Scones – EM-Rezept

EM 2024 Rezept – Scones

Für den heutigen Spieltag habe ich mir Scones ausgesucht. Wir haben sie zusammen mit Erdbeerkonfitüre genossen. Es gibt bereits seit 2013 ein Rezept für Scones im Blog. Ich habe es damals für eine Reihe zum Thema Afternoon Tea gebacken. Scones sind ein einfaches und köstliches Gebäck und haben ein Revival im Blog mehr als verdient.

Scones

Scones sind ein wichtiger Bestandteil der britischen Teekultur und erfreuen sich weltweit grosser Beliebtheit. Diese kleinen, oft runden Gebäckstücke haben eine reiche Geschichte und sind in zahlreichen Varianten erhältlich, die von süss bis herzhaft reichen.

Herkunft und Geschichte

Der Ursprung der Scones liegt nicht, wie oft angenommen, in England, sondern in Schottland. Bereits im 16. Jahrhundert wurden Scones aus feinem Mehl hergestellt und in der Pfanne gebacken. Das Wort „Scone“ leitet sich vermutlich vom niederländischen „schoonbrood“ ab, was „sauberes Brot“ bedeutet, oder vom schottischen Wort „sgonn“, was eine „formlose Masse“ beschreibt.

Selbstgemachte Scones
Scones

Zubereitung

Traditionell werden Scones aus Weizen-, Gersten- oder Hafermehl und Backpulver als Triebmittel hergestellt. Die besondere Konsistenz der Scones entsteht durch das Einarbeiten kalter Butter in den Teig, der nach Zugabe von Milch nur wenig gemischt oder geknetet werden darf. So bleibt das Gebäck schön mürbe. Würde man den Teig kneten würde das Gebäck zäh werden.

Varianten

Scones gibt es in vielen Varianten, von den klassischen Scones mit Clotted Cream und Erdbeerkonfitüre bis hin zu herzhaften Versionen mit Käse oder Kartoffeln. In den USA werden Scones oft mit Nüssen oder Preiselbeeren angereichert, während in Südafrika eine Variante mit geriebenem Cheddar beliebt ist.

Die Scones werden traditionell mit Clotted Cream und Erdbeerkonfitüre serviert. Als ich die Scones zum ersten Mal zubereitet habe, war es kaum möglich, Clotted Cream bei uns zu kaufen. Inzwischen erhält man sie in Spezialitäten Läden und auch bei manchen Grossverteilern ist sie im Angebot.

Selbstgemachte Scones
Scones

Afternoon Tea

In Grossbritannien werden Scones traditionell zum Afternoon Tea serviert, einer kleinen Mahlzeit, die typischerweise zwischen 16 und 17 Uhr eingenommen wird. Diese Teatime ist ein gesellschaftliches Ereignis, bei dem neben Scones auch feine Sandwiches und Desserts gereicht werden.

Immer wenn ich Scones backe, was ich leider viel zu selten tue, bin ich erstaunt, wie einfach und schnell sich das britische Gebäck zubereiten lässt. Die Zutaten sind rasch vermengt, es muss nicht geknetet werden und es gibt keine Wartezeit vor dem Backen. In nur 10 bis 15 Minuten, abhängig von der Größe der Scones, sind sie fertig und können nach kurzem Abkühlen sofort genossen werden.

Rezept für Scones

Anleitungen

Dem Backofen auf 180 Grad vorheizen. Mehl, Backpulver, Zucker und Salz in einer Schüssel vermischen. Die kalte Butter in Würfel schneiden und dazugeben. Mit den Fingern bröselig reiben. Milch beigeben und alles zu einem Teig mischen. (Ist der Teig zu klebrig ein wenig Mehl dazugeben) Den Teig von Hand auf wenig Mehl etwa 2 cm flach drücken. Daraus Rondellen ausstechen. Oder noch einfacher zu einer grossen Rondelle drücken und diese in 8 Stücke teilen. Mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen. Je nach Grösse für 10 bis 15 Minuten backen, bis die Scones ein wenig Farbe annehmen. Auf einem Kuchengitter etwas auskühlen lassen. Mit Clotted Cream und Erdbeermarmelade servieren.

Selbstgemachte Scones
Scones

Rezept für Scones

Das britische Rezept mit Backpulver ist einfach und schnell zubereitet. Ideal zum Frühstück oder dem Tee.
Zubereitungszeit5 Minuten
Backzeit15 Minuten
Gericht: Frühstück
Küche: England
Keyword: Frühstück, Gebäck, Znüni, Zvieri
Portionen: 8 Stück

Zutaten

  • 220 g Mehl
  • 3 TL Backpulver
  • 1 EL Zucker
  • 0.5 TL Salz
  • 50 g kalte Butter
  • 150 ml Milch

Anleitungen

  • Dem Backofen auf 180 Grad vorheizen.
  • Mehl, Backpulver, Zucker und Salz in einer Schüssel vermischen. Die kalte Butter in Würfel schneiden und dazugeben. Mit den Fingern bröselig reiben. Milch beigeben und alles zu einem Teig mischen. (Ist der Teig zu klebrig ein wenig Mehl dazugeben.)
  • Den Teig von Hand auf wenig Mehl etwa 2 cm flach drücken. Daraus Rondellen ausstechen. Oder noch einfacher zu einer grossen Rondelle drücken und diese in 8 Stücke teilen. Mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen.
  • Je nach Grösse für ca. 15 Minuten backen, bis die Scones ein wenig Farbe annehmen. Auf einem Kuchengitter etwas auskühlen lassen.
  • Mit Clotted Cream und Erdbeermarmelade servieren.

Weiter Rezepte zum Thema findest du hier: EM-Rezepte

Pastéis de Nata – EM-Rezept

EM 2024 Rezept – Pastéis de Nata: Ein portugiesisches Kulturerbe

Für den heutigen EM-Tag habe ich mich für ein feines Rezept aus Portugal entschieden. Die Wahl des Rezeptes fiel mir nicht einfach, da die portugiesische Küche für mich eher fremd ist. Entschieden habe ich mich für ein süsses Rezept und zwar für Pastéis de Nata. Den feinen Küchlein aus Blätterteig mit einer Patisseriecreme-Füllung können wir kaum widerstehen und natürlich habe ich sie darum auch bereits einige Male selbst zubereitet. Für die heutige Variante habe ich das Rezept zu meiner Bequemlichkeit ein wenig abgeändert.

Pastéis de Nata

Auf dem Blog gibt es bereits ein Rezept, bei dem die Creme für die Pastéis de Nata dem Original näherkommt. Heute habe ich mich entschlossen, euch mein Rezept mit ganzen Eiern zu zeigen. Ich finde es persönlich immer etwas unpraktisch, wenn Eiweiss oder Eigelb übrig bleiben. Es gibt zwar viele tolle Rezepte, die man damit zubereiten kann, aber manchmal ist es einfach praktischer, das ganze Ei zu verwenden.

Pastéis de Nata
Pastéis de Nata

Geschichte

Die Pastéis de Nata sind ein Stück portugiesischer Geschichte und Kultur. Sie wurden ursprünglich von Mönchen im Hieronymus-Kloster in Belém, einem Stadtteil Lissabons, hergestellt. Im Laufe der Geschichte haben diese kleinen Blätterteigtörtchen mit ihrer charakteristischen Patisserie-Füllung die Herzen weltweit erobert.

Die traditionellen Pastéis de Nata bestehen aus einem knusprigen Blätterteig und einer süssen Creme aus Eigelb, Zucker und Rahm. In Portugal werden sie oft mit Zimt oder Puderzucker bestreut genossen. Für eine etwas leichtere Variante habe ich den Rahm durch Milch ersetzt.

Pastéis de Nata selber machen
Pastéis de Nata

Varianten

Neben dem klassischen Rezept gibt es zahlreiche Varianten, die den Grundgeschmack der Pastéis de Nata aufgreifen und erweitern. Einige fügen Zimt, Zitronenschale oder sogar Schokolade unter die Puddingfüllung, um für Abwechslung zu sorgen. Andere experimentieren mit veganen Versionen, die Dinkelblätterteig und alternative Zutaten für die Creme verwenden.

Rezept für Pastéis de Nata

Milch und Maizena gut miteinander verrühren. Alle restlichen Zutaten für die Creme dazugeben und bei mittlerer Hitze so lange köcheln, bis Creme sich bindet. Dann die Pfanne vom Herd ziehen und noch ca. 2 Minuten weiterrühren. Die Creme durch ein feinmaschiges Sieb in eine Schüssel giessen, Klarsichtfolie direkt auf die Creme legen und diese auskühlen lassen.

Den Backofen auf 250 Grad vorheizen. Den Blätterteig ausrollen und quer halbieren. Die beiden Teighälften aufeinanderlegen. Von der schmalen Seite her aufrollen und in 12 gleichgrosse Stücke schneiden. Eine Muffinform mit Butter einfetten. Die Teigstücke zu Rondellen formen und in die Vertiefungen der Muffinform geben. Die Creme auf dem Blätterteig verteilen und im vorgeheizten Backofen für ca. 15 bis 20 Minuten backen. Etwas abkühlen lassen und aus der Form heben.

Pastés de Nata
Pastéis de Nata

Rezept Pastéis de Nata

Die traditionellen Pastéis de Nata bestehen aus einem knusprigen Blätterteig und einer süssen Creme aus Eigelb, Zucker und Rahm. In Portugal werden sie oft mit Zimt oder Puderzucker bestreut genossen. Für eine leichtere Variante habe ich den Rahm durch Milch ersetzt.
Zubereitungszeit45 Minuten
Gericht: Dessert
Küche: Portugal
Keyword: Buttercreme, Dessert, Süssspeise
Portionen: 12 Stück

Zutaten

  • 500 ml Milch
  • 4 Eier Grösse M
  • 1 Vanilleschote
  • 130 g Zucker
  • 30 g Speisestärke
  • 1 rechteckig ausgewallter Blätterteig

Anleitungen

  • Milch und Maizena gut miteinander verrühren. Alle restlichen Zutaten für die Creme dazugeben und bei mittlerer Hitze so lange köcheln, bis Creme sich bindet. Dann die Pfanne vom Herd ziehen und noch ca. 2 Minuten weiterrühren. Die Creme durch ein feinmaschiges Sieb in eine Schüssel giessen, Klarsichtfolie direkt auf die Creme legen und diese auskühlen lassen.
  • Den Backofen auf 250 Grad vorheizen.
  • Den Blätterteig ausrollen und quer halbieren. Die beiden Teighälften aufeinanderlegen. Von der schmalen Seite her aufrollen und in 12 gleichgrosse Stücke schneiden.
  • Eine Muffinform mit Butter einfetten.
  • Die Teigstücke zu Rondellen formen und in die Vertiefungen der Muffinform geben.
  • Die Creme auf dem Blätterteig verteilen und im vorgeheizten Backofen für ca. 15 bis 20 Minuten backen. Etwas abkühlen lassen und aus der Form heben.

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Backofenschnitzel Wiener Art

EM 2024 Food Challenge – Backofenschnitzel Wiener Art

Für den achten Tag meiner EM 2024 Food Challenge habe ich mich für Österreich entschieden und für uns panierte Backofenschnitzel Wiener Art zubereitet.

Warum Wiener Art und nicht ein echtes Wienerschnitzel? Da gibt es verschiedene Gründe, unter anderem die Wahl des Fleisches. Ein echtes Wiener Schnitzel wird mit Kalbfleisch zubereitet, richtig paniert und in Butterschmalz gebrate. Das Schnitzel wird während des Backens mit heissem Butterschmalz übergossen, so entsteht die typische Wellenform. Kalbfleisch ist bei uns ziemlich teuer und darum greife ich bei Schnitzel gerne auf Schweine-, Poulet- oder Truthahnfleisch zurück. Zudem backe ich die Schnitzelchen im Backofen, was sie weniger fettig macht. Dann sind sie halt „nur“ noch Schnitzel Wiener Art sind.

Wiener Schnitzel

Das Wiener Schnitzel ist ein dünnes, paniertes und knusprig gebratenes Kalbsschnitzel. Es ist nicht nur ein Klassiker der österreichischen Küche, sondern auch ein Stück kulinarische Geschichte. Seine Ursprünge sind umstritten, aber eine beliebte Theorie besagt, dass es im 19. Jahrhundert von Italien nach Wien gebracht wurde. Seitdem hat es seinen festen Platz in der Wiener Gastronomie. Als Beilagen zum Schnitzel sind vor allem Petersilienkartoffeln und ein knackiger grüner Salat beliebt. Aber auch der Wiener Kartoffelsalat ist eine wunderbar passende Beilage.

Paniertes Schnitzel aus dem Backofen.
Backofenschnitzel

Schnitzel Wiener Art

Varianten des Wiener Schnitzels gibt es viele. Vom Schnitzel vom Schwein, Poulet oder Truthahn bis hin zu vegetarischen Alternativen wie dem Sellerieschnitzel – die Vielfalt kennt kaum Grenzen. Auch die Zubereitungsmethoden variieren, wobei das klassische natürlich Kalbsschnitzel stets die Krone trägt.

Backofenschnitzel

Eine moderne Art Schnitzel zuzubereiten ist das Backen im Backofen. Diese Zubereitungsmethode ist nicht nur einfacher, sondern auch gesünder, weil sie weniger Fett benötigt. Das Ergebnis ist ein knuspriges Schnitzel, perfekt für den Alltag. Sobald die Schnitzel im Backofen sind, können wir uns ganz entspannt der Zubereitung der Beilagen widmen. So steht in nur 30 Minuten ein feines Gericht auf dem Tisch.

Rezept Backofenschnitzel Wiener Art

Backofen auf 220 Grad vorheizen. Die Schnitzel zwischen einer Folie oder Backpapier flach klopfen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Das Fleisch erst im Mehl, dann im Ei und zum Schluss im Paniermehl wenden. Die Plätzli auf beiden Seiten mit Öl bestreichen. Auf ein Backblech legen und je nach Fleischart für 20 – 25 Minuten backen. Die Schnitzel in der Hälfte der Backzeit wenden.

Paniertes Schnitzel aus dem Backofen mit Salzkartoffeln.
Backofenschnitzel

Paniertes Backofenschnitzel (Wiener Art)

Gesamtzeit30 Minuten
Gericht: Haupgericht
Küche: Österreich
Keyword: Fleisch, Paniert, Schnitzel
Portionen: 4 Personen

Zutaten

  • 8 Schnitzel z.B. Kalb, Schwein oder Poulet, je ca. 150 g
  • 6 EL Mehl
  • 1 grosses Ei
  • 150 g Paniermehl
  • Salz und Pfeffer
  • 30 ml Pflanzenöl z.B. Sonnenblumenöl

Anleitungen

  • Backofen auf 220 Grad vorheizen.
  • Die Schnitzel zwischen einer Folie oder Backpapier flach klopfen.
  • Mit Salz und Pfeffer würzen.
  • Das Fleisch erst im Mehl, dann im Ei und zum Schluss im Paniermehl wenden.
  • Die Plätzli auf beiden Seiten mit Öl bestreichen. Auf ein Backblech legen und je nach Fleischart für 20 – 25 Minuten backen. Die Schnitzel in der Hälfte der Backzeit wenden.

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Brutti ma buoni – EM-Rezept

EM 2024 Rezept – Italien – Brutti ma buoni

Die italienische Küche ist ein fester Bestandteil unseres Alltags, und ich denke dabei nicht nur an Pizza und Pasta. Deshalb fiel es mir schwer, ein Rezept für den heutigen Challenge-Tag zu finden. Für grossen Aufwand war heute keine Zeit, und so dachte ich zunächst an einen Panzanella. Aber dieser Salat, der in mehreren Varianten existiert, ist so einfach zuzubereiten, dass man eigentlich kein Rezept benötigt. Dann erinnerte ich mich an ein Gebäck, das wir letztes Jahr in Italien gekauft haben. Es ist ein einfaches Guetzli, für das man nur drei Zutaten braucht, aber wie der Name schon sagt, ist es kein hübsches Gebäck. Brutti ma buoni sind extrem lecker, aber optisch keine Schönheit.

Ursprung von Brutti ma buoni

Die „Brutti ma buoni“ sind für ihre knackige Aussenseite und weiche Innenseite bekannt, die aus einer Mischung aus geschlagenem Eiweiss und gehackten Haselnüssen besteht. Bei meiner Recherche habe ich verschiedene Theorien über den Ursprung der „Brutti ma buoni“ gefunden. Manche behaupten, sie stammen aus Varese, während andere glauben, sie kämen aus anderen Regionen wie Prato bei Florenz oder sogar aus der Toskana. Es heisst, sie seien Ende des 19. Jahrhunderts von Costantino Veniani in der noch heute existierenden Konditorei Veniani in Varese, Norditalien, kreiert worden, was ihre anhaltende Beliebtheit bezeugt.

Unabhängig von ihrem wahren Ursprung sind die „Brutti ma buoni“ ein perfektes Beispiel dafür, wie aus einfachen und wenigen Zutaten feine Leckereien entstehen können. Sie sind auch ein Symbol dafür, dass wahre Schönheit oft im Inneren liegt – eine Botschaft, die in unserer oft auf Äusserlichkeiten fixierten Welt eine besondere Bedeutung hat.

Rezept für Brutti ma buoni

Backofen auf 140 Grad vorheizen. Die Haselnüsse grob hacken. Die Eiweisse steif schlagen, den Zucker einrieseln lassen und weiterschlagen, bis das Eiweiss steif und glänzend ist. Die Haselnüsse dazu geben und verrühren. Die Masse auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben. Dazu einen kleinen Eisportionierer oder zwei Esslöffel verwenden. Die geformten Brutti ma buoni für 15 bis 20 Minuten bei 140 Grad backen. Danach auf 100 Grad noch ca. 20 bis 30 weiter backen. Die Brutti ma buoni auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Gut verschlossen aufbewahren.

Tipp

Um Haselnüsse selbst zu rösten und zu schälen, diese auf einem Backblech verteilen und bei ungefähr 175 Grad Celsius rösten. Die Nüsse regelmässig bewegen, bis sich die Haut löst. Achten Sie darauf, dass die Nüsse nicht anbrennen. Die heissen Nüsse in ein sauberes Handtuch geben und sie gegeneinander reiben, um die Schale zu entfernen.

Brutti ma buoni
Brutti ma buoni

Brutti ma buoni

Ein Rezept für ein einfaches italienische Guetzli mit nur drei Zutaten.
Zubereitungszeit15 Minuten
Backzeit45 Minuten

Zutaten

  • 2 Eiweisse ca. 80 g
  • 100 g Streuzucker
  • 150 g ganze geröstete und geschälte Haselnüsse

Anleitungen

  • Backofen auf 140 Grad vorheizen.
  • Die Haselnüsse grob hacken.
  • Die Eiweisse steif schlagen, den Zucker einrieseln lassen und weiterschlagen, bis das Eiweiss steif und glänzend ist.
  • Die Haselnüsse dazu geben und verrühren.
  • Die Masse auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben. Dazu einen kleinen Eisportionierer oder zwei Esslöffel verwenden.
  • Die geformten Brutti ma buoni für 15 bis 20 Minuten bei 140 Grad backen. Danach auf 100 Grad noch ca. 20 bis 30 weiter backen.
  • Die Brutti ma buoni auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Gut verschlossen aufbewahren.

Notizen

Tipp:
Um Haselnüsse selbst zu rösten und zu schälen, diese auf einem Backblech verteilen und bei ungefähr 175 Grad Celsius rösten. Die Nüsse regelmässig bewegen, bis sich die Haut löst. Achten Sie darauf, dass die Nüsse nicht anbrennen. Die heissen Nüsse in ein sauberes Handtuch geben und sie gegeneinander reiben, um die Schale zu entfernen.

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Shortbread – EM-Rezept

EM 2024 Rezept – Schottland – Shortbread

Für das heutige Spiel habe ich mich nochmals für ein Rezept aus Schottland entschieden und zwar für ein butteriges Shortbread. Das Gebäck ist bei uns sehr beliebt und selbstgemacht schmeckt es noch viel besser. Verwendet für dieses Rezept „gute“ Butter; ihr werdet den Unterschied beim Genuss bemerken.

Shortbread

Shortbread, das traditionelle schottische Gebäck, ist weit mehr als nur ein Guetzli. Mit seiner krümeligen Textur und dem butterreichen Geschmack repräsentiert Shortbread die Einfachheit und dennoch die Raffinesse der schottischen Backkunst.

Selbstgemachtes Shortbread
Shortbread

Die Geschichte

Die Geschichte des Shortbreads reicht bis ins mittelalterliche Schottland zurück, wo es ursprünglich aus Haferteig hergestellt wurde. Es war ein Luxus, der nur zu besonderen Anlässen wie Weihnachten oder dem Neujahrsfest „Hogmanay“ genossen wurde. Heute ist Shortbread ein ganzjähriger Genuss, der in verschiedenen Formen und Variationen erhältlich ist, von den klassischen „Fingern“ bis hin zu modernen Interpretationen mit Schokolade oder Fruchtstücken.

Die Beliebtheit des buttrigen Shortbreads liegt in seiner Vielseitigkeit. Es kann sowohl als Begleitung zu einer Tasse Tee als auch als Basis für Desserts dienen. In Schottland wird es traditionell mit einem „Dram“ Single Malt Whisky genossen.

Die Zubereitung von Shortbread ist ziemlich einfach; die klassische Rezeptur besteht aus drei Hauptzutaten – Mehl, Zucker und viel Butter. Die Qualität der Butter ist entscheidend für den Geschmack und die Textur des Gebäcks. In Schottland wird oft gesalzene Butter verwendet, die dem Shortbread eine feine Würze verleiht. Da bei uns gesalzene Butter zwar erhältlich, aber nicht üblich ist, habe ich „normale“ Butter verwendet und für den Geschmack noch etwas Salz hinzugefügt.

Shortbread
Shortbread

Rezept für Shortbread

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Eine Backform (ca. 16 x 30 cm) mit Butter ausstreichen. Die Butter zusammen mit dem Zucker und dem Salz schaumig rühren. Das Mehl dazu geben und zu einem Teig zusammenfügen. Nicht kneten. Den Teig in die vorbereitete Form geben und glatt streichen. Das Gebäck auf der mittleren Schiene 30-35 Minuten backen, bis es hellgolden und fest ist. Direkt nach dem Backen mit einer Gabel oder einem Holzstäbchen einstechen und schneiden.

Shortbread

Shortbread

Die Zubereitung von Shortbread ist ziemlich einfach; die klassische Rezeptur besteht aus drei Hauptzutaten – Mehl, Zucker und viel Butter. Die Qualität der Butter ist entscheidend für den Geschmack und die Textur des Gebäcks.

Zutaten

  • 300 g Mehl
  • 300 g Butter gewürfelt, Raumtemperatur
  • 145 g Zucker
  • 1/2 TL Salz

Anleitungen

  • Den Backofen auf 180 Grad vorheizen
  • Eine Backform (ca. 16 x 30 cm) mit Butter ausstreichen.
  • Die Butter zusammen mit dem Zucker und dem Salz schaumig rühren.
  • Das Mehl dazu geben und zu einem Teig zusammenfügen. Nicht kneten.
  • Den Teig in die vorbereitete Form geben und glatt streichen.
  • Das Gebäck auf der mittleren Schiene 30-35 Minuten backen, bis es hellgolden und fest ist. Direkt nach dem Backen mit einer Gabel oder einem Holzstäbchen eindrücken und schneiden.

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Pide mit Käse – EM-Rezept

Pide mit Käse: Ein kulinarisches Erbe der Türkei

EM 2024 Food Challenge

Heute ist bereits der 5. Spieltag und das bedeutet, dass ich euch heute das 5. Rezept meiner EM 2024 Food Challenge vorstelle. Anfangs war ich unsicher, ob ich Börek oder Pide zubereiten sollte. Da mir der Yufkateig für die Börek auf den ersten Blick zu kompliziert erschien, habe ich mich für Pide entschieden. Ich liebe Pide besonders mit Käse und bestelle sie fast so regelmässig wie Pizza. Obwohl ich sie schon einige Male selbst zubereitet habe, habe ich das Rezept bisher noch nie veröffentlicht. Jetzt ist also die perfekte Gelegenheit dazu.

Pide mit Käse

Pide

Pide ist ein herzhaftes Gebäck und ein unverzichtbarer Bestandteil der kulinarischen Landschaft der Türkei. Dieses traditionelle Fladenbrot, das in seiner einfachen Form aus einem flachen Teig besteht, vielfälltig gefüllt und dann aufgeschnitten am besten in einem Steinofen gebacken wird, hat eine reiche Geschichte und eine Vielfalt an Variationen, die von Region zu Region variieren können.

Der Ursprung des Gebäcks

Die Ursprünge der Pide lassen sich anscheinend bis in die nordtürkische Stadt Samsun am Schwarzen Meer zurückverfolgen, wo sie als eine Art Grundnahrungsmittel gelten soll und in zahlreichen Varianten genossen wird. Die Pide hat sich von dort aus über die ganze Türkei verbreitet und ist heute in jeder Stadt und in jedem Dorf zu finden, oft neben anderen türkischen Backwaren wie Lahmacun und Pogaca verkauft.

PIde mit Käse
Pide mit Käse

Der Geschmack von Pide ist natürlich dann auch so vielfältig wie seine Füllungen. Der klassische Pide-Teig wird mit einer Prise Zucker und Salz, etwas Öl und Wasser zu einem glatten Teig verarbeitet, der dann zu einem länglichen Fladen ausgerollt wird. Für meinen Teig verwende ich zusätzlich noch Milch, das macht den Teig schön knusprig. Die Füllungen reichen von Hackfleisch, Schafskäse oder Sucuk, einer türkischen Knoblauchwurst, bis hin zu moderneren Kreationen mit Gemüse, Kartoffeln, Oliven, Tomaten oder verschiedenen Käsesorten. Für uns, habe ich mich für Käse als Füllung entschieden.

Die Zubereitung von Pide ist einfach, braucht aber für die charakteristischen Schiffchen-Form ein wenig Geschick. Gebacken wird das Ganze dann in einem heissen Ofen, bis die Pide goldbraun und knusprig ist.

Die Zubereitung von Pide zu Hause ist ganz sicher eine lohnende Erfahrung, die nicht nur die Sinne erfreut, sondern auch ein Stück türkische Tradition in die eigenen vier Wände bringt. Mit ein wenig Übung und den richtigen Zutaten kann jeder mit Freude am Backen und Geniessen diese köstlichen, gefüllten Fladenbrots erleben.

Pide mit Käse

Pide mit Käse

Pide ist ein herzhaftes Gebäck und ein unverzichtbarer Bestandteil der kulinarischen Landschaft der Türkei. Das traditionelle Fladenbrot kann vielfältig gefüllt werden.
Portionen: 3 Pides

Zutaten

Teig

  • 250 g Weissmehl
  • 5 g Frische Hefe
  • 155 ml Vollmilch
  • 1/2 TL Zucker
  • 1 TL Salz
  • 2 EL Olivenöl

Käsefüllung

  • 300 g Käse z.B. Kasar Peyniri, gerieben
  • 100 g Feta zerbröselt

Anleitungen

Teig

  • Alle Zutaten für den Teig in die Rührschüssel der Haushaltsmaschine geben. 3 Minuten auf der niedrigsten und 5 Minuten auf Stufe 1 kneten lassen. Zugedeckt ums Doppelte aufgehen lassen.

Backen

  • Den Käse reiben, bzw. zerbröckeln. Alles vermischen und in 3 Teile teilen.
  • Den Teig in 3 Teile teilen. Rundformen und oval ausrollen.
  • Mit dem Käse füllen. Die Ränder hochklappen und verschliessen. Die Pide mit der Naht nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. In der Mitte aufschneiden, so das noch ein Rand bleibt.
  • Im vorgeheizten Backofen backen.

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Tartelettes Tatin – EM-Rezept

Up Side Down Blätterteig – Tartelettes Tatin: Ein Klassiker der französischen Küche

Für meine EM 2024 Food Challenge habe ich mich heute für ein Rezept aus Frankreich entschieden. Die Tarte Tatin ist eine einfache und zugleich köstliche Art einen Apfelkuchen zuzubereiten. Ich habe die Sache noch ein wenig einfacher gemacht und einen Tik Tok Trend – Up Side Down Blätterteig – für die Zubereitung verwendet.

Tartelettes Tatin
Tartelettes Tatin

Tarte Tatin

Die Tarte Tatin ist mehr als nur ein Dessert; sie ist ein Stück französische Kulturgeschichte. Diese umgekehrte Apfeltorte hat ihren Ursprung im Herzen Frankreichs und ist mit einer Geschichte von Zufall und einem Fehler verbunden. Ein zugegeben köstlicher Fehler.

Die Geschichte erzählt, dass Stéphanie Tatin, die für das Kochen in einem Hotel zuständig war, eines Tages versehentlich die Äpfel in Butter und Zucker zu lange kochen liess. Sie wurde vermutlich von etwas abgelenkt, eine Sache, welche die meisten von uns nur zu gut kennen. Um ihr Malheur zu retten, soll sie einen Teig über die karamellisierten Äpfel gelegt und diesen dann im Backofen gebacken haben. Wie auch immer es tatsächlich passiert ist, das Ergebnis war so köstlich, dass es bald zum Markenzeichen des Hotels wurde.

Tartelettes Tatin
Tartelettes Tatin

Für die Zubereitung der Tarte Tatin karamellisiere ich normalerweise erst Zucker auf einem runden Backblech im Ofen. Danach kommen Butterstücke auf das Karamell und gleich darauf die Äpfel. Darüber lege ich einen Blätterteig und backe das ganze im Ofen bis der Teig golden und knusprig ist. Nach dem Backen wird die Tarte gestürzt, sodass die karamellisierte Schicht die Oberseite bildet und die Äpfel in ihrer ganzen Pracht zeigt.

Die Tarte Tatin ist ein Beweis dafür, dass manchmal die besten Kreationen aus Fehlern entstehen können. Sie ist ein Dessert, das Geschichten erzählt, Gäste verzaubert und immer wieder aufs Neue begeistert. Ob als krönender Abschluss eines eleganten Dinners oder als süsse Verführung zum Nachmittagskaffee – die Tarte Tatin ist ein wahres Gedicht der Patisserie.

Rezept für einfache Tartelettes Tatin

Für meine Challenge habe ich eine einfachere und schnellere Variante zubereitet, die durch eine ähnliche Zubereitung, welche ich auf Tik Tok gesehen habe, inspiriert ist. Dafür werden ungeschälte Äpfel in Scheiben geschnitten und die Kerne entfernt. Ein Backblech mit Butter einfetten und auf die Ober- und Unterseite der Apfelscheiben Honig gestrichen. Die Apfelscheiben werden dann mit Rondellen aus Blätterteig zugedeckt und ca. für 20 Minuten gebacken. So fein!

Tartelettes Tatin
Tartelletes Tatin

Rezept für Tartelettes Tatin

Ein einfaches und leckeres Rezept für welches wir neben dem Blätterteig nur noch Äpfel und Honig brauchen.

Zutaten

  • Blätterteig
  • Äpfel
  • Honig

Anleitungen

  • Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Ein Backblech mit Butter einfetten.
  • Aus dem Blätterteig Rondellen ausstechen, welche etwas grösser als die Äpfel sind.
  • Die Äpfel in Scheiben schneiden. Auf beiden Seiten mit Honig bestreichen und auf das vorbereitete Backblech legen.
  • Die Apfelscheiben mit Blätterteig belegen. Im vorgeheizten Backofen für ca. 20 Minuten backen.

Weitere Rezeptideen: EM-Rezepte

Selbstgemachte Pita-Brot auf einem Holz-Schneidebrett

Pita-Brot

Wir retten was zu retten ist – Brot und Brötchen – Pita-Brote

In dieser Runde des Blogevents „Wir retten was zu retten ist“ dreht sich alles um das Thema Brot und Brötchen. Bei diesem Event geht es darum, die Einfachheit und Freude des Selbermachens zu entdecken und zu teilen.

Wir retten, was zu retten ist

Wie wir das schon von anderen Rettungen gut kennen, gibt es natürlich auch zum Thema „Brötchen und Brote“ eine Vielzahl von Produkten, die fertig im Supermarkt gekauft werden können. Meinen Fokus habe ich nicht auf die frischen Brote gelegt, sondern auf diejenigen, welche in Plastik verpackt verkauft werden. Dazu gehören bei uns unter anderem Toastbrote und ganz viel „Frischback“-Produkte, die nochmals aufgebacken werden. Daneben gibt es bei uns im Supermarkt auch Zopf, Baguettes oder Pita-Brote. Natürlich sind diese Produkte eine praktische Sache, sie bieten Bequemlichkeit, da sie schnell und einfach zubereitet werden können. Aber diese Produkte sind meist mit Zusatzstoffen angereichert, damit die Brote auch haltbar gemacht werden.

Pita-Brot

Das Selbermachen dauert in diesem Fall leider etwas länger, aber die Zubereitung ist einfach und am Ende wissen wir, was in unseren Broten enthalten ist. Wir können die Produkte und deren Qualität selbst bestimmen. In diesem Rahmen möchte ich euch dieses Mal zeigen, wie einfach es ist, Pitabrote selbst zu machen.

Selbstgemachtes Pita-Brot auf einem Holzbrett.
Pita-Brot

Schritt für Schritt

Das Blogevent „Wir retten, was zu retten ist“ hat bereits viele inspiriert, den Schritt zum Selbermachen zu wagen. Von Guetzli bis hin zum herzhaften Gerichten hat die Gruppe gezeigt, dass selbstgemacht nicht nur besser schmeckt, sondern auch ein echtes Gefühl von Stolz und Zufriedenheit mit sich bringt.

Selbst über die Zutaten entscheiden

Es mag auf den ersten Blick kompliziert erscheinen Brot und Brötchen selbst zuzubereiten, aber ich versichere dir, es ist einfacher, als du denkst. Mit ein paar Grundzutaten und einer Anleitung, kannst du die verschiedensten Brote ganz einfach in deiner Küche zubereiten. Warum also nicht den Fertigbackwaren im Supermarkt widerstehen und stattdessen die Kontrolle über die Zutaten übernehmen? Wenn du dein Brot selbst backst, weisst du genau, was drin ist. Keine versteckten Konservierungsstoffe, keine unnötigen Zusatzstoffe – nur reine, unverfälschte Zutaten, die du selbst ausgewählt hast.

Traditionelles Brot

Pitabrot ist nicht nur lecker, sondern hat auch eine lange Tradition. In Griechenland und dem Nahen Osten ist Pita ein tägliches Brot. Bei uns kennt man es vor allem durch Gyros. Pita steht auch für einfache und reine Zutaten. Es wird meist aus Hefeteig und Salz gemacht, manchmal mit Öl oder Butter für eine weiche Textur. Frisch aus dem Ofen, passt es perfekt zu Hummus, Tzatziki oder Tabouleh. Es lässt sich vielseitig füllen. Zum Beispiel mit gegrilltem Poulet oder Fleisch, aber auch mit Gemüse, Käse oder Hülsenfrüchten, z.B. in Form von Falafel sind sie ein Genuss.

Rezept Pita-Brot

Alle Zutaten für die Pitabrote in die Rührschüssel der Haushaltsmaschine geben. Dabei 30 ml des Wassers zurück behalten. Den Teig 5 Minuten auf der niedrigsten Stufe kneten lassen. Ist der Teig dabei zu zäh, das restliche Wasser portionenweise dazu geben. Den Teig weitere 5 Minuten auf der Stufe 1 kneten. Zugedeckt um das Doppelte aufgehen lassen. Dies dauert ca. 2 Stunden. (Die Dauer kann je nach Raumtemperatur variieren.) Den Teig in 10 bis 12 gleich grosse Teile teilen. Rund formen und zugedeckt nochmals 15 bis 30 Minuten ruhen lassen. Den Backofen auf 220 Grad Umluft vorheizen. Die Teigstücke jeweils 1 cm dick rund ausrollen und auf zwei mit Backpapier belegte Bleche legen. Die Pita-Brote 6 bis 8 Minuten backen, bis sie schön aufgebläht, aber noch eher hell und weich sind.

Selbstgemachte Pita-Brot auf einem Holz-Schneidebrett
Pita-Brot
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Pita-Brot

Eine einfache Variante von Fladenbrot, welche vielseitig verwendbar ist und lecker schmeckt.
Zubereitungszeit20 Minuten
Aufgehzeit2 Stunden
Gesamtzeit2 Stunden 20 Minuten
Gericht: Brot
Keyword: Fladenbrot, Hefeteig
Portionen: 10 Stück

Zutaten

  • 470 g Weissmehl
  • 50 g Vollkornmehl
  • 20 g frische Hefe
  • 15 g Honig
  • 12 g Salz
  • 30 g Milch
  • 300 g Wasser

Anleitungen

  • Alle Zutaten für die Pitabrote in die Rührschüssel der Haushaltsmaschine geben. Dabei 30 ml des Wassers zurück behalten.
  • Den Teig 5 Minuten auf der niedrigsten Stufe kneten lassen. Ist der Teig dabei zu zäh, das restliche Wasser portionenweise dazu geben.
  • Den Teig weitere 5 Minuten auf der Stufe 1 kneten. Zugedeckt um das Doppelte aufgehen lassen. Dies dauert ca. 2 Stunden. (Die Dauer kann je nach Raumtemperatur variieren.)
  • Den Teig in 10 bis 12 gleich grosse Teile teilen. Rund formen und zugedeckt nochmals 15 bis 30 Minuten ruhen lassen.
  • Den Backofen auf 220 Grad Umluft vorheizen.
  • Die Teigstücke jeweils 1 cm dick rund ausrollen und auf zwei mit Backpapier belegte Bleche legen.
  • Die Pitabrote 6 bis 8 Minuten backen, bis sie schön aufgebläht, aber noch eher hell und weich sind.

Notizen

Die Pitabrote am besten noch frisch z.B. mit Poulet oder mit Hackfleisch zu Arayes verarbeiten. 

Die Pita-Brote lassen sich vielseitig füllen. Zum Beispiel mit gegrilltem Fleisch oder Poulet. Ich habe mich dazu entschieden sie mit Hackfleisch zu füllen und Arayes draus zu machen. Das Rezept dazu gibt es bald hier im Blog.

Pita-Brote mit Hackfleisch gefüllt.
Arayes

Wir retten, was zu retten ist

Bei der Rettung sind dieses Mal mit dabei:

Brittas Kochbuch – Dinkelvollkornbrötchen
Brotwein – Dinkel Buttermilchbrötchen
CorumBlog 2.0 – Burger Brötchen
Cahama – Kartoffel-Prügel

Auberginen-Polenta-Auflauf

Rezept für Auberginen-Polenta-Auflauf

In meinem Beitrag von gestern zum Buch Donnerstag, wo ich euch das Kochbuch „Green & Grains“ von Anne-Katrin Weber vorgestellt habe, habe ich euch noch das Rezept für den Auberginen-Polenta-Auflauf versprochen.

Warum habe ich gerade dieses Rezept ausprobiert? Nun, zum einen hatte ich noch eine Menge Polenta in meinem Vorrat und zum anderen zählen Auberginen und Polenta nicht unbedingt zu den Favoriten meiner Familie. Aber ist das nicht eher ein Grund, das Rezept nicht auszuprobieren? Ich sehe das anders. Ich bin der Meinung, dass wir auch den „ungeliebten“ Lebensmitteln eine Chance geben sollten, denn nur so können wir neue Geschmäcker entdecken und lieben lernen. Oftmals fehlt es bei vielen „ungeliebten“ Lebensmitteln nur an einer anderen Zubereitungsart. Dieses Rezept erfordert zwar etwas mehr Aufwand und hat eine Zubereitungszeit von etwa 75 Minuten, ist aber gut vorzubereiten, sodass wir das Gericht vor dem Essen nur noch in den Ofen schieben müssen.

Auberginen-Polenta-Auflauf
Auberginen-Polenta-Auflauf

Rezept für Auberginen-Polenta-Auflauf aus „Green & Grains“

Nachfolgend findet ihr das Rezept für den Auberginen-Polenta-Auflauf aus „Green & Grains“. Die Zutatenliste ist unverändert. Ich habe nur das Wasser, welches für die Zubereitung verwendet wird in die Zutatenliste zugefügt und erwähnt was ich für Polenta verwendet habe. Den Text für das Rezept habe ich mit meinen Worten geschrieben.

Anleitungen

Den Backofen auf 240 Grad (220 Grad Umluft) vorheizen.

Auberginen

Die Auberginen der Länge nach in 1 cm dicke Scheiben schneiden, auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, mit 2 Esslöffeln Olivenöl bestreichen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Auberginen im vorgeheizten Backofen für 12-15 Minuten backen bis die Auberginenscheiben leicht gebräunt und weich sind. Herausnehmen und den Backofen auf 200 Grad (180 Grad Umluft) herunterschalten.

Tomatensauce

Basilikum waschen und trocken, ein paar Blättchen zur Seite legen, restliche Blätter und dünne Stängel getrennt fein hacken. 1 Esslöffel Olivenöl erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin kurz andünsten, ohne das sie Farbe annehmen. Gehackten Basilikumstängel, Tomaten, Zucker und Wasser dazugeben. Kurz aufkochen lassen. 8-10 Minuten kräftig einkochen, gehackte Basilikumblättchen unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Polenta

Die Polenta nach der Packungsanleitung zusammen mit Rosmarin in der Gemüsebouillon garen, bis die Polenta cremig ist. Den Rosmarin entfernen.

Auberginen-Polenta-Auflauf
Auberginen-Polenta-Auflauf

Zum Fertigstellen

Eine weite Auflaufform mit dem restlichen Öl einfetten und die Polenta darin verteilen.

Parmesan fein reiben. Mozzarella trocken tupfen und in kleine Stücke zupfen.

Die Tomatensauce auf der Polenta verstreichen die. Auberginen darauflegen, dann den Mozzarella und den geriebenen Käse verteilen. Im vorgeheizten Ofen 25 – 30 Minuten backen. Herausnehmen und mit den restlichen, zur Seite gestellten Basilikumblättchen bestreuen.

Auberginen-Polenta-Auflauf

Vegetarisches Hauptgericht mit Polenta, Auberginen und einer selbst gemachten Tomatensauce.
Gesamtzeit1 Stunde 15 Minuten
Gericht: Hauptgericht
Keyword: Gemüse, Polenta
Portionen: 4 Personen

Zutaten

Auberginen

  • 2 Auberginen ca. 600 g
  • 4 EL Olivenöl
  • Salz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle zum Abschmecken

Tomatensauce

  • 1 kleine Zwiebel fein gehackt
  • 2 Knoblauchzehen gepresst oder gerieben
  • 1/2 Bund Basilikum
  • 400 g stückige Tomaten aus der Dose z. B. Pelati
  • 1 TL Zucker
  • 100 ml Wasser
  • Salz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle zum Abschmecken

Polenta

  • 200 g Polenta Maisgriess, ich habe feinen Maisgriess mit 3 Minuten Kochzeit verwendet
  • 1 kleiner Stängel Rosmarin
  • 800 ml Gemüsebouillon

Zum Fertigstellen

  • 30 g Parmesan am Stück
  • 1 Büffel-Mozzarella 125 g wer mag kann auch Kuhmilchmozzarella verwenden

Anleitungen

  • Den Backofen auf 240 Grad (220 Grad Umluft) vorheizen.

Auberginen

  • Die Auberginen der Länge nach in 1 cm dicke Scheiben schneiden, auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, mit 2 Esslöffeln Olivenöl bestreichen und mit Salz und Pfeffer würzen.
  • Die Auberginen im vorgeheizten Backofen für 12-15 Minuten backen bis die Auberginenscheiben leicht gebräunt und weich sind. Herausnehmen und den Backofen auf 200 Grad (180 Grad Umluft) herunterschalten.

Tomatensauce

  • Basilikum waschen und trocken, ein paar Blättchen zur Seite legen, restliche Blätter und dünne Stängel getrennt fein hacken. 1 Esslöffel Olivenöl erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin kurz andünsten, ohne das sie Farbe annehmen. Gehackten Basilikumstängel, Tomaten, Zucker und Wasser dazugeben. Kurz aufkochen lassen. 8-10 Minuten kräftig einkochen, gehackte Basilikumblättchen unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Polenta

  • Die Polenta nach der Packungsanleitung zusammen mit Rosmarin in der Gemüsebouillon garen, bis die Polenta cremig ist. Den Rosmarin entfernen.

Zum Fertigstellen

  • Eine weite Auflaufform mit dem restlichen Öl einfetten und die Polenta darin verteilen.
  • Parmesan fein reiben. Mozzarella trocken tupfen und in kleine Stücke zupfen.
  • Die Tomatensauce auf der Polenta verstreichen die. Auberginen darauflegen, dann den Mozzarella und den geriebenen Käse verteilen. Im vorgeheizten Ofen 25 – 30 Minuten backen. Herausnehmen und mit den restlichen, zur Seite gestellten Basilikumblättchen bestreuen.

Over the Top Magdalenas – spanische Zitronenmuffins im Bakery Style

Kennst du schon die Over-the-Top-Muffins? Sie werden auch als „Bakery Style“ Muffins bezeichnet und sind die grossen Geschwister der normalen Muffins, die wir gewöhnlich backen. Normalerweise werden Muffinformen zu 2/3 bis 3/4 gefüllt. Dadurch bleiben sie flach oder nur leicht gewölbt, was sie ideal zum Verzieren oder als kleine Portionen für Kinder macht. Bei den Over-the-Top-Muffins hingegen werden die Formen bis ganz oben gefüllt, damit die für diese Art von Muffins typische Kuppel entsteht. Um sicherzustellen, dass dies funktioniert und die Muffins nicht einfach auseinanderlaufen, muss die Zubereitungsmethode und teilweise auch der Teig angepasst werden.

Magdalenas
Magdalenas

Mein erstes „Over-the-Top“ Rezept sind spanische Magdalenas. Sie werden mit Pflanzenöl, vielen Eiern und herrlich duftender Zitronenschale zubereitet. Die Übersetzung von Magdalenas ins Deutsche ist einfach nur Muffins oder Cupcakes, wobei sich Magdalenas in gewissen Dingen von „normalen“ Muffins unterscheiden. So werden sie wie bereits erwähnt mit Pflanzenöl und meist auch mit mehr Eiern als normale Muffins zubereitet. In Spanien gibt es verschiedene Varianten davon, wobei die bekanntesten und am weitesten verbreiteten die Zitronenmuffins sind.

Magdalenas
Magdalenas

Rezept Magdalenas

Bei zwei Muffinsblechen jede zweite Mulde (10 Stück) mit einem Förmchen bestücken. Eier und Zucker zusammen schaumig schlagen. Langsam weiter schlagen und das Pflanzenöl in einem Strahl beigeben. Weiter schlagen bis alles gut vermischt ist. Den Zitronensaft (2 EL) dazu geben und unter die Masse rühren. Das Mehl mit dem Backpulver und Salz vermischen. Die Zitronenschale reiben und darunter mischen. Alles gut mit den flüssigen Zutaten vermischen. Den Backofen auf 220 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Wenn der Backofen fertig aufgeheizt ist, die vorbereiteten Förmchen von einem Blech mit Teig füllen .Die Förmchen bis zum Rand füllen. Mit Zucker bestreuen. (Wer mag kann den Zucker auch erst nach 5 Minuten Backzeit auf die Muffins streuen.) Die Muffins im vorgeheizten Backofen für 5 Minuten backen. Die Temperatur auf 180 Grad runter stellen und die Muffins weitere 15 Minuten backen. Auf einem Gitter auskühlen lassen. Mit dem restlichen Teig gleich verfahren.

Magdalenas
Magdalenas

Rezept für Over the Top Magdalenas

Luftige Zitronenmuffins nach dem Vorbild von spanischen Magdalenas. Die Muffins wachsen über die Muffinsförmchen hinaus und werden auch Over the Top Muffins genannt
Portionen: 10 Stück

Zutaten

  • 250 g Weissmehl
  • 5 Eier M (53+)
  • 190 ml Pflanzenöl z.B. Sonnenblumen- oder Olivenöl
  • 215 Gramm Zucker
  • 1 kleine Zitrone Schale und 2 EL Saft
  • 15 g Backpulver
  • 2 Prise Salz
  • Zucker zum Bestreuen der Muffins

Anleitungen

  • Bei zwei Muffinsblechen jede zweite Mulde (10 Stück) mit einem Förmchen bestücken.
  • Eier und Zucker zusammen schaumig schlagen. Langsam weiter schlagen und das Pflanzenöl in einem Strahl beigeben. Weiter schlagen bis alles gut vermischt ist. Den Zitronensaft (2 EL) dazu geben und unter die Masse rühren.
  • Das Mehl mit dem Backpulver und Salz vermischen. Die Zitronenschale reiben und darunter mischen. Alles gut mit den flüssigen Zutaten vermischen.
  • Den Backofen auf 220 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
  • Wenn der Backofen fertig aufgeheizt ist, die vorbereiteten Förmchen von einem Blech mit Teig füllen. Die Förmchen bis zum Rand füllen. Mit Zucker bestreuen. (Wer mag kann den Zucker auch erst nach 5 Minuten Backzeit auf die Muffins streuen)
  • Die Muffins im vorgeheizten Backofen für 5 Minuten backen. Die Temperatur auf 180 Grad runter stellen und die Muffins weitere 15 Minuten backen. Auf einem Gitter auskühlen lassen.
  • Mit dem restlichen Teig gleich verfahren.
Magdalenas
Magdalenas