Essen wie im Süden; Focaccia Rezept

Fussball WM 2014 in Brasilien; heute wird es italienisch

Bei den warmen Temperaturen backe ich zwar nicht so oft wie sonst, aber für so ein feines Focaccia mach ich das natürlich trotzdem gerne. Ganz prima lässt sich das Focaccia mit Prosciutto crudo und etwas Rucola gefüllt vor dem TV essen, wenn gerade wie jetzt die WM oder sonst was tolles läuft. Aber auch beim Picknick oder einfach so zum Mittagessen macht es eine gute Figur.

Focaccia gefüllt mit prosciutto crudo
Focaccia gefüllt mit prosciutto crudo

 

Rezept für Focaccia 

500g Weissmehl
1 1/2 TL Salz
20g frische Hefe,
3 1/4 dl lauwarmes Wasser
6 EL Olivenöl
1 EL feingeschnittene Rosmarinnadeln
1/4 EL grobkörniges Meersalz
Mehl und Salz in einer Schüssel mischen, die Hefe dazu bröckeln. Das Wasser und 3 EL Olivenöl dazugeben und das ganze zu einem glatten Teig kneten. Zugedeckt ums Doppelte aufgehen lassen. Das dauert je nach Raumtemperatur ca. 1 Stunde. Den Teig flach drücken, bis er ca. 2 cm dick ist. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Die Oberfläche im Kreuz einschneiden, so das Quadrate entstehen. In die Quadrate mit dem Finger kleine Mulden drücken. Den Teig mit 1 1/2 EL Olivenöl bestreichen Salz und Rosmarin darüber streuen. Das Focaccia im auf  200 Grad Umluft vorgeheizten Ofen für ca. 25 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und auf ein Gitter legen und mit dem restlichen Öl bestreichen. Etwas abkühlen lassen und am besten noch lauwarm geniessen.
Wer mag, schneidet das Focaccia quer auseinander, bestreicht es mit Butter und Belegte es mit Prosciutto crudo und Rucola.
Focaccia
Focaccia

En Guete!

Inspirationsquelle: Echt Italienisch von Betty Bossi

Alles Hausgemacht – Rezept für Weissmehlbrötchen

Im Börtchenback-Fieber

Bei mir ist gerad das Brötchenback-Fieber ausgebrochen. Ich habe süsse und deftige Brötchen gebacken – mal mit Weissmehl oder mit Vollkornmehl. Ganz fein sind sie auch deftig mit Speck gefüllt oder süss mit einer Ovomaltine-Füllung. Der Fantasie sind dabei kaum Grenzen gesetzt.

Brötchen
Brötchen

 

 

 

Rezept für 12 kleine Weissmehlbrötchen mit Milch

  500g Weissmehl
  2/3 EL Salz
1 EL Zucker
20g  zerbröckelte frische Hefe
60g weiche Butter
  3.25 dl zimmerwarme Milch

Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel gut vermischen, die Hefe dazu bröckeln. Die Butter in Stücke schneiden und die Milch dazu geben. Alles vermischen und von Hand in ca. 10 Minuten zu einem glatten, geschmeidigen Teig kneten. Den Teig zugedeckt für ca. 1 ½ Stunden, an einem warmen Ort aufgehen lassen. Den Teig in 12 Teile teilen und zu Brötchen formen.  Die Brötchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, mit Wasser bestreichen und nochmals für ca. 30 Minuten aufgehen lassen. Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Die Brötchen für ca. 20 Minuten backen. Nach der Backzeit auf einem Gitter auskühlen lassen.

Brötchen
Brötchen
Dinkel-Vollkornbrötchen
Dinkel-Vollkornbrötchen

 

So backe ich jetzt auch gerne mal etwas gesündere Brötchen, wie zum Beispiel mit Vollkorn-Dinkelmehl. Sie sind auch ideal für einen gesunden Znüni in der Pause.

 

Ovomaltine-Brötli
Ovomaltine-Brötli

 

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Publicity

Ich habe diese Brötchen in der Brötlibackform von Betty Bossi gebacken. Mit dieser Backform sind die Brötchen schneller gebacken, weil die Aufgehzeit sich verkürzt. Das „Aufgehnlassen“ in der Schüssel fällt weg. Der Teig kann gleich nach dem Kneten in die Form gefüllt werden und braucht darin nur noch ca. 30 bis 45 Minuten (je nach Teig) aufzugehen. Für uns funktioniert das toll. Seit wir die Backform zum Testen bekommen haben, backe ich viel mehr Brötchen.

 

© Betty Bossi AG
www.bettybossi.ch

 

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En Guete!

Eine kleine Sünde zum Frühstück; Rezept für Zimt Toast

Manchmal darf es schon zum Frühstück ein wenig süss sein! Und dieser Zimt Toast ist so lecker, da kann ich einfach nicht widerstehen. Schon beim Backen verbreitet sich der süsse Zimtgeruch in der Wohnung. Einfach nur fein!

Zimt Toast

Rezept für Zimt Toast

Für eine Cakeform von ca. 25cm Länge

1.5 dl Milch, Raumtemperatur 
30g weiche Butter
12g frische Hefe
1 Ei
50g  Zucker
300g  Weissmehl
1/2 Tl Salz

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10g Butter, geschmolzen und abgekühlt

50g Zucker
2 TL gemahlener Zimt

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Das Ei zur Milch geben und verrühren. 2 EL der Ei-Milch-Mischung zugedeckt und gekühlt zur Seite stellen. Das Mehl in einer grossen Schüssel mit Zucker und Salz vermischen.  Die Hefe über dem Mehl zerbröckeln, die Butter in Stücken zugeben und das Milch-Ei-Gemisch zugeben. Das ganze zu einem geschmeidigen Teig kneten. Dies dauert von Hand ca. 10 Minuten. Den Teig zugedeckt, bei Raumtemperatur ca. 2 Stunden aufgehen lassen. Das Volumen des Teiges sollte sich in dieser Zeit verdoppelt haben. Den Teig rechteckig, auf ca. 20 x 25 cm auswallen. Zucker und Zimt vermischen. Die Fläche mit Butter bestreichen und grosszügig mit dem Zimtzucker vermischen. Von der längeren Seite her satt aufrollen. Die Enden, auch unten, gut verschliessen (dies ist wichtig, sonst läuft der Zimtzucker später aus). Die Teigrolle mit der jetzt verschlossenen Öffnung nach unten in die ausgebutterte Cakeform legen, zudecken und nochmals 30 Minuten gehen lassen. Den Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen, den Toast mit dem zur Seite gestellten Milch-Ei-Gemisch einstreichen und den Toast ca. 30 Minuten backen. Vorsichtig aus der Form lösen und abkühlen lassen.

 
 
 
En Guete!

Muffins müssen nicht immer süss sein; Rezept für Schinken Muffins mit Käse

Auf der Suche nach einem feinen Znüni für die Kids oder einem leckeren Fingerfood für das Apéro Buffet? Wie wäre es es mit deftigen Muffins, zum Beispiel mit Schinken?

 

Schinkenmuffins
Schinkenmuffins

Meine Kinder lieben die deftigen Muffins zum Znüni und nehmen sie gerne mit in die Schule. Sie sind praktisch, schnell gemacht und überleben zur Not auch zwei, drei Tage im Kühlschrank. Natürlich schmecken sie aber frisch gebacken am Besten. Wenn ich sie zum Apéro serviere, setze ich ihnen gerne ein Topping aus Frischkäse und Quark auf.


Rezept für Schinkenmuffins

für ca. 12 Muffins

 

160 ml Milch

 

80 ml Sonnenblumenöl

 

3 Eier

 

1/4 TL Salz

 

45g Parmesan, gerieben

 

175g Mehl

 

150 g Schinken, gewürfelt

 

2 1/2 Tl Backpulver

 

 

Backofen auf 160 Grad vorheizen, Muffinblech ausbuttern

 

 

Milch, Öl, Eier, Salz und Parmesan gut miteinander verrühren. Das Backpulver mit dem Mehl vermischen und unter die Masse rühren. Die Schinkenwürfel unter den Teig heben und in die ausgebutterten Mulden des Muffinsbleches (oder Silikonmuffinsförmchen) verteilen. Dabei die Formen nicht überfüllen, die Muffins laufen sonst über die Formen hinaus. Ca. 25 Minuten backen und auf einem Gitter abkühlen lassen. Erkaltet oder noch lauwarm geniessen.
Schinkenmuffins mit einem Topping aus Frischkäse
Schinkenmuffins mit einem Topping aus Frischkäse
En Guete! 
 
Ich empfehle die Schinkenmuffins nicht in Papierförmchen zu backen. Die Förmchen sind zwar praktisch und die Muffins sehen damit besser aus, aber leider bleiben sie auch sehr gerne an den Papierförmchen kleben. Daher empfehle ich Silikonförmchen oder das ausgebutterte Muffinsblech. Es empfiehlt sich auch die Förmchen nicht zu hoch mit Teig zu befüllen. Die deftigen Muffins sind etwas wild und brechen gerne aus….
Schinken Muffin
Schinkenmuffin
 
 
 
 

Vollkorntoastbrot; Rezept

Nach dem Toastbrot aus Weissmehl musste natürlich auch eine etwas „gesündere“ Ausführung mit Vollkornmehl ausprobiert werden.

 

Scheiben von Vollkorntoast
Vollkorntoast

Rezept für Vollkorn – Toastbrot in der Cakebackform

Form ca. 36 cm lang

Für das Salz-Hefe-Verfahren:
9g Salz
50g Wasser zimmerwarm
6g frische Hefe

Für den Teig:
500g Vollkornmehl
1 EL Zucker
20g Maisstärke
30g weiche Butter
3,5 dl zimmerwarme Milch (halbentrahmt, 2% Milchfettgehalt)
1 TL Malzextrakt
Für das Salz-Hefe-Verfahren Hefe, Wasser und Salz verrühren und zugedeckt 14 bis 16 Stunden stehen lassen.

Alle Zutaten miteinander vermischen und 15 Minuten kneten. Den Teig dann 2 bis 3 Stunden um das Doppelte aufgehen lassen. 

Hefeteig aus Vollkornmehl

 

Den Teig zu einer Rolle formen und in eine Cakeform legen. Zugedeckt nochmals 2 Stunden aufgehen lassen.
Das Brot im auf 160 Grad vorgeheizten  Ofen für ca. 40 Minuten backen.
Nach dem Backen aus der Form stürzen und auf einem Gitter auskühlen lassen.

En Guete!

Fonduebrot; Rezept

Käsefondue ist in unserer Familie sehr beliebt und wird vor allem von den Kids immer wieder gewünscht. Meist tunken wir ganz traditionell Brotstücke im heissen Käse. Dafür verwenden wir fast immer ein Baguette oder Wurzelbrot, welches in kleine Stücke geschnitten oder gerissen wird.

Früher, als es in unserem Nachbarort noch eine Käserei mit Brotverkauf gab, haben wir dort ein spezielles Fonduebrot gekauft, welches wir am Tisch nur noch zu brechen brauchten. Diese Möglichkeit ging ganz vergessen. Aber in der letzten Zeit habe ich so viel Brot gebacken und dabei habe ich mich an diese Möglichkeit zurückerinnert. Natürlich musste das gleich ausprobiert werden. Ich habe mich dabei für einen ganze einfachen Brotteig mit Weissmehl entschieden. Er ist schnell gemacht und gelingt gut. Beim ersten Versuch habe ich gleich zwei Brote gebacken und dabei haben wir neugierig gleich schon das frische Brot probiert. Stückchen für Stückchen haben wir genascht, mit dem Ergebnis, dass ich gleich nochmals eins backen musste.

 

Fonduebrot
Fonduebrot

Rezept für Fonduebrot

500g Weissmehl
1 1/2 TL Salz
20g Frischhefe
1 TL Zucker
1 TL Malzextrakt (oder 1 TL Honig)
3  dl Wasser
Mehl, Zucker, Malzextrakt und Salz in einer Schüssel mischen. Hefe in die Schüssel bröckeln, dass Wasser zugeben und mit einer Kelle durchmischen. Den Teig 15 Minuten kneten, in eine Schüssel geben und mit einem feuchten Tuch zudecken. Bei Raumtemperatur ums Doppelte aufgehen lassen. Dies dauert ca. 2 Stunden. Den Teig ca. 1 cm dick auswallen, mit einem Messer den Teig quadratisch einschneiden und nochmals ca. 30 Minuten gehen lassen.
Fonduebrot
Fonduebrot
Das Brot ca. 10 Minuten im auf 220 Grad vorgeheizten Ofen backen, dann die  Hitze auf 180 Grad reduzieren und das Brot ca. 20 Minuten fertig backen. Auf einem Gitter auskühlen lassen. Das Brot wird dann bei Tisch bequem in Stücke gebrochen.
Fonduebrot
Fonduebrot

 

 

En Guete!

 

Toastbrot Rezept

Brot backen ist eine Passion und eine willkommene Entspannungsübung. Je nach Rezept braucht es viel Geduld und Zeit. Natürlich gibt es auch jede Menge leckere Brotrezepte, die relativ schnell gebacken sind. Dieses Toastbrot, welches ich euch heute vorstellen möchte, gehört da aber ganz bestimmt nicht dazu. Dieses Brot braucht Zeit – viel Zeit. Wer ein schnelles Toastbrot sucht, der findet hier Rezepte dazu: Rezept für Toast- und Formbrot.

Toastbrot
Toastbrot

 

Rezept für Toastbrot in der Backform für Cake (Cakebackform)

Form ca. 36 cm lang

mit dem Salz – Hefe – Verfahren

9g Salz
50g Wasser zimmerwarm
6g frische Hefe
500g Weissmehl
1 EL Zucker
20g Maisstärke
30g weiche Butter
3 dl zimmerwarme Milch (halbentrahmt, 2% Milchfettgehalt)
1 TL Malzextrakt
Salz, Wasser und Hefe miteinander verrühren und zugedeckt 14 bis 16 Stunden stehen lassen.
Alle Zutaten in eine Schüssel geben und miteinander verrühren, den Teig für ca. 15 Minuten kneten. (Ich lass den Teig kurz von der Maschine verrühren und knete ihn danach von Hand). Den Teig zugedeckt um das Doppelte aufgehen lassen. Das dauert 2 bis 3 Stunden.  
Den Teig zu einer gleichmässigen Rolle formen. Den Teig in eine Cakeform geben und zugedeckt nochmals 2 Stunden aufgehen lassen.
Das Brot im auf 160 Grad (Umluft) vorgeheizten und mit Wasserdampf* versehenen Ofen für ca. 40 Minuten backen. Den Wasserdampf nach 10 Minuten entfernen.

Nach dem Backen aus der Form stürzen und auf einem Gitter auskühlen lassen.

Hefeteig am Aufgehen
Hefeteig

*Da ich einen eher alten Ofen ohne irgendwelche Zusatzfunktionen habe stelle ich für den Wasserdampf Wasser in einer feuerfesten Schale in den Ofen oder fülle gleich ein Blech mit Wasser, welches ich zum Aufheizen im Ofen habe und dann nach ca. 10 Minuten entferne.

 

Toastbrot

En Guete!

Inspiratiosnquellen: Ketex – Der Hobbybrotbäcker und Cucina e piu

 

Kein Dreikönigstag ohne Dreikönigskuchen – Rezept

Dreikönigskuchen
Dreikönigskuchen

 

Rezept für Dreikönigskuchen

Eine schöne, süsse und leckere Tradition gleich zu Beginn des Jahres ist der Dreikönigskuchen.Ob mit Weinbeeren, Schokoladenstückchen oder ganz ohne Zugabe, das ist jedem selber überlassen. Bei uns gibt es immer einen Dreikönigskuchen mit „Schoggimöckli“. Warum? Weil ich leider die einzige in der Familie bin die Weinbeeren mag… Aber die Hauptsache ist ja das er schmeckt.

Letztes Jahr habe ich auf dem Blog schon das gelingsichere Rezepte für den Dreikönigskuchen von Betty Bossi vorgestellt. Für uns ist er so genau richtig, daher gibt es diese Jahr auch keine neue Variante davon.

 

Rezept Dreikönigskuchen mit den verschiedenen Zutaten
Rezept Dreikönigskuchen

Wer den Dreikönigskuchen nachbacken möchte findet das genaue Rezept unter:

Rezept Dreikönigskuchen

En Guete!

 

Neujahrszopf; Rezept

In gewissen Gegenden gibt es noch heute den Brauch am Morgen des 1. Januars den Freunden und Bekannten einen Neujahrszopf zu überbringen und ihn gemeinsam zu essen. Dabei gilt das Neujahrsgebäck als Glücksbringer.

Einen frischen selbst gemachten Zopf gibt es bei uns fast jedes Wochenende und gehört einfach am Sonntag auf den Frühstückstisch. Und für den Neujahrsmorgen darf der Zopf auch gerne etwas gehaltvoller und süsser als gewohnt sein.

Neujahrszopf
Neujahrszopf

 

Rezept für Neujahrszopf

500g Mehl
3/4 EL Salz
3 EL Zucker
20g Hefe
3dl Milch
60g Butter
1 Ei verquirlt
Mehl, Salz und Zucker miteinander vermischen. Die Hefe dazu bröseln. Milch, Butter und die Hälfte des verquirlten Eis dazugeben und das ganze zu einem geschmeidigen Teig kneten. Den Teig ca. 2 Stunden, zugedeckt, um das doppelte aufgehen lassen. Den Teig zu einem Zopf flechten und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Den Zopf zudecken und nochmals 30 Minuten gehen lassen. Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Mit dem verbleibenden Teil vom Ei einstreichen. Den Zopf ca. 30 Minuten backen. Auf einem Gitter abkühlen lassen.

En Guete!

Inspirationsquelle: Landfrauen Weihnachtszeit

 

Afternoon tea; Rezept für Scones

Zum Thema Scones fällt mir vor allem folgendes ein:  
Warum nur habe ich solange gewartet bis ich die ersten Scones gebacken habe?
Irgendwie konnte ich mir nie so recht vorstellen, dass Scones gut schmecken. Der Zutatenliste nach ist es ein ziemlich einfaches und schlichtes Gebäck, irgend etwas zwischen Brötchen und Keksen… Aber der erste Versuch hat mich eines Besseren belehrt! Der meiner Recherche im Netz und in meinen Backbüchern bin ich auf zahlreiche Rezeptvarianten gestossen. Mit Eiern und ohne, mit Joghurt, Sahne, Milch und gar angesäuerter Milch habe ich Sconesrezepte gefunden. Dazu kommen noch zahlreiche Varianten, z. B. mit Rosinen, Schokolade, Nüssen, getrockneten Früchten und auch deftige Variationen mit Speck, Käse und Schinken. Ich habe mich für ein ganz einfaches Rezept entschieden und habe es jetzt schon einige Male gebacken.

 

Scones zum Afternoon tea

 

Es eignet sich auch wunderbar, wenn mal überraschender Besuch vor der Tür steht oder am Morgen kein Brot mehr da ist. Der Teig ist wunderbar schnell gemacht, muss nicht aufgehen und nach 10 Minuten sind sie bereit für uns.

 Rezept für Scones

200 g Mehl
4 TL Backpulver
1 EL Zucker
0.5 TL Salz
50g kalte Butter
1.5 dl Milch
Dem Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Mehl, Backpulver, Zucker und Salz in einer Schüssel vermischen. Die kalte Butter in Würfel schneiden und dazugeben. Mit den Fingern bröselig reiben. Milch beigeben und alles zu einem Teig mischen. (Ist der Teig zu klebrig ein wenig Mehl dazugeben) Den Teig auf wenig Mehl etwa 3 cm flach drücken. Daraus etwa 4 cm grosse Kreise ausstechen. Mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen. Für ca. 10 Minuten backen, bis die Scones  ein wenig Farbe annehmen. Auf einem Kuchengitter etwas auskühlen lassen. Mit Clotted Cream und Erdbeermarmelade servieren.
Scones
En Guete!