Bulgur-Salat mit Ras-el-Hanout

Der Bulgur-Salat ist nicht nur eine köstliche Beilage, sondern ein echter Allrounder – leicht, gesund und dabei herrlich aromatisch. Er lässt sich je nach Saison, Geschmack oder Anlass wunderbar anpassen und variieren. Einer der bekanntesten Salate mit Bulgur ist das libanesische Taboulé, das auch meine Kreation inspiriert hat. Für meinen Bulgur-Salat habe ich das traditionell verwendete Gewürz Baharat durch Ras-el-Hanout ersetzt.

Gesunder Bulgur-Salat mit Tomaten und Petersielie
Bulgur-Salat mit Tomaten

Bulgur – zum Beispiel im Bulgur-Salat ist mehr als nur eine Beilage

Bulgur fristet bei vielen noch ein Dasein als exotische Beilage, dabei verdient er weitaus mehr Aufmerksamkeit. Der vorgekochte und geschrotete Hartweizen hat nicht nur geschmacklich, sondern auch bezüglich der Nährwerte einiges zu bieten.

Nährstoffe mit Substanz: Bulgur vs. Couscous

Der wichtigste Unterschied liegt im Verarbeitungsgrad. Während Couscous aus Griess zu kleinen Kügelchen gerollt wird, besteht Bulgur aus vorgegarten und nur grob gebrochenen Hartweizenkörnern – dadurch bleiben mehr Ballaststoffe und Mikronährstoffe erhalten.

Bulgur enthält pro 100 Gramm rund 12–18 Gramm Ballaststoffe, je nach Körnung. Couscous kommt dagegen oft nur auf etwa 2–4 Gramm. Auch beim Magnesium, Eisen und den B-Vitaminen schneidet Bulgur besser ab. Das wirkt sich nicht nur positiv auf die Verdauung aus, sondern auch auf Energiehaushalt und Nervenfunktion. Und wer Wert auf einen stabilen Blutzuckerspiegel legt: Bulgur hat einen deutlich niedrigeren glykämischen Index – ideal für alle, die sich bewusst ernähren möchten.

Konsistenz

Couscous ist eher weich, fast „fluffig“. Bulgur dagegen hat je nach Körnung mehr Biss, der in Salaten für Struktur und ein sättigendes Gefühl sorgt. Gerade in Kombination mit frischem Gemüse, Kräutern und Zitrone entfaltet sich das volle Potenzial dieses Getreides – nussig, erdig, und herrlich harmonisch.

Gesund essen

Bulgur-Salate sind oft vegan, voller Vitamine und halten lange satt – ideal für den Zmittag im Büro, Grillfeste oder Picknicks. Neben Salaten findet Bulgur auch in Suppen, Eintöpfen, vegetarischen Tätschli oder als Füllung für Gemüse wie Paprika oder Zucchini Verwendung. Die Vielseitigkeit macht ihn zu einem echten Favoriten für gesunde Alltagsküche.

Ras-el-Hanout

Ras-el-Hanout ist ein traditionelles Gewürz aus der nordafrikanischen Küche, vor allem aus Marokko. Der Name „Ras-el-Hanout“ bedeutet übersetzt „Kopf des Ladens“ und deutet darauf hin, dass es sich um die beste Mischung von Gewürzen handelt, die der Gewürzhändler in seinem Sortiment hat. Es ist eine Mischung aus vielen verschiedenen Gewürzen, manchmal sind es bis zu 30 Zutaten. Die genaue Zusammensetzung kann variieren, je nach Region, Familie oder persönlichem Geschmack. Typische Zutaten sind Kreuzkümmel, Koriander, Paprika, Zimt, Muskatnuss, Ingwer, Gewürznelken, Pfeffer und Kardamom, aber auch Zutaten wie Rosmarin, Fenchel oder Lavendel können enthalten sein.

Mittelmeerküche: Frisch, farbig, gesund

Die Mittelmeerküche gilt als sehr gesund, was auf frisches Gemüse, Olivenöl, Zitronensaft, Kräuter wie Minze oder Petersilie und sättigende Komponenten wie Hülsenfrüchte oder eben Bulgur zurückzuführen ist. Das ist mehr als nur Essen, das ist Lebensgefühl. Studien zeigen sogar, dass sich die mediterrane Ernährung positiv auf Herz, Gefässe und langfristige Gesundheit auswirkt. Da darf ein Bulgur-Salat ruhig öfter auf den Tisch.

Ein Klassiker unter den Bulgur-Salaten ist Taboulé – ein frischer Salat aus der levantinischen Küche, bei dem Petersilie die Hauptrolle spielt. Feiner Bulgur wird dabei nur sparsam verwendet, ergänzt durch Tomaten, Zitronensaft, Minze und Olivenöl. Taboulé zeigt besonders schön, wie Bulgur Salate nicht nur sättigend, sondern auch leicht und aromatisch machen kann.

Rezept für Bulgur-Salat

Bulgur-Salt mit Tomaten und Petersilie angerichtet in einer Schale.
Bulgur-Salat mit Tomaten

Bulgur-Salat mit Ras-el-Hanout

Ein ballaststoffreicher Salat mit einer marokkanischer Note.
Zubereitungszeit15 Minuten
Gericht: Salat
Küche: Mittelmeerküche
Keyword: Bulgur, Gesund, Kartoffelsalat
Servings: 2 Portionen

Zutaten

  • 100 g feiner Bulgur
  • 2 Tomaten ohne Kern fein gewürfelt
  • grüner Teil einer Frühlingszwiebel in Ringen
  • 1 Bund glattblätterige Petersilie fein gehackt
  • 2 TL Ras-al-Hanout
  • 3 EL Olivenöl
  • 2 EL Zitronensaft
  • Salz

Anleitungen

  • Den Bulgur mit 150 ml Wasser kochendem Wasser übergiessen und zugedeckt 10 – 15 min stehen lasse. Vollständig abkühlen lassen.
  • Bulgur, Tomaten, grüner Teil der Frühlingszwiebel und Petersilie in eine Schüssel geben. Olivenöl, Ras-al-Hanout und Zitronensaft vermischen und mit Salz abschmecken. Unter den Salat mischen.

Lust auf mehr Bulgur? Versuche den Bulgur-Salat mit Grillgemüse.

Auberginen-Polenta-Auflauf

Rezept für Auberginen-Polenta-Auflauf

In meinem Beitrag von gestern zum Buch Donnerstag, wo ich euch das Kochbuch „Green & Grains“ von Anne-Katrin Weber vorgestellt habe, habe ich euch noch das Rezept für den Auberginen-Polenta-Auflauf versprochen.

Warum habe ich gerade dieses Rezept ausprobiert? Nun, zum einen hatte ich noch eine Menge Polenta in meinem Vorrat und zum anderen zählen Auberginen und Polenta nicht unbedingt zu den Favoriten meiner Familie. Aber ist das nicht eher ein Grund, das Rezept nicht auszuprobieren? Ich sehe das anders. Ich bin der Meinung, dass wir auch den „ungeliebten“ Lebensmitteln eine Chance geben sollten, denn nur so können wir neue Geschmäcker entdecken und lieben lernen. Oftmals fehlt es bei vielen „ungeliebten“ Lebensmitteln nur an einer anderen Zubereitungsart. Dieses Rezept erfordert zwar etwas mehr Aufwand und hat eine Zubereitungszeit von etwa 75 Minuten, ist aber gut vorzubereiten, sodass wir das Gericht vor dem Essen nur noch in den Ofen schieben müssen.

Auberginen-Polenta-Auflauf
Auberginen-Polenta-Auflauf

Rezept für Auberginen-Polenta-Auflauf aus „Green & Grains“

Nachfolgend findet ihr das Rezept für den Auberginen-Polenta-Auflauf aus „Green & Grains“. Die Zutatenliste ist unverändert. Ich habe nur das Wasser, welches für die Zubereitung verwendet wird in die Zutatenliste zugefügt und erwähnt was ich für Polenta verwendet habe. Den Text für das Rezept habe ich mit meinen Worten geschrieben.

Anleitungen

Den Backofen auf 240 Grad (220 Grad Umluft) vorheizen.

Auberginen

Die Auberginen der Länge nach in 1 cm dicke Scheiben schneiden, auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, mit 2 Esslöffeln Olivenöl bestreichen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Auberginen im vorgeheizten Backofen für 12-15 Minuten backen bis die Auberginenscheiben leicht gebräunt und weich sind. Herausnehmen und den Backofen auf 200 Grad (180 Grad Umluft) herunterschalten.

Tomatensauce

Basilikum waschen und trocken, ein paar Blättchen zur Seite legen, restliche Blätter und dünne Stängel getrennt fein hacken. 1 Esslöffel Olivenöl erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin kurz andünsten, ohne das sie Farbe annehmen. Gehackten Basilikumstängel, Tomaten, Zucker und Wasser dazugeben. Kurz aufkochen lassen. 8-10 Minuten kräftig einkochen, gehackte Basilikumblättchen unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Polenta

Die Polenta nach der Packungsanleitung zusammen mit Rosmarin in der Gemüsebouillon garen, bis die Polenta cremig ist. Den Rosmarin entfernen.

Auberginen-Polenta-Auflauf
Auberginen-Polenta-Auflauf

Zum Fertigstellen

Eine weite Auflaufform mit dem restlichen Öl einfetten und die Polenta darin verteilen.

Parmesan fein reiben. Mozzarella trocken tupfen und in kleine Stücke zupfen.

Die Tomatensauce auf der Polenta verstreichen die. Auberginen darauflegen, dann den Mozzarella und den geriebenen Käse verteilen. Im vorgeheizten Ofen 25 – 30 Minuten backen. Herausnehmen und mit den restlichen, zur Seite gestellten Basilikumblättchen bestreuen.

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Auberginen-Polenta-Auflauf

Vegetarisches Hauptgericht mit Polenta, Auberginen und einer selbst gemachten Tomatensauce.
Gesamtzeit1 Stunde 15 Minuten
Gericht: Hauptgericht
Keyword: Gemüse, Polenta
Servings: 4 Personen

Zutaten

Auberginen

  • 2 Auberginen ca. 600 g
  • 4 EL Olivenöl
  • Salz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle zum Abschmecken

Tomatensauce

  • 1 kleine Zwiebel fein gehackt
  • 2 Knoblauchzehen gepresst oder gerieben
  • 1/2 Bund Basilikum
  • 400 g stückige Tomaten aus der Dose z. B. Pelati
  • 1 TL Zucker
  • 100 ml Wasser
  • Salz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle zum Abschmecken

Polenta

  • 200 g Polenta Maisgriess, ich habe feinen Maisgriess mit 3 Minuten Kochzeit verwendet
  • 1 kleiner Stängel Rosmarin
  • 800 ml Gemüsebouillon

Zum Fertigstellen

  • 30 g Parmesan am Stück
  • 1 Büffel-Mozzarella 125 g wer mag kann auch Kuhmilchmozzarella verwenden

Anleitungen

  • Den Backofen auf 240 Grad (220 Grad Umluft) vorheizen.

Auberginen

  • Die Auberginen der Länge nach in 1 cm dicke Scheiben schneiden, auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, mit 2 Esslöffeln Olivenöl bestreichen und mit Salz und Pfeffer würzen.
  • Die Auberginen im vorgeheizten Backofen für 12-15 Minuten backen bis die Auberginenscheiben leicht gebräunt und weich sind. Herausnehmen und den Backofen auf 200 Grad (180 Grad Umluft) herunterschalten.

Tomatensauce

  • Basilikum waschen und trocken, ein paar Blättchen zur Seite legen, restliche Blätter und dünne Stängel getrennt fein hacken. 1 Esslöffel Olivenöl erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin kurz andünsten, ohne das sie Farbe annehmen. Gehackten Basilikumstängel, Tomaten, Zucker und Wasser dazugeben. Kurz aufkochen lassen. 8-10 Minuten kräftig einkochen, gehackte Basilikumblättchen unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Polenta

  • Die Polenta nach der Packungsanleitung zusammen mit Rosmarin in der Gemüsebouillon garen, bis die Polenta cremig ist. Den Rosmarin entfernen.

Zum Fertigstellen

  • Eine weite Auflaufform mit dem restlichen Öl einfetten und die Polenta darin verteilen.
  • Parmesan fein reiben. Mozzarella trocken tupfen und in kleine Stücke zupfen.
  • Die Tomatensauce auf der Polenta verstreichen die. Auberginen darauflegen, dann den Mozzarella und den geriebenen Käse verteilen. Im vorgeheizten Ofen 25 – 30 Minuten backen. Herausnehmen und mit den restlichen, zur Seite gestellten Basilikumblättchen bestreuen.