Butter Cracker selber machen

Wer kann schon Nein sagen zu Käse, Wein und Butter Cracker zum Apéro? Die Cracker können wir natürlich gleich zusammen mit dem Käse und dem Wein kaufen, aber ganz frisch und selbst gemacht schmecken sie einfach viel besser, besonders, wenn die Zubereitung so einfach ist.

Selbst gemachte Butter Cracker
Butter Cracker

Der Apéro

Der Apéro ist bei uns in der Schweiz inzwischen zur Tradition geworden und wird überall ausgiebig zelebriert. Bei praktisch jeder Gelegenheit und jedem Anlass gibt es einen Apéro. Und wenn ich ganz ehrlich bin, braucht es dazu nicht mal einen speziellen Anlass… Meist gibt es dabei etwas zum Trinken, das kann z.B. Wein oder aber auch ein Orangensaft sein, und etwas Kleines zum Knabbern. Häufig sind das einfach nur Nüssli oder Chips. Aber noch viel besser als so ein einfacher Apéro ist ein Apéro riche. Der Apéro riche ist ein reichhaltiger Apéro und fällt manchmal so üppig aus, dass er als Abendessen durchgehen kann, dies besonders dann, wenn salzige und süsse Häppchen gereicht werden. Das können zum Beispiel kleine Sandwiches, Chäschüechli oder Mini Muffins sein.

Käseplatte mit selbst gemachten Butter Cracker
Apéro mit Käse und Butter Cracker

Käse als Apéro oder Dessert?

Käse wird in der traditionellen Menüfolge zum Schluss gereicht, so sagt man, dass der Käse satt macht und den Magen „schliesst“. Im Alltag allerdings darf er bei uns gerne zum Apéro und fast noch häufiger als Hauptmahlzeit auf den Tisch. Ich denke da an die bei uns so beliebten Plättli mit Wurst und Käse, Raclette, Käsefondue und auch als einfache „Geschwellti mit Chäs“ (Schalenkartoffeln mit Käse).

Rezept für Butter Cracker

Egal ob zum Apéro oder Dessert, zum Käse esse ich gerne ein frisches Stück Brot oder ein paar Cracker. Sehr gerne mag ich dabei die selbst gemachten Cracker mit Butter. Sind sind schnell gemacht und lassen sich auch ein paar Tage in einer Dose aufbewahren. Das Rezept kann sowohl von Hand, aber auch super gut im Foodprozessor zubereitet werden.

Selbst gemachte Butter Cracker
Selbst gemachte Butter Cracker

Rezept für Butter Cracker

Ein einfaches und unkompliziertes Rezept für butterige Cracker. Die ideale Beilage zum Käse.

Zutaten

  • 100 g Mehl
  • 1/6 TL Backpulver
  • 3 g Salz
  • 1 TL Zucker
  • 60 g Butter kalt
  • ca. 20 ml Wasser

Anleitungen

  • Zucker, Mehl, Backpulver und Salz miteinander vermischen. Die kalte Butter in Stücken dazugeben und mit den Händen zu einer bröseligen Masse verreiben.
  • Das Wasser dazugeben und zu einem glatten Teig zusammenfügen. Nicht kneten.
  • Den Teig verpacken und für mind. 30 Minuten kühlstellen.
  • Den Teig ca. 2 mm dick ausrollen und mit einer Gabel einstechen. Den Teig in Vierecke schneiden und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
  • Die Cracker im auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze) für ca. 15 Minuten backen.

En Guete!

    10 Jahre Cakes, Cookies and more

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    Bloggeburstag – Verlosung

    Die Cracker schmecken natürlich am besten zu feinem Käse und einem Glas Wein, Darum kannst du heute eine Apéro Box von Cheezy mit Wein gewinnen. Die Boxen von Cheezy gibt es im Abo, einzeln oder als Geschenk bestellen.

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    Ablauf des Wettbewerbs: Durch Senden des Emails bis zum Einsendeschluss vom 30.10.2021, nehmen Sie am Wettbewerb teil. Unter allen Teilnehmenden mit der richtigen Antwort werden eine Woche nach Einsendeschluss durch Zufallsverlosung die Gewinner ermittelt. Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt.

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    Weitere Bestimmungen: Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über den Wettbewerb wird – ausser mit den Gewinnern – keine Korrespondenz geführt. Die per Kontaktformular übermittelten Daten werden nur im Rahmen des Gewinnspiels verwendet und nach der Auslosung des Wettbewerbs gelöscht. Doppelte Einsendungen werden gelöscht.

    Verlosung

    Hörnlisalat – Rezept für Teigwarensalat

    Das aktuelle Thema bei „Wir retten, was zu retten ist“ sind Salate. Im Supermarkt gibt es verschiedene fertige Salate zu kaufen. Diese Convenienceprodukte können praktisch sein. Sie beginnen beim gewaschenen und gerüsteten Salat, da gibt es zum Beispiel Schnittsalate oder bereits geraffelte Rüebli zu kaufen und ich muss gestehen, dass ich manchmal aus Bequemlichkeit auch bereits gewaschenen Nüsslisalat kaufe. Nichtsdestotrotz ist es natürlich nachhaltiger, schon wegen der Plastikverpackung, den Salat selbst zu waschen.

    Hörnlisalat

    Wir retten, was zu retten ist

    Meine Aufmerksamkeit für diese Rettung möchte ich heute auf die Salate werfen, welche bereits mit Salatsauce angemacht sind oder mit einer fertigen Salatsauce verkauft werden. Alles ganz praktisch, aber mit dem Augenmerk auf die Zusatzstoffe und das Verpackungsmaterial, welches dabei anfällt, nicht immer die beste Wahl. Darum möchte ich im Rahmen von „Wir retten, was zu retten ist“ auch zeigen, wie solche Fertigprodukte ganz einfach und ohne viel Schnickschnack selbst zubereitet werden können.

    Um was geht es bei „wir retten, was zu retten ist“

    Wir, das ist eine kleine Gruppe von Bloggern, möchte Möglichkeiten aufzeigen, wie „Fertiggerichte“ zu Hause selbst zubereitet werden können. Ein Thema, welches mir in den letzten vier Jahren, in denen ich mit dabei bin, sehr ans Herz gewachsen bin und darum auch seit einiger Zeit mit organisiere. Nachfolgend findest du die Rezeptideen von anderen Gruppenmitgliedern.

    Fertigsalate – Hörnlisalat

    Die Fertigsalate gibt es in allen möglichen Ausführungen von vegan über vegetarisch bis über zu omnivore („Allesesser“). Da gibt es zum Beispiel Caprese-, Rüebli-, Kartoffel-, Sellerie, Poulet- und Teigwarensalat. Und den Teigwarensalat werde ich heute „retten“. Teigwarensalat ist bei uns in der Schweiz ganz einfach ein Hörnlisalat und er darf bei keiner Grillade fehlen. Für meinen Hörnlisalat verwende ich meist das, was gerade vorrätig ist. Käse und Wurst (oder Schinken) darf dabei auf keinen Fall fehlen, das Gemüse, welches noch in den Salat kommt, ist dann eher fürs Gewissen.

    Rezept für Hörnlisalat (Teigwarensalat)

    Die Zubereitung des Hörnlisalat ist ganz einfach und natürlich können auch andere Teigwaren für den Salat verwendet werden. Nehmt einfach was ihr da habt oder am liebsten esst. Gewisse Teigwaren sind vielleicht etwas besser geeignet, aber eigentlich klappt es mit so ziemlich allen. Dazu werden die Teigwaren deiner Wahl in reichlich Salzwasser gekocht. Nach dem Abgiessen des Wassers unbedingt gut abtrocknen lassen, damit der Salat am Schluss nicht verwässert ist.

    Hörnlisalat

    Alle Zutaten für die Sauce werden ganz einfach zusammen gerührt. Wer mag kann auch noch frische Kräuter dazu geben. Bei den weiteren Zutaten, welche beigegeben werden, wähle ich meist was gerade da ist. Sehr gerne verwende ich dazu Käse, Wurst (z.B. einen Cervelat) oder Schinken und rohes Gemüse in Würfel.

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    Hörnlisalat – Teigwarensalat

    Die Zubereitung des Hörnlisalat ist ganz einfach und natürlich können auch andere Teigwaren für den Salat verwendet werden. Der Salat passt wunderbar zu Grilladen.

    Zutaten

    Teigwaren

    • 300 g Hörnli oder andere Teigwaren

    "Füllung"

    • 100 – 150 g Halbhartkäse z. B. Tilsiter, in Würfel geschnitten
    • 150 g Schinken oder 1 -2 Cervelats in Würfel geschnitten
    • 50 g Essiggurken in Würfel geschnitten
    • 1 Tomate in Würfel geschnitten
    • 100 g Maiskörner
    • Frühlingszwiebel oder Schnittlauch optional

    Sauce

    • 2 EL Mayonnaise
    • 1 EL Senf
    • 3 EL weisser Balsamicoessig
    • 6 EL Oliven- oder Sonnenblumenöl
    • 6 EL Rahm
    • Salz und Pfeffer zum Würzen

    Anleitungen

    • Die Hörnli (Teigwaren) nach Packungsanleitung kochen, Wasser abgiessen und Hörnli abtropfen und abkühlen lassen.
    • Alle Zutaten unter die Hörnli mischen
    • Die Schalotte schälen und fein hacken. Alle Zutaten für die Sauce miteinander verrühren. Mit den restlichen Zutaten vermischen.

    Hier findest du weitere Rezepte der vergangenen Rettungen: Wir retten, was zu retten ist

    Bei der Rettung auch mit dabei waren:

    Brittas Kochbuch – Prinzessbohnen-Kaiserschotensalat mit Orange und Haselnüssen

    Brotwein – Rote Bete Salat mit Walnüssen und Joghurt
    Pane-Bistecca – Schweizer Nuesslisalat mit Ei, Speck und selbstgemachten Croutons
    CorumBlog 2.0 – Feldsalat mit Weißwurst und Paprika-Dressing
    Das Mädel vom Lande – Bloody Mary-Salat
    Cahama – Budapester Salat
    Kaffeebohne – Bulgursalat mit Zuckerschoten und Erbsen

    Vogelnestli mit Erdbeer-Rhabarber Konfitüre

    Vogelnestli gehören neben Spitzbuben und Vanille-Brätzeli, zu den Schweizer Guetzli, die wir in praktisch jeder Bäckerei kaufen können. Das feine Guetzli besteht aus einem süssen Mürbteigboden, einem Ring aus Haselnussmakrönli und einer Konfitüre-Füllung.

    Vogelnestli
    Vogelnestli

    Food-Challenge Foodblogs Schweiz

    Im Mai war der Warenkorb wieder mit feinen saisonalen Produkten gefüllt, die zu vielen tollen Rezepten angeregt haben.

    Rhabarber, Erdbeeren, Pfefferminz, Tomaten, Spargeln und Lattich (Römer Salat)

    Alles Zutaten, die wir total gerne essen und darum auch regelmässig einkaufen. Ganz vorne dabei sind da Rhabarber, Erdbeeren und Spargel.

    Vogelnestli
    Vogelnestli

    Rezept für Vogelnestli mit Erdbeer-Rhabarber-Konfitüre

    Erdbeer-Rhabarber-Konfitüre für die Vogelnestli

    Erdbeeren, Rhabarber und 1 EL vom Gelierzucker miteinander vermischen und 30 bis 60 min stehen lassen.

    Alles zusammen aufkochen und 4 Minuten köcheln lassen.

    Den Gelierzucker dazugeben und nochmals für ca. 4 Minuten köcheln lassen. Abkühlen lassen.

    Mürbteig

    Für den Mürbteig Mehl, Zucker und Salz in eine Schüssel geben und miteinander vermischen. Die kalte Butter in Stücken dazu geben und mit möglichst kalten Händen zu einer krümmeligen Masse reiben. Das Ei verrühren und dazugeben. Die Masse schnell zu einem Teig zusammenfügen, dabei den Teig nicht kneten. Den Teig für 30 min. in den Kühlschrank legen.

    Den Teig ausrollen. Mit einem runden und falls vorhanden gewellten Ausstecher von ca. 9 cm Rondellen ausstechen. Die Rondellen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Die Mürbteig-Rondellen für 20 Minuten in den Kühlschrank stellen

    Makrönli

    In der Zwischenzeit das Salz um Eiweiss geben und dieses steif schlagen. Die Hälfte des Zuckers dazu geben und weiterschlagen, bis die Masse glänzt. Den übrigen Zucker und die Nüsse vorsichtig unter die Masse heben.

    Den Backofen auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze) Vorheizen.

    Die Masse in einen Spritzsack mit gezackter Tülle füllen. Und Kreise auf die Rondellen spritzen, dabei aussen einen dünnen Rand von den Mürbteigrondellen frei lassen.

    Die Erdbeer-Rhabarber-Konfitüre glatt rühren und auf die Rondellen verteilen.

    Die Vogelnestli für 18 bis 20 Minuten im vorgeheizten Backofen backen. Auf einem Gitter abkühlen lassen.

    Vogelnestli
    Vogelnestli
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    Rezept für Vogelnestli mit Erdbeer-Rhabarber-Konfitüre

    Das Vogelnestli ist ein typisches Schweizer Guetzli und schmeckt mit der frischen Erdbeer-Rhabarber-Konfitüte unwiderstehlich.

    Zutaten

    Erdbeer-Rhabarber-Konfitüre

    • 150 g Rhabarber gerüstet und in Würfel geschnitten
    • 150 g Erdbeeren gerüstet und in Würfel geschnitten
    • 150 g Gelierzucker

    Für den Mürbteig

    • 150 g Weissmehl
    • 50 g Zucker
    • 100 g Butter kalt
    • 1 Ei

    Haselnussmakrönli

    • 3 Eiweisse 100 g
    • 1 Prise Salz
    • 100 g Zucker
    • 260 g Haselnüsse

    Anleitungen

    Erdbeer-Rhabarber-Konfitüre

    • Erdbeeren, Rhabarber und 1 EL vom Gelierzucker miteinander vermischen und 30 bis 60 min stehen lassen.
    • Alles zusammen aufkochen und 4 Minuten köcheln lassen.
    • Den Gelierzucker dazugeben und nochmals für ca. 4 Minuten köcheln lassen. Abkühlen lassen.

    Mürbteig

    • Für den Mürbteig Mehl, Zucker und Salz in eine Schüssel geben und miteinander vermischen. Die kalte Butter in Stücken dazu geben und mit möglichst kalten Händen zu einer krümmeligen Masse reiben. Das Ei verrühren und dazugeben. Die Masse schnell zu einem Teig zusammenfügen, dabei den Teig nicht kneten. Den Teig für 30 min. in den Kühlschrank legen.
    • Den Teig ausrollen. Mit einem runden und falls vorhanden gewellten Ausstecher von ca. 9 cm Rondellen ausstechen. Die Rondellen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Die Mürbteig-Rondellen für 20 Minuten in den Kühlschrank stellen

    Makrönli

    • In der Zwischenzeit das Salz um Eiweiss geben und dieses steif schlagen. Die Hälfte des Zuckers dazu geben und weiterschlagen, bis die Masse glänzt. Den übrigen Zucker und die Nüsse vorsichtig unter die Masse heben.
    • Den Backofen auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze) Vorheizen.
    • Die Masse in einen Spritzsack mit gezackter Tülle füllen. Und Kreise auf die Rondellen spritzen, dabei aussen einen dünnen Rand von den Mürbteigrondellen frei lassen.
    • Die Erdbeer-Rhabarber-Konfitüre glatt rühren und auf die Rondellen verteilen.
    • Die Vogelnestli für 18 bis 20 Minuten im vorgeheizten Backofen backen. Auf einem Gitter abkühlen lassen.

    En Guete!

      Eine Zusammenfassung mit den Links zu dem Teilnehmern der Challenge findest du bei Schweizer Foodblogs.

      auch die anderen Mitglieder des Kernteams waren fleissig:

      Marlene’s sweet things – Schneller Erdbeer-Rhabarber-Kuchen

      Die Angelones – Spargelsalat

      Princess.ch – Erdbeer-Rhabarber-Streusel Cheesecake

      Foodwerk – Salzburger Nokerl

      Weitere saisonale Rezepte von der Food-Challenge findest du hier: Saisonale Rezepte

      Schweizer Rezept für Weggli

      Weggli gehören in der Schweiz zu den beliebtesten Brötchen. Sie werden gerne zum Znüni mit einem Schoggistengel gegessen. Weggli mit Schoggistengeli werden darum auch gerne als Geburtstags-Znüni mit in die Schulen gebracht. Weggli sind wunderbar vielseitig und können einfach so, zum Frühstück oder als Sandwichs gegessen werden.

      Weggli
      Weggli

      Weggli im Sprachgebrauch

      Die Weggli finden sich auch in unsere Alltagssprache wieder. „Dä Feufer und s Weggli welle“ (Denn Fünfer und das Weggli wollen)- was verwendet wird, wenn man sich nicht zwischen zwei Alternativen entscheiden kann und beides möchte. „Gaht wäg wie warmi Weggli“ (Verkauft sich wie warme Weggli) – wenn etwas sehr beliebt ist und sofort weg oder verkauft ist.

      Synchronbacken

      Diese Weggli sind im Rahmen des Synchronbackens vom Kochtopf und From Snuggs Kitchen entstanden. Das Rezept für die Weggli, oder besser die zwei Rezepte für Weggli, die wir zur Auswahl hatten, kommen von BesondersGut.

      Die Weggli sind vom Geschmack her sehr gut geworden, hätten aber bei mir noch etwas mehr aufgehen dürfen. Mein Kühlschrank ist eindeutig zu kalt, so dass der Teig nicht genug reifen konnte und auch eher lange gebraucht hat, bis er Zimmertemperatur angenommen hat. Beim nächsten Mal werde ich darum etwas mehr Zeit einplanen und die Kühlschranktemperatur ein bisschen höher einstellen. Also achtet unbedingt auf die Temperatur in eurem Kühlschrank.

      Weggli
      Weggli

      Rezept für Weggli

      Am Tag 1 alle Zutaten, ausser der Butter, in die Schüssel der Haushaltsmaschine geben und auf der niedrigsten Stufe für 10 Minuten kneten lassen. Der Teig ist dabei etwas trocken. Die zimmerwarme Butter in Stücken zum Teig geben und nochmals 5 bis 10 Minuten kneten lassen, bis der Teig weich und geschmeidig ist. Den Teig zugedeckt bei Raumtemperatur für 90 Minuten gehen lassen. Danach den Teig für 12-18 Stunden in den 6 Grad kalten Kühlschrank stellen.

      Am Tag 2 den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und für 90 bis 120 Minuten Raumtemperatur annehmen lassen. Den Teig in 14 Stücke teilen und zu Kugeln formen. Diese für 20 Minuten auf zwei mit Backpapier belegten Blechen ruhen lassen. Die Bleche dafür mit einem sauberen Küchentuch abdecken. Das Ei mit Rahm, Zucker und Salz verrühren und durch ein Sieb streichen.

      Jetzt die Teigkugeln mit der Hand etwas flachdrücken und mit dem Stiel eines Holzlöffels in der Mitte sehr tief eindrücken. Die Weggli mit dem Eianstrich bestreichen und für 45 bis 60 Minuten gehen lassen.

      In der Zwischenzeit den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Das erste Blech mit Weggli für ca. 18 Minuten backen. Herausnehmen und gleich in ein sauberes Haushaltstuch einwickeln. (So werden sie schön weich). Mit dem zweiten Blech gleich verfahren.

      Weggli
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      Rezept für Weggli

      Weggli gehören zu den beliebtesten Brötchen in der Schweiz. Sie werden einfach so, mit einem Schoggistengeli oder auch als Sandwiches gerne gegessen.
      Gericht: Frühstück, Znüni, Zvieri
      Land & Region: Schweiz
      Keyword: Brötchen, Hefeteig, Milchbrötchen

      Zutaten

      Hauptteig

      • 310 g Milch zimmerwarm
      • 15 g Honig oder Malz
      • 15 g Zucker
      • 2 g Frischhefe
      • 100 g helles UrDinkelmehl
      • 400 g Weissmehl
      • 10 g Salz
      • 50 g Butter zimmerwarm

      Eianstrich

      • 1 ganzes Ei
      • 10–15g Rahm
      • je 1 Prise Salz und Zucker

      Anleitungen

      Tag 1

      • Alle Zutaten ausser der Butter in die Schüssel der Haushaltsmaschine geben und auf der niedrigsten Stufe für 10 Minuten kneten lassen. Der Teig ist dabei etwas trocken. Die zimmerwarme Butter in Stücken zum Teig geben und nochmals 5 bis 10 Minuten kneten lassen, bis der Teig weich und geschmeidig ist.
      • Den Teig zugedeckt bei Raumtemperatur für 90 Minuten gehen lassen.
      • Danach den Teig für 12-18 Stunden in den 6 Grad kalten Kühlschrank stellen.

      Tag 2

      • Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und für 90 bis 120 Minuten Raumtemperatur annehmen lassen. Den Teig in 14 Stücke teilen und zu Kugeln formen. Diese für 20 Minuten auf zwei mit Backpapier belegten Blechen ruhen lassen. Die Bleche dafür mit einem sauberen Küchentuch abdecken.
      • Das Ei mit Rahm, Zucker und Salz verrühren und durch ein Sieb streichen.
      • Jetzt die Teigkugeln mit der Hand etwas flachdrücken und mit dem Stiel eines Holzlöffels in der Mitte sehr tief eindrücken.
      • Die Weggli mit dem Eianstrich bestreichen und für 45 bis 60 Minuten gehen lassen.
      • In der Zwischenzeit den Backofen auf 200 Grad vorheizen.
      • Das erste Blech mit Weggli für ca. 18 Minuten backen. Herausnehmen und gleich in ein sauberes Haushaltstuch einwickeln. (So werden sie schön weich). Mit dem zweiten Blech gleich verfahren.

      Interessiert an weiteren Rezepten vom Synchronbacken? Hier findest du alle Beiträge dazu: Synchronbacken

      Wie immer sind ganz viele tolle Beiträge zusammen gekommen:

      zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
      Birgit von Birgit D
      Britta von Backmaedchen 1967
      Bettina von homemade & baked
      Volker von volkermampft
      Désirée von Momentgenuss
      Linda von lindagendry.de
      Anna von Frau M aus M
      Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum
      Johanna von Dinkelliebe | Backblog Foodblog Genussblog
      Tamara von Cakes, Cookies and more
      Tina von Küchenmomente
      Conny von Mein wunderbares Chaos
      Julia von Kitchen Spirit
      Birgit M. von Backen mit Leidenschaft
      Julia von Julia’s Sweet Bakery
      Ilka von Was machst du eigentlich so?!
      Sylvia von Brotwein
      Geri von Lecker mit Geri
      Nora von Haferflocke – der Blog
      Simone von zimtkringel

      Radieschensalat mit Bärlauchvinaigrette

      Ich habe mich sehr auf den Frühling und die frischen Zutaten gefreut. Nach dem Winter ist es herrlich, dass wir wieder mehr frische saisonale Zutaten zur Verfügung haben. Dementsprechend hatten wir auch einen tollen saisonalen Warenkorb bei der Food-Challenge von Foodblogs Schweiz

      Radieschensalat mit Bärlauchvinaigrette
      Radieschensalat mit Bärlauchvinaigrette

      Food-Challenge von Foodblogs Schweiz

      Im Warenkorb vom April waren:

      Spargeln, Radieschen, Frühlingszwiebeln, Weizen, Äpfel und Honig

      Ich habe mich für Honig, Frühlingszwiebeln und Radieschen entschieden und dabei noch gleich eine Handvoll Bärlauch aus dem Garten hinzugefügt. Salat und Vinaigrette sind schnell gemacht und schmecken sowohl als Vorspeise oder Beilage herrlich frisch.

      Rezept für Radieschensalat mit Bärlauchvinaigrette

      Radieschensalat mit Bärlauchvinaigrette
      Radieschensalat mit Bärlauchvinaigrette

      Rezept für Radieschensalat mit Bärlauchvinaigrette

      Ein frischer Frühlingssalat mit einer leckeren Bärlauch-Vinaigrette
      Portionen: 4 Personen
      Autor: Tamara

      Zutaten

      • 4 Bund Radischen gerüstet
      • 1 Frühlingszwiebel der grüne Teil

      Für die Bärlauch-Vinaigrette

      • 2 Handvoll frischen Bärlauch gut gewaschen und geschleudert
      • 90 ml Raps- oder Sonnenblumenöl
      • 30 ml weisser Essig ich habe Birnenessig verwendet
      • 1 EL scharfer Senf
      • 1 TL Honig
      • Salz und Pfeffer zum Würzen

      Anleitungen

      Für den Salat

      • Die Radischen in Scheiben schneiden und der grüne Teil der Frühlingszwiebel in Ringe schneiden.

      Für die Bärlauch-Vinaigrette

      • Den Bärlauch in Streifen schneiden und zusammen mit Öl, Essig, Honig und Senf mit der Haushaltsmaschine oder dem Stabmixer kurz mixen.
      • Die Sauce zum Salat geben. (Es braucht dazu vermutlich nicht die ganze Vinaigrette. Reste sollten rasch verbraucht werden.)

      In der Zusammenfassung auf Foodblogs Schweiz findest du weitere tolle Rezepte und auch die anderen Mitglieder des Kernteams waren fleissig:

      Marlene’s sweet things – Rhabarber-Apfel-Crumble

      Die Angelones – Flammkuchen mit Radieschen und Frühlingszwiebeln

      Princess.ch – Grüner Spargel Flammkuchen

      Foodwerk – Weisse Balsamico Champignons mit Honig

      Weitere saisonale Rezepte von der Food-Challenge findest du hier: Saisonale Rezepte

      Solothurner Brot – Schweizer Rezept

      Brote aus Ruchmehl gehören bei uns in der Schweiz zu den beliebtesten und wohl auch meist verkauften Broten. Aber obwohl die Zutaten fast immer die gleichen sind, wird das Brot je nach Region anders zubereitet und unterscheiden sich schlussendlich im Aussehen und auch im Geschmack. Das bekannteste dieser Brote heisst dann auch einfach nur „Ruchbrot“, Langbrot oder Zürcher Brot.

      Solothurner Brot

      Synchronbacken vom Solothurner Brot

      Bei diesem Synchronbacken vom Kochtopf haben wir das Solothurner Brot von Marcel Paa nach gebacken. Den Preis für das schönste Brot wird mein Solothurner Brot wohl nicht gewinnen, zumindest von aussen nicht. Riechen tut es aber wunderbar, was vor allem von der schon fast etwas verbrannten Kruste her rührt. Das Solothurner Brot wird absichtlich nicht eingeschnitten, damit sich ein Kropf bildet. Auch auf das Schwaden wird verzichtet. Dafür wird es bei 280 Grad gebacken. Die Krume war wie gewünscht mit einer unregelmässigen Porung versehen und sehr aromatisch und luftig.

      Solothurner Brot

      Rezept für Solothurner Brot

      Vorteig

      Ruchmehl, Wasser und Hefe miteinander vermischen. Zugedeckt 12 – 14 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen.

      Hauptteig

      Zuerst das Wasser und das Ruchmehl in die Schüssel der Haushaltsmaschine geben. Die Hefe darüber bröseln und das Salz beigeben. Den Teig erst 3 – 4 Minuten auf niedrigster Stufe und dann 8 Minuten auf Stufe 1 kneten lassen. Das kalte Wasser dazu geben und den Teig nochmals für ca. 4 Minuten kneten lassen, bis der Teig den Fenstertest besteht.

      Den Teig in eine geölte Schüssel geben und zugedeckt 3 – 4 Stunden aufgehen lassen, dabei den Teig 2 mal stretchen und falten.

      Den Backofen mit einem Backstein auf 280 Grad vorheizen.

      Den Teig zu einem länglichen Brot formen und diesen auf einem gut bemehlten Tuch nochmals 30 Minuten aufgehen lassen. Dabei das Brot mit Mehl bestäuben und mit dem Tuch auf zwei Seiten stützen.

      Das Brot mit einem Schieber einschieben und 20 Minuten bei 280 Grad backen. Danach die Temperatur auf 180 Grad senken und in 30 bis 40 Minuten fertig backen.

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      Schweizer Rezept – Solothurner Brot

      Ein sehr knuspriges und aromatisches Brot, welches auch am nächsten Tag noch wunderbar schmeckt.
      Vorbereitungszeit12 Stdn.
      Zubereitungszeit4 Stdn.
      Backzeit1 Std.
      Arbeitszeit17 Stdn.
      Gericht: Brot
      Land & Region: Schweiz
      Keyword: Brot, Hefeteig, Ruchmehl, Schweizer Rezept

      Equipment

      • Backstein

      Zutaten

      Vorteig

      • 80 g Ruchmehl
      • 80 g Wasser zimmerwarm
      • 1 g Frischhefe

      Hauptteig

      • Vorteig
      • 350 g Wasser kalt
      • 470 g Ruchmehl
      • 5 g Frischhefe
      • 12 g Salz
      • 20-30 g Wasser kalt

      Anleitungen

      Vorteig

      • Ruchmehl, Wasser und Hefe miteinander vermischen. Und zugedeckt 12 – 14 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen.

      Hauptteig

      • Zuerst das Wasser und das Ruchmehl in die Schüssel der Haushaltsmaschine geben. Die Hefe darüber bröseln und das Salz beigeben. Den Teig erst 3 – 4 Minuten auf niedrigster Stufe und dann 8 Minuten auf Stufe 1 kneten lassen. Das kalte Wasser dazu geben und den Teig nochmals für ca. 4 Minuten kneten lassen, bis der Teig den Fenstertest besteht.
      • Den Teig in eine geölte Schüssel geben und zugedeckt 3 – 4 Stunden aufgehen lassen, dabei den Teig 2 mal stretchen und falten.
      • Den Backofen mit einem Backstein auf 280 Grad vorheizen.
      • Den Teig zu einem länglichen Brot formen und diesen auf einem gut bemehlten Tuch nochmals 30 Minuten aufgehen lassen. Dabei das Brot mit Mehl bestäuben und mit dem Tuch auf zwei Seiten stützen.
      • Das Brot mit einem Schieber einschieben und 20 Minuten bei 280 Grad backen. Danach die Temperatur auf 180 Grad senken und in 30 bis 40 Minuten fertig backen.

      Auch beim Synchronbacken vom Solothurnerbrot mit dabei waren:

      zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
      Johanna von Dinkelliebe | Backblog Foodblog Genussblog
      Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum
      Britta von Backmaedchen 1967
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      Weitere Rezepte zum Thema findest du hier: Synchronbacken, Brot, Schweizer Rezepte

      Apfelwähe mit UrDinkelmehl

      Wääje, Chueche, Flade, Tünne und Turte – je nach Kanton wird Wähe anders genannt. So bin auch ich mit der Tradition aufgewachsen, dass am Freitag eine „Wääje“ auf dem Tisch stand. Früher war die Wähe eine Fastenspeise und wurde meist freitags aufgetischt. Ursprünglich wurden vermutlich Brotteigreste für den Boden verwendet und gefüllt wurden sie mit „Resten“, die noch da waren. Früher war es üblich, dass die Wähen, egal ob süss oder salzig als Hauptmahlzeit gegessen wurden. Mit deftigen Wähen handhaben wir das immer noch so, aber süsse Wähen sind bei uns eigentlich immer ein Zvieri oder Dessert.

      Apfelwähe mit geraffelten Äpfel - ein Schweizer Rezept
      Apfelwähe mit UrDinkelmehl

      Und so handhabe ich Wähen heute noch als Resteverwertung. Aber der Wochentag spielt dabei keine Rolle mehr. Für den Boden verwende ich gerne einen selbst gemachten Kuchenteig oder ab und zu auch einen Blätterteig. Gefüllt werden sie meist mit Käse, Gemüse, Fürchten oder Beeren. Einer der Klassiker ist die Apfelwähe. Aber auch deftige Wähen, wie die Käsewähe ist sehr beliebt. Eine leckere Variante der Käsewähe ist der Appenzeller Käsefladen, er ist der „Ur-Wähe“ noch etwas näher und wird mit Brotteig zubereitet.

      Rezept für Apfelwähe mit geraffelten Äpfeln

      Für den Teig

      Mehl und Salz miteinander vermischen. Butter dazu geben und zu einer krümmeligen Masse verreiben. Den Quark dazu geben und zu einem Teig zusammenfügen. Eingepackt für 30 Minuten kühlstellen.

      Apfelwähe mit geraffelten Äpfel - ein Schweizer Rezept
      Apfelwähe mit UrDinkelmehl

      Für die Wähe

      Ein Blech von 22 bis 24 cm mit Butter bestreichen. Den Teig etwas grösser als das Backblech auswallen und in das vorbereitete Blech legen. Den Teig mit einer Gabel einstechen. Die gemahlen Haselnüsse auf dem Teig verteilen, die Äpfel an einer Bircherraffel reiben und auf dem Teig verteilen. Alle Zutaten für den Guss miteinander verrühren und über die Äpfel giessen. Die Wähe im auf 200 Grad vorgeheizten Backofen für ca. 30 Minuten backen.

      Apfelwähe mit geraffelten Äpfel mit Anschnitt - ein Schweizer Rezept
      Apfelwähe mit UrDinkelmehl
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      Rezept für Apfelwähe mit geraffelten Äpfeln

      Die Apfelwähe ist ein Klassiker und schmeckt das ganze Jahr hindurch köstlich. Der Teig kann ganz einfach selbst zubereitet werden.
      Zubereitungszeit15 Min.
      Backzeit30 Min.
      Arbeitszeit45 Min.
      Gericht: Dessert
      Land & Region: Schweiz
      Keyword: Apfel, Schweizer Rezept, Wähe

      Zutaten

      Für den Teig

      • 125 g helles UrDinkelmehl wahlweise auch Weissmehl
      • 1/4 TL Salz
      • 40 g Butter
      • 125 g Quark

      Für die Füllung

      • 2 EL Haselnüsse
      • 3 Äpfel fein geraffelt

      Für den Guss

      • 200 ml Halbrahm
      • 1 Ei
      • 1 TL Maisstärke
      • 2 EL Zucker
      • 1 Prise Salz

      Anleitungen

      Für den Teig

      • Mehl und Salz miteinander vermischen. Butter dazu geben und zu einer krümmeligen Masse verreiben.
      • Den Quark dazu geben und zu einem Teig zusammenfügen. Eingepackt für 30 Minuten kühlstellen.

      Für die Wähe

      • Ein Blech von 22 bis 24 cm mit Butter bestreichen. Den Teig etwas grösser als das Backblech auswallen und in das vorbereitete Blech legen. Den Teig mit einer Gabel einstechen.
      • Die gemahlen Haselnüsse auf dem Teig verteilen, die Äpfel an einer Bircherraffel reiben und auf dem Teig verteilen.
      • Alle Zutaten für den Guss miteinander verrühren und über die Äpfel giessen.
      • Die Wähe im auf 200 Grad vorgeheizten Backofen für ca. 30 Minuten backen.

      En Guete!

        Weiter Rezept mit Äpfeln findest du hier: Apfel-Rezepte

        Rezept für Bretzeli aus Mailänderli-Teig

        Kennst du die Bretzeli? 


        Falls nicht, musst du sie unbedingt mal probieren. Selbstgemacht und ganz frisch schmecken sie mir am besten. Aber aufgepasst, die Herstellung ist nicht ganz ohne. Für „Brätzeli“ braucht es ein spezielles Bretzeli-Eisen. Welches du vermutlich nur selten brauchen wirst. Die Guten Exemplare halten dann aber Jahrzehnte und man könnte sich auch eins mit jemandem teilen. Leider gibt es das, welches ich habe, nicht mehr zu kaufen. Wer Glück hat, findet noch eins aus zweiter Hand, aber die werden im Moment eher teuer gehandelt. Es gibt aber auch günstigere Varianten zu kaufen. Da ich aber keines davon ausprobiert habe, kann ich euch leider keine Empfehlung aussprechen.


        Es gibt verschiedene Sorten von Bretzeli die meisten davon sind süss. Aber auch die salzigen Varianten schmecken grandios. Die Wassserbretzeli sind etwas weniger aufwendig als die aus festem Teig.

        Bretzeli aus Mailänderliteig
        Bretzeli aus Mäiländerliteig

        Rezept für Bretzeli aus Mailänderliteig

        Meist nehme ich dafür aber einen Mailänderli-Teig. Dieser wird in Kügelchen portioniert und im Bretzeli-Eisen gebacken. Wenn es schneller gehen soll, forme ich den Teig zu Rollen und friere diese für 30 Minuten ein. Danach lässt sie sich prima in Scheiben schneiden, welche dann im Bretzeli-Eisen gebacken werden können. Das Backen ist einfach, aber es dauert ewig, bis alle ausgebacken sind. Und ich verbrenne mir dabei jedes Mal die Finger. Gegessen sind sie dann dafür aber schneller als man denkt, denn die hauchdünnen Guetzli schmecken einfach köstlich.

        Für die „Brätzeli“ die Butter schaumig rühren und dann zusammen mit dem Zucker nochmals weichrühren. Die Eier nach und nach dazugeben und solange rühren, bis die Masse heller geworden ist. Salz und Vanillepaste unterrühren. Das Mehl dazugeben und von Hand zu einem Teig kneten. Den Teig zu vier, ca. 3 cm dicken Rollen formen und für ca. 30 Minuten in den Tiefkühler geben. Die Rolle in Scheiben schneiden und im Bretzeli-Eisen ausbacken. Die Bretzeli auf einem Gitter auskühlen lassen.

        Die „Brätzeli“ können, solange sie heiss sind, in Form gebracht werden.

        Bretzeli aus Mailänderliteig
        Bretzeli aus Mäiländerliteig

        Rezept für Bretzeli aus Mailänderliteig

        Die etwas aufwendig zu backenden Guetzli sind meist schneller weg als man denkt, denn die hauchdünnen Bretzeli schmecken einfach köstlich.

        Zutaten

        • 250 g Butter oder Margarine
        • 250 g Zucker
        • 3 Eier
        • 1 Prise Salz
        • 1 TL Vanillepaste oder 1 Zitrone abgeriebene Schale
        • 500 g Mehl

        Anleitungen

        • Für die Bretzeli die Butter schaumig rühren und dann zusammen mit dem Zucker nochmals weichrühren. Die Eier nach und nach dazugeben und solange rühren, bis die Masse heller geworden ist. Salz und Vanillepaste unterrühren. Das Mehl dazugeben und von Hand zu einem Teig kneten.
        • Den Teig zu vier, ca. 3 cm dicken Rollen formen und für ca. 30 Minuten in den Tiefkühler geben. 
        • Die Rolle in Scheiben schneiden und im Bretzeli-Eisen ausbacken. Die Bretzeli auf einem Gitter auskühlen lassen.

        Notizen

        Wer den Teig nicht zu Rollen formen möchte, kann dieser auch direkt nach der Zubereitung zu Kügelchen formen und diese im Bretzeli-Eisen ausbacken.
        Die Bretzeli können, solange sie heiss sind, in Form gebracht werden.
        Bretzeli aus Mailänderliteig
        Bretzeli – Brätzeli
        Rezept für Bretzli aus Mailänderliteig

        Mini Sablés

        Sablés gehören zu den einfacheren Weihnachtsguetzli, sie sind schnell und unkompliziert gemacht. Wobei die mürben Guetzli nicht die typischen Weihnachtsguetzli sind, denn sie erfreuen uns das ganze Jahr hindurch zum Kaffee oder einfach mal so zwischendurch. Sablés sind wunderbar wandelbar und lassen sich in allerlei Formen bringen. Wer mag, fügt dem Teig Schokolade, getrocknete Früchte oder auch Nüsse bei. Ganz fein sind die Sablés auch als Marmorguetzli. Für die Minis habe ich mich für die klassische Variante entschieden. Auch wenn sie natürlich etwas mehr Zeit brauchen, ist die Zubereitung doch einfach und unkompliziert. Trotzdem sehen die kleinen Guetzli zum Anbeissen aus.

        Mini Sablés
        Mini Sablés

        Minis

        Dieses Jahr habe ich die Minis neu für mich entdeckt. Angefangen hat alles mit den Mini Pancakes, den Pancakes Cereals. Kleine Guetzli mag ich hingegen schon länger. Sie sind süss anzusehen und man darf auch mal zwei, drei davon ohne schlechtes Gewissen naschen. Die kleinen Guetzli haben aber einen kleinen Nachteil, es braucht je nach der Sorte viel länger, um sie zuzubereiten. Darum habe ich mir Varianten wie die gespritzten Anisguetzli und die Mini Sablés ausgesucht, welche ganz einfach in der Zubereitung sind und der Aufwand sich so in Grenzen hält.

        Mini Sablés
        Mini Sablés

        Rezept für Mini Sablés

        Für die Sablés die Butter zusammen mit dem Zucker gut rühren. Zucker, Vanillezucker und Salz dazugeben und weiter rühren, bis die Masse hell ist. Das Mehl dazu geben und von Hand zu einem Teig zusammenfügen. Den Teig zu Rollen mit 1.5 cm Durchmesser formen und diese in den Nonpareilles rollen. Wer die Zuckerstreusel nicht mag, kann sie auch gut durch Nüsse, wie zum Beispiel gehackte Pistazien ersetzen. Die Rollen eingepackt für ca. 2 Stunden im Kühlschrank fest werden lassen. Oder für 30 Minuten tiefkühlen. Die Rollen in ca. 5 min dicke Scheiben schneiden und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Im auf 180 Grad vorgeheizten Backofen für 8 bis 10 Minuten backen. Die Sablés auf einen Kuchengitter auskühlen lassen.

        Mini Sablés

        Rezept für Mini Sablés

        Die Mini Sablés sind ein beliebtes und einfaches Weihnachtsguetzli

        Zutaten

        • 85 g Butter Raumtemperatur
        • 40 g Zucker
        • 1/2 TL Vanillezucker
        • 125 g Mehl
        • 1 Prise Salz
        • Nonpareilles nach Belieben

        Anleitungen

        • Die Butter zusammen mit dem Zucker gut rühren. Zucker, Vanillezucker und Salz dazugeben und weiter rühren, bis die Masse hell ist.
        • Das Mehl dazu geben und von Hand zu einem Teig zusammenfügen.
        • Den Teig zu Rollen mit 1.5 cm Durchmesser formen und diese in den Nonpareilles rollen. Die Rollen eingepackt für ca. 2 Stunden im Kühlschrank fest werden lassen. Oder für 30 Minuten tiefkühlen.
        • Die Rollen in ca. 5 min dicke Scheiben schneiden und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Im auf 180 Grad vorgeheizten Backofen für 8 bis 10 Minuten backen.
        • Die Sablés auf einen Kuchengitter auskühlen lassen.

        En Guete!

          Weiter feine Rezepte für Gueztli findest du hier: Guetzli

          Mini Sablés
          Mini Sablés

          Anisguetzli ganz einfach

          Chräbeli, Anisguetzli, Anisbrötli, das feine Gebäck mit Anissamen hat eine lange Tradition bei uns. Sie werden in den meisten Fällen mit der Hilfe von Models in Form gebracht und bedruckt oder aber von Hand zu Chräbeli geformt. Bei uns sind vor allem die Chräbeli bekannt, kommen sie doch fast aus der Nachbarschaft. Chräbeli werden in der ganzen Deutschschweiz in der Weihnachtszeit gebacken und verkauft. In Baden, wo sie ursprünglich herkommen, können wir sogar das ganze Jahr hindurch kaufen.

          Anisgueztli
          Anisgueztli

          Selbstgemachte Anisguetzli

          Besser als gekauft schmecken sie natürlich selbst gemacht. Die Guetzli sind einfach in der Zubereitung, brauchen aber Geduld, bis sie getrocknet sind. Denn nur durch das Trocknen von min. 6 Stunden oder noch besser über Nacht, bilden sie beim Backen die charakteristischen Füsschen. Eins haben alle Formen aber gemeinsam. Sie sind steinhart und sollten im Mund wie ein Zältli gelutscht werden. Die Chräbeli brechen wir dafür in Stücke. Die kleinen gespritzten Anisgueztli sind da viel praktischer, denn sie passen gleich so in den Mund.

          Über Nacht trocknen lassen

          Die gespritzten Anisguetzli (Anisplätzchen) müssen genau so lange trocknen. Durch das, dass der Teig etwas weniger Mehl enthält, lässt er sich aber wunderbar auf das Blech zu kleinen „Dots“ spritzen. Lange konnte ich den Anisguetzli, Chräbeli und Co. nicht viel abgewinnen. Die kleinen Anisguetzli aber schmecken mir viel besser.

          Anisguetzli

          Rezept für gespritzte Anisguetzli

          Für die Anisguetzli Eier, Salz und Puderzucker so lange schaumig schlagen bis die Masse heller und schön luftig ist. Die Anissamen darunter mischen. Das Mehl mit einem Gumischaber unter die Masse heben. Den Teig in einen Spritzbeutel mit runder Lochtülle (ca. 1 cm) füllen. Zwei Backbleche dünn mit Butter beschmieren und Rondellen darauf spritzen. Für mind. 6 Stunden oder über Nacht trocknen lassen. Ein Blech nach dem anderen im auf 140 Grad vorgeheizten Backofen für ca. 20 Minuten backen. Auf einem Gitter auskühlen lassen.

          Anisguetzli
          Anisguetzli
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          Rezept für gepritzte Anisguetzli (Plätzchen mit Anis)

          Die kleinen gespritzten Anisgueztli (Plätzchen) schmecken lecker und sind sehr einfach in der Zubereitung.

          Equipment

          • 2 Backbleche, dünn mit Butter bestrichen

          Zutaten

          • 2 Eier
          • 170 g Puderzucker
          • 10 g Anissamen
          • 1 Prise Salz
          • 170 g Mehl

          Anleitungen

          • Eier, Salz und Puderzucker so lange schaumig schlagen bis die Masse heller und schön luftig ist. Die Anissamen darunter mischen.
          • Das Mehl mit einem Gumischaber unter die Masse heben.
          • Den Teig in einen Spritzbeutel mit runder Lochtülle (ca. 1 cm) füllen.
          • Zwei Backbleche dünn mit Butter beschmieren und kleine Rondellen darauf spritzen. Für mind. 6 Stunden oder über Nacht trocknen lassen.
          • Ein Blech nach dem anderen im auf 140 Grad vorgeheizten Backofen für ca. 20 Minuten backen. Auf einem Gitter auskühlen lassen.

          En Guete!

            Notizen

            Die Anisguetzli beim Backen beobachten. Sie sollten hart werden, aber dabei hell bleiben.

            Anisgueztli