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Saeco Coffee Tasting Event

Kaffeetasting und Sensorik

Der neue Kaffeevollautomat Xelsis von Saeco, ich habe euch schon im Zusammenhang mit dem mega feinen Rezept für die Tiramisu-Torte berichtet, ist der Grund dafür, dass ich mich in letzter Zeit viel genauer mit Kaffee beschäftigt habe. Dabei habe ich viel Neues und Interessantes gelernt und bin, wenn ich ehrlich bin, immer noch dabei mehr darüber zu lernen. Denn Kaffee kann so viel mehr sein, als nur der benötigte Koffeinschub am Morgen.

Kaffeetasting mit Emi im Mame am Saeco Coffee Tasting Event von Philips
Kaffeetasting mit Emi im Mame am Saeco Coffee Tasting Event von Philips

Kaffetasting im Mame

Sehr viel über Kaffee, Kaffeetasting und Sensorik habe ich letzte Woche am informativen Event von Philips, zur Vorstellung des Kaffeevollautomaten, Saeco Xelsis erfahren. Wir waren ins Mame, im belebten Quartier 5 von Zürich eingeladen, wo uns Emi Fukahori, Barista Schweizermeisterin 2015, einen tollen Einblick in die Aromawelt des Kaffees bereitet hat.

 

 

Kaffee eine Aromawelt für sich

Kaffee kann wie Wein degustiert werden, dabei verfügt Kaffee sogar über doppelte so viele verschiedene Aromen wie Wein. Mehr als 800 Aromen stecken in dem Naturprodukt. Um unsere Sensorik zu Schulen hat Emi uns süss, salzig, bitter, sauer und umami schmecken lassen. Dazu haben wir sehr leicht aromatisiertes Wasser verkostet und versucht sie den Geschmacksrichtungen zuzuordnen. Dies fand ich sehr viel schwieriger als erwartet. Grund dieser Übung war uns auf die Kaffeedegustation vorzubereiten, bei welcher wir herausfinden sollten, welcher Kaffee uns am besten schmeckt. Dabei gibt es natürlich kein richtig oder falsch, denn jeder hat ein anderes Geschmacksempfinden.

 

Dafür liess uns Emi zuerst an verschiedenen, frisch gemahlenen Kaffeebohnen riechen, um zu versuchen, welcher Kaffee uns am besten schmeckt und welchen Geschmacksrichtungen sie entsprechen. Das Riechen ist mir persönlich dann wieder einfacher gefallen als der Sensorik-Test mit Wasser in den verschiedenen Geschmacksrichtungen. Dabei konnte ich gut unterschiedliche Aromen riechen, besonders angenehm fand ich den frisch gemahlenen Kaffee, welcher eher etwas säuerlich und nach schwarzen Johannisbeeren gerochen hat. Auch Noten wie Schokolade, Haselnuss und Blumenduft glaubte ich bei den Kaffeesorten zu riechen.

 

Emi hat uns danach den frisch mit heissem Wasser aufgebrühten Kaffee testen lassen und diesen Test haben wir dann nach 10 Minuten nochmals wiederholt. Dabei konnten wir sehr gut herausfinden, welcher der Kaffeesorten uns am besten schmeckt. Alle getesteten Sorten waren Arabica, dabei hat es mich sehr erstaunt, dass der Standort der Plantage so einen grossen geschmacklichen Unterschied macht, auch wenn sie im gleichen Land angesiedelt sind. Hier zeigte sich wieder, dass Kaffee einfach nicht Kaffee ist und es sich lohnt mit verschiedenen Kaffeebohnen zu experimentieren.

 

 

Kaffeegenuss aus der Saeco Xelsis

Mit den neu gewonnenen Erkenntnissen machten wir uns daran unseren Lieblingskaffee als Espresso oder Cappuccino, frisch gebrüht aus der Saeco Xelsis von Philips zu probieren. Dazu hat Emi für jede Kaffeesorte eine Xelsis eingerichtet. Das heisst sie hat den perfekten Mahlgrad, die Wassertemperatur, die Stärke des Kaffees und die Kaffeemenge eingestellt. All diese Einstellungen können den Geschmack des Kaffees verändern und da jeder von uns ein bisschen einen anderen Geschmack hat, können bis zu 8 Personen, die perfekte Einstellung für ihren Kaffee programmieren.

Für alle die Kaffee wirklich lieben und das Besten aus ihm herausholen möchten, kann ich nach diesem Abend nur empfehlen, verschiedene Kaffeebohnen zu degustieren und auszuprobieren.

 

 

Informationen zur Seco Xelsis

Hier geht es zum meinem Bericht über die Saeco Xelsis
Für weitere Informationen empfehle ich die offizielle Seite Saeco Xelsis

 

Swiss Cake Festival 2017

Süsses Limmattal

 

Swiss Cake Festival 3D Torten
Swiss Cake Festival 3D Torten

Vergangenes Weekend, vom 20. bis zum 22.Oktober 2017, wurde es süss im zürcherischen Limmattal, denn in der Stadthalle Dietikon fand bereits zum dritten Mal das Swiss Cake Festival statt. Das Festival, welches vor drei Jahren im Keller der Stadthalle zum ersten Mal abgehalten wurde, hat sich in den vergangenen drei Jahren zum einem gut organisierten Event mit Motivtortenwettbewerb, Workshops, Demos, Verkaufs- und Essenständen entwickelt. Die charmanten und herzlichen Organisatorinnen stecken jedes Jahr viel Herzblut und Freude in die Veranstaltung.

Die Schwerpunkte des Events liegen bei den Workshops, welche von Kuchenkünstlern durchgeführt werden und dem Tortenwettbewerb mit den verschiedenen Kategorien, wie Hochzeitstorten, 3D Torten Skulptur, dekoratives Zuckerkunst Element, Motivtorten Thema „Hollywood und Film“ und Motivtorten Kinder bis 12 Jahre mit dem Thema „Lieblingssport“. In der Ausstellungshalle nahmen dann die Torten auch den grössten Platz ein. Dieses Jahr waren es über 70 Exponate, die von Kuchenkünstlern für den Wettbewerb eingereicht wurden. In den letzten drei Jahren konnte ich beobachten, wie sowohl die Zahl der eingereichten Torten, wie auch die Qualität der Torten gestiegen sind. Die Exponate wurden von der Jury auf Herz und Nieren geprüft und dann später nach Kriterien bewertet.

 

Swiss Cake Festival Motivtorten Hollywood und Filme
Swiss Cake Festival Motivtorten Hollywood und Filme

Wer sich nicht zu einem der zahlreichen Workshops angemeldet hatte, konnte sich dennoch bei den Demos und in der Showküche weiterbilden. Wer sich dabei mit dem Tortenvirus angesteckt hatte, hatte gleich vor Ort die Möglichkeit sich mit dem nötigen Werkzeug auszurüsten. Auch dieses Jahr gab es wieder einiges Neues zu Entdecken und dem Angebot konnte auch ich kaum wiederstehen. Mir sind besonders die Silikonformen für die verrücktesten Torten aufgefallen, die natürlich auf den Trend mit den „Mirror Cakes“ zurück zu führen sind.

 

Swiss Cake Festival Hochzeitstorten
Swiss Cake Festival Hochzeitstorten

Aus meiner Sicht liegt dass Hauptmerk des Events auf den Workshops und den Tortenwettbewerben. Dieses Jahr hatte es dann auch im Vergleich zum Vorjahr, zugunsten der grösseren Anzahl Wettbewerbstorten, weniger Verkaufsstände. Die Wettbewerbstorten waren sehr vielseitig. Es gab von einfachen Torten bis hin zu grandiosen 3D-Kunstwerken alles zu sehen. Persönlich haben es mir die 3D-Torten und die Isomalt-Kunstwerke sehr angetan.

 

Swiss Cake Festival - Dekoratives Zuckerkunst Element
Swiss Cake Festival – Dekoratives Zuckerkunst Element

Hier geht es zu den Beiträgen vom Swiss Cake Festival 2015 und Swiss Cake Festival 2016.

 

Pink Kitchen Event mit Philips, Pink Ribbon und Nadia Damaso

Vergangenen Woche durfte ich beim Pink Kitchen Event mit Pink Ribbon, Philips und Nadia Damaso mit dabei sein und den Teilnehmern über die Schulter gucken. Hinter „Pink Kitchen“ steht die Idee der Gesundheitsvorsorge durch gesunde Ernährung. Die „pinke“ Küche wurde dieses Jahr von Pink Ribbon und Philips gemeinsam ins Leben gerufen. Natürlich liegt gesunde Küche und vorallem genussvolle und gleichzeitig gesunde Küche auch mir am Herzen, besonders, wenn es um die Familie geht. So habe ich mich im Vorfeld schon sehr auf den Event gefreut und war total gespannt was mich dort erwarten würde.

Avocado-Pizza mit Cashewsauce und Auberginen
Avocado-Pizza mit Cashewsauce und Auberginen

Nach einem Smoothie mit süssen, frischen Wassermelonen und Randen (Rote Bete) und einer viertelstündigen, entspannenden Yoga-Lektion, durften die Eventteilnehmer eine knallig pinke Schürze umbinden und Nadia Damaso beim Zubereiten ihrer Rezepte zuschauen. Bei dem einen oder anderen Handgriff durften ein paar der Teilnehmer auch ein bisschen bei der Zubereitung helfen. Dabei plauderte die junge Kochbuchautorin über ihre Philosophie beim Kochen, ihre Reisen und natürlich auch über ihr neues Kochbuch, welches voraussichtlich im September dieses Jahres erscheinen soll.

Pink Kitchen Event von Philips und Pink Ribbon
Pink Kitchen Event von Philips und Pink Ribbon

Beim Kochen ging Nadia Damaso sehr intuitiv vor, fasste auch heisses mit baren Händen an und dekoriert, wie aus ihrem ersten Kochbuch „Eat better not less“, grosszügig bis an den Tellerrand und auch ein wenig darüber hinaus.

Wassermelonen-Apéro
Wassermelonen-Apéro

Als ersten Gang hat sie für uns eine Avocado-Pizza mit Cashewsauce und Auberginen zubereitet. Der Boden der „Pizza“ bestand aus einem Teig, welcher nur mit Vollkornmehl, etwas Olivenöl, ein wenig Kokosblütenzucker und Wasser zubereitet wurde. Der Teig wurde hauchdünn ausgewallt und im Backofen knusprig gebacken. Die abgekühlten Fladen strich Nadia mit Cashwesauce ein, belegte sie mit zerdrückter Avocado und gebratenen Auberginen. Die krossen Fladen wurden grosszügig gewürzt und geviertelt serviert. Dazu wurde uns mit Zitronen aromatisiertes Wasser gereicht.

Nadia Damaso

Für die Hauptspeise hatte Nadia Damaso Falafel mit Kürbis im Salatblatt vorgesehen. Dazu hatte sie schon im Vorfeld eine Mango-Randen-Chutney zubereitet und Kürbisfleisch geraffelt. Die Falafel wurden grosszügig gewürzt, gut geknetet und zu Patties geformt.

Geraffelter Kürbis
Geraffelter Kürbis

Diese wurden im Airfryer von Philips schön knusprig gebacken. Dabei hat sie uns anschaulich vorgeführt, dass dies mit dem Airfryer viel schneller geht als im herkömmlichen Ofen. Nadia hat uns den Airfryer so begeistert vorgeführt, dass ich jetzt auch gerne so einen hätte! Am besten in XL, dann kann ich für die ganze Familie Falafel und gesündere Pommes zubereiten.

Zubereitung der Falafel
Zubereitung der Falafel

Die fertigen Falafel wurde zusammen mit dem Mango-Randen-Chuntey und einer zarten Tahinesauce auf grossen, knackigen Salatblättern angerichtet. Eingepackt im Salat konnten wir dann die Falafel, samt Chutney und Tahinesauce von Hand verspeissen. Ein bisschen kleckern war beim Essen schon dabei, aber das darf es beim Essen mit den Händen auch gerne sein. Bei diesem Gericht hat mich das Chutney begeistert. Es war sehr fruchtig und für mich im Gericht auf eine angenehme Art dominierend.
Mango-Randen-Chuntey

Für das Dessert hatte Nadia Damaso schon im Voraus einen Nussriegel vorbereitet und ihn eingefroren. Sie hat uns auch den Tipp gegeben Nüsse und Gewürze im Kühlschrank aufzubewahren, damit sie nicht ranzig werden. Neben dem Nussriegel gab es eine köstliche Cashewcreme mit pürierten Himbeeren, frischen Himbeeren, gefrorenen Himbeerstücken und einem herrlichen Nusscrunch. Also wenn ich von den drei Gerichten einen Favoriten wählen müsste, wär es ganz klar die Cashewcreme mit den Himbeeren. Eine sehr gelungene Kombination von leichter Süsse mit dem Säuerlichen der Himbeeren. Die Cashewcreme und den Nusscrunch werde ich ganz sicher ausprobieren und bin schon jetzt gespannt, ob mir auch so eine feine Creme gelingen wird. Die Creme wurde im neuen Hochleistungsmixer Innergizer von Philips zubereitet und ist dabei sehr zart und cremig geworden.

Cashewcreme mit pürierten Himbeeren
Cashewcreme mit pürierten Himbeeren

Im Laufe der Pink Kitchen Veranstaltung hat uns Nadia Damaso viele interessante Facts und spannende Anekdoten über ihre Reisen und über ihr im Herbst dieses Jahres auf den Markt kommendes Buch erzählt. „Eat better not less – Around the World“ soll voraussichtlich im September im AT-Verlag erscheinen. Ganz zum Schluss des Events hat uns Nadia Damaso noch einen Sneak Peak auf ein Kapitel ihres Buches erlaubt. Was ich aus meiner Perspektive gesehen habe, hat mir gut gefallen und ich bin schon überaus gespannt auf das Buch. Als Vorgeschmack durften die Eventteilnehmer den Vorabdruck des Rezeptes „Eiskalter Blaubeer-Zimt Cheesecake mit Kardamom-Vanille-Nusscrunch“ nach Hause nehmen.

Nadia Damaso stellt ein Kapitel ihres zukünfigen Buches vor
Nadia Damaso stellt ein Kapitel ihres zukünfigen Buches vor


Alles in allem war es ein sehr spannender, informativer und total entspannter Event. Ich habe es genossen, bekocht zu werden und war positiv vom Geschmackserlebnis überrascht.