Für meine Kurse rund um Apérogebäck und Fingerfood bin ich immer wieder auf der Suche nach einfachen, aber wirkungsvollen Ideen. Diese runden Blätterteigkissen mit Ziegenkäse und Honig sind schnell vorbereitet, sehen hübsch aus und schmecken himmlisch.
Ich liebe die Kombination von Ziegenkäse und Honig. Die würzige, leicht säuerliche Note des Käses passt wunderbar zur Süsse des Honigs. Besonders gut funktioniert das Gebäck mit Bûche de Chèvre. Du kannst dafür aber auch deinen liebsten Geissen- beziehungsweise Ziegenkäse verwenden.
Blätterteigkissen mit Ziegenkäse
Blätterteigkissen für Apéro und Picknick
Am besten schmecken die Blätterteigkissen meiner Meinung nach mit selbst gemachtem Blätterteig. Wenn die Zeit drängt funktionieren sie aber auch wunderbar mit Butterblätterteig vom Bäcker oder aus dem Grossverteiler.
Durch das Falten des Blätterteigs entstehen beim Ausstechen doppellagige Kreise. So gehen die Blätterteigkissen beim Backen schön auf. Sie müssen vor dem Backen nicht mit Ei bestrichen werden.
Blätterteigkissen mit Ziegenkäse
Die Blätterteigkissen schmecken frisch aus dem Ofen und noch warm am besten. Sie können aber auch kalt gegessen und beispielsweise zu einem Picknick mitgenommen werden. Auf einem Fingerfood-Buffet lassen sie sich gut mit anderen kleinen Häppchen kombinieren. Wenn ich sie nicht als Teil eines Buffets serviere, passt ein grüner Salat wunderbar dazu.
Einfaches Apérogebäck aus Blätterteig mit Bûche de Chèvre und Honig.
Servings: 9Stücke
Calories: 185kcal
Zutaten
1rechteckig ausgewallter Blätterteig
1Bûche de Chèvre
1ELHonig
Anleitungen
Blätterteig falten und Kreise ausstechen. So entstehen doppellagige Kreise, die beim Backen besser aufgehen. Die Kreise auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
Mitte des Bodens mit einer Gabel einstechen.
Je eine Scheibe Bûche de Chèvre direkt auflegen.
Den Honig kannst du ebenfalls vor dem Backen darübergeben. Er karamellisiert dann leicht.
Bei etwa 200 °C Umluft oder 210 °C Ober-/Unterhitze ungefähr 15 bis 18 Minuten backen.
Herausnehmen, sobald der Blätterteig goldbraun und gut aufgegangen ist.
Für einen schöneren Glanz nur wenig Honig mitbacken und nach dem Backen nochmals einen dünnen Faden frischen Honig darübergeben.
Notizen
Ergibt: ca. 9 Stück, je nach Grösse des Ausstechers
https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2026/09/Ziegenkaesekissen.jpg13332000Tamarahttps://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.pngTamara2026-09-30 08:00:002026-08-07 16:28:17Blätterteig-Ziegenkäse-Kissen mit Honig
Die veganen Pilzweggen habe ich im letzten Herbst für meinen Kurs «Vegane Küche» entwickelt und ausgiebig getestet. In diesem Herbst stehen im Kurs wieder neue herbstliche Gerichte auf dem Programm und bald werde ich dafür mit dem Testen beginnen. Die Pilzweggen bleiben aber auf jeden Fall zu Hause in meinem Repertoire, denn sie sind einfach in der Zubereitung und sind köstlich.
Die würzige Füllung besteht aus braunen Champignons, Lauch und Knoblauch. Tomatenpüree, scharfer Senf und Sojasauce sorgen für zusätzlichen Geschmack.
Pilzweggen
Veganes Herbstgebäck für verschiedene Gelegenheiten
Die Pilzweggen passen wunderbar auf ein Apéro- oder Fingerfood-Buffet. Sie lassen sich auch gut zu einem Picknick mitnehmen oder unterwegs essen. Mir schmecken sie allerdings direkt aus dem Ofen am besten. Zusammen mit einem feinen grünen Salat ergeben sie ein unkompliziertes herbstliches Abendessen.
Damit die Füllung nicht zu feucht wird, werden Lauch und Champignons nacheinander angebraten. Anschliessend sollte die Pilzmischung etwas abkühlen, bevor sie auf dem Blätterteig verteilt wird. Der Teig wird aufgerollt und in Stücke geschnitten. So entstehen ohne grossen Aufwand 16 vegane Pilzweggen.
Herbstliches Blätterteiggebäck mit Champignons und Lauch für Apéro, Picknick oder ein unkompliziertes Abendessen.
Servings: 16Stück
Calories: 98kcal
Zutaten
1rechteckig ausgewallter veganer Blätterteig
500gbraune Champignons
1EL Olivenöl
1Lauchca. 200 g, in feine Streifen geschnitten
1Knoblauchzehe
½EL scharfer Senf
1EL Tomatenpüree
1EL Sojasauce
Pflanzendrink zum Bestreichen
Anleitungen
Die Champignons sehr fein hacken.
Den Lauch im Olivenöl während 10 Minuten dünsten. Herausnehmen und die Champignons während 5 Minuten anbraten.
Knoblauch, Lauch, Senf, Tomatenpüree und Sojasauce dazugeben und alles weitere 2 Minuten braten. Die Füllung anschliessend abkühlen lassen.
Den Backofen auf 200 °C vorheizen.
Den Blätterteig flach auslegen. Die Füllung als Strang auf dem Teig verteilen und den Teig aufrollen. Die Rolle gut andrücken und in 16 Stücke schneiden.
Die Pilzweggen mit Pflanzendrink bestreichen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
Für etwa 25 Minuten backen, bis der Blätterteig goldbraun ist.
Vegane Pilzweggen
https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2026/09/Pilzweggen.jpg13332000Tamarahttps://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.pngTamara2026-09-29 08:00:002026-08-07 16:27:00Vegane Pilzweggen mit Champignons und Lauch
Eine frisch gebackene Focaccia braucht nicht viele Zutaten: Mehl, Wasser, Hefe, Salz und Olivenöl reichen bereits für einen aromatischen und wunderbar luftigen Teig. Bei dieser Variante darf der Teig über Nacht im Kühlschrank ruhen. Das sorgt nicht nur für mehr Aroma, sondern macht die Zubereitung auch gut planbar.
Der Teig wird am Vorabend vorbereitet und kommt nach einer ersten Ruhephase für 18 bis 24 Stunden in den Kühlschrank. Am nächsten Tag muss er nur noch auf das gut geölte Blech gegeben werden, darf sich dort entspannen und wird anschliessend mit Olivenöl, grobem Meersalz und Rosmarin gebacken.
Weshalb eine Übernachtgare?
Bei der Übernachtgare ruht der Teig über längere Zeit bei kühler Temperatur. Dafür wird nur wenig Hefe benötigt. Während der langsamen Teigreifung kann sich das Aroma entwickeln, ohne dass der Teig zu schnell aufgeht.
Für die Planung im Alltag ist diese Methode besonders praktisch: Der grösste Teil der Arbeit wird bereits am Vortag erledigt. Am nächsten Tag braucht der Teig zwar noch genügend Zeit, um sich auf dem Blech zu entspannen und wieder etwas wärmer zu werden, das eigentliche Vorbereiten geht dann aber schnell.
Wichtig ist, die Übernachtgare rechtzeitig einzuplanen. Zusammen mit der ersten Ruhephase und den zwei Stunden auf dem Blech benötigt die Focaccia deutlich mehr Zeit als ein Teig, der am gleichen Tag zubereitet und gebacken wird.
Ein weicher Teig mit hohem Wasseranteil
Der Teig für diese Focaccia enthält 400 Gramm Wasser auf 500 Gramm Mehl. Das entspricht einem Wasseranteil von 80 Prozent. Dadurch ist der Teig sehr weich und kann am Anfang auch etwas klebrig wirken.
Es lohnt sich, nicht einfach zusätzliches Mehl einzuarbeiten. Zu viel Mehl kann dazu führen, dass die gebackene Focaccia kompakter und trockener wird. Zum Verarbeiten helfen leicht feuchte oder geölte Hände.
Das verwendete Mehl sollte den hohen Wasseranteil aufnehmen können. Geeignet ist beispielsweise Tipo 0 oder ein Weissmehl mit ungefähr 11 bis 12 Prozent Protein.
Autolyse sowie Dehnen und Falten
Vor dem eigentlichen Kneten können Mehl und ein grosser Teil des Wassers für 30 bis 45 Minuten miteinander vermischt werden. Diese sogenannte Autolyse ist optional, erleichtert aber die weitere Teigentwicklung.
Nach dem Einarbeiten von Hefe, Salz und Olivenöl darf der Teig zunächst bei Raumtemperatur aufgehen. Während dieser Zeit wird er zweimal gedehnt und gefaltet. Dadurch gewinnt der weiche Teig an Struktur, ohne dass zusätzliches Mehl notwendig ist.
Anschliessend kommt er gut zugedeckt für 18 bis 24 Stunden in den Kühlschrank.
Am nächsten Tag auf das Blech geben
Nach der Übernachtgare wird der Teig auf ein grosszügig geöltes Blech gegeben. Er sollte dabei möglichst sanft behandelt werden, damit die während der langen Ruhezeit entstandenen Luftblasen erhalten bleiben.
Der Teig muss nicht sofort bis in jede Ecke gezogen werden. Ist er noch kühl und zieht sich immer wieder zusammen, darf er zuerst etwas ruhen. Nach und nach lässt er sich leichter auf dem Blech verteilen.
Vor dem Backen entspannt sich der Teig nochmals ungefähr zwei Stunden bei Raumtemperatur.
Die typischen Dellen in den Teig drücken
Kurz vor dem Backen werden mit geölten Fingern die typischen Vertiefungen in den Teig gedrückt. Dabei dürfen die Finger ruhig tief in den Teig sinken, ohne ihn jedoch vollständig zusammenzudrücken.
Anschliessend wird die Oberfläche grosszügig mit Olivenöl beträufelt und mit grobem Meersalz sowie Rosmarin bestreut. Beim Backen sammelt sich ein Teil des Öls in den Vertiefungen und sorgt für die typische aromatische Oberfläche.
Focaccia nach Lust und Saison belegen
Rosmarin und grobes Meersalz sind eine einfache und klassische Kombination. Der Teig kann aber auch mit weiteren Zutaten ergänzt werden, beispielsweise mit:
Oliven
kleinen Tomaten
Zwiebeln
Knoblauch
Kartoffelscheiben
verschiedenen Kräutern
Sehr feuchte Zutaten sollten eher sparsam verwendet werden, damit die Oberfläche und der Boden gut backen können.
Vielseitig serviert
Focaccia schmeckt frisch gebacken und noch leicht warm besonders gut. Sie passt zum Apéro, zu Salat oder Suppe und eignet sich als Beilage zu Grilliertem. Aufgeschnitten kann sie auch als Grundlage für ein Sandwich verwendet werden.
Mehr über die Herkunft der Focaccia, die Focaccia genovese und weitere regionale Varianten findest du in meinem Küchenwissen-Beitrag:
Mit der Übernachtgare braucht diese Focaccia zwar etwas Planung, dafür verteilt sich die Zubereitung angenehm auf zwei Tage. Am Backtag bleibt vor allem das Formen, Belegen und Backen und schon bald duftet es in der Küche nach Olivenöl und Rosmarin.nze Welt erobert. Ob klassisch mit Rosmarin und Salz oder modern mit kreativen Toppings; sie bleibt ein Symbol für die italienische Liebe zu einfachem, aber geschmackvollem Essen
Für die Autolyse (optional, aber empfohlen) Mehl und 350 g Wasser mischen, 30–45 Min. ruhen lassen.
Hefe und restliches Wasser vermischen und einarbeiten, dann Salz und Olivenöl zugeben. Den Teig Kneten, bis ein glatter, elastischer Teig entsteht.
Danach 1–2 Stunden bei Raumtemperatur aufgehen lassen. Den Teig zwischendurch 2× dehnen und falten. Den Teig zugedeckt für 18–24 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
Den Teig auf ein gut geöltes Blech geben und sanft auseinanderziehen. Für 2 Stunden bei Raumtemperatur entspannen lassen.
Den Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Vor dem Backen mit geölten Fingern Dellen in den Teig drücken. Grosszügig mit Olivenöl beträufeln und mit grobem Salz und Rosmarin bestreuen. Für 25–30 Minuten im vorgeheizten Backofen backen.
https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2026/09/Uebernacht-Focaccia-Anschnitt-scaled.jpg14412560Tamarahttps://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.pngTamara2026-09-23 08:00:002026-08-30 11:26:48Focaccia mit Übernachtgare
Süsse Chocolate Chip Cookies passen für mich immer. Aussen sollen sie leicht knusprig werden, während die Mitte noch weich bleibt. Und natürlich braucht es in jedem Cookie genügend Schokoladenstücke.
Das Rezept basiert auf einem älteren Chocolate-Chip-Cookie-Rezept von meinem Blog. Für diese Version habe ich es etwas vereinfacht, die Schokoladenmenge angepasst und die Cookies kleiner portioniert. So lassen sie sich unkompliziert backen und auch gut für später vorbereiten.
Chocolate Chip Cookies mit viel Schokolade
Für die Cookies verwende ich 200 g Crémant-Schokolade. Diese Menge passt für mich gut: Die Cookies sind deutlich schokoladig, der Teig lässt sich aber trotzdem problemlos mischen und portionieren.
Die Schokolade muss nicht sorgfältig in gleichmässige Stücke gehackt werden. Ich lasse die Tafeln in der geschlossenen Verpackung und zerschlage sie darin in unterschiedlich grosse Stücke. So entstehen ganz unkompliziert kleine Schokoladensplitter und grössere Stücke.
Gerade diese Mischung gefällt mir bei Chocolate Chip Cookies besonders gut.
Süsse Chocolate Chip Cookies
Bei diesen Cookies nicht am Zucker sparen
Es gibt viele süsse Rezepte, bei denen sich die Zuckermenge einfach und ohne grosse Geschmackseinbussen reduzieren lässt. Dieses Cookie-Rezept gehört allerdings nicht dazu.
Wird weniger Zucker verwendet oder werden nur schon die Zuckerarten ausgetauscht, verändern sich die Cookies sofort. Geschmack und Konsistenz sind dann nicht mehr so, wie sie bei diesem Rezept sein sollen.
Darum esse ich lieber einen Cookie weniger, spare dafür bei diesem Rezept aber nicht am Zucker.
Gleichmässige Cookies mit einem kleinen Glacelöffel
Zum Portionieren verwende ich einen kleinen Glacelöffel. Eine Teigportion wiegt ungefähr 25 g. Dadurch werden die Cookies eher klein und lassen sich relativ gleichmässig auf den Blechen verteilen.
Aus dem Rezept entstehen etwa 39 Cookies.
Zwischen den einzelnen Teigportionen sollte genügend Abstand bleiben, da die Cookies beim Backen auseinanderlaufen.
Knuspriger Rand und weiche Mitte
Die Cookies werden bei 160 Grad Umluft gebacken. Bei Portionen von ungefähr 25 g waren sie nach etwa 12 Minuten richtig.
Direkt nach dem Backen sind sie noch weich und sollten deshalb zuerst kurz auf dem Blech ruhen. Beim Abkühlen werden sie stabiler. Der Rand wird knusprig, während die Mitte weich bleibt.
Da Backöfen unterschiedlich backen, lohnt es sich, die Cookies gegen Ende der Backzeit im Auge zu behalten. Sie sollten noch nicht vollständig fest wirken, wenn sie aus dem Ofen kommen.
Zwei Bleche gleichzeitig backen
Bei Umluft können zwei Bleche gleichzeitig in den Ofen geschoben werden. Ich habe die Cookies sowohl auf einem normalen Backblech als auch auf einem gelochten Profibackblech gebacken.
Auf beiden Blechen sind sie gut gelungen. Auf dem Lochblech wirkten sie etwas gleichmässiger, der Unterschied war aber klein. Ein normales Backblech reicht für das Rezept völlig aus.
Süsse Chocolate Chip Cookies
Chocolate-Chip-Cookie-Teig vorbereiten
Der Teig lässt sich gut mit dem Glacelöffel portionieren. Dadurch können die Teigkugeln vorbereitet und später gebacken werden.
Das ist besonders praktisch, wenn nicht alle Cookies auf einmal benötigt werden oder spontan frisch gebackene Cookies auf den Tisch kommen sollen.
Fertig gebackene Cookies einfrieren
Auch fertig gebackene Chocolate Chip Cookies sollen sich für später einfrieren lassen. Dafür müssen sie vollständig ausgekühlt sein, bevor sie gut verpackt in den Tiefkühler kommen.
Aufbewahrung
Die vollständig ausgekühlten Cookies werden am besten in einer gut verschlossenen Dose aufbewahrt.
Süsse Cookies für Schokoladenfans
Diese Chocolate Chip Cookies sind bewusst süss und schokoladig. Durch die kleineren Portionen lassen sie sich gut verteilen, vorbereiten und nach Bedarf backen.
Besonders mag ich die Kombination aus dem knusprigen Rand, der weichen Mitte und den unterschiedlich grossen Schokoladenstücken. Genau so sollen Chocolate Chip Cookies für mich sein.
200gZartbitterschokoladezerkleinert oder in der Packung "zerschlagen"
Anleitungen
Den Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen.
Den Zucker, die Vanille und die Butter in eine Schüssel geben und mit der Küchenmaschine für ca. 10 Minuten aufschlagen. Das Ei unterrühren. Mehl, Salz und Backpulver vermischen und mit geringer Geschwindigkeit unter den Teig mischen. Zum Schluss die Schokolade unterheben.
Aus dem Teig, jeweils 45 g grosse Kugeln formen. oder mit einem kleinen Glacelöffel portionieren. Auf ein mit Packpapier belegtes Backblech legen. Zwischen den Cookies ausreichend Abstand behalten, denn sie gehen schön in die Breite.
Im vorgeheizten Ofen ca. 12nmin backen.
Die Cookies aus dem Ofen nehmen, wenn die Ränder dich goldbraun verfärben, auch wenn Sie auf Druck noch weich sind.
Die Cookies auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Dabei die Cookies ganz vorsichtig mit einem Spachtel vom Blech heben, denn in warmen Zustand sind sie sehr zerbrechlich.
https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2026/09/Chocolate-Chip-Cookies.jpg11262000Tamarahttps://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.pngTamara2026-09-16 08:00:002026-09-16 10:51:49Süsse Chocolate Chip Cookies
Pizza, Pinsa und Focaccia gehören zu den bekanntesten Klassikern der italienischen Küche. Im Zentrum steht dabei immer ein Teig, der mit wenigen Grundzutaten auskommt. Je nach Variante gehören dazu Mehl, Wasser, Hefe oder Sauerteig, Salz und Olivenöl.
Aus diesen einfachen Grundzutaten haben sich ganz unterschiedliche regionale Spezialitäten entwickelt. Eine neapolitanische Pizza hat wenig mit einer dünnen römischen Pizza gemeinsam. Eine Focaccia wird anders geformt, gewürzt und gebacken als eine Pinsa. Selbst innerhalb der einzelnen Kategorien gibt es zahlreiche regionale Varianten, welche diese Gebäcke wunderbar flexibel und abwechslungsreich machen
Was unterscheidet Pizza, Pinsa und Focaccia also voneinander? Ein Blick auf Herkunft, Teig, Form und Backweise bringt vielleicht etwas Ordnung in die italienische Teigvielfalt. Das Gebiet ist aber so gross, dass es fast unmöglich ist alle Aspekte zu erfassen.
Was haben Pizza, Pinsa und Focaccia gemeinsam?
Pizza, Pinsa und Focaccia gehören zur grossen Familie der gebackenen Fladen- und Hefeteige. Der Teig wird aus wenigen Zutaten hergestellt, darf ruhen und wird anschliessend bei hoher Temperatur gebacken.
Die Unterschiede entstehen vor allem durch:
die verwendeten Mehlsorten
den Wasseranteil im Teig
die Dauer der Teigruhe
die Form und Dicke des Teigs
die Backtemperatur und Backzeit
die Art und Menge des Belags
Die Grenzen sind dabei nicht immer eindeutig. Besonders bei Pizza und Focaccia gibt es in Italien zahlreiche regionale Varianten, die sich in Form, Konsistenz und Zubereitung teilweise stark unterscheiden.
Pizza
Neapolitanische Pizza: weich und luftig
Die neapolitanische Pizza ist für ihre dünne, weiche Mitte und den hohen, luftigen Rand bekannt. Sie wird bei sehr hoher Temperatur nur kurz gebacken und eher sparsam belegt. Dadurch stehen der Teig und die Qualität der wenigen Zutaten im Mittelpunkt.
Seit 2017 gehört die Kunst des neapolitanischen Pizzaiuolo zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO. Gemeint ist damit nicht die Pizza selbst, sondern das traditionelle Handwerk rund um die Teigherstellung, das Formen und das Backen.
Römische Pizza: dünn und knusprig
Die runde römische Pizza ist deutlich dünner und knuspriger als die neapolitanische Variante. Sie wird länger gebacken und besitzt normalerweise keinen stark aufgegangenen Rand.
In Rom gibt es jedoch nicht nur diese eine Pizzaform. Auch rechteckige Blechpizzas sowie Pizza al taglio, die in Stücke geschnitten verkauft wird, gehören zur römischen Pizzakultur.
Lange Zeit war die dünne, knusprige Pizza auch die Variante, die bei uns in den Pizzerien erhältlich war. Inzwischen werden jedoch häufig auch neapolitanische Pizzas und Pinsa angeboten.
Pinsa Romana
Pinsa: alte Bezüge und moderne Rezeptur
Die Pinsa wird häufig mit einfachen Fladenbroten aus dem antiken Rom in Verbindung gebracht. Die Pinsa Romana, wie wir sie heute kennen, ist allerdings eine moderne Weiterentwicklung.
Typisch sind ihre ovale Form, ein hoher Wasseranteil und eine längere Teigführung. Häufig wird eine Mischung aus Weizen-, Reis- und Sojamehl verwendet. Dadurch wird der Teig innen luftig und bleibt aussen knusprig.
Wie schnell ein Gericht durch eine Fernsehsendung bekannt werden kann, habe ich Anfang 2020 selbst erlebt. Nachdem Galileo die Pinsa in einer Sendung vorgestellt hatte, gingen die Aufrufe meines bereits zuvor veröffentlichten Pinsa-Rezepts durch die Decke.
Focaccia ist ein italienisches Fladenbrot, das besonders eng mit der ligurischen Küche verbunden ist. Der Teig ist meist dicker und weicher als ein klassischer Pizzateig. Charakteristisch sind die mit den Fingern eingedrückten Vertiefungen sowie reichlich Olivenöl und Salz auf der Oberfläche.
Focaccia kann schlicht mit Rosmarin serviert oder mit Oliven, Zwiebeln, Tomaten und anderem Gemüse ergänzt werden. Sie passt als Beilage, zum Apéro oder als eigenständige Mahlzeit.
Auch bei Focaccia gibt es unterschiedliche regionale Varianten. Nicht jede davon ist dick und luftig: Die Focaccia di Recco besteht beispielsweise aus zwei sehr dünnen Teigschichten mit einer Käsefüllung.
je nach Variante dünn und knusprig oder höher und luftig
verschiedene römische Pizzaformen
Pinsa
meist oval
innen luftig, aussen knusprig
häufig besondere Mehlmischung und lange Teigführung
Focaccia
rund oder rechteckig
meist dicker und weich
Olivenöl und typische Vertiefungen
Die Merkmale in der Tabelle dienen als Orientierung. Innerhalb jeder Kategorie gibt es unterschiedliche Rezepte und regionale Ausführungen.
Welche Variante passt zu wem?
Wer einen weichen Teig mit einem hohen, luftigen Rand mag, greift wahrscheinlich am liebsten zur neapolitanischen Pizza. Für alle, die einen dünnen und knusprigen Boden bevorzugen, ist die römische Pizza tonda eine gute Wahl.
Pinsa passt zu allen, die einen luftigen Teig mit knuspriger Oberfläche und vielseitigen Belagsmöglichkeiten mögen. Focaccia ist besonders unkompliziert und lässt sich als Beilage, zum Apéro oder als kleines Essen servieren. Welche Variante die beste ist, lässt sich kaum allgemein beantworten.
Quellen und weiterführende Informationen
Associazione Verace Pizza Napoletana International Regulations – Vera Pizza Napoletana Informationen zu den Merkmalen, zur Herstellung und zur traditionellen Backweise der neapolitanischen Pizza. Abgerufen am 29. Juli 2026.
UNESCO Intangible Cultural Heritage Art of Neapolitan ‘Pizzaiuolo’ Informationen zur Aufnahme der Kunst des neapolitanischen Pizzaiuolo in die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit im Jahr 2017. Abgerufen am 29. Juli 2026.
Turismo Roma La pizza Informationen zur römischen Pizza tonda, zur knusprigen Scrocchiarella sowie zu Pizza al taglio und weiteren römischen Pizzaformen. Abgerufen am 29. Juli 2026.
Turismo Roma La Pinsa Romana Informationen zur modernen Entwicklung der Pinsa Romana, zu ihrer ovalen Form, zur Mehlmischung und zur Abgrenzung von der häufig erzählten antiken Ursprungsgeschichte. Abgerufen am 29. Juli 2026.
Di Marco – Herstellerinformation Die Geschichte der Pinsa Romana Herstellerangaben zur Entwicklung der modernen Pinsa durch Corrado Di Marco und zu den Merkmalen der ursprünglichen Mehlmischung. Abgerufen am 29. Juli 2026.
Italia.it 11 typische Produkte aus Ligurien Informationen zur Focaccia genovese, zu ihren typischen Vertiefungen und Belägen sowie zur Focaccia di Recco. Abgerufen am 29. Juli 2026.
Joyn / ProSieben Galileo – Pizza weltweit 3.0 Galileo-Folge vom 26. Januar 2020, in der die Pinsa einem breiten Publikum vorgestellt wurde. Abgerufen am 29. Juli 2026.
https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2026/08/PizzaTitelbild.jpg11282000Tamarahttps://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.pngTamara2026-08-21 08:00:002026-07-29 17:41:13Pizza, Pinsa und Focaccia: Das sind die Unterschiede
Heidelbeeren haben gerade Saison, aber nicht nur deshalb liebe ich es, mit ihnen zu backen. Sie bringen eine natürliche Süsse mit, die den Muffins nicht nur Geschmack, sondern auch eine schöne Farbe verleiht. Zudem übernehmen sie in diesen Heidelbeer-Muffins auch einen Teil des Süssens. Und wenn gerade keine frischen Beeren verfügbar sind, funktionieren tiefgekühlte Heidelbeeren genauso gut. Somit ist der Nachschub rund ums Jahr auch gewährleistet.
Ein Rezept aus meinem Freizeitkurs
Dieses Rezept habe ich für meinen Freizeitkurs „Kochen und Backen“ an einer Mittelstufe entwickelt. Die Kinder haben die Muffins mit viel Freude gebacken, und das Schönste: Sie sind wirklich allen gelungen. Genau solche Momente zeigen mir immer wieder, wie viel Begeisterung entsteht, wenn Kinder selbst etwas schaffen können. Es ist mir zur Herzensangelegenheit geworden, ihnen Kochen und Backen näherzubringen, nicht nur als Tätigkeit, sondern als Erfahrung, die stärkt, motiviert und Selbstvertrauen schenkt.
Weniger Zucker, mehr Geschmack
Bei süssen Rezepten für die Kids in der Schule versuche ich, wo immer möglich Zucker und Fett zu reduzieren. Nicht, weil alles „gesund“ sein muss, sondern weil ich zeigen möchte, dass weniger Süsse genauso lecker sein kann. Viele Kinder (und Erwachsene) gewöhnen sich mit der Zeit daran, weniger Zucker zu essen. Und Beeren wie Heidelbeeren helfen wunderbar dabei, weil sie von Natur aus süss sind. Natürlich gibt es Rezepte, die Zucker brauchen, damit sie gut schmecken, aber bei Muffins lässt sich oft einiges einsparen, ohne dass der Genuss verloren geht.
Kindgerecht und unkompliziert
Die Zubereitung dieser Muffins ist bewusst einfach gehalten: eine Schüssel, ein Messbecher, ein Rührbesen und eine Waage. Mehr braucht es nicht. Kinder können dabei lernen, wie man bewusst mit Öl und Zucker umgeht, wie Beeren den Teig süssen und wie man mit Messbecher, Waage und Backofen arbeitet. Genau diese kleinen Lernmomente machen das Rezept so wertvoll. Es ist übersichtlich, klar strukturiert und auch für kleine Hände gut machbar. Je nach Alter mit etwas Unterstützung beim Abwägen und dem Umgang mit dem heissen Backofen.
Heidelbeer-Muffins
Für die Küche zu Hause
Ich hoffe, dass diese Heidelbeer-Muffins bei euch genauso gut ankommen wie bei meinen Kurskindern. Traut euren Kids ruhig etwas zu, sie können viel mehr, als man manchmal denkt. Und vielleicht entsteht dabei ja ein neuer Lieblingsmoment in eurer Küche.
Am 1. August begeht die Schweiz ihren Nationalfeiertag, der an den Bundesbrief von 1291 erinnert. Traditionell wird dieser Tag mit typischen Bräuchen wie Höhenfeuern, Feuerwerk, Brunch auf dem Bauernhof und politischen Reden begangen. Aufgrund der anhaltenden Dürre werden Höhenfeuer und Feuerwerk in diesem Jahr vermutlich ausfallen. Kulinarisch bietet der Nationalfeiertag jedoch zahlreiche Highlights.
Als Erstes denke ich an den 1.-August-Weggen. Danach kommt alles, was man für einen gemütlichen Brunch braucht: Zopf, Käse, Aufschnitt. Zum Znacht passen natürlich Grilladen oder ein Wurst-Käse-Salat.
1. August-Weggen
Wie man den 1. August-Weggen vorbereiten kann
Der 1. August-Weggen könnt ihr auf verschiedene Arten vorbereiten. Zum einen könnt ihr das ganze Rezept am 1. August frisch zubereiten und ihn dann auch gleich warm geniessen. Ihr könnt die Brötli aber auch früher fertig backen, einfrieren und am Feiertag nur noch kurz aufbacken. Oder ihr bereitet die Brötchen am Vortag vor und backt sie nach einer Nacht im Kühlschrank frisch, diese Variante erkläre ich euch weiter unten.
Persönlich habe ich mich diesen Sommer fürs Einfrieren entschieden. So bin ich gut vorbereitet, und falls etwas anderes dazwischenkommt wie ein Brunch auf dem Bauernhof, eine spontane Einladung oder mehr/weniger Personen, die zum Zmorgen zu Hause sind, kann ich die Brötchen im Tiefkühler lassen oder genau so viele aufbacken, wie wir benötigen.
Der Teig – einfach und zuverlässig
Die Zubereitung – das Rezept dazu findet ihr im Anschluss – ist gar nicht schwer. Der Teig ist in ca. 15 Minuten gemacht, dann darf er ruhen, bevor er geformt wird. Normalerweise lasse ich ihn etwa 2 Stunden bei Raumtemperatur aufgehen, bis er sich verdoppelt hat. Danach forme ich die Brötchen und lasse sie nochmals 30 Minuten gehen.
Kurz vor dem Backen kann man mit einem scharfen Messer oder einer Schere ein Schweizerkreuz in die Brötchen schneiden. Das sieht nicht nur hübsch aus, sondern sorgt auch für eine schöne Form.
Übernachtgare – perfekt für entspannte Feiertage
Wenn ihr die Brötchen am Vortag vorbereiten möchtet, geht ihr so vor:
Teig herstellen und 1 Stunde anspringen lassen.
Brötchen formen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen.
Das Blech gut abdecken (z. B. mit einer Haube oder Frischhaltefolie) und über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Am Morgen die Brötchen 40 – 60 Minuten akklimatisieren lassen, damit sie nicht eiskalt in den Ofen kommen.
Schweizerkreuz einschneiden und wie im Rezept beschrieben backen.
Die Brötchen werden wunderbar aromatisch, bleiben saftig und passen perfekt zu jedem 1.-August-Brunch.
Es gibt Rezepte und dazu gehören natürlich auch Teige, die begleiten mich über Jahre hinweg. Es wird ausprobiert, verändert, wieder ausprobiert und dann beginnt ich wieder von vorn. Genau so ging es mir mit dem Olivenölteig für die spanischen Empanadas. Ich wollte einen Teig, der nicht nur gut formbar ist, sondern auch nach dem Backen die richtige Balance aus Zartheit, Biss und Aroma hat. Ein Teig, der die Füllung trägt. Nach vielen Versuchen ist er nun genau so, wie ich ihn haben möchte.
Empanadas mit Olivenölteig
Warum Olivenölteig?
Olivenölteig unterscheidet sich vom klassischen Butterteig, die wir in der Schweizer Küche häufiger verwenden. Das Olivenöl bringt nicht nur Geschmack, sondern beeinflusst auch die Textur:
Feiner Biss: Der Teig wird geschmeidig und elastisch, ohne bröselig zu werden.
Aroma: Ein mildes, fruchtiges Olivenöl verleiht dem Teig eine mediterrane Note.
Stabilität: Der Teig bleibt beim Formen flexibel und reisst weniger schnell als ein Butterteig.
Alltagstauglichkeit: Olivenöl ist schneller verarbeitet, da es nicht gekühlt werden muss.
Kurz gesagt, ich backe gerne mit mildem Olivenöl (auch süsses Gebäck), es lässt sich leicht verarbeiten und hält sich besser als Butter im Vorrat.
Die Konsistenz
Die grösste Herausforderung bei Olivenölteig ist die richtige Konsistenz. Er darf nicht zu weich sein, sonst verliert er beim Backen seine Struktur oder lässt sich schlecht füllen und formen. Ist er zu fest, lässt er sich schlecht ausrollen und trocknet schnell aus. Die Balance entsteht durch das Zusammenspiel von Mehl, Öl und Wasser.
Ich habe lange an diesem Rezept gearbeitet, weil kleine Anpassungen grosse Wirkung haben. Ein Teelöffel mehr Wasser, ein etwas kräftigeres Olivenöl, eine andere Mehltype, all das verändert den Teig. Besonders in Schweizer Küchen, wo wir häufig mit Weissmehl, lohnt es sich, die Flüssigkeitsmenge langsam heranzutasten. Der Teig sollte sich weich anfühlen, aber nicht kleben. Der Teig sollte dabei möglichst wenig geknetet werden, damit er nachher beim Backen nicht zäh wird.
Empanadas aus Olivenölteig
Rezept für Olivenölteig für Empanadas
Mehl, Salz und Paprikapulver in eine Schüssel geben. Olivenöl und Wasser nach und nach hinzufügen und zu einem glatten, elastischen Teig verkneten. Falls der Teig zu trocken wirkt, esslöffelweise etwas Wasser ergänzen. Den Teig in Folie wickeln und 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.
1TL Paprikapulveroptional, für Farbe und Geschmack
Anleitungen
Mehl, Salz und Paprikapulver in eine Schüssel geben. Olivenöl und Wasser nach und nach hinzufügen und zu einem glatten, elastischen Teig verkneten. Falls der Teig zu trocken wirkt, esslöffelweise etwas Wasser ergänzen. Den Teig in Folie wickeln und 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.
https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2026/07/Empanadas.jpg11252000Tamarahttps://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.pngTamara2026-07-16 13:55:302026-07-16 13:55:31Olivenölteig für Spanische Empanadas
Bananenmuffins und Bananencakes gehören für mich zu den liebsten Rezepten zur Resteverwertung von Bananen. Für dieses Rezept braucht es keine Butter – wir verwenden stattdessen ein Pflanzenöl aus dem Vorrat. Wer die Muffins vegan zubereiten möchte, kann das Ei problemlos weglassen. Die Konsistenz verändert sich leicht, aber köstlich bleiben sie trotzdem. Ich backe gerne mit Olivenöl, aber natürlich funktionieren auch Raps- oder Sonnenblumenöl wunderbar.
Bananen gehören zu diesen Früchten, die bei uns zu Hause im Alltag immer mal wieder ihr eigenes Tempo entwickeln. An manchen Tagen verschwinden sie schneller, als ich hinschauen kann und eine Woche später liegen sie unberührt im Früchtekorb, weil sich scheinbar niemand mehr für sie interessiert. Haben sie mal die ersten schwarzen Flecken gebildet, werden sie sowieso von der Familie nicht mehr angerührt. Genau in solchen Momenten zeigen sich Bananenmuffins oder Bananencakes als „Rettung“. Sie sind unkompliziert, flexibel und wunderbar geeignet, um reife oder sogar überreifen Bananen vor dem Wegwerfen zu bewahren.
Bananenmuffins aus geretteten Bananen
Reife Bananen zu köstlichen Bananenmuffins verarbeiten
Ich freue mich ehrlich gesagt, wenn die Bananen ab und zu vergessen werden. Manchmal kaufe sie auch schon mal so Supermarkt, wenn die schon etwas fleckigen Bananen mit grossem Rabatt angeboten werden. Für viele sind sie vielleicht nicht mehr perfekt, für Bananenmuffins hingegen sind sie ein wahrer Glücksfall. Je reifer die Banane, desto aromatischer der Teig und desto weniger zusätzliche Süsse braucht es. So entsteht ein Gebäck, das nicht nur köstlich schmeckt, sondern auch ein kleines Statement gegen Food Waste setzt.
Food Waste vermeiden – ohne Dogma
Dabei geht es nicht darum, dogmatisch zu sein. Manchmal lässt sich etwas nicht retten, manchmal geht etwas vergessen, das passiert in jedem Haushalt. Viel wichtiger ist die Freude daran, aus dem, was da ist, etwas Feines zu zaubern. Und genau das gelingt mit diesen Muffins besonders gut. Sie kommen ohne Butter aus, lassen sich mit einfachem Pflanzenöl zubereiten und funktionieren sogar vegan, wenn das Ei weggelassen wird. Die Konsistenz verändert sich leicht, aber der Genuss bleibt.
Bananen Muffins
Flexibilität und Kreativität
Das Schönste an diesem Rezept ist seine Flexibilität: ein paar Schokostückchen, eine Handvoll Nüsse, ein Rest Beeren, etwas Zimt oder Haferflocken alles darf, nichts muss. So entstehen jedes Mal Muffins, die ein bisschen anders schmecken und doch immer vertraut sind. Sie passen zum Frühstück, zum Znüni, zum Zvieri oder einfach als kleiner Glücksmoment zwischendurch.
Bananenmuffins zeigen, wie einfach Resteverwertung sein kann: ein paar Zutaten, ein wenig Zeit und die Bereitschaft, reifen Bananen eine zweite Chance zu geben. Und am Ende steht ein Duft in der Küche, der daran erinnert, wie viel Genuss in den kleinen Dingen steckt. Bei diesem Rezept braucht es keinen Butter, denn wir können es mit Pflanzenöl aus unserem Vorrat zubereiten. Wer die Muffins vegan zubereiten möchte, kann ohne Probleme das Ei weglassen. Die Konsistenz der Muffins verändert sich zwar dabei, dennoch werden sie köstlich.
Diese saftigen Bananenmuffins sind die perfekte Resteverwertung für reife Bananen. Sie kommen ohne Butter aus, sind schnell gerührt und lassen sich nach Lust und Laune mit Schokolade, Nüssen oder Früchten ergänzen. Ideal für Znüni, Zvieri oder als kleiner süsser Snack.
Servings: 8Stück
Zutaten
2überreife Bananen
150gMehl
50gZucker oder alternative Süsse
1Ei(optional für vegane Version weglassen)
50gOlivenöl (oder ein neutrales Pflanzenöl
Optional: FrüchteresteNüsse, Haferflocken, Zimt
Anleitungen
Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Bananen zerdrücken und mit Ei und Öl vermischen.
Mehl, Zucker und optionale Zutaten unter den Teig heben. Den Teig in ein mit Muffinförmchen ausgelegten Muffinblech füllen und für 20–25 Minuten backen.
Notizen
TippMit Schokolade, Beeren, Äpfeln, Zimt oder Nüssen ergänzen.
Die Bananenmuffins sind 2–3 Tage haltbar oder können eingefroren werden.
Bananenmuffins
https://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2026/03/Bananenmuffins-Resteverwertung.jpg10671600Tamarahttps://cakescookiesandmore.ch/wp-content/uploads/2018/06/katherineschmidt.pngTamara2026-03-10 08:00:002026-03-04 10:49:28Bananenmuffins – Einfaches Rezept zur Resteverwertung reifer Bananen
Mindestens einmal im Leben sollte man einen Blätterteig selber machen. Und dabei meine ich nicht nur den Geschmack, der meiner Meinung nach viel besser ist als jener aus dem Kühlregal. Viel wichtiger ist das Bewusstsein dafür, was eigentlich in diesem Teig steckt. Wer einmal selbst Butter, Mehl und Wasser verarbeitet hat, versteht schnell, wie reichhaltig Blätterteig tatsächlich ist. Während gekaufte Varianten oft Margarine enthalten, kommt selbst gemachter Blätterteig ganz ohne Ersatzprodukte aus.
Vielen geht es so wie mir: Gekaufter Blätterteig ist unglaublich praktisch und vielseitig einsetzbar. Ob süss oder salzig, schnell steht etwas Feines auf dem Tisch. Gleichzeitig sind diese Gerichte aber auch sehr gehaltvoll. Nichts gegen Blätterteig, ich verwende ihn selbst gerne. Trotzdem finde ich, dass wir ihn bewusster einsetzen sollten. Dazu gehört für mich auch, ihn gelegentlich selbst herzustellen oder, wenn das nicht möglich ist, auf handgemachten Blätterteig vom Bäcker des Vertrauens zurückzugreifen.
Blitzblätterteig
Klassischer Blätterteig vs. Blitzblätterteig
Der grosse Unterschied zwischen klassischem Blätterteig und Blitzblätterteig liegt im Aufwand und in der Technik. Beim klassischen Blätterteig wird ein Butterblock in den Teig eingeschlagen und mehrfach ausgerollt und gefaltet. Das braucht Zeit, Geduld und eine kühle Umgebung.
Beim Blitzblätterteig wird die kalte Butter direkt in Stücke geschnitten und mit dem Mehl vermischt. Die Schichtung entsteht trotzdem durch das Tourieren, also durch wiederholtes Ausrollen und Falten, allerdings deutlich unkomplizierter. Das Ergebnis ist etwas rustikaler, aber wunderbar blättrig und perfekt für den Alltag.
Schnell heisst nicht ohne Zeit
Der Name Blitzblätterteig kann etwas täuschen. Ganz ohne Zeit geht es auch hier nicht. Je nachdem, wie stark der Teig am Schluss aufgehen soll, braucht es mehrere Touren und Ruhephasen im Kühlschrank. Grundsätzlich gilt: Je mehr Touren, desto feiner und luftiger wird das Ergebnis.
Wenige Zutaten, viele Möglichkeiten
Butter, Mehl, Salz und Wasser – mehr braucht es für Blitzblätterteig nicht. Für süsse Anwendungen füge ich gerne noch etwas Zucker hinzu. Genau diese Einfachheit macht den Teig für mich so attraktiv. Er lässt sich gut vorbereiten, portionenweise einfrieren und vielseitig einsetzen.
Eine etwas schnellere Varianten des beliebten Blätterteigs
Gesamtzeit2 StundenStd.
Gericht: Teig
Servings: 1Portion
Zutaten
200gMehl
130gButter in Stücke geschnitten
15gZucker
8gSalz
100gkaltes Wasser
Anleitungen
Mehl, Zucker und Salz in eine Schüssel geben und mit den Händen vermengen, Butter in Stücken dazu geben und zu einer krümligen Masse verarbeiten. Das Wasser dazu geben und vermengen, bis die Flüssigkeit aufgenommen wurde. Es entsteht kein homogener Teig.
Den Teig 1 cm dick ausrollen, ab und zu anheben und mit Mehl bestäuben. Das untere Teigdrittel über das mittlere Teigdrittel falten und das obere über das mittlere falten. Danach den Teig nochmals in der Mitte falten. in Frischhaltefolie einwickeln und für 15 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Nochmals gleich vorgehen und für 15 Minuten in den Kühlschrank stellen. Nochmals gleich vorgehen und dann den Teig für ca. 2 Stunden ruhen lassen.
Wir können Cookies anfordern, die auf Ihrem Gerät eingestellt werden. Wir verwenden Cookies, um uns mitzuteilen, wenn Sie unsere Websites besuchen, wie Sie mit uns interagieren, Ihre Nutzererfahrung verbessern und Ihre Beziehung zu unserer Website anpassen.
Klicken Sie auf die verschiedenen Kategorienüberschriften, um mehr zu erfahren. Sie können auch einige Ihrer Einstellungen ändern. Beachten Sie, dass das Blockieren einiger Arten von Cookies Auswirkungen auf Ihre Erfahrung auf unseren Websites und auf die Dienste haben kann, die wir anbieten können.
Notwendige Website Cookies
Diese Cookies sind unbedingt erforderlich, um Ihnen die auf unserer Webseite verfügbaren Dienste und Funktionen zur Verfügung zu stellen.
Da diese Cookies für die auf unserer Webseite verfügbaren Dienste und Funktionen unbedingt erforderlich sind, hat die Ablehnung Auswirkungen auf die Funktionsweise unserer Webseite. Sie können Cookies jederzeit blockieren oder löschen, indem Sie Ihre Browsereinstellungen ändern und das Blockieren aller Cookies auf dieser Webseite erzwingen. Sie werden jedoch immer aufgefordert, Cookies zu akzeptieren / abzulehnen, wenn Sie unsere Website erneut besuchen.
Wir respektieren es voll und ganz, wenn Sie Cookies ablehnen möchten. Um zu vermeiden, dass Sie immer wieder nach Cookies gefragt werden, erlauben Sie uns bitte, einen Cookie für Ihre Einstellungen zu speichern. Sie können sich jederzeit abmelden oder andere Cookies zulassen, um unsere Dienste vollumfänglich nutzen zu können. Wenn Sie Cookies ablehnen, werden alle gesetzten Cookies auf unserer Domain entfernt.
Wir stellen Ihnen eine Liste der von Ihrem Computer auf unserer Domain gespeicherten Cookies zur Verfügung. Aus Sicherheitsgründen können wie Ihnen keine Cookies anzeigen, die von anderen Domains gespeichert werden. Diese können Sie in den Sicherheitseinstellungen Ihres Browsers einsehen.
Andere externe Dienste
Wir nutzen auch verschiedene externe Dienste wie Google Webfonts, Google Maps und externe Videoanbieter. Da diese Anbieter möglicherweise personenbezogene Daten von Ihnen speichern, können Sie diese hier deaktivieren. Bitte beachten Sie, dass eine Deaktivierung dieser Cookies die Funktionalität und das Aussehen unserer Webseite erheblich beeinträchtigen kann. Die Änderungen werden nach einem Neuladen der Seite wirksam.
Google Webfont Einstellungen:
Google Maps Einstellungen:
Google reCaptcha Einstellungen:
Vimeo und YouTube Einstellungen:
Datenschutzrichtlinie
Sie können unsere Cookies und Datenschutzeinstellungen im Detail in unseren Datenschutzrichtlinie nachlesen.