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Toastbrot Rezept

Brot backen ist eine Passion und eine willkommene Entspannungsübung. Je nach Rezept braucht es viel Geduld und Zeit. Natürlich gibt es auch jede Menge leckere Brotrezepte, die relativ schnell gebacken sind. Dieses Toastbrot, welches ich euch heute vorstellen möchte, gehört da aber ganz bestimmt nicht dazu. Dieses Brot braucht Zeit – viel Zeit. Wer ein schnelles Toastbrot sucht, der findet hier Rezepte dazu: Rezept für Toast- und Formbrot.

Toastbrot
Toastbrot

 

Rezept für Toastbrot in der Backform für Cake (Cakebackform)

Form ca. 36 cm lang

mit dem Salz – Hefe – Verfahren

9g Salz
50g Wasser zimmerwarm
6g frische Hefe
500g Weissmehl
1 EL Zucker
20g Maisstärke
30g weiche Butter
3 dl zimmerwarme Milch (halbentrahmt, 2% Milchfettgehalt)
1 TL Malzextrakt
Salz, Wasser und Hefe miteinander verrühren und zugedeckt 14 bis 16 Stunden stehen lassen.
Alle Zutaten in eine Schüssel geben und miteinander verrühren, den Teig für ca. 15 Minuten kneten. (Ich lass den Teig kurz von der Maschine verrühren und knete ihn danach von Hand). Den Teig zugedeckt um das Doppelte aufgehen lassen. Das dauert 2 bis 3 Stunden.  
Den Teig zu einer gleichmässigen Rolle formen. Den Teig in eine Cakeform geben und zugedeckt nochmals 2 Stunden aufgehen lassen.
Das Brot im auf 160 Grad (Umluft) vorgeheizten und mit Wasserdampf* versehenen Ofen für ca. 40 Minuten backen. Den Wasserdampf nach 10 Minuten entfernen.

Nach dem Backen aus der Form stürzen und auf einem Gitter auskühlen lassen.

Hefeteig am Aufgehen
Hefeteig

*Da ich einen eher alten Ofen ohne irgendwelche Zusatzfunktionen habe stelle ich für den Wasserdampf Wasser in einer feuerfesten Schale in den Ofen oder fülle gleich ein Blech mit Wasser, welches ich zum Aufheizen im Ofen habe und dann nach ca. 10 Minuten entferne.

 

Toastbrot

En Guete!

Inspiratiosnquellen: Ketex – Der Hobbybrotbäcker und Cucina e piu

 

Neujahrszopf; Rezept

In gewissen Gegenden gibt es noch heute den Brauch am Morgen des 1. Januars den Freunden und Bekannten einen Neujahrszopf zu überbringen und ihn gemeinsam zu essen. Dabei gilt das Neujahrsgebäck als Glücksbringer.

Einen frischen selbst gemachten Zopf gibt es bei uns fast jedes Wochenende und gehört einfach am Sonntag auf den Frühstückstisch. Und für den Neujahrsmorgen darf der Zopf auch gerne etwas gehaltvoller und süsser als gewohnt sein.

Neujahrszopf
Neujahrszopf

 

Rezept für Neujahrszopf

500g Mehl
3/4 EL Salz
3 EL Zucker
20g Hefe
3dl Milch
60g Butter
1 Ei verquirlt
Mehl, Salz und Zucker miteinander vermischen. Die Hefe dazu bröseln. Milch, Butter und die Hälfte des verquirlten Eis dazugeben und das ganze zu einem geschmeidigen Teig kneten. Den Teig ca. 2 Stunden, zugedeckt, um das doppelte aufgehen lassen. Den Teig zu einem Zopf flechten und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Den Zopf zudecken und nochmals 30 Minuten gehen lassen. Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Mit dem verbleibenden Teil vom Ei einstreichen. Den Zopf ca. 30 Minuten backen. Auf einem Gitter abkühlen lassen.

En Guete!

Inspirationsquelle: Landfrauen Weihnachtszeit

 

Ein feines belgetes Ruchmehl Weggli zum Znüni (Rezept)

Weggli aus Ruchmehl

 

ZumSchulanfang ist das Thema Znüni ja wieder ganz aktuell.

Was essen Eure Kids so zum Znüni? Ich versuche immer wieder ein wenig Abwechslung in dem Znünialltag zu bringen. Es soll nicht nur lecker schmecken, sonder auch möglichst gesund sein. Dass dies nicht immer ganz einfach ist, scheint schon ziemlich klar zu sein.

Und natürlich muss der Znüni auch dem Alter der Kinder angepasst werden. Was in der Spielgruppe, dem Kindergarten und vielleicht noch in der ersten Klasse der Hit ist, gilt in der 3. Klasse schon als uncool oder braucht zu viel „Zeit“ zum Essen. Und dann hat man natürlich auch noch die Richtlinien der Schule einzuhalten. Gesüsste Sachen, gesalzene Snacks und Wurstwaren sind nicht erlaubt. Auch Gipfel (Croissants) dürfen nicht mit in die Schule. Wenn man da etwas Falsches mitgibt, kann es schon mal eingezogen werden.
Unser Grosser verzichtet leider immer häufiger auf seinen Znüni. Er nimmt meist nur Wasser mit, ab und zu auch mal eine Milch. Die Früchte- und Gemüseportionen isst er lieber zu Hause. Braucht alles zu viel von der wertvollen Pausen-Zeit. Im Moment nimmt er nur Znüni mit wenn er ihn sehr gerne mag, zum Beispiel wenn ich Brötchen backe und diese mit Käse oder Schinken belegt. Aber ich mag auch nicht jeden Morgen frische Brötchen backen und meist fehlt auch die Zeit, welche aufzutauen. Leider werden mit Weissmehl gebackene Brötchen schnell alt. Daher greife ich gerne auf diese Ruchmehlweggli zurück. Die bleiben gut 2 bis 3 Tage frisch, wenn man sie gut verpackt.

Rezept Ruchmehl Weggli

Ergibt ca. 7 Weggli
375g Ruchmehl
1 TL Salz
½ Päckchen Trockenhefe (ca. 3.5g)
1 TL Zucker
15g weiche Butter
2 dl Milch
1 Eigelb zum Bestreichen
Mehl, Salz, Zucker und Hefe in einer Schüssel mischen. Butter und Milch beigen und zu einem weichen, glatten Teig kneten. Bei mir dauert das von Hand ca. 10 Minuten. Den Teig in einer zugedeckten Schüssel für ca. 1 ½ Stunden aufgehen lassen.
Den Teig in ca. 7 Portionen teilen und zu glatten Kugeln formen. Die Teigkugeln zugedeckt nochmals ca. 30 Minuten gehen lassen.
Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Falls gewünscht mit einem Teigschaber bei jedem Brötchen eine Kerbe machen.
 Die Weggli mit dem Eigelb bestreichen und für ca. 20 Minuten im vorgeheizten Ofen backen. Herausnehmen und auf einem Gitter abkühlen lassen.
Ruchmehl Weggli
En Guete!

Ofenberliner; Rezept

Berliner wollte ich schon lange einmal machen, aber für richtige Berliner scheue ich etwas den Aufwand. Zum einen weil ich keine Fritteuse mehr habe und zum anderen weil mir das Frittieren in der Pfanne noch etwas Sorgen bereitet. Da kam es mir gerade recht, als ich auf Betty Bossi das Rezept für Ofenberliner entdeckt habe. Und so habe ich sie gemacht.
Ofenberliner
Ofenberliner

Rezept Ofenberliner – Berliner aus dem Backofen

200 g Weissmehl
¼ TL Salz
3 EL Zucker
1 Päckchen Trockenhefe
30 g weiche Butter
125 ml lauwarme Milch
10g Butter flüssig
4 EL Himbeergelee (oder Konfitüre ohne Kernen) leicht erwärmt und glattgerührt
Puderzucker zum Bestäuben
Alle trockenen Zutaten in eine Schüssel geben und vermischen. Butter und Milch zugeben und zu einem glatten Teig verkneten. Die Schüssel zudecken und an einem warmen Ort ca. 1 ½ Stunden aufgehen lassen. Er sollte aufs doppelte Aufgehen. Aus dem Teig 8 Kugeln formen. (Ich habe sie abgewogen, damit sie alle gleich gross wurden.) Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und nochmals zugedeckt für 45 Minuten aufgehen lassen. Den Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen. Die Teigkugeln mit der flüssigen Butter bestreichen und für 15 bis 20 Minuten backen.
Süsse Brötchen
Die Ofenberliner rausnehmen, etwas abkühlen lassen und mit dem Gelee füllen. Mit Puderzucker bestäuben.
Zum Befüllen habe ich meinen batteriebetriebenen Deko-Stift benutzt. Es geht aber auch wunderbar mit einem Spritzsack und einer Tülle zum Befüllen.
Ofenberliner befüllen
Die Ofenberliner schmecken sehr fein und waren ruckzuck weg. Für die Kinder brauche ich die Ofenberliner nicht einmal zu füllen, sie essen sie lieber als süsse Brötchen.
Beim nächsten Mal werde ich die Ofenberliner vor dem Aufgehen näher zusammenlegen, so dass sie sich beim Backen fast berühren. Je näher die Brötchen beim Backen beieinander sind, umso weicher sollen sie werden.
Natürlich schmecken die Ofenberliner nicht gleich wie „richtige“ Berliner, aber sie sind ein feines Dessert. Hier findet ihr das Betty Bossi Rezept.
En Guete!

Hamburgerbrötchen; Rezept

Manchmal ist Fastfood auch ganz schön fein. Ich habe mich entschieden alles soweit wie möglich am Hamburger selber zumachen. Die Hackfleischteile mache ich ja schon lange selber, aber bis jetzt habe ich die Brötchen dazu immer gekauft. Aber die gekauften mag ich nicht so gerne, sie sind immer ganz bröselig und trocken. Die selbstgemachten Hamburgerbrötchen schmecken mir sehr gut, auch oder grad weil sie anders schmecken als die gekauften. Die Brötchen kann man gut auch etwas länger formen und dann für Hotdogs nehmen.

 

 

Hamburgerbrötchen Rezept
500g Mehl
250 ml zimmerwarme Milch
60g weiche Butter
1 zimmerwarmes Ei
1 Päckchen Trockenhefe
1 TL Salz
1 EL Zucker
1 Ei, verquirlt, zum Bestreichen (nach Belieben)
Alle Zutaten in eine Schüssel geben und ca. 10 Minuten zu einem Teig kneten. Zugedeckt ca. 2 Stunden an einem warmen Ort aufgehen lassen. Den Teig nochmals durchkneten und in 12 Stücke teilen. Jedes Teigstück zu einer Kugel formen und auf zwei Bleche verteilen. Die Kugeln auf dem Blech flachdrücken. Die Bleche abdecken und den Teig nochmals 30 Minuten gehen lassen.
Den Backofen 160 Grad Umluft vorheizen. Die Brötchen nach Belieben mit Ei bestreichen und ca. 15 Minuten backen. Die Brötchen auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
Die Abgekühlten Hamburgerbrötchen in der Mitte aufschneiden, nach Belieben die Schnittflächen kurz in der Pfanne rösten und nach Geschmack belegen.
En Guete!