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Schlagwortarchiv für: Tipps

Irland-Roadtrip Teil 3: Früh am Morgen bei den Cliffs of Moher

8. Juni 2026/0 Kommentare/von Tamara

Von Killarney aus sind wir früh am Morgen mit einem kleinen Breakfast Bag vom Guesthouse losgefahren, denn unser Ziel waren die Cliffs of Moher. Wir wollten unbedingt vor den grossen Touristenmassen dort sein. Die berühmten Klippen gehören zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Irlands und ziehen jedes Jahr rund eineinhalb Millionen Besucher an.

Cliffs of Moher

Die Cliffs of Moher erstrecken sich über etwa acht Kilometer entlang der Atlantikküste und ragen an ihrer höchsten Stelle rund 214 Meter über dem Meer auf. Sie sind nicht nur landschaftlich beeindruckend, sondern auch ein wichtiger Brutplatz für zahlreiche Seevögel. Mit etwas Glück lassen sich hier unter anderem Trottellummen, Tordalke und Möwen beobachten. Zudem dienten die Klippen bereits als Kulisse für verschiedene Filme, darunter Harry Potter and the Half-Blood Prince.

Cliffs of Moher im Frühling
Cliffs of Moher im Frühling

Tickets für Cliffs of Moher

Gerade in der Hauptsaison wird empfohlen, die Tickets im Voraus zu kaufen, da der Besucherandrang entsprechend hoch ist. Wir hatten Glück und kamen gerade noch rechtzeitig an, bevor die ersten Reisebusse eintrafen. Die Stimmung am frühen Morgen war eindrücklich, ruhig und fast ein wenig magisch. Als dann nach und nach immer mehr Besucher eintrafen, wurde es mir persönlich fast wieder etwas zu viel. Trotzdem sind die Cliffs of Moher ein Ort, den man einmal gesehen haben sollte.

Doolin

Unsere nächste Übernachtungsstation lag ganz in der Nähe, und zwar in Doolin. Da wir noch etwas zu früh waren, um im Hotel einzuchecken, setzten wir uns erst einmal draussen vor einen Pub. Das Wetter war herrlich, und das Essen ebenso. Ich entschied mich für einen Whiskey Stew mit Mash, der hervorragend war und genau richtig nach diesem Tag.

Whiskey Stew mit Mash,
Whiskey Stew mit Mash,

Spontan beschlossen wir danach, die Klippen auch vom Meer aus zu erkunden. Die Bootstour hat sich absolut gelohnt, denn die Cliffs of Moher wirken vom Wasser aus noch einmal ganz anders und mindestens genauso eindrücklich. Ganz perfekt war es allerdings nicht, da uns ein paar wenig rücksichtsvolle Mitreisende immer wieder die Sicht versperrten. Kleiner Tipp: Wenn ihr die Möglichkeit habt, setzt euch am besten oben rechts an den Bootsrand, nicht in den ersten drei Reihen.

Da es am nächsten Tag bereits wieder weiterging, liessen wir den restlichen Tag ruhig ausklingen. Wir machten noch einen kleinen Spaziergang und genossen ein leichtes Abendessen, bevor wir den Tag entspannt beendeten.

Cliffs of Moher

Weiterfahrt nach Donegal

Nach einem leckeren und ausgiebigen Frühstück hiess es für uns schon wieder Abschied nehmen. Wir packten unsere Sachen und machten uns auf den Weg Richtung Donegal. Eine längere Fahrstrecke lag vor uns, aber genau solche Etappen gehören für mich zu einem Roadtrip einfach dazu. Neue Landschaften, wechselnde Eindrücke und das Gefühl, langsam weiter in den Norden Irlands vorzudringen.


Reiseinformationen Cliffs of Moher & Doolin

Beste Reisezeit
April bis September
Für weniger Besucher empfiehlt sich ein Besuch früh am Morgen oder später am Abend

Wetter/Klima
Maritimes Klima mit oft wechselndem Wetter. Auch an sonnigen Tagen kann es windig sein, besonders entlang der Klippen. Temperaturen liegen meist zwischen 15 und 20 °C. Wind und Regenschauer sind jederzeit möglich.

Sehenswürdigkeiten

Cliffs of Moher
Die berühmten Klippen erstrecken sich über rund acht Kilometer entlang der Atlantikküste und ragen an ihrer höchsten Stelle etwa 214 Meter über dem Meer auf. Sie gehören zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Irlands und sind ein wichtiger Brutplatz für zahlreiche Seevögel. Zudem dienten sie als Kulisse für verschiedene Filme, unter anderem Harry Potter.

Bootstour zu den Cliffs of Moher
Die Klippen wirken vom Meer aus noch einmal ganz anders und besonders eindrücklich. Die Bootstouren starten meist in der Umgebung von Doolin. Für eine gute Sicht empfiehlt es sich, möglichst weit oben und seitlich am Boot zu sitzen.

Doolin
Ein kleines, sehr touristisches Dorf, bekannt für seine Pubs, traditionelle Musik und als Ausgangspunkt für Besuche der Cliffs of Moher. Trotz vieler Besucher bewahrt der Ort eine gemütliche Atmosphäre.

Tierwelt
An den Klippen lassen sich zahlreiche Seevögel beobachten, darunter Trottellummen, Tordalke, Möwen und mit etwas Glück auch Papageientaucher. Besonders im Frühling ist hier viel Aktivität zu sehen.

https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2026/05/Cliffs-of-Moher-vom-Wasser-aus.jpg 1200 2132 Tamara https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.png Tamara2026-06-08 13:07:022026-06-08 13:07:03Irland-Roadtrip Teil 3: Früh am Morgen bei den Cliffs of Moher
Gemüse auf einem Metalltisch

Gemüseküche: Wie Gemüse zum Mittelpunkt wird – saisonal, alltagstauglich, genussvoll

2. Juni 2026/0 Kommentare/von Tamara

Gemüse spielt in vielen Küchen eine Nebenrolle. Es ist Beilage, Ergänzung oder Pflichtprogramm. Selten aber der eigentliche Star auf dem Teller. Gleichzeitig wünschen sich viele Menschen, mehr Gemüse zu essen: aus gesundheitlichen Gründen, aus Genuss, aus Verantwortung oder einfach, weil es gut tut. Und doch scheitert genau das im Alltag oft schneller, als man denkt. Aus Erfahrung weiss ich, dass wir unsere Vorsätze in dieser Richtung schnell vergessen, weil wir andere Lebensmittelgruppen wie Proteine und Kohlenhydrate in den Vordergrund setzen.

Gemüseküche bedeutet für mich nicht Verzicht, nicht Dogma und auch nicht zwingend vegetarisch. Gemüseküche bedeutet, Gemüse ernst zu nehmen. Ihm Raum zu geben, es richtig zuzubereiten, gut zu würzen und so zu kombinieren, dass es sättigt, Freude macht und selbstverständlich Teil des Alltags wird. Es heisst wir geben dem Gemüse die Hauptrolle, Pasta und Fleisch treten ganz zurück oder bekommen zumindest nur noch eine Nebenrolle.

In meinen Kochkursen erlebe ich immer wieder, dass es dafür keine komplizierten Rezepte braucht. Entscheidend sind vielmehr ein paar grundlegende Prinzipien und das Vertrauen, dass Gemüse mehr kann, als wir ihm oft zutrauen. Wichtig dabei ist, dass wir dem Gemüse bei der Zubereitung mehr Aufmerksamkeit zukommen lassen und es nicht einfach aus dem Wasser ziehen.

Spargeln mit Zitronen in einem Bräter
Frische Spargelspitzen

Was ich unter Gemüseküche verstehe

Gemüseküche heisst für mich: Gemüse steht im Mittelpunkt, ohne dass alles andere ausgeschlossen wird. Es geht nicht darum, Fleisch, Fisch oder Käse zu verbannen, sondern darum, die Perspektive zu ändern. Nicht: Was serviere ich zum Fleisch? sondern: Welches Gemüse trägt dieses Gericht und was ergänzt es sinnvoll?

Gemüseküche

Eine gute Gemüseküche ist genussvoll, bodenständig und flexibel. Sie orientiert sich an dem, was Saison hat, an dem, was verfügbar ist, und an dem, was im Alltag realistisch umsetzbar ist. Genau deshalb eignet sie sich sowohl für den Unterricht wie auch für zu Hause.

Statt strikter Regeln steht das Verständnis für Produkte, Zubereitungsarten und Geschmack im Vordergrund. Wer diese Grundlagen verinnerlicht, kann Rezepte anpassen, variieren und weiterdenken und ist nicht darauf angewiesen, immer wieder etwas Neues zu suchen. Wer dieses Verständnis aufgebaut hat kann mit wenigen Zutaten, köstliche Gerichte zubereiten.

Eine Auswahl an grünem Gemüse in einer Schüssel
Frisches Grün

Die Grundprinzipien der Gemüseküche

1. Saisonalität und kochen im Rhythmus des Jahres

Saisonal zu kochen bedeutet nicht Einschränkung, sondern Orientierung. Gemüse, das bei uns gerade wächst, ist oft aromatischer, frischer und günstiger. Gleichzeitig verändert sich die Küche im Lauf des Jahres ganz natürlich: leichte Gerichte im Frühling, saftige und rohe Zubereitungen im Sommer, aromatische und wärmende Speisen im Herbst und Winter. So entsteht automatisch Abwechslung in unserem Speiseplan, was auch zur Vitamingewinnung beiträgt.

Gemüseküche funktioniert besonders gut, wenn man lernt, Rezepte nicht an einzelne Sorten zu binden, sondern an Prinzipien. Das Gemüse wechselt, aber die Technik bleibt. Wenn einem aber das Saisongemüse doch mal zu langweilig ist können wir auch guten Gewissens auf tiefgekühltes Gemüse zurückgreifen. Was besonders im Winter, wo es vorwiegend Lagergemüse gibt, eine super Lösung ist.

2. Die richtige Zubereitung

Ob roh, gedämpft, gebraten, geröstet oder geschmort: Die Zubereitungsart beeinflusst Geschmack, Textur und Bekömmlichkeit entscheidend. Während im Frühling und Sommer kurze Garzeiten und schonende Methoden im Vordergrund stehen, dürfen es in der kühleren Jahreszeit auch Röstaromen, Schmorgerichte und cremige Konsistenzen sein.

Wer Gemüse richtig schneidet und passend gart, holt deutlich mehr Geschmack heraus und das ganz ohne komplizierte Zutatenlisten.

3. Würze, Säure und Fett

Gemüse braucht Würze. Oft fehlt einem Gericht nicht Salz, sondern Spannung. Säure bringt Frische, Fett trägt Geschmack und sorgt für Sättigung. Beides bewusst und dosiert eingesetzt, macht den Unterschied zwischen „gesund“ und „wirklich gut“.

Gerade in der Gemüseküche lohnt es sich, in Etappen zu würzen und immer wieder zu probieren. Kleine Anpassungen haben oft grosse Wirkung.

4. Textur und Sättigung

Damit Gemüsegerichte zufrieden machen, braucht es Abwechslung im Mundgefühl. Knusprige Elemente, cremige Komponenten oder ein bewusst gesetztes Topping geben Struktur. Ergänzt durch Hülsenfrüchte, Nüsse, Milchprodukte oder Getreide entsteht ein Gericht, das nicht nur leicht, sondern auch sättigend ist.

Ein Teller mit Randen-Salat.
Randen-Salat

Kochen im Jahreslauf

Frühling – leicht, frisch, grün

Im Frühling dominieren junge, zarte Gemüsesorten. Kurze Garzeiten, frische Kräuter und etwas Säure bringen Leichtigkeit auf den Teller. Suppen werden heller, Pfannen schneller, Gemüse darf knackig bleiben.

Sommer – roh, saftig, aromatisch

Der Sommer lädt zu rohen oder lauwarmen Gerichten ein. Tomaten, Zucchini, Gurken oder Bohnen brauchen oft nicht mehr als gutes Öl, Salz und Kräuter. Die Küche wird einfacher – und gerade deshalb besonders aromatisch.

Herbst – rund, erdig, aromatisch

Im Herbst kommen kräftigere Sorten ins Spiel. Rösten, Schmoren und langsames Garen bringen Tiefe und natürliche Süsse. Nüsse, Kerne und Käse ergänzen Gemüsegerichte ideal.

Winter – wärmend, sättigend, tröstlich

Im Winter darf Gemüse weich, cremig und würzig sein. Suppen, Eintöpfe und Ofengerichte stehen im Vordergrund. Etwas mehr Fett und Struktur sorgen für Zufriedenheit und Wärme.

Vom Kurs in den Alltag

In meinen Kursen zeigt sich immer wieder: Es sind nicht die ausgefallenen Rezepte, die langfristig bleiben, sondern die einfachen, verständlichen Gerichte. Wenn Teilnehmende verstehen, warum etwas funktioniert, verlieren sie die Angst vor Abweichungen.

Gemüseküche lebt davon, dass man ausprobiert, ersetzt und anpasst. Ein Grundrezept für eine Suppe wird zur Basis für alle Jahreszeiten. Ein Ofengemüse verändert seinen Charakter je nach Würze und Topping. Genau diese Flexibilität macht die Küche alltagstauglich.

Salat mit Bulgur und Sommergemüse
Bulgur-Salat mit Sommergemüse

Die Gemüsegerichte im Überblick

Die folgenden Rezepte setzen genau diese Prinzipien um. Sie sind so aufgebaut, dass sie sich saisonal anpassen lassen und sowohl im Unterricht wie auch im Alltag funktionieren:

  • Gemüse‑Carpaccio mit Ziegenkäse – roh, frisch und wandelbar
  • Gemüse‑Cremesuppe – ein Grundrezept für alle Jahreszeiten
  • Ofengemüse mit Kartoffeln – einfach, sättigend und vielseitig
  • Stir‑Fry mit Udon‑Nudeln – schnell, aromatisch und flexibel
  • Gemüseeintopf – ein Gericht, zwei Jahreszeiten
  • Gedämpftes Gemüse mit Zitronenöl – pur und klar im Geschmack
  • Lauch‑Wirz‑Pfanne – wärmend und bodenständig
  • Schichtdessert mit Rhabarberkompott – leicht, saisonal und gut vorbereitbar

Jedes dieser Gerichte zeigt auf seine Weise, wie Gemüseküche gelingen kann: unkompliziert, genussvoll und ohne starre Regeln.

Fazit

Gemüseküche ist kein Trend, sondern eine Haltung. Wer Gemüse ins Zentrum stellt, kocht automatisch saisonaler, bewusster und oft auch entspannter. Mit ein paar Grundprinzipien und etwas Vertrauen in die eigenen Entscheidungen wird Gemüse zur Selbstverständlichkeit auf dem Teller und nicht zur Pflicht.

https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2026/05/Gemuese.jpg 1013 1800 Tamara https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.png Tamara2026-06-02 08:00:002026-05-27 13:47:57Gemüseküche: Wie Gemüse zum Mittelpunkt wird – saisonal, alltagstauglich, genussvoll

Flugreisen mit Kindern – Tipps und Erfahrungen

11. Juli 2018/0 Kommentare/von Tamara

Reisen mit Babys, Kleinkinder und Schulkinder

Jetzt so kurz vor den Ferien, aber natürlich auch rund ums Jahr, gibt es wieder viele Anfragen von Müttern in den verschiedenen Facebook-Mami-Gruppen, welche das Flugreisen mit Kindern, bzw. mit Kleinkinder und Babys, betreffen. Was mich heute dazu bewogen hat meine persönlichen Erfahrungen mit Flugreisen mit euch zu teilen.

Da ich bereits im Säuglingsalter mit dem Flugzeug geflogen bin, war es für mich total selbstverständlich auch mit unseren Jungs bereits im frühen Alter zu fliegen. Beide Jungs sind im Alter von 4 Monaten zum ersten Mal mit uns nach Spanien geflogen und diese Kurzstreckenflüge verliefen, mit guter Vorbereitung, jeweils problemlos. Und obwohl wir es eigentlich ganz anders geplant hatten, sind wir mit einem 7-monatigen Baby bereits schon zum ersten Mal Langestrecken geflogen. Auch diese Flüge verliefen immer problemlos, das Theater am Flughafen beim Rückflug, wurde nicht von unserem Baby ausgelöst und ist eine ganz andere Geschichte.

Mir tun beim Fliegen jeweils die Babys leid, welche den ganzen Flug schreien müssen, weil Sie Ohrenschmerzen haben. Da ich selber als Kind manchmal Probleme mit den Ohren hatte, habe ich jeweils den Flug gut geplant und versucht mit allen Tricks, Unwohlsein und Ohrenschmerzen zu vermeiden. Bei uns hat das immer gut geklappt und auch als die Kids grosser wurden, hatten wir nie Probleme mit einem quengelnden Kind. Am Anfang war das mit etwas Arbeit während des Fluges verbunden, denn vor allem im Kleinkinderalter, wollen die Kleinen beschäftigt sein und sich bewegen. Inzwischen sind die Kids grösser und als geübte „Vielflieger“ wissen sie, wie sie sich beschäftigen können.

Da jedes Kind und natürlich auch die Eltern alle anders in ihrem Wesen sind, kann ich euch keine Patentlösung für Flugreisen mit Kindern anbieten, aber ich kann euch verraten, was für uns in den vergangenen Jahren gut geholfen hat.

 

Flugreisen mit Kindern

 

Tipps für Flugreisen mit Kindern

1. Gute Vorbereitung vor dem Flug

Grundlegende Dinge, wie Kinderwagentransport, Maxi Cosi im Flugzeug und Mitnahme von Schoppen, Wasser und Medikamente, sollten möglichst im Voraus abgeklärt werden. Gute Anlaufstellen sind dafür z.B. das Reisebüro, die Fluggesellschaften und die zuständigen Behörden. Denn je nach Fluggesellschaften und Reiseziel können die Vorschriften ändern. Genauso ist zu beachten, das Regeln und Vorschriften im allgemeinen sehr schnell ändern können, daher würde ich mich vor jedem Flug wieder über die Regelungen informieren.

2. Zeit

Zeit ist beim Fliegen ein wichtiger Faktor. Nehmt euch genügend Zeit für den Weg zum Flughafen, das Check-In und vor allem auch die Sicherheitskontrollen. Wenn genug Zeit da ist, werden auch die Eltern nicht so schnell nervös und somit bleiben auch die Kinder viel entspannter.

3. Start und Landung

Start und Landung sind je nach Veranlagung ein Problem für kleine und auch grosse Passagiere, weil die Druckveränderung zu Ohrenschmerzen führen kann. Als unsere Kids im Babyalter waren, habe ich jeweils dafür geschaut, dass sie sowohl beim Start, wie auch bei der Landung aus einem Fläschchen getrunken haben oder gestillt wurden. Auch ein Nuggi wird häufig empfohlen, diesen Trick konnten wir allerdings nicht testen, da unsere Kids den Nuggi nicht so gerne mochten…. Jetzt wo die Kids grösser sind kauen sie normalerweise beim Start und der Landung einen Kaugummi. Falls mal keiner da sein sollten, können auch Kaubewegungen und bei grösseren Kindern ein Druckausgleich helfen.

4. Unterhaltung im Flugzeug

Wir haben immer versucht keine Langeweile während des Fluges aufkommen zu lassen. Bei uns hat das immer gut mit einem kleinen, neuen Spielzeug, einem Büechli zum Anschauen, bzw. vorlesen und kleinen, altersgerechten Gesellschaftsspielen geklappt. Das heisst halt fürs Mami oder den Papi, dass auch mitgespielt werden muss, aber ein paar Runden Memory oder ein Kartenspiel sind ja auch für uns Grossen ein schöner Zeitvertreib. Bei einem Langstreckenflug hilft da auch das Boardprogramm mit.

5. Gepäck und Handgepäck

„So wenig wie möglich, so viel wie nötig“, so in etwa ist mein Motto beim Fliegen. Das lässt sich mit Kindern nicht immer so gut bewerkstelligen. Neben den üblichen benötigten Dingen, empfehle ich für die Kinder und ev. sogar für die Erwachsenen, Wäsche zum wechseln mit ins Handgepäck zu nehmen, damit sich alle nach einem möglichen „Unfall“ wieder besser fühlen. Für den Flug empfehle ich auch Socken, ein Tuch oder eine Jacke und für die ganz Kleinen eine Mütze dabei zu haben, da es manchmal von der Klimaanlage ziemlich ziehen kann.

 

Das sind in etwa so die Tipps die ich von unseren Erfahrungen mit dem Fliegen weitergeben kann. Da jede Familie anders ist, werden auch diese Tipps nicht jedem helfen. Sie können aber hoffentlich dem einen oder anderen ein paar Hinweise für Flugreisen mit Kindern und einen schönen Start in die Ferien geben.

Guete Flug!

 

Mehr Beitrag zum Reisen findest du hier: Reisen

https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/07/2018-07-10-21-00-46-1.jpg 1200 1600 Tamara https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.png Tamara2018-07-11 07:29:272019-04-16 06:18:46Flugreisen mit Kindern – Tipps und Erfahrungen

Kochen mit Kindern; Wienerli in allen Variationen

9. Juni 2012/2 Kommentare/von Tamara

 

Mir ist gerade aufgefallen, dass ich das Thema „Kreatives mit Kindern“ auf dem Blog ziemlich vernachlässigt habe. Es ist ja nicht so, dass wir nichts gebastelt, gebacken oder gekocht haben, aber ich vergesse dabei häufig einfach die Sachen zu dokumentieren. Dabei finde ich es eigentlich schade, wenn in den Fotoalben keine Alltagsfotos auftauchen.
Spaghetti Wienerli
Wienerli sind bei uns ein ziemlich beliebtes Kinderessen. Ziemlich zuoberst sind dabei natürlich die Hot Dogs, die wir zu besonderen Anlässen auch mal zu Hause machen. Mit frischen, selbstgemachten Brötchen sind Hot Dogs auch ziemlich lecker. Ich mag sie am liebsten mit „allem“. So richtig mit Zwiebeln, Mayo, Senf, Ketchup und Käse. Und unser Kleiner isst sie immer „ohne alles“.
Immer wieder beliebt sind auch Wienerli im Teig.
Wienerli im Teig
Aber der Hit bei den Kids sind gerade die Wienerlispaghetti. Und die sind ziemlich einfach zu machen und die Kinder können dabei auch schon gut mithelfen.
Wienerli mit Spaghetti
Die Wienerli einfach in Stücke schneiden, wir haben sie in drei Teile geteilt und dabei die beiden Enden abgeschnitten. Dann die rohen Spaghetti durch die Wurstabschnitte stecken. Und schon sind die Wienerli-Spaghettis vorbereitet. Jetzt müssen sie nur noch ins Wasser, bis die Spaghettis gekocht sind.
Wienerli mit Spaghetti
En Guete!
https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2012/06/IMG_8068.jpg 480 640 Tamara https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.png Tamara2012-06-09 05:54:002018-05-06 15:38:46Kochen mit Kindern; Wienerli in allen Variationen

Himbeer- Bananen – Smoothie – Rezept

21. Mai 2012/3 Kommentare/von Tamara

Essen Eure Kinder gerne Früchte und Gemüse? Bei uns zu Hause ändert das immer wieder. Manchmal werden beide Sachen relativ gut gegessen und manchmal brauchen die Kids ein wenig Motivation….

Leckere Himbeeren
Wie bringt man nun Fruchtmuffel dazu jeden Tag 2 Portionen Früchte zu sich zu nehmen? Seit wir den Standmixer Viva Collection (HR2160/50) von Philips zu Hause haben, klappt das, zumindest bei einem Kind, sehr gut. Und das Gute daran ist, so bekommen auch wir Erwachsenen genug Früchte.
Himbeer-Bananen-Smoothie
Für die 3 Portionen Gemüse suche ich aber noch immer nach einer Lösung. Für sachdienliche Hinweise und erprobte Tipps zu diesem Thema habe ich also ein offenes Ohr.

Himbeer-Bananen-Smoothie Rezept

Für ca. zwei 5 dl Gläser
250g frisch oder tiefgefrorene Himbeeren
2 frische oder tiefgefrorene Bananen
2 Gläser zerstossenes Eis (je nach gewünschter Konsistenz weniger Eis beigeben)
Die Himbeeren im Standmixer pürieren und durch ein feinmaschiges Sieb streichen. Die Bananen in Scheiben schneiden und die passierten Himbeeren wieder zugeben. Alles zusammen mit dem Standmixer pürieren. Das zerstossene Eis zugeben und alles nochmal gut durch mixen.

En Guete oder in diesem Fall besser: Prost!
https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.png 0 0 Tamara https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.png Tamara2012-05-21 06:35:002012-05-21 06:35:00Himbeer- Bananen – Smoothie – Rezept

Schmetterlinge zu Besuch

15. Mai 2012/13 Kommentare/von Tamara

Bei meinem ersten Beitrag zum Back-Event von Bakeria, habe ich Euch ja die gepunkteten Röckchen für die Cupcakes vorgestellt. Mit den Wrappers lassen sich die Cupcakes auf einfache Art und sehr vielseitig verschönern. Je nach Vorliebe noch mit etwas Buttercreme verziert. Aber auch ganz in Natur machen sie so eine schöne Figur.

Cupcakes mit Buttercreme Frosting und Fondant Schmetterlingen
Endlich bin ich auch dazu gekommen die bezaubernden Ausstecher die ich von Bakeria für den Backevent erhalten habe auszuprobieren. Ein wenig Fondant habe ich immer im Vorratsschrank, nur leider ist mir das CMC für den Modellierfondant ausgegangen. Aber es ging auch ohne ganz gut.
Schnell habe ich ein wenig Fondant mit rosa und gelber Lebensmittelfarbe eingefärbt und ihn auf etwas Kokosfett ziemlich dünn ausgewallt. Dann habe ich aus dem Fondant Schmetterlinge und Blümchen ausgestochen. Mit dem tollen Ausstecher mit Auswerfer klappt das wie am Schnürchen.
Die ausgestochenen Schmetterlinge habe ich auf einer gefalteten Alufolie, schön in Form gebracht, 2 Tage trocknen lassen. Mit dem Modellierfondant wäre das etwas schneller gegangen.
Als Unterlage für die Dekoration habe ich mit dem Spritzbeutel, eingefärbtes Frosting aufgespritzt. Und habe dabei recht rasch bemerkt, dass ich das noch üben muss. Ein guter Grund um noch mehr Cupcakes zu Backen.
Ein paar Schmetterlinge und Blümchen werde ich noch auf Vorrat produzieren, so habe ich immer ein paar für unerwartete Dekorationen bereit.
https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.png 0 0 Tamara https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.png Tamara2012-05-15 07:20:002024-03-19 16:21:03Schmetterlinge zu Besuch

Rezept für Himbeer – Marmor – Gugelhopf

9. Mai 2012/7 Kommentare/von Tamara

Wie mein Name euch ja schon verraten hat, liebe ich Himbeeren sehr. So kam mir auch die Idee für diesen leckeren, kleinen Himbeer-Marmor-Kuchen. Schon beim Backen erfüllt ein feiner Himbeerduft die Küche und zum Essen ist der kleine Kuchen saftig mit einer milden Himbeernote.

 

Himbeer - Marmor - Gugehopf mit Himbeer - Glasur
Himbeer – Marmor – Gugehopf mit Himbeer – Glasur

Rezept Himbeer-Marmor-Gugehlhopf

Für einen kleine Gugelhopfform von ca. 0.7 Liter Inhalt
Form ausbutter und bemehlen
160 Gramm frische oder tiefgefrorene Himbeeren
1 EL Zitronensaft
½ EL Puderzucker
80g Butter
80g Zucker
2 Eier
0.8 dl Milch
160g Mehl
½ Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
1/3 TL Vanillepaste (ca. 1/3 Vanilleschote ausgekratzt)
Puderzucker für die Glasur
Die Himbeeren mit dem Zitronensaft und dem Puderzucker pürieren und passieren.
Pürierte Himbeeren
Pürierte Himbeeren
Butter und Zucker in einer Schüssel gut verrühren. Die Eier zugeben und ca. 5 Minuten mit der Küchenmaschine rühren, bis die Masse hell und locker ist. Mehl, Backpulver, Salz und Vanillepaste miteinander vermischen und abwechslungsweise mit der Milch unter die Eiermasse geben. Die Hälfte des Teiges in eine ausgebutterte Form geben. Den Rest des Teiges mit der Hälfte der passierten Himbeeren vermischen und über den hellen Teig in die Form geben. Mit einer Gabel den Teig, spiralförmig vermischen. Im vorgeheizten Backofen bei 160 Grad Umluft für ca. 40 Minuten backen. Gegen Ende der Backzeit, den Stäbchentest machen. Den Gugelhopf noch 10 Minuten in der Form abkühlen lassen und dann stürzen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Puderzucker mit etwas passierten Himbeeren vermischen, sodass ein dickflüssiger Zuckerguss entsteht. Den Himbeer-Marmor Gugelhopf damit überziehen.
Rezept für Marmorgugelhopf mit Himbeeren
Rezept für Marmorgugelhopf mit Himbeeren
Leider ist die schöne Himbeerfarbe beim Backen etwas verloren gegangen. Wer eine pink Marmorierung möchte, kann ein paar Tropfen Lebensmittelfarbe dazugeben.
En Guete!
Marmorkuchen mit Himbeeren
Marmorkuchen mit Himbeeren

 

https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.png 0 0 Tamara https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.png Tamara2012-05-09 06:14:002018-05-03 18:30:00Rezept für Himbeer – Marmor – Gugelhopf

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