Hefegugelhupf mit Zimtmarmorierung – Rezept

Für den letzten Bread Baking Day (#86) hat Zorra vom Kochtopf aufgerufen einen Hefegugelhupf zu backen. Obwohl ich erst ein oder zwei Mal einen Hefegugelhupf gebacken habe, wollte ich natürlich die Herausforderung annehmen und habe mich an einen Gugelhupf mit Hefe gewagt. Ich liebe Hefeteig und arbeite unglaublich gerne damit, wenn auch normalerweise eher für Brot, Brötchen und Co.

Hefegugelhupf mit Zimtmarmorierung
Hefegugelhopf mit Zimtmarmorierung

 

Rezept für Hefegugelhupf

500g Mehl
1 TL Salz
75g Zucker
125g weiche Butter in Stücken
300 bis 325 ml lauwarme Milch
20g frische Hefe
2 Eier
Zucker
Zimt
Mehl, Zucker, Salz und Butter in eine Schüssel geben und die Hefe in die Schüssel „kümmeln“. Die Milch und die Eier zugeben und alles zu einem geschmeidigen Teig kneten. Den Teig in eine Schüssel geben und bei Raumtemperatur aufs Doppelte aufgehen lassen, je nach Zimmertemperatur dauert das ca. 2 Stunden. Den Teig zu einem grossen Rechteck auswallen. Je grösser das Rechteck ist, umso mehr Zimtmarmorierung gibt es. Den Teig nach Gusto mit Zimt und Zucker bestreuen. Eine Gugelhupfform ausbuttern und mit Mehl bestäuben. Den Teig aufrollen, die Enden verschliessen und den Teig in die vorbereitete Form legen. Zugedeckt nochmals 30 Minuten gehen lassen. Den Backofen auf 180 Grad aufheizen und den Gugeholpf darin ca. 45 Minuten lang backen. Die Form aus dem Ofen nehmen und 10 Minuten abkühlen lassen. Den Gugelhupf aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Der Gugelhupf schmeckt am besten frisch.

 

Hefegugelhupf mit Zimtmarmorierung
Hefegugelhupf mit Zimtmarmorierung

En Guete!

Hefegugelhupf mit Zimtmarmorierung
Hefegugelhupf mit Zimtmarmorierung

Buchdonnerstag – mit Rezept für Marmorcake

Heute habe ich für euch eine Besprechung von einem Buch, welches vor über 40 Jahren auf den Markt gekommen ist, lang vergriffen war und im letzten Jahr ohne Veränderungen neu gedruckt wurde. Es handelt sich dabei um das Betty Bossi Backbuch, welches 1973 zum ersten Mal auf den Markt kam.

Viele Rezepte aus dem Buch habe ich schon als Kind nachgebacken und kann sagen, dass alle Rezepte immer gut gelungen sind. Trotzdem habe ich mich nochmals dran gemacht und ein Rezept ausprobiert und mich dabei für den Marmorcake entschieden. Marmorcake geht irgendwie immer. Er ist einfach und schnell gemacht und fast jeder mag ihn.

 

Marmorcake
Marmorcake

 

 

Rezept für Marmorcake

Eine Cakeform ausbuttern und bemehlen
Den Backofen auf 180 Grad vorheizen
200g weiche Butter
300g Zucker
5 Eier
200 ml Milch
400g Mehl
3 TL Backpulver
1 Prise Salz
1/2 Packchen Vanillezucker
100g dunkle Schokolade
Die weiche Butter zusammen mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig rühren. Die Eier nach und nach unter die Masse rühren. Das Backpulver mit dem Mehl vermischen. Zusammen mit der Milch unter den Teig mischen. Die Schokolade hacken und über dem Wasserbad schmelzen. Ein wenig abkühlen lassen und unter die Hälfte des Teiges mischen. Die beiden Teighälften löffelweise in die Form geben und mit der Gabel einmal spiralförmig durchziehen. Den Cake im vorgeheizten ca. 60 Minuten backen. Stäbchentest machen. Den Cake 10 Minuten in der Form abkühlen lassen und dann aus der Form lösen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

En Guete!

Marmorcake
Marmorcake

Das Rezept für diesen Marmorcake kommt aus dem Betty Bossi Backbuch.

Betty Bossi Backbuch

Das erste Backbuch von Betty Bossi war lange vergriffen. Im letzten Herbst wurde das Buch unverändert nachgedruckt und ist inzwischen schon wieder ausverkauft. (Stand Januar 2017)

 

Betty Bossi Backbuch
Betty Bossi Backbuch

Das Betty Bossi Backbuch kam 1973 auf den Markt. Bekannt sind die Klassiker aus dem Buch wie der Klosterkuchen, die leichte Quarktorte, die Zürcher Pfarrhaustorte, die Biskuitroulade mit Äpfeln, und einige mehr. Der vermutlich bekannteste Kuchen aus diesem Backbuch ist wohl der getränkte Zitronencake. Auch pikantes Gebäck wie die Party-Fleischpastete, die Landfrauenwähe und der amerikanische Schinkenkuchen sind in dem altbewährten Buch zu finden.

Obwohl die Rezepttexte sich von den heutigen Standards unterscheiden, wurde am Betty Bossi Backbuch nichts verändert und ich denke, dies macht einen Teil des Charmes aus, die zu dem erneuten Hype um das Buch gesorgt haben. Die 105 Rezepte sind nach wie vor sehr beliebt.

Rezept für Marmorcake
Marmorcake

Mein Fazit

Bereits meine Mutter hat aus dem Betty Bossi Backbuch gebacken und so sind mit vielen der Rezepte auch ganz schöne Erinnerungen verbunden. Wir haben noch immer die original Ausgabe hier, sie hat allerdings in den bald 44 Jahren Einsatz doch sehr gelitten. Viele der Rezepte kann ich inzwischen auswendig backen und es ist dabei immer wieder eine Freude, dass die Rezepte so gut funktionieren. Einige der Rezepte mögen vielleicht für die heutige Zeit eher süss erscheinen, sie schmecken aber so auch total gut…. Der Rezeptetext ist etwas weniger ausführlich geschrieben, als in den neuen Betty Bossi Büchern und erfordert dadurch ein gewisses Mass an Grundwissen fürs Backen.

Hier kannst du einen Blick in das Buch werfen: Betty Bossi Backbuch

Rezept für saftigen Bananencake ohne Nüsse

Bananen bleiben irgendwie immer übrig und wenn es nicht so ist, vergesse ich ab und zu extra ein paar! Denn mit sehr reifen Bananen lässt es sich wunderbar backen. Also reife Bananen nicht wegschmeissen!

 

Saftiger Bananencake ohne Nüsse
Saftiger Bananencake ohne Nüsse

 

Rezept für Bananencake ohne Nüsse

 

Für eine Cake-Form von ca. 25 cm Länge

Form ausbuttern und bemehlen, den Backofen auf 180 Grad vorheizen

200g feiner Rohzucker
125g weiche Butter oder Margarine
2 Eier
1 Prise Salz
2 grosse sehr reife Bananen
160g Schokolade in Stücken (dunkel oder hell wie ihr mögt)
180g Ruchmehl (oder auch Weissmehl)

  1 TL Backpulver

Butter mit dem Zucker weich rühren und eine Prise Salz zugeben. Ein Ei nach dem anderen zugeben und auf hoher Stufe rühren bis die Masse heller ist. Die Bananen mit einer Gabel zerdrücken und zusammen mit der Schokolade in die Masse rühren. Mehl und Backpulver mischen und mit einem Spachtel unter die Masse heben. In die vorbereitete Form geben und ca. 40 Minuten backen (Stäbchenprobe machen). Den Cake 10 Minuten in der Form auskühlen lassen, herauslösen und auf einem Gitter auskühlen lassen.

En Guete!

 

Saftiger Bananencake ohne Nüsse mit viel Schokolade
Saftiger Bananencake ohne Nüsse mit viel Schokolade
Bananencake ohne Nüsse mit viel Schokolade
Bananencake ohne Nüsse mit viel Schokolade

 

Schokoladenkuchen ohne Mehl

Dieser Kuchen ist schon fast gesund!

Jedenfalls ist dieser Schokoladenkuchen sicherlich sehr gut fürs Gemüt. Und da er mit Rohzucker, ohne Mehl und mit Rohkakao gebacken ist, bestimmt ein bisschen gesünder als die meisten anderen Schokoladenkuchen…

 

Rezept für Schokoladendkuchen ohne Mehl
Rezept für Schokoladendkuchen ohne Mehl

Rezept für Schokoladenkuchen ohne Mehl

Bei einer Springform mit ca. 22cm den Boden mit Backpapier auslegen und den Rand einfetten.
Den Ofen auf 160 Grad vorheizen
200g Butter
75g Rohkakaopulver (wer keines findet kann auch guten Kakao ohne Zucker verwenden)
6 Eier
220g Rohrohrzucker
120g gemahlene Mandeln
Puderzucker oder Rohkakao zum Bestreuen.
Die Butter zusammen mit dem Rohkakao in einem Topf bei sehr niedriger Temperatur schmelzen lassen. Die Eier zusammen mit dem Zucker mit dem Handmixer schaumig rühren. Die Butter-Kakaomischung und die gemahlenen Mandeln vorsichtig unterheben. Den Teig in die vorbereitete Form füllen und für ca. 40 Minuten backen. Er sollte gerade so durch sein. Den Kuchen in der Form auskühlen lassen. Mit Puderzucker oder Kakao bestreuen und geniessen.
Sehr köstlich ist er auch lauwarm mit einer Kugel Vanilleeis!
Rezept für Schokoladendkuchen ohne Mehl
Rezept für Schokoladendkuchen ohne Mehl

 

En Guete!

Inspirationsquelle: „Life in balance“ von Donna Hay.

Schokoladenkuchen ohne Mehl
Schokoladenkuchen ohne Mehl

 

Klassiker aus der Backstube – Tirolercake

Mit viel Schokolade und Nüssen

Tirolercake

Der Tirolercake gehört zu den Klassikern in meiner „Backstube“. Ich backe ihn schon seit Jahren nach diesem Rezept, laut meiner Familie allerdings viel zu wenig…. Das Rezept ist ein kleines bisschen aufwendiger als andere Cakerezepte im Blog, allerdings bezieht sich das nur darauf, dass die Eier getrennt und der Eisschnee aufgeschlagen werden muss. Ansonsten ist auch dieses Rezept total easy. Viel Spass beim Nachbacken!

Tirolercake

 

Rezept für Tirolercake

 

Für eine Cakeform von ca. 30 cm
Backofen auf 180 Grad  vorheizen
Form ausbuttern und bemehlen
130g weiche Butter
150g Zucker
1 Prise Salz
4 Eier
200g gemahlene Haselnüsse
60g gehackte Haselnüsse
160g Schokolade in Würfeln
100 ml Halbrahm
130g Mehl
1 TL Backpulver
Puderzucker
Die Butter in einer Schüssel mit dem Handrührgerät gut aufschlagen. Zucker und Salz unterrühren. Die Eier trennen und 4 Eigelb zur Butter-Zucker-Masse geben und weiterrühren bis die Masse hell ist. Die Haselnüsse, Schokolade und den Rahm unter den Teig mischen. Die 4 Eiweisse zusammen mit einer Prise Salz steif schlagen. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und lagenweise mit dem Eischnee auf die vorbereitete Masse geben. Alles sorgfältig mit einem Teigschaber unterziehen und in die zuvor vorbereitete Form füllen.
Den Cake für ca. 60 Minuten im vorgeheizten Backofen backen. Stäbchenprobe machen, falls kein Teig mehr am Stäbchen klebt den Kuchen herausnehmen.
Den fertig gebackenen Cake für ca. 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, vorsichtig aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
Nach Belieben mit Puderzucker bestreuen.
En Guete!

 

Tirolercake

 

Gugelhupf mit Cheesecake-Füllung – Rezept

Zwei süsse Klassiker in einem verreint

Zu diesem Rezept wurde ich von der Küchenchaotin verführt. In ihrem Buch „Mias kleine Köstlichkeiten“ gibt es noch viel mehr solche Versuchungen. Die Kruste des Kuchens finde ich extrem lecker und auch optisch sind die Gugelhupfe ein wirklicher Hingucker. So eine Kombination kannte ich vorher nicht. Mir schmeckt die ziemlich süsse Kombiantion sehr gut, auch wenn meine Familie nicht der gleichen Meinung war…

Gugelhupf mit Cheesecake-Füllung
Gugelhupf mit Cheesecake-Füllung
Meine Jungs waren nicht ganz so begeistert von der Kombination Gugelhupf und Cheesecake wie ich. Der Uder Konsistenzen war zu ungewohnt für sie. Der klassische  Marmorkuchen  bleibt bei ihnen wohl noch länger der allerliebste Kuchen…
Wer die Gugelhupfe auch ausprobieren möchte findet nachfolgend das Rezept dazu. Weil kleine Gugelhupfformen in meiner Formensammlung (noch) fehlen, habe ich den Gugelhupf in einer „normalen“ Gugelhupfform gebacken (dabei ändert sich die Backzeit auf ca. 50 Minuten). Wer mich kennt weiss, dass ich es auch nicht lassen konnte das Rezept ein wenig abzuändern – diese Mal aber wirklich nur ein ganz kleines bisschen….

Rezept für Gugelhupfe mit Schokoladen-Cheesecake-Füllung

4 Gugelhupfformen mit ca. 10cm Durchmesser, mit Butter ausgestrichen und bemehlt.
Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen.
225g Butter
275g Zucker
1 TL Vanillepaste oder 1 Vanillestange ausgekratzt
2 Eier
250g Mehl
10g Backpulver
1/8 TL Salz
200g Frischkäse
2 EL Mehl
3 EL Zucker
1 Ei
1 Prise Salz
1 EL Kakaopulver
Puderzucker
Butter und Zucker zusammen schaumig schlagen. Vanillepaste und Eier zugeben und schaumig schlagen. Mehl, Backpulver und Salz mischen und unter die Masse rühren. Frischkäse, Mehl, Zucker, Ei, Salz und Kakaopulver vermischen und in einen Spritzsack füllen. Die Hälfte des Kuchenteiges auf die 4 Gugelhupfformen verteilen. Mit dem Spritzsack vorsichtig die Cheesecakefüllung auf den Kuchenteig verteilen. Die Masse mit dem restlichen Kuchenteig überdecken. Die Formen in den vorgeheizten Backofen stellen und für ca. 30 Minuten backen. Stäbchenprobe machen, wenn kein Teig am Holzstäbchen kleben bleibt sind die Gugelhupfe fertig. Die Gugelhupfe für 10 min abkühlen lassen und dann aus den Formen lösen. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.
Gugelhupf
Gugelhupf
En Guete!
Inspirationsquelle: „Mias süsse Kleinigkeiten“ von Mirja Hoechst aus dem Thorbecke Verlag