Am 6. Januar feiern wir in der Schweiz traditionell den Dreikönigstag und natürlich gehört ein feiner Dreikönigskuchen dazu. Über die Jahre sind auf meinem Blog verschiedene Rezepte entstanden, ausprobiert, weiterentwickelt und verfeinert worden. Einige sind besonders praktisch, andere ganz klassisch und wieder andere sind entstanden, weil ich neugierig war und Neues testen wollte.
Inzwischen gibt es eine schöne Auswahl an Dreikönigskuchen, die für unterschiedliche Situationen geeignet sind. Egal ob du gemütlich backen möchtest, mit Kindern arbeitest, früh bereit sein willst oder einfach Freude am Experimentieren hast, hier findest du sicher das passende Rezept.
Meine Dreikönigskuchen Rezepte im Überblick
Hier findest du meine drei Lieblings-Rezepte.
Dreikönigskuchen mit Übernachtagare
⭐ Dreikönigskuchen mit Übernachtgare
Perfekt für alle, die entspannt in den Dreikönigstag starten möchten. Der Teig ruht über Nacht im Kühlschrank, entwickelt ein feines Aroma und kann morgens frisch gebacken werden. Dieses Rezept ist ganz klar mein Favorit für den 6. Januar. Ich bereite ihn am Abend vorher vor und am Dreikönigstag muss er nur noch gebacken werden. Hier geht es zum Rezept: Dreikönigskuchen mit Übernachtgare
⭐ Mein erster Dreikönigskuchen
Mit diesem Rezept hat auf meinem Blog alles begonnen. Viel Herzblut, viel Ausprobieren und ein Stück Backgeschichte. Schön für alle, die gern Einblicke hinter die Kulissen mögen. Dies ist eins meiner liebsten Rezepte: erstes Dreikönigskuchenrezept
⭐ Dreikönigskuchen vom Synchronbacken
Ein ganz besonderes Rezept, das im Rahmen eines Synchronbackens entstanden ist. Hier stehen Backfreude, Austausch und Gemeinschaft im Vordergrund, begleitet von einem köstlichen Resultat. Dabei haben wir aufs neue herausgefunden, dass wenn 5 Personen das gleiche Rezept backen, 5 verschiedene Ergebnisse entstehen können. Synchron Dreikönigskuchen
Dreikönigskuchen
Welcher Dreikönigskuchen passt zu dir?
Ob praktisch vorbereitet, ganz klassisch, mit Geschichte oder als Gemeinschaftserlebnis gebacken, jeder dieser Dreikönigskuchen hat seinen eigenen Charme. So kannst du dir jedes Jahr aufs Neue überlegen, welche Variante gerade zu deiner Familie, deiner Klasse oder deiner Runde passt. Um den König zu küren brauchts du übrigens nicht unbedingt eine Plastikfigur. Wir verwenden dafür eine Mandel oder ein eingefärbtes Stück Teig.
Ich wünsche dir viel Freude beim Stöbern, Nachbacken und Geniessen. Vielleicht wird ja dieses Jahr jemand ganz Neues zur Königin oder zum König gekrönt. Lasst es mich wissen!
https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2019/01/Dreikönigskuchen-Titelbild.jpg12001600Tamarahttps://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.pngTamara2026-01-02 08:00:002026-01-03 10:51:12Tradition, Freude und viele leckere Dreikönigskuchen
Für meine schwarzen Bohnenburger habe ich feine Brioche Burger Buns gebacken und das Rezept möchte ich unbedingt mit euch teilen! Die selbstgemachten Buns schmecken wunderbar weich, leicht süsslich und buttrig – genau so, wie man es sich bei Brioche vorstellt.
Sie sind besonders luftig und passen wunderbar zu herzhaften Burgern aller Art.
Brioche Burger Buns mit Sesam
Hefeteigliebe – darum backe ich Burger Buns selbst
Ich liebe es, Brot zu backen – besonders mit Hefeteig. Das Kneten, das Gehenlassen und der Duft beim Backen sind für mich etwas sehr Beruhigendes. Im Blog findet ihr bereits einige Rezepte für verschiedene Burger Buns – von der klassischen, neutralen Variante über Vollkornbuns bis hin zu fluffigen Milchbrötchen.
Falls du lieber „normale“ Burger Brötchen magst, findest du hier ein paar erprobte Rezepte: [Burger Buns].
Brioche Buns – weich, buttrig, ein bisschen Luxus
Heute geht es aber um Brioche: Diese französisch inspirierte Variante ist etwas gehaltvoller – durch Butter, Milch und Ei entsteht ein besonders weicher, fast zarter Teig. Die Brötchen bekommen dadurch nicht nur mehr Geschmack, sondern auch eine schöne goldene Farbe. Wer Burger liebt, wird diese Brioche Buns definitiv ausprobieren wollen.
Ich backe sie gerne frisch am Tag des Grillens oder friere sie direkt nach dem Abkühlen ein – so habe ich immer welche auf Vorrat. Und mit ein paar Minuten im Ofen oder auf dem Grill sind sie schnell wieder wie frisch gebacken.
Dieses Rezept für Brioche Burger Buns ist perfekt für selbstgemachte Burger. Weich, buttrig und luftig – ideal zu Bohnenburgern, Smashed Burgers & Co.
Zutaten
Teig
500gWeissmehl
50gHartweizengriess
100mlMilchzimmerwarm
100mlWasserzimmerwarm
1TLZucker
15gfrische Hefe
2EierGrösse M
75gweiche Butter
11gSalz
Anstrich
1Eigelb und 1 EL Milch zum Bestreichen
1EL Sesamsamen zum Bestreuen
Anleitungen
Teig
Für den Vorteig das Mehl und den Griess in die Rührschüssel der Haushaltsmaschine geben und eine Mulde hineindrücken. Wasser, Milch und Zucker vermischen, Hefe hineinbröckeln und darin auflösen. In die Mulde geissen und mit etwas Mehl verrühren. Etwas Mehl darüber streuen und für 15 Minuten stehen lassen. Es sollten jetzt Bläschen sichtbar sein.
Eier und Salz dazu geben und 5 Minuten auf der untersten Stufe kneten lassen. 3 Minuten auf der nächt höheren Stufe kneten lassen.
Butter in Stücken dazu geben und den Teig so lange kneten lassen, bis sie sich gut mit dem Teig verbunden hat.
Gare
Zu einer Kugel formen und in einer mit Öl ausgestrichenen Schüssel zugedeckt in ca. 2 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen. Der Teig sollte sich verdoppeln.
Den Teig in 8 gleichschwere Teile teilen und diese zu runden Brötchen schleifen. Die Brötchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und etwas flach drücken.
Stückgare
Zugedeckt nochmals 30 Minuten gehen lassen.
Eigelb mit der Milch verrühren und eine Prise Salz und Zucker dazu geben. Die Brötchen mit der Mischung bestreichen und mit Sesam bestreuen.
Backen
Backofen auf 200 Grad vorheizen
Im vorgeheizten Backofen für ca. 20 Minuten backen. Auf einem Gitter auskühlen lassen.
Pane Cafone Napoletano – rustikales Brot mit italienischer Seele
Am vergangenen Wochenende war wieder #synchronbacken-Zeit – und das diesmalige Thema Pane Cafone Napoletano hat mich gleich sofort angesprochen. Dieses italienische Landbrot aus der Region Kampanien begeistert mit seiner kräftigen Kruste, einer saftigen Krume und echtem Charakter. Allerdings habe ich mir das Rezept zunächst nicht so richtig durchgelesen und erst am Sonntag bei der Zubereitung des Hauptteiges bemerkt, wie viel Zeit das Brot tatsächlich braucht. Gleich vorweg: Der Aufwand hat sich gelohnt. Das Brot ist sehr aromatisch geworden.
Was ist Pane Cafone Napoletano?
Pane Cafone ist ein traditionelles neapolitanisches Landbrot, das früher das Alltagsbrot der einfachen Leute war. Heute erlebt es eine kleine Renaissance bei allen, die Wert auf Geschmack, Handwerk und Authentizität legen.
Charakteristisch ist die lange Teigführung, meist mit einem milden italienischen Sauerteig wie Lievito Madre. In unserer Version beim #synchronbacken haben wir jedoch mit Hefe gebacken, was das Brot auch für Einsteiger*innen gut umsetzbar macht. Der Teig wird mehrfach gefaltet, wodurch eine stabile Struktur und eine offene, luftige Krume entsteht. Typisch ist auch die Mischung aus Tipo 0-Mehl und Manitoba-Mehl, was dem Brot Elastizität und Volumen verleiht.
Pane Cafone Napoletano
Mein #synchronbacken-Erlebnis
Ich habe das Rezept im Rahmen von #synchronbacken umgesetzt – einer Aktion, bei der wir gleichzeitig dasselbe Rezept ausprobieren und unsere Ergebnisse erst auf Instagram und später dann auf unseren Blogs teilen. Organisiert wird der Event von Zorra vom Blog Kochtopf. Grundlage für dieses Mal war das Pane Cafone Napoletano von Profumo di Lievito.
Den Vorteig haben wir am Samstag vorbereitet und über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen. Am Sonntag wurde dann der Hauptteig zubereitet, gefaltet, geformt, nochmals gehen gelassen und schliesslich gebacken – und das Ergebnis war überzeugend: eine knusprige Kruste und ein feuchtes, aromatisches Innenleben. Besonders gut schmeckt das Brot zu Olivenöl, mit Tomaten oder einfach pur mit etwas Butter.
Da ich das passende Mehl zum Originalrezept nicht hatte, habe ich ein Gemisch aus Tipo 0-Mehl, Haushaltsmehl und Semola verwendet. Die Mischung hat gut geklappt.
Ein wirklich tolles Brotrezept – allerdings ist es für mich etwas zu aufwendig, um nur einen Laib Brot zu backen. Ich war gefühlt den ganzen Sonntag damit beschäftigt. Beim nächsten Mal werde ich eine größere Menge zubereiten und einen Teil des Brotes einfrieren.
Rustikales italienisches Brot mit Vorteig im Topf gebacken.
Gericht: Brot
Küche: Italien
Keyword: Hefeteig, Übernachtgare, Vorteig
Kochutensilien
Gusseisentopf
Zutaten
Pasta di riporto (alter Vorteig) – am Vortag zubereiten
100gMehl W 300ich habe Typo 00 verwendet
70gWasser
2gfrische Hefe
2gSalz
Hauptteig
600gMehl W 250ich habe 450 g Typo 0, 50 g Haushaltsmehl und 100 g Semola verwendet
420gWasserRaumtemperatur
5frische Hefe
13gSalz
1TLMalz oder Honigich habe Honig verwendet
gesamter Vorteig
Anleitungen
Pasta di riporto herstellen
Alle Zutaten verkneten, 2x aufgehen lassen (jeweils mit kurzem Durchkneten dazwischen), dann abgedeckt über Nacht im Kühlschrank lagern.
Hauptteig kneten
Hefe und Malz im Wasser auflösen. Mehl einrühren. Dann Salz und Vorteig zufügen. Mit dem Teighacken für 3 Minuten auf der ersten Stufe und danach 12 Minuten auf der zweiten Stufe kneten lassen.
Teigruhe und Falten
Den Teig 30 Minuten ruhen lassen, dann "Dehnen und Falten". Mit der Nat nach unten abgedeckt ruhen lassen.
Nach weiteren 30 Minuten nochmals "Dehnen und Falten". Mit der Nat nach unten abgedeckt ruhen lassen.
Nach weiteren 15 Minuten durch leichtes Bewegen auf der Arbeitsfläche rund formen. Abgedeckt weiter aufgehen lassen.
Nach ca. 60 Minuten fertig formen. Dabei darauf achten, dass die Luft nicht entweicht. Auf ein Backpapier legen und mit Mehl bestäuben.
Bei 28–30 °C ca. 50 Minuten gehen lassen, bis das Volumen sich verdoppelt hat. (Ich habe es für 30 Minuten im 30 Grad warmen Ofen aufgehen lassen, danach herausgenommen und den Ofen mit Gusseisentopf auf 250 Grad vorgeheizt)
Backen
Den Backofen mit dem Gusseisentopfe auf 250 Grad vorheizen.
Das Brot auf dem Backpapier in den Topf geben. Deckel schliessen.
Für 20 Minuten geschlossen backen. Danach den Deckel abnehmen und das Brot bei 200 Grad für weitere 20 – 30 Minuten backen.
Abkühlen lassen
Das fertige Brot aus dem Topf nehmen, Boden abklopfen (es soll hohl klingen), im offenen (ausgeschalteten) Ofen abkühlen lasse.
Fazit: Ein Brot mit Geschichte und Geschmack
Pane Cafone Napoletano ist mehr als nur ein Brot – es ist ein Stück italienischer Alltagskultur. Wer rustikale Brote liebt, wird dieses Rezept mögen. Dank der langen Teigführung und der einfachen Zutaten wird mit etwas Aufwand ein tolles Brot.
Zimtschnecken sind bei uns zu Hause immer sehr beliebt, also war es schon fast klar, dass das schwedische Zimtbrot, auch bekannt als Kanellängd, gut ankommt. Diese köstliche Gebäck ist in Schweden ein beliebter Klassiker, der besonders während der Advents- und Weihnachtszeit nicht fehlen darf. Kanellängd hat seine Wurzeln in der schwedischen Backkultur. Das Gebäck ist in der Weihnachtszeit besonders beliebt, denn die würzige Kombination aus Zimt und Kardamom verbreitet bereits beim Backen eine festliche Atmosphäre.
Synchronbacken – Kanellängd
Das Rezept für das schwedische Zimtbrot fürs Synchronbacken vom Kochtopf kommt vom Blog Savor the Flavour. Dieses Mal haben wir ein Rezept gebacken, welches sowohl mit Übernachtgare, wie auch direkt am Backtag zubereitet werden kann. Für mich hat eine direkte Gare besser gepasst.
Das Brot dufte schon beim Backen herrlich nach Zimt und Kardamom. Der warme Duft hat unsere Wohnung eingenommen und uns bereits jetzt schon ein wenig in Weihnachtsstimmung versetzt. Das Zimtbrot ist weniger ein Brot, sondern vielmehr ein süsses Gebäck geworden, welches uns schon lauwarm wunderbar geschmeckt hat. Es ist fluffig, süss und richtig schön buttrig.
Die Zubereitung des Teiges ist mit einer Haushaltsmaschine ganz einfach. Der Teig ist erst ziemlich klebrig, wird aber, wenn er genug lange geknetet wird, zart und einfach in der Handhabung. Darum ist es wichtig, dass der Teig genügend lange geknetet wird.
Rezept Kanellängd
Teig
Butter und Milch in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze verrühren, bis die Butter geschmolzen und die Mischung warm ist. Die Mischung auf 40 Grad abkühlen. Alle weiteren Zutaten für den Teig mit dem Butter-Milchgemisch in die Schüssel einer Haushaltsmaschine geben. Auf der niedrigsten Stufe für 5 Minuten kneten lassen. Danach auf der ersten Stufe für 8 – 10 Minuten kneten lassen. Teig zu einer Kugel formen, in eine leicht gebutterte Schüssel geben abdecken. Den Teig in ca. 4 Stunden auf das Doppelte aufgehen lassen.
Füllung
Zucker, Zimt und Kardamom vermischen und beiseitestellen. Butter sehr weich werden lassen.
Formen und Backen
Ein Backblech mit Backpapier belegen. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Den Teig auf einer leicht bemehlten Fläche zu einem grossen Rechteck, etwa 30 x 38 cm ausrollen. Die Butter gleichmässig auf dem Teig verstreichen und mit der Zuckermischung bestreuen. Den Teig von der langen Kante her fest aufrollen. Auf das vorbereitete Backblech legen. Mit einer Schere in ca. 2 cm Abstand einschneiden. Und die Einschnitte abwechslungsweise auf die Seiten klappen. Für 30 Minuten im vorgeheizten Backofen backen. Aus dem Ofen nehmen und noch heiss mit der Aprikosenkonfitüre bestreichen. Leicht abkühlen lassen.
Dekoration
Puderzucker mit etwas Orangensaft verrühren, so dass ein eher fester Zuckerguss entsteht. Die Masse in einen Spritzsack füllen und das Zimtbrot damit verzieren.
Butter und Milch in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze verrühren, bis die Butter geschmolzen und die Mischung warm ist. Die Mischung auf 40 Grad abkühlen.
Alle weiteren Zutaten für den Teig mit dem Butter-Milchgemisch in die Schüssel einer Haushaltsmaschine geben.
Auf der niedrigsten Stufe für 5 Minuten kneten lassen. Danach auf der ersten Stufe für 8 – 10 Minuten kneten lassen.
Teig zu einer Kugel formen, in eine leicht gebutterte Schüssel geben und abdecken. Den Teig in ca. 4 Stunden auf das Doppelte aufgehen lassen.
Füllung
Zucker, Zimt und Kardamom vermischen und beiseite stellen.
Butter sehr weich werden lassen.
Formen
Ein Backblech mit Backpapier belegen.
Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.
Den Teig auf einer leicht bemehlten Fläche zu einem grossen Rechteck, etwa 30 x 38 cm ausrollen.
Die Butter gleichmässig auf dem Teig verstreichen und mit dem Zuckermischung bestreuen.
Den Teig von der langen Kante her fest aufrollen. Auf das vorbereitet Backblech legen.
Mit einer Schere in ca. 2 cm Abstand einschneiden. Und die Einschnitte abwechslungsweise auf die Seiten klappen.
Für 30 Minuten im vorgeheizten Backofen backen.
Aus dem Ofen nehmen und noch heiss mit der Aprikosenkonfitüre bestreichen. Leicht abkühlen lassen.
Dekoration
Puderzucker mit etwas Orangensaft verrühren, so dass ein eher fester Zuckerguss entsteht. Die Masse in einen Spritzsack füllen und das Zimtbrot damit verzieren.
Der Welt-Brot-Tag, der jährlich am 16. Oktober stattfindet, ist eine Gelegenheit für Bäcker, Brotbegeisterte und Food-Blogger, ihre Begeisterung für das Brotbacken zu teilen. In diesem Jahr veranstaltet der Blog „kochtopf.me“ zum 19. Mal einen Event anlässlich des Welt-Brot-Tages und bietet damit eine Plattform für Brotrezepte von Bloggern aus aller Welt.
UrDinkel-Wurzelbrot
Auch wenn ich es nicht so häufig schaffe, wie es gerne hätte, am Event teilzunehmen bin ich doch eine begeisterte Teilnehmerin des Welt-Brot-Tages. Auch dieses Mal habe ich den Termin fast verpasst und habe mich heute ganz kurzfristig dazu entschieden noch ein Brot zu backen. Im Laufe der Jahre habe ich verschiedene Brote gebacken und die Kreationen auf dem Blog geteilt. Brot backen ist eine tolle Sache, sie entspannt und ist für mich ein bisschen wie Yoga. Ich freue mich jedes Mal über das Ergebnis, besonders natürlich, wenn das Brot gelingt. Im Blog findet ihr darum auch ganz viele Rezepte.
Ich habe mich für ein Ur-Dinkel-Wurzelbrot entschieden, da ich heute Morgen ausser „normalem“ Weissmehl nur helles Ur-Dinkelmehl und Ur-Dinkelvollkornmehl zur Verfügung hatte. Da ich auch keine frische Hefe vorrätig hatte, griff ich auf Trockenhefe zurück. Gebacken habe ich das Brot auf dem „Pizzastein“, was zu schön knusprigen Broten geführt hat.
UrDinkel-Wurzelbrot
Rezept UrDinkel-Wurzelbrot mit Vollkornmehlanteil
Anleitungen
Brühstück
Das Wasser aufkochen lassen und heiss über das Mehl giessen. Umrühren, bis sich alles verbunden hat. Zugedeckt abkühlen lassen.
Hauptteig
Alle Zutaten für den Teig in die Schüssel der Haushaltsmaschine geben, dabei 20 g Wasser zurückhalten und falls nötig nach 4 Minuten kneten dazu geben. Den Teig 6 bis 7 Minuten auf Stufe 1 kneten lassen. Den Teig zugedeckt für 5 Stunden aufgehen lassen. Dabei 2 x dehnen und falten. Das letzte Falten sollte spätestens 1 Stunde vor dem fertigen Aufgehen sein.
Formen
Den Teig halbieren und zu zwei länglichen Broten (ca. 30cm) formen. Mehl bestäuben und zugedeckt für 30 Minuten gehen lassen.
Backen
Den Backofen mit einem Blech oder einem Backstein auf 240 Grad vorheizen. Die Teiglinge leicht verdrehen und auf einen vorgeheiztes Blech oder Backstein legen. Für ca. 25 Minuten backen.
Ein knuspriges Brot mit UrDinkelmehl und einem Vorkornanteil.
Zutaten
Brühstück
100ghelles UrDinkelmehloder helles Dinkelmehl
150gWasser
Hautteig
Brühstück
300ghelles UrDinkelmehl
100gUrDinkelvollkornmehl
10gSalz
1EL Apfelessig
1TL Honig
3/4TL Trockenhefe
220gWasser20 g zurück halten
Anleitungen
Brühstück
Das Wasser aufkochen lassen und heiss über das Mehl giessen. Umrühren, bis sich alles verbunden hat. Zugedeckt abkühlen lassen.
Hauptteig
Alle Zutaten für den Teig in die Schüssel der Haushaltsmaschine geben, dabei 20 g Wasser zurückhalten und falls nötig nach 4 Minuten kneten dazu geben. Den Teig 6 bis 7 Minuten auf Stufe 1 kneten lassen. Den Teig zugedeckt für 5 Stunden aufgehen lassen. Dabei 2 x dehnen und falten. Das letzte Falten sollte spätestens 1 Stunde vor dem fertigen Aufgehen sein.
Formen
Den Teig halbieren und zu zwei länglichen Broten (ca. 30cm) formen. Mehl bestäuben und zugedeckt für 30 Minuten gehen lassen.
Backen
Den Backofen mit einem Blech oder einem Backstein auf 240 Grad vorheizen.
Die Teiglinge leicht verdrehen und auf einen vorgeheiztes Blech oder Backstein legen.
Dieses Weekend ist mal wieder Synchronbacken mit dem Kochtopf angesagt. Es ist immer wieder spannend zu sehen, wie jeder von uns das vorgegebene Rezept für Hefeteiggebäck auf seine eigene Art interpretiert und am Ende viele unterschiedliche Ergebnisse präsentiert werden. Hier findest du die Rezepte, welche ich im Rahmen dieses Events bereits zubereitet habe: Synchronbacken
Pane Stirato
Pane Stirato ist ein Art italienisches Baguette, das sich durch seine längliche Form und goldbraune Kruste auszeichnet. Der Name “Stirato” bedeutet “gestreckt” auf Italienisch und bezieht sich auf die Methode, bei der der Teig vor dem Backen in die Länge gezogen wird. Im Gegensatz zum französischen Baguette, das oft mit einem Poolish oder Weizensauerteig hergestellt wird, verwendet das Pane Stirato einen Vorteig namens Biga, der für 18-48 Stunden reift und dem Brot ein intensiveres Aroma verleiht. Durch das Strecken des Teigs entstehen lange Glutenstränge, die dem Brot seine charakteristische zähe Textur und eine knusprige Kruste verleihen. Pane Stirato ist sehr vielseitig und eignet sich hervorragend für Sandwiches, Bruschetta und mehr.
Pane Stirato
Mehltypen
Das Rezept von Blog Pasticci di Ale Titti, arbeitet mit Mehltypen, welche es hier nicht im Supermarkt gibt oder die anders bezeichnet werden. Im original Rezept werden die Mehle W 350 und Typo 2 vorgegeben. Was mich dazu veranlasst hat erst einmal zu Recherchieren, welche Mehltypen, die ich im Schrank habe, dafür in Frage kommen. Da ich aber gerne aufbrauche was noch im Schrank steht habe ich mich für „normales“ Schweizer Weissmehl und Ruchmehl entschieden.
Biga
Wir haben mit einer Biga begonnen. Die Biga ist ein italienischer Vorteig, der dem Brot mehr Geschmack und eine bessere Textur verleiht. Er besteht aus Mehl (2 Teile), Wasser (1 Teil) und einer kleinen Menge Hefe (ca. 1% der Mehlmenge). Die Biga reift 12 bis 48 Stunden. Bei aktuellen Rezept sind es ca. 20 Stunden bei Raumtemperatur. Bei mir ist der Vorteig 22 Stunden gestanden, bevor ich ihn weiter verarbeite habe. Mit dem Verhältnis 2:1 wird der Vorteig ziemlich zäh. Was aber beim Hauptteig wieder ausgeglichen wird. Er wurde mit einem feuchten Tuch bedeckt und durfte in der Küche stehen bleiben. Per Zufall haben wir dort im Moment gerade 18.5 Grad.
Hautpteig
Über Nacht ist der Vorteig schön aufgegangen und auch etwas weicher geworden, so dass er sich gut für den Hauptteig verwenden liess. Den Hauptteig habe ich 15 Minuten in der Küchenmaschine kneten lassen und dabei das Salz erst am Schluss hinzu gefügt. Dies um die Entwicklung des Glutennetzwerks nicht zu behindern. Der Teig wird weich und geschmeidig.
Pane Stirato
Brote
Die Brote werden nach der Stückgare in die Länge gezogen, dabei entsteht eine spezielle Struktur, welche im Anschnitt sichtbar ist. Nach dem Abkühlen ist die goldene Kruste eher weich und die Krumme schon luftig mit einer mittelgrossen Porung.
Zubereitung
Die Herstellung des Teiges und das Formen der Brote scheint auf den ersten Blick komplex, erfordert jedoch lediglich etwas Geschick und ein gutes Gefühl für die Konsistenz des Teiges. Obwohl die Biga recht trocken wird, was bei einem Verhältnis von Mehl zu Wasser von 2:1 zu erwarten ist, zahlt sich das Vertrauen in den Prozess aus. Trotz des anfänglichen Eindrucks, dass das Rezept viel Arbeit erfordert – was es in meinem Fall mit all den Notizen, Fotos und Videos auch war – ist der tatsächliche Arbeitsaufwand, wenn man nicht alles dokumentieren muss, recht gering. Der Einsatz lohnt sich definitiv, denn die Brote schmecken hervorragend und sowohl die Kruste als auch die Krume sind perfekt gelungen. Wir die Brote zum Znacht als Sandwiches genossen und sie schmeckten wirklich lecker.
Rezept Pane Stirato
Anleitungen
Biga
Die Hefe im Wasser auflösen und zum Mehl dazu geben. Zu einem Teig zusammenfügen. (Die Biga ist eher trocken.)
Zugedeckt mit einem feuchten Tuch bei 18 Grad 20 – 22 Stunden gehen lassen. Der Teig sollte dabei aufgehen.
Hauptteig
110 g Wasser mit der Hefe verrühren und in die Schüssel der Haushaltsmaschine geben. Den Honig, das Mehl und die Biga in Stücken dazu geben. Kneten bis sich alles zu einem Teig zusammengefügt hat. (Dies dauert ca. 10 Minuten).
Das Salz und das Wasser EL-weise dazu geben. (Je nach Mehl, braucht es nicht die ganze Wassermenge) Den Teig weiterkneten bis er sich gut verbunden hat und geschmeidig ist. Zugedeckt für 45 – 60 Minuten gehen lassen.
Den Teig in ca. 250 g schwere Stücke schneiden und zu länglichen Broten formen. (Etwas kürzer als die Hälfte eures Backbleches.)
Mit dem Schuss nach oben auf die bemehlte Arbeitsfläche legen. Mit Mehl bestreuen und zugedeckt für weitere 60 Minuten aufgehen lassen.
Den Backofen auf 240 Grad vorheizen.
Die Brote umdrehen und auf das Doppelte ausziehen. (Etwas kürzer als euer Backblech.)
Die Brote auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und im vorgeheizten Backofen backen. Die Brötchen können in der ersten 5 Minuten 3 – 4 mal mit Wasser besprüht werden. (Ich habe diesen Schritt weggelassen) Für 20 bis 25 Minuten backen.
Rezept für ein köstliches Pane Stirato. Die Brote werden mit einem Vorteig (Biga) zubereitet und bekommen eine grobporige Krumme.
Zutaten
Biga
370gWeissmehl
100gRuchmehl
220gWasser
4gFrischhefeoder 1 g Trockenhefe
Hauptteig
Biga von oben
50gRuchmehl
5gHonig
2gFrischhefeoder 0.5 g Trockenhefe (ca. 1/3 TL)
170gWassererst nur 110 g verwenden
10gSalz
Anleitungen
Biga
Die Hefe im Wasser auflösen und zum Mehl dazu geben. Zu einem Teig zusammenfügen. (Die Biga ist eher trocken.)
Zugedeckt mit einem feuchten Tuch bei 18 Grad 20 – 22 Stunden gehen lassen. Der Teig sollte dabei aufgehen.
Hauptteig
110 g Wasser mit der Hefe verrühren und in die Schüssel der Haushaltsmaschine geben. Den Honig, das Mehl und die Biga in Stücken dazu geben. Kneten bis sich alles zu einem Teig zusammengefügt hat. (Dies dauert ca. 10 Minuten).
Das Salz und das Wasser EL-weise dazu geben. (Je nach Mehl, braucht es nicht die ganze Wassermenge) Den Teig weiterkneten bis er sich gut verbunden hat und geschmeidig ist. Zugedeckt für 45 – 60 Minuten gehen lassen.
Den Teig in ca. 250 g schwere Stücke schneiden und zu länglichen Broten formen. (Etwas kürzer als die Hälfte eures Backbleches.)
Mit dem Schuss nach oben auf die bemehlte Arbeitsfläche legen. Mit Mehl bestreuen und zugedeckt für weitere 60 Minuten aufgehen lassen.
Den Backofen auf 240 Grad vorheizen.
Die Brote umdrehen und auf das Doppelte ausziehen. (Etwas kürzer als euer Backblech.)
Die Brote auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und im vorgeheizten Backofen backen. Die Brötchen können in der ersten 5 Minuten 3 – 4 mal mit Wasser besprüht werden. (Ich habe diesen Schritt weggelassen) Für 20 bis 25 Minuten backen.
Synchronbacken – Lingue di suocera – Schwiegermutterzungen
Letzten Sonntag habe ich mich spontan entschlossen, am Synchronbacken von Zorras Kochtopf teilzunehmen. Lingue di suocera sind für mich kein unbekanntes Gebäck; ich habe sie bereits in verschiedenen Ausführungen gebacken und eine Variante mit Bärlauch ist schon in meinem Blog zu finden: Schwiegermutterzungen mit Bärlauch.
Alles Rund um die Schwiegermutterzungen
Die „Lingue di suocera“, zu Deutsch „Schwiegermutterzungen“, sind ein italienisches Gebäck, das sowohl durch seinen Namen als auch durch seinen Geschmack fasziniert. Diese knusprigen italienischen Brotzungen haben ihren Ursprung in der Region Ligurien und sind mittlerweile weit über die Grenzen Italiens hinaus bekannt.
Für diese Runde Synchronbacken hat Zorras Kochtopf dieses mal ein Rezept von Agrodolce ausgewählt. Das einfache Rezept, das wir getestet haben, funktionierte auch mit meiner kleinen Anpassung hervorragend: Ich habe Tomatenmark zum Teig hinzugefügt und die Kräuter weggelassen. Es ist auch für Backanfänger leicht umzusetzen. Das Tomatenmark verleiht den Schwiegermutterzungen einen leichten Tomatengeschmack und eine schöne Farbe. Wenn das Gebäck schön knusprig gebacken wurde und gut verpackt aufbewahrt wird, bleibt es lange frisch und kann daher auch einige Tage im Voraus zubereitet werden.
Schwiegermutterzungen
Zubereitung
Die Zubereitung der „Lingue di suocera“ variiert je nach Region und Familienrezept. Traditionell werden sie aus einem einfachen Teig aus Mehl, Wasser, Hefe und Salz hergestellt. In manchen Varianten wird der Teig mit Olivenöl angereichert, was ihm eine besondere Geschmeidigkeit verleiht. Die Teiglinge werden dünn ausgerollt und dann im Backofen gebacken, bis sie goldbraun und knusprig sind.
In der modernen Küche finden sich zahlreiche Variationen der „Lingue di suocera“, die mit verschiedenen Kräutern, Gewürzen oder sogar Käse verfeinert werden. So können wir beispielsweise Rosmarin, Thymian oder Knoblauch hinzufügen, um das Gebäck zu aromatisieren. Die fertigen Brotzungen sind ein beliebter Snack zu Wein oder Aperitifs und eignen sich hervorragend als Begleiter zu Antipasti.
Die „Lingue di suocera“ sind nicht nur wegen ihres Geschmacks, sondern auch wegen ihrer Haltbarkeit geschätzt. Richtig gelagert, bleiben sie über Wochen hinweg knusprig und sind somit ein idealer Vorrat für unerwartete Gäste oder für den kleinen Hunger zwischendurch.
Schwiegermutterzungen
Rezept für Schwiegermutterzungen – Lingue di suocera
Mehl, Salz und Trockenhefe in einer Schüssel mischen. Tomatenmark im Wasser auflösen und zum Mehl in die Schüssel geben. Miteinander verrühren und zu einem Teig zusammenfügen. Jetzt das Öl dazugeben und den Teig kneten, bis er geschmeidig ist. Den Teig in eine Schüssel geben und zugedeckt um das Doppelte aufgehen lassen. Dies dauert circa 2 Stunden. Anmerkung: die Aufgehzeit variiert je nach Raumtemperatur.
Backofen auf 180 Grad vorheizen.
Den Teig in 6 Teile teilen und diese rund schleifen. Den Teig zu dünnen Zungen ausrollen und auf 1 bis 2 Backblechen verteilen. Mit etwas Olivenöl bestreichen und mit Salzflocken bestreuen.
Die Schwiegermutterzungen im vorgeheizten Backofen für ca. 20 Minuten backen.
Ein knuspriges italienische Gebäck mit Tomatenmark verfeinert. Ideal zum Apéro oder mal zwischendurch.
Zubereitungszeit3 StundenStd.
Gericht: Beilage
Küche: Italienisch
Keyword: Backen, Brot, Hefeteig
Servings: 6Stück
Zutaten
Teig
200gMehl
1gTrockenhefe
4gSalz
120gWasser
2ELTomatenmark
20gOlivenöl
Zum Bestreichen
Olivenöl
Salzflocken
Anleitungen
Mehl, Salz und Trockenhefe in einer Schüssel mischen. Tomatenmark im Wasser auflösen und zum Mehl in die Schüssel geben. Miteinander verrühren und zu einem Teig zusammenfügen. Jetzt das Öl dazugeben und den Teig kneten, bis er geschmeidig ist. Den Teig in eine Schüssel geben und zugedeckt um das Doppelte aufgehen lassen. Dies dauert circa 2 Stunden. Anmerkung: die Aufgehzeit variiert je nach Raumtemperatur.
Backofen auf 180 Grad vorheizen.
Den Teig in 6 Teile teilen und diese rund schleifen. Den Teig zu dünnen Zungen ausrollen und auf 1 bis 2 Backblechen verteilen. Mit etwas Olivenöl bestreichen und mit Salzflocken bestreuen.
Die Schwiegermutterzungen im vorgeheizten Backofen für ca. 20 Minuten backen.
Hier geht es zu weiteren Rezepten mit Hefe: Synchronbacken
https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2024/07/Schwiegermutterzungen.jpg10671600Tamarahttps://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.pngTamara2024-07-10 09:00:002025-06-23 10:55:58Schwiegermutterzungen mit Tomaten
Heute ist bereits der 5. Spieltag und das bedeutet, dass ich euch heute das 5. Rezept meiner EM 2024 Food Challenge vorstelle. Anfangs war ich unsicher, ob ich Börek oder Pide zubereiten sollte. Da mir der Yufkateig für die Börek auf den ersten Blick zu kompliziert erschien, habe ich mich für Pide entschieden. Ich liebe Pide besonders mit Käse und bestelle sie fast so regelmässig wie Pizza. Obwohl ich sie schon einige Male selbst zubereitet habe, habe ich das Rezept bisher noch nie veröffentlicht. Jetzt ist also die perfekte Gelegenheit dazu.
Pide mit Käse
Pide
Pide ist ein herzhaftes Gebäck und ein unverzichtbarer Bestandteil der kulinarischen Landschaft der Türkei. Dieses traditionelle Fladenbrot, das in seiner einfachen Form aus einem flachen Teig besteht, vielfälltig gefüllt und dann aufgeschnitten am besten in einem Steinofen gebacken wird, hat eine reiche Geschichte und eine Vielfalt an Variationen, die von Region zu Region variieren können.
Der Ursprung des Gebäcks
Die Ursprünge der Pide lassen sich anscheinend bis in die nordtürkische Stadt Samsun am Schwarzen Meer zurückverfolgen, wo sie als eine Art Grundnahrungsmittel gelten soll und in zahlreichen Varianten genossen wird. Die Pide hat sich von dort aus über die ganze Türkei verbreitet und ist heute in jeder Stadt und in jedem Dorf zu finden, oft neben anderen türkischen Backwaren wie Lahmacun und Pogaca verkauft.
Pide mit Käse
Der Geschmack von Pide ist natürlich dann auch so vielfältig wie seine Füllungen. Der klassische Pide-Teig wird mit einer Prise Zucker und Salz, etwas Öl und Wasser zu einem glatten Teig verarbeitet, der dann zu einem länglichen Fladen ausgerollt wird. Für meinen Teig verwende ich zusätzlich noch Milch, das macht den Teig schön knusprig. Die Füllungen reichen von Hackfleisch, Schafskäse oder Sucuk, einer türkischen Knoblauchwurst, bis hin zu moderneren Kreationen mit Gemüse, Kartoffeln, Oliven, Tomaten oder verschiedenen Käsesorten. Für uns, habe ich mich für Käse als Füllung entschieden.
Die Zubereitung von Pide ist einfach, braucht aber für die charakteristischen Schiffchen-Form ein wenig Geschick. Gebacken wird das Ganze dann in einem heissen Ofen, bis die Pide goldbraun und knusprig ist.
Die Zubereitung von Pide zu Hause ist ganz sicher eine lohnende Erfahrung, die nicht nur die Sinne erfreut, sondern auch ein Stück türkische Tradition in die eigenen vier Wände bringt. Mit ein wenig Übung und den richtigen Zutaten kann jeder mit Freude am Backen und Geniessen diese köstlichen, gefüllten Fladenbrots erleben.
Pide ist ein herzhaftes Gebäck und ein unverzichtbarer Bestandteil der kulinarischen Landschaft der Türkei. Das traditionelle Fladenbrot kann vielfältig gefüllt werden.
Servings: 3Pides
Zutaten
Teig
250gWeissmehl
5gFrische Hefe
155mlVollmilch
1/2TLZucker
1TLSalz
2ELOlivenöl
Käsefüllung
300gKäsez.B. Kasar Peyniri, gerieben
100gFetazerbröselt
Anleitungen
Teig
Alle Zutaten für den Teig in die Rührschüssel der Haushaltsmaschine geben. 3 Minuten auf der niedrigsten und 5 Minuten auf Stufe 1 kneten lassen. Zugedeckt ums Doppelte aufgehen lassen.
Backen
Den Käse reiben, bzw. zerbröckeln. Alles vermischen und in 3 Teile teilen.
Den Teig in 3 Teile teilen. Rundformen und oval ausrollen.
Mit dem Käse füllen. Die Ränder hochklappen und verschliessen. Die Pide mit der Naht nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. In der Mitte aufschneiden, so das noch ein Rand bleibt.
Im vorgeheizten Backofen backen.
Hier findest du noch mehr Ideen zum Thema: EM-Rezepte
https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2024/06/Pide-Titel.jpg10671600Tamarahttps://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.pngTamara2024-06-18 22:21:292024-06-19 07:16:00Pide mit Käse – EM-Rezept
Für meine EM 2024 Food Challenge habe ich mich für ein Ungarisches Rezept und zwar für Lángos entschieden.
Lángos sind ein herzhaftes Stück ungarischer Tradition, welches inzwischen weit über die Grenzen Ungarns hinaus bekannt sind. Bei uns sind sie beliebtes Streetfood. Traditionell werden Lángos aus einem einfachen Hefeteig hergestellt, der zu Fladen geformt und dann in heissem Fett ausgebacken wird. Nach dem Frittieren können die Lángos mit Knoblauchöl bestrichen und mit einer Vielzahl von Belägen wie Sauerrahm, Käse oder Letscho, einer Mischung aus geschmorten Zwiebeln, Paprika und Tomaten, serviert werden.
Lángos
Frittieren ohne Fritteuse
Für diejenigen, die keine Fritteuse besitzen: Lángos lassen sich auch ohne Fritteuse zubereiten. Man benötigt lediglich einen tiefen Topf oder eine Pfanne mit hohem Rand und genügend Pflanzenöl, um die Fladen schwimmend ausbacken zu können. Wichtig ist, das Öl auf die richtige Temperatur zu bringen – idealerweise 170°C. Ein Holzstäbchen kann dabei helfen, die Temperatur zu testen: Bilden sich um das eingetauchte Stäbchen Bläschen, ist das Öl heiss genug. Nach dem Frittieren sollte der Lángos auf Küchenpapier abtropfen, um überschüssiges Fett zu entfernen.
Lángos ist mehr als nur ein Gebäck – es ist ein Stück Kultur, das Menschen zusammenbringt und den Gaumen erfreut. Ob auf einem Festival, einem Markt oder einfach zu Hause – Lángos ist immer ein Genuss.
Lángos
Rezept für Lángos
Knoblauch-Öl
Alle Zutaten für das Knoblauch-Öl miteinander vermischen und beiseitestellen.
Teig
Alle Zutaten für den Teig in eine Rührschüssel geben und zu einem weichen Teig kneten. zugedeckt um das Doppelte aufgehen lassen.
Den Teig in 6 Teile teilen. Daraus Kugeln formen, dann ca. 6 mm dünn ausrollen, dabei den Rand etwas dicker lassen. Teigrondellen zugedeckt noch einmal 15 Minuten aufgehen lassen.
Frittieren
Die Fritteuse auf 170°C erhitzen. Die Teigrondellen mit einer Gabel einstechen und in das heisse Öl geben.
Beidseitig ca. 2 Minuten hellbraun backen. Herausnehmen und auf Haushaltpapier abtropfen lassen.
Sofort mit Knoblauch-Öl bestreichen.
Nach Gusto noch mit einem oben erwähnten Belag belegen.
Lángos sind ein herzhaftes Stück ungarischer Tradition, welches inzwischen weit über die Grenzen Ungarns hinaus bekannt sind.
Gesamtzeit2 StundenStd.
Zutaten
Teig
250gMehl
1/2TL Salz
1/2TL Zucker
10gHefezerbröckelt
170mlMilch
25gButterweich
Knoblauch-Öl
Eine Knoblauchzehe gerieben
2EL Olivenöl
Gehackte Kräuter nach Wahloptional
Mögliche Beläge
Sauerrahm mit Knoblauch
Speck in Streifenknusprig gebraten
Frühlingszwiebeln
Käse
Frittieröl
Anleitungen
Knoblauch-Öl
Alle Zutaten für das Knoblauch-Öl miteinander vermischen und beiseitestellen.
Teig
Alle Zutaten für den Teig in eine Rührschüssel geben und zu einem weichen Teig kneten. zugedeckt um das Doppelte aufgehen lassen.
Den Teig in 6 Teile teilen. Daraus Kugeln formen, dann ca. 6 mm dünn ausrollen, dabei den Rand etwas dicker lassen. Teigrondellen zugedeckt noch einmal 15 Minuten aufgehen lassen.
Frittieren
Die Fritteuse auf 170°C erhitzen. Die Teigrondellen mit einer Gabel einstechen und in das heisse Öl geben.
Beidseitig ca. 2 Minuten hellbraun backen. Herausnehmen und auf Haushaltpapier abtropfen lassen.
Sofort mit Knoblauch-Öl bestreichen.
Nach Gusto noch mit einem oben erwähnten Belag belegen.
Notizen
Tipp:Lángos lassen sich auch ohne Fritteuse zubereiten. Man benötigt lediglich einen tiefen Topf oder eine Pfanne mit hohem Rand und genügend Pflanzenöl, um die Fladen schwimmend ausbacken zu können. Wichtig ist, das Öl auf die richtige Temperatur zu bringen – idealerweise 170°C. Ein Holzstäbchen kann dabei helfen, die Temperatur zu testen: Bilden sich um das eingetauchte Stäbchen Bläschen, ist das Öl heiss genug.
Wir retten was zu retten ist – Brot und Brötchen – Pita-Brote
In dieser Runde des Blogevents „Wir retten was zu retten ist“ dreht sich alles um das Thema Brot und Brötchen. Bei diesem Event geht es darum, die Einfachheit und Freude des Selbermachens zu entdecken und zu teilen.
Wir retten, was zu retten ist
Wie wir das schon von anderen Rettungen gut kennen, gibt es natürlich auch zum Thema „Brötchen und Brote“ eine Vielzahl von Produkten, die fertig im Supermarkt gekauft werden können. Meinen Fokus habe ich nicht auf die frischen Brote gelegt, sondern auf diejenigen, welche in Plastik verpackt verkauft werden. Dazu gehören bei uns unter anderem Toastbrote und ganz viel „Frischback“-Produkte, die nochmals aufgebacken werden. Daneben gibt es bei uns im Supermarkt auch Zopf, Baguettes oder Pita-Brote. Natürlich sind diese Produkte eine praktische Sache, sie bieten Bequemlichkeit, da sie schnell und einfach zubereitet werden können. Aber diese Produkte sind meist mit Zusatzstoffen angereichert, damit die Brote auch haltbar gemacht werden.
Pita-Brot
Das Selbermachen dauert in diesem Fall leider etwas länger, aber die Zubereitung ist einfach und am Ende wissen wir, was in unseren Broten enthalten ist. Wir können die Produkte und deren Qualität selbst bestimmen. In diesem Rahmen möchte ich euch dieses Mal zeigen, wie einfach es ist, Pitabrote selbst zu machen.
Pita-Brot
Schritt für Schritt
Das Blogevent „Wir retten, was zu retten ist“ hat bereits viele inspiriert, den Schritt zum Selbermachen zu wagen. Von Guetzli bis hin zum herzhaften Gerichten hat die Gruppe gezeigt, dass selbstgemacht nicht nur besser schmeckt, sondern auch ein echtes Gefühl von Stolz und Zufriedenheit mit sich bringt.
Selbst über die Zutaten entscheiden
Es mag auf den ersten Blick kompliziert erscheinen Brot und Brötchen selbst zuzubereiten, aber ich versichere dir, es ist einfacher, als du denkst. Mit ein paar Grundzutaten und einer Anleitung, kannst du die verschiedensten Brote ganz einfach in deiner Küche zubereiten. Warum also nicht den Fertigbackwaren im Supermarkt widerstehen und stattdessen die Kontrolle über die Zutaten übernehmen? Wenn du dein Brot selbst backst, weisst du genau, was drin ist. Keine versteckten Konservierungsstoffe, keine unnötigen Zusatzstoffe – nur reine, unverfälschte Zutaten, die du selbst ausgewählt hast.
Traditionelles Brot
Pitabrot ist nicht nur lecker, sondern hat auch eine lange Tradition. In Griechenland und dem Nahen Osten ist Pita ein tägliches Brot. Bei uns kennt man es vor allem durch Gyros. Pita steht auch für einfache und reine Zutaten. Es wird meist aus Hefeteig und Salz gemacht, manchmal mit Öl oder Butter für eine weiche Textur. Frisch aus dem Ofen, passt es perfekt zu Hummus, Tzatziki oder Tabouleh. Es lässt sich vielseitig füllen. Zum Beispiel mit gegrilltem Poulet oder Fleisch, aber auch mit Gemüse, Käse oder Hülsenfrüchten, z.B. in Form von Falafel sind sie ein Genuss.
Rezept Pita-Brot
Alle Zutaten für die Pitabrote in die Rührschüssel der Haushaltsmaschine geben. Dabei 30 ml des Wassers zurück behalten. Den Teig 5 Minuten auf der niedrigsten Stufe kneten lassen. Ist der Teig dabei zu zäh, das restliche Wasser portionenweise dazu geben. Den Teig weitere 5 Minuten auf der Stufe 1 kneten. Zugedeckt um das Doppelte aufgehen lassen. Dies dauert ca. 2 Stunden. (Die Dauer kann je nach Raumtemperatur variieren.) Den Teig in 10 bis 12 gleich grosse Teile teilen. Rund formen und zugedeckt nochmals 15 bis 30 Minuten ruhen lassen. Den Backofen auf 220 Grad Umluft vorheizen. Die Teigstücke jeweils 1 cm dick rund ausrollen und auf zwei mit Backpapier belegte Bleche legen. Die Pita-Brote 6 bis 8 Minuten backen, bis sie schön aufgebläht, aber noch eher hell und weich sind.
Eine einfache Variante von Fladenbrot, welche vielseitig verwendbar ist und lecker schmeckt.
Zubereitungszeit20 MinutenMin.
Aufgehzeit2 StundenStd.
Gesamtzeit2 StundenStd.20 MinutenMin.
Gericht: Brot
Keyword: Fladenbrot, Hefeteig
Servings: 10Stück
Zutaten
470gWeissmehl
50gVollkornmehl
20gfrische Hefe
15gHonig
12gSalz
30gMilch
300gWasser
Anleitungen
Alle Zutaten für die Pitabrote in die Rührschüssel der Haushaltsmaschine geben. Dabei 30 ml des Wassers zurück behalten.
Den Teig 5 Minuten auf der niedrigsten Stufe kneten lassen. Ist der Teig dabei zu zäh, das restliche Wasser portionenweise dazu geben.
Den Teig weitere 5 Minuten auf der Stufe 1 kneten. Zugedeckt um das Doppelte aufgehen lassen. Dies dauert ca. 2 Stunden. (Die Dauer kann je nach Raumtemperatur variieren.)
Den Teig in 10 bis 12 gleich grosse Teile teilen. Rund formen und zugedeckt nochmals 15 bis 30 Minuten ruhen lassen.
Den Backofen auf 220 Grad Umluft vorheizen.
Die Teigstücke jeweils 1 cm dick rund ausrollen und auf zwei mit Backpapier belegte Bleche legen.
Die Pitabrote 6 bis 8 Minuten backen, bis sie schön aufgebläht, aber noch eher hell und weich sind.
Notizen
Die Pitabrote am besten noch frisch z.B. mit Poulet oder mit Hackfleisch zu Arayes verarbeiten.
Die Pita-Brote lassen sich vielseitig füllen. Zum Beispiel mit gegrilltem Fleisch oder Poulet. Ich habe mich dazu entschieden sie mit Hackfleisch zu füllen und Arayes draus zu machen. Das Rezept dazu gibt es bald hier im Blog.
Wir können Cookies anfordern, die auf Ihrem Gerät eingestellt werden. Wir verwenden Cookies, um uns mitzuteilen, wenn Sie unsere Websites besuchen, wie Sie mit uns interagieren, Ihre Nutzererfahrung verbessern und Ihre Beziehung zu unserer Website anpassen.
Klicken Sie auf die verschiedenen Kategorienüberschriften, um mehr zu erfahren. Sie können auch einige Ihrer Einstellungen ändern. Beachten Sie, dass das Blockieren einiger Arten von Cookies Auswirkungen auf Ihre Erfahrung auf unseren Websites und auf die Dienste haben kann, die wir anbieten können.
Notwendige Website Cookies
Diese Cookies sind unbedingt erforderlich, um Ihnen die auf unserer Webseite verfügbaren Dienste und Funktionen zur Verfügung zu stellen.
Because these cookies are strictly necessary to deliver the website, refusing them will have impact how our site functions. You always can block or delete cookies by changing your browser settings and force blocking all cookies on this website. But this will always prompt you to accept/refuse cookies when revisiting our site.
Wir respektieren es voll und ganz, wenn Sie Cookies ablehnen möchten. Um zu vermeiden, dass Sie immer wieder nach Cookies gefragt werden, erlauben Sie uns bitte, einen Cookie für Ihre Einstellungen zu speichern. Sie können sich jederzeit abmelden oder andere Cookies zulassen, um unsere Dienste vollumfänglich nutzen zu können. Wenn Sie Cookies ablehnen, werden alle gesetzten Cookies auf unserer Domain entfernt.
Wir stellen Ihnen eine Liste der von Ihrem Computer auf unserer Domain gespeicherten Cookies zur Verfügung. Aus Sicherheitsgründen können wie Ihnen keine Cookies anzeigen, die von anderen Domains gespeichert werden. Diese können Sie in den Sicherheitseinstellungen Ihres Browsers einsehen.
Andere externe Dienste
Wir nutzen auch verschiedene externe Dienste wie Google Webfonts, Google Maps und externe Videoanbieter. Da diese Anbieter möglicherweise personenbezogene Daten von Ihnen speichern, können Sie diese hier deaktivieren. Bitte beachten Sie, dass eine Deaktivierung dieser Cookies die Funktionalität und das Aussehen unserer Webseite erheblich beeinträchtigen kann. Die Änderungen werden nach einem Neuladen der Seite wirksam.
Google Webfont Einstellungen:
Google Maps Einstellungen:
Google reCaptcha Einstellungen:
Vimeo und YouTube Einstellungen:
Datenschutzrichtlinie
Sie können unsere Cookies und Datenschutzeinstellungen im Detail in unseren Datenschutzrichtlinie nachlesen.