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Frischgebackenes Brot auf Holzbrett

Brot aus „Altbrot“

Foodwaste vermeiden – Brotreste sinnvoll verwerten

Foodwaste zu vermeiden und die dazugehörige Resteverwertung ist nach wie vor ein Thema in unserem Haushalt und soll es auch bleiben. Stetig kontrollieren wir unsere Lebensmittelvorrat und kaufen möglichst nur nach Bedarf ein, aber es gibt immer noch Ansätze, die verbessert werden können. Beim „alten Brot“ finden wir allerdings immer eine Verwendungsmöglichkeit, damit nichts weggeworfen werden muss. Häufig bereiten wir aus nicht mehr ganz frischem Brot Knödel zu, machen Paniermehl daraus oder verbacken es jetzt zu einem Brot aus Altbrot.

Frisch gebackenes Brot auf einem Küchentuch
Frisches Brot aus Altbrot – Resteverwertung gegen Foodwaste

Rezept für Brot aus Altbrot

Bei Rita von „Die Angelones“ habe ich vor einiger Zeit ein Brot aus Altbrot, also aus Brotresten gesehen und als ich diese Woche Brot übrig hatte, wieder daran gedacht. Ich habe ein wenig experimentiert und es ist ein tolles, gut haltbares Brot daraus entstanden. Die Krumme des Brotes ist eher feucht und die Kruste wird nicht ganz so knusprig, wie gewohnt. Dafür ist das Brot länger haltbar, als ein normales Weissbrot.

Anschnitt von frischem Brot, auf einem Holzbrett
Anschnitt vom frischen Brot mit Altbrot – Resteverwertung gegen Foodwaste

Rezept / Anleitung für Paniermehl und Brotbrösel

Trockene Brotreste

Für die Resteverwertung habe ich das schon sehr trockene Brot im Hochleistungsmixer gemahlen. Bitte beachte dabei die Hinweise des Herstellers, da das Brot ziemlich hart sein kann. Die Brotbrösel, besonders wenn sie noch nicht ganz trocken sind, auf einem Blech verteilen und im Backofen, bei ca. 80 Grad, trocknen lassen. Das dauert je nach Feuchtigkeit im Brot unterschiedlich lang.

Rezept für Brot mit Altbrot

gebacken im Gusseisentopf – Topfbrot

Brühstück

70 g Brotbrösel aus Altbrot
140 g Wasser

Die Brotbrösel in eine Schüssel geben und mit heissem Wasser übergiessen. Für 1 Stunde quellen lassen.

Brot

Brühstück
450 g Weissmehl
50 g Vollkornmehl
12 g Salz
10 g frische Hefe, zerbröselt
300 bis 340 ml Wasser

Alle Zutaten, aber erst nur 300 ml Wasser, in eine Schüssel geben. Falls der Teig zu trocken wird, Schrittweise das restliche Wasser dazu geben. Den Teig mit der Haushaltsmaschine für ca. 8 Minuten kneten. Der Teig sollte geschmeidig und eher etwas feucht sein. Den Teig zugedeckt um das Doppelte aufgehen lassen. Bei mir hat das 3 Stunden gedauert.
Den Backofen und einen Gusseisentopf (ofentauglich bis min. 240 Grad – Herstellerhinweise beachten) mind. 30 Minuten auf 240 Grad vorheizen.
Den Teig auf eine bemehlte Unterlage geben. Von allen Seiten her einmal falten. Zusammenfügen und zu einem Brot formen. Ein Garkörbchen bemehlen. Oder eine Schüssel mit einem bemehlten Tuch auslegen. Den Teig mit dem Verschluss nach oben in das Körbchen legen. Zugedeckt nochmals 30 Minuten gehen lassen.

Den Teig vorsichtig in den heissen Topf kippen und einschneiden. Sofort den Deckel auf den Topf legen und den Topf sofort in den Ofen stellen. Für 25 Minuten backen. Den Deckel entfernen und das Brot nochmals ca. 25 Minuten fertig backen. Das Brot aus dem Topf nehmen und wenn der „Klopftest“ in Ordnung ist, das Brot auf einem Gitter abkühlen lassen.

En Guete!


Rezept für frisches Brot aus Hefeteig, gebacken mit Altbrot. Resteverwertung - no Foodwaste

Nachhaltig kochen – Zu Gut für die Tonne – Rezept mit Radieschenblätter

Lebensmittelrettung, No Foodwaste, Resteverwertung und Radieschenblätter

Bei Lanis Lecker Ecke und dem Kochtopf findet im Moment der nachhaltige Blogevent „Zu gut für die Tonne“ statt. Ein Thema das mich im Moment sowieso beschäftigt. Und ich muss sagen, da ist Jette von Lanis Lecker Ecke nicht ganz unschuldig daran…. Bei ihr könnt ihr im Blog, wie auch auf Instagram, sehen, wie sie immer wieder Tolles aus Lebensmitteln zaubert, die sie vor der Tonne rettet. Ich finde ihre Posts und ihre Kreativität sehr inspirierend.

Nachhaltig kochen - gedünstete Radieschenblätter mit Risotto und einem Radieschen
Nachhaltig kochen – gedünstete Radieschenblätter

Foodwaste, bei uns zu Hause, nach Möglichkeit zu verhindern, dies ist meine ganz persönliche Challange für dieses Jahr. Im Januar habe ich bereits einen Post darüber geschrieben, dort findet ihr neben Informationen zu diesem Thema auch Hinweise zu einigen Rezepten, die sich gut zur Resteverwertung eignen. Nachhaltig kochen gelingt mir noch nicht immer, auch mir passiert es ab und zu, dass mal etwas vergessen wird und so verdirbt. Alles in allem habe ich aber ein gutes Gefühl dabei, dass es mir immer mehr gelingt Foodwaste im eigenen Haushalt zu verringern. Neben einer guten Planung, ist es hilfreich, wenn man spontan und kreativ mit dem Thema umgeht.

Nachhaltig kochen - gedünstete Radieschenblätter
Nachhaltig kochen – gedünstete Radieschenblätter

Allerdings gibt es neben den offensichtlichen Lebensmitteln noch mehr was wir vor der Tonne retten können. Ich denke dabei zu Beispiel an den Strunk vom Broccoli, welcher bei uns ganz selbstverständlich mitgegessen wird, sei dies als Gemüse zusammen mit den Broccoliröschen oder auch zu einer feinen Suppe verarbeitet. Aber auch anderes Grün, welches sonst meist weggeworfen wird, kann gut als Gemüse, Pesto oder  auch als feine Suppe verwendet werden. Nicht selten schmecken diese Rezepte auch noch sehr gut.

 

Frische Radieschen

Dabei denke ich zum Beispiel an das Grün vom Karotten oder Radieschen. Die Radieschenblätter können zum Beispiel wunderbar zu einem Pesto verarbeitet werden (Rezept für Radieschenpesto) und es schmeckt auch sehr lecker als Spinatersatz. Diese einfache, aber leckere Gemüsevariante möchte ich euch heute vorstellen.

 

Gedünstete Radieschenblätter

Rezept für gedünstete Radieschenblätter

2 Bund Radieschenblätter möglichst Bio
(die Radieschen einfach so essen oder zu einem feinen Salat verarbeiten)
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
Etwas Olivenöl
Salz

Pfeffer aus der Mühle

Die Radieschenblätter waschen und abtropfen lassen Die Schalotte und die Knoblauchzehe fein hacken. In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin andünsten und dann die Radieschenblätter zugeben. Die Blätter mit andünsten, bis sie zusammengefallen sind. Mit Salz und Pfeffer würzen.

 

En Guete!

 

Resteverwertung – Rezept für gedünstete Radieschenblätter

 

Blog-Event CXXXIX - Zu gut für die Tonne! (Einsendeschluss 15. März 2018)