Kochen gegen Foodwaste – einfache Tipps, Rezepte & Resteverwertung

Kochen gegen Foodwaste – weniger verschwenden, mehr geniessen

Foodwaste beschäftigt mich schon seit vielen Jahren sowohl privat in meiner Küche als jetzt auch in meinen Kochkursen. Für meinen neuen Kurs mit genau diesem Namen habe ich das Thema nochmals vertieft aufgearbeitet. Dabei ist ein kleines Rezeptheft für den Kurs entstanden, gefüllt mit Tipps, Tricks und Ideen, wie wir Lebensmittel besser nutzen können. Mit ein paar einfachen Foodwaste-Tipps und kreativen Ideen zur Resteverwertung lässt sich im Alltag viel bewirken. Auch auf meinem Blog findet ihr bereits viele Rezepte und einen Menüplan zum Ausdrucken, die helfen, Abfälle im Alltag zu reduzieren.

Warum Foodwaste ein Problem ist

Wie viel Foodwaste entsteht in der Schweiz?

Allein in der Schweiz landen jedes Jahr rund 2,8 Millionen Tonnen Lebensmittel im Abfall. Etwa eine Million Tonnen davon stammen aus privaten Haushalten. Das bedeutet: Jede Person wirft im Schnitt 60 Kilo geniessbare Lebensmittel weg – mit einem Wert von rund 600 Franken pro Jahr.

Welche Lebensmittel Lebensmittel besonders oft im Abfall landen

Brot, Früchte, Gemüse und fertige Mahlzeiten. Ein grosser Teil davon wäre mit etwas Planung, richtiger Lagerung oder kreativer Resteverwertung vermeidbar.

French Toast Waffeln - Resteverwertung von altem Brot
Fotzelschnitten-Waffeln

Haltbarkeit richtig verstehen

Mindesthaltbarkeitsdatum vs. Verbrauchsdatum

Viele Produkte werden zu früh entsorgt, weil das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) falsch interpretiert wird. Es bedeutet lediglich, dass das Produkt bis zu diesem Zeitpunkt seine typischen Eigenschaften behält – oft ist es danach noch völlig geniessbar. So geht Kochen gegen Foodwaste.

So Prüfst du, ob Lebensmittel noch gut sind

Mit sehen, riechen, schmecken lässt sich schnell beurteilen, ob es noch gut ist. Nur beim Verbrauchsdatum (z. B. Hackfleisch, frischer Fisch) gilt: abgelaufen = nicht mehr verwenden.

Brot gebacken mit Altbrot
Brot aus „Altbrot“

Typische Ursachen & einfache Lösungen

  • Zu viel eingekauft: Menüplanung machen, Einkaufsliste schreiben.
  • Falsche Lagerung: z. B. Brot nicht im Kühlschrank, Tomaten nicht neben Gurken.
  • Reste im Kühlschrank vergessen: gleich einplanen oder einfrieren.
  • Zu grosse Portionen gekocht: lieber kleiner beginnen und nachschöpfen.
Resteverwertung - Brotchips aus altem Brot
Brotchips aus Brotresten

Reste kreativ verwerten

Aus alt mach neu! Hier ein paar Beispiele:

Lebensmittel / RestIdeen zur Weiterverwertung
Brot & BackwarenCroutons, Brotsalat, Paniermehl, Vogelheu
Gekochte Pasta & ReisAuflauf, Bratreis, Frittata
GemüseabschnitteBouillon, Pesto aus Karottengrün
Überreifes ObstSmoothies, Kuchen, Kompott, Bananenbrot
KäseresteGratin, Fondue, Omelette-Füllung
Kartoffeln (gekocht)Rösti, Kartoffelsalat, Bratkartoffeln
Resteverwertung - Bananen Pancakes
Vegane Bananen Pancakes

No Foodwaste: Bewusst mit Lebensmitteln umgehen

Warum bewusster Umgang so viel bewirken kann

Foodwaste vermeiden bedeutet nicht Verzicht. Im Gegenteil. Wer Reste nutzt, kocht oft kreativer und geniesst abwechslungsreicher. Ganz nebenbei schonen wir Umwelt und Portemonnaie. In meinen Kursen merke ich immer wieder: Sobald man einmal beginnt, bewusst mit Lebensmitteln umzugehen, wird es schnell zur Gewohnheit. Und es macht richtig Freude, aus Resten ein neues Lieblingsgericht zu zaubern. Hier findest du mehr interessante Infos dazu: No Foodwaste

Bild von einem Teigwarenauflauf
Teigwarenauflauf

Foodwaste vermeiden ohne Perfektionismus

Ich beschäftige mich schon seit längerer Zeit intensiv mit dem Thema, auch in meinen Kursen, wo Foodwaste ein fester Bestandteil ist. Trotzdem weiss ich aus eigener Erfahrung: Es ist nicht immer einfach. Manchmal bleibt etwas übrig, man kauft zu viel ein oder das Leben läuft einfach anders, als man es geplant hat. Genau deshalb ist es wichtig, dass wir uns selbst nicht zu streng beurteilen, sondern Wege finden, die zu unserem Alltag passen.

Wichtig ist sich davon nicht entmutigen lässt. Jeder kleine Schritt zählt. Mit etwas Planung, praktischen Tipps und alltagstauglichen Rezepten lässt sich viel bewirken, für die Umwelt, fürs eigene Budget und für ein gutes Gefühl.

Einige Ideen und persönliche Gedanken dazu findest du auch in meinen Beiträgen:
👉 Notvorrat & Glace mit gezuckerter Kondensmilch
👉 Foodwaste – Lebensmittelabfälle vermeiden

Welche Resten verwertest du am liebsten? Schreib’s mir in die Kommentare.

Cookies mit reifen Bananen

Bananencookies

Verwertung von übrig gebliebenen Bananen: Leckere Bananencookies

Bananen sind zweifellos eine der beliebtesten Früchte weltweit, aber hin und wieder bleiben einige davon übrig und drohen braun oder zumindest braungesprenkelt zu werden. Anstatt sie wegzuwerfen, können wir diese reifen oder überreifen Bananen in köstliche Leckereien verwandeln. Die bekanntesten Optionen sind Bananenbrot, Bananencake und Nicecream. Bei uns werden sie zu Milchshakes und Pancakes verarbeitet, aber heute möchte ich euch eine weitere köstliche Möglichkeit vorstellen: Bananencookies. Sie sind schnell gemacht und schmecken wie Mini – Bananenkuchen. Das Rezept dazu verrate ich euch am Ende dieses Beitrages.

Cookies aus reifen Bananen
Bananencookies

Lebensmittelverschwendung – Nofoodwaste

Es ist bedauerlich, dass auch heute noch immer so viele Lebensmittel verschwendet und weggeworfen werden. In der Schweiz allein werden jährlich rund 2.8 Millionen Tonnen an Lebensmitteln weggeworfen, ein Teil davon fällt in der Lebensmittelproduktion an. Am einfachsten für uns ist es bei uns zu Hause anzusetzen und dort einen Unterschied zu machen, denn in den Haushalten sind es im Schnitt fast 100 kg Lebensmittel pro Kopf, die im Abfall landen.

Kreative Verwertung wie Bananencookies

Es mag nicht immer einfach sein, keine Lebensmittel fortzuwerfen, und es gibt auch bei mir Momente des Rückfalls. Dennoch können wir mit kreativen Ideen zur Resteverwertung, von denen du bereits einige im Blog findest, immer besser darin werden, Lebensmittel mit möglichst wenig Abfall zu nutzen und somit einen Beitrag zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung zu leisten. Neben der kreativen Verwertung von Lebensmittelreste ist natürlich auch die korrekte Aufbewahrung sehr wichtig, denn was geniessbar ist, wird weniger weggeworfen.

Cookies mit reifen Bananen
Bananencookies

Rezept für Bananencookies

Den Backofen auf 200 (Umluft 180) Grad vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier belegen. Mehl, Speisestärke, Backpulver, Natron und Salz vermischen. Butter und Zucker zusammen schaumig rühren. Die zerdrückte Banane, den Vanilleextrakt und das Ei einrühren, bis alles gut vermischt ist. Mit einem Spatel die Mehlmischung unter die Bananenmischung rühren, bis sie gut vermischt ist. Mit einem kleinen Glaceportionierer Cookies auf die vorbereiteten Backblech mit etwas Abstand setzen. 10 Minuten backen oder bis die Cookies leicht gebräunt sind. Die Cookies 5 Minuten lang auf dem Blech abkühlen lassen, bevor sie auf einem Gitterrost vollständig abkühlen.

Bananencookies

Rezept für feine Bananencookies die wie kleine Kuchen schmecken.
Zubereitungszeit15 Minuten
Backzeit10 Minuten
Gesamtzeit25 Minuten
Gericht: Dessert
Küche: Amerikanisch
Keyword: Bananen, Chocolate Chip Cookies, Resteverwertung

Zutaten

  • 200 g Weissmehl
  • 2 EL Maisstärke
  • 1 ½ TL Backpulver
  • ½ TL Salz
  • 200 g brauner Zucker
  • 90 g Butter weich
  • 1 reife Banane zerdrückt
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 grosses Ei

Anleitungen

  • Den Backofen auf 200(Umluft 180 ) Grad vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier belegen.
  • Mehl, Speisestärke, Backpulver und Salz vermischen.
  • Butter und Zucker zusammen schaumig rühren. Die zerdrückte Banane, den Vanilleextrakt und das Ei einrühren, bis alles gut vermischt ist.
  • Mit einem Spatel die Mehlmischung unter die Bananenmischung rühren, bis sie gut vermischt ist.
  • Mit einem kleinen Glaceportionierer Cookies auf die vorbereitete Backblech mit etwas Abstand setzen.
  • 10 Minuten backen oder bis die Cookies leicht gebräunt sind.
  • Die Cookies 5 Minuten lang auf dem Blech abkühlen lassen, bevor sie auf einem Gitterrost vollständig abkühlen.
Cookies aus reifen Bananen
Bananencookies

Übrig gebliebene Bananen müssen nicht im Abfall landen. Mit ein wenig Kreativität und einfachen Zutaten können daraus leckere Gerichte, wie Nicecream, köstliche Bananencookies, Bananenbrot, Smoothies und mehr zubereitet werden, die nicht nur fein, sondern auch eine Möglichkeit zur Reduzierung von Lebensmittelverschwendung sind.

Ein kleiner Tipp: Reife Bananen schälen und in Scheiben geschnitten einfrieren. So können sie bei Bedarf für Smoohies, Milchshakes, Nicecream und vieles mehr verwendet werden.

Raclette-Käseschnitten

Für diese Folge von „Wir retten, was zu retten ist“ wurde für das Thema „Überbackene Brote und Toasts“ abgestimmt. Im ersten Moment habe ich mir gedacht – da müssen wir doch nichts retten, das können wir ja nur selber machen. Klar, das Brot oder den Toast können wir selber machen oder kaufen. Selbst gemacht sind beide sicher schmackhafter und gesünder, besonders im Vergleich zu der Ware aus dem Grossverteiler. Aber das Belegen und bBacken „muss“ man ja sowieso selber machen, oder? Es gibt aber tatsächlich Schinkenkäse-Toast und bei uns sogar tiefgekühlte Käseschnitten zu kaufen. Für mich kaum zu glauben. Dass man Brot oder Toast dafür kauft, kann ich nachvollziehen, aber fixfertiger Schinken-Käse-Toast oder gar Käseschnitten?

Schinken-Käse-Toast und auch Käseschnitten sind super einfach in der Zubereitung und Raclette-Käseschnitten sind noch einfacher in der Zubereitung. Beides gehört übrigens ins Koch-Repertoire beider unsere Jungs. Wenn sie Hunger haben und es schnell gehen muss, bereiten sie sich beides häufig und schon länger selbstständig zu.

Raclette-Käseschnitten
Raclette-Käseschnitten

Resteverwertung

Käseschnitten sind ein Restessen, denn es wird mit nicht mehr so ganz frischem Brot, Weissweinresten und Reste von Käse zubereitet. Für die „normalen“ Käseschnitten wird der Käse mit Mehl, Milch und Eier vermischt und danach auf das „Altbrot“ gestrichen. So braucht es auch etwas weniger Käse. Allerdings mögen wir die Variante nur mit Käse, wie z. B. bei der Raclette-Käseschnitten viel lieber. Ergänzt werden die Käseschnitten manchmal auch mit Schinken und/oder einem Spiegelei.

Raclette-Käseschnitten

Für die Raclette-Käseschnitten braucht es ja eigentlich kein Rezept. Ich verwende dafür fast immer ein selbst gemachtes Ruchbrot, aber natürlich geht das auch wunderbar mit Brot von der Bäckerei eures Vertrauens. Das Brot wird mit etwas Weisswein oder saurem Most (den gibt es mit und ohne Alkohol) beträufelt und mit eurem liebsten Raclette-Käse belegt. Wir mögen am liebsten den aus der Sennerei Maran. Dazu gibt es bei uns meist einen Salat, Cornichons und Silberzwiebeln.

Raclette-Käseschnitten
Raclette-Käseschnitten
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Raclette- Käseschnitten

Ein urchiges Gericht mit Brot und Raclette-Käse. Eine super Verwertungsmöglichkeit für nicht mehr ganz frisches Brot. Wir nehmen dazu am liebsten ein Zürcherbrot, besser bekannt als Ruchbrot.
Gericht: Hauptgericht
Küche: Schweiz
Keyword: Brot, Käse, Raclette, Ruchbrot
Servings: 4 Personen

Zutaten

  • 8 Scheiben Ruchbrot kann gerne vom Vortag sein

Hier findest du das Rezept für Ruchbrot

  • Weisswein oder Sauren Most mit oder ohne Alkohol
  • 8 Scheiben Raclette-Käse so ca. 400 Gramm für 4 Portionen
  • Paprikapulver, Pfeffer, Cornichons, Silberzwiebeln, etc. nach Wahl

Anleitungen

  • Die Brotscheiben auf 4 kleinere Gratinformen oder eine grosse Form verteilen. Die Brotscheiben mit Weisswein oder Saurem Most beträufeln. Den Käse darauf verteilen.
  • Wer eine Grillfunktion im Backofen hat, stellt diese auf 250 Grad und "grillt" die Käseschnitten, bis der Käse geschmolzen ist und Blasen wirft. Falls dies nicht geht, den Backofen auf 220 Grad Ober- und Unterhitze vorheizten und die Käseschnitten in ca. 8 Minuten überbacken.
  • Zusammen mit Cornichons, Silberzwiebeln und Paprikapulver servieren.

En Guete!

    Bei der Rettung von „Wir retten, was zu retten ist“ waren diese Mal mit dabei:

    Brittas Kochbuch – Rustipani mit Champginons
    Barbaras Spielwiese – Eggs Florentine mit selbstgemachten englischen Muffins
    Cakes, Cookies and more – Raclette-Käseschnitten
    Brotwein – Croque Monsieur Rezept & Croque Madame – Klassische Bistroküche
    CorumBlog 2.0 – Strammer Max oder so ähnlich
    Cahama – Jägertoast
    Kaffeebohne – Überbackene Tomaten-Mozzarella-Brote
    Volkermampft – Bikini Deluxe – Spanisches Käse-Schinken Sandwich mit Trüffel

    Weiter Rezepte von „Wir retten, was zu retten ist“ und Infos zu den Rettungen findest du hier: Wir retten, was zu retten ist

    Vegane Bananen Pancakes

    Seit Mitte des letztes Jahres habe ich mit meiner Teilnahme vom Blog-Event „Koch mein Rezept“ pausiert. Dabei finde ich das Event und die Idee dahinter superspannend, denn es geht dabei darum, andere Blogs kennenzulernen, über sie zu berichten und natürlich auch ums Teilen. Ums Teilen von leckeren Rezepten und interessanten Blogs. Ins Leben hat das Event „Koch mein Rezept“ von Volker mit seinem Blog „Volkermapft – der Blog ums Backen und die internationale Küche“.

    Vegane Bananen Pancakes
    Vegane Bananen Pancakes


    So wurde mir vor etwas längere Zeit der Blog „Appelthree“ von den drei Schwestern Ina, Sanny und Anja zugelost. Sie veröffentlichen auf Ihrem Blog schnelle, einfache, gesunde, vegetarische und vegane Rezepte. Für die drei ist das Kochen ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens. Ihr findet auf Appelthree ein buntes Sammelsurium an innovativen und leckeren Rezepten. Da ich jede Menge reife Bananen im Haus hatte, gab es bei uns gleich die leckeren Bananen Pancakes. Sie sind passend zu den letzten Tagen des Veganuary dann auch vegan.

    No foodwaste

    Die Bananen Pancakes sind eine köstliche Möglichkeit, sehr reife Bananen zu verwerten. Bananen mit brauner Schale werden von unseren Kids nicht mehr so gerne gegessen, zum Bananenshake, Bananenbrot (Bananencake) oder eben Bananen Pancakes verarbeitet stört der Reifegrad der Bananen aber keiner mehr. Eine tolle Sache Foodwaste zu vermeiden und Geld zu sparen.

    Rezept für vegane Bananen Pancakes

    Bananen eignen sich wunderbar als Eierersatz. Der Nachteil ist, dass sie ihren eigenen Geschmack mitbringen und darum nicht für jedes Rezept der ideale Ersatz sind. Wer Bananen aber gerne mag, stört sich nicht daran oder freut sich gar darüber. Ich zum Beispiel liebe Bananencake sehr und mag dabei besonders auch den herrlichen Geschmack, welchen reife Bananen beim Backen verströmen. Bei der Milch könnt ihr gut verwenden, was ihr da habt und euch sonst auch gut schmeckt. Ich verwende dafür gerne Hafermilch oder einfach Milch, wenn die Pancakes nicht vegan sein müssen.

    Vegane Bananen Pancakes
    Vegane Bananen Pancakes

    Rezept für vegane Bananen Pancakes

    Ein feines, einfaches Rezept für vegane Bananen Pancakes ohne Zucker

    Zutaten

    • 2 sehr reife Bananen
    • 200 ml eurer liebsten Pflanzenmilch wer sie nicht vegan backen möchte, kann natürlich auch Milch verwenden
    • 100 g Weissmehl
    • 1 Prise Salz
    • 1/2 TL Backpulver
    • Topping für die Pancakes z. B. Ahornsirup, Früchte, Beeren, Kakaonibs, etc.

    Anleitungen

    • Die Banane zusammen mit der Planzenmilch im Mixer pürieren. Mehl, Zucker, Salz und Backpulver dazu geben und kurz mixen.
    • Den Teig löffelweise in eine mit etwas Pflanzenöl erhitze Panne geben und beidseitig ausbacken. Mit Früchten und dem gewünschten Topping servieren.
    Blogger Aktion "Koch mein Rezept - der große Rezepttausch" von @volkermampft

    Gesundes Knabbern – Low Carb Saaten-Cracker


    Traditionell überprüfe ich anfangs Jahr meine haltbaren Vorräte und brauche auf, was bald abläuft oder offen ist. Dabei habe ich noch kleinere Reste von Saaten gefunden, die sich wunderbar zu Saaten-Cracker verarbeiten lassen. Es ist mir ein Anliegen, alles zu verarbeiten und möglichst wenig fortzuwerfen. Mit einer gut organisierten Vorratshaltung gelingt das sehr gut.

    Saaten-Cracker

    No Foodwaste

    Mit dem Thema „Foodwaste“ beschäftige ich mich schon länger und im informativen Beitrag „No Foodwaste“ erfahrt ihr mehr dazu. Nach wie vor ist es erschütternd, wie viele Lebensmittel zwischen der Produktion und unserem Teller verloren gehen. Ein grosser Teil davon geht in den Haushalten verloren. Bei uns zu Hause können wir aber auch am einfachsten etwas ändern und so unseren Anteil gegen Foodwaste leisten.

    Selbstgemachte Saaten-Cracker

    Die Cracker aus Saaten sind erstaunlich einfach gemacht und es braucht neben den Saaten wie Sonnenblumenkerne, Leinsamen, Kürbiskerne usw. nur noch Wasser, Salz und vielleicht ein paar Gewürze. Dank Leinsamen oder Chiasamen halten die gequellten Saaten gut zusammen und es braucht keine weiteren Zutaten.

    Die Saaten-Cracker sind ein super Ersatz für gekaufte Cracker und Knäckebrot. Sie sind nicht nur lecker, sonder auch sehr gesund. Die gesunden Low Carb Cracker können einfach so gegessen werden, schmecken aber auch wunderbar mit Hummus oder Frischkäse. Sie sind schnell gemacht und halten gut verschlossen auch ein paar Tage.


    Die Saaten-Cracker habe ich bei Mrs. Flury gesehen und da ausser mir in der Familie niemand Interesse an „Chörnli“ hat, habe ich nur die Hälfte des Rezeptes zubereitet, dieses dafür noch mit Chili und Kreuzkümmel ergänzt.

    Saaten-Cracker

    Rezept für Low Carb Saaten-Cracker

    Anleitungen

    Die Saaten zusammen mit dem Salz und den Gewürzen in eine Schüssel geben und mit kochendem Wasser übergiessen. Für 30 Minuten quellen lassen. Die Masse auf einem mit Backpapier belegten Blech dünn ausstreichen und bei 180 Grad für ca. 25 Minuten backen. Gegen Ende der Backzeit immer wieder kontrollieren, da die Cracker relativ rasch „verbrennen“.

    Saaten-Cracker

    Rezept für Saaten-Cracker

    Die Cracker sind ein super Ersatz für Cracker und Knäckebrot. Sie sind nicht nur lecker, sondern auch sehr gesund.

    Zutaten

    • 150 g Saaten (Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Leinsamen und Chiasamen) Chia- und Leinsamen braucht es, damit die Cracker zusammenhalten.
    • 125 g Wasser
    • 1/4 TL Salz
    • 1/4 TL Chilipulver
    • 1/4 TL Kreuzkümmel gemahlen

    Anleitungen

    • Die Saaten zusammen mit dem Salz und den Gewürzen in eine Schüssel geben und mit kochendem Wasser übergiessen.
    • Für 30 Minuten quellen lassen. Die Masse auf einem mit Backpapier belegten Blech dünn ausstreichen und bei 180 Grad für ca. 25 Minuten backen.
    • Gegen Ende der Backzeit immer wieder kontrollieren, da die Cracker relativ rasch "verbrennen".

    Notvorrat Glace mit gezuckerter Kondensmilch

    Den Notvorrat verwerten.

    Dass sich ein gut organisierter Notvorrat lohnt, hat sich in den letzten Monaten gezeigt. So brauchten wir ab den leeren Gestellen nicht beunruhigt zu sein. Ich führe keinen Notvorrat im üblichen Sinn. Ich nenne es meinen dynamischen Vorrat. Darin sind die haltbaren Lebensmittel, welche wir sowieso immer zum Kochen brauchen. Diese Lebensmittel baue ich regelmässig in meinen Menüplan mit ein, so entsteht auch kein Foodwaste.  

    Glace mit gezuckerten Kondensmilch
    Glace mit gezuckerten Kondensmilch

    Rezept für Notvorrat Glace / Eis aus gezuckerter Kondensmilch.


    In meinem Vorrat habe ich auch immer eine Dose Kondensmilch. Dies weil aus ihr relativ unkompliziert Dulce de Leche hergestellt werden kann. Heute habe ich mit der gezuckerten Kondensmilch ein Notvorrat Glace aus nur zwei Zutaten zubereitet. Das Glace kann, wenn die gesüsste Kondensmilch mit dem Rahm aufgeschlagen wird, auch ohne Glacemaschine zubereitet werden. Ich habe die Kondensmilch mit 1:1 Rahm gemischt und die Glacemaschine gegeben, das geht etwas schneller als im Tiefkühler.

    Gesüsste Kondensmilch
    Gesüsste Kondensmilch


    Zusammen mit feinen Schweizer Erdbeeren serviert ist die Glace ein, wenn auch ziemlicher süsser, Genuss.

    Glace aus gezuckerter Kondensmilch
    Glace aus gezuckerter Kondensmilch

    Notvorrat Glace mit gezuckerter Kondensmilch

    Für dieses feine Glace braucht es nur zwei Zutaten – gezuckerte Kondensmilch und Rahm. Das Glace wird auch ohne Glacemaschine schön cremig.
    Gericht: Dessert
    Keyword: Fleisch, Glace, Notvorrat, Sommer

    Zutaten

    • 400 g gezuckerte Kondensmilch
    • 400 g Vollrahm

    Anleitungen

    • Den Rahm (Sahne) steif schlagen und danach die Kondensmilch unterrühren, so das eine Creme entsteht.
    • Die Creme im Tiefkühler oder einer Eismaschine gefrieren lassen.

    En Guete!

      Möchtest du dir das Rezept für später pinnen? Nachfolgend findest du einen Pin für dich.

      Glace aus gezuckerter Kondensmilch

      Bananen-Quark-Creme mit Schokolade

      Die Bananen-Quark-Creme ist ein herrliches Dessert, welches einfach und schnell zubereitet werden kann. Und das Allerbeste an dem Rezept ist, es lassen sich dafür wunderbar reife Bananen und übrig gebliebene Schokoladenhasen verwenden.

      Bananen-Quark-Creme - Restewervertung - No foodwaste
      Bananen-Quark-Creme

      Rezept für Bananen-Quark-Creme mit Schokolade

      Für die Creme reife Bananen mit Zitronensaft pürieren. Falls die Bananen nicht sehr reif oder zu wenig süss sind, kann noch etwas Zucker dazu geben werden. Danach wird der Quark unter die Masse gerührt und der Rahm steif geschlagen.

      Die Schokolade, oder wie in meinem Fall der Schokoladenhase, an einer feinen Raffel reiben. Die geriebene Schokolade unter die Creme heben und die Creme bis zum Servieren kühl stellen. Ich habe die Creme auf Förmchen verteilt und mit etwas geriebener Schokolade bestreut.

      Bananen-Quark-Creme - Resteverwertung - No foodwaste
      Bananen-Quark-Creme

      Rezept für Bananen-Quark-Creme mit Schokolade

      Ein leckeres Dessert im Glas. Das Rezept eignet sich wunderbar zur Resteverwertung von reifen Bananen und Schokoladenhasen.
      Zubereitungszeit10 Minuten
      Gericht: Dessert
      Keyword: Bananen, Nofoodwaste, Resteverwertung, Schokolade
      Servings: 4 Personen

      Kochutensilien

      • Stabmixer

      Zutaten

      • 2 reife Bananen
      • 1 EL Zucker optional
      • 50 ml Zitronensaft
      • 125 g Rahmquark
      • 125 ml Vollrahm
      • 50 g Schokolade z.B. Schokoladenosterhase

      Anleitungen

      • Die Bananen zusammen mit dem Zitronensaft mit dem Stabmixer pürieren. (Falls die Bananen noch nicht so reif oder zu wenig süss sind, das Püree mit dem Zucker süssen.)
      • Das Bananenpüree mit dem Rahmquark verrühren.
      • Den Rahm steif schlagen und unter den Bananenquark heben.
      • Die Schokolade an einer Raffel fein reiben und unter die Creme heben.
      • In 4 kleine Gläser verteilen und bis zum Servieren kühl stellen. Wer mag, raspelt noch etwas Schokolade über die Creme.

      En Guete!

        No Foodwaste

        Keine Lebensmittel zu verschwenden ist mir ein grosses Anliegen und im Blog findet ihr bereits einige Rezeptideen und Tipps zu diesem Thema. Für dieses Rezept habe ich die schon sehr reifen Bananen, einen von Ostern übrig gebliebener Schokoladenhasen und einen Rahmquark verwendet, der schon abgelaufen, aber trotzdem noch voll in Ordnung war. Bei Quark und auch Joghurt verlasse ich mich auf meine Augen und meine Nase. Im Blog findest du Rezeptideen für die Resteverwertung: No Foodwaste Rezepte

        Bananen-Quark-Creme 
Resteverwertung - no foodwaste

        Ribeli Suppe Schweizer Rezept

        Swiss Food Discovery

        Heute habe ich für das Projekt von Swiss Food Discovery eins meiner Schweizer Lieblingsrezepte aus der Kindheit zubereitet. Für das Swiss Food Discovery Projekt kochen wir Schweizer Rezepte nach, um sie bekannter zu machen. Mehr dazu findest du hier: Swiss Food Discovery.

        Ribeli Suppe
        Ribeli Suppe

        Schweizer Rezept für Ribeli Suppe

        Ribeli können bei uns im Supermarkt als Suppeneinlage oder als Tütensuppe gekauft werden. Selbstgemacht, besonders wenn auch die Bouillon selbst gemacht ist, schmecken sie aber natürlich viel besser. Sie können wunderbar von Hand zubereitet werden oder natürlich noch viel einfacher mit der Pasta-Maschine gemachte werden, was sich natürlich nur für grössere Mengen eignet. Die Ribeli können aber auch sehr gut eingefroren werden. Sie kommen bei mir dann gleich gefroren in die Suppe.

        Ribeli Suppe
        Ribeli Suppe

        Schweizer Rezept für Ribeli Suppe

        Ribeli sind eine feine Suppeneinlage, welche ganz einfach selbst zubereitet werden kann. Am einfachsten ist es, wenn die Ribeli aus Resten von Pasta-Teig zubereitet wird. Die Ribeli sind auch eine tolle Resteverwertung.
        Gericht: Suppe
        Küche: Schweiz
        Keyword: Schweizer Küche, Suppe

        Zutaten

        Für die Ribeli (Suppeneinlage)

        • 100 g Weissmehl
        • 1/4 TL Salz
        • 1 Ei
        • Weissmehl zum Bestreuen der Ribeli

        Anleitungen

        • Mehl und Salz in einer Schüssel miteinander vermischen. Das Ei verrühren und unter die trockenen Zutaten mischen.
        • Den Teig auf einer bemehlten Fläche flachdrücken und mit einem Messer in kleine Ribeli schneiden. Mit soviel Mehl bestreuen, bis die Ribeli nicht mehr kleben. Die Ribeli vor dem Kochen in ein Sieb geben, damit das überschüssige Mehl entfernt werden kann.
        • Die Bouillon aufkochen und die Ribeli ca. 5 Minuten in der kochenden Bouillon ziehen lassen.

        Inspiration aus dem Betty Bossi Buch „Aus Mutters Kochtopf“

        Ribeli Suppe
        Ribeli Suppe
        French Toast Waffeln

        Altes Brot zu French Toast Waffeln verarbeiten

        Rezept für die Resteverwertung von Brot – French Toast Waffeln

        Ein grosser Teil von Foodwaste, also Lebensmittelverschwendung, passiert in unseren eigenen Küchen. Dies ist nicht nur eine Verschwendung von Ressourcen wie Ackerland, Wasser und Energie, sonder auch ein finanzieller Verlust für jeden Haushalt. Denn laut WWF wirft jeder Schweizer Haushalt Lebensmittel im Wert von bis 1000.– CHF in den Müll.

        Foodwaste im eigenen Haushalt vermeiden.

        Es ist mir schon länger ein Anliegen, alles zu verarbeiten und möglichst wenig fortzuwerfen. Das gelingt nicht immer. Der Lebensmittelverschwendung versuche ich mit guter Planung vorzubeugen. Das heisst zum Beispiel, ich werfe vor jedem Einkauf einen Blick auf unsere Vorräte, damit ich nur einkaufe was benötigt wird. Auch Menüpläne und die gute alte Einkaufsliste sind gute Hilfsmittel im Kampf gegen Foodwaste. Das alles gelingt mit nicht immer. Denn es lässt sich im Leben halt nicht immer alles so genau planen. Manchmal verrechne ich mich bei den Portionen oder auch dem Bedarf. Manchmal haben wir einfach nicht so Hunger oder wir essen spontan auswärts. Die Ursachen sind also vielseitig. Für solche Gelegenheiten gibt es viele Lösungen, das Schwierigste daran ist für mich rechtzeitig an diese zu denken.

        Rezept für French Toast Waffeln
        French Toast Waffeln

        Resteverwertung für Brot

        Beim Brot findet sich aber eigentlich immer eine Verwendungsmöglichkeit, sind diese Resten doch immer gut verwertbar. Beispiele dafür finde ich unter anderem auch bei älteren Schweizer Rezepten, Beispiele sind da Fotzelschnitten, Vogelheu und Käseschnitten. Aber auch Panizza, welches vermutlich fast jeder Schüler im Hauswirtschaftsunterricht schon mal kochen musste, und Panzanella – ein italienischer Brotsalat- sind feine Gerichte mit „altem“ Brot.

        Meine Favoriten bei der Brotverwertung sind Knödel, Paniermehl (Brösmeli) und French Toast. Meist brate ich diesen in der Pfanne, aber er schmeckt mir noch fast besser, wenn er im Waffeleisen gebacken wird. Besonders, wenn nur eine oder zwei Portionen zubereitet werden sollen, geht es so viel schneller und ich finde, er wird dann schön knusprig.

        Rezept für French Toast Waffeln

        Rezept für French Toast Waffeln
        French Toast Waffeln
        French Toast Waffeln
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        Resteverwertung – Rezept für French Toast Waffeln

        Ein Rezept zur Restverwertung von Brot. French Toast Waffeln sind ein köstliches, gehaltvolles Frühstück.
        Vorbereitungszeit15 Minuten
        Zubereitungszeit10 Minuten
        Gesamtzeit25 Minuten
        Gericht: Frühstück
        Küche: Amerika
        Keyword: Brot, Nofoodwaste, Resteverwertung
        Servings: 4 Personen
        Calories: 200kcal
        Author: Tamara

        Zutaten

        • 4 Scheiben Brot z.B. Brioche Zopf oder Toastbrot
        • 2 Eier
        • 150 ml Milch
        • 1 Prise Salz
        • 1 EL Ahornsirup

        Anleitungen

        • Eier, Milch, Zimt und Ahornsiurp miteinander vermischen und über die vorbereiteten Toastscheiben giessen. Ziehen lassen bis der Toast die Flüssigkeit aufgesaugt hat
        • In der Zwischenzeit ein Waffeleisen für dicke Waffeln einfetten und vorheizen. Die French Toast Waffeln im Waffeleisen backen bis sie golden sind.
        • Noch warm mit Zimtzucker oder Ahornsiurp servieren.

        Hast du weitere Ideen für die Verwertung von Brot?

        Falls du dir das Rezept Pinterest merken möchtest, findest du hier einen Pin für dich:

        French Toast Waffeln - Rezept für Resteverwertung von Brot. Ein leckeres Frühstück.

#frühstück #frenchtoast #waffeln
        Rezept für French Toast Waffeln
        Frischgebackenes Brot auf Holzbrett

        Brot aus „Altbrot“

        Foodwaste vermeiden – Brotreste sinnvoll verwerten

        Foodwaste zu vermeiden und die dazugehörige Resteverwertung ist nach wie vor ein Thema in unserem Haushalt und soll es auch bleiben. Stetig kontrollieren wir unsere Lebensmittelvorrat und kaufen möglichst nur nach Bedarf ein, aber es gibt immer noch Ansätze, die verbessert werden können. Beim „alten Brot“ finden wir allerdings immer eine Verwendungsmöglichkeit, damit nichts weggeworfen werden muss. Häufig bereiten wir aus nicht mehr ganz frischem Brot Knödel zu, machen Paniermehl daraus oder verbacken es jetzt zu einem Brot aus Altbrot.

        Frisch gebackenes Brot auf einem Küchentuch
        Frisches Brot aus Altbrot – Resteverwertung gegen Foodwaste

        Rezept für Brot aus Altbrot

        Bei Rita von „Die Angelones“ habe ich vor einiger Zeit ein Brot aus Altbrot, also aus Brotresten gesehen und als ich diese Woche Brot übrig hatte, wieder daran gedacht. Ich habe ein wenig experimentiert und es ist ein tolles, gut haltbares Brot daraus entstanden. Die Krumme des Brotes ist eher feucht und die Kruste wird nicht ganz so knusprig, wie gewohnt. Dafür ist das Brot länger haltbar, als ein normales Weissbrot.

        Anschnitt von frischem Brot, auf einem Holzbrett
        Anschnitt vom frischen Brot mit Altbrot – Resteverwertung gegen Foodwaste

        Rezept / Anleitung für Paniermehl und Brotbrösel

        Trockene Brotreste

        Für die Resteverwertung habe ich das schon sehr trockene Brot im Hochleistungsmixer gemahlen. Bitte beachte dabei die Hinweise des Herstellers, da das Brot ziemlich hart sein kann. Die Brotbrösel, besonders wenn sie noch nicht ganz trocken sind, auf einem Blech verteilen und im Backofen, bei ca. 80 Grad, trocknen lassen. Das dauert je nach Feuchtigkeit im Brot unterschiedlich lang.

        Rezept für Brot mit Altbrot

        gebacken im Gusseisentopf – Topfbrot

        Brühstück

        70 g Brotbrösel aus Altbrot
        140 g Wasser

        Die Brotbrösel in eine Schüssel geben und mit heissem Wasser übergiessen. Für 1 Stunde quellen lassen.

        Brot

        Brühstück
        450 g Weissmehl
        50 g Vollkornmehl
        12 g Salz
        10 g frische Hefe, zerbröselt
        300 bis 340 ml Wasser

        Alle Zutaten, aber erst nur 300 ml Wasser, in eine Schüssel geben. Falls der Teig zu trocken wird, Schrittweise das restliche Wasser dazu geben. Den Teig mit der Haushaltsmaschine für ca. 8 Minuten kneten. Der Teig sollte geschmeidig und eher etwas feucht sein. Den Teig zugedeckt um das Doppelte aufgehen lassen. Bei mir hat das 3 Stunden gedauert.
        Den Backofen und einen Gusseisentopf (ofentauglich bis min. 240 Grad – Herstellerhinweise beachten) mind. 30 Minuten auf 240 Grad vorheizen.
        Den Teig auf eine bemehlte Unterlage geben. Von allen Seiten her einmal falten. Zusammenfügen und zu einem Brot formen. Ein Garkörbchen bemehlen. Oder eine Schüssel mit einem bemehlten Tuch auslegen. Den Teig mit dem Verschluss nach oben in das Körbchen legen. Zugedeckt nochmals 30 Minuten gehen lassen.

        Den Teig vorsichtig in den heissen Topf kippen und einschneiden. Sofort den Deckel auf den Topf legen und den Topf sofort in den Ofen stellen. Für 25 Minuten backen. Den Deckel entfernen und das Brot nochmals ca. 25 Minuten fertig backen. Das Brot aus dem Topf nehmen und wenn der „Klopftest“ in Ordnung ist, das Brot auf einem Gitter abkühlen lassen.

        En Guete!


        Rezept für frisches Brot aus Hefeteig, gebacken mit Altbrot. Resteverwertung - no Foodwaste