Semmelknödel mit Pilzrahmsauce

„Wir retten, was zu retten ist“ – Rezept für Semmelknödel mit „Schwammerlsauce“

Heute möchte die Gruppe“ Wir retten, was zu retten ist“ Spezialitäten vom Oktoberfest retten. Eine schwierige Aufgabe für mich, besonders da ich noch nie auf dem Oktoberfest war… So ist auch diese Rettung wieder eine Herausforderung, die ich natürlich gerne angenommen habe. Es gibt zwar inzwischen sogar in der Schweiz jede Menge Orte, welche ein Oktoberfest „feiern“ bzw. auf der Trendwelle Oktoberfest mit reiten, aber bis jetzt habe ich auch keins dieser Feste besucht.

 

Semmelknödel mit Pilzrahmsauce

Aber im Internet finden sich jede Menge Hinweise zu den Speisen, die am Oktoberfest gereicht werden. Bei der Suche nach etwas geeignetem habe ich an Obatzter mit Brezel, Lebkuchenherzen, Haxen und Weisswürste gedacht, hängen geblieben bin ich aber bei Semmelknödel mit Schwamelrsauce.

 

Semmelknödel mit Pilzrahmsauce

 

Rezept für Semmelknödel mit Pilzsauce

Semmelknödel

ca 6 Semmeli (Semmel), Brötchen aus Weissmehl oder Weissbrot vom Vortag, ca. 480 g, in Würfel geschnitten
180 ml heisse Milch
3 Eier
Salz
Pfeffer
Paprika

 

Pilzsauce

450 g Pilze, z. B. Champignons, Austernpilze, Eierschwämme
1 Zwiebel
Butter zum Dämpfen
3 EL Mehl
350 ml Gemüsebouillon
250 ml Rahm (Sahne)
Salz
Pfeffer
2 EL gehackte Petersilie

 

Die geschnittenen Brötchen in eine Schüssel geben und mit der Milch übergiessen. Das Ganze für 15 Minuten quellen lassen. Die Eier verrühren und zum Brot geben. Die Masse würzen und gründlich durchkneten. 12 gleichgrosse Knödel formen und bei kleiner Hitze für 30 Minuten in Salzwasser ziehen lassen.
Für die Sauce die Pilze säubern (abbürsten) und allenfalls in mundgerechte Stücke schneiden. Die Zwiebel schälen, hacken. Pilze und Zwiebeln in etwas Butter andämpfen. Das Mehl darüber streuen und vermischen.
Für die Sauce Pilze und Zwiebeln in Butter andämpfen. Mehl darüber streuen und vermischen. Mit Bouillon, Weisswein und Rahm ablöschen, aufkochen lassen. Würzen und bei kleiner Hitze 10-15 Minuten zur gewünschten Konsistenz köcheln.
Knödel mit der Schaumkelle aus dem Wasser heben, gut abtropfen lassen. Mit der Sauce auf Tellern anrichten. Mit Petersilie garnieren.

 

Semmelknödel mit Pilzrahmsauce

 

En Guete!

„Wir retten, was zu retten ist“

Die Gruppe „Wir retten, was zu retten ist“ widmet sich regelmässig gemeinsam einem Lebensmittel, welches als Fertigprodukt in den Läden auftaucht.Organisiert wurde der heutige Beitrag von Ingrid von auchwas. Die Rezepte aus den Rettungen bei welchen ich bis jetzt mitgemacht habe gibt es in gesammelter Form hier: Rezepte „Wir retten, was zu retten ist“

 

Wir retten, was zu retten ist

 

Bei dieser Rettung mit dabei waren:

auchwas – Haxen mit Kraut
Brigittas Kulinarium – Rettungsaktion -Weisswurst in der Breznpanier mit Bayerischen Erdäpflsalat
Brittas Kochbuch – Knusprig gebratene Haxe mit Sauerkraut und Semmelknödelchen
Brotwein – Laugenbrezeln – bayerische Brezen zum Oktoberfest
CorumBlog 2.0 – Schnitzel mit Kartoffelsalat
Das Mädel vom Land – Vegetarische Wies’n-Jause
evchenkocht – Brezen-Salat mit Weißwurst und Rettich
genial-lecker – Backhendl nach Schuhbeck
Katha kocht! – Obazda “Light”
lieberlecker – Weisswurst Salat
Madam Rote Rübe – Handgeschabte Käse-Dinkelvollkorn-Spätzle mit Pfifferlinge
magentratzerl – Wurstsalat von Regensburgern
our food creations – Wiesn-Tapas
Pane-Bistecca – Selbstgemachte Schweinsbratwurst
Turbohausfrau – Obazda

 

Semmelknödel mit Pilzrahmsauce

Rückblick Messebesuch IFA

Messe für Unterhaltungselektronik und Haushaltsgeräte

Am 2. Tag meines Berlinaufenthaltes habe ich beim Aufbau der IFA Messe Berlin Mäuschen gespielt und die Pressekonferenz von Philips besucht. Während des Aufbaus ging es geschäftig zu auf der Messe und der Aufbau war bei den verschiedenen Ausstellern unterschiedliche weit fortgeschritten. In einigen Hallen war der Zutritt ungehindert möglich, bei einigen konnte ich dank des Presseausweises hineinschauen und bei manchen wurde der Zutritt nur durch Einladung genehmigt. Die IFA, früher Internationale Funkausstellung genannt, ist weltweit eine der grössten Messen für Unterhaltungselektronik und Haushaltsgeräte. Sie ist auch eine der ältesten Industriemessen Deutschlands und biete für viele Aussteller eine Gelegenheit, ihre Produkte und Neuheiten zu präsentieren.

Bei der Pressekonferenz von Philips wurden natürlich die Neuheiten des Unternehmens vorgestellt, besonders eindrücklich dabei war bei Philips der TV-Sektor mit der OLED Serie. Die Lichtsystem Hub und, im Gesundheitswesen, die Zahnpflege waren weitere Höhepunkte.

 

Smart Blender von Philips

 

Neuheiten im Foodbereich

Aus dem Foodsektor, das Thema welches mich natürlich am meisten interessiert haben wurde der Smart Blender welcher mit der Handy-App verbunden werden kann vorgestellt.

Eine weitere Neuheit, die mir sehr gut gefällt, ist der Pastamaker, welcher jetzt mit einem Ausknopf, bzw. Pausenknoppf ausgerüstet werden soll, damit der Pastateig vor der Ausgabe ruhen kann. Eine Funktion auf die bis jetzt bei Pastamaker gefehlt hat und viele Benutzer bis jetzt bei ihren Geräten „erzwungen“ haben.  Neben diesen Geräten wurde auch noch der Airfryer ausgestellt. Dieser ist auch in meiner Küche eins der am meisten benutzten Geräten. In welchem ich nicht nur Pommes und Chicken Nuggets, sonder auch sehr gerne andere Gerichte und Desserts zubereite. Zum Beispiel der feine Cheesecake mit Himbeeren.

 

Pastamaker von Philips

Städtereisen – Berlin

Stadtrundgang in Berlin

Vorletzte Woche wurde ich nach Berlin eingeladen und hatte dabei die Gelegenheit die historische City zu erkunden. Obwohl es viele Möglichkeiten gibt, die Stadt mit einem Touristenbuss oder aber auch mit einem Boot zu erkunden, habe ich mich dazu entschieden, die Stadt zu Fuss zu entdecken. Das Wetter dafür hätte nicht besser sein können, die Sonne strahlte, es war schön warm, aber nicht zu heiss.

 

Reichstagsgebäude Berlin

 

Zu Fuss unterwegs

Gestartet bin ich am Gendarmmarkt, einem wunderschönen Platz im historischen Stadtteil, in dessen Zentrum sich das ehemalige königliche Schauspielhaus, sowie der Deutsche und der Französische Dom befinden. Ohne grosse Planung, bin ich vom Gendarmmarkt her Richtung Berliner Dom los spaziert und dabei über den Bebelplatz zum Historischen Museum gelangt. Vor dem Dom, er liegt auf der „Museumsinsel“, befindet sich der Lustgarten und lädt, vor allem bei Sonnenschein, zu einer gemütlichen Pause ein. Für mich ging es dann weiter zum Funkturm und Alexanderplatz. Den Spaziergang zum Brandenburgertor habe ich mir mit „lädelen“ versüsst.

Am Brandenburgertor und später auch beim Reichstagsgebäude hatte es sehr viele Leute, so dass es kaum möglich war Fotos der Sehenswürdigkeiten zu schiessen. Aber auch hier, wie auch sonst im Leben, lohnt es sich einen Schritt nach Hinten oder auf die Seite zu machen, bei einer veränderten Perspektive sieht es meist etwas besser aus. Vom Reichstagsgebäude her habe ich einen kleinen Abstecher in den „Tiergarten“ gemacht. Gestärkt und etwas ausgeruht habe ich das Denkmal für die ermordeten Juden besucht.

 

Berliner Dom

 

Mall of Berlin

Nach der doch schweren und traurigen Geschichte habe ich mir dann einen grösseren Zwischenstopp im „Mall of Berlin“ gegönnt. Verpflegt habe ich mich im grosszügigen Foodcourt, welcher sehr gut mit den Vorbildern aus der USA mithalten kann. Die Mall selbst bietet so ziemlich alles was man sich wünschen kann ganz nach den amerikanischen Vorbildern. Natürlich gibt es dort auch einen Fanshop des Herta BSC, von wo ich den Jungs natürlich gerne ein Souvenir nach Hause gebracht habe.

Mein Stadtrundgang führte mich dann weiter zur Ausstellung „Topographie des Terrors“, ein Berliner Projekt zur Dokumentation und Aufarbeitung des Terrors in der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland und zum Checkpoint Charlie. Nach dem frühen Flug von Zürich nach Berlin und den vielen Stunden, welche ich in Berlin unterwegs war, war es danach für mich Zeit, mich auf den Weg zurück zum Hotel zu machen. Darum ging es shoppend durch die Stadtmitte, an der Friedrichstrasse entlang wieder zurück zum Gendarmmarkt.

 

Berliner Fernsehturm

 

Touristen-Touren werden an jeder Ecke angeboten und bieten für alle die diese Art von Fortbewegung mögen, die Möglichkeit bei den Sehenswürdigkeiten aus zusteigen. Für mich ist aber auch der Weg das Ziel und zu Fuss bieten sich meiner Meinung nach mehr Möglichkeiten eine Stadt auch von anderen Seiten kennenzulernen. Dafür nehme ich gerne müde Füsse und ein paar Blasen in kauf.