Vegane Jackfruit Tacos

Schon seit einiger Zeit habe ich mir vorgenommen, jede Woche etwas Neues auszuprobieren. Damit meine ich nicht nur einfach ein neues Rezept, sondern ein Lebensmittel, das wir noch nie ausprobiert haben oder das wir seit Jahren nicht mehr gegessen haben, weil mir denken, dass wir es nicht mögen. Mit meinem Projekt gestartet habe ich dabei mit einer Dose Jackfruit, welche es seit Kurzem auch bei uns im Grossverteiler zu kaufen gibt. Aus der Jackfruit habe ich vegane Jackfruit Tacos zubereitet.

Vegane Jackfruit Tacos
Vegane Jackfruit Tacos

Jackfruit

Jackfruit wird in der asiatischen Küche verwendet. Die unreifen Fürchte können geschält wie Gemüse gekocht werden. Die jungen unreifen Früchte werden auch als veganer Fleischersatz verwende, da die Fasern und die Konsistenz der Frucht nach dem kochen Ähnlichkeit mit pulled Pork oder pulled Chicken haben.

Vegane Jackfruit Tacos
Vegane Jackfruit Tacos

Rezept für Jackfruit Tacos

Für die Jackfruit Tacos die Jackfruit abgiessen, mit Wasser abspülen und in einem Sieb abtropfen lassen. Die Jackfruit mit den Fingern grob zerteilen. Die Zwiebeln ca. 5 Minuten lang im Olivenöl andünsten. Dabei darauf achten, dass die Zwiebeln nicht verbrennen. Knoblauch und Gewürze dazu geben und kurz mit dünsten. Die Jackfruit dazu geben und für ca. 5 Minuten auf kleiner Stufe weiter dünsten lassen.Mit Orangensaft, Sojasauce und Ahonrsirup ablöschen und köcheln lassen, bis die ganze Flüssigkeit weg ist. Die Jackfruit mit einer Gabel auseinanderziehen und zusammen mit kleinen Tortillas und Beilagen nach Wahl servieren.

Vegane Jackfruit Tacos

Rezept für vegane Jackfruit Tacos

Die Jackfruit Tacos sind scharf gewürzt und eine tolle Alternative zu pulled Pork oder pulled Chicken.

Zutaten

Pulled Jackfruit

  • 1 Dose junge grüne Jackfruit abgetropft 300 g
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Zwiebel gehackt
  • 1 Knoblauchzehe gepresst
  • 1 TL Chili
  • 1 Messerspitze Cayennepfeffer
  • 1 EL Tomatenpaste
  • 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 1 Kurkuma
  • 150 ml Orangensaft
  • 2 EL Sojasauce
  • 1 EL Ahornsirup
  • Salz und Pfeffer

Tacos

  • Mini Tortillas
  • Beilagen nach Wahl

Anleitungen

  • Die Jackfruit abgiessen, mit Wasser abspülen und in einem Sieb abtropfen lassen. Die Jackfruit mit den Fingern grob zerteilen.
  • Die Zwiebeln ca. 5 Minuten lang im Olivenöl andünsten. Dabei darauf achten, dass die Zwiebeln nicht verbrennen. Knoblauch und Gewürze dazu geben und kurz mit dünsten. Die Jackfruit dazu geben und für ca. 5 Minuten auf kleiner Stufe weiter dünsten lassen.
  • Mit Orangensaft, Sojasauce und Ahonrsirup ablöschen und köcheln lassen, bis die ganze Flüssigkeit weg ist. Die Jackfruit mit einer Gabel auseinanderziehen und zusammen mit kleinen Tortillas und Beilagen nach Wahl servieren.

En Guete!

    Koch mein Rezept

    Warum ich gerade jetzt auf Tacos komme? Wir sind in der nächsten Runde vom „Koch mein Rezept“ angelangt und mir wurde dabei der sehr sympathische Blog „Kreativ Drachen Blog“ von Daniela und Kiki zugelost, wo sich alles um kochen, backen und Do-it-yourself Projekte dreht. Bei ihnen habe ich die „Inside out Burritos“ mit pulled Pork gesehen und mich gleich dazu entschieden, etwas ähnliches zu kochen. Dabei sind die feinen Jackfruit Tacos entstanden, die sehr den Burritos vom Kreativ Drachen Blog ähneln

    Weiter Rezept zum Blog-Event findest du hier: Rezepte „Koch mein Rezept“

    Herbstliches Ofengemüse mit Chutney

    Ofengemüse mit Tofu und Chutney

    Herbstliches Ofengemüse mit Bohnen, Karotten, Tofu und Chutney

    Letzte Woche war wieder Challenge-Time bei Foodblogs Schweiz angesagt. Dabei sind wieder viele tolle Rezepte entstanden. Die Challenge ist jeweils im Instagram-Feed von Foodblogs Schweiz zu sehen. Dort gibt es jedes Mal die kreativen Gerichte der Teilnehmer, und natürlich auch jene vom Organisationsteam, zu sehen. Bei dieser Challenge habe ich mich für ein herbstliches Ofengemüse entschieden.

    Zutaten für die Foodie Challenge von Foodblogs Schweiz

    Dieses Mal waren folgende Zutaten im Warenkorb:

    Schalotten, Bohnen, Karotten, Zwetschgen, Hollunder und Chili

    Foodblogs Schweiz

    August Challenge

    Bei der Challenge vom August habe ich aus allen Zutaten des Warenkorbes einen wunderbaren Sommersalat zubereitet. Zur Erinnerung; damals waren Brombeeren, Blaubeeren, Aprikosen, Gurken, Knoblauch und Eichblatt im Warenkorb. Ich mag sehr gerne Beeren oder auch Früchte im Salat, so können wir immer wieder Abwechslung und ein paar zusätzliche Vitamine in den Salat bringen. Das Rezept für den Salat gibt es hier: Sommersalat mit Beeren

    September Challenge

    Der Warenkorb vom September war für mich persönlich im ersten Augenblick etwas anspruchsvoller als der vom letzten Monat. Und ich habe zuerst gedacht, dass es unmöglich ist alle zusammen zu kombinieren. Nach ein paar Überlegungen ist es mir aber trotzdem gelungen, alle Zutaten zu verarbeiten.

    Rezept für herbstliches Ofengemüse mit Bohnen und Karotten. Dazu gibt es eine Zwetschgen-Holunder Chuntey mit Chili
    Herbstliches Ofengemüse mit Chutney

    Die Zutaten

    Für mein Gericht habe ich für zweierlei Rüebli (Karotten) entschieden, welche ich zusammen mit grünen Bohnen, Tofu und etwas Chili zu einem Blechgericht verarbeitet habe. Zudem habe ich aus Schalotten, Zwetschgen, Chili und Holunderbeeren ein Chutney zu meinem herbstlichen Ofengemüse gekocht. Mit den Holunderbeeren hatten wir dieses Jahr leider nicht so Glück. Sie sind nur spärlich gewachsen. Viele der Beeren sind dem starken Regen zum Opfer gefallen. Daher haben wir sie dieses Jahr gar nicht geerntet. Ausser den wenigen Beeren, welche ich für die Zwetschgen-Holunder Chutney gebraucht habe, haben wir alle Beeren den Tieren in unserem Naturgarten überlassen.

    Rezept für Ofengemüse (Bohnen und Karotten) mit mariniertem Tofu und einer Zwetschgen-Holunder Chutney mit Chili

    Rezept für herbstliches Ofengemüse mit Bohnen und Karotten. Dazu gibt es eine Zwetschgen-Holunder Chuntey mit Chili
    Herbstliches Ofengemüse mit Chutney
    Herbstliches Ofengemüse mit Chutney
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    Rezept für Veganes Ofengemüse mit Tofu und Zwetschgen-Holunder Chutney

    Ein herbstliches Rezept aus dem Backofen mit grünen Bohnen, Karotten und Tofu. Dazu gibt es ein Chutney mit Zwetschgen und Chili. Das Chutney kann gut vorbereitet werden.

    Vorbereitungszeit20 Min.
    Zubereitungszeit45 Min.
    Arbeitszeit1 Std. 5 Min.
    Gericht: Hauptgericht
    Land & Region: Fusion
    Keyword: Bohnen, Chili, Holunder, Karotten, Schalotten, Zwetschgen
    Portionen: 4 Personen
    Autor: Tamara

    Zutaten

    Zwetschgen-Holunder Chuntey mit Chili

    • 150 g Zwetschgen geviertelt
    • 100 g Holunderbeeren Beeren abgelöst
    • 1/2 – 1 Chilischote in Ringen, ev. Kerne entfernen
    • 50 ml Aceto balsamico
    • 50 ml Wasser
    • 2 Schalotten in feinen Streifen
    • 50 g Rohzucker
    • ¼ TL Salz

    Ofengemüse mit Tofu

    • 600 g saisonales Gemüse (z.B. Karotten und Bohnen)
    • 2 EL Olivenöl
    • ½ TL Salz
    • ¼ TL Pfeffer
    • Tofu

    Marinade für den Tofu

    • 4 EL Sojasauce
    • 1 EL Olivenöl
    • 1 Knoblauchzehe
    • 1 Chilischote

    Anleitungen

    Zwetschgen-Holunder Chuntey mit Chili

    • Alle Zutaten für das Chutney in eine hohe Pfanne geben und unter Rühren aufkochen. Das Chuntey auf niedriger Hitze für ca. 45 Minuten einköcheln. Abkühlen lassen.
      Zwetschgen Holunder Chutney

    Marinierter Tofu

    • Den Tofu in ein sauberes Küchentuch einschlagen und für mind. 30 Minuten mit einem Teller beschweren. Den Tofu in Stäbchen schneiden.
    • Alle Zutaten für die Marinade vermischen und Tofu damit für mind. 60 Minuten im Kühlschrank marinieren.

    Gemüse

    • Das Gemüse rüsten und in "mundgerechte" Stück schneiden. Das Gemüse mit dem Olivenöl vermischen und mit Salz und Pfeffer würzen.

    Gemüse und Tofu backen

    • Den Ofen auf 200 Grad (Unter- und Oberhitze vorheizen). Das Gemüse und den Tofu auf ein Backblech geben. Und für ca. 20 Minuten backen. Dabei ab und zu umrühren.
    • Gemüse und Tofu zusammen mit dem vorbereiteten Zwetschgen Chutney anrichten.

    Auch bei dieser Challenge sind tolle Rezepte zusammengekommen, diese haben wir auf Foodblogs Schweiz für euch zusammengefasst.

    Foodblogs Schweiz Challenge

    Rezepte der 6. Foodie Challenge findet ihr jetzt auf Foodblogs Schweiz.

    Auch bei den anderen Mitgliedern des Organisationsteams von Foodblogs Schweiz sind tolle Rezept entstanden. Schaut vorbei und lasst euch inspirieren!

    Von Marlenes Sweet Things gibt es eine Zwetschgen-Chutney mit Schalotten und Chili

    Foodwerk.ch hat Mongolisches Rindfleisch zubereitet.

    Rita von Die Angelones hat ein Chili con Carne für die Challenge gekocht.

    Falls du dir das Rezept Pinterest merken möchtest, findest du hier einen Pin für dich:

    Rezept für veganes Ofengemüse mit Karotten, grünen Bohnen und Tofu. Dazu gibt es eine Zwetschgen Holunder Chutney mit Chili.

#foodblogsschweiz #chutney #vegan #ofengemüse #blechgericht #familienküche
    Ofengemüse mit Chutney

    Semmelknödel mit Pilzrahmsauce

    „Wir retten, was zu retten ist“ – Rezept für Semmelknödel mit „Schwammerlsauce“

    Heute möchte die Gruppe“ Wir retten, was zu retten ist“ Spezialitäten vom Oktoberfest retten. Eine schwierige Aufgabe für mich, besonders da ich noch nie auf dem Oktoberfest war… So ist auch diese Rettung wieder eine Herausforderung, die ich natürlich gerne angenommen habe. Es gibt zwar inzwischen sogar in der Schweiz jede Menge Orte, welche ein Oktoberfest „feiern“ bzw. auf der Trendwelle Oktoberfest mit reiten, aber bis jetzt habe ich auch keins dieser Feste besucht.

     

    Semmelknödel mit Pilzrahmsauce

    Aber im Internet finden sich jede Menge Hinweise zu den Speisen, die am Oktoberfest gereicht werden. Bei der Suche nach etwas geeignetem habe ich an Obatzter mit Brezel, Lebkuchenherzen, Haxen und Weisswürste gedacht, hängen geblieben bin ich aber bei Semmelknödel mit Schwamelrsauce.

     

    Semmelknödel mit Pilzrahmsauce

     

    Rezept für Semmelknödel mit Pilzsauce

    Semmelknödel

    ca 6 Semmeli (Semmel), Brötchen aus Weissmehl oder Weissbrot vom Vortag, ca. 480 g, in Würfel geschnitten
    180 ml heisse Milch
    3 Eier
    Salz
    Pfeffer
    Paprika

     

    Pilzsauce

    450 g Pilze, z. B. Champignons, Austernpilze, Eierschwämme
    1 Zwiebel
    Butter zum Dämpfen
    3 EL Mehl
    350 ml Gemüsebouillon
    250 ml Rahm (Sahne)
    Salz
    Pfeffer
    2 EL gehackte Petersilie

     

    Die geschnittenen Brötchen in eine Schüssel geben und mit der Milch übergiessen. Das Ganze für 15 Minuten quellen lassen. Die Eier verrühren und zum Brot geben. Die Masse würzen und gründlich durchkneten. 12 gleichgrosse Knödel formen und bei kleiner Hitze für 30 Minuten in Salzwasser ziehen lassen.
    Für die Sauce die Pilze säubern (abbürsten) und allenfalls in mundgerechte Stücke schneiden. Die Zwiebel schälen, hacken. Pilze und Zwiebeln in etwas Butter andämpfen. Das Mehl darüber streuen und vermischen.
    Für die Sauce Pilze und Zwiebeln in Butter andämpfen. Mehl darüber streuen und vermischen. Mit Bouillon, Weisswein und Rahm ablöschen, aufkochen lassen. Würzen und bei kleiner Hitze 10-15 Minuten zur gewünschten Konsistenz köcheln.
    Knödel mit der Schaumkelle aus dem Wasser heben, gut abtropfen lassen. Mit der Sauce auf Tellern anrichten. Mit Petersilie garnieren.

     

    Semmelknödel mit Pilzrahmsauce

     

    En Guete!

    „Wir retten, was zu retten ist“

    Die Gruppe „Wir retten, was zu retten ist“ widmet sich regelmässig gemeinsam einem Lebensmittel, welches als Fertigprodukt in den Läden auftaucht.Organisiert wurde der heutige Beitrag von Ingrid von auchwas. Die Rezepte aus den Rettungen bei welchen ich bis jetzt mitgemacht habe gibt es in gesammelter Form hier: Rezepte „Wir retten, was zu retten ist“

     

    Wir retten, was zu retten ist

     

    Bei dieser Rettung mit dabei waren:

    auchwas – Haxen mit Kraut
    Brigittas Kulinarium – Rettungsaktion -Weisswurst in der Breznpanier mit Bayerischen Erdäpflsalat
    Brittas Kochbuch – Knusprig gebratene Haxe mit Sauerkraut und Semmelknödelchen
    Brotwein – Laugenbrezeln – bayerische Brezen zum Oktoberfest
    CorumBlog 2.0 – Schnitzel mit Kartoffelsalat
    Das Mädel vom Land – Vegetarische Wies’n-Jause
    evchenkocht – Brezen-Salat mit Weißwurst und Rettich
    genial-lecker – Backhendl nach Schuhbeck
    Katha kocht! – Obazda “Light”
    lieberlecker – Weisswurst Salat
    Madam Rote Rübe – Handgeschabte Käse-Dinkelvollkorn-Spätzle mit Pfifferlinge
    magentratzerl – Wurstsalat von Regensburgern
    our food creations – Wiesn-Tapas
    Pane-Bistecca – Selbstgemachte Schweinsbratwurst
    Turbohausfrau – Obazda

     

    Semmelknödel mit Pilzrahmsauce

    Gebackene Kürbissuppe

    Es ist schon wieder Zeit für die ersten Kürbissuppen dieser Saison. Dank des heissen Sommers sind viele Kürbisse bereits reif und werden zum Verkauf angeboten. Bei der grossen und überaus schön anzuschauenden Auswahl, konnte ich einfach nicht widerstehen und habe mir gleich ein paar kleinere Exemplare gekauft. Diese dienen mir bis zum Verzehr wunderbar als Deko. Natürlich, wie könnte es auch anders sein, überleben die Kürbisse nicht all zulange bei uns zu Hause, dies obwohl meine Familie (bis jetzt) diese nur als Suppe isst. Ich persönlich esse die Kürbisse am liebsten als Ofengemüse. Das war dann auch ein Grund für mich beides, Ofenkürbis und Kürbissuppe, miteinander zu verbinden. Die Suppe ist nicht nur vegetarisch, sondern auch vegan.

     

    Zutaten für den gebackenen Kürbiss

     

    Rezept für gebackene Kürbissuppe

     

    600 g Hokkaido-Kürbis
    1 Zwiebel
    2 Knoblauchzehen
    1 EL OlivenölSalz und Pfeffer
    500 ml Gemüsebouillon
    250 ml Kokosmilch
    1 EL gelbe Thai Currypaste

    Backofen auf 200 Grad vorheizen.

    Den Kürbis halbieren, entkernen und in Spalten schneiden. Die Zwiebel schälen und in grobe Stücke schneiden. Die Knoblauchzehen schälen. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Ein Backblech mit etwas Öl ausstreichen Kürbis, Zwiebel und Knoblauch darauf verteilen, mit Salz und Pfeffer würzen und mit dem Olivenöl beträufeln. Im vorgeheizten Backofen für ca. 20 Minuten backen. Ab und zu etwas umrühren. Kürbis, Zwiebeln, Knoblauch und Thai Currypaste mit der Gemüsebouillon pürieren. In einer Pfanne erhitzen, die Kokosmilch dazugeben. Nochmals kurz erwärmen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

    En Guete!

     

    Gebackene Kürbissuppe

     

     

    Gebackene Kürbissuppe

    Blumenkohl Quinoa Frikadellen Rezept

    Aus Blumenkohl und Quinoa lassen sich total gut „Tätschli“, so eine Art Frikadelle, backen. Sie schmecken richtig köstlich und können sowohl als Hauptspeise, zum Beispiel mit einem feinen Salat dazu oder auch als Beilage zu Grilladen genossen werden.

    Blumenkohl Quinoa Tätschli
    Blumenkohl Quinoa Tätschli

     

    Rezept für Blumenkohl Quinoa Tätschli (Frikadellen)

    8 Stücke

    50 g weisser Quinoa
    1/2 Blumenkohl ca 300g
    1 Knoblauchzehen
    1 Frühlingszwiebeln
    2 EL frisch geriebener Parmesan
    3 Eier
    80g Mehl
    Salz, Pfeffer

    Bratbutter oder Pflanzenöl zum anbraten

    Den Quinoa abspühlen und nach der Packungsbeilage kochen und etwas abkühlen lassen. In der Zwischenzeit den Blumenkohl waschen, rüsten und grob raffeln. Den Knoblauch schälen und fein hacken. Die Frühlingszwiebeln waschen, rüsten und klein schneiden. Quinoa, Blumenkohl, Knoblauch, Frühlingszwiebeln, Parmesan, Eier und Mehl vermischen. Die Masse mit Salz und Pfeffer abschmecken. Aus der Masse ca. 8 Frikadellen formen. Etwas Bratbutter in einer Bratpfanne schmelzen und die Blumenkohlfrikadellen auf jeder Seite ca. 4 Minuten braten.

    Die Frikadellen können warm und kalt genossen werden. Schmeckt als eigene Mahlzeit, aber auch als Beilage zu Fleisch oder Geflügel.

    Blumenkohl Quinoa Tätschli
    Blumenkohl Quinoa Tätschli
    En Guete!
    Rezept Blumenkohl Quinoa Tätschli
    Blumenkohl Quinoa Tätschli

     

    Rezept für Zucchinispaghetti aglio e olio

    Zoodles, Zucchinispaghetti und andere Gemüsenudeln sind in den letzten Jahren so richtig auf dem Vormarsch, trotzdem, oder gerade deswegen, habe ich dem Trend ganz lange keine Beachtung geschenkt.  Aber dann hat doch die Neugier gesiegt und ich musste die trendigen Gemüsespiralen auch ausprobieren. Ich habe mich für die einfache Zubereitungsart „aglio e olio“, wie wir es von den Spaghettis kennen, entschieden. Die „Zoodles“ mit Öl, Knoblauch und Parmesan haben uns dann auch total gut geschmeckt, so gut, dass ich sie jetzt immer mal wieder kochen darf, allerdings nicht als eingenständiges Gericht, sondern als feine Gemüsebeilage…..

     

    Rezept für Zucchinispaghetti aglio e olio (Zoodles with garlic)

     

     

    für 2 Personen
    2 Zucchini
    1 1/2 EL Olivenöl
    1 Knoblauchzehe, gepresst
    1/2 TL Salz
    1/2 TL Pfeffer
    2 Prisen Chiliflocken
    40g frisch geriebener Parmesan

     2 Eier (optional)

    Chiliflocken für die Dekoration, nach Belieben

     

    Zutaten für Zucchinispaghetti aglio e olio
    Zutaten für Zucchinispaghetti aglio e olio
    Die Zucchini waschen und die Enden abschneiden. Im Spiralschneider zu Spaghettis schneiden.

    In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen und Knoblauch, Chiliflocken, Salz und Pfeffer ganz kurz darin andünsten (Achtung der Knoblauch, darf dabei nicht anbrennen, sonst wird er bitter.) Zucchinispaghetti dazugeben und ca 3 Minuten erhitzen, bis sie ein bisschen weich sind. Die Zoodles auf einem Teller anrichten, mit Parmesan und wenig Chiliflocken bestreuen. Nach Belieben mit einem Spiegelei servieren.

     

    Zucchinispaghetti aglio e olio mit Spiegelei
    Zucchinispaghetti aglio e olio mit Spiegelei
    En Guete!

     

     

    Zucchinispaghetti aglio e olio
    Zucchinispaghetti aglio e olio

    Kochen mit Kindern; Tofu Sweet Sour; Rezept

    Im Rahmen unserer „vegetarischen Woche“ haben wir auch dieses Rezept aus dem Buch „Globi kocht vegi“, welches ich euch bereits vorgestellt habe, ausprobiert. Es hat sehr lecker geschmeckt, war aber für die Kids von der „Schneidearbeit“ her ziemlich schwierig. Wir mussten ein paar Sachen abändern, weil wir sie bei uns im Dorf nicht bekommen haben. Trotzdem ist das Gericht sehr lecker geworden und wird sicher noch mehrmals gekocht werden.

     

    Tofu Sweet Sour

     

    Rezept für Tofu Sweet Sour 

    aus dem Buch Globi kocht vegi
    4 Portionen
    Der Tofu muss bereits am Vorabend mariniert werden
    500g Tofu
    1 kleine Karotte, geschält
    1 rote Peperoni
    2 Frühlingszwiebeln
    200g Shitakepilze (wir haben nur Champignons gekriegt)
    2 EL Rapsöl
    1 EL Sesamöl
    3 dl Wasser
    3 EL Apfelessig
    1 EL Maisstärke
    2 EL Rohzucker
    1 EL Tomatenpüree
    Tamari Sojassauce (wir mussten auf „normale“ Sojassauce zurückgreifen)
    300g frische Ananaswürfel (haben wir weggelassen)
    Marinade
    4 EL Sesamöl
    2 dl Rapsöl
    1 dl Tamari Sojassauce
    1 EL Rohzucker
    1 – 2  Knoblauchzehen, gepresst
    1 walnussgrosses Stück Ingwer fein gerieben.
    Am Vorabend
    Die Zutaten für die Marinade mischen. Den Tofu in Würfel schneiden, mit der Marinade übergiessen, gut mischen und über Nacht im Kühlschrank marinieren.
    Klein geschnittenes Gemüse, eine Herausforderung für kleine Kinderhände
    Kurz vor dem Essen
    Die Karotte und Peperoni in feine Streifen schneiden. Frühlingszwiebeln fein hacken, die Röhrchen in feine Ringe schneiden. Die Pilze putzen, Stiel anschneiden, dann in dünne Scheiben schneiden. Die Marinade in eine Schüssel giessen. Das Rapsöl erhitzen und den Tofu darin goldbraun anbraten, aus der Pfanne nehmen und beiseitestellen. Das Sesamöl in die Pfanne geben und Karotten, Peperoni, Pilze und Zwiebeln darin anziehen. Das Maizena mit Wasser und Essig verrühren. Diese Mischung und die Marinade zum Gemüse geben. Mit Rohzucker, Tomatenpüree und Tamari Sojasauce abschmecken. Die Ananaswürfel und den Tofu dazugeben, nochmal aufkochen. Mit Basmatireis servieren.

    En Guete!

     

    Den Frühling einfangen; Rezept und Anleitung für Löwenzahnhonig

    Es hat schon ein wenig Tradition, dass wir im Frühling eine unbehandelte Wiese nach Löwenzahnblüten absuchen, um daraus Löwenzahnhonig zu kochen. Angefangen habe ich damit wohl vor etwa 8 Jahren, als unser Grosser 2 Jahre alt war. Es geht dabei vor allem darum, zusammen mit den Kids etwas aus den selbst geernteten Blüten zu kochen. Die Kleinen freuen sich darüber, selber „Honig“ zu machen.

    Löwenzahnhonig

    Bis auf dieses Jahr habe ich den Löwenzahnhonig immer mit Zitrone gemacht, dieses Rezept habe ich euch als erstes aufgeschrieben. Es braucht etwas Geduld (beim zweiten Rezept etwas weniger), aber es funktioniert prima und wir mögen den Geschmack von beiden Rezepten.

     

    Löwenzahblüten gesammelt für den Löwenzahnhonig

     

    Rezept und Anleitung für Löwenzahnhonig mit Zitrone

    120g Löwenzahnblüten (von einer unbehandelten Wiese)
    5 dl Wasser
    1/2 unbehandelte Zitrone, Schale abgerieben
    1 EL Zitronensaft
    300g Zucker
    Die Blüten ausschütteln, damit alle Käfer und Ameisen herausfallen. Die gelben Blätter auszupfen, dabei darauf achten, dass keine grünen Blättchen mit dabei sind, der Honig könnte sonst bitter werden. Die gelben Blütenblätter zusammen mit der abgeriebenen Zitronenschale und dem Wasser aufkochen. Den Sud ca. 8 min kochen. Die Pfanne vom Herd nehmen und zugedeckt 12 Stunden stehen lassen. Den Sud durch ein Sieb in eine Pfanne giessen und die Blüten ausdrücken. Ergibt ca. 3 dl. Zitronensaft und Zucker zugeben und das Ganze unter Rühren, bei kleiner Hitze, langsam einkochen, bis ein dicker Sirup entsteht. Diesen heiss in saubere, warme Gläser füllen, sofort gut verschliessen und umgekehrt auf einem Küchentuch abkühlen lassen.

     

    Gelbe Löwenzahnblütenblätter

     

    Um das ganze Projekt Löwenzahnhonig etwas zu beschleunigen, haben wir das Rezept etwas abgeändert und zeitlich verkürzt. Dieses Rezept eignet sich daher besonders gut auch für Ungeduldige. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden und es schmeckt uns von beiden Rezepten besser.

    Rezepte und Anleitung für schnellen Löwenzahnhonig (ohne Zitrone)

    120g Löwenzahnblüten (von einer unbehandelten Wiese)
    5 dl Wasser
    300g Zucker
    Das Vorgehen ist ähnlich wie beim vorhergehenden Löwenzahnhonig, daher hier nur noch die Kurzfassung. Die Blüten ausschütteln und die gelben Blätter auszupfen. Die gelben Blütenblätter zusammen mit dem Wasser aufkochen. Den Sud ca. 10 min kochen. Die Pfanne vom Herd nehmen und zugedeckt 1 Stunden stehen lassen. Den Sud durch ein Sieb in eine Pfanne giessen, dabei die Blüten ausdrücken. Ergibt ca. 3 dl. Zucker zugeben und das Ganze unter Rühren, bei kleiner Hitze, langsam einkochen, bis ein dicker Sirup entsteht. Diesen heiss in saubere, warme Gläser füllen, sofort gut verschliessen und umgekehrt auf einem Küchentuch abkühlen lassen.

    Nicht mehr als 5 dl abgesiebte Flüssigkeit auf einmal kochen. Es dauert sonst sehr lange, bis der Löwenzahnhonig dickflüssig wird. Kühl und trocken gelagert ist er ca. 8 Monate haltbar.

    Nachtrag:  Der Honig kann auskristallisieren, wenn er bei zu grosser Hitze eingekocht, in feuchte Gläser gefüllt oder zu kalt gelagert wird.

    Vanilleeis mit Löwenzahnhonig

    En Guete!

    Vegetarische Woche; Vegetarisches Züri – Geschnetzeltes; Rezept

    Gestern gab es vegetarisches Züri-Geschnetzeltes mit einer feinen Rösti. Das Rezept habe ich aus dem Kochbuch „Hiltl. Vegetarisch nach Lust und Laune“ aus dem Werd Verlag, welche ich euch gestern bereits vorgestellt habe.

    Vegetarisches Zürigeschnetzeltes mit Rösti

    Wir haben das Geschnetzelte und besonders die Sauce davon sehr lecker gefunden. Und Rösti kommt ja sowieso immer gut an. Ich werde das Rezept sicher wieder kochen, allerdings werden ich das nächste Mal nicht mehr „Züri-Geschnetzeltes“ dazu sagen, sondern es einfach nur so, ohne weitere Erklärungen servieren. Den wenn ich von „Zürigeschnetzeltes“ spreche, erwarte meine Familie einfach das orginal mit Fleisch.

    Wie ist das bei Euch? Mögt Ihr den Fleischersatz, wie zum Beispiel Quorn oder Delicorn?

    Rezept für Vegetarisches Züri-Geschnetzeltes

    aus Hiltl. Vegetarisch nach Lust und Laune
    aus dem Werd Verlag
    Für 4 Portionen
    400g Champignons
    2 EL Sonnenblumenöl
    500g Geschnetzeltes (Tofu, Quorn oder ähnliches in Streifen)
    25g Butter
    1 Zwiebel, fein gehackt
    1 EL Tomatenpüree
    2 dl Weisswein
    1 Schuss Cognac
    4 dl Vollrahm
    1 1/2 dl Bouillon
    Meersalz
    1 EL Zitronensaft, frisch gepresst
    Schwarzen Pfeffer aus der Mühle
    Die Champignons putzen und in Scheiben schneiden. Das Öl erhitzen und das Geschnetzelte darin anbraten und dann beiseite stellen. Die Butter in der Pfanne erhitzen, die gehackten Zwiebeln leicht anbraten. Sie dürfen leicht Farbe annehmen, aber nicht verbrennen. Die Pilze und das Tomatenpüree beigeben und weiterdünsten. Mit Weisswein und Cognac ablöschen und unter Rühren einkochen lassen. Rahm und Bouillon zugeben und zur gewünschten Konsistenz einkochen. Am Schluss das Geschnetzelte dazugeben und wieder erwärmen. Zum Schluss mit Meersalz, Zitronensaft und Pfeffer abschmecken.
    Das Geschnezelte mit Rösti oder Teigwaren servieren.

    En Guete!

     

    Vegetarische Woche

     

    Vegetarische Woche; Hiltl. Vegetarisch nach Lust und Laune

    Das erste Kochbuch, welches ich euch im Rahmen der Vegetarischen Woche bei „Cakes, Cookies and more“ vorstellen möchte ist „Hiltl. Vegetarisch nach Lust und Laune“.

    Hiltl. Vegetarisch nach Lust und Laune

    Hiltl. Vegetarisch nach Lust und Laune
    Werd Verlag
    192 Seiten

    Zahlreiche farbige Abbildungen
    21 x 26cm, gebunden
    14. aktualisierte Auflage 2013
    ISBN: 978-3-85932-705-4

     

    Das Buch

    Das Restaurant Hiltl in Zürich ist laut «Guinness World Records» das älteste vegetarische Restaurant der Welt. Zur Feier des hundertjährigen Bestehens 1998 sammelte Rolf Hiltl die besten Rezepte des letzten Jahrhunderts und veröffentlichte sie im Buch «Hiltl.Vegetarisch nach Lust und Laune». Welches dieses Jahr bereits in der 14. Auflage erschienen ist. Das schöne Kochbuch ist in 10 Kapitel aufgeteilt und beinhaltet über 80 Rezepte, welche alle mit stimmigen Fotos illustriert sind. Alle Rezepte sind mit den entsprechenden Allergenen gekennzeichnet. Vegane Rezepte und Rezepte die einfach veganisiert werden können sind speziell markiert.

    Die Kapitel

     

    Karottensuppe, Linsen-Kastanien-Suppe, Gurkensuppe und Gemüse Gazpacho sind die vier Rezepte in dem eher kurzen Suppen – Kapitel. Nach den Suppen kommt das zweite Kapitel mit den Salaten. Darunter finden wir unter anderem leckere Rezepte für Tabloulé, Thai-Salat und Kichererbsensalat. Im Kapitel über Gemüse und Pasta finden wir siebzehn bunte Gemüsemahlzeiten, wie zum Beispiel Safran Artischocken, Peperoni Apfelgulasch und Kastaniengemüse. Auch Getreide und Pilze kommen nicht zu kurz, so sorgen Gerstenrisotto, Steinpilzragout und Pilz – Stroganoff für Abwechslung auf dem Teller. Viele Rezepte mit Fleischersatz bereichern das Kapitel Tofu & Co. vegetarisches Zürchergeschnetzeltes, Lime Tofu und Casimir, um ein paar der interessanten Rezepte zu nennen, finden hier ihren Platz. Indisch, dieses Kapitel ist das umfangreichste in diesem Kochbuch und bringt uns viele indische Leckereien näher, wie zum Beispiel Lemonreis, Auberginen Curry und Rajma. Auch arabische Rezepte wie Couscous Marakesch und Libanesisches Badingal haben mit dem Kapitel Arabisch ihren Plazt im Kochbuch gefunden. Im Kaptiel Saucen Chutneys finden wir Almonaise, Masama Curry Paste und Madras Sauce und noch neun weitere leckere Rezepte für Saucen und Chuntneys. In den letzten beiden Kapiteln Desserts und Drinks wurde leckere Rezepte für Brownies, Nusssalat und fruchtige Drinks wie „Tropical“ untergebracht.

     

    Pilz – Stroganof aus Hiltl. Vegetarisch nach Lust und Laune

    Fazit

    Ich empfinde das Buch als sehr gradlinig und informativ, die Rezepte sind gut beschrieben und einfach nachzukochen. Die meisten der Zutaten sind bei uns im Supermarkt einfach erhältlich. Die Kennzeichnungen der Rezepte machen es einfach auch mal vegan zu kochen oder auf Unverträglichkeiten einzugehen.
    Disclaimer: 

     

    Dieses Buch wurde mir freundlicherweise vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt. Dieser Blogpost widerspiegelt meine eigene Meinung über das Buch. Es wurde weder Einfluss auf mich genommen, noch wurde ich für den Blogpost bezahlt. Das Cover und die Rezeptbilder wurden vom Verlag für diese Buchbesprechung zur Verfügung gestellt.