Der Tod von Silver Surfer
Comic-Besprechung von „Tod von Silver Surfer“
Die Jagd auf den Silver Surfer: Konflikte zwischen Mensch und Kosmos
Eines der mächtigsten Wesen in den Weiten des Marvel-Universums ist Norrin Radd, der als «Silver Surfer» bekannt ist. Einst als Herold für den Weltenverschlinger Galactus gezwungen, seinem Meister zu dienen, hat er sich inzwischen davon lösen können und hinterfragt seine Taten und seine Existenz. Als er dem «Bureau of Alien Neutralization» auffällt, setzt sich ihm eine ehrgeizige Majorin an die Fersen, mit dem Ziel, diese ausserirdische Kreatur und somit Gefahr für die Menschen, zu vernichten. Dieser Auftrag ist allerdings nicht ganz einfach und sorgt dafür, dass auch Hulk’s Sohn «Skaar» und sogar die Fantastischen Vier eingreifen müssen. Und als eine zusätzliche Bedrohung auftaucht, muss sich der silberne Surfer entscheiden, wo seine Loyalität steht. Ist die Erde verloren oder gelingt es dem Ausserirdischen, eine Katastrophe abzuwenden?

Der Tod von Silver Surfer
- Autor: Greg Pak
- Zeichner: Sumit Kumar
- Erscheint am: 07.04.2026
- Produktart: Comics
- Seitenzahl: 120
- Format: 17X26
- Storys: Death of the Silver Surfer 1–5
- Bindung: Klebebindung
- Farbe/Schwarz-Weiß: Farbe
- ISBN: 9783741646911
- Verlag: Panini
Zwischen Tragik und Action: Wie die fünf Geschichten funktionieren
Eigentlich sind die fünf Geschichten, die hier als «Der Tod von Silver Surfer» zusammengepackt wurden, recht kurze Angelegenheiten, wobei sie inhaltlich recht in die Tiefe gehen. Die Serie aus dem Jahr 2025 überzeugt durch einen anspruchsvollen Ton und tolle Zeichnungen von Sumit Kumar, wirkt aber auch gegen Ende etwas überladen. Da wir bereits früh eine Ahnung bekommen, wohin die tragische Geschichte dieses Ausserirdischen hinwill, kommt das Finale auch nicht mehr ganz überraschend. Doch bis dahin wird viel siniert und trotzdem mit der Action nicht gespart. Nett auch, dass sich Storyteller Greg Pak noch eine weitere Storyline einfallen liess, welches ein wenig den Druck der Dramatik mindert und dann doch mehr auf beliebte Action setzt, die er mit einigen flotten Sprüchen ergänzt.
Mit einem Umfang von 120 Seiten kommt «Der Tod von Silver Surfer» als gut lesbares Dramastück daher und mit dem Auftauchen bekannter Gesichter wie den Fantastischen Vier oder Skaar, haben auch diejenigen Leser einen Wiedererkennungswert, die nicht so ganz tief in der Welt von Marvel zuhause sind. Interessantes Buch für einen eher anspruchsvollen Leser.










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