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Buchdonnerstag – mit Rezept für Marmorcake

Heute habe ich für euch eine Besprechung von einem Buch, welches vor über 40 Jahren auf den Markt gekommen ist, lang vergriffen war und im letzten Jahr ohne Veränderungen neu gedruckt wurde. Es handelt sich dabei um das Betty Bossi Backbuch, welches 1973 zum ersten Mal auf den Markt kam.

Viele Rezepte aus dem Buch habe ich schon als Kind nachgebacken und kann sagen, dass alle Rezepte immer gut gelungen sind. Trotzdem habe ich mich nochmals dran gemacht und ein Rezept ausprobiert und mich dabei für den Marmorcake entschieden. Marmorcake geht irgendwie immer. Er ist einfach und schnell gemacht und fast jeder mag ihn.

 

Marmorcake
Marmorcake

 

 

Rezept für Marmorcake

Eine Cakeform ausbuttern und bemehlen
Den Backofen auf 180 Grad vorheizen
200g weiche Butter
300g Zucker
5 Eier
200 ml Milch
400g Mehl
3 TL Backpulver
1 Prise Salz
1/2 Packchen Vanillezucker
100g dunkle Schokolade
Die weiche Butter zusammen mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig rühren. Die Eier nach und nach unter die Masse rühren. Das Backpulver mit dem Mehl vermischen. Zusammen mit der Milch unter den Teig mischen. Die Schokolade hacken und über dem Wasserbad schmelzen. Ein wenig abkühlen lassen und unter die Hälfte des Teiges mischen. Die beiden Teighälften löffelweise in die Form geben und mit der Gabel einmal spiralförmig durchziehen. Den Cake im vorgeheizten ca. 60 Minuten backen. Stäbchentest machen. Den Cake 10 Minuten in der Form abkühlen lassen und dann aus der Form lösen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

En Guete!

Marmorcake
Marmorcake

Das Rezept für diesen Marmorcake kommt aus dem Betty Bossi Backbuch.

Betty Bossi Backbuch

Das erste Backbuch von Betty Bossi war lange vergriffen. Im letzten Herbst wurde das Buch unverändert nachgedruckt und ist inzwischen schon wieder ausverkauft. (Stand Januar 2017)

 

Betty Bossi Backbuch
Betty Bossi Backbuch

Das Betty Bossi Backbuch kam 1973 auf den Markt. Bekannt sind die Klassiker aus dem Buch wie der Klosterkuchen, die leichte Quarktorte, die Zürcher Pfarrhaustorte, die Biskuitroulade mit Äpfeln, und einige mehr. Der vermutlich bekannteste Kuchen aus diesem Backbuch ist wohl der getränkte Zitronencake. Auch pikantes Gebäck wie die Party-Fleischpastete, die Landfrauenwähe und der amerikanische Schinkenkuchen sind in dem altbewährten Buch zu finden.

Obwohl die Rezepttexte sich von den heutigen Standards unterscheiden, wurde am Betty Bossi Backbuch nichts verändert und ich denke, dies macht einen Teil des Charmes aus, die zu dem erneuten Hype um das Buch gesorgt haben. Die 105 Rezepte sind nach wie vor sehr beliebt.

Rezept für Marmorcake
Marmorcake

Mein Fazit

Bereits meine Mutter hat aus dem Betty Bossi Backbuch gebacken und so sind mit vielen der Rezepte auch ganz schöne Erinnerungen verbunden. Wir haben noch immer die original Ausgabe hier, sie hat allerdings in den bald 44 Jahren Einsatz doch sehr gelitten. Viele der Rezepte kann ich inzwischen auswendig backen und es ist dabei immer wieder eine Freude, dass die Rezepte so gut funktionieren. Einige der Rezepte mögen vielleicht für die heutige Zeit eher süss erscheinen, sie schmecken aber so auch total gut…. Der Rezeptetext ist etwas weniger ausführlich geschrieben, als in den neuen Betty Bossi Büchern und erfordert dadurch ein gewisses Mass an Grundwissen fürs Backen.

Hier kannst du einen Blick in das Buch werfen: Betty Bossi Backbuch

Buchdonnerstag – Donna Hay – Life in balance

Life in balance von Donna Hay

Frische, leichte Rezepte für gesunden Genuss aus dem AT Verlag

Dass ich ein Faible für die Kochbücher von Donna Hay habe, konntet ihr bis jetzt bereits schon ein paar Mal lesen. Ich liebe vor allem die Bilder und lasse mich von den Rezepten gerne inspirieren.

 

Life in balance von Donna Hay aus dem AT Verlag

 

Life in balance
Donna Hay
AT Verlag
ISBN: 978-3-03800-929-0
Einband: Pappband
Umfang: 240 Seiten
Gewicht: 1270 g
Format: 25 cm x 25 cm

 

„Frische, leichte Rezept für den gesunden Genuss“

Balancefood, Superfood, Diäten und Co. sind nicht so meins, daher war ich erst auch skeptisch, ob das neue Kochbuch von Donna Hay etwas für mich ist. Doch beim Durchblättern habe ich rasch bemerkt, dass es sich dabei nicht um eine Diät handelt, denn es wird zum Beispiel auch mit Butter gekocht und gebacken. Und Zucker. Und Fleisch. Was allerdings im Buch thematisiert wird, sind die heutigen so trendigen Superfoods. So finden wir in „Life in balance“ 120 Rezepte mit Grünkohl, Quinoa, Chiasamen und weiteren trendigen Zutaten. Die natürlichen Superfoods, wie Donna Hay diese Lebensmittel nennt, werden im Buch auf verkürzten Seiten abgebildet und kurz erklärt. Die meisten dieser Super-Lebensmittel, Donna Hay zählt da auch Leinsamen, Mandeln und Rosenkohl dazu, können bei uns im Supermarkt um die Ecke gekauft werden. Einzig mit dem Rohkakao und dem Buchweizenmehl hatte ich so meine Probleme. In Reformhäusern und im Onlinehandel sollten die meisten Superfoods aber erhältlich sein….

Die 120 Rezepte sind in die sieben Kapitel „perfekter Start in den Tag“, „Gemüse“, „Power-Proteine“, „kernige Körner“, „klein + fein“, „Power-Snacks“ und „clever backen + Süsses“ aufgeteilt. Dort finden wir Rezepte wie „knuspriger Chia-Tofu“, „marokkanischer Hühnchen-Karotten-Salat mit Vollkorn-Couscous“, „Matcha-Joghurt-Pops“, „Dattelriegel mit Kernen“ und „Kokos-Cupcakes“.

 

Nachgekocht - Cremiger Schokokuchen ohne Mehl
Nachgekocht – Cremiger Schokokuchen ohne Mehl



Mein Fazit

Die Rezeptbilder sind sehr ansprechend, farbig und aussagekräftig. Auf jeden Fall machen sie Lust, die Rezepte nachzukochen. Diese sind gut beschrieben und lassen sich auch als Laie nachkochen – vorausgesetzt natürlich man hält sich an den Rezepttext. Der „Cremige Schokokuchen ohne Mehl“ ist übrigens unwiderstehlich und total empfehlenswert! Da meine Familie das Bewährte liebt, ist es relativ schwierig sie an Neues heranzuführen und alles was mit Körnern bestreut ist hat einen schweren Stand, darum kommen solche Rezepte höchst selten auf unseren Familientisch. Ausser die Körner verschwinden im Brot wie im Rezept „Körner-Frühstücksbrot ohne Kneten“, dann werden sie durchaus auch gegessen….

Wer schon ein bisschen im Buch „Life in balance“ von Donna Hay blättern will kann das hier tun: Life in balance

Auch auf der englischen Sprachigen Seite von Donna Hay könnt ihr viele tolle Rezepte finden.