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Cakes, Cookies and more

Schlagwortarchiv für: Irland

Irland-Roadtrip Teil 3: Früh am Morgen bei den Cliffs of Moher

8. Juni 2026/0 Kommentare/von Tamara

Von Killarney aus sind wir früh am Morgen mit einem kleinen Breakfast Bag vom Guesthouse losgefahren, denn unser Ziel waren die Cliffs of Moher. Wir wollten unbedingt vor den grossen Touristenmassen dort sein. Die berühmten Klippen gehören zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Irlands und ziehen jedes Jahr rund eineinhalb Millionen Besucher an.

Cliffs of Moher

Die Cliffs of Moher erstrecken sich über etwa acht Kilometer entlang der Atlantikküste und ragen an ihrer höchsten Stelle rund 214 Meter über dem Meer auf. Sie sind nicht nur landschaftlich beeindruckend, sondern auch ein wichtiger Brutplatz für zahlreiche Seevögel. Mit etwas Glück lassen sich hier unter anderem Trottellummen, Tordalke und Möwen beobachten. Zudem dienten die Klippen bereits als Kulisse für verschiedene Filme, darunter Harry Potter and the Half-Blood Prince.

Cliffs of Moher im Frühling
Cliffs of Moher im Frühling

Tickets für Cliffs of Moher

Gerade in der Hauptsaison wird empfohlen, die Tickets im Voraus zu kaufen, da der Besucherandrang entsprechend hoch ist. Wir hatten Glück und kamen gerade noch rechtzeitig an, bevor die ersten Reisebusse eintrafen. Die Stimmung am frühen Morgen war eindrücklich, ruhig und fast ein wenig magisch. Als dann nach und nach immer mehr Besucher eintrafen, wurde es mir persönlich fast wieder etwas zu viel. Trotzdem sind die Cliffs of Moher ein Ort, den man einmal gesehen haben sollte.

Doolin

Unsere nächste Übernachtungsstation lag ganz in der Nähe, und zwar in Doolin. Da wir noch etwas zu früh waren, um im Hotel einzuchecken, setzten wir uns erst einmal draussen vor einen Pub. Das Wetter war herrlich, und das Essen ebenso. Ich entschied mich für einen Whiskey Stew mit Mash, der hervorragend war und genau richtig nach diesem Tag.

Whiskey Stew mit Mash,
Whiskey Stew mit Mash,

Spontan beschlossen wir danach, die Klippen auch vom Meer aus zu erkunden. Die Bootstour hat sich absolut gelohnt, denn die Cliffs of Moher wirken vom Wasser aus noch einmal ganz anders und mindestens genauso eindrücklich. Ganz perfekt war es allerdings nicht, da uns ein paar wenig rücksichtsvolle Mitreisende immer wieder die Sicht versperrten. Kleiner Tipp: Wenn ihr die Möglichkeit habt, setzt euch am besten oben rechts an den Bootsrand, nicht in den ersten drei Reihen.

Da es am nächsten Tag bereits wieder weiterging, liessen wir den restlichen Tag ruhig ausklingen. Wir machten noch einen kleinen Spaziergang und genossen ein leichtes Abendessen, bevor wir den Tag entspannt beendeten.

Cliffs of Moher

Weiterfahrt nach Donegal

Nach einem leckeren und ausgiebigen Frühstück hiess es für uns schon wieder Abschied nehmen. Wir packten unsere Sachen und machten uns auf den Weg Richtung Donegal. Eine längere Fahrstrecke lag vor uns, aber genau solche Etappen gehören für mich zu einem Roadtrip einfach dazu. Neue Landschaften, wechselnde Eindrücke und das Gefühl, langsam weiter in den Norden Irlands vorzudringen.


Reiseinformationen Cliffs of Moher & Doolin

Beste Reisezeit
April bis September
Für weniger Besucher empfiehlt sich ein Besuch früh am Morgen oder später am Abend

Wetter/Klima
Maritimes Klima mit oft wechselndem Wetter. Auch an sonnigen Tagen kann es windig sein, besonders entlang der Klippen. Temperaturen liegen meist zwischen 15 und 20 °C. Wind und Regenschauer sind jederzeit möglich.

Sehenswürdigkeiten

Cliffs of Moher
Die berühmten Klippen erstrecken sich über rund acht Kilometer entlang der Atlantikküste und ragen an ihrer höchsten Stelle etwa 214 Meter über dem Meer auf. Sie gehören zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Irlands und sind ein wichtiger Brutplatz für zahlreiche Seevögel. Zudem dienten sie als Kulisse für verschiedene Filme, unter anderem Harry Potter.

Bootstour zu den Cliffs of Moher
Die Klippen wirken vom Meer aus noch einmal ganz anders und besonders eindrücklich. Die Bootstouren starten meist in der Umgebung von Doolin. Für eine gute Sicht empfiehlt es sich, möglichst weit oben und seitlich am Boot zu sitzen.

Doolin
Ein kleines, sehr touristisches Dorf, bekannt für seine Pubs, traditionelle Musik und als Ausgangspunkt für Besuche der Cliffs of Moher. Trotz vieler Besucher bewahrt der Ort eine gemütliche Atmosphäre.

Tierwelt
An den Klippen lassen sich zahlreiche Seevögel beobachten, darunter Trottellummen, Tordalke, Möwen und mit etwas Glück auch Papageientaucher. Besonders im Frühling ist hier viel Aktivität zu sehen.

https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2026/05/Cliffs-of-Moher-vom-Wasser-aus.jpg 1200 2132 Tamara https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.png Tamara2026-06-08 13:07:022026-06-08 13:07:03Irland-Roadtrip Teil 3: Früh am Morgen bei den Cliffs of Moher
Skellig Michael

Irland-Roadtrip Teil 2: Mizen Head, wilde Küste und Ankommen in Killarney

1. Juni 2026/0 Kommentare/von Tamara

Nach Cork (Irland-Roadtrip Teil 1) ging es für uns weiter Richtung Westen, dorthin, wo die Landschaft noch etwas rauer, die Strassen noch etwas schmaler und die Ausblicke noch einmal eindrücklicher wurden. Genau solche Tage liebe ich auf Roadtrips besonders. Einfach losfahren, unterwegs staunen und sich von einem Ort zum nächsten treiben lassen.

Mizen Head und der Wild Atlantic Way

Für den nächsten Tag stand die Weiterfahrt an die Westküste auf dem Programm. Unser erstes Ziel war die Mizen Head Signal Station, einer der spektakulärsten Küstenorte im Südwesten Irlands. Bereits die Fahrt dorthin führte auf schmalen Wegen durch wunderschöne Landschaften.

Mizen Head Signal Station

Mizen Head ist etwas touristischer als viele der Orte, die wir bis dahin besucht hatten, und es lohnt sich definitiv, früh dort zu sein. Wir waren Anfang Mai dort und die Station war gut besucht, aber noch nicht überlaufen. Der Rundgang führt zu den Klippen, zur historischen Signal Station und über die berühmte Brücke, die hoch über dem Atlantik gespannt ist. Der Eintritt kostete rund 7.50 Euro pro Person, und das hat sich für uns absolut gelohnt, auch wenn dafür einige (viele!) Treppen zu bewältigen waren. Auch wenn wir einen eher ruhigen Tag hatten, machten Wind, Meer und diese raue Küstenlandschaft den Ort wirklich eindrücklich.

Bild von den Klippen bei der Mizen Head Station in Irland
Klippen bei der Mizen Head Station

Wild Atlantic Way

Nach dem Besuch von Mizen Head ging es für uns direkt weiter auf dem Wild Atlantic Way Richtung Killarney. Die Strecke zählt bereits zu den besonders schönen Abschnitten dieser Küstenroute. Wir fuhren über den Caha Pass, eine ruhige Passstrasse mit weiten Ausblicken auf Berge, Täler und Seen. Unterwegs hielten wir immer wieder spontan an, einfach dort, wo es uns gerade besonders gut gefallen hat.

Auf dieser Strecke bekommt man bereits einen ersten Eindruck davon, was einen rund um den Ring of Kerry erwartet. Grüne Hügel, Berge, Seen und immer wieder neue Perspektiven. Den Ring of Kerry selbst haben wir uns ganz bewusst für den nächsten Tag aufgehoben.

Ankommen in Killarney

Am Abend erreichten wir Killarney, ein kleines, sehr touristisches Städtchen. Im Stadtkern hatten wir schnell das Gefühl, dass vieles auf Touristen eingerichtet ist, was vermutlich auch stimmt. Von hier aus starten zahlreiche Bustouren, meist gegen den Uhrzeigersinn, um die Sehenswürdigkeiten der Umgebung abzufahren.

Nach den ruhigen Tagen zuvor mit wenig Verkehr und oft einsamen Strassen war uns an diesem Abend nicht mehr nach Pub oder Restaurant zumute. Stattdessen gab es ein simples Joghurt-Znacht, manchmal ist genau das nach einem langen Tag einfach richtig. Übernachtet haben wir in einem sauberen und bequemen Guesthouse mit einer sehr freundlichen Atmosphäre.

Skellig Michael
Skellig Michael

Ring of Kerry, Skellig Ring und raue Küstenlandschaften

Am nächsten Tag nahmen wir uns den berühmten Ring of Kerry vor. Wir starteten bewusst im Uhrzeigersinn, da wir vermeiden wollten, dass wir hinter den Tourbussen fahren mussten. Da wir am Nachmittag zuvor bereits einige der bekannten Aussichtspunkte rund um Killarney gesehen hatten, darunter den Upper Lake im Killarney National Park, Ladies View und den Looscaunagh Lough, sind wir gleich weiter über schmale Bergstrassen direkt Richtung Sneem gefahren und von dort weiter entlang der Küste Richtung Skelling Ring. Kurz darauf bogen wir auf den Skellig Ring ab, eine deutlich ruhigere Strecke, die für mich zu den schönsten Abschnitten dieser Region gehört. Weniger Verkehr, viel Landschaft und immer wieder neue Ausblicke machten diese Fahrt besonders eindrücklich.

Pausen und Ausblicke

Ein gemütlicher Stopp durfte natürlich nicht fehlen, und so legten wir eine Pause bei der Skelligs Chocolate Factory and Café ein. Bei einer heissen Schokolade und etwas Schokolade zum Probieren liess es sich wunderbar entspannen. Ein kleines Stück weiter, an einem einsamen Sandstrand, konnte ich dann auch die ersten Fotos der Skellig Islands machen. Die Inseln sind bekannt für ihr uraltes Kloster, ihre Vogelkolonien und nicht zuletzt auch als Filmkulisse für Star Wars.

Für eine Überfahrt nach Skellig Michael waren wir allerdings noch etwas zu früh. Die Anlandungen sind meist erst ab der zweiten Maiwoche möglich und stark wetterabhängig. Zudem sollte man die Boote frühzeitig reservieren. So bewunderten wir die Inseln aus der Ferne, was für uns trotzdem ein sehr besonderer Moment war.

Puffin Island (Oileán na gCanóg)
Puffin Island (Oileán na gCanóg)

Kerry Cliffs

Unsere Fahrt führte uns danach weiter zu den Kerry Cliffs. Von hier aus hat man einen fantastischen Blick auf die Skellig Islands und auf Puffin Island (Oileán na gCanóg). Die steilen Klippen sind ein bedeutendes Vogelschutzgebiet und Brutplatz für tausende Seevögel, darunter auch Papageientaucher. Besonders im Frühling herrscht hier reges Treiben. Um die Vögel gut fotografieren zu können, braucht es allerdings ein starkes Objektiv. Mit der Handy Kamera kommt man hier schnell an seine Grenzen. Trotzdem war der Besuch sehr eindrücklich und einer der landschaftlichen Höhepunkte des Tages.

Über Portmagee, ein kleines Hafenstädtchen, fuhren wir anschliessend zurück auf den Ring of Kerry und von dort weiter Richtung Killarney. Die Strecke ist lang und stellenweise anspruchsvoll, besonders dann, wenn einem ein Bus auf den schmalen Strassen entgegenkommt. Landschaftlich lohnt sich diese Fahrt aber jede Minute.

Looscaunagh Lough in der Nähe von Killarney
Looscaunagh Lough

Abschied von Killarney

Am nächsten Tag hiess es für uns bereits wieder Abschied nehmen. Wir machten uns auf den Weg zu einer längeren Etappe Richtung Donegal, einem kleinen, eher verschlafenen Ort in der Nähe der Cliffs of Moher. Mehr dazu gibt es dann im nächsten Teil.


Reiseinformationen Ring of Kerry & Skellig Ring

Beste Reisezeit
Mai, Juni, Juli, August und September
Für Vogelbeobachtungen, insbesondere Papageientaucher, eignen sich vor allem April bis Juni.

Wetter/Klima
Gemässigtes, maritimes Klima mit milden Sommern und häufig wechselndem Wetter. Die Temperaturen liegen im Sommer meist zwischen 15 und 20 °C. Regenschauer und Wind sind besonders an der Küste jederzeit möglich, weshalb wetterfeste Kleidung auch an sonnigen Tagen sinnvoll ist.

Sehenswürdigkeiten

Ring of Kerry
Eine der bekanntesten Panoramastrassen Irlands, die durch abwechslungsreiche Landschaften mit Bergen, Seen und Küstenabschnitten führt. Besonders lohnend ist es, früh zu starten oder bewusst abseits der Hauptzeiten unterwegs zu sein.

Skellig Ring
Ein ruhigerer Abstecher abseits des klassischen Ring of Kerry. Schmale Strassen, wenig Verkehr und eindrückliche Küstenlandschaften machen diesen Abschnitt für viele zu einem der schönsten der Region.

Skellig Islands
Die Inselgruppe vor der Küste ist bekannt für das frühchristliche Kloster auf Skellig Michael, für grosse Vogelkolonien und als Filmkulisse für Star Wars. Auch vom Festland aus bietet sich ein beeindruckender Blick auf die Inseln.

Puffin Island (Oileán na gCanóg)
Ein bedeutendes Vogelschutzgebiet und wichtiger Brutplatz für Papageientaucher. Besonders gut sichtbar von den Kerry Cliffs aus. Für gute Fotos empfiehlt sich ein starkes Objektiv.

Kerry Cliffs
Steile Klippen mit fantastischer Aussicht auf die Skellig Islands und Puffin Island. Ein eindrücklicher Ort, um die raue Atlantikküste und die Vogelwelt zu beobachten.

Caha Pass
Eine landschaftlich sehr schöne Passstrasse mit weiten Blicken auf Berge, Täler und Seen. Ruhiger als viele andere Strecken in der Region und ideal als Verbindung Richtung Killarney.

https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2026/06/Skelingisland-scaled.jpg 1441 2560 Tamara https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.png Tamara2026-06-01 09:28:332026-06-01 09:28:34Irland-Roadtrip Teil 2: Mizen Head, wilde Küste und Ankommen in Killarney
Wasserfall in Irland

Irland-Roadtrip Teil 1: Zwischen schmalen Strassen, wilden Klippen und ganz viel Grün

25. Mai 2026/0 Kommentare/von Tamara

Irland-Roadtrip

Nach unseren Sommerferien in Schottland haben wir den Norden ein wenig für uns entdeckt, auch wenn für mich der Süden noch immer die Nummer eins bleibt. Irland stand deshalb plötzlich immer weiter oben auf unserer Liste. Obwohl ich unglaublich gerne plane, kam ich dieses Mal nur zögerlich dazu. Doch je mehr ich mich mit der zauberhaften grünen Insel beschäftigte, desto mehr Punkte konnte ich auf Google Maps, einem meiner liebsten Planungstools, markieren.

Eine Kuhherde auf einer grünen Wiese in der Nähe von Cork.
Kühe in Cork

Einmal rund um Irland

Nachdem der Flug gebucht war, ging es direkt an die Auswahl der Hotels. Bis auf eine Ausnahme haben wir richtig gut gewählt, aber dazu mehr in einem späteren Beitrag. Wenn wir ein Land, eine Region oder auch eine Stadt erkunden, dann machen wir das meist ziemlich gründlich. Für Irland hiess das deshalb: einmal rund um die Insel, bitte. Dafür war ein Mietwagen ganz klar das praktischste Fortbewegungsmittel. Wie schon in Schottland und England ist das Fahren auch in Irland allerdings nichts für schwache Nerven. Falls ihr noch nie auf der linken Seite gefahren seid, empfehle ich euch auf jeden Fall einen Mietwagen mit Automatik, ausser, ihr liebt die Herausforderung. Ich hatte nicht lange genug nachgedacht und natürlich ein Auto mit Gangschaltung gebucht …

Die Strassen

Das Strassennetz ist insgesamt gut ausgebaut. Sobald man aber die Hauptstrassen verlässt und sich auch abseits der typischen Touristenrouten bewegt, werden die Strassen schnell sehr schmal und teilweise wirklich nur einspurig. Natürlich gibt es immer wieder Ausweichstellen, aber ich kann euch sagen: Wenn sich zwei Touristen an einer unpraktischen Stelle begegnen, erinnert das Ganze stark an Tetris.

Unser erster Tag in Irland

An unserem Anreisetag ging unser Flug ziemlich früh, sodass wir nach der Landung noch den ganzen Tag vor uns hatten. Das habe ich bei der Routenplanung natürlich voll ausgenützt und einen Fahrweg von eigentlich eineinhalb Stunden kurzerhand auf rund sechs Stunden ausgeweitet. Trotzdem liessen wir es gemütlich angehen und frühstückten zuerst im Armoury Café bei einer alten Kirche ganz ausgiebig. Anders als erwartet war das Wetter sonnig, und so konnten wir trotz eher tiefer Temperaturen wunderbar draussen sitzen. Für einen ersten Reisetag hätte es kaum schöner anfangen können.

Durch die Wicklow Mountains ans Meer

Unser Weg führte uns über die Old Military Road durch den Wicklow Mountains National Park in Richtung Enniskerry und später weiter ans Meer nach Bray, wo wir erst einmal die stürmische Brandung der Irischen See auf uns wirken liessen. Danach ging es über Greystones zurück in den Nationalpark zum Powerscourt Waterfall.

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Der Wasserfall ist mit seinen 121 Metern eine der bekanntesten Naturattraktionen der Region. Dort gibt es nicht nur den beeindruckenden Wasserfall selbst, sondern auch ein wunderschönes Gelände, das sich perfekt für ein Picknick eignet. Genau diese Mischung aus wilder Landschaft und entspannten Zwischenstopps mag ich auf Reisen besonders gerne.

Wasserfall in Irland
Powerscourt Waterfall

Erster Stopp: Kilkenny

Für uns ging es danach weiter durch die Wicklow Mountains Richtung Kilkenny, einem kleinen Städtchen abseits der Küste, wo wir unseren ersten Übernachtungsstopp eingelegt haben. Natürlich haben wir dort auch gleich dem urigen Kytelers Inn Pub einen Besuch abgestattet. Es gab Mash, paniertes Poulet und Gemüse. Das Essen war eher schwer, aber sehr fein.

Ein der ältesten Pubs in Irland - Kytellr's Inn
Kyteller’s Inn in Kilkenny

Unterwegs Richtung Cork

Unsere Reise führte uns danach weiter Richtung Cork, wo wir gleich drei Nächte geblieben sind. Natürlich war auch hier der Weg das Ziel, und ich hatte uns gleich zwei kleinere Wanderungen herausgesucht. Zuerst führte uns die Route über den Vee Pass. Dort sind wir rund 70 Höhenmeter zu einem Bergsee steil hinaufgewandert. Das Besondere an diesem Weg war die Strecke durch dichte Rhododendren – stellenweise lief man fast wie durch einen kleinen Zauberwald. Der Pfad war gut begehbar und einfach wunderschön. Wer lieber auf breiteren Wegen unterwegs ist, kann den See auch gemütlicher erreichen, aber wo bleibt da der Spass?

Ardmore Cliff Walk

Nach einer kleinen Stärkung im The Moorings machten wir uns schon auf zum nächsten Abenteuer und besuchten unsere ersten irischen Klippen: den Ardmore Cliff Walk. Auf dem Weg dorthin haben wir sogar eine vermeintliche Seehund-Sichtung gehabt. Trotz Feldstecher sind wir uns bis heute nicht ganz sicher, ob es wirklich einer war. In der Nähe des Cliff Walks zu parkieren ist nicht ganz einfach, aber der Besuch lohnt sich meiner Meinung nach auf jeden Fall. Die Klippen sind zwar nicht ganz so imposant wie die Cliffs of Moher, dafür ist die Stimmung dort wunderbar ruhig. Der Weg führt an der Küste entlang, vorbei am Samson-Schiffswrack und an zwei historischen Aussichtspunkten, darunter ein Beobachtungsposten aus dem Zweiten Weltkrieg. Es ist ein entspannter Spaziergang mit grossartiger Aussicht auf das keltische Meer. In Cork selbst haben wir in einem tollen Hotel mit Spa übernachtet und wurden dort auf unserer Silberhochzeitsreise sogar mit Bubbles und Erdbeeren überrascht. Solche kleinen Momente bleiben am Ende oft fast genauso fest in Erinnerung wie die grossen Sehenswürdigkeiten.

Admore Cliff im Mai
Admore Cliff

Cork und ein Ausflug nach Cobh

Cork ist eine lebendige, mittelgrosse Stadt mit viel Charakter. Besonders in Erinnerung geblieben sind mir die kleinen Gassen, die entspannte Atmosphäre und der tolle Food Market, durch den wir ausgiebig geschlendert sind. Persönlich zieht es mich zwar meist mehr in die Natur als in Städte, aber Cork hat uns trotzdem sehr gut gefallen. Danach machten wir noch einen kleinen Nachmittagsausflug nach Cobh, dem Ort, der als letzter Hafen der Titanic gilt. Das Städtchen ist bunt, charmant und hatte während unseres Besuchs sogar einen kleinen Markt. Die Titanic Experience haben wir diesmal ausgelassen, aber für Geschichtsinteressierte ist das sicher spannend. Leider wurde das Wetter an diesem Nachmittag zusehends schlechter. Trotzdem machten wir uns noch auf den Weg zum White Bay Beach, um den hellen Strand zu bestaunen und uns bei einem kleinen bergauf-bergab Spaziergang noch etwas die Füsse zu vertreten. Auch das gehört für mich irgendwie zu Irland: dass das Wetter jederzeit machen kann, was es will.

Die Farbig Häuserzeile von Cobh
Bunte Häuserzeile von Cobh

Ein Ort der Stille: Drombeg Stone Circle

Am zweiten Tag machten wir uns von Cork aus auf den Weg zum Drombeg Stone Circle. Der kleine Steinkreis ist vielleicht nicht einer der bekanntesten Orte Irlands, aber genau das machte seinen Reiz für mich aus. Es war ein stiller, fast andächtiger Ort mit einer besonderen Kraft, an dem man ganz automatisch einen Moment innehält. Gerade solche Plätze, die gar nicht laut beeindrucken wollen, bleiben mir auf Reisen oft besonders fest in Erinnerung. Von dort aus ging es für uns wieder zurück an die Küste auf dem Wild Atlantic Way über kleine Strassen zurück nach Cork gefahren und haben immer wieder dort angehalten, wo es uns besonders gut gefallen hat.

Wie es weitergeht, könnt ihr im nächsten Beitrag lesen – dann nehmen wir euch mit zum Mizen Head und auf eine weitere Fahrt entlang des Wild Atlantic Way.

Blick auf den Dromber Steinkreis in Irland - Steinkreis in der Nähe von Cork.
Dromber Steinkreis in Irland

Reiseinformationen Irland

Beste Reisezeit
Mai, Juni, Juli, August und September

Wetter/Klima
Gemässigtes, maritimes Klima mit milden Sommern und eher kühlen Wintern. Im Sommer liegen die Temperaturen meist bei etwa 15 bis 20 °C, im Winter häufig bei rund 4 bis 7 °C. Das Wetter kann sehr wechselhaft sein, und Regenschauer sind das ganze Jahr über möglich. Vor allem an den Küsten ist es oft windig – in Irland sollte man deshalb immer auf Sonne, Wind und Regen gleichzeitig vorbereitet sein.

Sehenswürdigkeiten

Wicklow Mountains National Park – Eine wunderschöne Region mit weiten Landschaften, kleinen Strassen und tollen Aussichtspunkten – ideal für einen Roadtrip und für erste Naturerlebnisse in Irland.

Powerscourt Waterfall – Einer der bekanntesten Wasserfälle Irlands und ein schöner Stopp für alle, die Natur, kurze Spaziergänge und Picknickplätze mögen.

Kilkenny – Eine charmante, kleine Stadt mit viel Atmosphäre, historischen Gassen und gemütlichen Pubs – perfekt für einen Zwischenstopp auf dem Weg Richtung Süden.

Cork – Eine lebendige Stadt mit viel Charakter, kleinen Gassen und einem tollen Food Market, die sich wunderbar mit Ausflügen in die Umgebung verbinden lässt.

Cobh – Der bunte Hafenort gilt als letzter Hafen der Titanic und ist besonders für Geschichtsinteressierte und für einen entspannten Nachmittagsausflug spannend.

Drombeg Stone Circle – Ein kleiner, stiller und eindrücklicher Ort, der mit seiner besonderen Atmosphäre und seiner ruhigen Lage zu den Plätzen gehört, an denen man ganz automatisch innehält.

https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2026/06/Hoechster-Wasserfall-in-Irland.jpg 1500 1000 Tamara https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.png Tamara2026-05-25 08:00:002026-05-23 13:53:46Irland-Roadtrip Teil 1: Zwischen schmalen Strassen, wilden Klippen und ganz viel Grün

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