Die Fantastischen Vier „Unfassbar“
Comic Review von Die Fantastischen Vier „Unfassbar“
Die Verbindung zwischen Dr. Doom und der Superhelden-Familie der Fantastischen Vier ist nicht nur lang andauernd, sondern auch legendär. So überrascht es nicht, dass Doom sich ein weiteres Mal daran versucht, dem Paar Sue und Reed Richards Übel mitzuspielen. Doch dieses Mal geht der Doktor weiter, denn er zielt nicht direkt auf die Superhelden, sondern auf ihre Kinder! Über die Jahre hat sich Doom als talentierter Magier entpuppt, der es versteht, allerlei Zauber und Magie zu vereinen und sich so durch Universen zu bewegen und zwischen Himmel und Hölle Verbindungen einzugehen, die ihm helfen, sein Ziel zu erreichen. Um seine Feinde entgültig zu besiegen, schnappt sich Doom die Kinder Reeds, Franklin und Valeria (von welcher verzwickterweise noch Götti ist) und bringt somit die Fantastischen Vier in grösste Bedrängnis. Denn um ihre Kinder zu retten, sind Sue, Reed, sowie Johnny und Ben («Das Ding») zu allem bereit. Auch wenn das heisst, dass sie schnurstracks in Doom’s Falle laufen und sich nun mit allerlei magischen Begebenheiten rumschlagen müssen. Die Dämonen warten, die Monster lauern und Wissenschaftler Reed Richards muss, gegen seine Einstellung, Magie erlernen, will er seine Familie retten…

Die Fantastischen Vier „Unfassbar“
- Autor: Mark Waid
- Zeichner: Mike Wieringo
- Panini Verlag
«Die Fantastischen Vier – Unfassbar» fasst auf 200 stark bebilderten Seiten die legendäre Story von 1998 zusammen und zeigt auf beeindruckende Weise die Verbitterung des Doktor Doom, dessen Angriffe auf die Superhelden immer brisanter und brutaler werden. Diese Schlacht zwischen Gut und Böse, Wissenschaft und Magie, hinterlässt Narben und die Superhelden werden danach nicht mehr die Gleichen sein. Aussergewöhnlich gezeichnet und als Geschichte packend geschrieben, entpuppt sich «Unfassbar» als Geschichte, die zwar langsam anfängt, aber nach interessantem Vorgeplänkel auf das Gaspedal drückt. Selten waren die Marvel-Superhelden so verletzlich und es scheint, als ob Dr. Doom endlich am Ziel seiner Wünsche angekommen ist. Mit der eigenen Geschichte der Kinder Valeria und Franklin, erhält dieses Comic zusätzliche Brisanz, denn wenn der eigene Götti zu solchen Taten fähig ist, dann kommt selten was Gutes dabei raus.

Unser Fazit
«Die Fantastischen Vier – Unfassbar» ist klasse geschrieben, schürt das Interesse auf angeteaste Geschichten (Doom als Götti?) und liefert einen Showdown, der Narben hinterlässt. Ein Buch für Fans, die ein Paradebeispiel der Feindschaft zwischen Doom und Richards suchen und dabei eine Familiengeschichte erleben, die es sich zu lesen lohnt.




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