Auberginen-Polenta-Auflauf

Rezept für Auberginen-Polenta-Auflauf

In meinem Beitrag von gestern zum Buch Donnerstag, wo ich euch das Kochbuch „Green & Grains“ von Anne-Katrin Weber vorgestellt habe, habe ich euch noch das Rezept für den Auberginen-Polenta-Auflauf versprochen.

Warum habe ich gerade dieses Rezept ausprobiert? Nun, zum einen hatte ich noch eine Menge Polenta in meinem Vorrat und zum anderen zählen Auberginen und Polenta nicht unbedingt zu den Favoriten meiner Familie. Aber ist das nicht eher ein Grund, das Rezept nicht auszuprobieren? Ich sehe das anders. Ich bin der Meinung, dass wir auch den „ungeliebten“ Lebensmitteln eine Chance geben sollten, denn nur so können wir neue Geschmäcker entdecken und lieben lernen. Oftmals fehlt es bei vielen „ungeliebten“ Lebensmitteln nur an einer anderen Zubereitungsart. Dieses Rezept erfordert zwar etwas mehr Aufwand und hat eine Zubereitungszeit von etwa 75 Minuten, ist aber gut vorzubereiten, sodass wir das Gericht vor dem Essen nur noch in den Ofen schieben müssen.

Auberginen-Polenta-Auflauf
Auberginen-Polenta-Auflauf

Rezept für Auberginen-Polenta-Auflauf aus „Green & Grains“

Nachfolgend findet ihr das Rezept für den Auberginen-Polenta-Auflauf aus „Green & Grains“. Die Zutatenliste ist unverändert. Ich habe nur das Wasser, welches für die Zubereitung verwendet wird in die Zutatenliste zugefügt und erwähnt was ich für Polenta verwendet habe. Den Text für das Rezept habe ich mit meinen Worten geschrieben.

Anleitungen

Den Backofen auf 240 Grad (220 Grad Umluft) vorheizen.

Auberginen

Die Auberginen der Länge nach in 1 cm dicke Scheiben schneiden, auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, mit 2 Esslöffeln Olivenöl bestreichen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Auberginen im vorgeheizten Backofen für 12-15 Minuten backen bis die Auberginenscheiben leicht gebräunt und weich sind. Herausnehmen und den Backofen auf 200 Grad (180 Grad Umluft) herunterschalten.

Tomatensauce

Basilikum waschen und trocken, ein paar Blättchen zur Seite legen, restliche Blätter und dünne Stängel getrennt fein hacken. 1 Esslöffel Olivenöl erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin kurz andünsten, ohne das sie Farbe annehmen. Gehackten Basilikumstängel, Tomaten, Zucker und Wasser dazugeben. Kurz aufkochen lassen. 8-10 Minuten kräftig einkochen, gehackte Basilikumblättchen unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Polenta

Die Polenta nach der Packungsanleitung zusammen mit Rosmarin in der Gemüsebouillon garen, bis die Polenta cremig ist. Den Rosmarin entfernen.

Auberginen-Polenta-Auflauf
Auberginen-Polenta-Auflauf

Zum Fertigstellen

Eine weite Auflaufform mit dem restlichen Öl einfetten und die Polenta darin verteilen.

Parmesan fein reiben. Mozzarella trocken tupfen und in kleine Stücke zupfen.

Die Tomatensauce auf der Polenta verstreichen die. Auberginen darauflegen, dann den Mozzarella und den geriebenen Käse verteilen. Im vorgeheizten Ofen 25 – 30 Minuten backen. Herausnehmen und mit den restlichen, zur Seite gestellten Basilikumblättchen bestreuen.

Auberginen-Polenta-Auflauf

Vegetarisches Hauptgericht mit Polenta, Auberginen und einer selbst gemachten Tomatensauce.
Gesamtzeit1 Stunde 15 Minuten
Gericht: Hauptgericht
Keyword: Gemüse, Polenta
Portionen: 4 Personen

Zutaten

Auberginen

  • 2 Auberginen ca. 600 g
  • 4 EL Olivenöl
  • Salz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle zum Abschmecken

Tomatensauce

  • 1 kleine Zwiebel fein gehackt
  • 2 Knoblauchzehen gepresst oder gerieben
  • 1/2 Bund Basilikum
  • 400 g stückige Tomaten aus der Dose z. B. Pelati
  • 1 TL Zucker
  • 100 ml Wasser
  • Salz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle zum Abschmecken

Polenta

  • 200 g Polenta Maisgriess, ich habe feinen Maisgriess mit 3 Minuten Kochzeit verwendet
  • 1 kleiner Stängel Rosmarin
  • 800 ml Gemüsebouillon

Zum Fertigstellen

  • 30 g Parmesan am Stück
  • 1 Büffel-Mozzarella 125 g wer mag kann auch Kuhmilchmozzarella verwenden

Anleitungen

  • Den Backofen auf 240 Grad (220 Grad Umluft) vorheizen.

Auberginen

  • Die Auberginen der Länge nach in 1 cm dicke Scheiben schneiden, auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, mit 2 Esslöffeln Olivenöl bestreichen und mit Salz und Pfeffer würzen.
  • Die Auberginen im vorgeheizten Backofen für 12-15 Minuten backen bis die Auberginenscheiben leicht gebräunt und weich sind. Herausnehmen und den Backofen auf 200 Grad (180 Grad Umluft) herunterschalten.

Tomatensauce

  • Basilikum waschen und trocken, ein paar Blättchen zur Seite legen, restliche Blätter und dünne Stängel getrennt fein hacken. 1 Esslöffel Olivenöl erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin kurz andünsten, ohne das sie Farbe annehmen. Gehackten Basilikumstängel, Tomaten, Zucker und Wasser dazugeben. Kurz aufkochen lassen. 8-10 Minuten kräftig einkochen, gehackte Basilikumblättchen unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Polenta

  • Die Polenta nach der Packungsanleitung zusammen mit Rosmarin in der Gemüsebouillon garen, bis die Polenta cremig ist. Den Rosmarin entfernen.

Zum Fertigstellen

  • Eine weite Auflaufform mit dem restlichen Öl einfetten und die Polenta darin verteilen.
  • Parmesan fein reiben. Mozzarella trocken tupfen und in kleine Stücke zupfen.
  • Die Tomatensauce auf der Polenta verstreichen die. Auberginen darauflegen, dann den Mozzarella und den geriebenen Käse verteilen. Im vorgeheizten Ofen 25 – 30 Minuten backen. Herausnehmen und mit den restlichen, zur Seite gestellten Basilikumblättchen bestreuen.

Gemüse Rösti mit Joghurtsauce

Einfache Rezept sind bei mir in der Alltagsküche immer willkommen, ganz besonders dann, wenn sie viel Gemüse und andere gesunde Zutaten enthalten. Die Inspiration für dieses Rezept habe ich aus Kochbuch Week light, welches ich euch kürzlich vorgestellt habe. Es bietet tolle Ideen für die Alltagsküche.

Rösti gibt es bei uns häufig, meist enthält sie „nur“ Kartoffeln und ab und an noch ein kleiner Anteil an Gemüse. Die Rösti ganz aus Gemüse zu machen ist aber natürlich viel gesünder. Besonders natürlich, wenn wir dafür frisches Gemüse verwenden, welches gerade Saison hat. Im Herbst eignet sich Kürbis, Rüebli und Süsskartoffeln hervorragend für eine Gemüse-Rösti. Gemüsereste lassen sich wunderbar in der Gemüse-Rösti verstecken, wie zum Beispiel der Strunk vom Broccoli.

Gemüse-Rösti

Die Gemüse Rösti mit Joghurtsauce ist schnell zubereitet und lässt sich zu jeder Jahreszeit mit saisonalem Gemüse zubereiten. Ich habe mich für Rüebli und Kürbis entschieden, weil ich beides gerade vorrätig hatte. Die Gemüse-Rösti sind schnell vorbereitet und werden im Backofen knusprig gebacken.

Gerichte, die im Backofen zubereitet werden können, sind total praktisch und sparen viel Zeit, welche besonders unter der Woche immer ein wenig knapp ist. Super finde ich dabei zum Beispiel Blechgerichte jeder Art, wie zum Beispiel das Kartoffel-Wurst-Blech.

Gemüse-Rösti
Gemüse-Rösti

Rezept für Gemüse-Rösti mit Joghurtsauce

Gemüse-Rösti

Den Backofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier belegen. Die Kidneybohnen mit einer Gabel gut zerdrücken oder rasch im Foodprozessor zerkleinern. In eine grosse Schüssel geben. Das Gemüse rüsten, raffeln und zu den Bohnen geben. Tahini, Olivenöl und Chiasamen dazu geben und alles gut miteinander vermischen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Die Mischung in kleinen Portionen auf die Bleche geben und flach streichen. Die Rösti für 15 bis 20 Minuten backen, bis sie schön knusprig sind.

Joghurtsauce

Für die Sauce den Joghurt mit dem Knoblauch vermischen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Gemüse-Rösti
Gemüse-Rösti

Gemüse-Rösti mit Joghurtsauce

Ein einfaches und sehr gesundes Gericht, welches sich wunderbar für die Alltags- und Familienküche eignet. Die Gemüse-Rösti sind schnell vorbereitet und werden im Backofen knusprig gebacken.
Gericht: Hauptgericht

Zutaten

Gemüse-Rösti

  • 150 g Kidneybohnen aus der Dose abgespült und abgetropft
  • 500 g Gemüse (z.B. Rüebli, Kürbis, Raden, Kohlrabi) gerüstet und geraffelt
  • 50 g Tahini
  • 20 g Chiasamen
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer zum Würzen

Joghurtsauce

  • 180 g griechisches Joghurt
  • 1 kleine Knoblauchzehe gerieben oder gepresst
  • Salz und Pfeffer zum Würzen

Anleitungen

Gemüse-Rösti

  • Den Backofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier belegen.
  • Die Kidneybohnen mit einer Gabel gut zerdrücken oder rasch im Foodprozessor zerkleinern. In eine grosse Schüssel geben.
  • Das Gemüse rüsten, raffeln und zu den Bohnen geben.
  • Tahini, Olivenöl und Chiasamen dazu geben und alles gut miteinander vermischen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  • Die Mischung in kleinen Portionen auf die Bleche geben und flach streichen. Die Rösti für 15 bis 20 Minuten backen, bis sie schön knusprig sind.

Joghurtsauce

  • Für die Sauce den Joghurt mit dem Knoblauch vermischen und mit Salz und Pfeffer würzen.

En Guete!

    Vegane Jackfruit Tacos

    Schon seit einiger Zeit habe ich mir vorgenommen, jede Woche etwas Neues auszuprobieren. Damit meine ich nicht nur einfach ein neues Rezept, sondern ein Lebensmittel, das wir noch nie ausprobiert haben oder das wir seit Jahren nicht mehr gegessen haben, weil mir denken, dass wir es nicht mögen. Mit meinem Projekt gestartet habe ich dabei mit einer Dose Jackfruit, welche es seit Kurzem auch bei uns im Grossverteiler zu kaufen gibt. Aus der Jackfruit habe ich vegane Jackfruit Tacos zubereitet.

    Vegane Jackfruit Tacos
    Vegane Jackfruit Tacos

    Jackfruit

    Jackfruit wird in der asiatischen Küche verwendet. Die unreifen Fürchte können geschält wie Gemüse gekocht werden. Die jungen unreifen Früchte werden auch als veganer Fleischersatz verwende, da die Fasern und die Konsistenz der Frucht nach dem kochen Ähnlichkeit mit pulled Pork oder pulled Chicken haben.

    Vegane Jackfruit Tacos
    Vegane Jackfruit Tacos

    Rezept für Jackfruit Tacos

    Für die Jackfruit Tacos die Jackfruit abgiessen, mit Wasser abspülen und in einem Sieb abtropfen lassen. Die Jackfruit mit den Fingern grob zerteilen. Die Zwiebeln ca. 5 Minuten lang im Olivenöl andünsten. Dabei darauf achten, dass die Zwiebeln nicht verbrennen. Knoblauch und Gewürze dazu geben und kurz mit dünsten. Die Jackfruit dazu geben und für ca. 5 Minuten auf kleiner Stufe weiter dünsten lassen.Mit Orangensaft, Sojasauce und Ahonrsirup ablöschen und köcheln lassen, bis die ganze Flüssigkeit weg ist. Die Jackfruit mit einer Gabel auseinanderziehen und zusammen mit kleinen Tortillas und Beilagen nach Wahl servieren.

    Vegane Jackfruit Tacos

    Rezept für vegane Jackfruit Tacos

    Die Jackfruit Tacos sind scharf gewürzt und eine tolle Alternative zu pulled Pork oder pulled Chicken.

    Zutaten

    Pulled Jackfruit

    • 1 Dose junge grüne Jackfruit abgetropft 300 g
    • 1 EL Olivenöl
    • 1 Zwiebel gehackt
    • 1 Knoblauchzehe gepresst
    • 1 TL Chili
    • 1 Messerspitze Cayennepfeffer
    • 1 EL Tomatenpaste
    • 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
    • 1 Kurkuma
    • 150 ml Orangensaft
    • 2 EL Sojasauce
    • 1 EL Ahornsirup
    • Salz und Pfeffer

    Tacos

    • Mini Tortillas
    • Beilagen nach Wahl

    Anleitungen

    • Die Jackfruit abgiessen, mit Wasser abspülen und in einem Sieb abtropfen lassen. Die Jackfruit mit den Fingern grob zerteilen.
    • Die Zwiebeln ca. 5 Minuten lang im Olivenöl andünsten. Dabei darauf achten, dass die Zwiebeln nicht verbrennen. Knoblauch und Gewürze dazu geben und kurz mit dünsten. Die Jackfruit dazu geben und für ca. 5 Minuten auf kleiner Stufe weiter dünsten lassen.
    • Mit Orangensaft, Sojasauce und Ahonrsirup ablöschen und köcheln lassen, bis die ganze Flüssigkeit weg ist. Die Jackfruit mit einer Gabel auseinanderziehen und zusammen mit kleinen Tortillas und Beilagen nach Wahl servieren.

    En Guete!

      Koch mein Rezept

      Warum ich gerade jetzt auf Tacos komme? Wir sind in der nächsten Runde vom „Koch mein Rezept“ angelangt und mir wurde dabei der sehr sympathische Blog „Kreativ Drachen Blog“ von Daniela und Kiki zugelost, wo sich alles um kochen, backen und Do-it-yourself Projekte dreht. Bei ihnen habe ich die „Inside out Burritos“ mit pulled Pork gesehen und mich gleich dazu entschieden, etwas ähnliches zu kochen. Dabei sind die feinen Jackfruit Tacos entstanden, die sehr den Burritos vom Kreativ Drachen Blog ähneln

      Weiter Rezept zum Blog-Event findest du hier: Rezepte „Koch mein Rezept“

      Herbstliches Ofengemüse mit Chutney

      Ofengemüse mit Tofu und Chutney

      Herbstliches Ofengemüse mit Bohnen, Karotten, Tofu und Chutney

      Letzte Woche war wieder Challenge-Time bei Foodblogs Schweiz angesagt. Dabei sind wieder viele tolle Rezepte entstanden. Die Challenge ist jeweils im Instagram-Feed von Foodblogs Schweiz zu sehen. Dort gibt es jedes Mal die kreativen Gerichte der Teilnehmer, und natürlich auch jene vom Organisationsteam, zu sehen. Bei dieser Challenge habe ich mich für ein herbstliches Ofengemüse entschieden.

      Zutaten für die Foodie Challenge von Foodblogs Schweiz

      Dieses Mal waren folgende Zutaten im Warenkorb:

      Schalotten, Bohnen, Karotten, Zwetschgen, Hollunder und Chili

      Foodblogs Schweiz

      August Challenge

      Bei der Challenge vom August habe ich aus allen Zutaten des Warenkorbes einen wunderbaren Sommersalat zubereitet. Zur Erinnerung; damals waren Brombeeren, Blaubeeren, Aprikosen, Gurken, Knoblauch und Eichblatt im Warenkorb. Ich mag sehr gerne Beeren oder auch Früchte im Salat, so können wir immer wieder Abwechslung und ein paar zusätzliche Vitamine in den Salat bringen. Das Rezept für den Salat gibt es hier: Sommersalat mit Beeren

      September Challenge

      Der Warenkorb vom September war für mich persönlich im ersten Augenblick etwas anspruchsvoller als der vom letzten Monat. Und ich habe zuerst gedacht, dass es unmöglich ist alle zusammen zu kombinieren. Nach ein paar Überlegungen ist es mir aber trotzdem gelungen, alle Zutaten zu verarbeiten.

      Rezept für herbstliches Ofengemüse mit Bohnen und Karotten. Dazu gibt es eine Zwetschgen-Holunder Chuntey mit Chili
      Herbstliches Ofengemüse mit Chutney

      Die Zutaten

      Für mein Gericht habe ich für zweierlei Rüebli (Karotten) entschieden, welche ich zusammen mit grünen Bohnen, Tofu und etwas Chili zu einem Blechgericht verarbeitet habe. Zudem habe ich aus Schalotten, Zwetschgen, Chili und Holunderbeeren ein Chutney zu meinem herbstlichen Ofengemüse gekocht. Mit den Holunderbeeren hatten wir dieses Jahr leider nicht so Glück. Sie sind nur spärlich gewachsen. Viele der Beeren sind dem starken Regen zum Opfer gefallen. Daher haben wir sie dieses Jahr gar nicht geerntet. Ausser den wenigen Beeren, welche ich für die Zwetschgen-Holunder Chutney gebraucht habe, haben wir alle Beeren den Tieren in unserem Naturgarten überlassen.

      Rezept für Ofengemüse (Bohnen und Karotten) mit mariniertem Tofu und einer Zwetschgen-Holunder Chutney mit Chili

      Rezept für herbstliches Ofengemüse mit Bohnen und Karotten. Dazu gibt es eine Zwetschgen-Holunder Chuntey mit Chili
      Herbstliches Ofengemüse mit Chutney
      Herbstliches Ofengemüse mit Chutney
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      Rezept für Veganes Ofengemüse mit Tofu und Zwetschgen-Holunder Chutney

      Ein herbstliches Rezept aus dem Backofen mit grünen Bohnen, Karotten und Tofu. Dazu gibt es ein Chutney mit Zwetschgen und Chili. Das Chutney kann gut vorbereitet werden.

      Vorbereitungszeit20 Minuten
      Zubereitungszeit45 Minuten
      Gesamtzeit1 Stunde 5 Minuten
      Gericht: Hauptgericht
      Küche: Fusion
      Keyword: Bohnen, Chili, Holunder, Karotten, Schalotten, Zwetschgen
      Portionen: 4 Personen
      Autor: Tamara

      Zutaten

      Zwetschgen-Holunder Chuntey mit Chili

      • 150 g Zwetschgen geviertelt
      • 100 g Holunderbeeren Beeren abgelöst
      • 1/2 – 1 Chilischote in Ringen, ev. Kerne entfernen
      • 50 ml Aceto balsamico
      • 50 ml Wasser
      • 2 Schalotten in feinen Streifen
      • 50 g Rohzucker
      • ¼ TL Salz

      Ofengemüse mit Tofu

      • 600 g saisonales Gemüse (z.B. Karotten und Bohnen)
      • 2 EL Olivenöl
      • ½ TL Salz
      • ¼ TL Pfeffer
      • Tofu

      Marinade für den Tofu

      • 4 EL Sojasauce
      • 1 EL Olivenöl
      • 1 Knoblauchzehe
      • 1 Chilischote

      Anleitungen

      Zwetschgen-Holunder Chuntey mit Chili

      • Alle Zutaten für das Chutney in eine hohe Pfanne geben und unter Rühren aufkochen. Das Chuntey auf niedriger Hitze für ca. 45 Minuten einköcheln. Abkühlen lassen.
        Zwetschgen Holunder Chutney

      Marinierter Tofu

      • Den Tofu in ein sauberes Küchentuch einschlagen und für mind. 30 Minuten mit einem Teller beschweren. Den Tofu in Stäbchen schneiden.
      • Alle Zutaten für die Marinade vermischen und Tofu damit für mind. 60 Minuten im Kühlschrank marinieren.

      Gemüse

      • Das Gemüse rüsten und in "mundgerechte" Stück schneiden. Das Gemüse mit dem Olivenöl vermischen und mit Salz und Pfeffer würzen.

      Gemüse und Tofu backen

      • Den Ofen auf 200 Grad (Unter- und Oberhitze vorheizen). Das Gemüse und den Tofu auf ein Backblech geben. Und für ca. 20 Minuten backen. Dabei ab und zu umrühren.
      • Gemüse und Tofu zusammen mit dem vorbereiteten Zwetschgen Chutney anrichten.

      Auch bei dieser Challenge sind tolle Rezepte zusammengekommen, diese haben wir auf Foodblogs Schweiz für euch zusammengefasst.

      Foodblogs Schweiz Challenge

      Rezepte der 6. Foodie Challenge findet ihr jetzt auf Foodblogs Schweiz.

      Auch bei den anderen Mitgliedern des Organisationsteams von Foodblogs Schweiz sind tolle Rezept entstanden. Schaut vorbei und lasst euch inspirieren!

      Von Marlenes Sweet Things gibt es eine Zwetschgen-Chutney mit Schalotten und Chili

      Foodwerk.ch hat Mongolisches Rindfleisch zubereitet.

      Rita von Die Angelones hat ein Chili con Carne für die Challenge gekocht.

      Falls du dir das Rezept Pinterest merken möchtest, findest du hier einen Pin für dich:

      Rezept für veganes Ofengemüse mit Karotten, grünen Bohnen und Tofu. Dazu gibt es eine Zwetschgen Holunder Chutney mit Chili.

#foodblogsschweiz #chutney #vegan #ofengemüse #blechgericht #familienküche
      Ofengemüse mit Chutney

      Semmelknödel mit Pilzrahmsauce

      „Wir retten, was zu retten ist“ – Rezept für Semmelknödel mit „Schwammerlsauce“

      Heute möchte die Gruppe“ Wir retten, was zu retten ist“ Spezialitäten vom Oktoberfest retten. Eine schwierige Aufgabe für mich, besonders da ich noch nie auf dem Oktoberfest war… So ist auch diese Rettung wieder eine Herausforderung, die ich natürlich gerne angenommen habe. Es gibt zwar inzwischen sogar in der Schweiz jede Menge Orte, welche ein Oktoberfest „feiern“ bzw. auf der Trendwelle Oktoberfest mit reiten, aber bis jetzt habe ich auch keins dieser Feste besucht.

      Semmelknödel mit Pilzrahmsauce

      Aber im Internet finden sich jede Menge Hinweise zu den Speisen, die am Oktoberfest gereicht werden. Bei der Suche nach etwas geeignetem habe ich an Obatzter mit Brezel, Lebkuchenherzen, Haxen und Weisswürste gedacht, hängen geblieben bin ich aber bei Semmelknödel mit Schwamelrsauce.

      Semmelknödel mit Pilzrahmsauce

      Rezept für Semmelknödel mit Pilzsauce

      Semmelknödel

      ca 6 Semmeli (Semmel), Brötchen aus Weissmehl oder Weissbrot vom Vortag, ca. 480 g, in Würfel geschnitten
      180 ml heisse Milch
      3 Eier
      Salz
      Pfeffer
      Paprika

      Pilzsauce

      450 g Pilze, z. B. Champignons, Austernpilze, Eierschwämme
      1 Zwiebel
      Butter zum Dämpfen
      3 EL Mehl
      350 ml Gemüsebouillon
      250 ml Rahm (Sahne)
      Salz
      Pfeffer
      2 EL gehackte Petersilie

      Die geschnittenen Brötchen in eine Schüssel geben und mit der Milch übergiessen. Das Ganze für 15 Minuten quellen lassen. Die Eier verrühren und zum Brot geben. Die Masse würzen und gründlich durchkneten. 12 gleichgrosse Knödel formen und bei kleiner Hitze für 30 Minuten in Salzwasser ziehen lassen.
      Für die Sauce die Pilze säubern (abbürsten) und allenfalls in mundgerechte Stücke schneiden. Die Zwiebel schälen, hacken.
      Für die Sauce Pilze und Zwiebeln in Butter andämpfen. Mehl darüber streuen und vermischen. Mit Bouillon und Rahm ablöschen, aufkochen lassen. Würzen und bei kleiner Hitze 10-15 Minuten zur gewünschten Konsistenz köcheln.
      Knödel mit der Schaumkelle aus dem Wasser heben, gut abtropfen lassen. Mit der Sauce auf Tellern anrichten. Mit Petersilie garnieren.

      Semmelknödel mit Pilzrahmsauce

      En Guete!

      „Wir retten, was zu retten ist“

      Die Gruppe „Wir retten, was zu retten ist“ widmet sich regelmässig gemeinsam einem Lebensmittel, welches als Fertigprodukt in den Läden auftaucht.Organisiert wurde der heutige Beitrag von Ingrid von auchwas. Die Rezepte aus den Rettungen bei welchen ich bis jetzt mitgemacht habe gibt es in gesammelter Form hier: Rezepte „Wir retten, was zu retten ist“

      Wir retten, was zu retten ist

      Bei dieser Rettung mit dabei waren:

      auchwas – Haxen mit Kraut
      Brigittas Kulinarium – Rettungsaktion -Weisswurst in der Breznpanier mit Bayerischen Erdäpflsalat
      Brittas Kochbuch – Knusprig gebratene Haxe mit Sauerkraut und Semmelknödelchen
      Brotwein – Laugenbrezeln – bayerische Brezen zum Oktoberfest
      CorumBlog 2.0 – Schnitzel mit Kartoffelsalat
      Das Mädel vom Land – Vegetarische Wies’n-Jause
      evchenkocht – Brezen-Salat mit Weißwurst und Rettich
      genial-lecker – Backhendl nach Schuhbeck
      Katha kocht! – Obazda “Light”
      lieberlecker – Weisswurst Salat
      Madam Rote Rübe – Handgeschabte Käse-Dinkelvollkorn-Spätzle mit Pfifferlinge
      magentratzerl – Wurstsalat von Regensburgern
      our food creations – Wiesn-Tapas
      Pane-Bistecca – Selbstgemachte Schweinsbratwurst
      Turbohausfrau – Obazda

      Semmelknödel mit Pilzrahmsauce

      Gebackene Kürbissuppe

      Es ist schon wieder Zeit für die ersten Kürbissuppen dieser Saison. Dank des heissen Sommers sind viele Kürbisse bereits reif und werden zum Verkauf angeboten. Bei der grossen und überaus schön anzuschauenden Auswahl, konnte ich einfach nicht widerstehen und habe mir gleich ein paar kleinere Exemplare gekauft. Diese dienen mir bis zum Verzehr wunderbar als Deko. Natürlich, wie könnte es auch anders sein, überleben die Kürbisse nicht all zulange bei uns zu Hause, dies obwohl meine Familie (bis jetzt) diese nur als Suppe isst. Ich persönlich esse die Kürbisse am liebsten als Ofengemüse. Das war dann auch ein Grund für mich beides, Ofenkürbis und Kürbissuppe, miteinander zu verbinden. Die Suppe ist nicht nur vegetarisch, sondern auch vegan.

       

      Zutaten für den gebackenen Kürbiss

       

      Rezept für gebackene Kürbissuppe

       

      600 g Hokkaido-Kürbis
      1 Zwiebel
      2 Knoblauchzehen
      1 EL OlivenölSalz und Pfeffer
      500 ml Gemüsebouillon
      250 ml Kokosmilch
      1 EL gelbe Thai Currypaste

      Backofen auf 200 Grad vorheizen.

      Den Kürbis halbieren, entkernen und in Spalten schneiden. Die Zwiebel schälen und in grobe Stücke schneiden. Die Knoblauchzehen schälen. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Ein Backblech mit etwas Öl ausstreichen Kürbis, Zwiebel und Knoblauch darauf verteilen, mit Salz und Pfeffer würzen und mit dem Olivenöl beträufeln. Im vorgeheizten Backofen für ca. 20 Minuten backen. Ab und zu etwas umrühren. Kürbis, Zwiebeln, Knoblauch und Thai Currypaste mit der Gemüsebouillon pürieren. In einer Pfanne erhitzen, die Kokosmilch dazugeben. Nochmals kurz erwärmen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

      En Guete!

       

      Gebackene Kürbissuppe

       

       

      Gebackene Kürbissuppe

      Blumenkohl Quinoa Frikadellen Rezept

      Aus Blumenkohl und Quinoa lassen sich total gut „Tätschli“, so eine Art Frikadelle, backen. Sie schmecken richtig köstlich und können sowohl als Hauptspeise, zum Beispiel mit einem feinen Salat dazu oder auch als Beilage zu Grilladen genossen werden.

      Blumenkohl Quinoa Tätschli
      Blumenkohl Quinoa Tätschli

       

      Rezept für Blumenkohl Quinoa Tätschli (Frikadellen)

      8 Stücke

      50 g weisser Quinoa
      1/2 Blumenkohl ca 300g
      1 Knoblauchzehen
      1 Frühlingszwiebeln
      2 EL frisch geriebener Parmesan
      3 Eier
      80g Mehl
      Salz, Pfeffer

      Bratbutter oder Pflanzenöl zum anbraten

      Den Quinoa abspühlen und nach der Packungsbeilage kochen und etwas abkühlen lassen. In der Zwischenzeit den Blumenkohl waschen, rüsten und grob raffeln. Den Knoblauch schälen und fein hacken. Die Frühlingszwiebeln waschen, rüsten und klein schneiden. Quinoa, Blumenkohl, Knoblauch, Frühlingszwiebeln, Parmesan, Eier und Mehl vermischen. Die Masse mit Salz und Pfeffer abschmecken. Aus der Masse ca. 8 Frikadellen formen. Etwas Bratbutter in einer Bratpfanne schmelzen und die Blumenkohlfrikadellen auf jeder Seite ca. 4 Minuten braten.

      Die Frikadellen können warm und kalt genossen werden. Schmeckt als eigene Mahlzeit, aber auch als Beilage zu Fleisch oder Geflügel.

      Blumenkohl Quinoa Tätschli
      Blumenkohl Quinoa Tätschli
      En Guete!
      Rezept Blumenkohl Quinoa Tätschli
      Blumenkohl Quinoa Tätschli

       

      Rezept für Zucchinispaghetti aglio e olio

      Zoodles, Zucchinispaghetti und andere Gemüsenudeln sind in den letzten Jahren so richtig auf dem Vormarsch, trotzdem, oder gerade deswegen, habe ich dem Trend ganz lange keine Beachtung geschenkt.  Aber dann hat doch die Neugier gesiegt und ich musste die trendigen Gemüsespiralen auch ausprobieren. Ich habe mich für die einfache Zubereitungsart „aglio e olio“, wie wir es von den Spaghettis kennen, entschieden. Die „Zoodles“ mit Öl, Knoblauch und Parmesan haben uns dann auch total gut geschmeckt, so gut, dass ich sie jetzt immer mal wieder kochen darf, allerdings nicht als eingenständiges Gericht, sondern als feine Gemüsebeilage…..

       

      Rezept für Zucchinispaghetti aglio e olio (Zoodles with garlic)

       

       

      für 2 Personen
      2 Zucchini
      1 1/2 EL Olivenöl
      1 Knoblauchzehe, gepresst
      1/2 TL Salz
      1/2 TL Pfeffer
      2 Prisen Chiliflocken
      40g frisch geriebener Parmesan

       2 Eier (optional)

      Chiliflocken für die Dekoration, nach Belieben

       

      Zutaten für Zucchinispaghetti aglio e olio
      Zutaten für Zucchinispaghetti aglio e olio
      Die Zucchini waschen und die Enden abschneiden. Im Spiralschneider zu Spaghettis schneiden.

      In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen und Knoblauch, Chiliflocken, Salz und Pfeffer ganz kurz darin andünsten (Achtung der Knoblauch, darf dabei nicht anbrennen, sonst wird er bitter.) Zucchinispaghetti dazugeben und ca 3 Minuten erhitzen, bis sie ein bisschen weich sind. Die Zoodles auf einem Teller anrichten, mit Parmesan und wenig Chiliflocken bestreuen. Nach Belieben mit einem Spiegelei servieren.

       

      Zucchinispaghetti aglio e olio mit Spiegelei
      Zucchinispaghetti aglio e olio mit Spiegelei
      En Guete!

       

       

      Zucchinispaghetti aglio e olio
      Zucchinispaghetti aglio e olio

      Kochen mit Kindern; Tofu Sweet Sour; Rezept

      Im Rahmen unserer „vegetarischen Woche“ haben wir auch dieses Rezept aus dem Buch „Globi kocht vegi“, welches ich euch bereits vorgestellt habe, ausprobiert. Es hat sehr lecker geschmeckt, war aber für die Kids von der „Schneidearbeit“ her ziemlich schwierig. Wir mussten ein paar Sachen abändern, weil wir sie bei uns im Dorf nicht bekommen haben. Trotzdem ist das Gericht sehr lecker geworden und wird sicher noch mehrmals gekocht werden.

       

      Tofu Sweet Sour

       

      Rezept für Tofu Sweet Sour 

      aus dem Buch Globi kocht vegi
      4 Portionen
      Der Tofu muss bereits am Vorabend mariniert werden
      500g Tofu
      1 kleine Karotte, geschält
      1 rote Peperoni
      2 Frühlingszwiebeln
      200g Shitakepilze (wir haben nur Champignons gekriegt)
      2 EL Rapsöl
      1 EL Sesamöl
      3 dl Wasser
      3 EL Apfelessig
      1 EL Maisstärke
      2 EL Rohzucker
      1 EL Tomatenpüree
      Tamari Sojassauce (wir mussten auf „normale“ Sojassauce zurückgreifen)
      300g frische Ananaswürfel (haben wir weggelassen)
      Marinade
      4 EL Sesamöl
      2 dl Rapsöl
      1 dl Tamari Sojassauce
      1 EL Rohzucker
      1 – 2  Knoblauchzehen, gepresst
      1 walnussgrosses Stück Ingwer fein gerieben.
      Am Vorabend
      Die Zutaten für die Marinade mischen. Den Tofu in Würfel schneiden, mit der Marinade übergiessen, gut mischen und über Nacht im Kühlschrank marinieren.
      Klein geschnittenes Gemüse, eine Herausforderung für kleine Kinderhände
      Kurz vor dem Essen
      Die Karotte und Peperoni in feine Streifen schneiden. Frühlingszwiebeln fein hacken, die Röhrchen in feine Ringe schneiden. Die Pilze putzen, Stiel anschneiden, dann in dünne Scheiben schneiden. Die Marinade in eine Schüssel giessen. Das Rapsöl erhitzen und den Tofu darin goldbraun anbraten, aus der Pfanne nehmen und beiseitestellen. Das Sesamöl in die Pfanne geben und Karotten, Peperoni, Pilze und Zwiebeln darin anziehen. Das Maizena mit Wasser und Essig verrühren. Diese Mischung und die Marinade zum Gemüse geben. Mit Rohzucker, Tomatenpüree und Tamari Sojasauce abschmecken. Die Ananaswürfel und den Tofu dazugeben, nochmal aufkochen. Mit Basmatireis servieren.

      En Guete!

       

      Den Frühling einfangen; Rezept und Anleitung für Löwenzahnhonig

      Es hat schon ein wenig Tradition, dass wir im Frühling eine unbehandelte Wiese nach Löwenzahnblüten absuchen, um daraus Löwenzahnhonig zu kochen. Angefangen habe ich damit wohl vor etwa 8 Jahren, als unser Grosser 2 Jahre alt war. Es geht dabei vor allem darum, zusammen mit den Kids etwas aus den selbst geernteten Blüten zu kochen. Die Kleinen freuen sich darüber, selber „Honig“ zu machen.

      Löwenzahnhonig

      Bis auf dieses Jahr habe ich den Löwenzahnhonig immer mit Zitrone gemacht, dieses Rezept habe ich euch als erstes aufgeschrieben. Es braucht etwas Geduld (beim zweiten Rezept etwas weniger), aber es funktioniert prima und wir mögen den Geschmack von beiden Rezepten.

       

      Löwenzahblüten gesammelt für den Löwenzahnhonig

       

      Rezept und Anleitung für Löwenzahnhonig mit Zitrone

      120g Löwenzahnblüten (von einer unbehandelten Wiese)
      5 dl Wasser
      1/2 unbehandelte Zitrone, Schale abgerieben
      1 EL Zitronensaft
      300g Zucker
      Die Blüten ausschütteln, damit alle Käfer und Ameisen herausfallen. Die gelben Blätter auszupfen, dabei darauf achten, dass keine grünen Blättchen mit dabei sind, der Honig könnte sonst bitter werden. Die gelben Blütenblätter zusammen mit der abgeriebenen Zitronenschale und dem Wasser aufkochen. Den Sud ca. 8 min kochen. Die Pfanne vom Herd nehmen und zugedeckt 12 Stunden stehen lassen. Den Sud durch ein Sieb in eine Pfanne giessen und die Blüten ausdrücken. Ergibt ca. 3 dl. Zitronensaft und Zucker zugeben und das Ganze unter Rühren, bei kleiner Hitze, langsam einkochen, bis ein dicker Sirup entsteht. Diesen heiss in saubere, warme Gläser füllen, sofort gut verschliessen und umgekehrt auf einem Küchentuch abkühlen lassen.

       

      Gelbe Löwenzahnblütenblätter

       

      Um das ganze Projekt Löwenzahnhonig etwas zu beschleunigen, haben wir das Rezept etwas abgeändert und zeitlich verkürzt. Dieses Rezept eignet sich daher besonders gut auch für Ungeduldige. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden und es schmeckt uns von beiden Rezepten besser.

      Rezepte und Anleitung für schnellen Löwenzahnhonig (ohne Zitrone)

      120g Löwenzahnblüten (von einer unbehandelten Wiese)
      5 dl Wasser
      300g Zucker
      Das Vorgehen ist ähnlich wie beim vorhergehenden Löwenzahnhonig, daher hier nur noch die Kurzfassung. Die Blüten ausschütteln und die gelben Blätter auszupfen. Die gelben Blütenblätter zusammen mit dem Wasser aufkochen. Den Sud ca. 10 min kochen. Die Pfanne vom Herd nehmen und zugedeckt 1 Stunden stehen lassen. Den Sud durch ein Sieb in eine Pfanne giessen, dabei die Blüten ausdrücken. Ergibt ca. 3 dl. Zucker zugeben und das Ganze unter Rühren, bei kleiner Hitze, langsam einkochen, bis ein dicker Sirup entsteht. Diesen heiss in saubere, warme Gläser füllen, sofort gut verschliessen und umgekehrt auf einem Küchentuch abkühlen lassen.

      Nicht mehr als 5 dl abgesiebte Flüssigkeit auf einmal kochen. Es dauert sonst sehr lange, bis der Löwenzahnhonig dickflüssig wird. Kühl und trocken gelagert ist er ca. 8 Monate haltbar.

      Nachtrag:  Der Honig kann auskristallisieren, wenn er bei zu grosser Hitze eingekocht, in feuchte Gläser gefüllt oder zu kalt gelagert wird.

      Vanilleeis mit Löwenzahnhonig

      En Guete!