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Nachhaltig kochen – Zu Gut für die Tonne – Rezept mit Radieschenblätter

Lebensmittelrettung, No Foodwaste, Resteverwertung und Radieschenblätter

Bei Lanis Lecker Ecke und dem Kochtopf findet im Moment der nachhaltige Blogevent „Zu gut für die Tonne“ statt. Ein Thema das mich im Moment sowieso beschäftigt. Und ich muss sagen, da ist Jette von Lanis Lecker Ecke nicht ganz unschuldig daran…. Bei ihr könnt ihr im Blog, wie auch auf Instagram, sehen, wie sie immer wieder Tolles aus Lebensmitteln zaubert, die sie vor der Tonne rettet. Ich finde ihre Posts und ihre Kreativität sehr inspirierend.

Nachhaltig kochen - gedünstete Radieschenblätter mit Risotto und einem Radieschen
Nachhaltig kochen – gedünstete Radieschenblätter

Foodwaste, bei uns zu Hause, nach Möglichkeit zu verhindern, dies ist meine ganz persönliche Challange für dieses Jahr. Im Januar habe ich bereits einen Post darüber geschrieben, dort findet ihr neben Informationen zu diesem Thema auch Hinweise zu einigen Rezepten, die sich gut zur Resteverwertung eignen. Nachhaltig kochen gelingt mir noch nicht immer, auch mir passiert es ab und zu, dass mal etwas vergessen wird und so verdirbt. Alles in allem habe ich aber ein gutes Gefühl dabei, dass es mir immer mehr gelingt Foodwaste im eigenen Haushalt zu verringern. Neben einer guten Planung, ist es hilfreich, wenn man spontan und kreativ mit dem Thema umgeht.

Nachhaltig kochen - gedünstete Radieschenblätter
Nachhaltig kochen – gedünstete Radieschenblätter

Allerdings gibt es neben den offensichtlichen Lebensmitteln noch mehr was wir vor der Tonne retten können. Ich denke dabei zu Beispiel an den Strunk vom Broccoli, welcher bei uns ganz selbstverständlich mitgegessen wird, sei dies als Gemüse zusammen mit den Broccoliröschen oder auch zu einer feinen Suppe verarbeitet. Aber auch anderes Grün, welches sonst meist weggeworfen wird, kann gut als Gemüse, Pesto oder  auch als feine Suppe verwendet werden. Nicht selten schmecken diese Rezepte auch noch sehr gut.

 

Frische Radieschen

Dabei denke ich zum Beispiel an das Grün vom Karotten oder Radieschen. Die Radieschenblätter können zum Beispiel wunderbar zu einem Pesto verarbeitet werden (Rezept für Radieschenpesto) und es schmeckt auch sehr lecker als Spinatersatz. Diese einfache, aber leckere Gemüsevariante möchte ich euch heute vorstellen.

 

Gedünstete Radieschenblätter

Rezept für gedünstete Radieschenblätter

2 Bund Radieschenblätter möglichst Bio
(die Radieschen einfach so essen oder zu einem feinen Salat verarbeiten)
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
Etwas Olivenöl
Salz

Pfeffer aus der Mühle

Die Radieschenblätter waschen und abtropfen lassen Die Schalotte und die Knoblauchzehe fein hacken. In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin andünsten und dann die Radieschenblätter zugeben. Die Blätter mit andünsten, bis sie zusammengefallen sind. Mit Salz und Pfeffer würzen.

 

En Guete!

 

Resteverwertung – Rezept für gedünstete Radieschenblätter

 

Blog-Event CXXXIX - Zu gut für die Tonne! (Einsendeschluss 15. März 2018)

 

4 Kommentare

  1. Ich mixe die Radieschenblàtter in etwas kaltem Wasser und gebe sie anstelle von Peterli in die heisse Suppe. Mit liebem Gruss

  2. Oh Tamara, vielen lieben Dank erst Mal für die liebe Rückmeldung und die Komplimente im Text <3 Da freue ich mich natürlich extrem drüber. Was mich interessiert: schmecken die Blätter bitter? Ich glaube, das ist die häufigste Sorge bei allem Grünen, dass es bitter schmecken könnte… Spinat und Mangold beispielsweise esse ich sehr gerne, aber andere "Blätter" habe ich bisher noch nicht großartig probiert (und die Bund von der Tafel sind dafür meist nicht mehr wirklich geeignet). Übrigens, erst letztens habe ich gelesen, dass die Blätter vom Kohlrabi mitgegessen werden sollen. Der Kohlrabi ist eine Kreuzung aus Rübe und Kohl und deshalb sind die Blätter quasi ein Muss. Ich wusste das bisher nicht und denke, da geht es vielen ähnlich wie mir. Auf jeden Fall danke ich dir für diesen tollen Beitrag zum Event und drücke dir die Daumen für deine persönliche Challenge. Liebe GrüßeJette

  3. Herzlichen Dank für deinen lieben Kommentar, liebe Jette. Das mit dem Kohlrabi habe ich auch schon gehört. Leider mag ich sie so gar nicht gerne. Liebe GrüsseTamara

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