroni (Esskastanien), welches im Gusseisentopf gebacken wurde.
    Marronibrot

    Weltbrottag

    Zorra vom Kochtopf organisiert bereits zum 14. mal einen Event zum Tag des Brotes, bei welchem jedes Jahr Blogger aus diversen Ländern teilnehmen. Vor 6 Jahren habe ich zum ersten Mal dabei mitgemacht und 4-mal an diesem Event teilgenommen. Hier geht es zu meinen Rezept für den Weltbrottag.

    Letztes Jahr konnte ich allerdings nicht am Event teilnehmen, da ich zu dieser Zeit meinen Urlaub im Süden verbracht habe. Lustigerweise, oder eher traurigerweise, hat letztes Jahr kein Blog aus der Schweiz teilgenommen, das durfte dieses Jahr nicht mehr passieren. 😉

    Rezept für Marronibrot

    Für den World Bread Day 2019 habe ich mich für ein Marronibrot entschieden. Ich liebe Marroni in allen möglichen Varianten und da sie im Moment gerade Saison haben, geniesse ich sie so oft wie möglich.

    Selbstgemachtes Brot mit Marroni (Esskastanien), welches im Gusseisentopf gebacken wurde.
    Marronibrot im Anschnitt
    Selbstgemachtes Marronibrot
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    5 von 2 Bewertungen

    Rezept für Marronibrot aus demTopf

    Ein herbstliches Brot, welches im Gusseisentopf gebacken wird und so in jedem Backofen schön knusprig wird. Der selbstgemachte Hefeteig wird mit Marronis angereichert.
    Vorbereitungszeit20 Min.
    Zubereitungszeit4 Min.
    Backzeit40 Min.
    Gericht: Brot
    Land & Region: Schweiz
    Keyword: Brotbacken, Herbst, Marroni
    Portionen: 16 Stücke
    Kalorien: 150kcal

    Zutaten

    • 400 g Weissmehl
    • 200 g Vollkornmehl
    • 350 bis 400 ml Wasser
    • 8 g Hefe frisch
    • 100 g pürierte gekochte Marroni
    • 15 g Salz
    • 200 g gekochte Marroni

    Anleitungen

    • Mehl, Hefe, Wasser, pürierte Marroni und Salz in eine Schüssel geben. Ca. 350 ml Wasser zum Teig geben und zu einem geschmeidigen Teig kneten, falls nötig das restliche Wasser schluckweise dazugeben. Den Teig für 10 min mit der Küchenmaschine kneten.
    • Die gekochten Marroni grob hacken und unter den Teig mischen. Den Teig mit einem Küchentuch zudecken und ums Doppelte aufgehen lassen. (Die Aufgehzeit variiert je nach Raumtemperatur. Bei mir hat das Aufgehen ca. 4 Stunden gedauert.)
    • Den Backofen mit einem Gusseisentopf mit Deckel auf 240 Grad (Unter- und Oberhitze) aufheizen. Den Teig zu einem Brot formen, in ein bemehltes Garkörbchen geben und zugedeckt nochmals 30 Minuten aufgehen lassen.
    • Das Brot im geschlossenen Gusseisentopf für 30 Minuten backen.
    • Den Deckel entfernen, die Ofentemperatur auf 220 Grad senken und das Brot in 10 bis 20 Minuten fertige backen.

    Falls du dir das Rezept Pinterest merken möchtest, findest du hier einen Pin für dich:

    Rezept für Marronibrot (Brot mit Esskastanien) aus dem Topf mit Vollkornmehl, Marroni und Weissmehl. Der selbstgemachte Hefeteig wird im Gusseisentopf gebacken.
    Selbstgemachter Appenzeller Käsewähe

    Rezept für Appenzeller Käsefladen

    Schweizer Rezept – Swiss Food Discovery

    Recipe „Appenzeller Käsefladen“ in English below

    Regionale Bezeichnung der Schweizer Wähe

    Wääje, Chueche, Flade, Tünne und Turte – je nach Kanton wird Wähe anders genannt. So war es bei uns zu Hause noch Gang und Gäbe, dass am Freitag eine „Wääje“ auf dem Tisch stand. Früher war die Wähe eine Fastenspeise und wurde meist Freitags, weil damals an diesem Tag kein Fleisch gegessen werden durfte, aufgetischt. Die Tradition, des „Wähen-Freitags“ besteht bei uns in der Region immer noch und so gibt es immer noch viele Bäckereien, die Freitags Wähen im Angebot haben.

    Ursprung Appenzeller Käsefladen

    Vermutlich sind die Fladen früher aus Brotresten entstanden, die nach dem Backtag noch übrig geblieben sind. Diese wurden ausgewallt und mit dem belegt, was noch im Haushalt vorhanden war, wie z.B. Früchte oder Gemüse. Heute werden sie meist mit einem Mürbteig, bzw. Kuchenteig zubereitet.

    Rezept für Appenzeller Käsefladen

    Auch der Appenzeller Käsefladen wird mit einem Brotteig zubereitet. Dieser wird mit Zwiebeln und Appenzellerkäse belegt und mit einem Guss aus Milch, Rahm und Ei übergossen. Gewürzt wird er mit einer Prise Anis. Da bei uns Zwiebeln auf der Wähe oder Pizza, und auch auf dem Flammkuchen, nicht gegessen werde, habe ich diese weggelassen. Es wäre schliesslich schade um die guten Zutaten gewesen, wenn der Appenzeller Käsefladen verschmäht worden wäre. Zusammen mit einem frischen Salat ist er eine tolle Mahlzeit.

    Selbstgemachter Appenzeller Käsewähe
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    5 von 1 Bewertung

    Rezept für Appenzeller Käsefladen

    Der Appenzeller Käsefladen ist zusammen mit einem frischen Salat eine deftige, gut sättigende Mahlzeit
    Vorbereitungszeit2 Stdn.
    Zubereitungszeit15 Min.
    Backzeit50 Min.
    Arbeitszeit3 Stdn. 5 Min.
    Gericht: Hauptgericht
    Land & Region: Schweiz
    Keyword: Käse, Wähe
    Portionen: 4 Personen
    Kalorien: 695kcal
    Autor: Tamara

    Equipment

    • rundes Wähenblech, 26 bis 28 cm Durchmesser

    Zutaten

    Für den Brotteig

    • 8 g Hefe
    • ½ TL Zucker
    • 300 g Weissmehl
    • 1 TL Salz
    • 200 ml Wasser

    Für den Belag

    • 1 Zwiebel
    • 200 g Appenzeller Käse am Stück

    Für den Guss

    • 3 EL Weissmehl
    • 100 ml Milch
    • 250 ml Vollrahm
    • 2 Eier
    • Salz
    • 1 Prise gemahlenen Anis

    Anleitungen

    Brotteig

    • Mehl mit dem Salz und der Hefe in einer Schüssel mischen. Wasser zufügen und alles zu einem festen Teig kneten. Dafür den Teig für ca. 5 Minuten mit der Haushaltsmaschine kneten. Den Teig an einem warmen Ort, zugedeckt ums Doppelte aufgehen lassen.
    • Den Boden des Bleches mit Backpapier belegen oder gut einfetten. Den Teig auf etwas Mehl rund auswallen und danach auf das vorbereitete Blech legen, Den Teigboden mit einer Gabel einstechen.
      Brotteig für Appenzeller Käsefladen
    • Den Backofen auf 200 °C Unter- und Oberhitze vorheizen

    Belag

    • Falls Zwiebeln verwendet werden, diese schälen und in feine Streifen schneiden. Den Appenzeller Käse grob reiben.
      Käsefladen mit Appenzeller Käse

    Guss

    • Für den Guss das Mehl mit der Milch glatt rühren. Rahm und Eier zufügen, würzen und alles gut verrühren.
    • Die Zwiebeln und den Käse auf den Teigboden verteilen und anschliessend den Guss darüber giessen.
      Appenzeller Käsefladen ungebacken

    Backen

    • Das Blech mit den Fladen in den Backofen schieben und für ca. 40 bis 50 Minuten backen. Den Käsefladen warm servieren.

    Swiss Food Discovery

    Erst kürzlich bin ich einer kleinen Gruppe beigtretten, welche es sich zum Ziel gemacht hat, Schweizer Gerichte aus der Vergessenheit zu befreien und bekannt zu machen. Jeden Donnerstag veröffentlichen zwei Teammitglieder ein Schweizer Rezept auf Instagram und in ihren Blogs. Dabei ist bereits eine ansehnliche Rezeptesammlung entstanden.

    Englische Übersetzung

    Weiterlesen
    Pinsa Romana

    Rezept für Pinsa Romana

    Wer von euch hat schon mal von Pinsa Romana gehört? Ich habe erst vor kurzem bei der Pizzarettung von „Wir retten, was zu retten ist“ von ihr gehört, habe ihr aber damals keine weitere Aufmerksamkeit geschenkt. Also hatte ich, als ich bei der Ankündigung vom Synchronbacken auf das Rezept von „Lamiacuina“ für Pinsa Romana aufmerksam geworden bin, noch keine Ahnung was das eigentlich genau ist.

    Bei den meisten Rezepten für Pinsa Roma, finden wir bei den Zutaten neben Weissmehl und Reismehl auch Sojamehl. Beim Rezept, welches Zora vom Kochtopf und Sandra von From Snuggs Kitchen ausgewählt haben, wird statt des Sojamehl Kichererbsenmehl verwendet. Was mir persönlich sehr entgegenkam, da ich Kichererbsenmehl noch zu Hause hatte.

    Rezept für Pinsa Romana mit Hefeteig mit Übernachtgare aus Weissmehl, Reismehl und Kichererbsenmehl.
    Pinsa Romana

    Rezept für Pinsa Romana

    Bei früheren Synchronbacken habe ich gelernt, dass Teige mit Minimengen von Hefe, bei mir etwas länger brauchen. Das war dann auch der Grund, dass ich dieses Mal etwas früher mit der Zubereitung des Teiges begonnen habe und den Teig bereits am Freitagnachmittag zur Ruhe in den Kühlschrank geschickt habe. Laut dem Rezept von „lamiacucina“, nach welchem wir gebacken haben, sollte der Teig mind. 24 Stunden reifen und kann, falls gewünscht bis 120 Stunden im Kühlschrank verweilen. Nach 24 Stunden habe ich den Teig kontrolliert und einen etwas eigenwilligen, aber nicht üblen Geschmack wahrgenommen, welcher vermutlich vom Kichererbsenmehl her kommt. Bei der Zubereitung am Sonntag war dieser dann nicht mehr so dominant. Der Teig war bei mir eher auf der weicheren Seite, aber sehr angenehm in der Verarbeitung. Er liess sich, mit der Hilfe von etwas Weizendunst, hervorragend formen. Belegt habe ich die Pinsa mit Tomatensauce und Mozzarella.

    Rezept für Pinsa Romana mit Hefeteig mit Übernachtgare aus Weissmehl, Reismehl und Kichererbsenmehl.
    Pinsa Romana

    Die Pinsa ist im Geschmack und auch im Mundgefühl, total anders als eine Pizza. Sie hat für mich rustikaler und urchiger geschmeckt. Meine Familie fand die Pinsa nicht schlecht, war aber auch nicht begeistert vom Ergebnis. Sie haben sich wohl vorgestellt, dass die Pinsa der Pizza ähnlicher sei. Schlussendlich denke ich, dass ihnen vor allem der Geschmack des Kichererbsenmehls nicht so zugesagt hat. Ich fand die Pinsa eine tolle Abwechslung und werde den Teig sicher noch einmal ausprobieren. Vielleicht werde ich dann das Kichererbsenmehl gegen Sojamehl austauschen, dies wird die Familie wohl lieber mögen.

    Rezept für Pinsa Romana mit Hefeteig mit Übernachtgare aus Weissmehl, Reismehl und Kichererbsenmehl.
    Pinsa Romana
    Pinsa Romana
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    5 von 3 Bewertungen

    Rezept für Pinsa Romana

    Pinsa Romana darf nicht mit der Pizza verwechselt werden. Allenfalls kann sie vielleicht als Urpizza beschrieben werde. Der Teig besteht neben Weissmehl noch aus Reismehl und Kichererbsenmehl oder Sojamehl. Der Teig kommt mit sehr wenig Hefe aus und ist eher weich. Er lässt sich dennoch sehr gut verarbeiten.
    Vorbereitungszeit1 d
    Zubereitungszeit20 Min.
    Backzeit10 Min.
    Arbeitszeit1 d 30 Min.
    Gericht: Hauptgericht
    Land & Region: Italien
    Keyword: Hefeteig, Kichererbsenmehl, Reissmehl, Weissmehl
    Portionen: 4 Portionen
    Kalorien: 405kcal
    Autor: Tamara

    Equipment

    • Pizzastein
    • Haushaltsmaschine

    Zutaten

    • 350 g Weissmehl
    • 50 g Vollkornmehl
    • 75 g Reismehl
    • 25 g Kichererbsenmehl oder Sojamehl
    • 0.5 g Trockehefe
    • 360 ml Wasser
    • 5 g Salz
    • 5 ml Olivenöl

    Anleitungen

    • Die Trockenhefe in etwas Wasser auflösen. Alle Mehlsorten, die Hefe und das Wasser in die Schüssel der Haushaltsmaschine geben. Das Ganze für 6 Minuten von der Maschine kneten lassen. Das Salz zugeben und für weitere 4 Minuten kneten lassen. Olivenöl und falls nötig noch etwas Wasser zum Teig geben und für weitere 10 Minuten kneten lassen.
    • Den Teig zugedeckt für 30 Minuten ruhen lassen, dabei alle 10 Minuten den Knetarm der Maschine etwa 5 Umdrehungen machen lassen. Den Teig in eine verschliessbare Dose geben und für mindestens 24, besser 48 Stunden, im Kühlschrank bei 6 Grad gehen lassen.
    • Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und Raumtemperatur annehmen lassen. Dies hat bei mir ca. 4 Stunden gedauert. Den Teig einmal strecken und falten, danach in vier Teile schneiden. Diese zu ovalen Kugeln formen und für 1 bis 2 Stunden gehen lassen.
    • Den Teig auf etwas Weizendunst oval ausziehen und nach Belieben belegen. Wir haben ihn mit Tomatensauce und Mozzarella belegt. Auf einem Pizzastein, bei 240 Grad für ca. 10 Minuten backen.
    Rezept für Pinsa Romana mit Hefeteig mit Übernachtgare aus Weissmehl, Reismehl und Kichererbsenmehl.
    Pinsa Romana

    Beim Synchronbacken mit dabei waren:

    zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
    Dominik von Salamico
    Britta von Backmaedchen 1967
    Tamara von Cakes, Cookies and more
    Birgit M. von Backen mit Leidenschaft
    Dagmar von Dagmars brotecke
    Simone von zimtkringel
    Sandra von From-Snuggs-Kitchen
    Kathrina von Pinsa Romana
    Johanna von @dinkelliebe
    Stefanie von @urkorn.blog
    Volker von @volkermampft

    Falls du dir das Rezept Pinterest merken möchtest, findest du hier einen Pin für dich:

    Rezept für Pinsa Romana mit Hefeteig mit Übernachtgare aus Weissmehl, Reismehl und Kichererbsenmehl.
    Fladenbrot vom Grill

    Fladenbrot vom Grill

    In unserem Urlaub habe ich Fladenbrot vom Grill entdeckt. Der Teig wurde mit Übernachtgare zubereitet, war wunderbar weich und konnte ganz leicht gegrillt werden. Mit dem Ergebnis war ich sehr zufrieden, sodass es bei uns jetzt öfter Fladenbrot vom Grill gibt. Für eine spontane kleine Sommerparty habe ich darum nochmals welche gebacken. Da ich am Vortag noch nichts von der Party wusste, hatte ich allerdings keine Zeit für einen Teig mit Übernachtgare, daher habe ich mich in diesem Fall für die schnellere Variante entschieden.

    Grillplatte mit selbst gemachtem Fladenbrot vom Grill
    Fladenbrot vom Grill

    Rezept für Fladenbrot vom Grill

    300 g Weissmehl
    0.5 TL Salz
    8 g frische Hefe
    3 EL Griechischer Joghurt
    1 EL Olivenöl
    ca. 100 ml lauwarmes Wasser

    Mehl und Salz in einer Schüssel vermischen. Die Hefe über das Mehl bröseln. Joghurt, Öl und Wasser dazugeben und in ca. 5 Minuten zu einem geschmeidigen Teig kneten.

    Den Teig zugedeckt aufs Doppelte aufgehen lassen.

    Den Teig in 8 gleich grosse Portionen teilen. Diese zu ca. 1 cm dicke Fladen formen. Die Fladen zugedeckt nochmals 30 min aufgehen lassen.

    Die Fladenbrote auf dem Grill beidseitig je 2 – 3 Minuten bei mittelstarker Hitze grillen. Die Fladen bei geringere Hitze in ca. 5 Minuten fertig grillen.


    En Guete!

    Fladenbrot aus selbst gemachtem Hefeteig auf dem Grill
    Gegrilltes Fladenbrot
    Buchteln mit Nussnougatcreme

    Buchteln mit Nussnugatcreme

    Synchronbacken – Rezept für Buchteln mit Nussnugatcreme

    Am vergangenen Weekend war, ich glaube bereits zum 39. Mal, das Synchronbacken angesagt. Sandra From Snuggs Kitchen und Zora vom Kochtopf haben sich bei dieser Ausgabe für Buchteln entschieden. Für einmal habe ich mich ziemlich genau ans Rezept gehalten, nur die Milch habe ich etwas reduziert und die Füllung ausgetauscht. Statt wie im Rezept mit Aprikosenmarmelade habe ich sie mit einer Nussnougatcreme gefüllt. Der Teig war sehr angenehm in der Verarbeitung und ist in der Nacht wunderbar aufgegangen.

    Rezept für Buchteln gefüllt mit Nussnougatcreme. Süsser Hefeteig mit Übernachgare.
    Buchteln mit Nussnougatcreme

    Buchteln

    Buchteln ist ein Gebäck, das in meiner Heimat nicht so bekannt ist, jedenfalls habe ich sie am Weekend zum ersten Mal zubereitet und auch vorher habe ich sie noch nie gegessen.

    Rezept für Buchteln gefüllt mit Nussnougatcreme. Süsser Hefeteig mit Übernachgare.
    Buchteln mit Nussnougatcreme

    Mit dem Ergebnis war ich sehr zufrieden, auch wenn ich sie fürs nächste Mal nicht unbedingt zum Frühstück zubereiten würde. Der Teig ist sehr geschmeidig geworden und liess sich gut verarbeiten und im Kühlschrank ging er nochmals schön auf.

    Rezept für Buchteln mit Nussnugatcreme

    1 abdeckbare Backform

    Für den Vorteig

    125 g Mehl
    100 g Milch
    8 g frische Hefe

    Für den Hauptteig

    250 g Mehl
    150 g Milch
    1 Ei
    3g Salz
    40 g Zucker
    40 g Butter

    Für die Füllung

    10 bis 12 TL Nussnougatcreme oder Marmelade nach Wunsch

    Für die Form

    30 g Butter


    Am Vorabend

    Alle Zutaten für den Vorteig miteinander verrühren und diesen bei 30 Grad eine Stunde anspringen lassen (ich hab den Backofen dazu benutzt).

    Danach alle Zutaten für den Hauptteig, ausser Zucker und Butter, zum Vorteig geben und für 2 Minuten auf der niedrigsten Stufe mit der Küchenmaschine kneten, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Danach den Teig auf der zweiten Stufe für ca. 5 Minuten zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Den Zucker zum Teig geben und weitere 2 Minuten weiterkneten. Zum Abschluss die Butter dazugeben und diese verkneten, bis sie sich mit dem Teig verbunden hat. Den Teig für 1 Stunde bei 30 Grad aufgehen lassen.

    Die Butter in der Backform schmelzen. Den Teig auswallen und in 10 bis 12 gleichgrosse Stücke schneiden. Auf jedes Teigstück einen Teelöffel Nussnougatcreme geben, die Teigränder zusammenfügen und gut festdrücken. Den Teig zu einer Kugel formen und in flüssiger Butter wälzen. Die Buchteln mit der Nahtseite nach unten in die vorbereitete Form geben. Die Form zudecken und über Nacht in den Kühlschrank stellen.

    Am nächsten Tag

    Die Form aus dem Kühlschrank nehmen und den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Oberfläche der Buchteln mit Milch bestreichen und die Form mit dem Deckel in den Ofen schieben. Nach 10 Minuten den Deckel entfernen und die Buchteln in 15 bis 20 Minuten fertig backen. (Sie sollten goldbraun sein.) Die Buchteln mit Puderzucker bestreuen und am besten frisch und warm geniessen.


    En Guete!

    Rezept für Buchteln gefüllt mit Nussnougatcreme. Süsser Hefeteig mit Übernachgare.
    Buchteln mit Nussnougatcreme


    Bei Synchronbacken mit dabei waren:

    zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
    Caroline von Linal’s Backhimmel
    Dominik von Salamico
    Jenny von Jenny is baking
    Britta von Backmaedchen 1967
    Simone von deliciousdishesaroundmykitchen
    Simone von zimtkringel
    Conny von Mein wunderbares Chaos
    Tina von Küchenmomente
    Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum
    Petra von Herd(s)Kasper
    Johanna von Dinkelliebe | Backblog Foodblog Genussblog
    Birgit M. von Backen mit Leidenschaft

    Rezept für Buchteln gefüllt mit Nussnougatcreme. Süsser Hefeteig mit Übernachgare.
    Buchteln mit Nussnougatcreme

    Hier findest du die Zusammenfassung der Rezepte von den vergangenen Synchronbacken.

    Rezept für Buchteln gefüllt mit Nussnougatcreme. Süsser Hefeteig mit Übernachgare.
    Buchteln mit Nussnougatcreme

    Speck Brot mit Käse

    Speck-Käse-Brot aus dem Topf

    Vergangenes Weekend war beim Kochtopf und From Snuggs Kitchen wieder Synchronbacken für ein Speck-Käse-Brot mit Oliven angesagt und ich hatte gar nicht geplant mit zu machen. Ich bin mitten in einer Ernährungsumstellung – ich werde noch darüber berichten – und sollte dabei abends auf Kohlenhydrate verzichten, was meiner Backlust nicht so förderlich ist. Aber als ich dann bei so vielen auf Instagram die ersten Zubereitungsschritte für das Synchronbacken gesehen habe, hatte ich mich noch spontan dazu entschieden auch mitzumachen…. eine Entscheidung die ich zwischendurch etwas verflucht habe….

    Rezept für Speck-Käse-Brot, aus einem Hefeteig mit sehr wenig Hefe und Übernachtgare
    Speck-Käse-Brot

    Die Geschichte zum 37. Synchronbacken

    Bis zu diesem Wochenende habe ich noch nie richtige Probleme mit einem Rezept gehabt. Ja klar, manchmal musste ich etwas improvisieren, dies meist weil, ich das Rezept nicht genau gelesen oder einfach so nach Gefühl gearbeitet habe.

    Übernachtgare

    Aber dieses Wochenende habe ich das erste Mal richtig gezweifelt, dass es noch etwas wird mit dem Brot. Denn bei der Übernachtgare, die ich schon ziemlich ausgedehnt habe, hat sich beim Teig absolut nichts getan. Daran war ich aber natürlich ganz selbst schuld. Der Teig sollte über Nacht, bzw. 10 Stunden lang bei 10 Grad aufgehen. Nur gibt es hier im Moment keinen Raum mit 10 Grad und im Kühlschrank ist es etwas kälter. Aber ich dachte, wenn ich den Teig etwas länger im Kühlschrank lasse, passt das schon. Ja genau! Es hat nicht gepasst, in unserem Kühlschrank ist es wohl um einiges kälter als 10 Grad und ab 7 Grad stellt die Hefe ihre Aktivität ein…

    Rezept für Speck-Käse-Brot, aus einem Hefeteig mit sehr wenig Hefe und Übernachtgare
    Speck-Käse-Brot

    Direkt aus dem Kühlschrank

    Der Teig kam steinhart, das ist absolut nicht übertrieben, aus dem Kühlschrank. Und brauchte dann bei Raumtemperatur gute 6 1/2 Stunden bis ich das Gefühl hatte, ich könne ihn in den Backofen schieben. Das Brot habe ich dann im Topf gebacken, weil alles andere in meinem uralten Backofen nicht mehr richtig klappen will.

    Das Speck-Käse-Brot

    Das Brot, als es dann mit 4 Stunden Verspätung auch mal fertig war, hat wunderbar geschmeckt. Schon der Duft im Backofen und nach dem herausholen, war herrlich. Der Käse ist mir leider ziemlich zerlaufen und irgendwo im Teig verschwunden, leider hatte ich keinen richtigen Hartkäse mehr da. Die Kruste ist schön kross geworden und die Krumme schon weich. Das Rezept für das Brot, im Original ein Käse-Speck-Oliven-Brot, kommt von Lutz (Plötzblog). Ich habe im Rezept zum Aufgehen sowohl die Soll-Daten, wie auch „meine“ Daten für das Aufgehen des Brotes notiert.


    Rezept für Speck-Käse-Brot

    Für ein kleines Brot aus dem Topf

    Mehlkochstück

    15 g Reismehl
    75 g Milch
    6 g Salz

    Hauptteig

    Mehlkochstück
    270 g Weissmehl
    15 g Vollkornmehl
    120 g Wasser
    30 g Sauerrahm
    1.5 g Frischhefe
    15 g Butter
    30 g Speck zum Braten in Tranchen, ausgebacken
    (ausgelassenes Fett vom Speck)
    30 g Hartkäse in Würfel

    Zubereitung Mehlkochstück

    Das Reismehl zusammen mit Salz und Milch unter Rühren in einer Pfanne aufkochen lassen bis eine puddingähnliche Masse entsteht. Diese in eine Schüssel geben und sofort eine Klarsichtfolie direkt auf die Masse drücken. Die Masse kann bis 24 Stunden vorher zubereitet und bei Raumtemperatur aufbewahrt werden.

    Zubereitung Hauptteig

    Alle Hauptteigzutaten ausser Butter, Käse und Speck in eine Schüssel geben, 5 Minuten auf niedrigster Stufe und 6 Minuten auf zweiter Stufe verkneten. Die Butter zugeben und 1 Minute auf zweiter Stufe einarbeiten. Die stückigen Zutaten zugeben und 1 Minute auf niedrigster Stufe einmischen.

    Den Teig 12 Stunden bei ca. 10°C lagern. (Ich hatte ihn für 15 Stunden im Kühlschrank)

    Den Teig zu einem Brot formen und in ein bemehltes Garkörbchen oder Schüssel geben.

    Teig im Garkörbchen
    Teig für Speck-Käse-Brot

    Zugedeckt 2,5 Stunden bei Raumtemperatur (ca. 20°C) reifen lassen. (5 bis 6 Stunden falls er wie bei mir steinhart aus dem Kühlschrank kommt…)

    Den Backofen mit einem hitzebestädigen Topf auf 250 Grad vorheizen (ca. 30 Minuten). Das Brot in den heissen Topf stürzen und kreuzweise einschneiden. 25 Minuten mit geschlossenem Deckel backen. Den Deckel vorsichtig entfernen und das Brot ca. 15 Minuten oder bis zur gewünschten Bräunung fertig backen.

    En Guete!


    Beim Synchronbacken auch mit dabei waren:

    zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
    Birgit von Birgit D – Kreativität in Küche, Haus & Garten
    Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum
    Tina von Küchenmomente
    Martha von Bunte Küchenabenteuer
    Manuela von Vive la réduction!
    Anikó von Paprika meets Kardamom
    Birgit M. von Backen mit Leidenschaft
    Tamara von Cakes, Cookies and more
    Sandra von From-Snuggs-Kitchen
    Katrin von Summsis Hobbyküche
    Volker von volkermampft
    Britta von Brittas Kochbuch
    Simone von zimtkringel
    Conny von Mein wunderbares Chaos

    Rezept für Speck-Käse-Brot mit Übernachtgare
    Rezept für Speck-Käse-Brot
    Brioche Buns aus selbst gemachtem Hefeteig

    No Knead Brioche Buns

    Synchronbacken mit No Knead Brioche Buns

    Es ist immer wieder wahnsinnig toll, Rezepte auszuprobieren. Und wenn dabei dann noch ein gelungenes Ergebnis heraus kommt, ist das noch viel schöner. Genau so war es mit dem Rezept für Brioche Buns vom Synchronbacken am vergangenen Weekend. Allerdings muss ich an dieser Stelle warnen, dass das Rezept nicht bei allen Teilnehmern gelungen ist. Bei mir hat es aber zum Glück gut geklappt. Das Rezept ist relativ einfach in der Ausführung, einzig das Formen der Brötchen ist eine kleine Herausforderung, da der Teig ziemlich feucht ist.

    No Knead Biroche Buns Der Hefeteig wird mit Übernachtgare hergestellt.
    No Knead Brioche Buns

    Die Brioche Buns eignen sich wunderbar als Hamburgerbrötchen und sie haben dafür auch die richtige Konsistenz, wie ich finde. Sie sind wunderbar weich, schon fast flauschig … für meinen Geschmack allerdings könnten sie ein als Burger- oder Sandwichbrötchen weniger süsse sein. Ich werde in nächster Zeit ganz bestimmt noch an diesem Rezept arbeiten, um es zu den perfekten Burgerbrötchen für uns umzuwandeln.


    No-Knead Brioche Buns

    515 g Weizenmehl
    8 g Salz
    8 g Trockenhefe
    30 g Zucker
    300 g kaltes Wasser
    1 Ei
    75 g Milch
    55 g Butter

    1 Ei

    Zubereitung Schritte für die Brioche Buns mit den Zutaten.
    Zubereitungsschritte Brioche Buns

    Mehl, Zucker, Salz und Trockenhefe in einer Schüssel vermischen. In einer anderen Schüssel ein Ei mit dem kalten Wasser verrühren. Milch und Butter erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist. Die Milch-Butter-Mischung mit der Wasser-Ei-Mischung verrühren. Alles zusammen zum Mehl geben und mit einem Spachtel verrühren. Mit dem Spachtel zu einem Ball formen. Der Teig ist dabei eher weich.

    Die Schüssel zudecken und im Kühlschrank ca. 12 Stunden gehen lassen. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und sanft entlüften. (Ich habe dafür meine Faust leicht in den Teig gestossen). Den Teig in 8 gleich grosse Stücke teilen und diese zu Brötchen formen. Die Brötchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Das Ei verrühren und die Brötchen bestreichen. Die Brötchen etwa aufs Doppelte aufgehen lassen. (Bei mir hat dies ca. 1 Stunde gedauert). Den Backofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen und ca. 20 Minuten backen. (Dabei sollten die Brötchen im Auge behalten werden.) Die Brioche Buns auf einem Gitter auskühlen lassen.

    En Guete!


    No Knead Biroche Buns. Der Hefeteig wird mit Übernachtgare hergestellt.
    No Knead Biroche Buns

    Das Synchronbacken wird jeweils vom Kochtopf und From Snuggs Kitchen organisiert. Mir gefällt das Format noch immer sehr gut und ich freue mich immer wieder auf jedes neue Synchronbacken und bin gespannt, welche Herausforderung die zwei für uns herausgesucht haben. Weitere Rezepte, welche ich im Rahmen der Synchronback-Events zubereitet habe, findest du hier: Synchronbacken

    Es hat auch diese Mal wieder viele tolle Beiträge gegeben. Nachfolgend findest du die Rezept von den anderen Beiträgen.

    zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
    Caroline von Linal’s Backhimmel
    Britta von Backmaedchen 1967
    Dominik von Salamico
    Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum
    Tina von Küchenmomente
    Simone von zimtkringel
    Eva von evchenkocht
    Manuela von Vive la réduction!
    Volker von volkermampft

    Rezept für wunderbare No Knead Brioche Buns. Der Hefeteig wird nur angerührt und geht über Nacht im Kühlschrank auf. Tolle Brötchen für Sandwich und Burger.
    No Knead Brioche Buns
    Selbstgemachte Pizza mit Tomatensauce

    Pizza mit gebackener Tomatensauce

    „Wir retten, was zu retten ist“ – Pizza-Rettung

    Fertige Pizza gibt zahlreich und in allen möglichen Variationen in jedem Supermarkt und sogar an der Tankstelle.

    Selbst gemachte Pizza

    Als ich mir Gedanken über das Rezept für den Event von „Wir retten, was zu retten ist“ gemacht habe, sind mir zuerst Pizza-Teige mit einer längeren Kühlschrank-Gare für den Hefeteig in den Sinn gekommen. Und ich habe auch an einen Teig mit Lievito Madre gedacht. Aber dann, als ich mir weiter Gedanken darüber gemacht habe, habe ich beide Ideen wieder verworfen, und zwar aus folgendem Grund: Der Grundgedanke bei „Wir retten, was zu retten ist“, ist meines Erachtens dieser, dass wir aufzeigen, dass Fertigprodukte, Convenience-Food und Co. gar nicht nötig sind, weil diese Gerichte auch einfach und unkompliziert zubereitet werden können.

    Darum habe ich mich für einen einfachen Pizzateig, welcher auch in absehbarer Zeit fertig wird, zuzubereiten.

    Ganz so schnell, wie rasch an die Tankstelle fahren und dann eine TK-Pizza in den Ofen zu werfen, ist eine selbst gemachte Pizza natürlich nicht. Das kommt aber natürlich darauf an, wie weit die Tankstelle entfernt ist.

    Selbst gemachte Pizza mit Hefeteig und Tomatensauce
    Pizza frisch aus dem Ofen

    Ablauf für die Pizza

    Damit die Sauce noch abkühlen kann, bevor sie auf die Pizza kommt, habe ich zuerst diese zubereitet. Während sie im Ofen ist, kann der Teig für die Pizza zubereitet werden. Sobald die Sauce und der Pizzateig bereit sind, kann die Pizza ausgewallt, belegt und gebacken werden. Am besten gelingt bei uns die Pizza auf einem gut aufgeheizten Pizzastein.


    Rezept für Pizza mit gebackener Tomatensauce

    Rezept für gebackene Tomatensauce

    500 g reife Tomaten
    1 kleine Zwiebeln geschält, in viertel
    1 Knoblauchzehen geschält, halbiert
    Rosmarin-, Thymian oder Oreganozweige
    1/4 TL Salz
    schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
    1/2 TL Zucker
    1 EL Olivenöl

    Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.
    Ein Blech vorbereiten. Die Tomaten, je nach grösse halbieren oder vierteln. Mit der Schnittfläche nach oben nebeneinander legen. Zwiebeln, Knoblauch, Kräuter, Salz, Pfeffer und Zucker auf den Tomaten verteilen. Das Öl, schön verteilt, über die Tomaten giessen. Die Tomaten 1 Stunde im vorgeheizten Ofen schmoren. Die geschmorten Tomaten aus dem Ofen nehmen und durch ein Sieb oder das Passevite passieren. Die Tomaten in einer Pfanne etwas einkochen lassen, bis eine dicke Sauce entsteht. Abkühlen lassen.

    Rezept für den Pizzateig

    500 g Mehl
    1 1/2 TL Salz
    20 g frische Hefe
    1 Esslöffel Olivenöl
    ca 320 ml lauwarmes Wasser

    Das Mehl mit dem Salz vermischen und in eine Schüssel geben. Die Hefe im Wasser auflösen und zusammen mit dem Öl zum Mehl geben. Mit einem Löffel alles gut unterrühren und dann von Hand oder mit der Haushaltsmaschine zu einem geschmeidigen Teig kneten. Den Teig zugedeckt ca. 1 1/2 Stunden aufs Doppelte aufgehen lassen. Den Teig in Portionen teilen und nochmals mind. 30 Minuten gehen lassen.

    Pizza backen

    Pizzateig
    300 g Mozzarella
    Tomatensauce
    Belag nach Wahl

    Ein Pizzablech oder noch besser einen Pizzastein im Backofen auf ca. 270 Grad erhitzen. (Herstellerhinweise von Backofen, Blech und Pizzastein beachten!)

    Den Teig portionenweise auf Mehl oder etwas Hartweizendunst dünn auswallen

    Die Pizza nach Gusto mit Tomatensauce, Mozzarella, etc. belegen. Auf dem vorgeheizten Pizzastein/Blech backen. Auf dem Pizzastein ist die Pizza in ca. 6 Minuten fertig. Die Pizza im Auge behalten. Je nach Ofen braucht sie länger oder ist sogar schneller fertig.

    En Guete!


    Pizza mit gebackener Tomatensauce
    Frische Pizza

    Die Gruppe „Wir retten, was zu retten ist“ widmet sich regelmässig gemeinsam einem Lebensmittel, welches als Fertigprodukt in den Läden auftaucht. Die Rezepte aus den Rettungen, bei welchen ich bis jetzt mitgemacht habe, gibt es in gesammelter Form hier: Rezepte „Wir retten, was zu retten ist“

    Organisiert wurde die Rettung neu von Barbara von Barbaras Spielwiese, Britta von Brittas Kochbuch und mir (Tamara von Cakes, Cookies and more)

    Brittas Kochbuch – Pizza Pasta
    Barbaras Spielwiese – Foodblog – Tiefkühlpizza selbstgemacht (mit Variationen)
    Turbohausfrau – Pizza bianca mit Käse
    Brotwein – Pizza diavolo – scharfe Salami Pizza
    Madam Rote Rübe – Knusprige American-Vollkorn-Pizza mit Mozzarella-Käserand
    BrigittasKulinarium – pinsa-romana
    lieberlecker – Pizza Miss
    Anna Antonia-Herzensangelegenheiten – Pizza international
    Pane-Bistecca – Ravioli Pizza
    BackeBackeKuchen – Dinkel-Calzone mit Spinat-Camembert-Füllung
    CorumBlog 2.0 – Pizza mit Rhabarber und mehr…
    Das Mädel vom Land – Pizza Margherita mit Tomatenblätterteig
    evchenkocht – BBQ Chicken Pizza-Sonne
    genial lecker – Familienpizza
    Bonjour Alsace – PIZZA TONNO E CIPOLLE
    1x umrühren bitte aka kochtopf – Pizza mit Zucchini & Chorizo
    Our food creations – Pizza Piccolini Bianca
    katha-kocht! – Salami-Schinken Pizza mit Artischocken und Oliven

    Rezept für selbst gemachte Pizza mit Hefeteig und gebackener Tomatensauce.
    Rezept für selbst gemachte Pizza mit Hefeteig und gebackener Tomatensauce.