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Wildbienen – unsere neuen Mitbewohner

Enthält unbezahlte Werbung für Wildbienen

Seit kurz vor den Ostern haben wir Mauerbienen als neue Mitbewohner. Bienen sind sehr wichtig für das Ökosystem und wir möchten sie nach Kräften unterstützen. Zum einen tun wir das mit dem neuen Bienenhäuschen für die Mauerbienen und zum anderen in dem wir einen grossen Teil unseres Gartens als „Naturgarten“ mit vielen einheimischen Wildpflanzen angelegt haben.

Das BeeHome von Wildbienen + Partner wurde uns per Post gesendet, wir haben es gleich ausgepackt, nach Draussen gestellt und ganz schnell an einem geschützten, sonnigen Ort montiert. Nur wenige Minuten nach dem wir das Röhrchen mit den Mauerbienenkokons geöffnet hatten, ist schon die erste Mauerbiene gestartet.

Wie funktioniert die Wildbienenpatenschaft?

BeeHome

Mit unserem BeeHome von Wildbienen + Partner haben wir eine Startpopulation mit ca. 25 Mauerbienenkokons bekommen. Zwei davon sind schon geschlüpft. (Meist brauchen die Bienen je nach Witterung 10 bis 30 Tage bis sie schlüpfen), dabei schlüpfen zuerst die Männchen und danach die Weibchen. Sobald die Weibchen geschlüpft sind, beginnt auch die Paarungszeit. Nach der Paarungszeit bauen die Weibchen dann die Nester und sammeln Pollen und Nektar für ihren Nachwuchs. Die Mauerbienen bestäuben Wildpflanzen und Obstbäume in einem Umkreis von bis zu 300 Metern. Leider haben wir keine Obstbäume im Garten, dafür können wir mit blühenden Wildpflanzen dienen.

Wildbiene - Mauerbiene
Wildbiene – Mauerbiene

Wenn eine Niströhre voll ist, verschliesst das Mauerbienen-Weibchen die Röhre mit einem Lehmpfropfen. Bis zum Herbst entwickeln sich die Nachkommen zu ausgewachsenen Mauerbienen. Sie überwintern in Kokons bis zum nächsten Frühling. Im September kann die Innenbox zum Überwintern dann an Wildbienen + Partner zurückgesendet werden. Dort werden sie professionell und fachgerecht überwintert. Die Innenbox wird dann renoviert zurückgesendet. Im nächsten Frühling können wir dann eine neue Startpopulation bestellen und wieder von vorne beginnen. Die zusätzlichen Kokons, welche in unserem Nistkasten gewachsen sind, werden dann zum Bestäuben von Obstbäumen eingesetzt.

Löwenzahn
Löwenzahn

Soweit sind wir jetzt aber natürlich noch nicht. Wir warten jetzt geduldig, bis alle Mauerbienen geschlüpft sind und beobachten dabei ihre Fortschritte

Wissenswertes rund um die Wildbienen

Wo nisten Wildbienen?

Einige Arten der Wildbienen bevorzugen den Boden als Nistplatz, doch viele Wildbienen bringen ihren Nachwuchs in Nistgängen mit unterschiedlichem Durchmesser unter. Wie zum Beispiel in den Bambusröhrchen der Nistkästen von Wildbienen und Partner.

Wildbienene - BeeHome
Wildbienen – BeeHome

Ohne Königin und ohne Honig

In der Schweiz gibt es mehr als 600 Arten von Wildbienen. Diese Bienen sind für unser Ökosystem besonders wichtig. Im Frühling, wenn die Pflanzenwelt erwacht, machen sich auch die einheimischen Wildbienen an die Arbeit und stellen sicher, dass unser Ökosystem funktioniert. Die Mauerbienen, welche nun bei uns eingezogen sind, leisten dabei ihren Anteil an der Arbeit. Mauerbienen haben keine Königin und produzieren auch keinen Honig.

Blüten von Walderdbeeren
Blüten von Walderdbeeren

Unbeschwert geniessen

Bei den Mauerbienen müsst ihr übrigens keine Angst haben, dass sie euch auf beim Glacé essen oder Eistee schlürfen stören, denn sowohl Süsses, wie auch Salziges auf den Tisch ist den Mauerbienen egal. Sie ernähren sich nur von Pollen und Nektar.

Nachhaltig kochen – Zu Gut für die Tonne – Rezept mit Radieschenblätter

Lebensmittelrettung, No Foodwaste, Resteverwertung und Radieschenblätter

Bei Lanis Lecker Ecke und dem Kochtopf findet im Moment der nachhaltige Blogevent „Zu gut für die Tonne“ statt. Ein Thema das mich im Moment sowieso beschäftigt. Und ich muss sagen, da ist Jette von Lanis Lecker Ecke nicht ganz unschuldig daran…. Bei ihr könnt ihr im Blog, wie auch auf Instagram, sehen, wie sie immer wieder Tolles aus Lebensmitteln zaubert, die sie vor der Tonne rettet. Ich finde ihre Posts und ihre Kreativität sehr inspirierend.

Nachhaltig kochen - gedünstete Radieschenblätter mit Risotto und einem Radieschen
Nachhaltig kochen – gedünstete Radieschenblätter

Foodwaste, bei uns zu Hause, nach Möglichkeit zu verhindern, dies ist meine ganz persönliche Challange für dieses Jahr. Im Januar habe ich bereits einen Post darüber geschrieben, dort findet ihr neben Informationen zu diesem Thema auch Hinweise zu einigen Rezepten, die sich gut zur Resteverwertung eignen. Nachhaltig kochen gelingt mir noch nicht immer, auch mir passiert es ab und zu, dass mal etwas vergessen wird und so verdirbt. Alles in allem habe ich aber ein gutes Gefühl dabei, dass es mir immer mehr gelingt Foodwaste im eigenen Haushalt zu verringern. Neben einer guten Planung, ist es hilfreich, wenn man spontan und kreativ mit dem Thema umgeht.

Nachhaltig kochen - gedünstete Radieschenblätter
Nachhaltig kochen – gedünstete Radieschenblätter

Allerdings gibt es neben den offensichtlichen Lebensmitteln noch mehr was wir vor der Tonne retten können. Ich denke dabei zu Beispiel an den Strunk vom Broccoli, welcher bei uns ganz selbstverständlich mitgegessen wird, sei dies als Gemüse zusammen mit den Broccoliröschen oder auch zu einer feinen Suppe verarbeitet. Aber auch anderes Grün, welches sonst meist weggeworfen wird, kann gut als Gemüse, Pesto oder  auch als feine Suppe verwendet werden. Nicht selten schmecken diese Rezepte auch noch sehr gut.

Frische Radieschen

Dabei denke ich zum Beispiel an das Grün vom Karotten oder Radieschen. Die Radieschenblätter können zum Beispiel wunderbar zu einem Pesto verarbeitet werden (Rezept für Radieschenpesto) und es schmeckt auch sehr lecker als Spinatersatz. Diese einfache, aber leckere Gemüsevariante möchte ich euch heute vorstellen.

Gedünstete Radieschenblätter

Rezept für gedünstete Radieschenblätter

2 Bund Radieschenblätter möglichst Bio
(die Radieschen einfach so essen oder zu einem feinen Salat verarbeiten)
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
Etwas Olivenöl
Salz

Pfeffer aus der Mühle

Die Radieschenblätter waschen und abtropfen lassen Die Schalotte und die Knoblauchzehe fein hacken. In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin andünsten und dann die Radieschenblätter zugeben. Die Blätter mit andünsten, bis sie zusammengefallen sind. Mit Salz und Pfeffer würzen.

En Guete!
Resteverwertung – Rezept für gedünstete Radieschenblätter
Blog-Event CXXXIX - Zu gut für die Tonne! (Einsendeschluss 15. März 2018)