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Ruchbrot aus dem Topf

Im neuen Brotback-Buch von Betty Bossi dreht sich alles ums Topfbrot. Beim im Topf gebratenen Brot wird die Kruste immer super knusprig und auch die Krumme perfekt. Dies geht wunderbar im Gusseisentopf, aber auch grosse Glasschalen eignen sich hervorragend dafür. Natürlich war ich neugierig auf das neue Brotbackbuch von Betty Bossi und habe mir das Buch gerne angeschaut.

Topfbrot


Das Buch Topfbrote vom Betty Bossi


Zu Beginn des Buches werden alle benötigten Schritte mit Zeichnungen erklärt, so dass beim Brotbacken nichts mehr schiefgehen kann. Die Rezepte sind vielseitig und die einzelnen Zubereitungsschritte werden gut erklärt. Im Kapitel „Lieblingsbrote“ finden wir „schnelle“ Brot, welche mit etwas mehr Hefe zubereitet werden. Darunter sind normale Brote wie Halbweiss- und Ruchbrot. Es gibt auch ausgefallene Sachen wie Marroni- oder Cervelatbrot. Für die Rezepte im Kapitel „Brote ohne Kneten“ braucht es dafür kaum Hefe, dafür aber etwas mehr Zeit. Diese Brote werden sehr aromatisch und der Aufwand, mal abgesehen von der Zeit die der Teig zum Aufgehen braucht, ist sehr gering.

Topfbrot


Ausprobiert habe ich das Ruchbrot und es in der Glasschale von Betty Bossi gebacken. Das Brot ist wunderbar knusprig geworden. Ich hatte nicht mehr so viel Hefe im Haus und habe darum das Brot mit weniger Hefe gebacken und dafür die Aufgehzeit etwas verlängert.

Topfbrote

So knusprig wie noch nie!

Betty Bossi

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Rezept für Ruchbrot aus dem Topf

Das einfache Ruchbrot wird im Topf gebacken, dabei wird die Kurste wunderbar knusprig.
Gericht: Brot
Land & Region: Schweiz
Keyword: Brotbacken, Hefeteig

Equipment

  • Geeignete Glasschüssel oder Gusseisentopf (Darauf achten, dass die Schüssel oder der Topf auch bei hohen Temperaturen in den Backofen düfen)

Zutaten

  • 500 g Ruchmehl
  • 1 3/4 TL Salz
  • 20 g frische Hefe (*siehe Bemerkungen)
  • 300 ml Wasser
  • 1 EL Honig

Anleitungen

  • Das Mehl mit dem Salz in einer Schüssel miteinander vermischen. Die Hefe darüber bröckeln und mit dem Mehl vermischen. Das Wasser und den Honig dazugeben und in ca. 5 Minuten mit der Küchenmaschine zu einem glatten Teig kneten.
  • Den Teig zugedeckt aufs Doppelte aufgehen lassen.
  • Den Teig flach drücken und zu einem Brot formen. Das Brot auf ein zugeschnittenes Backpapier legen und mit Mehl bestäuben. Zudecken und nochmals 30 Minuten aufgehen lassen.
  • In der Zwischenzeit den Topf mit dem Deckel in den Backofen schieben und auf 240 Grad vorheizen.
  • Das Brot einschneiden und mit dem Backpapier in den vorgeheizten Topf legen. Den Topf mit dem Deckel zudecken und in den Backofen schieben.
  • Das Brot 25 Minuten backen und dann den Deckel entfernen. In 15 Minuten fertig backen.
  • Das Brot aus dem Topf nehmen und auf einen Kuchengitter auskühlen lassen.

En Guete!

    Notizen

    • Ich habe die Hefemenge auf 10 Gramm reduziert und dafür die Aufgehzeit verlängert.

    Selbstgemachtes Marronibrot

    Marronibrot aus dem Topf

    Hast du schon einmal selbst ein Brot gebacken? Für mich ist es immer wieder eine tolle Erfahrung, ein Brot zu backen. Das Kneten des Teiges ist eine Handarbeit, welche ich als sehr beruhigend empfinde. Und der Duft des fertigen Brotes, das Knistern der Kruste und der Genuss des Brotes, ist einfach wunderbar.

    Selbstgemachtes Brot mit Marroni (Esskastanien), welches im Gusseisentopf gebacken wurde.
    Selbstgemachtes Marronibrot

    World Bread Day 2019

    Der World Bread Day wird jedes Jahr am 16. Oktober gefeiert. Der Tag wurde von einer internationalen Union der Bäcker ins Leben gerufen und soll die Beachtung auf das Brot, eins unserer Grundnahrungsmittel, lenken. Brot ist eines der ältesten zubereiteten Lebensmittel. Es gilt als Grundnahrungsmittel in vielen Ländern und hat in vielen Kulturen eine Bedeutung, die über die Ernährung hinausgeht.

    Selbstgemachtes Brot mit Marroni (Esskastanien), welches im Gusseisentopf gebacken wurde.
    Marronibrot

    Weltbrottag

    Zorra vom Kochtopf organisiert bereits zum 14. mal einen Event zum Tag des Brotes, bei welchem jedes Jahr Blogger aus diversen Ländern teilnehmen. Vor 6 Jahren habe ich zum ersten Mal dabei mitgemacht und 4-mal an diesem Event teilgenommen. Hier geht es zu meinen Rezept für den Weltbrottag.

    Letztes Jahr konnte ich allerdings nicht am Event teilnehmen, da ich zu dieser Zeit meinen Urlaub im Süden verbracht habe. Lustigerweise, oder eher traurigerweise, hat letztes Jahr kein Blog aus der Schweiz teilgenommen, das durfte dieses Jahr nicht mehr passieren. 😉

    Rezept für Marronibrot

    Für den World Bread Day 2019 habe ich mich für ein Marronibrot entschieden. Ich liebe Marroni in allen möglichen Varianten und da sie im Moment gerade Saison haben, geniesse ich sie so oft wie möglich.

    Selbstgemachtes Brot mit Marroni (Esskastanien), welches im Gusseisentopf gebacken wurde.
    Marronibrot im Anschnitt
    Selbstgemachtes Marronibrot
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    Rezept für Marronibrot aus demTopf

    Ein herbstliches Brot, welches im Gusseisentopf gebacken wird und so in jedem Backofen schön knusprig wird. Der selbstgemachte Hefeteig wird mit Marronis angereichert.
    Vorbereitungszeit20 Min.
    Zubereitungszeit4 Min.
    Backzeit40 Min.
    Gericht: Brot
    Land & Region: Schweiz
    Keyword: Brotbacken, Herbst, Marroni
    Portionen: 16 Stücke
    Kalorien: 150kcal

    Zutaten

    • 400 g Weissmehl
    • 200 g Vollkornmehl
    • 350 bis 400 ml Wasser
    • 8 g Hefe frisch
    • 100 g pürierte gekochte Marroni
    • 15 g Salz
    • 200 g gekochte Marroni

    Anleitungen

    • Mehl, Hefe, Wasser, pürierte Marroni und Salz in eine Schüssel geben. Ca. 350 ml Wasser zum Teig geben und zu einem geschmeidigen Teig kneten, falls nötig das restliche Wasser schluckweise dazugeben. Den Teig für 10 min mit der Küchenmaschine kneten.
    • Die gekochten Marroni grob hacken und unter den Teig mischen. Den Teig mit einem Küchentuch zudecken und ums Doppelte aufgehen lassen. (Die Aufgehzeit variiert je nach Raumtemperatur. Bei mir hat das Aufgehen ca. 4 Stunden gedauert.)
    • Den Backofen mit einem Gusseisentopf mit Deckel auf 240 Grad (Unter- und Oberhitze) aufheizen. Den Teig zu einem Brot formen, in ein bemehltes Garkörbchen geben und zugedeckt nochmals 30 Minuten aufgehen lassen.
    • Das Brot im geschlossenen Gusseisentopf für 30 Minuten backen.
    • Den Deckel entfernen, die Ofentemperatur auf 220 Grad senken und das Brot in 10 bis 20 Minuten fertige backen.

    Falls du dir das Rezept Pinterest merken möchtest, findest du hier einen Pin für dich:

    Rezept für Marronibrot (Brot mit Esskastanien) aus dem Topf mit Vollkornmehl, Marroni und Weissmehl. Der selbstgemachte Hefeteig wird im Gusseisentopf gebacken.
    Speck Brot mit Käse

    Speck-Käse-Brot aus dem Topf

    Vergangenes Weekend war beim Kochtopf und From Snuggs Kitchen wieder Synchronbacken für ein Speck-Käse-Brot mit Oliven angesagt und ich hatte gar nicht geplant mit zu machen. Ich bin mitten in einer Ernährungsumstellung – ich werde noch darüber berichten – und sollte dabei abends auf Kohlenhydrate verzichten, was meiner Backlust nicht so förderlich ist. Aber als ich dann bei so vielen auf Instagram die ersten Zubereitungsschritte für das Synchronbacken gesehen habe, hatte ich mich noch spontan dazu entschieden auch mitzumachen…. eine Entscheidung die ich zwischendurch etwas verflucht habe….

    Rezept für Speck-Käse-Brot, aus einem Hefeteig mit sehr wenig Hefe und Übernachtgare
    Speck-Käse-Brot

    Die Geschichte zum 37. Synchronbacken

    Bis zu diesem Wochenende habe ich noch nie richtige Probleme mit einem Rezept gehabt. Ja klar, manchmal musste ich etwas improvisieren, dies meist weil, ich das Rezept nicht genau gelesen oder einfach so nach Gefühl gearbeitet habe.

    Übernachtgare

    Aber dieses Wochenende habe ich das erste Mal richtig gezweifelt, dass es noch etwas wird mit dem Brot. Denn bei der Übernachtgare, die ich schon ziemlich ausgedehnt habe, hat sich beim Teig absolut nichts getan. Daran war ich aber natürlich ganz selbst schuld. Der Teig sollte über Nacht, bzw. 10 Stunden lang bei 10 Grad aufgehen. Nur gibt es hier im Moment keinen Raum mit 10 Grad und im Kühlschrank ist es etwas kälter. Aber ich dachte, wenn ich den Teig etwas länger im Kühlschrank lasse, passt das schon. Ja genau! Es hat nicht gepasst, in unserem Kühlschrank ist es wohl um einiges kälter als 10 Grad und ab 7 Grad stellt die Hefe ihre Aktivität ein…

    Rezept für Speck-Käse-Brot, aus einem Hefeteig mit sehr wenig Hefe und Übernachtgare
    Speck-Käse-Brot

    Direkt aus dem Kühlschrank

    Der Teig kam steinhart, das ist absolut nicht übertrieben, aus dem Kühlschrank. Und brauchte dann bei Raumtemperatur gute 6 1/2 Stunden bis ich das Gefühl hatte, ich könne ihn in den Backofen schieben. Das Brot habe ich dann im Topf gebacken, weil alles andere in meinem uralten Backofen nicht mehr richtig klappen will.

    Das Speck-Käse-Brot

    Das Brot, als es dann mit 4 Stunden Verspätung auch mal fertig war, hat wunderbar geschmeckt. Schon der Duft im Backofen und nach dem herausholen, war herrlich. Der Käse ist mir leider ziemlich zerlaufen und irgendwo im Teig verschwunden, leider hatte ich keinen richtigen Hartkäse mehr da. Die Kruste ist schön kross geworden und die Krumme schon weich. Das Rezept für das Brot, im Original ein Käse-Speck-Oliven-Brot, kommt von Lutz (Plötzblog). Ich habe im Rezept zum Aufgehen sowohl die Soll-Daten, wie auch „meine“ Daten für das Aufgehen des Brotes notiert.


    Rezept für Speck-Käse-Brot

    Für ein kleines Brot aus dem Topf

    Mehlkochstück

    15 g Reismehl
    75 g Milch
    6 g Salz

    Hauptteig

    Mehlkochstück
    270 g Weissmehl
    15 g Vollkornmehl
    120 g Wasser
    30 g Sauerrahm
    1.5 g Frischhefe
    15 g Butter
    30 g Speck zum Braten in Tranchen, ausgebacken
    (ausgelassenes Fett vom Speck)
    30 g Hartkäse in Würfel

    Zubereitung Mehlkochstück

    Das Reismehl zusammen mit Salz und Milch unter Rühren in einer Pfanne aufkochen lassen bis eine puddingähnliche Masse entsteht. Diese in eine Schüssel geben und sofort eine Klarsichtfolie direkt auf die Masse drücken. Die Masse kann bis 24 Stunden vorher zubereitet und bei Raumtemperatur aufbewahrt werden.

    Zubereitung Hauptteig

    Alle Hauptteigzutaten ausser Butter, Käse und Speck in eine Schüssel geben, 5 Minuten auf niedrigster Stufe und 6 Minuten auf zweiter Stufe verkneten. Die Butter zugeben und 1 Minute auf zweiter Stufe einarbeiten. Die stückigen Zutaten zugeben und 1 Minute auf niedrigster Stufe einmischen.

    Den Teig 12 Stunden bei ca. 10°C lagern. (Ich hatte ihn für 15 Stunden im Kühlschrank)

    Den Teig zu einem Brot formen und in ein bemehltes Garkörbchen oder Schüssel geben.

    Teig im Garkörbchen
    Teig für Speck-Käse-Brot

    Zugedeckt 2,5 Stunden bei Raumtemperatur (ca. 20°C) reifen lassen. (5 bis 6 Stunden falls er wie bei mir steinhart aus dem Kühlschrank kommt…)

    Den Backofen mit einem hitzebestädigen Topf auf 250 Grad vorheizen (ca. 30 Minuten). Das Brot in den heissen Topf stürzen und kreuzweise einschneiden. 25 Minuten mit geschlossenem Deckel backen. Den Deckel vorsichtig entfernen und das Brot ca. 15 Minuten oder bis zur gewünschten Bräunung fertig backen.

    En Guete!


    Beim Synchronbacken auch mit dabei waren:

    zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
    Birgit von Birgit D – Kreativität in Küche, Haus & Garten
    Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum
    Tina von Küchenmomente
    Martha von Bunte Küchenabenteuer
    Manuela von Vive la réduction!
    Anikó von Paprika meets Kardamom
    Birgit M. von Backen mit Leidenschaft
    Tamara von Cakes, Cookies and more
    Sandra von From-Snuggs-Kitchen
    Katrin von Summsis Hobbyküche
    Volker von volkermampft
    Britta von Brittas Kochbuch
    Simone von zimtkringel
    Conny von Mein wunderbares Chaos

    Rezept für Speck-Käse-Brot mit Übernachtgare
    Rezept für Speck-Käse-Brot

    #synchronbacken – Rezept für gefülltes Toastbrot

    Toastbrot gefüllt mit Käse und Schinken – Fonduebrot etwas anders

    Das Synchronbacken vom Kochtopf und From Snuggs Kitchen ist immer wieder eine spannende und wie auch sehr kreative Sache. Im Voraus ist nie so richtig klar, was bei dem Versuch heraus kommt.

     

    Gefülltes No Knead Brot - Toastbrot mit Schinken- und Fonduefüllung
    Gefülltes No Knead Brot – Toastbrot mit Schinken- und Fonduefüllung

    Eins ist allerdings immer klar. Es gibt so viele unterschiedliche Varianten, wie es auch TeilnehmerInnen am Synchronbacken gibt. Jeder interpretiert das Rezept anders, ändert kleinere Sachen oder auch grössere. Dabei entstehen immer tolle neue Kreationen. Auch dieses Mal sind ganz viele grossartige Rezepte entstanden, es lohnt sich also ganz besonders auch bei den anderen Bloggern vorbeizuschauen. Die Links findet ihr am Ende dieses Beitrages.

    Für das Rezept vom 20. Synchronbacken haben wir das No-Knead-Brot mit Cheddar, Tomaten und Knoblauch von King Arthur als Grundlage genommen. Mehlsorten und Füllung durften verändert werden. Ich habe mich für ein mit Fonduekäse und Schinken gefülltes Brot entschieden und statt des Käsepulvers habe ich das Brot mit einem Fonduegewürz aromatisiert.

     

    Gefülltes No Knead Brot - Toastbrot mit Schinken- und Fonduefüllung
    Gefülltes No Knead Brot – Toastbrot mit Schinken- und Fonduefüllung

    Wie viele andere auch bin ich ein grosser Fan von den No-Knead-Broten. Sie sind schnell und einfach in der Vorbereitung, brauchen dann zwar ein bisschen Zeit, dafür sind die Ergebnisse immer sehr gut. Normalerweise backe ich die die No-Knead-Brote immer im Gusseisentopf. Dieses Brot verlange aber nach einer Toastbrotform. Leider habe ich keine verschliessbare Toastbrotform zu Haus und im Normalfall nehme ich dafür ganz einfach eine Cakeform. Dass darin das Toastbrot nicht quadratisch wird ist mir dabei egal. Am Weekend war ich in Experimentierlaune und habe darum das Toastbrot in meiner Gugelhopfform gebacken und das hat doch recht gut geklappt.

    Mit dem Geschmack des Brotes war ich sehr zufrieden. Am Besten hat es uns ganz frisch und noch ein bisschen lauwarm geschmeckt. Aber auch am nächsten Tag war es getoastet noch ausgezeichnet. Das Toastbrot wurde sehr weich und fluffig in der Krumme. Einzig mit der Verteilung der Füllung hatte ich ein bisschen Probleme, was aber dem Geschmack keinen Abbruch tat.

     

    Gefülltes No Knead Brot - Toastbrot mit Schinken- und Fonduefüllung
    Gefülltes No Knead Brot – Toastbrot mit Schinken- und Fonduefüllung

    Rezept für gefülltes Toastbrot – Formbrot mit Schinken, Käse und Knoblauch

    525g Weizenmehl

     5 g Frischhefe
    1 1/2 TL Salz
    1 – 2 EL Raclette-Gewürz*
    35g Öl
    340g lauwarmes Wasser

    50 Gramm Schinken gewürfelt
    1 Knoblauchzehe gepresst
    120g Fondue Mischung (z.b. Appenzeller Fondue) oder grob gerieben Raclettekäse

    Alle Zutaten für den Teig eine Schüssel der Küchenmaschine geben und kurz mit dem Knethaken verrühren bis sich ein leicht klebriger aber elastischer Teig gebildet hat. Natürlich kann der Teig auch von Hand verknetet werden. Den Teig in eine leicht geölte Schüssel geben und zugedeckt bei Raumtemperatur für ca. 8 Stunden gehen lassen. (Je nach Raumtemperatur braucht es für das Aufgehen länger. Bei mir haben 8 Stunden gut gereicht.)  Danach den Teig auf einer leicht geölten Fläche von Hand in ein Rechteck von  30 x 40 cm ausziehen. Die Füllung gleichmässig auf dem Teig verteilen und von der langen Seite her aufrollen. Teig in eine geölte Cakeform oder eine Gugelhopfform legen. Zugedeckt nochmals 1 bis 2 Stunden aufgehen lassen (1 Stunde hat bei mir gereicht). Den  Ofen auf 230 C vorheizen.  Das Toastbrot für 40 Minuten backen und dann kontrollieren. Je nach Form braucht das Brot noch weitere 10 bis 20 Minuten. Die Kerntemperatur des Brotes soll 90 C erreichen. Das Brot aus dem Ofen nehmen und 10 Minuten in der Form abkühlen lassen. Dann aus der Form lösen und auf einem Gitter abkühlen lassen.
    Das Brot schmeckt lauwarm oder zumindes ganz frisch am Besten. Danach kann es noch gut getoastet werden.

     

    En Guete!

     

    Gefülltes No Knead Brot - Toastbrot mit Schinken- und Fonduefüllung
    Gefülltes No Knead Brot – Toastbrot mit Schinken- und Fonduefüllung

     

    *Raclette-Gewürz
    Es gibt in der Schweiz zig verschiedene Raclettegewürze und jedes schmeckt ein bisschen anders. Dabei hat wohl jeder Schweizer andere Vorlieben. Ich persönlich mag mein Raclette am liebsten mit edelsüssem Paprikapulver oder einer geheimen Mischung aus Knoblauch, Paprika, Pfeffer und Salz. Für das Fonduetoastbrot habe ich mich für ein Raclettegewürz mit Kräutern entschieden. Es enthält neben Paprika, Cayennepfeffer, Zwiebeln und Knoblauch auch noch Petersilie, Oregano, Schnittlauch, Salbei, Majoran, Lauch und Karotten.

    Folgende Blogs haben auch noch am 20. Synchronbacken mitgemacht (es kann sein, dass einige Links erst etwas später funktionieren):

     

    Ingrid von auchwas
    Christina von The Apricot Lady
    Denise von Kitchwitch
    Dagmar von Dagmars Brotecke
    Bettina von homemade & baked
    Jutta von www.jutt-ah.de
    Simone von zimtkringel.org
    No Knead Bread - Toastbrot gefüllt mit Schinken und Käse
    No Knead Bread – Toastbrot gefüllt mit Schinken und Käse

     

    Rezept für Roggenbrot aus dem Topf

    Synchronbacken #16

    Vergangenes Wochenende war es wieder Zeit für das traditionelle Synchronbacken, welches vom Kochtopf und From-snuggs-kitchen jetzt regelmässig organisiert wird. Dieses Mal haben wir uns an ein Abfrischbrot im Topf gewagt, dass Rezept dazu findet ihr hier: Abfrischbrot.

     

    Roggenbrot aus dem Topf
    Roggenbrot aus dem Topf

    Das Backen im Topf bringt bei mir immer sehr gute Ergebnisse, das Brot geht schön auf und bekommt eine wunderbar knusprige Kruste. Was mir ohne Topf, in meinem Backofen, nicht so gut funktioniert.

    Das Endergebnis gefällt mir nicht nur optisch gut, die Kruste wurde wunderbar und die Krumme, ist schön feinporig und feucht geworden. Hast du das Backen im Ofen auch schon für dich entdeckt? Wie sind deine Erfahrungen damit?

    Rezept für Roggenbrot mit Ruchmehl

    Vorteig 1

    35g feines Roggenmehl
    22g lauwarmes Wasser
    3g frische Hefe
    Die Hefe im Wasser auflösen und mit dem Roggenmehl zu einem Teig kneten. Den Vorteig zugedeckt bei ca. 25 Grad 2 Stunden gehen lassen.

    Vorteig 2

    Vorteig 1
    120g feines Roggenmehl
    70g lauwarmes Wasser
    Den Vorteig mit dem Roggenmehl und dem Wasser zu einem Teig verkneten. Zugedeckt für 3 Stunden bei 25 Grad gehen lassen.

    Brühstück

    50g Roggenmehl
    60g kochendes Wasser
    Das Rogenmehl mit dem kochenden Wasser übergiessen und für 3 Stunden quellen lassen.

    Hauptteig

    Brühstück
    Vorteig
    295g Ruchmehl
    200g Wasser
    3g frische Hefe
    10g Salz
    Die Hefe im Wasser auflösen. Ruchmehl, Salz, Brühstück und Vorteig in eine Schüssel geben. Das Wasser mit der Hefe dazugeben und das Ganze zu einem schönen Teig kneten. Den Teig zugedeckt für 45 Minuten, bei 25 Grad, gehen lassen und dann einmal falten. Den Teig nochmals zugedeckt für 45 Minuten gehen lassen. Zu einem Brot formen. In einer eingeölten Schüssel oder einem bemehlten Garkörbchen zugedeckt nochmals 30 min gehen lassen. Ein Gusseisentopf (bitte Herstellerhinweise beachten) im Backofen auf 240 Grad (Unter und Oberhitze) mit dem Deckel vorheizen. Den Deckel abnehmen und den Brotlaib vorsichtig in den vorgeheizten Topf stürzen und einschneiden. Den Topf mit dem Deckel verschliessen und für 20 Minuten backen. Den Deckel vom Topf nehemen und die Temperatzur auf 210 Grad senken. Das Brot nochmals 20 Minuten fertig backen.
    Rezept für Roggenbrot aus dem Topf - mit Ruchmehl
    Rezept für Roggenbrot aus dem Topf – mit Ruchmehl

    En Guete!

    Mit dabei waren:

    Zorra von 1x umrühren bitte aka Kochtopf
    Sandra von from snuggs kitchen
    Katha von Katha-kocht!
    The Apricot Lady
    Karin von Food for Angels and Devils
    Petra von Obers trifft Sahne
    Simone von Zimtkringel

    Während des Synchronbackens werden jeweils die Ergebnisse auf Instagram geteilt. Und ich finde es immer wieder spannend, die Ergebnisse der anderen Teilnehmer zeitnah zu verfolgen.

     

    Topfbrot mit Roggen- und Ruchmehl. #Abfrischbrot vom #Synchronbacken, frisch aus dem Ofen. Optisch bin ich ganz zufrieden, aber ich denke es hätt no etwas mehr aufgehen können. Jetzt heisst es geduldig auf den Anschnitt warten… Mit dabei sind noch: @zorrakochtopf @fromsnuggskitchen @charlotte.und.das.chaos @diveangel18 @katha.kocht @the_apricotlady @zimtkringel1 @obers_trifft_sahne @maracooking #ruchmehl #roggenmehl #brot #brotbacken #selbstgemacht #homemade #hefeteig #synchronabfrischbrot #cakescookiesandmore #schweizerfoodblog #zürifoid #swissfoodblogger #limmattalerblog
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    Ab in den Ofen! Dieses Weekend ist wieder Zeit fürs #synchronbacken mit @zorrakochtopf und @fromsnuggskitchen. Es wird ein #Abfrischbrot gebacken. Ich habe gestern schon mit den Vorteigen losgelegt. Der erste war ziemlich trocken, dafür ist mir dann beim zweiten Vorteig etwas zu viel Wasser reingerutscht… Für die Vorteige habe ich feines Roggenmehl und für den Hauptteig Ruchmehl verwendet. Auch noch mitdabei sind: @charlotte.und.das.chaos @diveangel18 @katha.kocht @the_apricotlady @zimtkringel1 @obers_trifft_sahne @maracooking #backen #brot #brotbacken #abfrischbrot #hefeteig #topfbrot #cakescookiesandmore #schweizerfoodblog #synchronabfrischbrot
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    Rezept für Roggenbrot aus dem Topf - mit Ruchmehl
    Rezept für Roggenbrot aus dem Topf – mit Ruchmehl

     

    Rezept für Topfbrot mit Roggenmehl und Sauerteig

    Länger habe ich kein Brot mehr selber gebacken, was irgendwie total untypisch für mich ist, hatte ich doch lange Zeit jede Woche bis zu zwei frische Brote gebacken. Dabei gibt es nichts Besseres als ein frisches, noch leicht lauwarmes Stück Brot mit einem Stück guter Butter darauf….

    Dieses Topfbrot ist mit seinem Roggenmehlanteil und dem Sauerteig sehr wohlschmeckend, dabei ist es relativ schnell und einfach gemacht.

     

    Topfbrot mit Roggenmehl und Sauerteig
    Topfbrot mit Roggenmehl und Sauerteig

    Wer noch keinen Sauerteig seinen eigen nennt, kann ihn ganz einfach selbst herstellen. Ich habe euch in einem Artikel über Sauerteig beschrieben, wie ich das mache.

     

    Rezept für Topfbrot mit Roggenmehl und Sauerteig

    200 g Rogenmehl
    300 g Weissmehl
    10 g Salz
    10 g frische Hefe
    1 TL Zucker
    300 ml Wasser
    Mehl zum verarbeiten und bestreuen des Brotes
    Die Mehle und das Salz in einer Schüssel gut miteinander vermischen. Die Hefe in die Schüssel bröckeln und den Zucker darüber streuen. Alles vermischen. Den Sauerteig und das Wasser zugeben. Alles miteinander verrühren und nur kurz zusammen kneten. Der Teig darf dabei klebrig sein. Den Teig in eine Schüssel geben und an einem warmen Ort für ca. 2 Stunden auf das Doppelte aufgehen lassen. Das Brot auf wenig Mehl geben und zu einem Runden Brot formen. Mit dem Verschluss nach unten in eine gut bemehlte Schüssel geben (wichtig, damit das Brot sich später gut löst). Zugedeckt nochmals ca. 30 Minuten gehen lassen.

    In der Zwischenzeit einen Gusseisentopf mit Deckel auf 230 Grad im Backofen vorheizen. (Achtung! Bitte prüft, ob euer Topf mit den hohen Temperaturen klar kommt und er keine Teile aus Plastik hat. – Herstellerhinweise beachten!) Achtung der Topf ist sehr heiss!

    Das Brot in den heissen Topf gleiten lassen und mit Mehl bestreuen. Den Topf mit dem Deckel verschliessen und für 30 Minuten geschlossen backen. Danach den Deckel entfernen und das Brot für weitere 20 bis 25 Minuten backen. Aus dem Topf nehmen und auf einem Gitter abkühlen lassen.

    Topfbrot mit Roggenmehl und Sauerteig
    Topfbrot mit Roggenmehl und Sauerteig

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    Topfbrot mit Roggenmehl und Sauerteig
    Topfbrot mit Roggenmehl und Sauerteig

     

    Brot backen im Bräter oder Gusseisentopf; Rezept

    Seit ich vor mehr als einem Jahr diesen Artikel gelesen habe, backe ich mein Brot gerne im Bräter. Es wird fein und knusprig wie aus dem Holzofen.

    Brot aus dem Bräter oder Gusseisentopf

    Den Teig mache ich ganz „normal“ auf die schnelle Tour, weil ich mich meist sehr kurzfristig zum Brotbacken entscheide. Im Artikel wird ein Teig mit weniger Hefe, dafür mit Bier zubereitet und muss dann 12 bis 18 Stunden gehen. Für mich geht das zu lange.

    Leider habe ich keinen runden Gusseisentopf mehr in der Küche und weil die Dinger sehr teuer sind und ich sie sowieso auf meinem Herd nicht gebrauchen kann, wollte ich auch keinen kaufen. Ausprobieren wollte ich das ganze aber doch und so habe ich es einfach mal in meinem uralten Bräter ausprobiert. Es hat wunderbar geklappt. Und so hat mein Bräter noch eine zweite Bestimmung gefunden.

    Grundrezept Brot

     500g Weissmehl (oder Ruch-, Bauern, Vollkornmehl oder gemischtes Mehl)
    1 ½ TL Salz
    ½ TL Zucker
    21g Frischhefe (oder 1 Päckchen Trockenhefe)

    350 ml lauwarmes Wasser

    Die trockenen Zutaten vermischen. Die Hefe im Wasser auflösen und zugeben. Alles miteinander vermischen und ca. 10 Minuten zu einem schönen Teig kneten. Den Teig in eine Schüssel geben und mit einem Tuch zugedeckt aufs Doppelte aufgehen lassen. Das braucht je nach Raumtemperatur ca. 1 ½ Stunden. Den Teig flachdrücken, ringsum in die Mitte falten und zu einem Laib formen. Je nach Form des Bräters oder Gusseisentopes, das Brot rund oder länglich formen. Umgekehrt auf ein bemehltes Tuch legen und zugedeckt nochmals 30 Minuten gehen lassen. Den Ofen und den Bräter im unteren Teil des Ofens auf 240 Grad vorheizen. Den Bräter vorsichtig aus dem Ofen nehmen und das Brot mit Hilfe des Tuches kopfüber (so, dass die glatte Oberseite jetzt oben ist) in den Topf gleiten lassen. Den Topf zudecken und für 30 Minuten in den Ofen schieben. Den Deckel entfernen und das Brot nochmals ca. 20 Minuten bei 180 Grad fertig backen.

    Vollkornbrot aus dem Bräter
    Natürlich wird auch Vollkorn-, Bauern oder Ruchbrot ganz wunderbar auf diese Art.

    En Guete!