Beiträge

I cake you

Buchvorstellung

Traumhaft schöne Torten sind noch immer im Trend. Ein Weg, um solche aussergewöhnliche Torten zu kreieren, ist es, diese mit Fondant zu dekorieren. In den letzten Jahren habe ich dies ein paar Mal ausprobiert und tolle Ergebnisse erzielt. Besonders spannend fand ich es ganz am Anfang, wo es die Zutaten und Werkzeuge bei uns noch kaum zu kaufen gab. In letzter Zeit habe ich nur noch ganz wenige Fondanttorten angefertigt, dies vor allem aus einem Grund: Das Material ist zwar ein toller Werkstoff für Tortenträume, hat aber leider den Nachteil, dass es sehr süss ist und viele den Fondant nicht wirklich mögen.

I cake you - von Sandra Marusic und Melanie Boers aus dem Fona Verlag
I cake you – von Sandra Marusic und Melanie Boers aus dem Fona Verlag

I cake you

Fona Verlag

Idee – Technik – Design
Melanie Boers, Sandra Marusic
200 x 280 mm, 272 Seiten
Hardcover, matt laminiert
ISBN: 978-3-03780-632-6


Nichtsdestotrotz faszinieren mich die Fondanttorten noch immer und ich bin sicher, dass ich bei Gelegenheit noch die eine oder andere Torte dieser Art selber zubereiten werde. In der Zwischenzeit schaue ich mir gerne Bilder und Bücher mit Fondanttorten an und träume so ein bisschen von den Kunstwerken. Ein ganz neues Buch auf dem Markt ist „I cake you“ von Melanie Boers und Sandra Marusic aus dem Fona Verlag.

Beispielbild aus „I cake you“ – von Sandra Marusic und Melanie Boers aus dem Fona Verlag

I cake you – Ideen – Technik- Design

Ein Buch voll hinreisenden Fondanttorten, mit mehrstöckigen Meisterwerken und filigranen Blumen. Die Herstellung der Torten wird von Melanie Boers Schritt für Schritt, auch mit Fotos, erklärt. Vielen Detailbilder der Arbeitsschritte zeigen auf, wie die Torten entstehen. Das Buch wendet sich sowohl an Einsteiger, wie auch an Profis. Wobei ich denke, dass viele der Torten gerade für Einsteiger eine ziemliche Herausforderung sein werden. Es wird neben den mehrstöckigen Torten auch gezeigt wie filigrane Blüten aus Zuckermasse, reich verzierte Cookies und Cupcakes hergestellt werden können. Das Buch vermittelt auch Wissen und den Umgang mit dem Fondant, allerlei Hilfsmitteln und Werkzeugen.

Beispielbild aus „I cake you“ – von Sandra Marusic und Melanie Boers aus dem Fona Verlag


Inhalt

Im Buch finden wir neben aussergewöhnlichen Torten auch Basisanleitungen für Torten und Cupcakes. Es gibt Rezepte für Torten, Cupcakes und auch Cookies, Rezepte für Cremes und Überzüge, wie Royal Icing, Ganache, Buttercreme, Gumpaste, Sirup und Fruchtpürees. Zudem finden wir Erklärungen zur Grundausstattung und Hilfsmittel im Buch.

Beispielbild aus „I cake you“ – von Sandra Marusic und Melanie Boers aus dem Fona Verlag


Fazit

Ein wunderbares Geschenke für jemand. der für sich für das Tortenhandwerk interessiert. Wer sich das Handwerk mithilfe eines Buches aneignen möchte, findet tolle ausführliche Erklärungen. Und auch für etwas Geübtere im Umgang mit Fondant finden sich im Buch noch Tipps und Hinweise, die mithelfen können, die eigene perfekte Torte zu erschaffen.

Wer einen Blick in das Buch werfen möchte, kann das hier tun: I cake you

Vegane Rezepte mit Aquafaba – Buchbesprechung

Aquafaba fasziniert mich schon länger, und da ich die feinen Hülsenfrüchte sehr mag, fällt Aquafaba auch in geeigneten Mengen an. Ich habe bereits Meringues damit hergestellt und war dabei recht erfolgreich. Sie sind schön luftig geworden und haben nicht schlecht geschmeckt. Die Jungs konnte ich damit allerdings nicht täuschen! Sie fanden sofort heraus, dass mit den süssen Teilchen etwas nicht stimmt.

Da wir zum Glück in der Familie keine Unverträglichkeiten gegenüber Eiern haben und uns auch nicht vegan ernähren, kommt das Aquafaba bei uns halt nicht wirklich oft zum Einsatz. Interessant wird es für mich vor allem überall da, wo ich damit Eier ersetzen kann, die ansonsten in den Speisen roh genossen werden. Also zum Beispiel in Mayonnaise, Eis oder einem Schokoladenmousse.

 

Vegane Rezepte mit Aquafaba aus dem AT Verlag
Vegane Rezepte mit Aquafaba aus dem AT Verlag

 

 

Vegene Rezepte mit Aquafaba
Zsu Dever
ISBN: 978-3-03800-965-8
Einband: Gebunden
Umfang: 184 Seiten
Gewicht: 719 g
Format: 19 cm x 23 cm

Das Buch „Vegane Rezepte mit Aquafaba“

Im Buch „Vegane Rezepte mit Aquafaba“ geht es vor allem um pflanzliches Eischnee, welches aus dem Kochwasser von Kichererbsen, Bohnen oder anderen Hülsenfrüchten gewonnen wird. Wir finden rund 80 Rezepte, in welchen Aquafaba zum Kochen und Backen verwendet wird. In den Rezepten wurde das Eiweiss durch Aquafaba ersetzt, um Mousse, Baiser oder Macarons herzustellen. Es dient auch als pflanzliches Binde- und Andickmittel, als Emulgator, Konsistenz- und Volumengeber. Im Buch wird empfohlen das Aquafaba selber herzustellen, weil dies vorallem eine grössere Ausbeute bringt. Da aber laut dem Rezept für das gute Gelingen Kombu, das ist eine Algenart, benötigt wird, habe ich erst mal darauf verzichtet Aqufaba selbst herzustellen. Mit dem Kichererbsenwasser aus der Dose habe die Rezepte jedoch auch wunderbar funktioniert.

„Vegane Rezepte mit Aquafaba“ ist in die Kapitel „Aquafaba die Grundlagen“, „Saucen, Pasten, Käse, Würzmittel“, „Frühstück“, „Pikante Gerichte und Beilagen“, „Süsses ohne Backen“, „Süsses aus dem Ofen“ und als Bonus „Kicherebsen-Rezepte“ unterteilt. Dort finden wir vegane Rezepte wie: „Butter“, „Waffeln“, „Spätzle“, „Schokoladenmousse“, Kokos-Beeren-Eis“ und „Macarons“.

 

Fotografie © Zsu Dever, AT Verlag / www.at-verlag.ch

Die Autorin Zsu Dever stammt aus einer Familie von Köchen und Restaurantbetreibern. Sie ist Bloggerin, Fotografin und Autorin zu Themen der veganen Küche und gibt Kochkurse. Sie ist Mutter von drei Teenagern und lebt in San Diego, Kalifornien.

Mein Fazit

Persönlich haben mich im Buch die Kapitel „Saucen, Pasten, Käse, Würzmittel“ und „Süsses ohne Backen“ am meisten angesprochen. Natürlich sind die Grundlagen und auch die Rezepte mit den Kichererbsen sehr hilfreich. Aquafaba fasziniert mit vielen Anwendungsmöglichkeiten und das Buch bietet viele Rezept und Tipps im Umgang mit Aquafaba an. Besonders für die vegane Küche bietet es zahlreiche, wohlschmeckende Rezepte. Alles was ich ausprobiert habe ist gut gelungen und hat gut geschmeckt. Meine Kids liessen sich natürlich nicht täuschen, fanden die Gerichte, wie z.B. das Schokoladenmousse fein, aber irgendwie für sie sehr ungewohnt. Der Umgang, die Herstellung und auch die Rezepte sind gut verständlich erklärt, so dass ich den Einstieg in die vegane Küche mit Aquafaba schnell und einfach gefunden habe.

Buchdonnerstag – mit Rezept für Marmorcake

Heute habe ich für euch eine Besprechung von einem Buch, welches vor über 40 Jahren auf den Markt gekommen ist, lang vergriffen war und im letzten Jahr ohne Veränderungen neu gedruckt wurde. Es handelt sich dabei um das Betty Bossi Backbuch, welches 1973 zum ersten Mal auf den Markt kam.

Viele Rezepte aus dem Buch habe ich schon als Kind nachgebacken und kann sagen, dass alle Rezepte immer gut gelungen sind. Trotzdem habe ich mich nochmals dran gemacht und ein Rezept ausprobiert und mich dabei für den Marmorcake entschieden. Marmorcake geht irgendwie immer. Er ist einfach und schnell gemacht und fast jeder mag ihn.

 

Marmorcake
Marmorcake

 

 

Rezept für Marmorcake

Eine Cakeform ausbuttern und bemehlen
Den Backofen auf 180 Grad vorheizen
200g weiche Butter
300g Zucker
5 Eier
200 ml Milch
400g Mehl
3 TL Backpulver
1 Prise Salz
1/2 Packchen Vanillezucker
100g dunkle Schokolade
Die weiche Butter zusammen mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig rühren. Die Eier nach und nach unter die Masse rühren. Das Backpulver mit dem Mehl vermischen. Zusammen mit der Milch unter den Teig mischen. Die Schokolade hacken und über dem Wasserbad schmelzen. Ein wenig abkühlen lassen und unter die Hälfte des Teiges mischen. Die beiden Teighälften löffelweise in die Form geben und mit der Gabel einmal spiralförmig durchziehen. Den Cake im vorgeheizten ca. 60 Minuten backen. Stäbchentest machen. Den Cake 10 Minuten in der Form abkühlen lassen und dann aus der Form lösen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

En Guete!

Marmorcake
Marmorcake

Das Rezept für diesen Marmorcake kommt aus dem Betty Bossi Backbuch.

Betty Bossi Backbuch

Das erste Backbuch von Betty Bossi war lange vergriffen. Im letzten Herbst wurde das Buch unverändert nachgedruckt und ist inzwischen schon wieder ausverkauft. (Stand Januar 2017)

 

Betty Bossi Backbuch
Betty Bossi Backbuch

Das Betty Bossi Backbuch kam 1973 auf den Markt. Bekannt sind die Klassiker aus dem Buch wie der Klosterkuchen, die leichte Quarktorte, die Zürcher Pfarrhaustorte, die Biskuitroulade mit Äpfeln, und einige mehr. Der vermutlich bekannteste Kuchen aus diesem Backbuch ist wohl der getränkte Zitronencake. Auch pikantes Gebäck wie die Party-Fleischpastete, die Landfrauenwähe und der amerikanische Schinkenkuchen sind in dem altbewährten Buch zu finden.

Obwohl die Rezepttexte sich von den heutigen Standards unterscheiden, wurde am Betty Bossi Backbuch nichts verändert und ich denke, dies macht einen Teil des Charmes aus, die zu dem erneuten Hype um das Buch gesorgt haben. Die 105 Rezepte sind nach wie vor sehr beliebt.

Rezept für Marmorcake
Marmorcake

Mein Fazit

Bereits meine Mutter hat aus dem Betty Bossi Backbuch gebacken und so sind mit vielen der Rezepte auch ganz schöne Erinnerungen verbunden. Wir haben noch immer die original Ausgabe hier, sie hat allerdings in den bald 44 Jahren Einsatz doch sehr gelitten. Viele der Rezepte kann ich inzwischen auswendig backen und es ist dabei immer wieder eine Freude, dass die Rezepte so gut funktionieren. Einige der Rezepte mögen vielleicht für die heutige Zeit eher süss erscheinen, sie schmecken aber so auch total gut…. Der Rezeptetext ist etwas weniger ausführlich geschrieben, als in den neuen Betty Bossi Büchern und erfordert dadurch ein gewisses Mass an Grundwissen fürs Backen.

Hier kannst du einen Blick in das Buch werfen: Betty Bossi Backbuch

Rezept für Zitronensterne

In der Weihnachtszeit backe ich meist die gängigen Klassiker, dabei probiere ich jedes Jahr auch gerne ein bis zwei neue Sorten aus. Dazu gehören auch die mürben Zitronensterne. Das Rezept eignet sich auch sehr gut zur Eigelbverwertung. Zum Ausstechen sind sie nicht ganz einfach und ich empfehle dafür keine allzu komplizierten Ausstecher zu wählen.

 

Zitronensterne mit Zuckerguss und Nonpareilles
Zitronensterne mit Zuckerguss und Nonpareilles

 

Rezept für Zitronensterne

150g Butter
125g Zucker
2 Eigelbe
Abrieb einer kleinen ungespritzten Zitrone
250g Mehl
125g Puderzucker
Zitronensaft
Die Butter zusammen mit dem Zucker aufschlagen, die Eigelbe und den Abrieb der Zitronen dazu geben und gut verrühren. Das Mehl zugeben und das Ganze zu einem Teig zusammenfügen. Den Teig mit Folie einpacken und für ca. 2 Stunden im Kühlschrank kühlen. Den Teig ca. 4 mm dick auswallen und Sterne oder andere Motive ausstechen. Die Plätzchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und im auf 180 Grad vorgeheizten Ofen für 10 bis 12 Minuten backen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Den Puderzucker mit wenig Zitronensaft vermischen so das eine zähflüssige Glasur entsteht. Die Sterne mit der Glasur überziehen und nach Belieben mit Nonpareilles verzieren.

En Guete!

Zitronensterne mit Zuckerguss
Zitronensterne mit Zuckerguss

Das Rezept stammt, abgesehen von ein paar kleinen Änderungen, aus dem Backbuch „Weihnachtsbäckerei“ aus dem HEEL Verlag.

 

Zitronensterne mit Zuckerguss
Zitronensterne mit Zuckerguss

 

„Weihnachtsbäckerei“

Cranberry-Erdnuss-Bäumchen, Quittenschnitten, Zimt-Torte und viele andere Rezepte finden wir im Buch „Weihnachtsbäckerei“. Die Rezepte dieses Backbuches reichen von traditionell bis modern und laden mit schönen Fotos zum Nachbacken ein.

 

Weihnachtsbäckerei aus dem HEEL Verlag
Weihnachtsbäckerei aus dem HEEL Verlag
Weihnachtsbäckerei
96 Seiten
gebunden
ISBN 978-3-95843-348-9

 

 

 

 

 

Zitronensterne mit Zuckerguss
Zitronensterne mit Zuckerguss

 

Rezept für Sausage Rolls

Damit die Advents- und Vorweihnachtszeit nicht zu süss wird, habe ich zur Abwechslung mal etwas deftiges ausprobiert. Ich habe mir aus dem Buch „Kiss me Cake“ ein Rezept für Sausage Rolls ausgesucht.

 

Sausage Rolls
Sausage Rolls

 

Rezept für Sausage Rolls

1 Blätterteig
1 Stück Toast
50 ml Milch
1 kleine Zwiebel
300g Rindshackfleisch
1 Ei
1/4 TL Kreuzkümmel
1/2 TL Paprikapulver
Salz, Pfeffer zum Würzen
Etwas Milch
Den Toast in Würfel schneiden und in der Milch einweichen. Die Schalotten in kleine Würfel schneiden und kurz in etwas Olivenöl andünsten. Abkühlen lassen. Den aufgeweichten Toast leicht ausdrücken und zusammen mit dem Hackfleisch, den Zwiebeln, dem Ei zu einer Fleischmasse verkneten. Mit Salz, Pfeffer, Paprika und Kreuzkümmel würzen.
Den Blätterteig in 6 Stücke à ca. 12 x 12 cm schneiden. Den Rest für die Deko aufbewahren. Die Fleischmasse auf 6 Rollen aufteilen und mit dem Blätterteig umwickeln. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Aus dem restlichen Teig Dekorationen ausstechen und diese mit etwas Milch auf die Rolls „kleben“. Die Rolls mit etwas Milch bestreichen und im auf 180 Grad vorgeheizten Ofen backen. Nach Belieben mit Salat servieren.
En Guete!

Das Rezept ist, abgesehen von ein paar kleinen Änderungen aus dem Buch „Kiss me Cake“ EDITION 99 PAGES by HEEL

Kiss me Cake

„Kiss me Cake“ ist ein etwas anderes Backbuch, die Aufmachung ist ein wenig verrückt und es ist gespickt mit britischen Stereotypen. Die Rezepte von Christine Bergmayer, sie war einst Demi Chef Pâtissière bei Harrods und führt jetzt ihren eigenen Betrieb, sind alle sehr britisch. Cake, Picknick, Pudding, 5-Uhr-Tee, Pub und After Dinner sind die Kategorien der Snacks. Alle Snacks zeigen eine schrullig bis kitschige Anmutung, die man der britischen Küche unterstellt. Zwischen den Rezepten finden wir Bilder und Anekdoten rund um Grossbritannien.

 

Cover von "Kiss me Cake!"
Cover von „Kiss me Cake!“

 

 

 

Kiss me Cake
 ISBN 978-3-95843-372-4
100 Seiten
Paperback
Zu Anti-Banner hinzufügen

Buchdonnerstag – Donna Hay – Life in balance

Life in balance von Donna Hay

Frische, leichte Rezepte für gesunden Genuss aus dem AT Verlag

Dass ich ein Faible für die Kochbücher von Donna Hay habe, konntet ihr bis jetzt bereits schon ein paar Mal lesen. Ich liebe vor allem die Bilder und lasse mich von den Rezepten gerne inspirieren.

 

Life in balance von Donna Hay aus dem AT Verlag

 

Life in balance
Donna Hay
AT Verlag
ISBN: 978-3-03800-929-0
Einband: Pappband
Umfang: 240 Seiten
Gewicht: 1270 g
Format: 25 cm x 25 cm

 

„Frische, leichte Rezept für den gesunden Genuss“

Balancefood, Superfood, Diäten und Co. sind nicht so meins, daher war ich erst auch skeptisch, ob das neue Kochbuch von Donna Hay etwas für mich ist. Doch beim Durchblättern habe ich rasch bemerkt, dass es sich dabei nicht um eine Diät handelt, denn es wird zum Beispiel auch mit Butter gekocht und gebacken. Und Zucker. Und Fleisch. Was allerdings im Buch thematisiert wird, sind die heutigen so trendigen Superfoods. So finden wir in „Life in balance“ 120 Rezepte mit Grünkohl, Quinoa, Chiasamen und weiteren trendigen Zutaten. Die natürlichen Superfoods, wie Donna Hay diese Lebensmittel nennt, werden im Buch auf verkürzten Seiten abgebildet und kurz erklärt. Die meisten dieser Super-Lebensmittel, Donna Hay zählt da auch Leinsamen, Mandeln und Rosenkohl dazu, können bei uns im Supermarkt um die Ecke gekauft werden. Einzig mit dem Rohkakao und dem Buchweizenmehl hatte ich so meine Probleme. In Reformhäusern und im Onlinehandel sollten die meisten Superfoods aber erhältlich sein….

Die 120 Rezepte sind in die sieben Kapitel „perfekter Start in den Tag“, „Gemüse“, „Power-Proteine“, „kernige Körner“, „klein + fein“, „Power-Snacks“ und „clever backen + Süsses“ aufgeteilt. Dort finden wir Rezepte wie „knuspriger Chia-Tofu“, „marokkanischer Hühnchen-Karotten-Salat mit Vollkorn-Couscous“, „Matcha-Joghurt-Pops“, „Dattelriegel mit Kernen“ und „Kokos-Cupcakes“.

 

Nachgekocht - Cremiger Schokokuchen ohne Mehl
Nachgekocht – Cremiger Schokokuchen ohne Mehl



Mein Fazit

Die Rezeptbilder sind sehr ansprechend, farbig und aussagekräftig. Auf jeden Fall machen sie Lust, die Rezepte nachzukochen. Diese sind gut beschrieben und lassen sich auch als Laie nachkochen – vorausgesetzt natürlich man hält sich an den Rezepttext. Der „Cremige Schokokuchen ohne Mehl“ ist übrigens unwiderstehlich und total empfehlenswert! Da meine Familie das Bewährte liebt, ist es relativ schwierig sie an Neues heranzuführen und alles was mit Körnern bestreut ist hat einen schweren Stand, darum kommen solche Rezepte höchst selten auf unseren Familientisch. Ausser die Körner verschwinden im Brot wie im Rezept „Körner-Frühstücksbrot ohne Kneten“, dann werden sie durchaus auch gegessen….

Wer schon ein bisschen im Buch „Life in balance“ von Donna Hay blättern will kann das hier tun: Life in balance

Auch auf der englischen Sprachigen Seite von Donna Hay könnt ihr viele tolle Rezepte finden.