Schweizer Rezept – Plain in Pigna

Heute habe ich für euch, im Rahmen von Swiss Food Discovery, ein feines Rezept aus dem Graubünden zubereitet. Plain in Pigna, eine Art „Ofenrösti“ ist eine Engadiner Spezialität. Das Blechgericht lässt sich super vorbereiten und ist zusammen mit einem Salat eine nahrhafte Mahlzeit für den Familientisch.

Swiss Food Discovery

Für das Swiss Food Discovery Projekt kochen wir Schweizer Rezepte nach, um sie bekannter zu machen. Mehr dazu findest du hier: Swiss Food Discovery.

Plain in Pigna
Plain in Pigna

Rezept für Plain in Pigna – Ofenrösti

Das einfache Kartoffel-Rezept ist eine unkomplizierte und sättigende Mahlzeit. Für die Ofenrösti werden rohe Kartoffeln an der Röstiraffel gerieben Diese werden mit Salz und Pfeffer gewürzt, mit Speckwürfel vermischt und mit einem Guss aus Ei, Maisgries, Milch und Knoblauch übergossen. Die Kartoffelmasse wird auf ein Blech gestrichen und für ca. 40 Minuten gebacken.

Plain in Pigna

Rezept für Plain in Pigna – Ofenrösti

Plain in Pigna ist eine Ofenrösti aus rohen Kartoffeln und Speck. Die Engadiner Spezialität lässt sich super vorbereiten und ist zusammen mit einem Salat eine nahrhafte Mahlzeit für den Familientisch.
Zubereitungszeit10 Min.
Backzeit40 Min.
Arbeitszeit50 Min.
Gericht: Hauptgericht
Land & Region: Schweiz
Keyword: Alltagsgericht, Blechgericht, Kartoffeln
Portionen: 4 Personen
Kalorien: 485kcal

Zutaten

  • 1 kg festkochende Kartoffeln
  • 1 TL Salz
  • Pfeffer
  • 200 g Speckwürfeli
  • 1 Knoblauchzehe gepresst
  • 1 Ei
  • 2 EL Maisgries
  • 2 EL Milch

Anleitungen

  • Den Backofen vorheizen.
  • Die Kartoffeln Schälen und an der Röstiraffel reiben.
  • Die Kartoffeln mit Salz und Pfeffer würzen und 2/3 der Speckwürfeli unter die Kartoffeln mischen.
  • Das Ei mit Maisgries, Milch und Knoblauch verrühren und unter die Kartoffeln mischen.
  • Die Masse auf ein mit Backpapier belegtes Blech streichen.
  • Für ca. 40 Minuten backen.

En Guete!

    Möchtest du dir das Rezept für später merken? Nachfolgend findest du einen vorbereiteten Pin.

    Plain in Pigna

    Chocolate Chip Cookie vom Grill

    Der Gas-Grill ist für mich eine tolle Erweiterung der Küche. Neben dem „normalen“ Grillen, ist er immer dann auch sehr praktisch, wenn die Pfannen einfach alle zu klein sind. Zum Beispiel, wenn es Quesadillas oder Hamburger für mehrere Leute gibt. Bei diesen Gelegenheiten spielt es dann für mich auch das Wetter keine Rolle. Am schönsten ist es aber ganz klar, wenn wir bei schönen Wetter draussen zusammen kommen und gemeinsam grillen können. Am liebsten dann mit Holzkohle. Für den Chocolate Chip Cookie vom Grill, habe ich mich aber für den Gas-Grill entschieden, weil es so einfacher ist die Temperatur zu kontrollieren.

    Chocolate Chip Cookie vom Grill
    Chocolate Chip Cookie vom Grill

    Foodblogs Schweiz Grillchallenge

    Nach den Specials Brot und Kuchen haben wir und bei Foodblogs Schweiz für das Special Grill entschieden. Das Wetter hat leider in der Woche der Woche der Challenge nicht so mitgespielt und es war nur am Freitag richtig schön. Das ist dann wohl auch der Grund, weshalb dieses Mal nicht so viele Rezepte wie sonst zusammen gekommen sind.

    Chocolate Chip Cookie vom Grill
    Chocolate Chip Cookie vom Grill

    Rezept für Chocolate Chip Cookie vom Grill

    Für das Chocolate Chip Cookie die Butter, Salz und Zucker zusammen schaumig rühren. Das Ei dazugeben und weiter rühren, bis die Masse heller geworden ist. Mehl und Backpulver miteinander vermischen und unter die aufgeschlagene Masse heben und gut verrühren. Danach werden die Schokolinsen oder Chocolate Chips unter den Teig gerührt. Den Grill auf 200 Grad vorheizen, die Hitze sollte werden des Grillens möglichst konstant bleiben. Die für den Grill geeignete Gusseisenpfanne mit dem hocherhitzbaren Öl ausstreichen und den Cookieteig in der Gusseisenpfanne glatt streichen. Das Cookie auf indirekter Hitze, bei 200 Grad, für 20 bis 25 Minuten grillen. Dabei möglichst den Grill nicht öffnen, damit die Temperatur konstant bleibt. Das Cookie am besten noch lauwarm, mit einer Kugel Vanilleeis, geniessen.

    Chocolate Chip Cookie vom Grill
    Rezept drucken
    5 von 1 Bewertung

    Rezept für Chocolate Chip Cookie vom Grill

    Das feine Chocolate Chip Cookie vom Grill ist einfach in der Zubereitung und schmeckt sowohl lauwarm, wie auch abgekühlt super.
    Zubereitungszeit5 Min.
    Grillzeit20 Min.
    Arbeitszeit25 Min.
    Gericht: Dessert
    Keyword: Chocolate Chip Cookies, Cookies

    Equipment

    • Grill
    • Für den Grill geeignete Gusseisenpfanne ca. 20 cm Durchmesser

    Zutaten

    • 80 g feiner brauner Zucker Rohzucker aus Zuckerrohr
    • 100 g Butter zimmerwarm
    • 2 Prisen Salz
    • 1 Ei zimmerwarm
    • 140 g Weissmehl
    • 1 TL Backpulver
    • 70 g Schokolinsen oder Chocolat Chips
    • 1 EL Öl hocherhitzbar

    Anleitungen

    • Die Butter, Salz und Zucker schaumig rühren. Das Ei dazugeben und weiter rühren, bis die Masse heller geworden ist.
    • Mehl und Backpulver miteinander vermischen. Unter die aufgeschlagene Masse heben und gut verrühren.
    • Schokolinsen oder Chocolate Chips unter den Teig rühren.
    • Den Grill auf 200 Grad vorheizen.
    • Die Gusseisenpfanne mit dem hocherhitzbaren Öl ausstreichen und den Cookieteig in der Gusseisenpfanne glatt streichen.
    • Das Cookie auf indirekter Hitze, bei 200 Grad für 20 bis 25 Minuten grillen. Dabei möglichst den Grill nicht öffnen, damit die Temperatur konstant bleibt.
    • Das Cookie am besten noch lauwarm mit einer Kugel Vanilleeis geniessen.

    En Guete!

      Im Blogbeitrag von Schweizer Foodblogs haben wir für euch die Grill-Rezepte der 15. Foodie-Challenge zusammengefasst. Schaut vorbei und lasst euch inspirieren! Auch das Kernteam von Foodblogs Schweiz war bei der Challenge aktiv. Nachfolgend findet ihr ihre Rezepte:

      Chocolate Chip Cookie vom Grill

      Synchronbacken – Ciabatta

      Dieses Weekend haben wieder ganz viele beim Synchronbacken von From Snuggs Kitchen und Kochtopf mitgemacht und Ciabatta gebacken. Dabei sind ganz unterschiedliche Brote entstanden. Wir haben dabei das Ciabatta nach King Arthur gebacken. Ich habe mich dieses Weekend etwas im Zeitplan vertan, aber zum Glück ging trotzdem alles gut.

      Ciabatta
      Ciabatta

      Synchronbacken – Ciabatta Rezept

      Für das #synchronciabatta habe ich am Samstag den Vorteig angerührt und ihn 14 Stunden bei Raumtemperatur stehen gelassen. Am nächsten Morgen wurde dann der Hauptteig geknetet. Bei den Zutaten habe ich mich ans Rezept gehalten und nur das Milchpulver weggelassen. Der Teig war dabei ziemlich weich und ich habe ihn 1 Stunde bei Raumtemperatur und dann 3 Stunden im Kühlschrank aufgehen lassen. Dies weil ich, wie bereits erwähnt, mich in der Zeit vertan hatte und zwischendurch weg musste.

      Ciabatta
      Ciabatta

      Das Formen der Ciabatta ging trotz der weichen Konsistenz des Teiges locker von der Hand. Optisch ist das Ciabatta sehr schön geworden, die Kruste war etwas zu weich geraten. Bei nächsten Mal würde ich die Backtemperatur und/oder die Backdauer etwas erhöhen. Die Krumm ist gut gelungen, sie ist schön weich, hätte aber noch etwas grobporiger sein können. Das Ciabatta war geschmacklich sehr gut. Für mich war es ein Ticken zu süss, daher würde ich den Zucker beim nächsten Mal reduzieren oder ganz weglassen.

      Ciabatta
      Ciabatta
      Rezept drucken
      5 von 3 Bewertungen

      Rezept für Ciabatta

      Ein wunderbares Brot für ein Sandwichs oder als Knoblauchbrot.

      Zutaten

      Vorteig

      • 180 g Weizenmehl
      • 225 g kaltes Wasser
      • 1/16 TL Trockenhefe

      Hauptteig

      • Vorteig von oben
      • 1 TL Trockenhefe
      • 180 g Weizenmehl
      • 1 1/4 TL Salz
      • 1 TL Zucker
      • 60 g lauwarmes Wasser
      • 25 g Olivenöl

      Anleitungen

      Vorteig

      • Die Zutaten für den Vorteig in eine Schüssel geben und gut vermischen. Zugedeckt bei Raumtemperatur über Nacht (bis zu 15 Stunden) gehen lassen.

      Hauptteig

      • Für den endgültigen Teig alle Zutaten und den Vorteig in die Schüssel der Küchenmaschine geben und bei mittlerer Geschwindigkeit für ca. 7 Minuten rühren. Der Teig soll dabei glatt, weich, glänzend und elastisch werden.
      • Den Teig zugedeckt für 1 Stunden bei Raumtemperatur und dann 3 Stunden im Kühlschrank gehen lassen, Nach einer Stunde den Teig entgasen. Das heisst die Luft aus dem Teig drücken.
      • Ein Backblech mit Backpapier belegen. Die Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben. Den Teig vorsichtig auf die Arbeitsfläche geben, dabei darauf achten, dass die Luft im Teig bleibt.
      • Den Teig halbieren. Ich habe dies mit einer Teigkarte gemacht. Es sollen zwei Teile, in der Grösse von ca. 25×10 cm, entstehen.
      • Die Teile vorsichtig aufs Blech legen, dabei je einen 6 cm Rand vom Blech einhalten. Zwischen den Teiglingen sollten ca. 10 cm Platz frei sein. Die Teigteile mit viel Mehl bestäuben.
      • Die geformten Ciabatta für ca. 60 Minuten bei Raumtemperatur gehen lassen. Gegen Ende der Gare den Ofen auf 220°C aufheizen.
      • Die Ciabatta vor dem Backen mit lauwarmen Wasser besprühen.
      • Die Ciabatta für ca. 20 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen.

      Beim Synchronbacken vom Ciabatta mit dabei waren:

      zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
      Britta von Backmaedchen 1967
      Désirée von Momentgenuss
      Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum
      Ilka von Was machst du eigentlich so?!
      Geri von Lecker mit Geri
      Tina von Küchenmomente
      Simone von zimtkringel
      Petra von Obers trifft Sahne
      Katja von Fambrenner
      Britta von Brittas Kochbuch
      Dani von Leberkassemmel
      Conny von Mein wunderbares Chaos
      Birgit M. von Backen mit Leidenschaft
      Manuela von Vive la réduction!
      Bettina von homemade & baked
      Tamara von Cakes, Cookies and more
      Tanja von Tanja’s „Süß & Herzhaft“
      Sandra von From-Snuggs-Kitchen
      Volker von Volkermampft
      Tanja von Miss Golosinas

      Ciabatta

      Gougère – Schweizer Rezept

      Swiss Food Discovery

      Heute habe ich für euch, im Rahmen von Swiss Food Discovery, ein feines Rezept aus dem Jura zubereitet. Das köstliche Gebäck schmeckt besonders gut zum Apéro, zum Beispiel zusammen mit einem Glas Weisswein. Ich geniesse sie allerdings am liebsten mit einem grossen Salat zum Mittagessen.

      Für das Swiss Food Discovery Projekt kochen wir Schweizer Rezepte nach, um sie bekannter zu machen. Mehr dazu findest du hier: Swiss Food Discovery.

      Gougère - Schweizer Rezept
      Gougère – Schweizer Rezept

      Rezept für Gougère

      Die Gougère werden aus einem Brandteig zubereitet, welchem Käse aus dem Jura beigefügt wird. Brandteig ist etwas aufwendiger in der Herstellung, aber gar nicht so schwierig, wie man sich das vorstellt. Dazu wird Wasser mit Salz, Butter und etwas Cayennepfeffer aufgekocht. Danach wird das Mehl in einem Zug dazugegeben und weiter gerührt bis sich ein Teigklos bildet und dieser sich vom Pfannenboden löst. Die Pfanne wird dann vom Herd gezogen und das Ei wird portionenweise dazu gegeben, bis ein weicher, aber nicht flüssiger Teig entsteht. Zum fertigen Brandteig wird dann der Käse gemischt. Die Gougère habe ich mithilfe von zwei Esslöffeln zu Nocken oder Bällchen geformt und auf ein mit Backpapier belegtes Blech gelegt. Vor dem Backen werden sie noch mit etwas Käse bestreut.

      Gougère - Schweizer Rezept
      Gougère – Schweizer Rezept

      Schweizer Rezept für Gougère

      Gougère schmecken wunderbar zum Apéro. Zusammen mit einem Salat sind sie auch ein feines, leichtes Mittagessen. Das feine Gebäck wird aus Brandteig zubereitet.

      Zutaten

      • 200 ml Wasser
      • 50 g Butter
      • 1/2 TL Salz
      • 2 Prisen Cayennepfeffer
      • 120 g Weissmehl
      • 2 Eier
      • 80 g Bergkäse aus dem Jura

      Anleitungen

      Brühteig

      • Wasser, Salz, Butter und Cayennepfeffer in einer Pfanne aufkochen lassen.
      • Das Mehl dazugeben und mit einer Kelle ca. 2 Minuten verrühren. Dabei sollte sich ein Teigklos bilden, der sich vom Pfannenboden löst. Die Pfanne vom Herd nehmen.
      • Die Eier verquirlen und portionenweise unter den Teig rühren. Der Teig soll weich, aber nicht flüssig sein. Das restliche Ei beiseite stellen.

      Formen und Backen

      • Den Backofen auf 180 Grad vorheizen
      • 2 EL vom Käse beiseite legen. Den Rest unter den Teig mischen.
      • Mit zwei Esslöffeln Nocken (ca. 10 Stück) aus dem Teig formen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
      • Die Gougère mit dem restlichen Ei bestreichen und mit dem Käse bestreuen.
      • Für ca. 40 Minuten backen, dabei den Ofen nicht öffnen. Nach 40 Minuten den Ofen ausschalten und mit einer eingeklemmten Holzkelle einen Spalt offenlassen. Für 15 Minuten so trocknen lassen, danach noch warm servieren.
      Gougère - Schweizer Rezept
      Gougère

      Rezept Inspiration von Betty Bossi Buch Schweizer Küche.

      Möchtes du das Rezept für später speichern? Ich habe für dich einen Pin vorbereitet.

      Gougère
      Gougère

      Erdbeer-Roulade

      In der vergangenen Woche fand die Foodblogos Schweiz Foodie Challenge bereits zum 14. Mal statt. Wir haben uns bei diese Challenge für ein weiteres Special mit dem Thema „Kuchen“ entschieden. Für die Challenge waren alle Arten von Kuchen, wie z. B. Gugelhupf, Cake, Madeleines, Blechkuchen, Muffins etc., willkommen. Natürlich durften dabei auch die Früchte der Saison verwendet werden.

      Erdbeer-Roulade
      Erdbeer-Roulade

      Für die Challenge habe ich eine feine Erdbeer-Roulade gebacken. Das Gebäck, welches vermutlich nicht als Kuchen zählt, schmeckt einfach herrlich. Besonders jetzt, wo die heimischen Erdbeeren schön aromatisch sind, ist die Erdbeer-Roulade ein Genuss. Und obwohl der Biskuitteig für die Roulade nicht gerade zu den einfachsten Teigen gehört, lässt sich die Roulade einfach und schnell zubereiten. Für alle, die gerne eine Anleitung dazu hätten, habe ich meine Vorgehensschritte in meinen Instagram-Stories für euch abgespeichert.

      Rezept für Erdbeer-Roulade

      Biskuits bereite ich schon seit Jahren mit der Variante für „Faule“ zu, das heisst, die Eier werden für das Biskuit nicht getrennt, sondern im Ganzen mit dem Zucker solange aufgeschlagen, bis die Masse hell und luftig ist. Danach wird das Mehl mit einem Teigschaber vorsichtig unter die Zucker-Ei-Masse gehoben.

      Erdbeer-Roulade
      Erdbeer-Roulade

      Die Biskuitmasse wird ca. 1 cm dick auf ein Blech gestrichen und für ca. 10 Minuten gebacken. Danach wird das Biskuit rasch gestürzt und mit dem heissen Blech zugedeckt. So bleibt das Biskuit nach dem Abkühlen elastisch. Wahlweise kann das Biskuit auch gleich heiss aufgerollt werden. Dann packe ich es noch heiss in ein Küchentuch und lasse es so abkühlen.

      Für die Füllung habe ich kalten Vollrahm mit etwas Maisstärke und Erdbeerpüree steif geschlagen. Unter den Erdbeer-Rahm mische ich noch klein geschnittene Erdbeeren.

      Erdbeer-Roulade

      Rezept für Erdbeer-Roulade

      Ein einfaches und gelingsichers Rezept für eine leckere Roulade mit Erdbeeren und Sahne
      Gericht: Dessert
      Land & Region: Schweiz
      Keyword: Dessert, Erdbeeren, Frühling, Nachspeise, süss
      Autor: Tamara

      Zutaten

      Für das Biskuit

      • 90 g Zucker
      • 3 Eier
      • 90 g Mehl

      Für den Erdbeer-Rahm

      • 2 Handvoll Erdbeeren
      • 250 ml Vollrahm Sahne
      • 1 EL Zucker
      • 1 EL Erdbeerkonfitüre optional
      • 1 TL Maisstärke

      Zum Fertigstellen

      • Puderzucker

      Anleitungen

      Biskuit

      • Für das Biskuit die Eier mit dem Zucker in der Haushaltsmaschine so lange aufschlagen, bis eine helle und schaumige Masse entsteht. Dies kann je nach Maschine eine Weile dauern.
      • Das Mehl vorsichtig mit einem Teigschaber unter die Masse heben.
      • Die Biskuitmasse auf einem mit Backpapier belegtem Blech ca. 1 cm dick ausstreichen.
      • Bei 180 Grad für 10 bis 12 Minuten backen
      • Das Biskuit auf ein Backpapier (am besten leicht mit Zucker bestreut) stürzen und das obere Backpapier vorsichtig abziehen. Mit dem noch heissen (ACHTUNG!) Blech zudecken. Das Biskuit so abkühlen lassen.

      Erdbeer-Rahm

      • Die Hälfte der Erdbeeren mit dem Zucker und Erdbeerkonfitüre (optional) pürieren.
      • Den Rahm mit den pürierten Erdbeeren und der Maisstärke steif schlagen.
      • Das Biskuit mit dem Erdbeer-Rahm bestreichen, dabei rundherum einen ca. 1 cm dicken Rand lassen.
      • Die Roulade aufrollen und für ca. 3 Stunden kühl stellen.
      • Vor dem Servieren mit etwas Puderzucker bestreuen.

      En Guete!

        Im Blogbeitrag von Schweizer Foodblogs haben wir für euch die Kuchen-Rezepte der 14. Foodie-Challenge zusammengefasst. Schaut vorbei und lasst euch inspirieren! Auch das Kernteam von Foodblogs Schweiz war bei der Challenge aktiv. Nachfolgend findet ihr ihre Rezepte:

        Weitere von mir zubereitet Rezepte der Challenge findest du hier: Rezepte Foodie Challenge

        Möchtest du das Rezept für später speichern? Ich habe für dich einen Pin vorbereitet:

        Erdbeer-Roulade

        Babka mit Haselnusscreme

        Synchronbacken

        Dieses Weekend haben wir synchron Babka gebacken. Babka ist ein jüdisches Hefegebäck, welches traditionell mit Schokolade und Zimt gefüllt wird. From Snuggs Kitchen und Kochtopf haben sich dabei für die fruchtige Sommer-Babka von Sandra von Le Pétrin entschieden. Da wir die Füllung frei wählen durfte, habe ich eine mit Haselnusscreme gewählt.

        Babka mit Haselnusscreme

        Rezept für Babka mit Haselnusscreme

        Der Teig war nach der Zubereitung sehr geschmeidig und durfte nach einer Stunde bei Raumtemperatur die Nacht im Kühlschrank verbringen. Dort ging er leider kaum auf und wurde ziemlich hart. Ob mein Kühlschrank zu kalt ist? Nach 30 min bei Raumtemperatur habe ich den Teig dann trotzdem ausgerollt, mit Haselnusscreme bestrichen und aufgerollt. Nach weiteren 15 min im Kühlschrank wurde die Rolle halbiert, aufgezwirbelt und in eine Cakeform gepackt. Die Babka durfte danach noch ums Doppelte aufgehen. Was bei mir so ca. 2 1/2 Stunden gedauert hat. Im Ofen ging der Teig dann nochmals auf, so dass wir eine feinporige und luftige Babka geniessen durften.

        Die Babka hat uns besonders ganz frisch sehr gut geschmeckt, was natürlich auch mit der Füllung zusammenhing. Sie ist schön luftig und feinporig geworden. Alles in allem bin ich mit dem Rezept sehr zufrieden, obwohl es mit so einiges an Geduld abverlangt hat.

        Babka mit Haselnusscreme
        Babka mit Haselnusscreme
        Rezept drucken
        5 von 5 Bewertungen

        Rezept für Babka mit Haselnusscreme

        Ein Rezept für luftiges und feinporiges Babka mit einer Füllung aus Haselnusscreme. Der Hefeteig wird über Nacht im Kühlschrank aufbewahrt. Das jüdische Hefegebäck schmeckt am besten ganz frisch.
        Gericht: Frühstück
        Keyword: Brot, Haselnüsse, Süsses

        Zutaten

        Hefeteig

        • 240 g Weizenmehl
        • 10 g Maisstärke
        • 3 g Salz
        • 30 g Zucker
        • 1 EL Vanillezucker
        • 7 g Frischhefe
        • 50 g lauwarmes Wasser
        • 75 g Milch
        • 45 g Butter

        Füllung

        • 100 g Haselnusscreme

        Anleitungen

        Hefeteig

        • Alle Zutaten ausser die Butter in die Rührschüssel geben und so lange kneten bis sich die Zutaten verbunden haben und im Teig eine Spannung entsteht.
        • Die Butter in kleinen Stücken portionenweise unter den Teig kneten. Wenn die ganze Butter mit dem Teig verbunden ist, den Teig für ca. 10 Minuten miteinander verkneten.
        • Den Teig zugedeckt für 1 Stunde bei Raumtemperatur gehen lassen.
        • Danach den Teig über Nacht in den Kühlschrank stellen.
        • Den Teig 30 Minuten vor der Verarbeitung aus dem Kühlschrank nehmen.

        Füllung

        • Den Teig zu einem Rechteck von 35 x 30 cm auswallen.
        • Die Haselnusscreme auf dem ausgewallten Teig verstreichen, dabei rundherum einen Rand von ca. 2 cm auslassen.
        • Den Teig von der Längsseite aus satt aufrollen und die Rolle für ca. 15 Minuten in den Kühlschrank stellen.
        • Die Rolle halbieren und mit beiden Öffnungen nach oben verzwirbeln. Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Cakeform (ca. 30 cm lang) legen und zugedeckt ums Doppelte aufgehen lassen. (Dies hat bei mir ca. 2 1/2 Stunden gedauert.
        • Die Babka im auf 200 Grad vorgeheizten Backofen für ca. 30 Minuten backen.
        • Aus der Cakeform heben und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

        En Guete!

          Auch mit dabei beim Synchronbacken waren:

          Möchtest du dir das Rezept für später merken? Nachfolgend habe ich einen Pin für dich.

          Babka mit Haselnusscreme

          Weitere Rezepte für Hefeteig findest du hier: Synchronbacken

          Blumenkohl-Rüebli-Wähe für den Familientisch

          Freitag ist Wähen-Tag

          Freitag ist bei uns in der Schweiz traditionell Wähen-Tag. Die Tradition ging bei uns in der Familie in letzter Zeit ein wenig vergessen. Darum möchte ich diese schöne Tradition hier im Blog wiederbeleben und alle zwei Wochen ein Wähen-Rezept posten. Angefangen habe ich letzte Woche mir der Rhabarber-Wähe, welche für uns den Frühling so richtig einläutet. Wähen sind stark in der Schweizer Küche verankert. Eine Sammlung der bisherigen Wähen-Rezepte findest die hier: Wähen.

          Blumenkohl-Rüebli-Wähe
          Wähe mit Blumenkohl und Rüebli

          Rezept für Blumenkohl-Rüebli-Wähe

          Ein weiteres unkompliziertes Gericht von unserem Familientisch ist die Blumenkohl-Rüebli-Wähe. Wer keine Rüebli mag, ersetzt sie zum Beispiel ganz einfach mit TK-Erbsen. Oder den Blumenkohl durch Broccoli. Nichts einfacher als das. Die Zubereitung und die Backzeit bleiben dabei in etwa gleich.

          Rüebli-Blumenkohl Wähe
          Gemüsewähe

          Rezept für Blumenkohl-Rüebli-Wähe

          Ein einfaches und wandelbares Gericht für den Familientisch. Ein einfaches Zmittag oder feines Znacht.

          Zutaten

          • 350 g Blumenkohl in kleinen Röschen
          • 200 g Rüebli (Karotten) in Würfeli
          • 1 EL Olivenöl

          Teig

          • 1 Kuchenteig ausgewallt
          • Paniermehl

          Für den Guss

          • 250 ml Rahm
          • 2 Eier
          • 130 g geriebener Hartkäse z.B. Sbrinz oder Parmesan)
          • 1/4 TL Salz
          • 1 TL getrocknete Kräuter nach Gusto
          • 1/2 TL Chilipulver

          Anleitungen

          • Die Rüebli (Karotten) schälen und in Würfeli schneiden. Den Blumenkohl in kleine Röschen teilen. Beides in etwas Olivenöl oder Butter für 5 Minuten, unter Rühren, dämpfen. Dies sollte bei geringer Hitze geschehen, damit nichts anbrennt. Etwas abkühlen lassen.
          • Den Backofen auf 200 Grad aufheizen.
          • Den Kuchenteig in ein Kuchenblech geben, mit der Gabel einstechen und mit Paniermehl bestreuen.
          • Alle Zutaten für den Guss miteinander verrühren.
          • Das Gemüse auf den vorbereiteten Teig geben und mit dem Guss übergiesen.
          • Die Wähe für ca. 30 Minuten backen.

          En Guete!

            Blumenkohl-Wähe
            Wähe

            Möchtest du dir das Rezept für später pinnen? Nachfolgend habe ich einen Pin für die vorbereitet.

            Wähe mit Blumenkohl und Rüebli

            Focaccia mit Hefewasser

            Foodie-Challenge von Foodblogs Schweiz

            Für die 13. Foodie-Challenge vom April 2020 von Foodblogs Schweiz haben wir uns wegen den besonderen Umständen für ein Special zum Thema Brot und Brötchen entschieden. Dieses Mal gab es keinen Warenkorb wie bisher, sondern es durften max. 9 Zutaten, die man Zuhause hat oder welche auch in kleineren Lebensmittelläden gut erhältlich sind, verarbeitet werden. Wir suchten nach einfachen Rezepten für Brot, die jeder einfach nachbacken kann. Das durften Brote (z.B Topf-oder Fladenbrote) und Brötchen mit oder ohne Hefe (z.B. mit Sauerteig oder Hefewasser) oder mit Backpulver/Natron (z.B. Scones oder Sodabrot) sein. Ich habe mich in dieser Challenge für ein Experiment für ein Focaccia mit Hefewasser entschieden. Dafür braucht es nur wenige Zutaten, aber da jedes Hefewasser anders ist, kann das Ergebnis bei jedem anders ausfallen.

            Focaccia mit Hefewasser
            Focaccia mit Hefewasser

            Mein Experiment mit Hefewasser

            Dies war zwar nicht mein erster Versuch mit Hefewasser und er hat auch schon, wie andere Male, gut geklappt. Allerdings ist Hefewasser immer wieder aufs Neue ein Experiment. Und ich bin mir dabei nicht so sicher, was da alles so zusammengebraut wird und was dann schlussendlich genau für Hefe im Wasser enthalten sind. Dazu müsste man das Wässerchen wohl genauer untersuchen lassen. Und so kann auch jedes Hefewasser im Teig ganz anders funktionieren, dass heisst der Teig kann länger oder sogar weniger lang zum Aufgehen brauchen. Und ich vermute, dass das Experiment manchmal auch schief gehen kann.

            Ganz ehrlich ich habe das Hefewasser, welches ich für das Focaccia gebraut habe nicht weiter aufbewahrt. Warum das? Nun, zum einen backe ich viel lieber mit normaler Frischhefe und zum anderem bin ich mir einfach nicht sicher, was ich da in der Flasche züchte.

            Focaccia aus Hefewasser
            Focaccia mit Hefewasser

            Hefewasser? Wie braut man das?

            Bei Kochtrotz habe ich eine tolle Anleitung gefunden, wie Hefewasser zubereitet wird. Dort wirst du Schritt-für-Schritt in die Zubereitung des Triebmittels eingeführt. Natürlich findest du auch eine kleine Anleitung in meinem Rezept, welches du nachfolgend findest.

            Ich werde für mich persönlich diesen Ansatz im Moment nicht weiter verfolgen. Sollte es wieder einmal zu einem Engpass bei der Hefe kommen, würde ich vermutlich aber wieder auf dieses Verfahren zurückgreifen.

            Focaccia aus Hefewasser
            Focaccia mit Hefewasser

            Rezept für Focaccia mit Hefewasser

            Das Hefewasser für das feine Focaccia mit Knoblauch kann zu Hause selbst zubereitet werden und kommt somit ohne gekaufte Hefe aus.
            Backzeit20 Min.
            Gericht: Brot
            Land & Region: Italien
            Keyword: Anleitung, Brot, Brotbacken, Experiment, Hefewasser
            Portionen: 4 Personen

            Zutaten

            Hefewasser aus getrockneten Aprikosen

            • 300 g Wasser lauwarm
            • 70 g getrocknete Aprikosen unbehandelt, Bio
            • 15 g Honig

            Vorteig

            • 150 g Hefewasser
            • 150 g Weissmehl

            Hauptteig

            • Vorteig
            • 200 g Wasser
            • 350 g Mehl
            • 1 1/2 TL Salz
            • 1 EL Olivenöl

            Anstrich vor dem Backen

            • 15 g Wasser
            • 3 g Salz
            • 15 g Olivenöl

            Anstrich nach dem Backen

            • 2 EL Olivenöl
            • 1 Knoblauchzehe gepresst

            Anleitungen

            Hefewasser aus getrockneten Aprikosen

            • Das lauwarme Wasser (nicht heiss!) zusammen mit dem Honig und den getrockneten Aprikosen in eine Flasche (oder wie ich in einen Becher) geben. (Ich habe einen Plastikbehälter gewählt, da ich gelesen habe, dass Glasflaschen beim Druck der sich in der Flasche aufbaut schon mal explodieren). Das Gefäss verschliessen und schütteln, bis der Honig sich verteilt, bzw. aufgelöst hat.
            • Das Hefewasser 4 bis 6 Mal pro Tag schütteln. Vor dem Schütteln immer erst den Deckel vorsichtig abheben, damit der Druck entweichen kann.
            • Es dauert 2 bis 7 Tage, bis das Hefewasser genug Triebstärke entwickelt hat. Bei mir hat es 3 Tage gebraucht, bis das Hefewasser beim Öffnen des Behälters gezischt hat und sich Bläschen im Hefewasser gezeigt haben.

            Triebstärke mit dem Mehltest kontrollieren

            • Wer nicht sicher ist, ob das Hefewasser genug Triebstärke hat, kann einen Mehltest machen. Dazu braucht es 1 Teil Mehl und 1 Teil Hefewasser. (Z.B. 50 g Mehl und 50 g Hefewasser)
            • Mehl und Hefewasser miteinander vermischen und am besten in einen durchsichtigen Behälter geben. Die Starthöhe markieren. Und den Teig bei Zimmertemperatur aufgehen lassen. Der Teig sollte sich in 10 bis 15 Stunden mindestens verdoppeln.

            Vorteig

            • Für den Vorteig 150 g Hefewasser (durch ein Sieb gegossen) und 150 g Weissmehl miteinander vermischen, zugedeckt bei Raumtemperatur für 10 bis 15 Stunden aufgehen lassen.

            Hauptteig

            • Für den Hauptteig den Vorteig, Salz, Mehl, Wasser und Olivenöl miteinander zu einem geschmeidigen Teig kneten. Dies dauert ca. 10 Minuten.
            • Den Teig zugedeckt um das Doppelte aufgehen lassen. (Das kann je nach Triebkraft des Hefewassers unterschiedlich lange dauern. Dabei müsst ihr Geduld zeigen und den Teig ab und zu beobachten. Bei mir hat es fast 6 Stunden gedauert, bis das Volumen sich verdoppelt hat.
            • Wenn sich der Teig verdoppelt hat, diesen auf ein bemehltes Backblech geben und mit den Händen in Form drücken. Dabei sollte der Teig ca. 2 cm dick sein.
            • Den Teig nochmals für 60 bis 90 Minuten zugedeckt aufgehen lassen.
            • Den Backofen auf 200 bis 220 Grad vorheizen.
            • Mit den Fingern Einbuchtungen in den Teig drücken.

            Anstrich vor dem Backen

            • Für den 1. Anstrich das Salz im Wasser auflösen und das Olivenöl darunter rühren.
            • Das Focaccia vor dem Backen mit der Lösung einstreichen.
            • Das Focaccia für ca. 20 Minuten backen.

            Anstrich nach dem Backen

            • Den Knoblauch in das Olivenöl pressen und auf dem heissen Focaccia verstreichen.

            En Guete!

              Im Blogbeitrag von Schweizer Foodblogs haben wir für euch die Brot-Rezepte der 13. Foodie-Challenge zusammengefasst. Schaut vorbei und lasst euch inspirieren! Auch das Kernteam von Foodblogs Schweiz war bei der Challenge Aktiv. Nachfolgend findet ihr ihre Rezepte:

              Soda Bread mit Haferflocken und Aprikosen von Marlenes sweet things

              Knoblauch Knoten Brötchen von Princess.ch

              Pan azzimo von Die Angelones

              Tomatenbrot mit Oregano und Knoblauch von Foodwerk.ch

              Focaccia mit Hefewasser

              Bialys mit Pizzabelag

              Synchronbacken

              Mein Zeitgefühl ging in den letzten Wochen wohl irgendwo verloren! Geht es dir auch so? Bei mir hat sich dies gerade das vergangene Weekend wieder gezeigt, als ich am Samstag vergessen hatte den Teig fürs Synchronbacken vorzubereiten. Da ich die Bialys, das Rezept findest du bei King Arthur Flour, aber trotzdem ausprobieren wollte, habe ich das Rezept für einmal ohne die vorgesehene Übernachtgare zubereitet. Das hat zum Glück wunderbar geklappt und wir konnten am Sonntag die feinen Brötchen noch geniessen.

              Das Synchronbacken wird jeweils von From Snuggs Kitchen und dem Kochtopf organisiert. Dabei wird das Hefegebäck von den Teilnehmern mehr oder weniger synchron zubereitet. Dabei gefällt mir besonders gut, dass die beiden auch ab und an Rezepte aussuchen, welche nicht so bekannt sind, und wir so unseren Horizont erweitern können. Dabei verfolge ich jeweils mit Spannung die verschiedenen Ergebnisse der Backwerke auf Instagram.

              Bialys mit Pizzabelag
              Bialys mit Pizzabelag

              Rezept für Bialys mit Pizzabelag

              Von Bialys hatte ich bis dato noch nie etwas gehört und so ging es wohl auch vielen der Mitbäcker. Bialys ist ein jüdisches Gebäck aus Polen. Das Gebäck ähnelt den Bagels. Allerdings werden die Bialys vor dem Backen nicht „gekocht“ und sie haben auch kein Loch in der Mitte. Zumindest kein durchgehendes Loch. Das Loch wird durch eine Mulde ersetzt. Diese Mulde wird traditionell mit einer Mischung aus Zwiebeln und Mohn gefüllt.

              Da Zwiebeln bei uns nicht so gut ankommen, habe ich mich für ein Fusion-Rezept entschieden und die Mulde mit einem „Pizzabelag“ belegt. Und das auch wunderbar geklappt – die Brötchen waren ruck, zuck weg.

              Da meine Zeit ein wenig knapp war, habe ich etwas mehr Hefe in den Teig gegeben, so dass die Brötchen pünktlich zum Zmittag fertig waren.

              Rezept drucken
              5 von 3 Bewertungen

              Rezept fürs Bialys mit Pizzabelag

              Bialys ist ein jüdisches Gebäck aus Polen. Das Gebäck ähnelt den Bagels. In der Mitte hat das Hefegebäck eine Mulde, welche für dieses Rezept mit Tomatensauce und Käse gefüllt wird.
              Portionen: 8 Stück

              Zutaten

              • 420 g Weissmehl
              • 1 1/2 TL Salz
              • 10 g Frischhefe
              • 270 g Wasser
              • Griess oder Maismehl für das Blech

              Belag

              • 2 EL Tomatensauce
              • 4 EL geriebener Käse

              Anleitungen

              • Mehl, Hefe und Salz in eine Schüssel geben. Das Wasser dazugeben und den Teig in ca. 2 Minuten nur zusammenfügen. Zugedeckt 20 Minuten stehen lassen.
              • Den Teig kneten, bis er geschmeidig ist. Zugedeckt um das Doppelte aufgehen lassen.
              • Den Teig in 8 Portionen (à ca. 85 g) teilen. Und auf einem geölten Blech ca. 1 Stunden aufgehen lassen.
              • Den Backofen auf 240 Grad vorheizen.
              • Ein Backblech mit Backpapier belegen und mit Griess bestreuen. 8 Bialys formen. (Wie Bagels, aber ohne durchgehendes Loch).
              • Die Bialys mit Tomatensauce bestreichen und mit Käse bestreuen. Nach Gusto mit getrockneten Kräutern bestreuen.
              • Für ca. 10 Minuten backen, bis sie golden sind.

              En Guete!

                Bialys im Anschnitt

                Weitere feine Rezepte von den vergangenen Synchronbacken, bei welchen ich dabei war, findest du hier: Rezepte Synchronbacken

                Auch mit dabei waren:

                zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
                Britta von Backmaedchen 1967
                Domeniko von Salamico
                Tina von Küchenmomente
                Dani von Leberkassemmel und mehr
                Simone von zimtkringel
                Martha von Bunte Küchenabenteuer
                Amber von Kuchennymi Drzwiami
                Volker von Volkermampft
                Tamara von Cakes, Cookies and more
                Conny von Mein wunderbares Chaos
                Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum
                Sandra von From-Snuggs-Kitchen
                Tanja von Miss Golosinas
                Manuela von Vive la réduction!
                Yvonne von Rezepttagebuch
                Bettina von homemade & baked
                Geri von Lecker mit Geri

                Bialys

                Rhabarber-Wähe

                Der Freitag ist bei uns in der Schweiz traditionell Wähen-Tag. Um diese Tradition nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, möchte ich alle zwei Wochen am Freitag für euch ein Wähen-Rezept veröffentlichen.

                Der Ursprung der Wähe

                Wääje, Chueche, Flade, Tünne und Turte – je nach Kanton wird Wähe anders genannt. So war es bei uns zu Hause noch Gang und Gäbe, dass am Freitag eine „Wääje“ auf dem Tisch stand. Früher war die Wähe eine Fastenspeise und wurde meist Freitags, weil damals an diesem Tag kein Fleisch gegessen werden durfte, aufgetischt. Die Tradition des „Wähen-Freitags“ besteht bei uns in der Region immer noch und so gibt es immer noch viele Bäckereien, die Freitags Wähen im Angebot haben.

                Rhabarber
                Rhabarber

                Rezept für Rhabarber-Wähe

                Die Rhabarber-Wähe läutet bei uns so richtig den Frühling ein und schmeckt nicht nur zum Zmittag fein, sondern auch als Dessert. Weitere feine Rezept für Wähen findest du hier: Wähen-Rezepte.

                Rhabarber-Wähe
                Rhabarber-Wähe

                Rezept für Rhabarber-Wähe

                Die süss-säuerliche Wähe schmeckt sowohl als Dessert, wie auch als vollwertige Mahlzeit toll.
                Zubereitungszeit5 Min.
                Backzeit40 Min.
                Gericht: Dessert
                Land & Region: Schweiz
                Keyword: Rhabarber, Wähe
                Portionen: 4 Personen

                Zutaten

                • 1 ausgewallter Mürbteig
                • gemahlene Mandeln
                • ca. 500 g Rhabarber

                Für den Guss

                • 200 ml Halbrahm
                • 1 Ei
                • 1 TL Maisstärke
                • 2 – 3 EL Zucker
                • 1 Prise Salz

                Anleitungen

                • Den Backofen auf 200 Grad vorheizen.
                • Den Mürbteig in ein Wähen- oder Kuchenblech (am besten mit Backpapier ausgelegt) legen, mit einer Gabel einstechen und leicht mit gemahlenen Mandeln bestreuen.
                • Die Rhabarber bei Bedarf schälen. (Ich schäle die Rhabarber meist nicht) Die Rhabarber in Stücke schneiden und auf den vorbereiteten Teigboden verteilen.
                • Alle Zutaten für den Guss verrühren und über die Rhabarber geben.
                • Die Wähe für ca. 40 Minuten im vorgeheizten Backofen backen.
                • Die Wähe auf einem Gitter auskühlen lassen.

                En Guete!

                  Rhabarber-Wähe