Vegane Jackfruit Tacos

Schon seit einiger Zeit habe ich mir vorgenommen, jede Woche etwas Neues auszuprobieren. Damit meine ich nicht nur einfach ein neues Rezept, sondern ein Lebensmittel, das wir noch nie ausprobiert haben oder das wir seit Jahren nicht mehr gegessen haben, weil mir denken, dass wir es nicht mögen. Mit meinem Projekt gestartet habe ich dabei mit einer Dose Jackfruit, welche es seit Kurzem auch bei uns im Grossverteiler zu kaufen gibt. Aus der Jackfruit habe ich vegane Jackfruit Tacos zubereitet.

Vegane Jackfruit Tacos
Vegane Jackfruit Tacos

Jackfruit

Jackfruit wird in der asiatischen Küche verwendet. Die unreifen Fürchte können geschält wie Gemüse gekocht werden. Die jungen unreifen Früchte werden auch als veganer Fleischersatz verwende, da die Fasern und die Konsistenz der Frucht nach dem kochen Ähnlichkeit mit pulled Pork oder pulled Chicken haben.

Vegane Jackfruit Tacos
Vegane Jackfruit Tacos

Rezept für Jackfruit Tacos

Für die Jackfruit Tacos die Jackfruit abgiessen, mit Wasser abspülen und in einem Sieb abtropfen lassen. Die Jackfruit mit den Fingern grob zerteilen. Die Zwiebeln ca. 5 Minuten lang im Olivenöl andünsten. Dabei darauf achten, dass die Zwiebeln nicht verbrennen. Knoblauch und Gewürze dazu geben und kurz mit dünsten. Die Jackfruit dazu geben und für ca. 5 Minuten auf kleiner Stufe weiter dünsten lassen.Mit Orangensaft, Sojasauce und Ahonrsirup ablöschen und köcheln lassen, bis die ganze Flüssigkeit weg ist. Die Jackfruit mit einer Gabel auseinanderziehen und zusammen mit kleinen Tortillas und Beilagen nach Wahl servieren.

Vegane Jackfruit Tacos

Rezept für vegane Jackfruit Tacos

Die Jackfruit Tacos sind scharf gewürzt und eine tolle Alternative zu pulled Pork oder pulled Chicken.

Zutaten

Pulled Jackfruit

  • 1 Dose junge grüne Jackfruit abgetropft 300 g
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Zwiebel gehackt
  • 1 Knoblauchzehe gepresst
  • 1 TL Chili
  • 1 Messerspitze Cayennepfeffer
  • 1 EL Tomatenpaste
  • 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 1 Kurkuma
  • 150 ml Orangensaft
  • 2 EL Sojasauce
  • 1 EL Ahornsirup
  • Salz und Pfeffer

Tacos

  • Mini Tortillas
  • Beilagen nach Wahl

Anleitungen

  • Die Jackfruit abgiessen, mit Wasser abspülen und in einem Sieb abtropfen lassen. Die Jackfruit mit den Fingern grob zerteilen.
  • Die Zwiebeln ca. 5 Minuten lang im Olivenöl andünsten. Dabei darauf achten, dass die Zwiebeln nicht verbrennen. Knoblauch und Gewürze dazu geben und kurz mit dünsten. Die Jackfruit dazu geben und für ca. 5 Minuten auf kleiner Stufe weiter dünsten lassen.
  • Mit Orangensaft, Sojasauce und Ahonrsirup ablöschen und köcheln lassen, bis die ganze Flüssigkeit weg ist. Die Jackfruit mit einer Gabel auseinanderziehen und zusammen mit kleinen Tortillas und Beilagen nach Wahl servieren.

En Guete!

    Koch mein Rezept

    Warum ich gerade jetzt auf Tacos komme? Wir sind in der nächsten Runde vom „Koch mein Rezept“ angelangt und mir wurde dabei der sehr sympathische Blog „Kreativ Drachen Blog“ von Daniela und Kiki zugelost, wo sich alles um kochen, backen und Do-it-yourself Projekte dreht. Bei ihnen habe ich die „Inside out Burritos“ mit pulled Pork gesehen und mich gleich dazu entschieden, etwas ähnliches zu kochen. Dabei sind die feinen Jackfruit Tacos entstanden, die sehr den Burritos vom Kreativ Drachen Blog ähneln

    Weiter Rezept zum Blog-Event findest du hier: Rezepte „Koch mein Rezept“

    Herbstliches Ofengemüse mit Chutney

    Ofengemüse mit Tofu und Chutney

    Herbstliches Ofengemüse mit Bohnen, Karotten, Tofu und Chutney

    Letzte Woche war wieder Challenge-Time bei Foodblogs Schweiz angesagt. Dabei sind wieder viele tolle Rezepte entstanden. Die Challenge ist jeweils im Instagram-Feed von Foodblogs Schweiz zu sehen. Dort gibt es jedes Mal die kreativen Gerichte der Teilnehmer, und natürlich auch jene vom Organisationsteam, zu sehen. Bei dieser Challenge habe ich mich für ein herbstliches Ofengemüse entschieden.

    Zutaten für die Foodie Challenge von Foodblogs Schweiz

    Dieses Mal waren folgende Zutaten im Warenkorb:

    Schalotten, Bohnen, Karotten, Zwetschgen, Hollunder und Chili

    Foodblogs Schweiz

    August Challenge

    Bei der Challenge vom August habe ich aus allen Zutaten des Warenkorbes einen wunderbaren Sommersalat zubereitet. Zur Erinnerung; damals waren Brombeeren, Blaubeeren, Aprikosen, Gurken, Knoblauch und Eichblatt im Warenkorb. Ich mag sehr gerne Beeren oder auch Früchte im Salat, so können wir immer wieder Abwechslung und ein paar zusätzliche Vitamine in den Salat bringen. Das Rezept für den Salat gibt es hier: Sommersalat mit Beeren

    September Challenge

    Der Warenkorb vom September war für mich persönlich im ersten Augenblick etwas anspruchsvoller als der vom letzten Monat. Und ich habe zuerst gedacht, dass es unmöglich ist alle zusammen zu kombinieren. Nach ein paar Überlegungen ist es mir aber trotzdem gelungen, alle Zutaten zu verarbeiten.

    Rezept für herbstliches Ofengemüse mit Bohnen und Karotten. Dazu gibt es eine Zwetschgen-Holunder Chuntey mit Chili
    Herbstliches Ofengemüse mit Chutney

    Die Zutaten

    Für mein Gericht habe ich für zweierlei Rüebli (Karotten) entschieden, welche ich zusammen mit grünen Bohnen, Tofu und etwas Chili zu einem Blechgericht verarbeitet habe. Zudem habe ich aus Schalotten, Zwetschgen, Chili und Holunderbeeren ein Chutney zu meinem herbstlichen Ofengemüse gekocht. Mit den Holunderbeeren hatten wir dieses Jahr leider nicht so Glück. Sie sind nur spärlich gewachsen. Viele der Beeren sind dem starken Regen zum Opfer gefallen. Daher haben wir sie dieses Jahr gar nicht geerntet. Ausser den wenigen Beeren, welche ich für die Zwetschgen-Holunder Chutney gebraucht habe, haben wir alle Beeren den Tieren in unserem Naturgarten überlassen.

    Rezept für Ofengemüse (Bohnen und Karotten) mit mariniertem Tofu und einer Zwetschgen-Holunder Chutney mit Chili

    Rezept für herbstliches Ofengemüse mit Bohnen und Karotten. Dazu gibt es eine Zwetschgen-Holunder Chuntey mit Chili
    Herbstliches Ofengemüse mit Chutney
    Herbstliches Ofengemüse mit Chutney
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    Rezept für Veganes Ofengemüse mit Tofu und Zwetschgen-Holunder Chutney

    Ein herbstliches Rezept aus dem Backofen mit grünen Bohnen, Karotten und Tofu. Dazu gibt es ein Chutney mit Zwetschgen und Chili. Das Chutney kann gut vorbereitet werden.

    Vorbereitungszeit20 Min.
    Zubereitungszeit45 Min.
    Arbeitszeit1 Std. 5 Min.
    Gericht: Hauptgericht
    Land & Region: Fusion
    Keyword: Bohnen, Chili, Holunder, Karotten, Schalotten, Zwetschgen
    Portionen: 4 Personen
    Autor: Tamara

    Zutaten

    Zwetschgen-Holunder Chuntey mit Chili

    • 150 g Zwetschgen geviertelt
    • 100 g Holunderbeeren Beeren abgelöst
    • 1/2 – 1 Chilischote in Ringen, ev. Kerne entfernen
    • 50 ml Aceto balsamico
    • 50 ml Wasser
    • 2 Schalotten in feinen Streifen
    • 50 g Rohzucker
    • ¼ TL Salz

    Ofengemüse mit Tofu

    • 600 g saisonales Gemüse (z.B. Karotten und Bohnen)
    • 2 EL Olivenöl
    • ½ TL Salz
    • ¼ TL Pfeffer
    • Tofu

    Marinade für den Tofu

    • 4 EL Sojasauce
    • 1 EL Olivenöl
    • 1 Knoblauchzehe
    • 1 Chilischote

    Anleitungen

    Zwetschgen-Holunder Chuntey mit Chili

    • Alle Zutaten für das Chutney in eine hohe Pfanne geben und unter Rühren aufkochen. Das Chuntey auf niedriger Hitze für ca. 45 Minuten einköcheln. Abkühlen lassen.
      Zwetschgen Holunder Chutney

    Marinierter Tofu

    • Den Tofu in ein sauberes Küchentuch einschlagen und für mind. 30 Minuten mit einem Teller beschweren. Den Tofu in Stäbchen schneiden.
    • Alle Zutaten für die Marinade vermischen und Tofu damit für mind. 60 Minuten im Kühlschrank marinieren.

    Gemüse

    • Das Gemüse rüsten und in "mundgerechte" Stück schneiden. Das Gemüse mit dem Olivenöl vermischen und mit Salz und Pfeffer würzen.

    Gemüse und Tofu backen

    • Den Ofen auf 200 Grad (Unter- und Oberhitze vorheizen). Das Gemüse und den Tofu auf ein Backblech geben. Und für ca. 20 Minuten backen. Dabei ab und zu umrühren.
    • Gemüse und Tofu zusammen mit dem vorbereiteten Zwetschgen Chutney anrichten.

    Auch bei dieser Challenge sind tolle Rezepte zusammengekommen, diese haben wir auf Foodblogs Schweiz für euch zusammengefasst.

    Foodblogs Schweiz Challenge

    Rezepte der 6. Foodie Challenge findet ihr jetzt auf Foodblogs Schweiz.

    Auch bei den anderen Mitgliedern des Organisationsteams von Foodblogs Schweiz sind tolle Rezept entstanden. Schaut vorbei und lasst euch inspirieren!

    Von Marlenes Sweet Things gibt es eine Zwetschgen-Chutney mit Schalotten und Chili

    Foodwerk.ch hat Mongolisches Rindfleisch zubereitet.

    Rita von Die Angelones hat ein Chili con Carne für die Challenge gekocht.

    Falls du dir das Rezept Pinterest merken möchtest, findest du hier einen Pin für dich:

    Rezept für veganes Ofengemüse mit Karotten, grünen Bohnen und Tofu. Dazu gibt es eine Zwetschgen Holunder Chutney mit Chili.

#foodblogsschweiz #chutney #vegan #ofengemüse #blechgericht #familienküche
    Ofengemüse mit Chutney

    Gebackene Kürbissuppe

    Es ist schon wieder Zeit für die ersten Kürbissuppen dieser Saison. Dank des heissen Sommers sind viele Kürbisse bereits reif und werden zum Verkauf angeboten. Bei der grossen und überaus schön anzuschauenden Auswahl, konnte ich einfach nicht widerstehen und habe mir gleich ein paar kleinere Exemplare gekauft. Diese dienen mir bis zum Verzehr wunderbar als Deko. Natürlich, wie könnte es auch anders sein, überleben die Kürbisse nicht all zulange bei uns zu Hause, dies obwohl meine Familie (bis jetzt) diese nur als Suppe isst. Ich persönlich esse die Kürbisse am liebsten als Ofengemüse. Das war dann auch ein Grund für mich beides, Ofenkürbis und Kürbissuppe, miteinander zu verbinden. Die Suppe ist nicht nur vegetarisch, sondern auch vegan.

     

    Zutaten für den gebackenen Kürbiss

     

    Rezept für gebackene Kürbissuppe

     

    600 g Hokkaido-Kürbis
    1 Zwiebel
    2 Knoblauchzehen
    1 EL OlivenölSalz und Pfeffer
    500 ml Gemüsebouillon
    250 ml Kokosmilch
    1 EL gelbe Thai Currypaste

    Backofen auf 200 Grad vorheizen.

    Den Kürbis halbieren, entkernen und in Spalten schneiden. Die Zwiebel schälen und in grobe Stücke schneiden. Die Knoblauchzehen schälen. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Ein Backblech mit etwas Öl ausstreichen Kürbis, Zwiebel und Knoblauch darauf verteilen, mit Salz und Pfeffer würzen und mit dem Olivenöl beträufeln. Im vorgeheizten Backofen für ca. 20 Minuten backen. Ab und zu etwas umrühren. Kürbis, Zwiebeln, Knoblauch und Thai Currypaste mit der Gemüsebouillon pürieren. In einer Pfanne erhitzen, die Kokosmilch dazugeben. Nochmals kurz erwärmen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

    En Guete!

     

    Gebackene Kürbissuppe

     

     

    Gebackene Kürbissuppe

    Rezept für vegan Karottensuppe mit Ingwer und Curry

    Rezept

     

    Vegane Karottensuppe mit Ingwer und Curry

    Über die Festtage, wenn am Abend reichlich geschlemmt wird, essen wir Mittags gerne etwas leichteres, wie zum Beispiel eine wärmende Suppe. Suppen mag ich am liebsten schön cremig, darum habe ich die vegane Karottensuppe mit Kokosmilch verfeinert.

     

    Vegane Karottensuppe mit Ingwer und Curry

     

    Rezept für vegane Karottensuppe mit Ingwer und Curry

    600 g Karotten
    1 Zwiebel
    1 EL Butter
    6 dl Gemüsebouillon
    2 cm frischer Ingwer, fein gerieben
    1 TL Indisches Currypulver
    Salz und Pfeffer
    2 dl Kokosmilch

    Die Zwiebel schälen und fein hacken. Die Karotten schälen und in Scheiben schneiden. Die Zwiebeln in der Butter glasig dünsten. Karotten, Curry dazugeben und Ingwer darüber reiben. Alles kurz dünsten. Die Gemüsebouillon dazu geben und aufkochen lassen. Zugedeckt weich kochen. Die Suppe fein pürieren. Die Kokosmilch zugeben, kurz aufkochen lassen. Die Suppe mit Salz und Pfeffer würzen.

    En Guete!

     

    Vegane Karottensuppe mit Ingwer und Curry

     

    Vegane Karottensuppe mit Ingwer und Curry

     

    Rezept für vegane Haselnusscreme mit Zimt und Crumbles

    Rezept und Buchvorstellung

    Vegane, experimentelle Küche mit Saisongemüse und -früchten, mit Verzicht auf Weissmehl und weissem Haushaltszucker ist voll im Trend. Und so sind es auch Kochbücher von jungen Food-Bloggerinnen. Eins dieser Bücher ist „Seasons“ von Fanny Frey.

     

    Vegane Haselnusscreme mit Zimt und Crumbles

    Da wir in der Familie alle eine gesunde Mischkost bevorzugen, fällt es mir schwer mich mit den experimentellen, veganen Gerichten anzufreunden. Und so fiel es mir auch nicht einfach ein Gericht zum Ausprobieren auszusuchen, welches sich für unseren Familientisch eignet. Natürlich gibt es bei uns auch ab und zu vegane Gerichte, vieles aus der indischen Küche oder z. B. Gemüsesuppen, diverse Salate und Smoothies,. aber ich war trotzdem gespannt und habe eins der Rezepte ausprobiert.

     

    Seasons – Fanny Frey – Fona

    Seasons
    Fanny Frey
    200 x 280 mm
    256 Seiten
    Hardcover
    ISBN:978-3-03780-597-8

     

     

    Sehr interessant finde ich das Rezept für das orientalische Feigen-Focaccia mit Blumenkohl-Hummus, aber leider haben Feigen gerade keine Saison. Aber ich werde dieses Rezept im nächsten Herbst gerne ausprobieren. Auch der schwarze Milchreis mit Granatapfelkernen könnte ich mir auf dem Zmorgentisch vorstellen, aber meine Kids würden es wohl leider nicht essen wollen. Darum habe mich für die Haselnusscreme entschieden und sie ein wenig weihnachtlich verändert. Sie schmeckt sehr leicht, dürfte aber gerne noch etwas cremiger sein. Die Crumbles aber sind der Hit. Knusprig und total fein.

     

    Vegane Haselnusscreme mit Zimt und Crumbles

     

    Rezept für vegane Haselnusscreme mit Zimt und Crumbles

    Für 2 Portionen

    40 g ganze Haselnüsse
    150 ml Wasser
    1/2 Teelöffel Zimt
    1 Prise Salz
    2 Esslöffel Ahornsirup
    2 Gramm Agar Agar Pulver
    100 ml Kokosmilch

    Für die Crumbles

    3 Esslöffel Dinkelmehl
    3 Esslöffel gemahlene Haselnüsse
    2 Esslöffel Ahornsirup
    1/4 TL Zimt
    1 Esslöffel Kokosfett

    Die Haselnüsse in einer Pfanne kurz rösten und abkühlen lassen. Zwei bis drei der Nüsse grob hacken und beiseite legen. Haselnüsse, Wasser, Zimt und Ahornsirup in einen Mixer geben und zu einer Haselnuss-Milch mixen. Die Haselnuss-Milch in eine Pfanne geben. Das Agar Agar Pulver in ein wenig Wasser auflösen und unter die Haselnuss-Milch rühren. Alles aufkochen und 2 Minuten köcheln lassen. Die Pfanne nun vom Kochfeld nehmen und die Kokosmilch unterrühren. Die Creme auf zwei Gläser verteilen abkühlen lassen und danach für mindestens 2 Stunden im Kühlschrank fest werden lassen. Den Backofen auf 180° vorheizen. Dinkelmehl, gemahlene Haselnüsse, Ahornsirup, Zimt und das Kokosöl miteinander vermischen und zu einer krümeligen Masse reiben. Die Crumbles auf einem mit Backpapier belegten Blech verteilen und im vorgeheizten Ofen für ca. 10 Minuten backen. Abkühlen lassen, die Crumbles auf der Creme verteilen und nach Belieben mit weiteren gerösteten Haselnüssen bestreuen.

    En Guete!

     

    Rezept für vegane Haselnusscreme mit Zimt und Crumbles

    Rezept für Schokoladenmousse ohne Ei – mit Aquafaba

    Aquafaba, Hülsenfrüchtewasser, fasziniert mich schon länger. Dies nicht, weil wir keine Eier essen oder diese gar nicht vertragen, sondern wegen den Speisen, wo Eier roh verspeist werden sollen. Obwohl ich noch nie Probleme mit schlechten Eiern hatte, habe ich vor allem im Sommer jeweils ein etwas mulmiges Gefühl bei Desserts mit rohen Eiern. Aquafaba ist eine Möglichkeit die rohen Eier zu umgehen.

     

    Schokoladenmousse ohne Ei - mit Aquafaba
    Schokoladenmousse ohne Ei – mit Aquafaba

    Aquafaba ist die Flüssigkeit, die beim Kochen von Hülsenfrüchten, in diesem Fall von Kichererbsen, entsteht. Am einfachsten nimmt man dafür die Flüssigkeit aus einer Dose Kichererbsen. Die Kichererbsen selber könnt ihr zum Beispiel zu Hummus verarbeiten oder als feinen Snack im Backofen rösten.

    Rezept für Schokoladenmousse ohne Ei (vegan)

    120 ml Aquafaba (Kichererbsenwasser)
    1/8 TL Weinsteinpulver
    2 EL Zucker
    100g vegane Zartbitterschokolade
    1 EL pflanzliche Milch
    Das Aquafaba zusammen mit dem Weinsteinpulver aufschlagen, bis sich steife Spitzen bilden. Den Zucker zugeben und weiter schlagen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Die Schokolade fein hacken und zusammen mit der pflanzlichen Milch, in einer Schüssel, über dem Wasserbad schmelzen. Die geschmolzene Schokolade ca. 10 Minuten abkühlen lassen. Einen Löffel vom Aquafabaschnee zur Schokolade geben und untermischen. Diese Mischung jetzt zum restlichen Aquafabaschnee geben und unterheben. Die Mousse im Kühlschrank ca. 8 Stunden fest werden lassen.

    En Guete!

     

    Schokoladenmousse ohne Ei - mit Aquafaba
    Schokoladenmousse ohne Ei – mit Aquafaba

     

    Vegane Schokoladenmousse mit Avocado

    Vegane Woche auf Cakes, Cookies and more

    Vegane Schokoladenmousse mit Avocado, ob das wohl schmeckt? Ich liebe Avocados und auch Schokolade, was kann da schon schief gehen? Bis jetzt habe ich Avocados ausschliesslich pikant gegessen. Am liebsten mag ich sie einfach aufgeschnitten und mit etwas Salz und Pfeffer gewürzt. Oder Guacamole ist sie natürlich auch sehr fein! Aber süss?

    Veganes Schokoladenmousse mit Avocado
    Vegane Schokoladenmousse mit Avocado
    Wie so oft musste die Familie die Mousse testen. Und nun ja, die Jungs fanden es nicht so fein. Sie haben ziemlich schnell gemerkt, dass mit der Mousse etwas „nicht stimmt“ und sie einfach anders ist als gewohnt. Zu einem war sie ihnen zu dunkel und zu wenig süss, zum anderen glaubten sie die Avocado zu sehr zu spüren. Und mein Mann? Der mag es absolut ganz und gar nicht. 😉
    Ich persönlich finde die Mousse ganz fein. Ich mag dunkle Schokolade und sie ist wirklich schokoladig, sogar schon ein bisschen herb. Die Mousse ist schön geschmeidig und cremig. Die Avocado spürte ich im ersten Moment gar nicht, allerdings habe ich im Nachgeschmack die Avocado dann aber doch ein bisschen gemerkt. Ich empfinde das nicht als unangenehm, aber etwas ungewohnt ist es schon. Vermutlich hätte die Avocado noch einen Tick reifer sein dürfen.

    Also, wenn du neugierig geworden bist und die Mousse ausprobieren möchtest, achte darauf, dass deine Avocado richtig reif ist.

    Veganes Schokoladenmousse mit Avocado
    Vegane Schokoladenmousse mit Avocado

    Rezept für vegane Schokoladenmousse mit Avocado

    4 kleine Portionen

     

    Avocados, Datteln und Kokosblütenzucker
    Avocados, Datteln und Kokosblütenzucker
    1 reife Hass-Avocado
    2 Datteln
    2 EL Wasser
    80 ml Pflanzenmilch (ich habe Mandelmilch verwendet)
    ½ TL Vanilleextrakt
    2 – 3 EL Kokosblütenzucker
    40g ungesüsstes Kakaopulver
    1 Prise Salz
    Die Datteln entkernen und für ca. 10 Minuten in etwas Wasser einweichen. Die Avocado vom Kernen entfernen, schälen und in grobe Stücke schneiden. Alle Zutaten in einen Mixer geben. Solange pürieren bis eine cremige Mousse entsteht und keine Stücke mehr zu spüren sind. Die Mousse auf kleine Gläser verteilen und für 3 bis 4 Stunden im Kühlschrank kühlstellen. Und dann sofort geniessen.

    En Guete!

    Avocado
    Avocado

     

    Publicity

    Die Mousse habe ich mit dem XL-Zerkleinerer von meinen Avance Collection Stabmixer von Philips püriert und das hat wirklich wunderbar geklappt. Über den Stabmixer habe ich schon berichtet und in der Zwischenzeit ist er zum vermutlich meist genutzten Haushaltsgerät in meiner Küche geworden. Suppen pürieren, Schokolade und Nüsse hacken, Kuchenteig anrühren und Eier aufschlagen, alles geht ganz schnell. Ich gebe ihn nicht mehr her.

    Avocadomousse mit Schokolade
    Avocadomousse mit Schokolade
    Inspirationsquelle: Go raw – be alive!

    Banana Split goes Cupcake; Rezept für vegane Bananen Split Cupcakes

    Vor einiger Zeit, vielleicht mag sich noch jemand daran erinnern, hatte ich hier auf dem Blog über unsere vegetarische Woche berichtet. In der Zwischenzeit sind wir wieder zu Gelegenheits-Vegetariern geworden. Und ab und zu schleichen sich auch vegane Backsachen bei uns ein. Natürlich gibt es viele Rezepte, vor allem für Brot, die schon von Haus aus vegan sind. Vor allem, seit ich aber ein paar ganz liebe vegane Backkolleginnen und deren Blogs kenne. Da fühle ich mich immer mal wieder verführt, ein veganes Rezept auszuprobieren oder gleich selber ein Rezept zu „veganisieren“. So besuche ich immer wieder gerne die Blogs Kalinka’s Kitchen, Cupcakes and little treasures und Baking the law.

    Bei Baking the law läuft gerade der Back-A-Thon No.6 “I Scream For Ice Cream”. Als ich davon gelesen hatte, wusste ich sofort, dass ich da auch mitmachen muss. Und so habe ich mal wieder ein bisschen experimentiert und entstanden ist ein total neues Rezept, die Crazy Bananen Split Cupcakes. Aber Achtung, sie sind seeeeehr süss!

     

    Vegane Bananen Split Cupcakes

     

    Crazy Banana Split Cupcakes

    Vegane Bananen Cupcakes

    ergibt ca. 6 Cupcakes


    100g Zucker
    100g vegane Margarine
    1 Prise Salz
    1 Banane
    ½ TL Vanillepaste oder ½ Vanilleschote ausgekratzt
    80 g Weissmehl
    20g Maisstärke
    1 TL Backpulver

     

    Die Margarine mit dem Zucker und Salz schaumig schlagen. Die Banane zu einem Brei zerdrücken und unterheben. Die Vanille dazurühren. Mehl, Maisstärke und Backpulver mischen und unter die Masse heben. Den Teig auf die vorbereiteten Förmchen verteilen und im auf 160 Grad Umluft vorgeheizten Ofen für ca. 25 Minuten backen. Die Cupcakes auskühlen lassen.

    Vegane Vanillecreme

    2.5 dl Sojamilch
    1 1/2 EL Vanillezucker
    1/2 Vanilleschote
    2 EL Maisstärke
    2 dl Sojamilch mit dem Vanille (ausgekratzte Samen und die Schote) erhitzen und ca. 5 Minuten köcheln lassen. Die Schote entfernen. Die Maisstärke in der übrigen Sojamilch auflösen und langsam in die Pfanne giessen. Die Creme erhitzen und dabei die Creme mit dem Schneebesen schlagen, bis sie eingedickt ist. Abkühlen lassen.

    Die erkalteten Cupcakes aufschneiden und  mit der Vanillecreme füllen.

    Für die Deko

    Vegane Schlagcreme

    Geschmolzene Schokolade (vegan)

    Karamelisierte Hirse-Nüsschen und Mandelsticks.

    Die Cupcakes nach Lust und Laune damit verzieren.

    Vegane Bananen Split Cupcakes

     

    Lebe deine crazy Seite aus!

     

    Den Frühling einfangen; Rezept und Anleitung für Löwenzahnhonig

    Es hat schon ein wenig Tradition, dass wir im Frühling eine unbehandelte Wiese nach Löwenzahnblüten absuchen, um daraus Löwenzahnhonig zu kochen. Angefangen habe ich damit wohl vor etwa 8 Jahren, als unser Grosser 2 Jahre alt war. Es geht dabei vor allem darum, zusammen mit den Kids etwas aus den selbst geernteten Blüten zu kochen. Die Kleinen freuen sich darüber, selber „Honig“ zu machen.

    Löwenzahnhonig

    Bis auf dieses Jahr habe ich den Löwenzahnhonig immer mit Zitrone gemacht, dieses Rezept habe ich euch als erstes aufgeschrieben. Es braucht etwas Geduld (beim zweiten Rezept etwas weniger), aber es funktioniert prima und wir mögen den Geschmack von beiden Rezepten.

     

    Löwenzahblüten gesammelt für den Löwenzahnhonig

     

    Rezept und Anleitung für Löwenzahnhonig mit Zitrone

    120g Löwenzahnblüten (von einer unbehandelten Wiese)
    5 dl Wasser
    1/2 unbehandelte Zitrone, Schale abgerieben
    1 EL Zitronensaft
    300g Zucker
    Die Blüten ausschütteln, damit alle Käfer und Ameisen herausfallen. Die gelben Blätter auszupfen, dabei darauf achten, dass keine grünen Blättchen mit dabei sind, der Honig könnte sonst bitter werden. Die gelben Blütenblätter zusammen mit der abgeriebenen Zitronenschale und dem Wasser aufkochen. Den Sud ca. 8 min kochen. Die Pfanne vom Herd nehmen und zugedeckt 12 Stunden stehen lassen. Den Sud durch ein Sieb in eine Pfanne giessen und die Blüten ausdrücken. Ergibt ca. 3 dl. Zitronensaft und Zucker zugeben und das Ganze unter Rühren, bei kleiner Hitze, langsam einkochen, bis ein dicker Sirup entsteht. Diesen heiss in saubere, warme Gläser füllen, sofort gut verschliessen und umgekehrt auf einem Küchentuch abkühlen lassen.

     

    Gelbe Löwenzahnblütenblätter

     

    Um das ganze Projekt Löwenzahnhonig etwas zu beschleunigen, haben wir das Rezept etwas abgeändert und zeitlich verkürzt. Dieses Rezept eignet sich daher besonders gut auch für Ungeduldige. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden und es schmeckt uns von beiden Rezepten besser.

    Rezepte und Anleitung für schnellen Löwenzahnhonig (ohne Zitrone)

    120g Löwenzahnblüten (von einer unbehandelten Wiese)
    5 dl Wasser
    300g Zucker
    Das Vorgehen ist ähnlich wie beim vorhergehenden Löwenzahnhonig, daher hier nur noch die Kurzfassung. Die Blüten ausschütteln und die gelben Blätter auszupfen. Die gelben Blütenblätter zusammen mit dem Wasser aufkochen. Den Sud ca. 10 min kochen. Die Pfanne vom Herd nehmen und zugedeckt 1 Stunden stehen lassen. Den Sud durch ein Sieb in eine Pfanne giessen, dabei die Blüten ausdrücken. Ergibt ca. 3 dl. Zucker zugeben und das Ganze unter Rühren, bei kleiner Hitze, langsam einkochen, bis ein dicker Sirup entsteht. Diesen heiss in saubere, warme Gläser füllen, sofort gut verschliessen und umgekehrt auf einem Küchentuch abkühlen lassen.

    Nicht mehr als 5 dl abgesiebte Flüssigkeit auf einmal kochen. Es dauert sonst sehr lange, bis der Löwenzahnhonig dickflüssig wird. Kühl und trocken gelagert ist er ca. 8 Monate haltbar.

    Nachtrag:  Der Honig kann auskristallisieren, wenn er bei zu grosser Hitze eingekocht, in feuchte Gläser gefüllt oder zu kalt gelagert wird.

    Vanilleeis mit Löwenzahnhonig

    En Guete!

    „Rock ’n‘ Roll X-mas“; Rezept für vegane Apfel-Zimt Spitzbuben

    „Let them eat Cupcakes“ und „Baking the Law“ haben im Rahmen vom „Vegan Kaffeklatsch“ zum „Rock ’n‘ Roll X-mas“ aufgerufen. Und zu so einer Herausforderung kann ich natürlich nicht nein sagen.

    Schnell habe ich etwas Rock ’n‘ Roll aufgelegt, mich über meine Backbücher gebeugt und nach einem geeigneten Rezept gesucht.

    Vegane Apfel – Zimt Spitzbuben

    Ich wurde schon früher gefragt, ob ich auch vegan backen könne. Und ich habe darauf geantwortet, dass ich dies noch nie bewusst getan habe. Natürlich hat mich der Gedanke dann einige Zeit beschäftigt und ging darauf meine Rezepte durch. Mir sind tatsächlich einige in den Sinn gekommen, die von Natur aus schon vegan sind und auch einige die mit den geeigneten Zutaten einfach umzusetzen wären. In der Vorweihnachtszeit ging der Gedanke aber dann doch wieder unter und ich habe nicht mehr weiter darüber nachgedacht.

    Aber jetzt wo die beiden lieben Backkolleginngen von „Let them eat Cupcakes“ und „Baking the Law“ wieder zum „Vegan Kaffeeklatsch“ aufgerufen haben, wollte ich es doch auch einmal ausprobieren und habe eins meiner Rezepte umgewandelt.

    Äpfel und Zimt

     

    Rock ’n‘ Roll X-mas; Vegane Apfel-Zmit Spitzbuben; Rezept

    Apfel Zimt Konfitüre (Marmelade)
    200g Apfel, geschält, in kleinen Stücken

     0.5 dl Wasser
    1/2 TL Zimt
    100g Zucker

    Die Äpfel mit dem Wasser so lange kochen, bis sie weich sind und zerfallen. Den Zucker zugeben und einige Minuten kochen lassen. Die Konfitüre abkühlen lassen.

    Apfel – Zimt Konfitüre
    Spitzbuben Teig 
     
    125g vegane Margarine
    60g  Puderzucker
    1/2 TL Zimt
    1 EL Apfel-Zimt Konfitüre
    1 Prise Salz
    175g Mehl

      Apfel Zimt Konfitüre

    Die Margarine in einer Schüssel schaumig rühren, Puderzucker, Zimt und Salz gut unterrühren. Ein Esslöffel Apfel-Zimt Konfitüre untermischen. Das Mehl beigeben und zu einem Teig zusammenfügen. Den Teig eingepackt für mind. 1 Stunden in den Kühlschrank legen. Den Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Den Teig ca. 4mm dick auswallen und ausstechen. Je nach Grösse der Guetzli sie 6-8 Minuten backen. Auf einem Gitter abkühlen lassen. Die Konfitüre leicht erwärmen und glatt rühren. Mit einem Teelöffel auf die Guetzli  verteilen und zusammenfügen. Mit etwas Puderzucker bestäuben.

    Ein am besten Schmecken die Spitzbuben nach 2 bis 3 Tagen.

    Spitzbuben mit Äpfel und Zimt

     

    En Guete!