Cheese and Meat Board – Plättli

Plättli oder Cheese and Meat Board haben bei uns eine grosse Tradition. Ob zum Apéro, Znüni, Lunch oder sogar zum Abendessen, Plättli gehören bei uns einfach mit dazu. Auch unterwegs können wir an vielen Orten feine Plättli oder Platten, meist mit geräuchertem Fleisch und Käse geniessen.

Die feinen Platten mit allerlei „Aufschnitt“ und frischem Käse sind bei jeder Einladung ein Hingucker. Ich richte sie aber auch gerne nur für uns selbst schön her und lasse dabei meiner Kreativität gerne freien Lauf.

Meat and Cheese Board

Anleitung für Meat and Cheese Board

Ich verwende für die Boards und Plättli meist Holzplatten in verschiedenen Grössen. Damit das Board üppig aussieht, sollte das Holz nicht zu gross sein.

Als erstes stelle ich Schälchen auf die Platte. Z. B. gefüllt mit Gürkli oder Chutney. Als Nächstes verteile ich den Käse auf dem Brett. Das können sowohl grössere Käsestücke sein oder auch mundgerechte Stücke.

Danach lege ich den Aufschnitt auf das Brett und schaue dabei, dass nicht mehr zu viel Fläche offen ist. Die Lücken fülle ich mit Nüssen, Brot, Kräcker und Ähnlichem auf.

Meat and Cheese Board

Meat and Cheese Board Anleitung

Anrichten eines Cheese and Meat Borads. Plättli für jede Gelegenheit.

Zutaten

  • verschiedene Käsesorten
  • Aufschnitt z.B. Bündnerfleisch, Salami, etc.
  • Nüsse
  • Chuntney, Essigurken, etc. nach Geschmack
  • Brot, Kräcker etc.

Anleitungen

  • Ich verwende für die Boards und Plättli meist Holzplatten in verschiedenen Grössen. Damit das Board üppig aussieht, sollte das Holz nicht zu gross sein.
  • Als erstes stelle ich Schälchen auf die Platte. Z. B. gefüllt mit Gürkli oder Chutney.
  • Als Nächstes verteile ich den Käse auf dem Brett. Das können sowohl grössere Käsestücke sein oder auch mundgerechte Stücke.
  • Danach lege ich den Aufschnitt auf das Brett und schaue dabei, dass nicht mehr zu viel Fläche offen ist.
  • Die Lücken fülle ich mit Nüssen, Brot, Kräcker und Ähnlichem auf.

En Guete!

    Käsebox von Cheezy

    In der Vorweihnachtszeit durfte ich die Käsebox von Cheezy testen und habe dabei gleich die Gelegenheit genutzt und die leckeren Käsesorten in mein Cheese and Meat Board eingearbeitet. Cheezy ist ein Lieferservice für leckeren Schweizer Käse und kommt direkt aus der Käserei zu uns. Auf Cheezy.ch kannst du die Art und Grosse der Box, wie auch die Regelmässigkeit der Lieferung auswählen.

    Die Zustellung per Post hat wunderbar funktioniert, der Käse war super verpackt und bei der Zustellung immer noch gut gekühlt. Es war sehr interessant neue Käsesorten auszuprobieren, besonders jene welche ich sonst vermutlich nicht gekauft hätte.

    Cheezy Käsebox

    Chäs-Hörnli mit Brösmeli – Schweizer Rezept

    #swissfooddiscovery hat Pause gemacht, aber jetzt wo die Schule wieder begonnen hat und wir alle in den fast normalen Alltag gestartet sind, ist es Zeit für neue Traditionsrezepte aus der Schweiz. Viele der einfachen Gerichte werden von Generation zu Generation weiter gegeben. Dabei verändern sie sich immer wieder und werden den Bedürfnissen der Generation angepasst. Viele der „alten“ Gerichte sind eher schwer und auf einen Alltag mit körperlicher Arbeit ausgelegt. Die meisten Gerichte lassen sich aber gut anpassen und mit gesunden und leichten Beilagen ergänzen.

    Die überlieferten Rezepte sind teilweise so einfach, dass es dafür kein Rezept oder Anleitung brauchen würde. Ich bin allerdings der Meinung, dass auch die ganz einfachen, aber traditionellen Gerichte, wie zum Beispiel die Chäs-Hörnli, einen Platz in unserer Liste der Schweizer Rezepte verdient haben.

    Chäs-Hörnli mit Brösmeli

    Die einfachen Speisen sind es dann auch, welche die Grundlage für unsere unkomplizierte Alltagsküche bilden. Sie sind schnell gemacht und lassen sich schon fast nebenbei zubereiten. In meiner Menüplanung versuche ich neben den bekannten Alltagsgerichten, aber auch immer wieder neue Speisen auszuprobieren. Dabei probiere ich immer wieder auch Rezepte aus der ganzen Schweiz aus. Ideen, Tipps und Tricks zur Menüplanung findest du hier: Menüplanung

    Rezept für Chäs-Hörnli mit Brösmeli

    Für das einfache, währschafte Gericht braucht es nur sehr wenige Zutaten. Es lässt sich je nach Geschmack ganz einfach variieren, in dem wir einfach die Käsesorte ändern. Wunderbar schmeckt das Gericht übrigens auch mit einem würzigen Alpkäse. Brösmeli, das ist in Butter geröstetes Paniermehl, gehört für mich immer dazu. Wer mag, serviert das Gericht mit einem feinen gemischten Salat oder einem selbst gemachten Apfelmus.

    Chäs-Hönrli mit Brösmeli

    Schweizer Rezept für Chäs-Hönrli mit Brösmeli

    Ein einfaches, währschaftes Gericht mit Schweizer Käse. Zu den Teigwaren, welche mit Käse vermischt werden. gehören Brösmeli unbedingt dazu. (Brösmeli ist in Butter geröstetes Paniermehl)

    Zutaten

    • 350 g Hörnli (Teigwaren)
    • 150 g Apenzeller-Käse geraffelt

    Brösmeli

    • 4 EL Paniermehl
    • 40 g Butter

    Anleitungen

    • Die Hörnli im gesalzenen Wasser kochen. Abgiessen und lagenweise mit den geraffelten Käse anrichten.
    • Die Butter in einer Pfanne zum Schmelzen bringen und die Brösmeli (Paniermehl) goldbraun rösten. Die Brösmeli über die angerichteten Hörnli geben.

    En Guete!

      Im Blog findest du viele weiter feine Schweizer Rezepte zum Ausprobieren, wie z.B. das währschafte Gehacktes mit Hörnli und Apfelmus, bündnerische Maluns oder eine einfach Chäsröschti.

      Möchtest du dir das Rezept für später merken? Anschliessend findest du einen vorbereiteten Pin:

      Gougère – Schweizer Rezept

      Swiss Food Discovery

      Heute habe ich für euch, im Rahmen von Swiss Food Discovery, ein feines Rezept aus dem Jura zubereitet. Das köstliche Gebäck schmeckt besonders gut zum Apéro, zum Beispiel zusammen mit einem Glas Weisswein. Ich geniesse sie allerdings am liebsten mit einem grossen Salat zum Mittagessen.

      Für das Swiss Food Discovery Projekt kochen wir Schweizer Rezepte nach, um sie bekannter zu machen. Mehr dazu findest du hier: Swiss Food Discovery.

      Gougère - Schweizer Rezept
      Gougère – Schweizer Rezept

      Rezept für Gougère

      Die Gougère werden aus einem Brandteig zubereitet, welchem Käse aus dem Jura beigefügt wird. Brandteig ist etwas aufwendiger in der Herstellung, aber gar nicht so schwierig, wie man sich das vorstellt. Dazu wird Wasser mit Salz, Butter und etwas Cayennepfeffer aufgekocht. Danach wird das Mehl in einem Zug dazugegeben und weiter gerührt bis sich ein Teigklos bildet und dieser sich vom Pfannenboden löst. Die Pfanne wird dann vom Herd gezogen und das Ei wird portionenweise dazu gegeben, bis ein weicher, aber nicht flüssiger Teig entsteht. Zum fertigen Brandteig wird dann der Käse gemischt. Die Gougère habe ich mithilfe von zwei Esslöffeln zu Nocken oder Bällchen geformt und auf ein mit Backpapier belegtes Blech gelegt. Vor dem Backen werden sie noch mit etwas Käse bestreut.

      Gougère - Schweizer Rezept
      Gougère – Schweizer Rezept

      Schweizer Rezept für Gougère

      Gougère schmecken wunderbar zum Apéro. Zusammen mit einem Salat sind sie auch ein feines, leichtes Mittagessen. Das feine Gebäck wird aus Brandteig zubereitet.

      Zutaten

      • 200 ml Wasser
      • 50 g Butter
      • 1/2 TL Salz
      • 2 Prisen Cayennepfeffer
      • 120 g Weissmehl
      • 2 Eier
      • 80 g Bergkäse aus dem Jura

      Anleitungen

      Brühteig

      • Wasser, Salz, Butter und Cayennepfeffer in einer Pfanne aufkochen lassen.
      • Das Mehl dazugeben und mit einer Kelle ca. 2 Minuten verrühren. Dabei sollte sich ein Teigklos bilden, der sich vom Pfannenboden löst. Die Pfanne vom Herd nehmen.
      • Die Eier verquirlen und portionenweise unter den Teig rühren. Der Teig soll weich, aber nicht flüssig sein. Das restliche Ei beiseite stellen.

      Formen und Backen

      • Den Backofen auf 180 Grad vorheizen
      • 2 EL vom Käse beiseite legen. Den Rest unter den Teig mischen.
      • Mit zwei Esslöffeln Nocken (ca. 10 Stück) aus dem Teig formen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
      • Die Gougère mit dem restlichen Ei bestreichen und mit dem Käse bestreuen.
      • Für ca. 40 Minuten backen, dabei den Ofen nicht öffnen. Nach 40 Minuten den Ofen ausschalten und mit einer eingeklemmten Holzkelle einen Spalt offenlassen. Für 15 Minuten so trocknen lassen, danach noch warm servieren.
      Gougère - Schweizer Rezept
      Gougère

      Rezept Inspiration von Betty Bossi Buch Schweizer Küche.

      Möchtes du das Rezept für später speichern? Ich habe für dich einen Pin vorbereitet.

      Gougère
      Gougère
      Selbstgemachter Appenzeller Käsewähe

      Rezept für Appenzeller Käsefladen

      Schweizer Rezept – Swiss Food Discovery

      Recipe „Appenzeller Käsefladen“ in English below

      Regionale Bezeichnung der Schweizer Wähe

      Wääje, Chueche, Flade, Tünne und Turte – je nach Kanton wird Wähe anders genannt. So war es bei uns zu Hause noch Gang und Gäbe, dass am Freitag eine „Wääje“ auf dem Tisch stand. Früher war die Wähe eine Fastenspeise und wurde meist Freitags, weil damals an diesem Tag kein Fleisch gegessen werden durfte, aufgetischt. Die Tradition, des „Wähen-Freitags“ besteht bei uns in der Region immer noch und so gibt es immer noch viele Bäckereien, die Freitags Wähen im Angebot haben.

      Ursprung Appenzeller Käsefladen

      Vermutlich sind die Fladen früher aus Brotresten entstanden, die nach dem Backtag noch übrig geblieben sind. Diese wurden ausgewallt und mit dem belegt, was noch im Haushalt vorhanden war, wie z.B. Früchte oder Gemüse. Heute werden sie meist mit einem Mürbteig, bzw. Kuchenteig zubereitet.

      Rezept für Appenzeller Käsefladen

      Auch der Appenzeller Käsefladen wird mit einem Brotteig zubereitet. Dieser wird mit Zwiebeln und Appenzellerkäse belegt und mit einem Guss aus Milch, Rahm und Ei übergossen. Gewürzt wird er mit einer Prise Anis. Da bei uns Zwiebeln auf der Wähe oder Pizza, und auch auf dem Flammkuchen, nicht gegessen werde, habe ich diese weggelassen. Es wäre schliesslich schade um die guten Zutaten gewesen, wenn der Appenzeller Käsefladen verschmäht worden wäre. Zusammen mit einem frischen Salat ist er eine tolle Mahlzeit.

      Selbstgemachter Appenzeller Käsewähe
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      Rezept für Appenzeller Käsefladen

      Der Appenzeller Käsefladen ist zusammen mit einem frischen Salat eine deftige, gut sättigende Mahlzeit
      Vorbereitungszeit2 Stdn.
      Zubereitungszeit15 Min.
      Backzeit50 Min.
      Arbeitszeit3 Stdn. 5 Min.
      Gericht: Hauptgericht
      Land & Region: Schweiz
      Keyword: Käse, Wähe
      Portionen: 4 Personen
      Kalorien: 695kcal
      Autor: Tamara

      Equipment

      • rundes Wähenblech, 26 bis 28 cm Durchmesser

      Zutaten

      Für den Brotteig

      • 8 g Hefe
      • ½ TL Zucker
      • 300 g Weissmehl
      • 1 TL Salz
      • 200 ml Wasser

      Für den Belag

      • 1 Zwiebel
      • 200 g Appenzeller Käse am Stück

      Für den Guss

      • 3 EL Weissmehl
      • 100 ml Milch
      • 250 ml Vollrahm
      • 2 Eier
      • Salz
      • 1 Prise gemahlenen Anis

      Anleitungen

      Brotteig

      • Mehl mit dem Salz und der Hefe in einer Schüssel mischen. Wasser zufügen und alles zu einem festen Teig kneten. Dafür den Teig für ca. 5 Minuten mit der Haushaltsmaschine kneten. Den Teig an einem warmen Ort, zugedeckt ums Doppelte aufgehen lassen.
      • Den Boden des Bleches mit Backpapier belegen oder gut einfetten. Den Teig auf etwas Mehl rund auswallen und danach auf das vorbereitete Blech legen, Den Teigboden mit einer Gabel einstechen.
        Brotteig für Appenzeller Käsefladen
      • Den Backofen auf 200 °C Unter- und Oberhitze vorheizen

      Belag

      • Falls Zwiebeln verwendet werden, diese schälen und in feine Streifen schneiden. Den Appenzeller Käse grob reiben.
        Käsefladen mit Appenzeller Käse

      Guss

      • Für den Guss das Mehl mit der Milch glatt rühren. Rahm und Eier zufügen, würzen und alles gut verrühren.
      • Die Zwiebeln und den Käse auf den Teigboden verteilen und anschliessend den Guss darüber giessen.
        Appenzeller Käsefladen ungebacken

      Backen

      • Das Blech mit den Fladen in den Backofen schieben und für ca. 40 bis 50 Minuten backen. Den Käsefladen warm servieren.

      Swiss Food Discovery

      Erst kürzlich bin ich einer kleinen Gruppe beigtretten, welche es sich zum Ziel gemacht hat, Schweizer Gerichte aus der Vergessenheit zu befreien und bekannt zu machen. Jeden Donnerstag veröffentlichen zwei Teammitglieder ein Schweizer Rezept auf Instagram und in ihren Blogs. Dabei ist bereits eine ansehnliche Rezeptesammlung entstanden.

      Englische Übersetzung

      Weiterlesen
      Herbstlicher Flamkuchen mit Birnen und Raclettekäse

      Herbstlicher Flammkuchen mit Birnen und Raclettekäse

      Bei der aktuellen Rettung von „Wir retten, was zu retten ist“ hat die Mehrheit der Retter für „herbstliche Flammkuchen“ gestimmt. Für mich ist Flammkuchen ein schwieriges Thema, darum war diese Rettung mit dem Rezept für Flammkuchen mit Birnen und Raclettekäse eine Herausforderung für mich. Wir haben im Elsass bereits 2, 3 Mal Flammkuchen ausprobiert und leider hatte es keinem von unserer Familie geschmeckt. Von daher machte es bis jetzt wenig Sinn, selbst einen zu Backen. Wer nach Rezepten für Flammkuchen sucht, wird im Netz schnell fündig. An erster Stelle stehen da natürlich die Originale mit Zwiebeln und Speck. Aber auch exotische Varianten und sogar süsse mit Schokolade sind zu finden.

      Rezept für herbstlichen Flamkuchen mit Birnen, Raclettekäse und Baumnüssen. Flamkuchen mit selbstgemachten Hefeteig.
      Herbstlicher Flamkuchen mit Birnen, Raclettekäse und Baumnüssen

      Flammkuchen aus dem Supermarkt

      Wie immer vor einer „Rettung“ habe ich Im Supermarkt bei Conveniencefood etwas genauer hingesehen und nach „Flammkuchenprodukten“ gesucht. Dabei habe ich sowohl im Kühl- wie auch im Tiefkühlregal Produkte gefunden. Neben den schon fertig belegten Exemplaren kann auch der bereits ausgewallte Teig gekauft werden. Die Auswahl ist zwar nicht ganz so gross, wie bei den fertigen Pizzas, aber dennoch besteht Grund für eine Rettung, denn wer die Verpackung dreht, findet dort auch viele Zusätze, die es nicht braucht, wenn wir den Flammkuchen selbst zubereiten.

      Herbstlicher Flamkuchen mit Birnen, Raclettekäse und Baumnüssen
      Herbstlicher Flamkuchen mit Birnen, Raclettekäse und Baumnüssen

      Rezept für Flammkuchen mit Birnen und Raclettekäse

      Gefragt war nicht nur ein normaler Flammkuchen, sondern ein „herbstlicher“. In den Herbst gehören für mich unter anderem Nüsse, Pilze allerlei Obst und auch Käse, zum Beispiel in Form von Raclette oder auch so langsam wieder als Fondue.Darum habe ich mich für einen Belag mit Birnen und Raclettekäse entschieden. Dies auch in der Hoffnung, dass die Familie so auch auf den Geschmack kommt. Für den Boden wird ein einfacher Brotteig verwendet. Er ist schnell zubereitet, braucht aber seine Zeit, bis er sich verdoppelt hat.

      Herbstlicher Flamkuchen mit Birnen und Raclettekäse
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      Rezept für herbstlichen Flammkuchen mit Birnen, Raclettekäse und Baumnüssen

      Der herbstliche Flammkuchen wird mit einem selbstgemachten Hefeteig zubereitet. Der Brotteig wird nach dem Aufgehen ausgewallt, mit Creme Fraîche bestrichen und mit Birnen, Raclettekäse, Zwiebeln und Baumnüssen belegt.
      Vorbereitungszeit2 Stdn.
      Zubereitungszeit10 Min.
      Arbeitszeit2 Stdn. 10 Min.
      Gericht: Apéro, Hauptgericht, Vorspeise
      Land & Region: Französisch
      Keyword: Baumnüsse, Birnen, Hefeteig, Herbst, Käse, Nüsse, Zwiebeln
      Portionen: 4 Personen
      Kalorien: 860kcal

      Zutaten

      Für den Flammkuchen-Brot-Teig

      • 400 g Mehl
      • 1 TL Salz
      • 8 g frische Hefe
      • 300 ml Wasser

      Für den Belag

      • 180 g Creme Fraîche
      • Salz und Pfeffer zum Würzen
      • 240 g Raclettekäse grob geraffelt
      • 1 rote Zwiebeln in feinen Scheiben
      • 2 Birnen in Spalten
      • 1 handvoll Baumnüsse grob gehackt

      Anleitungen

      Flammkuchen-Brot-Teig

      • Mehl und Salz in einer Schüssel miteinander vermischen. Die Hefe darüber „bröseln“
      • Das Wasser zugeben und den Teig kneten, bis ein geschmeidiger Teig entsteht.
      • Den Teig zugedeckt bei Raumtemperatur ums Doppelte aufgehen lassen. Dies dauert ca. 2 Stunden. Je nach Raumtemperatur kann das Aufgehen schneller oder langsamer gehen.

      Für den Belag

      • Den Backofen auf 240° Grad (Unter- und Oberhitze) aufheizen
      • Den Teig in 4 Teile schneiden. Jedes Teigstück auf etwas Mehl auswallen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. (Ich brauchte dafür 2 Bleche)
      • Die Böden mit Creme Fraîche bestreichen, mit Pfeffer und Salz würzen und mit den Birnen belegen. Den Raclettekäse und die Zwiebeln darüber geben. Das ganze mit den Baumnüssen bestreuen.
        Herbstlicher Flamkuchen mit Birnen und Raclettekäse
      • Die Böden im vorgeheizten Ofen ca. 10 Minuten backen. (Bei Unter- und Oberhitze wird ein Blech nach dem anderen gebacken.)

      Wir retten, was zu retten ist

      Wir retten, was zu retten ist

      Die Gruppe „Wir retten, was zu retten ist“ widmet sich regelmässig gemeinsam einem Lebensmittel, welches als Fertigprodukt in den Läden auftaucht. Die Rezepte aus den Rettungen, bei welchen ich bis jetzt mitgemacht habe, gibt es in gesammelter Form hier: Rezepte „Wir retten, was zu retten ist“

      Auch mit dabei bei der Rettung waren:

      Brittas Kochbuch – Tarte flambée alsacienne
      Brotwein – Flammkuchen mit Lachs und Spinat
      Madam Rote Rübe – Mallorquinischer Spinat-Flammkuchen mit Rosineni, Feta und knusprigem Vollkornboden
      lieberlecker – Flammkuchen mit Kaviar
      Pane-Bistecca – Herbstlicher Flammkuchen mit Kuerbis und Feigen
      BackeBackeKuchen – Flammkuchen mit Kürbis und Ricottacreme
      CorumBlog 2.0 – Flammkuchen mit Rentier, Speck und Quitte
      Kleines Kuliversum – Flammkuchen mit Brie und Birnen

      Und falls du dir das Rezept Pinterest merken möchtest, findest du hier einen Pin für dich:

      Rezept für Flammkuchen mit Raclettekäse, Birnen, Baumnüssen und Zwiebeln. Zubereitet mit selbstgemachtem Hefeteig.
      Käse-Knöpfli

      Käse-Knöpfli (Chäschnöpfli / Käsespätzle)

      Wir retten, was zu retten ist – Gnocchi, Spätzli und Co. – Käse Knöpfli

      Im Supermarkt finden wir bei uns die verschiedensten Chnöpfli-, Spätzli- und Gnocchiprodukte. Convenience-Food ist noch immer auf dem Vormarsch, dabei sind die meisten dieser Produkte ganz einfach zum selbst herzustellen. Chnöpfli sind da ein gutes Beispiel.

      Käse-Knöpfli
      Käse-Knöpfli

      Chnöpfli gehören zu meinen liebsten Beilagen. Chnöpfli sind aber nicht nur eine Beilage, sondern mit ein paar Zutaten auch eine vollwertige Mahlzeit. Zum Beispiel mit einer Pilzsauce oder als Gratin. Am liebsten mag ich „Chässpätzli“. Das einfache, sättigende Gericht passt eigentlich nicht so in den Sommer. In den heissen Monate bevorzugen wir eher leichtere Kost. Doch ab und zu ist es uns auch im Sommer nach einem deftigen Gericht und so haben die Chäschenöpfli trotzdem gerade gut gepasst. Allerdings gab es einen grossen, frischen Salat dazu.


      Rezept für Käseknöpfli (Käsespätzeli, Chäschnöpfli)

      300 g Weissmehl
      1 TL Salz
      75 ml Wasser
      75 ml Milch
      3 Eier

      200 g Bergkäse, gerieben

      Mehl und Salz in eine grosse Schüssel geben. In einer weiteren Schüssel, Wasser, Milch und Eier miteinander verrühren. Das Gemisch zum Mehl geben und mit einer Kelle so lange aufschlagen bis ein homogener Teig mit Blasen entsteht. Den Teig für 30 Minuten quellen lassen. Einen grossen Topf mit Salzwasser aufkochen lassen. Den Teig durch ein Knöpflisieb oder Knöpfliihobel portionenweise in die Pfanne geben.

      Die Knöpfli ziehen lassen, bis sie aufsteigen und dann mit einer Schaumkelle heraus nehmen, abtropfen lassen und in eine ofenfeste Form geben. Lagenweise mit dem Käse mischen und im auf 80 Grad vorgeheizten Ofen warmhalten, bis der Käse geschmolzen ist.

      En Guete!


      Rezept für Käse-Knöpfli
      Rezept für Käse-Knöpfli

      Die Gruppe „Wir retten, was zu retten ist“ widmet sich regelmässig gemeinsam einem Lebensmittel, welches als Fertigprodukt in den Läden auftaucht. Die Rezepte aus den Rettungen, bei welchen ich bis jetzt mitgemacht habe, gibt es in gesammelter Form hier: Rezepte „Wir retten, was zu retten ist“

      Bei dieser Rettung auch mit dabei waren:

      Brittas Kochbuch – Basilikum-Gnocchi auf Tomatensauce „Cakes, Cookies and more“ – Käse-Knöpfli Madam Rote Rübe – Brotkrumen-Puffer à la Migas al Alentejana mit Gurkensalat BrigittasKulinarium – Ricotta-Spinat-Gnocchi / Strangolapreti lieberlecker – Ricotta Gnocchi Pane-Bistecca – Ricotta-Parmesan Gnocchi BackeBackeKuchen – Kürbis-Kamut-Gnocchi in Champignonsauce CorumBlog 2.0 – Rote-Bete-Gnocchi mit Zucchini-Pesto Unser Meating – Mamas Spätzle Das Mädel vom Land – Melde-Gnocchi mit Vanille und Haselnussbutter genial lecker – Rote Bete-Reibekuchen Bonjour Alsace – Rezept

      Ofenguck – Kartoffelstock Gratin

      Kartoffelstock gehört zu meinen Lieblingsgerichten. Er passt wunderbar zum Sonntagsbraten, lässt sich aber auch gut weiterverarbeiten zu einem Shepherd’s Pie oder auch ganz unkompliziert zu einem Ofenguck. Der Ofenguck, eine Art Gratin mit Kartoffelstock, kann in einer grossen Gratinform oder auch wunderbar in Portionenformen gebacken werden.

      Ofenguck - Kartoffelstock Gratin mit Käse, Schinken und Ei
      Ofenguck

      Für den 150. Blog-Event „Huhn oder Ei“ vom Kochtopf habe ich euch bereits ein wunderbares Rezept für ein Blechgericht mit Poulet, Rohschinken und Gemüse vorgestellt und dabei versucht die Frage zu klären, ob das Ei oder das Huhn zuerst war. Beim Ofenguck kommt ganz klar das Ei zuerst. Ist es doch auch der Blickfang in diesem Kartoffelgericht.

      Ofenguck Rezept - Kartoffelstock Gratin mit Schinken und Ei
      Ofenguck – Kartoffelstock Gratin mit Schinken, Käse und Ei

      Rezept für Ofenguck (Kartoffelstock Auflauf)

      1 kg festkochende Kartoffeln
      200 ml Milch
      30 g Butter
      Pfeffer und Salz zum würzen
      100 g Schinken in Würfel geschnitten
      100 g rezenter Bergkäse in Würfel
      4 frische Eier
      Salz und Pfeffer zum Würzen
      4 Esslöffel Bergkäse gerieben

      Den Backofen auf 220° vorheizen.
      Eine ofenfeste Form mit circa 2 l Inhalt oder 4 Formen a ca. 500 ml ausfetten.

      Die Kartoffeln rüsten in Würfel schneiden und in genügend Salzwasser gar kochen. Die Kartoffeln abgiessen. Die Milch zusammen mit der Butter leicht erwärmen. Das Milch-Butter-Gemisch zu den Kartoffeln geben und die Kartoffeln stampfen oder durch ein Passe-vite treiben. Die Schinkenwürfel und die Käsewürfel unter den Kartoffelstock mischen. Eine Gratinform von circa 2 l (oder 4 einzelne Formen) ausfetten und den Kartoffelstock in die Form füllen. Mit einem Esslöffel vier Vertiefungen in den Kartoffelstock drücken. Die Eier einzeln aufschlagen und in die vier Vertiefungen geben. Die Eier mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen. Den geriebenen Bergkäse darüber streuen. Das Ganze für 15 Minuten im auf 220 Grad vorgeheizten Ofen gratinieren.


      En Guete

      Rezept für Ofenguck - Kartoffelstock Gratin mit Schinken, Käse und Ei
      Rezept für Ofenguck

      Kartoffelgratin mit Lauch

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      Da im Winter die Auswahl an Saisongemüse, welches alle von uns mögen, leider nicht so gross ist, habe ich diesen Winter versucht, uns schrittweise an weitere Gemüsesorten zu gewöhnen. Eines dieser Gemüse ist der Lauch. Falls du unsicher bist, welches Gemüse gerade bei uns Saison hat, kannst du dich in einem Saisonkalender informieren.

      Ich habe unter anderem auch versucht, den Lauch zu Salat zu verarbeiten – dies hat mir aber nicht so gut geschmeckt. Im Salat war der Lauch mir einfach zu dominant. Mehr Erfolg hatte ich damit, den Lauch, wenn auch eher in kleinen Mengen, Gerichten zuzufügen, welche wir bereits mögen. Sehr gut hat das mit den Lauch-Spaghetti geklappt und das folgende Kartoffel-Lauch-Gratin hat uns auch gut geschmeckt.

      Kartoffelgratin mit Lauch
      Kartoffel Lauch Gratin

      Rezept für Kartoffelgratin mit Lauch

      Für eine Gratinform von ca. 2 Litern Inhalt.
      Backofen auf 200 Grad vorheizen

      500 g mehligkochende Kartoffeln
      250 ml Milch
      2 TL Bouillonpulver (Gemüsebrühe)
      1 Knoblauchzehe
      800 g Lauch
      100 g Sbrinz
      200 ml Rahm (Sahne)
      Salz und Pfeffer aus der Mühle zum Abschmecken

      Die Kartoffeln rüsten bzw. schälen und in Scheiben schneiden. Die Kartoffeln zusammen mit der Milch und dem Bouillonpulver in eine Pfanne geben. Diese zugedeckt weich garen. In der Zwischenzeit den Lauch rüsten und in 0,5 cm dicke Ringe schneiden. Eine Gratinform ausbuttern. Den Backofen auf 200° vorheizen.

      Die Kartoffeln aus der Milch heben und die Hälfte der Kartoffeln, des Lauchs und des geriebenen Käses lagenweise in die Form schichten. Mit der zweiten Hälfte gleich verfahren. Dabei mit dem Käse abschliessen. Die restliche Milch mit dem Rahm (Sahne) mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Milch-Rahm-Gemisch über den Gratin giessen. Den Kartoffel-Lauch Gratin im auf 200 Grad vorgeheizten Ofen für ca 30 Minuten gratinieren.

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      Kartoffelgratin mit Lauch
      Kartoffel Lauch Gratin

      Lust auf mehr Gemüse? Weiter Rezepte findest du hier: Gemüse

      Mac and Cheese mit Kürbis

      Herbstliches Rezept mit Kürbis

      Mac and Cheese gehört bei uns mit zu den beliebtesten Alltagsgerichten. Leider ist dieses mit dem vielen Käse nicht unbedingt die gesündeste Mahlzeit. Ein grosser, frischer Salat dazu macht daraus aber dennoch eine ausgewogene Mahlzeit. Etwas gesünder wird das feine Soulfood, wenn frisches Gemüse gleich mit in den Topf wandert. So sind die „Mac and Cheese“ mit Kürbis ein wunderbar feines und schnelles One Pot Pasta Gericht.

       

      Mac and Cheese mit Kürbis

       

      Wir retten, was zu retten ist

      Im Supermarkt finden wir im Moment beim „Convenience-Food“ jede Menge Gerichte. Dies geht von frischen und tiefgefrorenen Kürbiswürfeln, über fertige Cremesuppen, bis hin zu Kürbis-Hummus. Die meisten dieser Gerichte, sind relativ einfach selbst herzustellen. Darum habe ich mir für diese Rettung die Kürbiswürfel vorgenommen und daraus eine One Pot Pasta gekocht. Natürlich habe ich dafür den Kürbis selbst geschält und gewürfelt, was ja wirklich keine Hexerei ist. Wem das Schälen zu aufwendig ist, kann dafür auch Hokkaido-Kürbis verwenden, dieser braucht nicht geschält zu werden.

       

      Mac and Cheese mit Kürbis

       

      Rezept für One Pot Mac and Cheese mit Kürbis

      350 g Teigwaren (z.B. Maccaroni oder Hörnli)
      500 g Kürbis (z.B. Butternut)
      650 ml Gemüsebouillon (z.B aus dem selbst gemachten Gemüsebouillonpulver)
      250 ml Halbrahm
      60 g Cheddar Käse, frisch gerieben
      1 TL Senfpulver
      Salz und Pfeffer

      Den Kürbis schälen und in 1 cm grosse Würfel schneiden. Teigwaren und Kürbis in einen grossen Topf geben. Bouillon und Rahm dazu geben. Alles gut vermischen und unter Rühren aufkochen lassen. Das ganze bei mittlerer Hitze, unter gelegentlichem Rühren für 10 bis 15 Minuten, oder bis die Teigwaren die gewünschte Garstuffe erreicht haben, köcheln lassen. Den Käse reiben und unter die Teigwaren mischen. Schmelzen lassen und servieren.

      En Guete!

       

      Wir retten, was zu retten ist

       

      Auch mit dabei bei der Rettung sind:

      auchwas – Kürbis süß-sauer
      Bonjour Alsace – Kürbis Spaghetti mit Olivenöl und Thymian
      Brigittas Kulinarium – Kürbisravioli aus Kartoffelteig
      Brittas Kochbuch – Kürbisrisotto
      Brotwein – Saftiges Kürbisbrot mit frischer Hefe und Hokkaido
      CorumBlog 2.0 – Kürbis-Konfitüre
      Das Mädel vom Land – Wickelknödel mit Kürbis und Pilzen
      evchenkocht – Kürbis-Cannelloni
      Fliederbaum – Kürbis-Kartoffel-Gratin
      genial-lecker – Kürbis-Möhren-Quiche
      lieberlecker – Kürbis Vermicelles
      Madam Rote Rübe – Schmackhafte Kürbis-Suppe mit Linsen und Zwiebeln
      our food creations – Vielseitiges Kürbismus
      Pane-Bistecca – Kuerbis Prussien
      Unser Meating – Kürbis-Käse-Suppe
      Turbohausfrau – Kürbistascherl mit Grammeln

       

      „Wir retten, was zu retten ist“

      Die Gruppe „Wir retten, was zu retten ist“ widmet sich regelmässig gemeinsam einem Lebensmittel, welches als Fertigprodukt in den Läden auftaucht.Organisiert wurde der heutige Beitrag von Ingrid von auchwas. Die Rezepte aus den Rettungen bei welchen ich bis jetzt mitgemacht habe gibt es in gesammelter Form hier: Rezepte „Wir retten, was zu retten ist“

       

      One Pot Pasta mit Küribs

      #synchronbacken – Rezept für gefülltes Toastbrot

      Toastbrot gefüllt mit Käse und Schinken – Fonduebrot etwas anders

      Das Synchronbacken vom Kochtopf und From Snuggs Kitchen ist immer wieder eine spannende und wie auch sehr kreative Sache. Im Voraus ist nie so richtig klar, was bei dem Versuch heraus kommt.

       

      Gefülltes No Knead Brot - Toastbrot mit Schinken- und Fonduefüllung
      Gefülltes No Knead Brot – Toastbrot mit Schinken- und Fonduefüllung

      Eins ist allerdings immer klar. Es gibt so viele unterschiedliche Varianten, wie es auch TeilnehmerInnen am Synchronbacken gibt. Jeder interpretiert das Rezept anders, ändert kleinere Sachen oder auch grössere. Dabei entstehen immer tolle neue Kreationen. Auch dieses Mal sind ganz viele grossartige Rezepte entstanden, es lohnt sich also ganz besonders auch bei den anderen Bloggern vorbeizuschauen. Die Links findet ihr am Ende dieses Beitrages.

      Für das Rezept vom 20. Synchronbacken haben wir das No-Knead-Brot mit Cheddar, Tomaten und Knoblauch von King Arthur als Grundlage genommen. Mehlsorten und Füllung durften verändert werden. Ich habe mich für ein mit Fonduekäse und Schinken gefülltes Brot entschieden und statt des Käsepulvers habe ich das Brot mit einem Fonduegewürz aromatisiert.

       

      Gefülltes No Knead Brot - Toastbrot mit Schinken- und Fonduefüllung
      Gefülltes No Knead Brot – Toastbrot mit Schinken- und Fonduefüllung

      Wie viele andere auch bin ich ein grosser Fan von den No-Knead-Broten. Sie sind schnell und einfach in der Vorbereitung, brauchen dann zwar ein bisschen Zeit, dafür sind die Ergebnisse immer sehr gut. Normalerweise backe ich die die No-Knead-Brote immer im Gusseisentopf. Dieses Brot verlange aber nach einer Toastbrotform. Leider habe ich keine verschliessbare Toastbrotform zu Haus und im Normalfall nehme ich dafür ganz einfach eine Cakeform. Dass darin das Toastbrot nicht quadratisch wird ist mir dabei egal. Am Weekend war ich in Experimentierlaune und habe darum das Toastbrot in meiner Gugelhopfform gebacken und das hat doch recht gut geklappt.

      Mit dem Geschmack des Brotes war ich sehr zufrieden. Am Besten hat es uns ganz frisch und noch ein bisschen lauwarm geschmeckt. Aber auch am nächsten Tag war es getoastet noch ausgezeichnet. Das Toastbrot wurde sehr weich und fluffig in der Krumme. Einzig mit der Verteilung der Füllung hatte ich ein bisschen Probleme, was aber dem Geschmack keinen Abbruch tat.

       

      Gefülltes No Knead Brot - Toastbrot mit Schinken- und Fonduefüllung
      Gefülltes No Knead Brot – Toastbrot mit Schinken- und Fonduefüllung

      Rezept für gefülltes Toastbrot – Formbrot mit Schinken, Käse und Knoblauch

      525g Weizenmehl

       5 g Frischhefe
      1 1/2 TL Salz
      1 – 2 EL Raclette-Gewürz*
      35g Öl
      340g lauwarmes Wasser

      50 Gramm Schinken gewürfelt
      1 Knoblauchzehe gepresst
      120g Fondue Mischung (z.b. Appenzeller Fondue) oder grob gerieben Raclettekäse

      Alle Zutaten für den Teig eine Schüssel der Küchenmaschine geben und kurz mit dem Knethaken verrühren bis sich ein leicht klebriger aber elastischer Teig gebildet hat. Natürlich kann der Teig auch von Hand verknetet werden. Den Teig in eine leicht geölte Schüssel geben und zugedeckt bei Raumtemperatur für ca. 8 Stunden gehen lassen. (Je nach Raumtemperatur braucht es für das Aufgehen länger. Bei mir haben 8 Stunden gut gereicht.)  Danach den Teig auf einer leicht geölten Fläche von Hand in ein Rechteck von  30 x 40 cm ausziehen. Die Füllung gleichmässig auf dem Teig verteilen und von der langen Seite her aufrollen. Teig in eine geölte Cakeform oder eine Gugelhopfform legen. Zugedeckt nochmals 1 bis 2 Stunden aufgehen lassen (1 Stunde hat bei mir gereicht). Den  Ofen auf 230 C vorheizen.  Das Toastbrot für 40 Minuten backen und dann kontrollieren. Je nach Form braucht das Brot noch weitere 10 bis 20 Minuten. Die Kerntemperatur des Brotes soll 90 C erreichen. Das Brot aus dem Ofen nehmen und 10 Minuten in der Form abkühlen lassen. Dann aus der Form lösen und auf einem Gitter abkühlen lassen.
      Das Brot schmeckt lauwarm oder zumindes ganz frisch am Besten. Danach kann es noch gut getoastet werden.

       

      En Guete!

       

      Gefülltes No Knead Brot - Toastbrot mit Schinken- und Fonduefüllung
      Gefülltes No Knead Brot – Toastbrot mit Schinken- und Fonduefüllung

       

      *Raclette-Gewürz
      Es gibt in der Schweiz zig verschiedene Raclettegewürze und jedes schmeckt ein bisschen anders. Dabei hat wohl jeder Schweizer andere Vorlieben. Ich persönlich mag mein Raclette am liebsten mit edelsüssem Paprikapulver oder einer geheimen Mischung aus Knoblauch, Paprika, Pfeffer und Salz. Für das Fonduetoastbrot habe ich mich für ein Raclettegewürz mit Kräutern entschieden. Es enthält neben Paprika, Cayennepfeffer, Zwiebeln und Knoblauch auch noch Petersilie, Oregano, Schnittlauch, Salbei, Majoran, Lauch und Karotten.

      Folgende Blogs haben auch noch am 20. Synchronbacken mitgemacht (es kann sein, dass einige Links erst etwas später funktionieren):

       

      Ingrid von auchwas
      Christina von The Apricot Lady
      Denise von Kitchwitch
      Dagmar von Dagmars Brotecke
      Bettina von homemade & baked
      Jutta von www.jutt-ah.de
      Simone von zimtkringel.org
      No Knead Bread - Toastbrot gefüllt mit Schinken und Käse
      No Knead Bread – Toastbrot gefüllt mit Schinken und Käse