Das Üben und der richtige Umgang mit dem Messer macht nicht nur Spass, sondern kann auch Unfällen vorbeugen. Die Kinder lernen, konzentriert zu arbeiten, das Schneidbrett stabil hinzulegen und die Finger der haltenden Hand zu schützen. Dabei zeige ich ihnen den Tunnelgriff und den Krallengriff.
Tunnelgriff
Beim Tunnelgriff bilden Daumen und Finger einen Tunnel über dem Lebensmittel. Das Messer wird vorsichtig durch diesen Tunnel geführt. Diese Technik eignet sich besonders gut, um rundes oder längliches Gemüse zunächst zu halbieren. Anschliessend wird das Gemüse mit der flachen Schnittseite auf das Schneidbrett gelegt, damit es nicht mehr wegrollen kann.
Krallengriff
Beim Krallengriff wird das Gemüse mit leicht eingerollten Fingerspitzen festgehalten. Der Daumen bleibt hinter den anderen Fingern. Das Messer wird vor den Fingerknöcheln geführt, sodass die Fingerspitzen geschützt sind. Mit diesem Griff lassen sich beispielsweise Gurken in Halbmonde oder Peperoni in Streifen und Würfel schneiden.
Bunter Schnippelsalat – Schneiden lernen mit Kindern
Richtige Küchenmesser statt stumpfer Kindermesser
Ein scharfes und gut in der Hand liegendes Küchenmesser schneidet Gemüse sauber, ohne dass viel Druck nötig ist. Das ist besonders bei Tomaten oder Peperoni hilfreich. Mit einem stumpfen Kinder- oder Plastikmesser muss häufig stärker gedrückt werden. Dabei kann das Lebensmittel zerquetscht werden oder das Messer abrutschen.
Das Messer sollte zur Grösse der Kinderhände passen und sich gut festhalten lassen. Wichtig sind ausserdem ein rutschfestes Schneidbrett, eine ruhige Arbeitsweise und die direkte Begleitung durch eine erwachsene Person. Für kleinere Kinder kann ein gut schneidendes Kindermesser mit abgerundeter Spitze sinnvoll sein. Entscheidend ist, dass es sich um ein geeignetes Küchenwerkzeug handelt und nicht um ein stumpfes Spielzeugmesser.
Beim bunten Schnippelsalat können die Kinder beide Schneidetechniken gleich an verschiedenen Gemüsesorten ausprobieren. Am Ende werden alle Zutaten mit einer einfachen Salatsauce vermischt. So entsteht aus der Schneideübung ein farbenfroher Salat, den die Kinder selbst zubereitet haben.
Rezept für bunten Schnippelsalat
Dies ist eines der ersten Rezepte, die ich mit den Kids in der Schule zubereite. Nicht nur, weil der Salat gesund ist und mit seinen bunten Farben gute Laune verbreitet, sondern vor allem, weil die Kinder damit wunderbar das richtige Schneiden lernen können.
In unserer Schulküche, in der normalerweise Jugendliche aus der ersten Oberstufe Hauswirtschaftsunterricht haben, gibt es keine speziellen Kindermesser. Mit den acht- bis elfjährigen Kindern klappt das Schneiden mit den vorhandenen Küchenmessern unter Anleitung und Aufsicht wunderbar. Auch jüngere Kinder können den Umgang mit einem richtigen Messer Schritt für Schritt lernen, wenn eine erwachsene Person sie dabei aufmerksam begleitet.
Ein bunter Salat zum üben des Tunnel- und Krallengriffes.
Servings: 4Portionen
Calories: 100kcal
Zutaten
2StückTomaten
1StückGurke
1StückPeperonirot oder gelb
Salatsauce
2ELOlivenöl
1ELEssigz. B. Balsamico oder Apfelessig
Salz
Pfeffer
1ELfrische Kräutergehackt
1TLHonig
Anleitungen
Tomaten waschen und in Stücke schneiden. Gurke waschen, halbieren und in Halbmonde schneiden. Peperoni waschen, entkernen und in Streifen oder Würfel schneiden. Alles in eine Schüssel geben.
Für die Salatsauce Öl, Essig, Gewürze und Kräuter in einer kleinen Schüssel verrühren. Sauce über den Salat geben und gut mischen.
https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2026/08/Salat.jpg11262000Tamarahttps://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.pngTamara2026-08-24 08:00:002026-08-05 09:38:15Bunter Schnippelsalat – Kinderrezept zum Schneiden lernen
Die mediterrane Zucchini-Tomaten-Pfanne ist mit wenigen Zutaten schnell vorbereitet und wird direkt in einer ofenfesten Pfanne zubereitet. Zuerst werden die Zucchini auf dem Herd kräftig angebraten. Anschliessend kommen Pelati und Feta dazu, bevor das Gericht im Backofen fertig gart.
Entstanden ist das Rezept mit Zutaten, die ich bereits zu Hause hatte. Gerade im Sommer, wenn Zucchini Saison haben, sind unkomplizierte Ideen für ihre Zubereitung immer willkommen.
Zucchini haben einen eher milden Geschmack. Deshalb lohnt es sich, sie in der Pfanne bei relativ kräftiger Hitze anzubraten. Dabei sollten sie nicht ständig bewegt werden, damit sie stellenweise goldbraun werden und feine Röstaromen entwickeln.
Die Pelati werden nur grob zerteilt. Dadurch bleibt die Sauce etwas stückiger. Der Feta kommt in grösseren Stücken dazu und wird nicht vollständig untergemischt. Im Backofen bekommt er leicht Farbe, während die Tomatensauce weiter einkocht.
Zucchini Tomaten Pfanne mit Feta
Alles in einer ofenfesten Pfanne zubereiten
Für dieses Rezept braucht es eine Pfanne, die sich sowohl für den Herd als auch für den Backofen eignet. So kann das Gemüse zuerst angebraten und das Gericht anschliessend direkt in derselben Pfanne fertig gebacken werden.
Falls deine Pfanne einen Griff hat, der im Backofen heiss wird, solltest du beim Herausnehmen unbedingt einen guten Ofenhandschuh verwenden. Am besten bleibt dieser danach über dem Griff, damit niemand versehentlich die noch heisse Pfanne anfasst.
Was passt zur Zucchini-Tomaten-Pfanne?
Die mediterrane Gemüsepfanne lässt sich gut an die Vorlieben der Familie anpassen. Dazu passen beispielsweise:
Pasta
Reis
frisches Brot oder Focaccia
ein grüner Salat
Mit einer Beilage reicht das Rezept für vier Personen. Die Pfanne kann aber auch ohne zusätzliche Beilage als leichtes vegetarisches Essen serviert werden.
Ein unkompliziertes vegetarisches Sommergericht mit Zucchini, Pelati und Feta aus der ofenfesten Pfanne.
Servings: 4Portionen
Calories: 245kcal
Zutaten
2mittelgrosse Zucchinica. 500 bis 600 g
1Dose Pelatica. 400 g
200gFeta
2ELOlivenöl
½TLgetrocknete italienische Kräuter
Salz
schwarzer Pfeffer
Anleitungen
Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Zucchini längs halbieren und in Halbmonde schneiden.
1 EL Olivenöl in der Pfanne erhitzen. Zucchini hineingeben und bei relativ kräftiger Hitze 4 bis 6 Minuten anbraten. Nicht ständig bewegen, damit sie stellenweise schön goldbraun werden.
Pelati dazugeben und mit dem Kochlöffel nur grob zerteilen. Mit Pfeffer, wenig Salz und Kräutern würzen. Etwa 5 Minuten offen köcheln lassen.
Feta in gröbere Stücke brechen, nicht fein zerbröseln. Zwischen Zucchini und Tomaten verteilen. Mit dem restlichen Olivenöl beträufeln. Nach Wunsch wenig Hartkäse darüberreiben.
Die Pfanne für etwa 15 bis 20 Minuten in den Ofen stellen. Die Sauce soll sichtbar köcheln und der Feta leicht Farbe bekommen.
Die Pfanne vorsichtig aus dem Backofen nehmen und das Gericht direkt servieren.
https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2026/08/Zucchinipfanne.jpg11382000Tamarahttps://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.pngTamara2026-08-19 01:00:002026-08-15 18:20:52Mediterrane Zucchini-Tomaten-Pfanne mit Feta
Gemüse spielt in vielen Küchen eine Nebenrolle. Es ist Beilage, Ergänzung oder Pflichtprogramm. Selten aber der eigentliche Star auf dem Teller. Gleichzeitig wünschen sich viele Menschen, mehr Gemüse zu essen: aus gesundheitlichen Gründen, aus Genuss, aus Verantwortung oder einfach, weil es gut tut. Und doch scheitert genau das im Alltag oft schneller, als man denkt. Aus Erfahrung weiss ich, dass wir unsere Vorsätze in dieser Richtung schnell vergessen, weil wir andere Lebensmittelgruppen wie Proteine und Kohlenhydrate in den Vordergrund setzen.
Gemüseküche bedeutet für mich nicht Verzicht, nicht Dogma und auch nicht zwingend vegetarisch. Gemüseküche bedeutet, Gemüse ernst zu nehmen. Ihm Raum zu geben, es richtig zuzubereiten, gut zu würzen und so zu kombinieren, dass es sättigt, Freude macht und selbstverständlich Teil des Alltags wird. Es heisst wir geben dem Gemüse die Hauptrolle, Pasta und Fleisch treten ganz zurück oder bekommen zumindest nur noch eine Nebenrolle.
In meinen Kochkursen erlebe ich immer wieder, dass es dafür keine komplizierten Rezepte braucht. Entscheidend sind vielmehr ein paar grundlegende Prinzipien und das Vertrauen, dass Gemüse mehr kann, als wir ihm oft zutrauen. Wichtig dabei ist, dass wir dem Gemüse bei der Zubereitung mehr Aufmerksamkeit zukommen lassen und es nicht einfach aus dem Wasser ziehen.
Frische Spargelspitzen
Was ich unter Gemüseküche verstehe
Gemüseküche heisst für mich: Gemüse steht im Mittelpunkt, ohne dass alles andere ausgeschlossen wird. Es geht nicht darum, Fleisch, Fisch oder Käse zu verbannen, sondern darum, die Perspektive zu ändern. Nicht: Was serviere ich zum Fleisch? sondern: Welches Gemüse trägt dieses Gericht und was ergänzt es sinnvoll?
Gemüseküche
Eine gute Gemüseküche ist genussvoll, bodenständig und flexibel. Sie orientiert sich an dem, was Saison hat, an dem, was verfügbar ist, und an dem, was im Alltag realistisch umsetzbar ist. Genau deshalb eignet sie sich sowohl für den Unterricht wie auch für zu Hause.
Statt strikter Regeln steht das Verständnis für Produkte, Zubereitungsarten und Geschmack im Vordergrund. Wer diese Grundlagen verinnerlicht, kann Rezepte anpassen, variieren und weiterdenken und ist nicht darauf angewiesen, immer wieder etwas Neues zu suchen. Wer dieses Verständnis aufgebaut hat kann mit wenigen Zutaten, köstliche Gerichte zubereiten.
Frisches Grün
Die Grundprinzipien der Gemüseküche
1. Saisonalität und kochen im Rhythmus des Jahres
Saisonal zu kochen bedeutet nicht Einschränkung, sondern Orientierung. Gemüse, das bei uns gerade wächst, ist oft aromatischer, frischer und günstiger. Gleichzeitig verändert sich die Küche im Lauf des Jahres ganz natürlich: leichte Gerichte im Frühling, saftige und rohe Zubereitungen im Sommer, aromatische und wärmende Speisen im Herbst und Winter. So entsteht automatisch Abwechslung in unserem Speiseplan, was auch zur Vitamingewinnung beiträgt.
Gemüseküche funktioniert besonders gut, wenn man lernt, Rezepte nicht an einzelne Sorten zu binden, sondern an Prinzipien. Das Gemüse wechselt, aber die Technik bleibt. Wenn einem aber das Saisongemüse doch mal zu langweilig ist können wir auch guten Gewissens auf tiefgekühltes Gemüse zurückgreifen. Was besonders im Winter, wo es vorwiegend Lagergemüse gibt, eine super Lösung ist.
2. Die richtige Zubereitung
Ob roh, gedämpft, gebraten, geröstet oder geschmort: Die Zubereitungsart beeinflusst Geschmack, Textur und Bekömmlichkeit entscheidend. Während im Frühling und Sommer kurze Garzeiten und schonende Methoden im Vordergrund stehen, dürfen es in der kühleren Jahreszeit auch Röstaromen, Schmorgerichte und cremige Konsistenzen sein.
Wer Gemüse richtig schneidet und passend gart, holt deutlich mehr Geschmack heraus und das ganz ohne komplizierte Zutatenlisten.
3. Würze, Säure und Fett
Gemüse braucht Würze. Oft fehlt einem Gericht nicht Salz, sondern Spannung. Säure bringt Frische, Fett trägt Geschmack und sorgt für Sättigung. Beides bewusst und dosiert eingesetzt, macht den Unterschied zwischen „gesund“ und „wirklich gut“.
Gerade in der Gemüseküche lohnt es sich, in Etappen zu würzen und immer wieder zu probieren. Kleine Anpassungen haben oft grosse Wirkung.
4. Textur und Sättigung
Damit Gemüsegerichte zufrieden machen, braucht es Abwechslung im Mundgefühl. Knusprige Elemente, cremige Komponenten oder ein bewusst gesetztes Topping geben Struktur. Ergänzt durch Hülsenfrüchte, Nüsse, Milchprodukte oder Getreide entsteht ein Gericht, das nicht nur leicht, sondern auch sättigend ist.
Randen-Salat
Kochen im Jahreslauf
Frühling – leicht, frisch, grün
Im Frühling dominieren junge, zarte Gemüsesorten. Kurze Garzeiten, frische Kräuter und etwas Säure bringen Leichtigkeit auf den Teller. Suppen werden heller, Pfannen schneller, Gemüse darf knackig bleiben.
Sommer – roh, saftig, aromatisch
Der Sommer lädt zu rohen oder lauwarmen Gerichten ein. Tomaten, Zucchini, Gurken oder Bohnen brauchen oft nicht mehr als gutes Öl, Salz und Kräuter. Die Küche wird einfacher – und gerade deshalb besonders aromatisch.
Herbst – rund, erdig, aromatisch
Im Herbst kommen kräftigere Sorten ins Spiel. Rösten, Schmoren und langsames Garen bringen Tiefe und natürliche Süsse. Nüsse, Kerne und Käse ergänzen Gemüsegerichte ideal.
Winter – wärmend, sättigend, tröstlich
Im Winter darf Gemüse weich, cremig und würzig sein. Suppen, Eintöpfe und Ofengerichte stehen im Vordergrund. Etwas mehr Fett und Struktur sorgen für Zufriedenheit und Wärme.
Vom Kurs in den Alltag
In meinen Kursen zeigt sich immer wieder: Es sind nicht die ausgefallenen Rezepte, die langfristig bleiben, sondern die einfachen, verständlichen Gerichte. Wenn Teilnehmende verstehen, warum etwas funktioniert, verlieren sie die Angst vor Abweichungen.
Gemüseküche lebt davon, dass man ausprobiert, ersetzt und anpasst. Ein Grundrezept für eine Suppe wird zur Basis für alle Jahreszeiten. Ein Ofengemüse verändert seinen Charakter je nach Würze und Topping. Genau diese Flexibilität macht die Küche alltagstauglich.
Die folgenden Rezepte setzen genau diese Prinzipien um. Sie sind so aufgebaut, dass sie sich saisonal anpassen lassen und sowohl im Unterricht wie auch im Alltag funktionieren:
Gemüse‑Carpaccio mit Ziegenkäse – roh, frisch und wandelbar
Gemüse‑Cremesuppe – ein Grundrezept für alle Jahreszeiten
Ofengemüse mit Kartoffeln – einfach, sättigend und vielseitig
Stir‑Fry mit Udon‑Nudeln – schnell, aromatisch und flexibel
Gemüseeintopf – ein Gericht, zwei Jahreszeiten
Gedämpftes Gemüse mit Zitronenöl – pur und klar im Geschmack
Lauch‑Wirz‑Pfanne – wärmend und bodenständig
Schichtdessert mit Rhabarberkompott – leicht, saisonal und gut vorbereitbar
Jedes dieser Gerichte zeigt auf seine Weise, wie Gemüseküche gelingen kann: unkompliziert, genussvoll und ohne starre Regeln.
Fazit
Gemüseküche ist kein Trend, sondern eine Haltung. Wer Gemüse ins Zentrum stellt, kocht automatisch saisonaler, bewusster und oft auch entspannter. Mit ein paar Grundprinzipien und etwas Vertrauen in die eigenen Entscheidungen wird Gemüse zur Selbstverständlichkeit auf dem Teller und nicht zur Pflicht.
https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2026/05/Gemuese.jpg10131800Tamarahttps://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.pngTamara2026-06-02 08:00:002026-05-27 13:47:57Gemüseküche: Wie Gemüse zum Mittelpunkt wird – saisonal, alltagstauglich, genussvoll
Es gibt Gerichte, die mit wenigen Zutaten auskommen und trotzdem sofort Feriengefühle in uns wecken. Champignones al ajillo gehören für mich genau in diese wunderbare Kategorie. Die Kombination aus frischen Champignons, hochwertigem Olivenöl und viel Knoblauch ist schlicht, aber voller Charakter. Kein Wunder also, dass dieses Gericht in Spanien zu den beliebtesten Tapas zählt.
Ursprung und Kultur der Tapas
Der Begriff “Tapa” kommt vom spanischen Verb tapar, was „zudecken“ bedeutet. Ursprünglich war es eine kleine Brotscheibe oder ein Stück Käse, das man auf ein Glas Wein legte, um Insekten und Verunreinigungen fernzuhalten. Später wurde das „Deckelchen“ mit weiteren Zutaten belegt und daraus entwickelte sich die Tradition der Tapas. Mit der Zeit wurden die Tapas immer vielfältiger: vom einfachen Stück Serrano-Schinken bis hin zu raffinierten kleinen Gerichten. Heute gehören sie zum kulinarischen Alltag Spaniens und sind weit mehr als Beilage. Sie sind ein soziales Ereignis. Tapas stehen für Geselligkeit: Man teilt, probiert und geniesst gemeinsam.
Champiñones al ajillo
Rezept für Champignones al ajillo
Die Einfachheit dieses Gerichtes, bzw. Tapas, hat mich überzeugt. Das Zusammenspiel von Knoblauch und Pilzen, in diesem Fall der Champignons, ist tief in der mediterranen Tradition verankert und gilt heute als eines der beliebtesten Tapas Spaniens. Das Gericht stammt vor allem aus Süd- und Zentralspanien und wird mit der klassischen al ajillo-Technik zubereitet. Dabei werden die Zutaten in einem mit Knoblauch aromatisierten Olivenöl geschmort, eine Methode, die man auch von den bekannten Gambas al ajillo kennt. Aber ebenso lassen sich Poulet oder verschiedenes Gemüse auf diese Art wunderbar zubereiten.
Die Champiñones al ajillo gelten als unkomplizierte, aber ausgesprochen aromatische Tapa. Sie lassen sich sowohl heiss direkt aus einem Tongefäss, als auch lauwarm oder kalt servieren. Gerade diese Vielseitigkeit macht sie zu einem beliebten Begleiter in Tapas-Bars und zu einem kleinen Gericht, das man immer wieder gerne auf den Tisch bringt.
10Knoblauchzehengeschält und in Scheiben geschnitten
2getrocknete ChilischotenCayenne, nach Geschmack
60mlkaltgepresstes Olivenöl extra vergine
Salz nach Belieben
Anleitungen
Das Olivenöl in einer feuerfesten Tonschale (oder einer Bratpfanne) erhitzen. Knoblauch, Chilischoten und Champignons ins heisse Öl geben und goldbraun rösten – dabei gut aufpassen, dass der Knoblauch nicht verbrennt.
https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2026/02/Champignons.jpg10661600Tamarahttps://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.pngTamara2026-02-09 08:00:002026-02-08 10:27:41Champiñones al ajillo – Knoblauchchampignons
Lauwarmer Zucchini-Salat mit Dörtomaten – Schnell gemacht, aromatisch und perfekt für warme Tage
Zucchini gehören für mich mittlerweile fest zur Sommerküche – auch wenn das nicht immer so war. Als Kind mochte ich das neutrale Gemüse überhaupt nicht. Heute liebe ich seine Vielseitigkeit: ob gebraten, gefüllt, geraspelt oder als Salat. Besonders im Sommer sind Zucchini fast schon im Überfluss vorhanden – im Garten, auf dem Wochenmarkt oder zu Aktionspreisen im Supermarkt. Da musst man einfach zugreifen und das Gemüse in feine Gemüsegerichte verwandeln.
Die «Zucchini-Schwemme» kreativ nutzen
Wer Zucchini im Garten hat, kennt es: Kaum schaut man zwei Tage nicht hin, haben die Pflanzen eine ganze Wagenladung produziert. Genau dafür eignet sich dieses Rezept wunderbar. Es braucht nur wenige Zutaten, ist schnell gemacht und schmeckt lauwarm oder auch abgekühlt. Der Salat kann als Hauptspeise, vielleicht mit einem Baguette, als Vorspeise oder Zwischenmahlzeit gegessen werden.
Lauwarmer Zucchini-Salat mit Dörrtomaten
Geschmacksbooster: Dörrtomaten in Öl
Eine Zutat im Salat ist der heimliche Star in diesem Rezept – eingelegte, getrocknete Tomaten. Sie bringen eine intensive Umami-Note, die wunderbar mit der milden Zucchini harmoniert. Achte auf gute Qualität – die Tomaten sollen in Olivenöl eingelegt sein und dürfen mit Kräutern oder Knoblauch verfeinert sein.
Noch ein paar Ideen, wie du Zucchini sonst noch verwenden kannst:
In dünne Scheiben gehobelt und gegrillt als Antipasti
Roh geraspelt in Salaten
Als Einlage in Currys oder Eintöpfen
Gebacken im Ofen mit Käse überbacken
In süssem Zucchini-Kuchen oder -Muffins
Zucchini lassen sich ausserdem sehr gut einfrieren – am besten geraspelt oder in Scheiben blanchiert.
Rezept für lauwarmen Zucchini-Salat mit Dörrtomaten
Die Zwiebeln im Öl andünsten, die Tomaten dazu geben und kurz mit dünsten. Die Zucchini, Zitronenschale und Thymian dazu geben und für 3 Minuten braten. Mit Salz, Pfeffer würzen. Zitronensaft mit dem Dörrtomaten-Öl vermischen, mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken und unter die Zucchinis mischen. Frischer Thymian darüber streuen.
Aromatischer, lauwarmer Zucchinisalat mit getrockneten Tomaten – perfekt für die Zucchini-Saison. Schnell gemacht, sommerlich leicht und voller Geschmack.
Zutaten
1kleine Zwiebelfein gehackt
1EL Olivenöl
100gDörrtomaten in Öl eingelegtfein gehackt
2kleine Zucchettica. 500 g, in dünne Stifte geschnitten
1TL Thymian
SalzPfeffer
2Prise Zucker
2EL Öl von den Dörrtomaten
1Bio-Zitronedavon 1 EL Saft und 1/2 Schale gerieben
Frischer Thymian
Anleitungen
Die Zwiebeln im Öl andünsten, die Tomaten dazu geben und kurz mit dünsten. Die Zucchini, Zitronenschale und Thymian dazu geben und für 3 Minuten braten.
Mit Salz, Pfeffer würzen. Zitronensaft mit dem Dörrtomaten-Öl vermischen, mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken und unter die Zucchinis mischen. Frischer Thymian darüber streuen.
https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2025/07/Lauwarmer-Zucchinisalat.jpg8001200Tamarahttps://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.pngTamara2025-08-04 08:00:002025-07-01 20:02:12Lauwarmer Zucchini-Salat mit Dörrtomaten
Vegane Küche, ganz selbstverständlich zum Beispiel mit einem Linsen Curry
Immer mehr Menschen interessieren sich für die vegane Küche – sei es aus gesundheitlichen Gründen, aus Neugier oder weil sie ihren Fleischkonsum reduzieren möchten. Dabei wird oft vergessen, dass es unzählige Gerichte gibt, die schon seit jeher vegan sind. Ohne Ersatzprodukte, ohne komplizierte Umstellungen – einfach aus Tradition. Und genau diese Gerichte überzeugen oft mit besonders viel Geschmack und Natürlichkeit.
Ein gutes Beispiel dafür ist mein Linsen-Curry. Es ist nicht nur schnell gemacht und voller wertvoller Nährstoffe, sondern auch von Natur aus vegan. Kein Verzicht, sondern purer Genuss!
Linsen-Curry mit Kürbis
Inspiration aus der indischen Küche
Die indische Küche ist eine wunderbare Inspirationsquelle, wenn es um pflanzenbasierte Gerichte geht. Viele traditionelle Speisen enthalten keine tierischen Produkte – nicht, weil sie „veganisiert“ wurden, sondern weil sie es schon immer waren. Linsen, Kichererbsen, Gemüse, Reis und aromatische Gewürze bilden die Grundlage vieler Rezepte. Dazu kommt die jahrhundertealte Kochtradition, die weiss, wie man mit wenig viel Geschmack zaubert.
Auch mein Curry ist davon inspiriert. Es kombiniert rote Linsen mit Kürbis und einer cremigen Kokosmilch-Sauce – herrlich wärmend und perfekt für Alltag oder Meal Prep.
Linsen-Curry mit Kürbis
Vielseitig und familientauglich
Was ich an diesem Rezept besonders mag: Es schmeckt der ganzen Familie, ist unkompliziert und lässt sich wunderbar vorbereiten. Wer mag, kann es mit etwas Reis oder Fladenbrot servieren. Oder mit einem Klecks pflanzlichem Joghurt für zusätzliche Frische.
Vegane Küche muss nicht kompliziert sein. Manchmal liegt das Beste ganz nah – in den Traditionen anderer Länder, die seit jeher pflanzenbasiert kochen.
Rezept für Linsen-Curry
Zwiebeln im Öl dünsten. Knoblauch und Ingwer dazugeben und kurz dünsten. Kürbis dazugeben und für 5 Minuten dünsten. Linsen, Wasser, Kokosmilch, Garam Masala und Kurkuma hinzufügen, aufkochen und bei kleiner Hitze köcheln lassen, bis die Linsen weich sind (ca. 10 Minuten). Das Curry mit Salz, Pfeffer und Limettensaft abschmecken. Mit Kokosjoghurt und Koriander anrichten.
Ein einfaches, veganes Linsen-Curry inspiriert von der indischen Küche – natürlich pflanzlich, würzig und voller Geschmack.
Servings: 2Personen
Zutaten
1ELOlivenöl
1kleine Zwiebelnfein gehackt
1Knoblauchzehengepresst
1daumengrosses Stück Ingwergerieben
1StückHokkaido-Kürbisin 1 cm Würfel
2TLGaram Masala
1/2TLKurkuma
100grote Linsen
250mlKokosmilch
50mlWasser
1/2TLSalz
Naturjoghurt
1/4Bund Korianderoptional
Limettensaft
Anleitungen
Zwiebeln im Öl dünsten. Knoblauch und Ingwer dazugeben und kurz dünsten. Kürbis dazugeben und für 5 Minuten dünsten.
Linsen, Wasser, Kokosmilch, Garam Masala und Kurkuma hinzufügen, aufkochen und bei kleiner Hitze köcheln lassen, bis die Linsen weich sind (ca. 10 Minuten).
Das Curry mit Salz, Pfeffer und Limettensaft abschmecken. Mit Kokosjoghurt und Koriander anrichten.
Notizen
Veganes Naanbrot dazu servieren.Zur Abwechslung andere Gemüsesorten (z.B. Karotten, Blumenkohl, …) verwenden.
Seit einigen Jahren steht bei uns ein Airfryer in der Küche – und er ist definitiv eines der Geräte, das bei uns am häufigsten zum Einsatz kommt. Ob zum Aufbacken von Brötchen, Zubereiten von Snacks oder eben für Gemüsegerichte: Der Airfryer ist vielseitig, praktisch und zeitsparend. Besonders unter der Woche, wenn es schnell gehen muss, liebe ich die einfache Handhabung.
Pommes – aber bitte mit Gemüse
Klassische Pommes aus „Härdöpfel“ gehören natürlich zu den beliebtesten Airfryer-Rezepten. Doch wer sagt, dass Pommes immer nur aus Kartoffeln bestehen müssen? Genau hier setzt mein Rezept an: Gemüse- und Kartoffelpommes, ganz einfach selbst gemacht. Ob Rüebli, Süsskartoffeln, Pastinaken, Zucchini oder Kürbis – fast jedes Gemüse eignet sich für den knusprigen Genuss.
Die Pommes sind nicht nur eine tolle Möglichkeit, mehr Gemüse in den Alltag zu integrieren, sondern auch eine echte Alternative für Kinder, die vielleicht nicht immer gleich begeistert auf gedünstetes Gemüse reagieren. In Pommesform – mit knuspriger Textur und einem feinen Dip dazu – sehen viele Gemüsesorten plötzlich viel attraktiver aus.
Gemüsepommes aus dem Airfryer
Einfach und abwechslungsreich
Das Schöne an diesem Rezept: Es lässt sich beliebig abwandeln. Du kannst die Gemüsesorten je nach Saison oder Vorrat austauschen, mit Gewürzen experimentieren oder verschiedene Dips dazustellen – ganz nach deinem Geschmack. Besonders feine Ergebnisse gibt es mit ein wenig Olivenöl und einer Prise Salz, vielleicht ergänzt durch Paprika, Curry oder Kräuter der Provence.
Die Zubereitung ist denkbar einfach: Gemüse in Stäbchen schneiden, würzen, in den Airfryer legen und nach wenigen Minuten hast du eine gesunde, knusprige Beilage oder einen leichten Snack. Auch als Meal Prep lassen sich die geschnittenen Pommes gut vorbereiten und bei Bedarf frisch ausbacken.
Gemüsepommes aus dem Airfryer
Mehr als nur ein Trend
Gemüseküche liegt im Trend – und das völlig zu Recht. Sie ist gesund, vielseitig und bringt neue Geschmäcker auf den Teller. Der Airfryer hilft dabei, diese Gerichte besonders schnell und fettarm zuzubereiten. Gerade in Familien mit Kindern oder im hektischen Alltag kann das den Unterschied machen.
Wir geniessen unsere Gemüse-Pommes aus dem Airfryer besonders gern mit einer selbstgemachten Tartarsauce – ein echter Klassiker, der hervorragend dazu passt und dem Ganzen eine frische, würzige Note verleiht. Das Rezept für die Sauce findest du gleich hier im Beitrag. Und wer lieber ganz klassisch unterwegs ist, kombiniert sie mit einem Burger oder einem Stück Fleisch – ganz flexibel.
Knusprige Gemüse- und Kartoffelpommes aus dem Airfryer: gesund, schnell zubereitet und perfekt für Kinder und die ganze Familie.
Servings: 2Personen
Zutaten
Gemüse und Kartoffel-Pommes
300gKartoffeln
300gGemüsez.B. Rüebli
1 TL Olivenöl
Salz und Pfeffer
Tartare-Sauce
2Essiggurken
2hartgekochte Eier
1 kleineZwiebel
1TLSenf
4 ELSaurer Halbrahm
3 EL Mayonnaise
1/2BundSchnittlauch
Salz und Pfeffer zum Würzen
Anleitungen
Gemüse- und Kartoffelpommes
Kartoffeln in ca. 1 cm dicke Pommes schneiden. Mit dem Öl vermischen und für 5 Minuten in den Airfryer bei 180 Grad geben.
Das Gemüse dazu geben. Den Korb schütteln und die Pommes in ca. 15 Minuten fertig backen. Zwischen durch den Korb schütteln.
Die Pommes mit Salz und Pfeffer würzen
Tartare-Sauce
Ei, Zwiebel und Essiggurke fein hacken.
Mayonnaise, Sauerhalbrahm und Senf darunter rühren. Den Schnittlauch darrunterrühren.
Die Sauce mit Salz, Pfeffer abschmecken.
https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2025/07/Gemuese.jpg8001200Tamarahttps://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.pngTamara2025-07-03 08:00:002025-07-02 14:51:29Gemüse- und Kartoffelpommes aus dem Airfryer
Eine pflanzliche Variante eines Schweizer Klassikers
Gehacktes mit Hörnli gehört bei uns einfach dazu. Es ist eines dieser Gerichte, das Kindheitserinnerungen weckt und für viele ein fester Bestandteil im Familienalltag ist. Auch bei uns kommt es immer wieder auf den Tisch – in seiner klassischen Form mit Rindfleisch. Doch manchmal darf es gerne auch eine Abwechslung sein.
Wir essen zwar nach wie vor Fleisch, aber deutlich weniger als früher. Ich selbst sehe mich als Flexitarierin – ich liebe gutes Essen, bin aber auch offen für neue Ideen, besonders wenn sie alltagstauglich und fein sind. Genau deshalb hat mir diese vegane Variante so gut gefallen.
Mit Sojaschnetzel lässt sich das klassische Gericht wunderbar pflanzlich umsetzen – die Textur ist überraschend nah am Original, der Geschmack kräftig und würzig. Für mich ein voller Erfolg, der sicher bald wieder auf dem Familientisch landet.
Gehacktes mit Hörnli – veganv
Warum Sojaschnetzel?
Sojaschnetzel sind eine tolle pflanzliche Eiweissquelle, lange haltbar und vielseitig einsetzbar. Sie nehmen Gewürze und Aromen sehr gut auf – perfekt also für ein Gericht wie Gehacktes mit Hörnli. Wer Sojaschnetzel bisher gemieden hat: Gib ihnen eine Chance! Gut gewürzt und richtig zubereitet sind sie alles andere als fad.
Was sind Sojaschnetzel?
Sojaschnetzel bestehen aus texturiertem Sojaprotein und werden aus entfettetem Sojamehl hergestellt. Im getrockneten Zustand sehen sie unscheinbar aus – doch nach dem Einweichen in Wasser oder Bouillon nehmen sie eine fleischähnliche Konsistenz an. Gewürzt und angebraten lassen sie sich ähnlich wie Hackfleisch verwenden und eignen sich wunderbar für Gerichte wie Bolognese, Tacos oder eben Gehacktes mit Hörnli.
Alternativen zu Soja
Wer kein Soja verwenden möchte oder Abwechslung sucht, findet inzwischen viele weitere pflanzliche „Schnetzel“-Produkte auf dem Markt:
Erbsenschnetzel: Diese bestehen aus Erbsenprotein, sind allergenarm und sehr sättigend. Die Konsistenz ist bissfest, der Eigengeschmack eher neutral – perfekt zum Marinieren.
Lupinenschnetzel: Noch eher unbekannt, aber sehr eiweissreich. Sie eignen sich gut für Pfannengerichte.
Pilze oder Linsen: Auch fein gehackte Champignons oder gekochte Linsen lassen sich als Hack-Ersatz einsetzen – besonders wenn es etwas natürlicher und weniger verarbeitet sein soll.
Gehacktes und Hörnli mit Sojaschnetzel
Tipps für Einsteiger
Einweichen: Trockenprodukte wie Sojaschnetzel oder Erbsenschnetzel brauchen Flüssigkeit – ideal ist Gemüsebouillon mit etwas Sojasauce und Paprika. So werden sie würziger.
Würzen ist alles: Pflanzliche Proteine schmecken neutral – Gewürze, Zwiebeln, Knoblauch oder ein Schuss Tamari machen den Unterschied.
Scharf anbraten: Nach dem Einweichen und Abtropfen ruhig mit etwas Öl in einer beschichteten Pfanne anbraten – das sorgt für Röstaromen.
Vorkochen oder marinieren: Manche Alternativen (z. B. Linsen oder Pilze) brauchen etwas Vorlauf, aber sie lohnen sich – geschmacklich und fürs Mundgefühl.
Der Klassiker bleibt – aber mit Abwechslung
Keine Sorge: Das klassische Gehacktes mit Hörnli bleibt bei uns weiterhin ein Favorit. Aber diese vegane Version ist eine tolle Ergänzung – ob für fleischfreie Tage oder einfach als spannende Alternative. Wer weiss, vielleicht wird sie bei euch ja sogar zum neuen Lieblingsrezept?
Rezept für Gehacktes mit Hörnli aus Sojaschnetzel
Gehacktes aus Sojaschnetzel
Die Bouillon aufkochen und die Sojaschnetzel 10 Minuten ziehen lassen. Die Champignons in etwas Öl scharf anbraten. Erst die Zwiebeln und dann das Tomatenmark dazu geben und kurz mit dünsten. Mit Sojasauce ablöschen. Gehacktes mit dem Einweichwasser hinzufügen, mit der Bouillon aufgiessen und 10 Minuten leicht köcheln lassen. Die Sauce mit Salz, Pfeffer und frischem Thymian abschmecken.
Der Schweizer Klassiker ohne Fleisch – herzhaft, sättigend und ganz ohne Kompromisse.
Servings: 2Portionen
Zutaten
300gHörnli
Gehacktes mit Sojaschnetzel
1kleine Zwiebelfein gehackt
1Knoblauchzehegepresst
400gChampignonsgrob gehackt
100gSojaschnetzel
2TLgetrockneter Thymian
4ELTomatenmark
2ELSojasauce
400mlGemüsebouillon
Salz, Pfeffer und frischen Thymian zum Abschmecken
Anleitungen
Gehacktes
Die Bouillon aufkochen und die Sojaschnetzel 10 Minuten ziehen lassen.
Die Champignons in etwas Öl scharf anbraten. Erst die Zwiebeln und dann das Tomatenmark dazu geben und kurz mit dünsten. Mit Sojasauce ablöschen.
Gehacktes mit dem Einweichwasser hinzufügen, mit der Bouillon aufgiessen und 10 Minuten leicht köcheln lassen.
Die Sauce mit Salz, Pfeffer und frischem Thymian abschmecken.
Teigwaren
Die Teigwaren nach Packungsanleitung in viel Salzwasser al dente kochen.
https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2025/06/Veganes-Gehacktes.jpg8001200Tamarahttps://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.pngTamara2025-06-30 14:41:162025-06-30 14:41:17Veganes Gehacktes mit Hörnli – mal anders: Version mit Sojaschnetzel
Der Bulgur-Salat ist nicht nur eine köstliche Beilage, sondern ein echter Allrounder – leicht, gesund und dabei herrlich aromatisch. Er lässt sich je nach Saison, Geschmack oder Anlass wunderbar anpassen und variieren. Einer der bekanntesten Salate mit Bulgur ist das libanesische Taboulé, das auch meine Kreation inspiriert hat. Für meinen Bulgur-Salat habe ich das traditionell verwendete Gewürz Baharat durch Ras-el-Hanout ersetzt.
Bulgur-Salat mit Tomaten
Bulgur – zum Beispiel im Bulgur-Salat ist mehr als nur eine Beilage
Bulgur fristet bei vielen noch ein Dasein als exotische Beilage, dabei verdient er weitaus mehr Aufmerksamkeit. Der vorgekochte und geschrotete Hartweizen hat nicht nur geschmacklich, sondern auch bezüglich der Nährwerte einiges zu bieten.
Nährstoffe mit Substanz: Bulgur vs. Couscous
Der wichtigste Unterschied liegt im Verarbeitungsgrad. Während Couscous aus Griess zu kleinen Kügelchen gerollt wird, besteht Bulgur aus vorgegarten und nur grob gebrochenen Hartweizenkörnern – dadurch bleiben mehr Ballaststoffe und Mikronährstoffe erhalten.
Bulgur enthält pro 100 Gramm rund 12–18 Gramm Ballaststoffe, je nach Körnung. Couscous kommt dagegen oft nur auf etwa 2–4 Gramm. Auch beim Magnesium, Eisen und den B-Vitaminen schneidet Bulgur besser ab. Das wirkt sich nicht nur positiv auf die Verdauung aus, sondern auch auf Energiehaushalt und Nervenfunktion. Und wer Wert auf einen stabilen Blutzuckerspiegel legt: Bulgur hat einen deutlich niedrigeren glykämischen Index – ideal für alle, die sich bewusst ernähren möchten.
Konsistenz
Couscous ist eher weich, fast „fluffig“. Bulgur dagegen hat je nach Körnung mehr Biss, der in Salaten für Struktur und ein sättigendes Gefühl sorgt. Gerade in Kombination mit frischem Gemüse, Kräutern und Zitrone entfaltet sich das volle Potenzial dieses Getreides – nussig, erdig, und herrlich harmonisch.
Gesund essen
Bulgur-Salate sind oft vegan, voller Vitamine und halten lange satt – ideal für den Zmittag im Büro, Grillfeste oder Picknicks. Neben Salaten findet Bulgur auch in Suppen, Eintöpfen, vegetarischen Tätschli oder als Füllung für Gemüse wie Paprika oder Zucchini Verwendung. Die Vielseitigkeit macht ihn zu einem echten Favoriten für gesunde Alltagsküche.
Ras-el-Hanout
Ras-el-Hanout ist ein traditionelles Gewürz aus der nordafrikanischen Küche, vor allem aus Marokko. Der Name „Ras-el-Hanout“ bedeutet übersetzt „Kopf des Ladens“ und deutet darauf hin, dass es sich um die beste Mischung von Gewürzen handelt, die der Gewürzhändler in seinem Sortiment hat. Es ist eine Mischung aus vielen verschiedenen Gewürzen, manchmal sind es bis zu 30 Zutaten. Die genaue Zusammensetzung kann variieren, je nach Region, Familie oder persönlichem Geschmack. Typische Zutaten sind Kreuzkümmel, Koriander, Paprika, Zimt, Muskatnuss, Ingwer, Gewürznelken, Pfeffer und Kardamom, aber auch Zutaten wie Rosmarin, Fenchel oder Lavendel können enthalten sein.
Mittelmeerküche: Frisch, farbig, gesund
Die Mittelmeerküche gilt als sehr gesund, was auf frisches Gemüse, Olivenöl, Zitronensaft, Kräuter wie Minze oder Petersilie und sättigende Komponenten wie Hülsenfrüchte oder eben Bulgur zurückzuführen ist. Das ist mehr als nur Essen, das ist Lebensgefühl. Studien zeigen sogar, dass sich die mediterrane Ernährung positiv auf Herz, Gefässe und langfristige Gesundheit auswirkt. Da darf ein Bulgur-Salat ruhig öfter auf den Tisch.
Ein Klassiker unter den Bulgur-Salaten ist Taboulé – ein frischer Salat aus der levantinischen Küche, bei dem Petersilie die Hauptrolle spielt. Feiner Bulgur wird dabei nur sparsam verwendet, ergänzt durch Tomaten, Zitronensaft, Minze und Olivenöl. Taboulé zeigt besonders schön, wie Bulgur Salate nicht nur sättigend, sondern auch leicht und aromatisch machen kann.
Ein ballaststoffreicher Salat mit einer marokkanischer Note.
Zubereitungszeit15 MinutenMin.
Gericht: Salat
Küche: Mittelmeerküche
Keyword: Bulgur, Gesund, Kartoffelsalat
Servings: 2Portionen
Zutaten
100gfeiner Bulgur
2Tomatenohne Kern fein gewürfelt
grüner Teil einer Frühlingszwiebelin Ringen
1Bund glattblätterige Petersiliefein gehackt
2TL Ras-al-Hanout
3ELOlivenöl
2ELZitronensaft
Salz
Anleitungen
Den Bulgur mit 150 ml Wasser kochendem Wasser übergiessen und zugedeckt 10 – 15 min stehen lasse. Vollständig abkühlen lassen.
Bulgur, Tomaten, grüner Teil der Frühlingszwiebel und Petersilie in eine Schüssel geben. Olivenöl, Ras-al-Hanout und Zitronensaft vermischen und mit Salz abschmecken. Unter den Salat mischen.
https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2025/05/Bulgur-Salat.jpg12801920Tamarahttps://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.pngTamara2025-05-07 12:03:282025-05-07 12:03:29Bulgur-Salat mit Ras-el-Hanout
Der Pumpkin Pie (Kürbis-Pie), ein amerikanischer Herbstklassiker, wird traditionell zu Thanksgiving und Weihnachten genossen. Er besteht aus einer Füllung von Kürbispüree, das mit Gewürzen wie Zimt, Nelken und Muskat verfeinert und in einen Mürbteigboden gefüllt wird.
Jack-O-Lantern Poket Pumpkin Pies
Jack-O-Lantern
Die Jack-O-Lanterns, leuchtende Kürbisse mit geschnitzten Fratzen, sind ein Symbol für Halloween und haben ihren Ursprung in einer irischen Legende. Der Brauch, eine Laterne aus einem ausgehöhlten Kürbis zu schnitzen, wurde von irischen Einwanderern in die USA gebracht und ist dort zu einem festen Bestandteil der Halloween-Tradition geworden. In den 1990er-Jahren wurde dann Halloween mit Kostümen, Süssigkeiten und Dekorationen auch in Europa immer beliebter. Der Einfluss amerikanischer Filme spielte dabei eine grosse Rolle.
Halloween
Halloween war einmal eine sehr beliebte Zeit in unserer Gegend, mit Kindern, die in Kostümen von Haus zu Haus zogen, um Süssigkeiten zu sammeln. Aber es scheint, als ob die Begeisterung in den letzten Jahren nachgelassen hat und der Hype abgeklungen ist. Persönlich schätze ich das Fest sehr, da es meiner Kreativität freien Lauf lässt. Jedes Jahr freue ich mich darauf, einige schaurig-schöne Leckereien zu kreieren, wie zum Beispiel diese Jack-O-Lantern Pocket Pumpkin Pies, die mit nur wenigen Zutaten zubereitet werden können. Falls du die einzelnen Komponenten selber machen möchtest, findest du Rezepte dazu hier: Kuchenteig und Kürbispüree
Jack-O-Lantern Poket Pumpkin Pies
Rezept für Jack-O-Lantern Poket Pumpkin Pies
Anleitungen
Backofen auf 180 Grad vorheizen. Eine gerade Anzahl Jack-O-Lanter aus dem Teig ausstechen. Bei der Hälfte Augen und Mund ausschneiden. Die Böden jeweils mit verquirltem Ei bestreichen. Das Kürbismuss mit dem Zucker und Zimt vermischen und auf den Böden verteilen. Die Deckel darauf legen. Die Jack-O-Lanter Pumpkin Pies mit Ei bestreichen und mit Zimtzucker bestreuen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und für 15 – 20 Minuten backen.
Eine gerade Anzahl Jack-O-Lanter aus dem Teig ausstechen. Bei der Hälfte Augen und Mund ausschneiden.
Die Böden jeweils mit verquirltem Ei bestreichen.
Das Kürbismuss mit dem Zucker und Zimt vermischen und auf den Böden verteilen. Die Deckel darauf legen.
Die Jack-O-Lanter Pumpkin Pies mit Ei bestreichen und mit Zimtzucker bestreuen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und für 15 – 20 Minuten backen.
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