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Blumenkohl-Rüebli-Wähe für den Familientisch

Freitag ist Wähen-Tag

Freitag ist bei uns in der Schweiz traditionell Wähen-Tag. Die Tradition ging bei uns in der Familie in letzter Zeit ein wenig vergessen. Darum möchte ich diese schöne Tradition hier im Blog wiederbeleben und alle zwei Wochen ein Wähen-Rezept posten. Angefangen habe ich letzte Woche mir der Rhabarber-Wähe, welche für uns den Frühling so richtig einläutet. Wähen sind stark in der Schweizer Küche verankert. Eine Sammlung der bisherigen Wähen-Rezepte findest die hier: Wähen.

Blumenkohl-Rüebli-Wähe
Wähe mit Blumenkohl und Rüebli

Rezept für Blumenkohl-Rüebli-Wähe

Ein weiteres unkompliziertes Gericht von unserem Familientisch ist die Blumenkohl-Rüebli-Wähe. Wer keine Rüebli mag, ersetzt sie zum Beispiel ganz einfach mit TK-Erbsen. Oder den Blumenkohl durch Broccoli. Nichts einfacher als das. Die Zubereitung und die Backzeit bleiben dabei in etwa gleich.

Rüebli-Blumenkohl Wähe
Gemüsewähe

Rezept für Blumenkohl-Rüebli-Wähe

Ein einfaches und wandelbares Gericht für den Familientisch. Ein einfaches Zmittag oder feines Znacht.

Zutaten

  • 350 g Blumenkohl in kleinen Röschen
  • 200 g Rüebli (Karotten) in Würfeli
  • 1 EL Olivenöl

Teig

  • 1 Kuchenteig ausgewallt
  • Paniermehl

Für den Guss

  • 250 ml Rahm
  • 2 Eier
  • 130 g geriebener Hartkäse z.B. Sbrinz oder Parmesan)
  • 1/4 TL Salz
  • 1 TL getrocknete Kräuter nach Gusto
  • 1/2 TL Chilipulver

Anleitungen

  • Die Rüebli (Karotten) schälen und in Würfeli schneiden. Den Blumenkohl in kleine Röschen teilen. Beides in etwas Olivenöl oder Butter für 5 Minuten, unter Rühren, dämpfen. Dies sollte bei geringer Hitze geschehen, damit nichts anbrennt. Etwas abkühlen lassen.
  • Den Backofen auf 200 Grad aufheizen.
  • Den Kuchenteig in ein Kuchenblech geben, mit der Gabel einstechen und mit Paniermehl bestreuen.
  • Alle Zutaten für den Guss miteinander verrühren.
  • Das Gemüse auf den vorbereiteten Teig geben und mit dem Guss übergiesen.
  • Die Wähe für ca. 30 Minuten backen.

En Guete!

    Blumenkohl-Wähe
    Wähe

    Möchtest du dir das Rezept für später pinnen? Nachfolgend habe ich einen Pin für die vorbereitet.

    Wähe mit Blumenkohl und Rüebli

    Freitag ist Wähentag – Quittenwähe

    Sonniger Herbst aus dem Ofen!

    Quittenwähe - Quittenkuchen
    Quittenwähe – Quittenkuchen

    Heute geht es  mit einer süssen, herbstlichen Wähe weiter. Quitten bringen Sonnen in den Herbst. Sie sind natürlich vorallem als Quittengelee sehr beliebt, aber auch in süssen oder deftigen Gerichten machen sie eine tolle Figur.

     

    Quitten
    Quitten

    Rezept für Quittenwähe – Quittenkuchen

    Für 4 Personen
    Für 1 Blech von ca. 30 cm Durchmesser

    Für den Kuchenteig

    225 g Mehl
    ½ TL Salz
    75 g Butter, kalt, in Stücke geschnitten

    250 g Quark

    Für den Belag

    600g Quitten
    250 ml Vollrahm (Sahne)
    75g Zucker
    3 Eier (getrennt)
    2 EL Maisstärke
    1 TL Zimt
    Puderzucker
    Mehl und Salz in einer Schüssel vermischen. Die Butter zugeben und mit den Finger zu einer krümeligen Masse verreiben. Eine Mulde in der Masse formen.Den Quark dazugeben und zu einem Teig zusammenfügen, nicht kneten. Den Teig in Folie wickeln und für gut 30 Minuten kühl stellen. Den Teig auf wenig Mehl auswallen.Auf das Kuchenblech legen und den Teigboden mit einer Gabel einstechen.
    Die Quitten waschen, auf einem Blech verteilen und im auf 180 Grad vorgeheizten Ofen für 1 Stunde backen. Die Quitten kalt abschrecken, leicht auskühlen lassen und schälen. Das Kerngehäuse enfernen und die Quitte in Stücke schneiden. Die Quittenstücke mit Rahm pürieren. Zucker, Eigelbe, Maisstärke und Zimt darunter rühren. Das Eiweiss mit einer Prise Salz steif schlagen und unter die Masse ziehen. Die Masse auf den vorbereiteten Teigboden giessen und auf der untersten Rille des auf 200 °C vorgeheizten Ofens 35-40 Minuten backen.

    Mit Puderzucker bestäuben.

     

    Quittenwähe - Quittenkuchen
    Quittenwähe  – Quittenkuchen
    Die Wähe kann kalt oder auch lauwarm genossen werden.

    En Guete!

    Quittenwähe - Quittenkuchen
    Quittenwähe – Quittenkuchen

     

    Freitag ist Wähentag – Käsewähe

    Deftiger Käsekuchen

    Käsewähe (defitger Käsekuchen)

    Freitag war, und ist es an vielen Orten immer noch, bei uns traditionell Wähentag. Kurz erklärt, die Wähe ist ein flacher Kuchen mit salzigem oder süssem Belag, oft auch mit einem Guss. Da Freitag fleischlos gegessen wurde, waren diese Wähen meistens vegetarisch. Jedenfalls war das in meinem Elternhaus so. Freitags gab es Wähe zum Zmittag und Fisch zum Znacht. Ich habe diese Tradition für unsere Familie bis jetzt nicht aufgenommen, aber irgendwie ist es jetzt Zeit für ein bisschen Tradition… es soll süsse, deftige und ab uns zu auch Wähen mit Fleisch geben. Ich bin schon gespannt, auf wieviele Wähen ich es schaffen werde…

     

    Der Wähenteig

    Für den Boden der Wähen verwende ich entweder Blätter- oder Kuchenteig. Dabei kann natürlich ganz einfach auf Fertigteig aus dem Kühlregal gegriffen werden, was besonders wenns ein bisschen schneller gehen soll ganz nützlich ist. Allerdings ist Kuchenteig ganz simpel und easy herzustellen.

     

    Käsewähe (defitger Käsekuchen)

    Rezept für Käsewähe – deftiger Käsekuchen

    Für den Kuchenteig

    500g Mehl (Weiss-, Halbweis- oder Ruchmehl funktionieren dabei sehr gut)
    75g kalte Butter
    1/2 TL Salz
    100 ml Wasser
    Mehl und Salz in einer grossen Schüssel vermischen. Die kalte Butter in Stücke schneiden und mit dem Mehl von Hand, nur mit den möglichst kalten Fingern, zu einer gleichmässig krümeligen Masse verreiben. Das Wasser dazugiessen und mit einer Teigkarte zu einem weichen, glatten Teig zusammenfügen. Damit der Teig mürbe bleibt, darf er nicht geknetet werden. Den Teig flach drücken, einpacken und für gute 30 min in den Kühlschrank legen. Den Teig auswallen, das Blech damit belegen und mit einer Gabel einstechen.

    Für den Käsewähenbelag

    für ein Blech von 30 cm Durchmesser
    Backofen auf 220 Grad vorheizen
    250g Gruyère
    150g Emmentaler
    1 EL Mehl
    180g Naturjoghurt
    200 ml Milch
    2 Eier
    1/4 TL Salz
    Pfeffer zum Abschmecken
    Den Käse an einer Raffel reiben und mit dem Mehl vermischen. Naturjoghurt, Milch, Eier, Salz und Pfeffer gut miteinander verrühren. Unter den Käse mischen und alles auf dem Teigboden verteilen. Im vorgeheizten Ofen für ca. 30 Minuten backen.

    En Guete!

     

    Rezept für selbstgemachte Käsewähe / deftiger Käsekuchen - Rezept für Kuchenteig
    Selbstgemachte Käsewähe