Rezept für Bratkartoffeln

Ist euch schon mal aufgefallen, wie viele Fertigprodukte mit Kartoffeln es zu kaufen gibt? Pommes, Rösti, Gratin, Kartoffelstock, Suppen, Bratkartoffeln und vieles mehr gibt es da zu finden. Und Kartoffeln sind dann auch das Thema der September-Rettung von „Wir retten, was zu retten ist“.

Bratkartoffeln

Fertiggerichte als Notvorrat

Alle diese Gerichte bereite ich in der Regel selbst zu und darum gibt es auch eine breite Auswahl an Rezepten mit Kartoffeln im Blog. Ich muss aber gestehen, dass sich ein je eine Packung Fertig-Rösti und Stocki immer in meinem Notvorrat befinden. Natürlich ist das nicht gerade ideal und über die Inhaltsstoffe mag ich gar nicht nachdenken, aber für den Notvorrat drücke ich da ein Auge zu, weil diese Produkte wirklich lange haltbar sind. Mein Notvorrat, welchen ich schon seit Jahren unterhalte, hat sich während des „Lockdowns“ übrigens sehr gut bewährt.

Für die nächste Zeit habe ich mir aber vorgenommen, es auch mal mit dem Einkochen zu versuchen, damit ich auch auf die Fertiggerichte für den Notvorrat nicht mehr angewiesen bin. Wenn man geeignete Räumlichkeiten hat, kann man Kartoffeln aber auch ganzes wunderbar für den Notvorrat einlagern.

Rezepte mit Kartoffeln

Im Alltag aber schmecken die Kartoffel-Gerichte natürlich am besten, wenn sie frisch zubereitet werden. Und das ist ja auch ganz einfach. Im Blog gibt es schon eine breite Sammlung an Rezepten mit Kartoffeln. Da ist sicher auch etwas für deinen Geschmack mit dabei. Erst gerade kürzlich habe ich zum Beispiel Kartoffel-Gnocchi zubereitet. Weitere einfache Grundrezepte mit Kartoffeln sind Kartoffelstock, Kartoffelgratin und Kartoffelsuppe.

Bratkartoffeln

Rezept für Bratkartoffeln

In der vergangenen Woche der Regio-Challenge habe ich die einfachen Gerichte wieder viel mehr schätzen gelernt. Bei dieser Challenge haben wir versucht, eine Woche lang nur zu Essen und zu Trinken, was in einem Radius von 30 km entstanden und gewachsen ist. Dabei durften wir auf drei Joker zurückgreifen, wie z.B. Schokolade oder Kaffee. Mehr zur Challenge erfährst du hier: Regio-Challenge

Die Zubereitung von Bratkartoffeln gehört zu den Grundrezepten, dabei hat wohl jeder so seine Herangehensweise. Bei der Challenge habe ich frische Kartoffeln verwendet, welche ich auf der Terrasse in einem Topf gezogen hatte. Die Schale war also noch ganz weich und darum habe ich die Kartoffeln nicht geschält.

Für die Bratkartoffeln habe ich die Kartoffeln gewaschen und in ca. 5 mm dicke Scheiben geschnitten. Wer mag, kann die Kartoffeln, ich empfehle festkochende Kartoffeln, auch schälen. Zum Braten wird in einer Pfanne Bratbutter oder wie in meinem Fall 1 EL Butter und 1 EL Rapsöl erhitzt. Die Kartoffeln werden dann unter gelegentlichem Rühren zugedeckt für ca. 15 Minuten gedämpft, bis sie weich sind. Danach wird die Hitze erhöht und die Kartoffeln werden in ca. 10 Minuten angebraten. Dabei die Kartoffeln häufig wenden. Die Kartoffeln mit Salz und, falls gewünscht, mit Pfeffer würzen

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Rezept für Bratkartoffeln

Das Rezept für Bratkartoffeln ist ein einfaches Grundrezept, welches nach Gusto mit anderen Gewürzen verfeinert werden kann.
Vorbereitungszeit5 Min.
Zubereitungszeit25 Min.
Arbeitszeit30 Min.
Gericht: Beilage
Land & Region: Schweiz
Keyword: Grundrezept, Kartoffeln
Portionen: 4 Personen

Zutaten

  • 1 kg festkochende Kartoffeln
  • 1 EL Rapsöl statt Rapsöl und Butter kann auch Bratbutter verwendet werden
  • 1 EL Butter
  • Salz und Pfeffer zum Würzen

Anleitungen

  • Für die Bratkartoffeln habe ich die Kartoffeln gewaschen und in ca. 5 mm dicke Scheiben geschnitten. Wer mag, kann die Kartoffeln, ich empfehle festkochende Kartoffeln, auch schälen.
  • Zum Braten wird in einer Pfanne Bratbutter oder wie in meinem Fall 1 EL Butter und 1 EL Rapsöl erhitzt. Die Kartoffeln werden dann unter gelegentlichem Rühren zugedeckt für ca. 15 Minuten gedämpft, bis sie weich sind.
  • Danach wird die Hitze erhöht und die Kartoffeln werden in ca. 10 Minuten angebraten. Dabei die Kartoffeln häufig wenden. Die Kartoffeln mit Salz und, falls gewünscht mit Pfeffer würzen

En Guete!

    Wir retten, was zu retten ist

    Die Gruppe „Wir retten, was zu retten ist“ widmet sich regelmässig gemeinsam einem Lebensmittel, welches als Fertigprodukt in den Läden auftaucht. Die Rezepte aus den Rettungen, bei welchen ich bis jetzt mitgemacht habe, gibt es in gesammelter Form hier: Rezepte „Wir retten, was zu retten ist“

    Bei dieser Rettung auch mit dabei waren:

    Brittas Kochbuch – Masurischer Kartoffel-Majorankuchen
    Barbaras Spielwiese – Foodblog – Gebackene Kartoffel- und Zucchiniwürfel mit Hähnchen
    Cakes, Cookies and more – Bratkartoffeln
    Turbohausfrau – Erdäpfelkäs
    Das Mädel vom Land – Kartoffelrosen mit Endivienpesto
    genial lecker – Kartoffelpuffer
    Bonjour Alsace – Pommes frites einfach
    our food creations – Mediterraner Kartoffelsalat
    Kleines Kuliversum – Gromperekichelcher – luxemburgische Reibekuchen
    Kaffeebohne – Lieblings-Kartoffelsalat – schwäbische Art
    Möhreneck – vegane Kartoffelpuffer

    Pane-Bistecca – Kroketten

    Bratkartoffeln
    13 Kommentare
    1. Turbohausfrau sagte:

      Waren denn bei euch die Geschäfte geschlossen während des Lockdowns? Hier waren sie offen und es gab keinen Mangel an irgendwelchen Produkten. Ausnahmen waren Hefe (frisch und trocken) und Klopapier. Sonst gab es zum Glück alles.
      Deine Erdäpfel schauen wunderbar knusprig aus! Die schmecken sicher hervorragend.

      Antworten
    2. Barbara sagte:

      5 stars
      Die Bratkartoffeln sehen ja lecker aus bei Dir!

      Mir gelingen Bratkartoffeln nur, wenn jemand anders mit mehr Geduld sie macht… Daher nehme ich Deine Idee mit dem Zugedeckt-Dämpfen gerne auf und probiere das mal aus.

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    3. funnyhexe sagte:

      Deine Bratkartoffeln sehen zum Anbeißen lecker aus. Davon hätte ich jetzt gerne einenPortion…

      Einen Notvorrat habe ich nicht wirklich, aber immer einen Vorrat an allen möglichen, das einen gewisse Zeit haltbar ist (Mehl, Hülsenfrüchte, Trockenhefe und ein paar Tomaten-Konserven). Die Vorräte haben mir am Anfang der Pandemie sehr geholfen, denn bei uns gab es kein Mehl, keine Pasta, keine Hefe und auch das Toilettenpapier war knapp. An Kartoffelnnot hätte ich bestimmt nicht gelitten, wir haben zum Glück einen Kartoffelbauern im Ort, der das ganze Dorf versorgt. Ein Anruf, dann lag die gewünschte Menge zur Abholung bereit – alles kontaktlos, das Geld haben wir einfach in den Briefkasten getan.

      Liebe Grüße
      Andrea

      Antworten
    4. Sandkorn sagte:

      5 stars
      Liebe Tamara,
      meine Bratkartoffeln schmecken großartig, sind knusprig und ein Rezept-Klassiker. Und jetzt kommst Du: Deine schmecken genauso großartig, sind genauso knusprig – aber schneller und effizienter zubereitet (ein Topf weniger zum Abspülen) und benötigen weniger Fett. Wir sind begeistert!
      Dank und herzliche Grüße aus Schleswig-Holstein,
      Sandkorn
      PS: Dein Rezept „Chuggelibläch – Sommer-Edition“ ist seit einem Jahr eines unserer Lieblingsgerichte!

      Antworten
    5. Katja aka Kaffeebohne sagte:

      Hallo Tamara,
      vielen Dank für das Rezept dieser knusprigen Bratkartoffeln. Aus rohen Kartoffeln habe ich schon ewig keine Bratkartoffeln mehr gemacht – das sollte ich dringend mal wieder auf den Speiseplan nehmen.
      Liebe Grüße
      Katja

      Antworten

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