Notvorrat Glace mit gezuckerter Kondensmilch

Den Notvorrat verwerten.

Dass sich ein gut organisierter Notvorrat lohnt, hat sich in den letzten Monaten gezeigt. So brauchten wir ab den leeren Gestellen nicht beunruhigt zu sein. Ich führe keinen Notvorrat im üblichen Sinn. Ich nenne es meinen dynamischen Vorrat. Darin sind die haltbaren Lebensmittel, welche wir sowieso immer zum Kochen brauchen. Diese Lebensmittel baue ich regelmässig in meinen Menüplan mit ein, so entsteht auch kein Foodwaste.  

Glace mit gezuckerten Kondensmilch
Glace mit gezuckerten Kondensmilch

Rezept für Notvorrat Glace / Eis aus gezuckerter Kondensmilch.


In meinem Vorrat habe ich auch immer eine Dose Kondensmilch. Dies weil aus ihr relativ unkompliziert Dulce de Leche hergestellt werden kann. Heute habe ich mit der gezuckerten Kondensmilch ein Notvorrat Glace aus nur zwei Zutaten zubereitet. Das Glace kann, wenn die gesüsste Kondensmilch mit dem Rahm aufgeschlagen wird, auch ohne Glacemaschine zubereitet werden. Ich habe die Kondensmilch mit 1:1 Rahm gemischt und die Glacemaschine gegeben, das geht etwas schneller als im Tiefkühler.

Gesüsste Kondensmilch
Gesüsste Kondensmilch


Zusammen mit feinen Schweizer Erdbeeren serviert ist die Glace ein, wenn auch ziemlicher süsser, Genuss.

Glace aus gezuckerter Kondensmilch
Glace aus gezuckerter Kondensmilch

Notvorrat Glace mit gezuckerter Kondensmilch

Für dieses feine Glace braucht es nur zwei Zutaten – gezuckerte Kondensmilch und Rahm. Das Glace wird auch ohne Glacemaschine schön cremig.
Gericht: Dessert
Keyword: Fleisch, Glace, Notvorrat, Sommer

Zutaten

  • 400 g gezuckerte Kondensmilch
  • 400 g Vollrahm

Anleitungen

  • Den Rahm (Sahne) steif schlagen und danach die Kondensmilch unterrühren, so das eine Creme entsteht.
  • Die Creme im Tiefkühler oder einer Eismaschine gefrieren lassen.

En Guete!

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    Glace aus gezuckerter Kondensmilch

    Bananen-Quark-Creme mit Schokolade

    Die Bananen-Quark-Creme ist ein herrliches Dessert, welches einfach und schnell zubereitet werden kann. Und das Allerbeste an dem Rezept ist, es lassen sich dafür wunderbar reife Bananen und übrig gebliebene Schokoladenhasen verwenden.

    Bananen-Quark-Creme - Restewervertung - No foodwaste
    Bananen-Quark-Creme

    Rezept für Bananen-Quark-Creme mit Schokolade

    Für die Creme reife Bananen mit Zitronensaft pürieren. Falls die Bananen nicht sehr reif oder zu wenig süss sind, kann noch etwas Zucker dazu geben werden. Danach wird der Quark unter die Masse gerührt und der Rahm steif geschlagen.

    Die Schokolade, oder wie in meinem Fall der Schokoladenhase, an einer feinen Raffel reiben. Die geriebene Schokolade unter die Creme heben und die Creme bis zum Servieren kühl stellen. Ich habe die Creme auf Förmchen verteilt und mit etwas geriebener Schokolade bestreut.

    Bananen-Quark-Creme - Resteverwertung - No foodwaste
    Bananen-Quark-Creme

    Rezept für Bananen-Quark-Creme mit Schokolade

    Ein leckeres Dessert im Glas. Das Rezept eignet sich wunderbar zur Resteverwertung von reifen Bananen und Schokoladenhasen.
    Zubereitungszeit10 Min.
    Gericht: Dessert
    Keyword: Bananen, Nofoodwaste, Resteverwertung, Schokolade
    Portionen: 4 Personen

    Equipment

    • Stabmixer

    Zutaten

    • 2 reife Bananen
    • 1 EL Zucker optional
    • 50 ml Zitronensaft
    • 125 g Rahmquark
    • 125 ml Vollrahm
    • 50 g Schokolade z.B. Schokoladenosterhase

    Anleitungen

    • Die Bananen zusammen mit dem Zitronensaft mit dem Stabmixer pürieren. (Falls die Bananen noch nicht so reif oder zu wenig süss sind, das Püree mit dem Zucker süssen.)
    • Das Bananenpüree mit dem Rahmquark verrühren.
    • Den Rahm steif schlagen und unter den Bananenquark heben.
    • Die Schokolade an einer Raffel fein reiben und unter die Creme heben.
    • In 4 kleine Gläser verteilen und bis zum Servieren kühl stellen. Wer mag, raspelt noch etwas Schokolade über die Creme.

    En Guete!

      No Foodwaste

      Keine Lebensmittel zu verschwenden ist mir ein grosses Anliegen und im Blog findet ihr bereits einige Rezeptideen und Tipps zu diesem Thema. Für dieses Rezept habe ich die schon sehr reifen Bananen, einen von Ostern übrig gebliebener Schokoladenhasen und einen Rahmquark verwendet, der schon abgelaufen, aber trotzdem noch voll in Ordnung war. Bei Quark und auch Joghurt verlasse ich mich auf meine Augen und meine Nase. Im Blog findest du Rezeptideen für die Resteverwertung: No Foodwaste Rezepte

      Bananen-Quark-Creme 
Resteverwertung - no foodwaste

      Ribeli Suppe Schweizer Rezept

      Swiss Food Discovery

      Heute habe ich für das Projekt von Swiss Food Discovery eins meiner Schweizer Lieblingsrezepte aus der Kindheit zubereitet. Für das Swiss Food Discovery Projekt kochen wir Schweizer Rezepte nach, um sie bekannter zu machen. Mehr dazu findest du hier: Swiss Food Discovery.

      Ribeli Suppe
      Ribeli Suppe

      Schweizer Rezept für Ribeli Suppe

      Ribeli können bei uns im Supermarkt als Suppeneinlage oder als Tütensuppe gekauft werden. Selbstgemacht, besonders wenn auch die Bouillon selbst gemacht ist, schmecken sie aber natürlich viel besser. Sie können wunderbar von Hand zubereitet werden oder natürlich noch viel einfacher mit der Pasta-Maschine gemachte werden, was sich natürlich nur für grössere Mengen eignet. Die Ribeli können aber auch sehr gut eingefroren werden. Sie kommen bei mir dann gleich gefroren in die Suppe.

      Ribeli Suppe
      Ribeli Suppe

      Schweizer Rezept für Ribeli Suppe

      Ribeli sind eine feine Suppeneinlage, welche ganz einfach selbst zubereitet werden kann. Am einfachsten ist es, wenn die Ribeli aus Resten von Pasta-Teig zubereitet wird. Die Ribeli sind auch eine tolle Resteverwertung.
      Gericht: Suppe
      Land & Region: Schweiz
      Keyword: Schweizer Küche, Suppe

      Zutaten

      Für die Ribeli (Suppeneinlage)

      • 100 g Weissmehl
      • 1/4 TL Salz
      • 1 Ei
      • Weissmehl zum Bestreuen der Ribeli

      Anleitungen

      • Mehl und Salz in einer Schüssel miteinander vermischen. Das Ei verrühren und unter die trockenen Zutaten mischen.
      • Den Teig auf einer bemehlten Fläche flachdrücken und mit einem Messer in kleine Ribeli schneiden. Mit soviel Mehl bestreuen, bis die Ribeli nicht mehr kleben. Die Ribeli vor dem Kochen in ein Sieb geben, damit das überschüssige Mehl entfernt werden kann.
      • Die Bouillon aufkochen und die Ribeli ca. 5 Minuten in der kochenden Bouillon ziehen lassen.

      Inspiration aus dem Betty Bossi Buch „Aus Mutters Kochtopf“

      Ribeli Suppe
      Ribeli Suppe
      French Toast Waffeln

      Altes Brot zu French Toast Waffeln verarbeiten

      Rezept für die Resteverwertung von Brot – French Toast Waffeln

      Ein grosser Teil von Foodwaste, also Lebensmittelverschwendung, passiert in unseren eigenen Küchen. Dies ist nicht nur eine Verschwendung von Ressourcen wie Ackerland, Wasser und Energie, sonder auch ein finanzieller Verlust für jeden Haushalt. Denn laut WWF wirft jeder Schweizer Haushalt Lebensmittel im Wert von bis 1000.– CHF in den Müll.

      Foodwaste im eigenen Haushalt vermeiden.

      Es ist mir schon länger ein Anliegen, alles zu verarbeiten und möglichst wenig fortzuwerfen. Das gelingt nicht immer. Der Lebensmittelverschwendung versuche ich mit guter Planung vorzubeugen. Das heisst zum Beispiel, ich werfe vor jedem Einkauf einen Blick auf unsere Vorräte, damit ich nur einkaufe was benötigt wird. Auch Menüpläne und die gute alte Einkaufsliste sind gute Hilfsmittel im Kampf gegen Foodwaste. Das alles gelingt mit nicht immer. Denn es lässt sich im Leben halt nicht immer alles so genau planen. Manchmal verrechne ich mich bei den Portionen oder auch dem Bedarf. Manchmal haben wir einfach nicht so Hunger oder wir essen spontan auswärts. Die Ursachen sind also vielseitig. Für solche Gelegenheiten gibt es viele Lösungen, das Schwierigste daran ist für mich rechtzeitig an diese zu denken.

      Rezept für French Toast Waffeln
      French Toast Waffeln

      Resteverwertung für Brot

      Beim Brot findet sich aber eigentlich immer eine Verwendungsmöglichkeit, sind diese Resten doch immer gut verwertbar. Beispiele dafür finde ich unter anderem auch bei älteren Schweizer Rezepten, Beispiele sind da Fotzelschnitten, Vogelheu und Käseschnitten. Aber auch Panizza, welches vermutlich fast jeder Schüler im Hauswirtschaftsunterricht schon mal kochen musste, und Panzanella – ein italienischer Brotsalat- sind feine Gerichte mit „altem“ Brot.

      Meine Favoriten bei der Brotverwertung sind Knödel, Paniermehl (Brösmeli) und French Toast. Meist brate ich diesen in der Pfanne, aber er schmeckt mir noch fast besser, wenn er im Waffeleisen gebacken wird. Besonders, wenn nur eine oder zwei Portionen zubereitet werden sollen, geht es so viel schneller und ich finde, er wird dann schön knusprig.

      Rezept für French Toast Waffeln

      Rezept für French Toast Waffeln
      French Toast Waffeln
      French Toast Waffeln
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      Resteverwertung – Rezept für French Toast Waffeln

      Ein Rezept zur Restverwertung von Brot. French Toast Waffeln sind ein köstliches, gehaltvolles Frühstück.
      Vorbereitungszeit15 Min.
      Zubereitungszeit10 Min.
      Arbeitszeit25 Min.
      Gericht: Frühstück
      Land & Region: Amerika
      Keyword: Brot, Nofoodwaste, Resteverwertung
      Portionen: 4 Personen
      Kalorien: 200kcal
      Autor: Tamara

      Zutaten

      • 4 Scheiben Brot z.B. Brioche Zopf oder Toastbrot
      • 2 Eier
      • 150 ml Milch
      • 1 Prise Salz
      • 1 EL Ahornsirup

      Anleitungen

      • Eier, Milch, Zimt und Ahornsiurp miteinander vermischen und über die vorbereiteten Toastscheiben giessen. Ziehen lassen bis der Toast die Flüssigkeit aufgesaugt hat
      • In der Zwischenzeit ein Waffeleisen für dicke Waffeln einfetten und vorheizen. Die French Toast Waffeln im Waffeleisen backen bis sie golden sind.
      • Noch warm mit Zimtzucker oder Ahornsiurp servieren.

      Hast du weitere Ideen für die Verwertung von Brot?

      Falls du dir das Rezept Pinterest merken möchtest, findest du hier einen Pin für dich:

      French Toast Waffeln - Rezept für Resteverwertung von Brot. Ein leckeres Frühstück.

#frühstück #frenchtoast #waffeln
      Rezept für French Toast Waffeln
      Frischgebackenes Brot auf Holzbrett

      Brot aus „Altbrot“

      Foodwaste vermeiden – Brotreste sinnvoll verwerten

      Foodwaste zu vermeiden und die dazugehörige Resteverwertung ist nach wie vor ein Thema in unserem Haushalt und soll es auch bleiben. Stetig kontrollieren wir unsere Lebensmittelvorrat und kaufen möglichst nur nach Bedarf ein, aber es gibt immer noch Ansätze, die verbessert werden können. Beim „alten Brot“ finden wir allerdings immer eine Verwendungsmöglichkeit, damit nichts weggeworfen werden muss. Häufig bereiten wir aus nicht mehr ganz frischem Brot Knödel zu, machen Paniermehl daraus oder verbacken es jetzt zu einem Brot aus Altbrot.

      Frisch gebackenes Brot auf einem Küchentuch
      Frisches Brot aus Altbrot – Resteverwertung gegen Foodwaste

      Rezept für Brot aus Altbrot

      Bei Rita von „Die Angelones“ habe ich vor einiger Zeit ein Brot aus Altbrot, also aus Brotresten gesehen und als ich diese Woche Brot übrig hatte, wieder daran gedacht. Ich habe ein wenig experimentiert und es ist ein tolles, gut haltbares Brot daraus entstanden. Die Krumme des Brotes ist eher feucht und die Kruste wird nicht ganz so knusprig, wie gewohnt. Dafür ist das Brot länger haltbar, als ein normales Weissbrot.

      Anschnitt von frischem Brot, auf einem Holzbrett
      Anschnitt vom frischen Brot mit Altbrot – Resteverwertung gegen Foodwaste

      Rezept / Anleitung für Paniermehl und Brotbrösel

      Trockene Brotreste

      Für die Resteverwertung habe ich das schon sehr trockene Brot im Hochleistungsmixer gemahlen. Bitte beachte dabei die Hinweise des Herstellers, da das Brot ziemlich hart sein kann. Die Brotbrösel, besonders wenn sie noch nicht ganz trocken sind, auf einem Blech verteilen und im Backofen, bei ca. 80 Grad, trocknen lassen. Das dauert je nach Feuchtigkeit im Brot unterschiedlich lang.

      Rezept für Brot mit Altbrot

      gebacken im Gusseisentopf – Topfbrot

      Brühstück

      70 g Brotbrösel aus Altbrot
      140 g Wasser

      Die Brotbrösel in eine Schüssel geben und mit heissem Wasser übergiessen. Für 1 Stunde quellen lassen.

      Brot

      Brühstück
      450 g Weissmehl
      50 g Vollkornmehl
      12 g Salz
      10 g frische Hefe, zerbröselt
      300 bis 340 ml Wasser

      Alle Zutaten, aber erst nur 300 ml Wasser, in eine Schüssel geben. Falls der Teig zu trocken wird, Schrittweise das restliche Wasser dazu geben. Den Teig mit der Haushaltsmaschine für ca. 8 Minuten kneten. Der Teig sollte geschmeidig und eher etwas feucht sein. Den Teig zugedeckt um das Doppelte aufgehen lassen. Bei mir hat das 3 Stunden gedauert.
      Den Backofen und einen Gusseisentopf (ofentauglich bis min. 240 Grad – Herstellerhinweise beachten) mind. 30 Minuten auf 240 Grad vorheizen.
      Den Teig auf eine bemehlte Unterlage geben. Von allen Seiten her einmal falten. Zusammenfügen und zu einem Brot formen. Ein Garkörbchen bemehlen. Oder eine Schüssel mit einem bemehlten Tuch auslegen. Den Teig mit dem Verschluss nach oben in das Körbchen legen. Zugedeckt nochmals 30 Minuten gehen lassen.

      Den Teig vorsichtig in den heissen Topf kippen und einschneiden. Sofort den Deckel auf den Topf legen und den Topf sofort in den Ofen stellen. Für 25 Minuten backen. Den Deckel entfernen und das Brot nochmals ca. 25 Minuten fertig backen. Das Brot aus dem Topf nehmen und wenn der „Klopftest“ in Ordnung ist, das Brot auf einem Gitter abkühlen lassen.

      En Guete!


      Rezept für frisches Brot aus Hefeteig, gebacken mit Altbrot. Resteverwertung - no Foodwaste

      Bananenmuffins mit Schokolade

      Rezept für reife Bananen – No foodwaste

      Einen Bananencake, welcher mit fast schon überreifen Bananen zubereitet wird, ist einfach herrlich. Bereits beim Backen verbreitet sich der gluschtige Geruch der Bananen in der Küche. Und natürlich ist der Cake selbst auch schon ein Genuss. Wenn es etwas schneller gehen muss, backe ich gerne das folgende Rezept für Bananenmuffins mit Öl und Schoggimöckli (Schokoladenstücken). Die Muffins mit den Bananen sind schnell zubereitet und schmecken auch zwei, drei Tage später noch köstlich, durch die vielen Bananen im Teig, bleiben sie auch schön saftig. Besonders einfach ist die Zubereitung im Mixer.

      Schnelle Bananemuffins mit Schokolade. Teig mit Öl.
      Bananenmuffins mit Schokolade

      Lebensmittel retten

      Zubereitet habe ich die Bananenmuffins mit „geretteten“ Bananen. Im Grossverteiler, bei welchem ich unseren Wocheneinkauf erledige, werden jeweils nicht mehr ganz so schönes Gemüse und Früchte zu reduzierten Preisen angeboten. Die Bananen hatten an der Schale schon viele braune Punkte, waren aber innen noch total in Ordnung und haben dazu auch zum direkt essen sehr gut geschmeckt. Und das Beste daran ist, ich konnte nicht nur die Bananen retten, sondern sie waren auch genau richtig reif für die Muffins.

      Rezept für Muffins mit Bananen und Schoggimöckli
      Bananenmuffins mit Schoggimöckli

      Rezept für einfache und schnelle Bananenmuffins mit Schokolade

      Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
      Ein Muffinsblech mit Backförmchen auslegen
      Teig ergibt ca. 12 Muffins

      250 g Mehl
      1 TL Backpulver
      1 Prise Salz
      3 überreife Bananen
      100 g Zucker
      80 g Öl (Pflanzenöl wie z. B. Sonnenblumen- oder Rapsöl)
      1 Ei

      100 g Schokolade in Stücken

      Mehl, Salz und Backpulver in einer Schüssel vermischen. Bananen, Zucker, Ei und Öl in einen Standmixer geben und gut vermixen. (Wer keinen Standmixer hat, kann dies auch mit einem Pürierstab erledigen oder die Bananen mit einer Gabel fein zerdrücken und von Hand mit den übrigen Zutaten vermischen). Die flüssigen, pürierten Zutaten zum Mehl geben und unterheben. Nicht mehr zu fest rühren. Die Schokoladenstücke dazu geben und untermischen. Den Teig auf die vorbereiteten Backförmchen verteilen und im vorgeheizten Backofen für 25 bis 30 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter abkühlen lassen.

      Bananenmuffins im Blech
      Bananenmuffins

      En Guete!


      Lebensmittelrettung - Rezept für Muffins aus reifen Bananen.
      Bananenmuffins

      Gute Vorsätze – Foodwaste; Lebensmittelabfälle reduzieren

      Foodwaste

      Über die Festtage bin ich in den sozialen Medien wieder vermehrt auf Beiträge zum Thema Foodwaste gestossen. Es ging dabei vor allem darum, was mit den Lebensmitteln in den Läden passiert, welche über die Feiertage ablaufen. Einige haben geschrieben, dass sie im Laden nachgefragt haben was mit den Lebensmitteln passiert und viele haben anscheinend die Antwort erhalten, dass die Lebensmittel fortgeworfen werden. Ob diese Aussagen tatsächlich stimmen, kann ich leider nicht nachprüfen. Aber wenn wir davon ausgehen, dass dies zumindest zu einem Teil zutrifft, stimmt das doch traurig und nachdenklich.

      Foodwaste – überreife Bananen – ideal für einen feinen Bananenkuchen

      Mir persönlich ist dabei bewusst geworden, dass ich mich bis jetzt viel zu wenig mit diesem Thema beschäftigt habe. Eine Tatsache die ich gerne ändern möchte und ich denke, dies ist ein guter und wichtiger Vorsatz für das neue Jahr.

      Foodwaste beim Endverbraucher

      Zum Jahresstart habe ich zum Thema Foodwaste die Suchmaschine bemüht, um mehr zu diesem Thema zu erfahren. Bei der Lektüre diverser Seiten, kommt zum Ausdruck, dass ein grosser Anteil des Foodwastes, wenn nicht sogar der grösste Teil, in den Haushalten, also beim Endverbraucher passiert. Leider gibt es da auch in unserem Haushalt noch viele Verbesserungsmöglichkeiten und darum habe ich für mich beschlossen, bei uns zu Hause anzusetzten, um möglichst nichts mehr zu verschwenden. Dabei geht es mir in erster Linie um mehr Nachhaltigkeit und wenn dabei der Geldbeutel geschont wird, ist dies ein willkommener Zusatz. Beim Bundesamt für Landwirtschaft finden wir eine anschauliche Broschüre, bei welcher aufgezeigt wird, dass eine 4-köpfige Familie im Durchschnitt pro Jahr Lebensmittel im Wert von über 2000.- – CHF wegwirft.

      Wo gehen die Lebensmittel „verloren“

      Ein Drittel aller Lebensmittel gehen auf dem Weg vom Feld zum Teller verloren. Je nach Quelle wird von rund 300 kg Lebensmitteln pro Kopf und Jahr in der Schweiz gesprochen. Ein grosser Teil davon wird beim Endverbraucher, also bei uns zu Hause, weggeworfen. Schon bei der Ernte bleiben Früchte zurück, weil sie irgendwie nicht der „Norm“ entsprechen, unterwegs und in den Läden gehen weitere Lebensmittel verloren, sei es wegen Transportschäden oder weil die Lebensmittel verderben/ablaufen. Ein grosser Teil dieser 300 kg gehen aber beim Endverbraucher verloren und zwar ganze 45% davon! Diese Tatsache hat mich sehr sehr aufgerüttelt. Für mich erscheint es also ganz logisch da anzusetzten und als erstes unseren Haushalt zu optimieren.

      Foodwaste - Altes Brot verwerten
      Foodwaste – Altes Brot verwerten

      Meine Vorsätze

      Im Einzelnen möchte ich mich dabei mit folgenden Punkten genauer auseinandersetzen:
      • Menüplanung, Einkaufen / Einkaufsliste
      • Richtiges Aufbewahren der Lebensmittel
      • Sinnvoller Notvorrat
      • Haltbarmachen – Einkochen, Einfrieren und Trocknen
      • Feine Gerichte aus Resten

      Wie gehst du mit dem Thema Foodwaste um? Arbeitest du mit einem Menüplan?

      Falls du Anregungen und Tipps zu diesem Thema hast, hinterlasse doch einen Kommentar oder schreibe mir eine Email.

      Rezepte zur Resteverwertung

      Im Laufe der Jahre habe ich im Blog bereits einige Rezepte zur Resteverwertung gepostet. Ein paar davon habe ich hier für euch zusammengefasst. Noch ist die Liste unvollständig und ich hoffe, dass ich bis Ende 2018 noch viele weitere Rezepte dieser Art veröffentlichen kann.

      Bananen

      Für reife und überreife Bananen gibt es bereits jede Menge feine und gellingsichere Rezepte im Blog. Ganz aktuell ist das Rezept für Bananenpancakes und für Bananenbrot. Mein allerliebstes Rezept mit Bananen ist das für den Bananencake.

      Kuchen
      Schokoladen-Himbeer-Cake im Glas. Schichtdesserts sind eine gute Möglichkeit, um übrig gebliebenen Kuchen oder Guetzli weiter zu verabeiten. Dabei sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt.

      Radieschenblätter

      Möglichst alle verwendbaren Teile und auch Reste vom Gemüse zu verwerten erfordert ein bisschen Disziplin und Planung. Das knackigen Grün von den Radieschen kann zum Beispiel zu einem würziges Radieschen-Pesto verarbeitet werden.
       
      Erdnüsse
      Mit den Erdnüssen ist es, besonders um die Weihnachtszeit immer so eine Sache. Irgendwie scheinen sie sich bei uns immer zu Vermehren, ohne dass ich welche dazu kaufe…. Anfangs gehen die feinen Erdnüsse immer schnell weg, doch Ende Dezember bleiben immer welche übrig…. eine gute Verwendung dafür finde ich die feine Erdnussbutter.

      Links zum Thema Foodwaste